Stiftunglife - News

Sonntag, 27. September 2020

Heute ist welttourismustag



Reisen mit Sinn: Mentorin trifft Studentin

Diesen Tag heute begeht die  Welttourismusorganisation seit vierzig  Jahren am 27. September. Der Tag zeigt die Bedeutung des Tourismus für die internationale Gemeinschaft sowie seine Auswirkungen auf soziale, kulturelle, politische und wirtschaftliche Werte weltweit. Thema und Gastgeberland des Welttourismustages ändern sich jährlich. 2014 wurde der Welttourismustag unter dem Titel „Tourismus und lokale Entwicklung" in Mexiko zelebriert. Das Motto für 2015 lautete: „1 Milliarde Touristen – 1 Milliarde Gelegenheiten" damit sollte der Einfluss des Tourismus unterstrichen werden. Der Welttourismustag 2016 stand unter dem Motto „Tourismus für Alle". Es weist darauf hin, dass jeder selbstbestimmt reisen können sollte, unter anderem auch Behinderte, Senioren, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit geringen Einkommen. Das ist alles Schnee von gestern. Der Tourismus muss sich jetzt neu erfinden. In Zukunft könnte weniger mehr sein.  Reisen mit Sinn gehören dazu wie hier auf dem Foto aus dem Jahr 2018, auf dem Petra, Mentorin in München, ihre Studentin trifft. Im Hintergrund zu sehen Ma Khin, unsere Studentenbetreuerin. jg




Wer viel Zeit hat, kann sein Geld verdoppeln: bei einem aktuellen Zinssatz von 0,1 % braucht man dafür rund 720 Jahre. Wesentlich schneller geht es bei uns: innerhalb von ein paar Tagen verdoppeln wir jede 1.000 Euro Spende für die Tafeln. Möglich wird diese wundersame Geldvermehrung durch unsere Zusammenarbeit mit vielen Lions Clubs in Deutschland. Es funktioniert ganz einfach: bitte 1.000 Euro auf unser Spendenkonto überweisen, wir suchen einen passenden Lions Club in der Region, der dann auch 1.000 Euro spendet. Finden wir mal keinen Club, dann verdoppeln wir die Spende aus eigenen Erträgen. jg

Samstag, 26. September 2020

Yangon under lockdown


Das Leben in Yangon ist zum Stillstand gekommen

Seit Anfang der Woche gilt eine strikte Ausgangssperre in Myanmar. Fabriken, Hotels und Restaurants haben geschlossen. Im goldenen Land gibt es knapp 10.000 Menschen die sich infiziert haben - und knapp 200 Tote. Zum Vergleiche die Zahlen aus Deutschland: 280.000 Infizierte und 9.500 Tote. Unsere Mitarbeiter und die Kinder im Kinderheim sind alle gesund. Obwohl die meisten Menschen in Myanmar keine soziale Absicherung haben, nehmen sie die Einschränkungen mit Geduld hin. Nach Angaben der Weltbank gehen aktuell weltweit mehr als eine Milliarde Kinder nicht zur Schule. Nur wenige haben die Möglichkeit, online zu lernen. Besonders die Kinder auf dem Land helfen den Eltern bei der Feldarbeit - und man hilft einander in den Familien. Wir überwiesen hin und wieder Geld, mit dem wir arbeitslose Arbeiter, Kellner und Tourguides unterstützen.Vielen Dank an alle, die dafür spenden. jg

Freitag, 25. September 2020



Da gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen als: bitte hingehen, mit Maske und Abstand halten. Den Klimastreik gibt es heute in 400 Städten - in Deutschland und in der ganzen Welt. Wer keine Zeit hat hinzugehen (oder bei dem Regen nicht gehen mag) kann ersatzweise auch ein paar Bäume spenden. Das ist ein guter Beitrag fürs Klima. Geht bei uns ganz einfach online hier auf der Seite. Es geht auch noch konkreter: wer Zeit und Lust hat, kann in vier Wochen die Sache selbst in die Hand nehmen: am 30/31. Oktober pflanzen wir 7.000 junge Eichen in der Uckermark. jg

