Stiftunglife - News

Dienstag, 17. Februar 2026


Zu 100 Prozent angekommen!

Der Weg des Geldes ist manchmal ungewöhnlich - für unsere Projekte in Myanmar kann man nicht einfach eine Auslandsüberweisung ausführen. Wegen der internationalen Sanktionen werden diese Aufträge abgelehnt. Man muss sich etwas einfallen lassen, am Ende ist für unsere Spender nur wichtig, dass ihr Geld ankommt: zu 100% und zu einem guten Wechselkurs. Das bestätigt hier im Bild Sister Margret, der wir heute unsere monatliche Unterstützung für die alten Menschen im Heim gebracht haben. jg



Montag, 16. Februar 2026



Volle Aufmerksamkeit 

Es gibt viel zu besprechen. Hier in der Werft, wo das Schiff seit ein paar Tagen zur jährlichen Überholung liegt. Links im Bild Capt. Khaing Kyaw, er ist seit 15 Jahren bei den Swimming Doctors. Angefangen hat der junge Mann als zweiter Kapitän, hat dann seine Patente erweitert und vor zehn Jahren die Verantwortung für das Schiff und die 18 köpfige Besatzung übernommen. Ko Naing organisiert das Backoffice, kümmert sich seit zehn Jahren um Planungen, Genehmigungen, Abrechnungen und Medikamente. Am 1. März startet der nächste Einsatz. Es gibt viel zu tun, damit täglich bis zu 100 Patienten versorgt werden können. jg



Sonntag, 15. Februar 2026

Swimming Doctors



Sonntagsarbeit in Yangon

Heute waren wir in der Werft, hier wird auch Sonntags gearbeitet. Das Schiff ist gerade zur jährlichen Inspektion. Alles sieht gut aus. Der Maschinenraum ist so sauber geputzt, dass man vom Boden essen könnte. Trotz aller Schwierigkeiten im Land läuft das Projekt erfolgreich: in zwei Wochen gehen die Swimming Doctors wieder in Einsatz. Im vergangenen Jahr wurden rund 14.000 Patienten auf dem Schiff behandelt und mit Medikamenten versorgt. jg





Samstag, 14. Februar 2026


Er hat die Treibhausgase für ungefährlich erklärt
So einfach geht das

Vor 17 Jahren hat die amerikanische Umweltbehörde CO2 als Gefahr für die öffentliche Gesundheit und Wohlergehen eingestuft. Der amerikanische Präsident hat nun die Grundlage dieser Einstufung, das sogenannte Endangerment Finding, in seiner unendlichen Weisheit gestrichen. Da bleibt uns nun nichts anderes übrig, als noch mehr Bäume zu pflanzen. Wie man hört, hat der amerikanische Präsident nichts dagegen. jg



Freitag, 13. Februar 2026



Keiner hat Burma schöner beschrieben

Der niederländische Autor Cees Noteboom ist mit 92 Jahren gestorben. Mit 17 von der Schule geflogen entdeckte er das Schreiben und verdiente schon bald sein Geld als reisender Journalist. Er hat sich dafür interessiert wie die Welt sich bewegt, wie sie zusammenkommt und wie sie auseinandergerissen wird. Große Literatur ist daraus geworden mit Göttern, Mythen und Fabelhaftem. Über seine Reisen nach Myanmar, dass damals noch Burma hieß, schrieb er „Reisen in Burma ist fürchterlich. Nie war ich glücklicher unterwegs." jg



Donnerstag, 12. Februar 2026


14 Jahre später

Angelica war unsere erste Studentin auf den Philippinen. Vierzehn Jahre ist das her, eine Kooperation mit Hapag Lloyd hat uns damals nach Manila gebracht. Genau gesagt nach Mindoro, eine von den unendlich vielen kleinen Inseln. Die Gelegenheit war günstig, wir hatten die richtigen Kontakte und schon gute Erfahrung mit Studenten in Myanmar gesammelt. So begann unsere Studentenförderung auf den Philippinen. Mehr als 50 jungen Menschen konnten wir eine Chance eröffnen. So viel ist sicher: Angelica hat ihre Chance gut genutzt. Sie hat auf Lehramt studiert, Erfahrungen gesammelt und einen guten Job bekommen. Heute habe ich sie in Bangkok getroffen.  Aus dem jungen Mädchen ist eine erwachsene Frau geworden, die ihr eigenes Geld verdient und eine kleine Familie hat. Schöne Geschichte. jg



Mittwoch, 11. Februar 2026


Kiew weint nicht laut

Wir haben gelernt,
zwischen Einschlag und Kaffee zu leben.
Wir halten die Stadt mit Verlängerungskabeln und Sturheit am Laufen. 
Mit Spenden, Generatoren und dreckigen Witzen.

Kiew weint nicht laut.
Es hat keine Zeit dafür.
Hier verschiebt man das Weinen auf später;
wie das Leben, wie den Schlaf, wie die Normalität.

Unsere Kinder rennen heute schneller in den Schutzraum,
als sie früher zu den Schaukeln liefen.
Und die Erwachsenen haben gelernt zu lächeln, 
damit niemand sieht, wie innen etwas zerbricht.