Students in Myanmar


You can meet our students online every day 11.30 am

Dear friends, I am worried for the people in Yangon which will be lock down for two weeks. Some parents of the students do not have income these days (luckily students and I still get support from Stiftunglife for which we are deeply grateful). However, most of the students live in this special time in a remote safe area with their families. They continue their study at home. Some of them join our daily Meet and Greet Online, to practice their language skills. Some of our students help their parents with agriculture or in their little shop. Some students like to send a video update to their mentors (as well, as they send emails now) other students are reluctant to do self video but I will help them for the beginning. With many greetings and warm regards, Khin

Donnerstag, 24. September 2020

Nur noch drei Monate


Ein Orangenbaum in Spanien - oder ein Eichenwald in der Ukkermark 

Noch drei Monate bis Heiligabend. Normaler Weise würden wir jetzt unsere Reise nach Myanmar planen, mit Festessen am Tempel und Silvesterparty am Strand. Aber in diesem Jahr ist alles anders. Wir werden wieder Zuhause feiern, wie früher und es wird wieder einen Weihnachtsbaum geben. Besonders umweltfreundlich ist diese Tradition nicht, denn nach der Feier werden die meisten Bäume verbrannt oder geschreddert. Damit wir alle mit gutem Gewissen feiern können, bietet die Stiftung Weihnachtsbaum-Ersatzpflanzungen in Deutschland, Spanien und Myanmar an. Schreibt uns Eure Wünsche und wir konzipieren ein „grünes Weihnachtsgeschenk" für Euch und Eure Lieben. jg

Mittwoch, 23. September 2020

Was macht eigentlich Thomas


Unser Held für die Philippinen

Als wir uns vor acht Jahren kennen gelernt haben, suchte ich einen engagierten „Kümmerer" für unsere Studenten auf den Philippinen. Das passte gut, denn Thomas suchte eine neue Aufgabe. Jetzt geht das Projekt langsam zu Ende. Die letzten von den 50 ausgewählten Studenten machen im kommenden Frühjahr ihren Abschluss. Dann wird Thomas seinen Schlussbericht schreiben und sich aus unserem Team verabschieden. Mit 90 Jahren darf man ruhig mal die Hände in den Schoß legen und die jungen Leute machen lassen. Danke Thomas 😊

Dienstag, 22. September 2020

Altersarmut in Deutschland


Kein Kaffee, kein Kuchen und kein Theater

Wer in Deutschland arm ist, hat weniger als 917 Euro im Monat zur Verfügung. Wenn davon erst mal die Miete bezahlt ist, bleibt nicht mehr viel übrig zum Leben. Arbeitslose und Alleinerziehende gehören zu den Armen und immer häufiger Rentner. Laut dem statistischen Bundesamt sind 15% der über 65-jährigen arm - und es werden immer mehr. Besonders betroffen von Altersarmut sind die Frauen. Gut, dass es 950 Tafeln in Deutschland gibt. Sie sind die große Stütze für den unteren Rand unserer Gesellschaft. In diesem Jahr haben wir gemeinsam mit den Lions 160 Tafeln in Deutschland finanziell unterstützt. jg

Montag, 21. September 2020



Die Temperatur steigt

Besonders die Städte werden wärmer und wärmer, das belegen langfristige Messungen. Für viele Tier- und Pflanzenarten in der Stadt hat das fatale Folgen. Hummeln verschwinden und Bäume vertrocknen. In einer aktuellen Studie kommt der Deutsche Wetterdienst zu dem Ergebnis, dass große Städte vom Klimawandel besonders betroffen sind. In manchen Städten kümmern sich Paten um Bäume in ihrer Straße. In diesen Wochen kann man mit zwei Kannen Wasser am Tag das Klima direkt vor der Haustür retten. jg

Sonntag, 20. September 2020

Was macht eigentlich Tom


Tom fotografiert Kinder 

Kinder in Myanmar, in Brasilien und in Bhutan.  Auch im richtigen Leben ist der sympathische Stuttgarter mit seiner hochauflösenden Kamera unterwegs. Meist fotografiert er schöne Autos, oft mit interessanten Menschen in spektakulärer Umgebung. Wir durften heute seine Bilder aus Bhutan sehen. Das einzige Land auf der Welt, in dem es ein Ministerium für Glück gibt. Tom hatte die Gelegenheit, sich mit dem zuständigen Minister zu unterhalten. So viel Glück färbt auf uns ab. Danke Tom!

Heute ist Welt Kindertag


Unser schönstes Kinderbild

Entstanden ist das Foto vor acht Jahren. Tom und ich, wir waren mit den Swimming Doctors im Delta unterwegs. Das Schiff hatte gerade angelegt, die Menschen kamen aus dem Dorf. Manche aus Neugier, andere mit Schmerzen und Kinder voller Lebenslust. Es war genau der richtige Moment, in dem Tom auf den Auslöser gedrückt hat. Dieses Foto ist unser Beitrag zum Weltkindertag. Wer einen Abzug haben möchte, bekommt den von uns mit einem Autogramm vom Fotografen. Schreibt uns einfach eine Mail.

Wir fotografieren nicht nur Kinder, wir kümmern uns auch um sie. In Deutschland unterstützen wir Tafeln (und Kindertafeln) bei denen Kinderarmut ein großes Thema ist. In Myanmar fördern wir Schüler und Studenten aus armen Familien. In den Dörfern bauen wir Kindergärten und am Stadtrand von Yangon unterstützen wir Heimkinder. Alle Kinder, die mit ihren kleinen und großen Wehwehchen zu den Swimming Doctors kommen, werden dort kostenlos behandelt. jg

Samstag, 19. September 2020

Neues entdecken


1818 Konnten die Münchner neben einer Maß Bier erstmals auch „Erfrischungen aller Art" auf der Wiesn trinken. Sogar Wasser!

1881 kam ein Highlight auf die Wiesn: der Metzgermeister Johann Rössler stellte erstmals einen Apparat zum Braten eines ganzen Ochsen auf. 

1913 wurde die Bräurosl-Festhalle mit 12.000 Plätzen zum größten Zelt auf der Wiesn. 

Auch in diesem Jahr wird's a Maß geben, auch auf den eigens entworfenen Oktoberfestkrug müssen wir nicht verzichten. Alles andere ist Geschichte. In diesem Jahr müssen wir versuchen, ohne Wiesn zurecht zu kommen. Die Zeit ist da, neue Dinge zu entdecken, neue Wege auszuprobieren. Nicht nur für die Wiesn, auch wir entdecken in dieser Zeit neue Wege. Die tägliche English Conversation Group für unsere Studenten gehört dazu. Wer Zeit und Lust hat, dabei zu sein, ist herzlich willkommen. Den Zugangscode gibt es hier: info@stiftunglife.de


Freitag, 18. September 2020


Freude verdoppeln

Immer wieder freuen wir uns, wenn wir schöne Projekte auf den Weg bringen - am liebsten gemeinsam mit Freunden. Nico und Norbert von der HahnAir Foundation gehören zu diesen Freunden. Sie unterstützen unsere Studenten, das Kinderheim, die Swimming Doctors und sie haben drei Schulbauten finanziert. In diesem Jahr engagieren sich HahnAir und Stiftunglife gemeinsam für ein großes Umweltprojekt im Süden von Mexiko. Wir pflanzen viele Bäume, begrünen ein ganzes Tal. Ein Engagement mit umgekehrten Vorzeichen. Bei dem Projekt liegt die inhaltliche Verantwortung bei Nico (in Mexiko geboren) und seinen Freunden und wir geben Geld dazu. Wunderbar 👍

Donnerstag, 17. September 2020



Die Bandbreite könnte kaum größer sein: FAZ und taz haben das Thema Wasser heute auf ihrer Titelseite. Gut zu wissen, dass genug Wasser für alle da ist. Eigentlich, denn das Wasser wird ungerecht verteilt. Es lohnt sich nachzulesen, für wen das von Vorteil und für wen das von Nachteile ist. Unser Beitrag zum Thema Wasser ist in den Dörfern von Myanmar zu sehen, dort
💦 finanzieren wir den Bau von Brunnen
💦 bauen wir Solaranlagen für die Brunnenpumpen
💦 stellen wir Trinkwasserfilter an den Schulen auf
💦 schenken wir jedem Schulkind eine eigene Trinkflasche

Mittwoch, 16. September 2020

Deutschland - Myanmar



Die Überschrift in der Süddeutschen Zeitung ist gut gewählt: während die Kinder in Deutschland mit der „Normalität auf Probe" leben, haben die Kinder in Myanmar wieder Schulfrei. Seit dem 7. August sind alle Schulen im Land geschlossen. Das bringt nicht so viel Turbulenzen in die Familien, wie bei uns. In Myanmar leben die Familien zusammen, da gibt es immer eine Oma, oder eine Tante, die ein Auge auf die Kinder hat, wenn die Eltern arbeiten müssen. Die Kinder versuchen selbständig aus den Schulbüchern zu lernen. Für unsere Kinder im Kinderheim gibt es Homeschooling, regelmäßigen Unterricht durch Lehrer und Studenten. jg