Wir gehen zwischen Trümmern und Cafés. 
Wir setzen die Stadt Stück für Stück zusammen, wie ein Puzzle.
Unsere Medizin ist Lachen in der Schlange nach Brot.
Und wenn der Strom ausfällt, fangen wir an, selbst zu leuchten.

Wir fragen nicht, wann das alles endet.
Wir fragen, wo wir uns heute treffen. 
Die Zeitpläne der Raketenangriffe sind präziser geworden
als die Zeitpläne der Stromversorgung.

Und der Frühling wird kommen.
Er kommt immer. Noch nie haben wir hier 
so sehr auf den Frühling gewartet.

Das hier (auszugsweise) veröffentliche Gedicht von Jurij Andrejew über das Leben zwischen Krieg und Eis in diesem Winter erschien diese Woche in der Süddeutschen Zeitung



Dienstag, 10. Februar 2026


Ein bisschen Frieden

Die Menschen in der Ukraine pflegen ein besonderes Verhältnis zu Tieren. Und so ist es im Zoo von Kiew momentan wärmer als in vielen Wohnungen. Die Süddeutsche Zeitung widmet heute die ganze Seite 3 einem stoischen Zoodirektor und der heilende Kraft der Tiere. Unbedingt lesenswert! jg



Montag, 9. Februar 2026



Mandelbäume in Spanien

Mit tagsüber 22° kündigt sich in Spanien schon der Frühling an. Gute Voraussetzungen, um die letzten Mandelbäume im Hinterland zu pflanzen, die wir im vergangen Jahr zum Geburtstag verschenkt haben. Jeder junge Baum erhält einen Verbissschutz. Das ärgert die Kaninchen und erhöht die Überlebensrate. Toni pflanzt mit Sorgfalt und kümmert sich später auch um die Bewässerung der jungen Bäume. Danke Toni 🙏



Samstag, 7. Februar 2026


Winterschönheit

Wilhelm Müller verfasste 1824 die Winterreise, die weniger Jahre später von Franz Schubert vertont wurde - mit anhaltenden Erfolg. Die Schönheit der Natur lässt sich jetzt bei einem Winterspaziergang entdecken. Wenn der Schnee dann getaut ist, kommt die beste Zeit zum Pflanzen neuer Bäume. Wir sind bereit und freuen uns über jede Unterstützung. jg



Donnerstag, 5. Februar 2026



Heute ist Donnerstag

Südlich von Bagan wird gekämpft. Viele Menschen sind aus den Dörfern geflohen. Im Kloster von Bagan sind sie unter gekommen. Min Min kümmert sich jeden Donnerstag darum, dass diese 300 Menschen ein gutes Essen bekommen: Today Fishball, fried Chilli and the vegetables soup. Best regards from Bagan. Min Min & Seinn Seinn. Das kostet nur einen Euro pro Kopf und die Katze wird auch noch satt. 



Mittwoch, 4. Februar 2026



300 Euro zum Leben

Bei der Tafel denkt man an alte Menschen und an Migranten, die sich dort ein paar Lebensmittel holen. Aber es gibt auch junge Menschen, die kaum über die Runden kommen. Wer als Auszubildender noch bei den Eltern wohnen kann, hat es gut. Wer ein Zimmer oder eine kleine Wohnung braucht muss mit jedem Euro rechnen: 975 Euro beträgt das Durchschnittseinkommen für einen Auszubildenden. Davon gehen 655 Euro monatlich weg für Miete und Mobilität. Da bleibt nicht viel übrig zum Leben. Gut, dass es die Tafeln gibt, fast in jeder Stadt. jg



Dienstag, 3. Februar 2026


Tafeltelegramm Januar

Das neue Jahr hat gut angefangen. Im Januar konnten wir bereits 24 Tafeln mit insgesamt 58.700 Euro unterstützen. Mit dabei waren Lions- und Rotary Clubs in ganz Deutschland. Ein großes Dankeschön an das Team und an alle, die unser Engagement für arme Menschen in Deutschland unterstützen. ww



Montag, 2. Februar 2026



Der Bund muss nachbessern
Wirklich nur der Bund?

Die Bundesregierung muss mehr fürs Klima tun. Ende Januar kam das Bundesverwaltungsgericht zu dem Schluss, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen. Mit kritischem Blick kann sich nun jeder selbst fragen, ob er selbst genug fürs Klima tut. Ein Euro am Tag fürs Klima spenden sollte doch für jeden möglich sein. Oder? Wir kümmern uns zuverlässig darum, dass aus dem Geld Bäume werden. jg



Sonntag, 1. Februar 2026


Januar 2016

Wie doch die Zeit vergeht: zehn Jahre ist es her, dass ich den ersten Espresso an die Freunde der Stiftung verschickt habe. Da wird es höchste Zeit mal nachzufragen, was Mann verbessern könnte - und über die Frage nachzudenken, wer das Schreiben übernehmen mag, wenn Jürgen mal indisponiert ist…