Dienstag, 15. September 2020


Ins richtige Leben
Bücher sind ein Quell der Inspiration. Besonders Kochbücher. Mit denen lernt man am heimischen Herd fremde Welten kennen. Wir können noch mehr kennenlernen, wenn wir offen auf Menschen zugehen, die aus fremden Ländern zu uns kommen. Oft kommen sie nicht freiwillig. Es liegt an uns, Brücken für die Neuankömmlinge zu bauen. Das hilft den Menschen und erweitert unseren Horizont - nicht nur bei der Auswahl der Kochrezepte. Integration ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, in unserer Zeit sind Integrationsangebite zu einem Teil des Lebens geworden. Viele Tafeln sind eine erste Anlaufadresse für Menschen, die fremd nach Deutschland kommen. Auch ein Grund für uns, die Arbeit der Tafeln zu unterstützen. jg

Montag, 14. September 2020

Tag der Tropenwälder


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum
Dabei lohnt sich auch ein Blick auf die Art der Bäume, die wir in Myanmar pflanzen. Obstbäume für die Dorfbewohner sind wunderbar, sie fördern die gesunde Ernährung der Familien. An den Schulen pflanzen wir gerne Raintrees, sie spenden großräumig Schatten. Das Highlight der Klimabilanz sind die Mangroven, hier im Bild. Sie kommen mit Brackwasser zurecht, binden viel mehr CO2 als die meisten anderen Bäume, befestigen die Küsten und geben in ihrem reichverzweigten Wurzelwerk vielen Tieren ein Zuhause. 10.000 Bäume haben wir in diesem Jahr bereits gepflanzt, Anfang des kommenden Jahres werden wir südlich von Ngapali weitere 10.000 Mangroven pflanzen. Gut für die Umwelt, gut für uns. jg

Sonntag, 13. September 2020


Der Satz an der Dachtraufe des Berghains steht für diese Zeit. Viele von uns fragen sich, wie es weitergeht – nicht nur in Deutschland, sondern auch in Myanmar. Der nachfolgende Situationsbericht aus Yangon gibt einen kleinen Einblick. Wir werden Geld sammeln für die Menschen in Myanmar, die durch Covid ihre Arbeit verloren haben. Min Min und Naing werden das Geld direkt und zu 100 % übergeben. 

Lieber Juergen,
auf jeden Fall darfst Du unseren Lagebericht teilen. Es gibt uns Kraft zu wissen, dass wir wunderbare Menschen hinter uns haben. Es kommt nun voll und ganz darauf an, wie lange der Stillstand anhaelt. Bis Ende Oktober koennen wir noch durchhalten, dann muss SEEDS mindestens die Tueren wieder aufmachen koennen, sonst wird es sehr eng. Seit nun bald 6 Monaten haben wir kein Einkommmen mehr. Wir geben unser Bestes. Heute morgen frueh Yoga auf dem Lakedeck, so friedlich und ruhig. Wir geben uns grosse Muehe, den Mut nicht zu verlieren und machen fleissig weiter. Seit Sonntag sind wir wieder komplett locked down in Yangon, SEEDS geschlossen und es wird jeden Tag schlimmer - nicht die Faelle an sich aber die Massnahmen. Seit heute sind alle Townships abgesperrt, alle Schulen geschlossen, die internen Bus und Flugverbindungen eingestellt und es gilt Stay Home, ausser man muss irgendwie zwingend zur Arbeit. Covid Verdaechtige müssen in ein Army Quarantaine Center, haben alle panische Angst. Zudem muessen die Quarantaine-Kosten von den Verdaechtigen selber getragen werden und die sind verhaeltnismaessig hoch. Die Botschaften sind besorgt. Wir sind halt auch nur noch ein kleines Haufchen Auslaender im Land. Wir machen einfach das Beste aus jedem Tag und hoffen ganz fest, dass es hier trotz allem friedlich bleibt und wir uns bald wieder frei bewegen koennen. Wirtschaftlich werden wir auch irgendwie ueberleben. Big Hug to you and your friends, Lucia und Felix