Stiftunglife

Sonntag, 25. Februar 2018

Titelgeschichte


Die Essener Tafel hat es in diesen Tagen auf die Titelseiten der deutschen Presse geschafft. Leider keine gute Presse, nachdem sie vorerst nur noch Bedürftige mit deutschem Pass neu in Ihre Kartei aufnimmt, "da aufgrund der Flüchtlingszunahme in den letzten Jahren der Anteil ausländischer Mitbürger auf 75 Prozent gestiegen ist." Umgesetzt wird diese Regelung bereits seit einem Monat "So lange, bis die Waage wieder ausgeglichen ist." so der Vereinsvorsitzende Jörg Sator. Ich bin mir sicher, dass es klügere Lösungen gegeben hätte/jg

Donnerstag, 22. Februar 2018

Lernen, lernen, lernen...


Kein Pferd hat das Telefon erfunden, kein Hund hat ein Flugzeug konstruiert, keine Fledermaus eine „Kleine Nachtmusik" komponiert, um ihre Artgenossen zu erfreuen. Der Mensch ist das Tier, dass sein wfachsendes Wissen speichert und an die nächste Generation weitergibt. Damit das funktioniert, muss er ausreichend lange zu Schule gehen. Das gelingt immer besser. Vor zweihundert Jahren waren es 10 Prozent, heute können 85 Prozent der Weltbevölkerung lesen und schreiben. Wie sich die Zahl der durchschnittlich absolvierten Schul- und Studienjahre pro Bewohner in den letzten siebzig Jahren veränderte, zeigt die Grafik. Die Deutschen gehen heute fast doppelt so lange zu Schule und Uni wie 1950. Auch in Myanmar verbessern sich die Zahlen, wir tragen ein bisschen dazu bei/jg

Mittwoch, 21. Februar 2018

In Verbindung bleiben

Heute Nachmittag in Myanmar auf der Baustelle fotografiert - heute Mittag schon bei uns zu sehen. Der Zeitunterschied und Facebook machen es möglich. Was uns vor ein paar Jahren undenkbar erschien, ist heute Alltag geworden: der tägliche Kontakt zu den Mitarbeitern und unseren Projekten in Myanmar/jg

Brauchen wir Facebook ?



Als die Frage nach Sinn und Nutzen vor ein paar Jahren im Raum stand, war ich mir noch gar nicht so sicher. Gut, dass Tilman mich überzeugt und die Sache gleich in die Hand genommen hat. Heute halte ich Facebook für unverzichtbar â€" ganz besonders, wenn es um den Kontakt zu unseren burmesischen Freunden geht. Wenn wir mit denen kommunizieren wollen, dann erreichen wir sie am einfachsten über Facebook. Das gilt für unsere Studenten und für den Kontakt zu den Lehrern in unseren Schulen. Das gilt für Min Min und die aktuellen Bilder von den Schulbauten. Das gilt auch für den direkten Kontakt zum Team der Swimming Doktors. Alle nutzen Facebook. Wenn wir wissen wollen, was sie gerade tun und wie unsere Projekte laufen, dann bekommen wir dort am schnellsten die Informationen. Auch dieser Eintrag hier geht direkt auf unserer Facebook Seite. Dafür sorgt Andrea in Hamburg mit großem Erfolg, wie wir heute Morgen bei der aktuellen Auswertung unserer Facebook Seite sehen. Vielen Dank, liebe Andrea/jg

Dienstag, 20. Februar 2018

Nähkurs bei den Swimming Doctors


Naehkurs auf den " swimming doctors " ,klar ,dass es dabei nicht um das Zuschneiden von Longyis oder Seidenstickereien auf Maedchenblusen geht. Sondern um das Vernaehen von Wunden als Teil der chirurgischen Wundversorgung. Da gilt es viel zu beachten : wie ziehe ich Handschuhe so an, dass sie nicht unsteril werden, wie halte ich eine Pinzette und einen Nadelhalter richtig, wie spanne ich die Nadel an und v.a. wie fasse ich menschliches Gewebe an und steche richtig durch die Haut und bringe dann noch einen gut haltenden Knoten zustande? Und wie kann man es ueben, bevor es an den Menschen geht? Diese Loesung haben wir gefunden: Zuerst mehrfach demonstrieren,wie es korrekterweise duchgefuehrt wird, indem wir kleine Operationen Schritt fuer Schritt erklaert haben. Dann Aerzte  und Schwestern an den  Kuechentisch setzen und  aufgeschnittene Bananen  wieder zunaehen lassen. Danach dasselbe mit Schweinefleischbrocken wiederholen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Tadellose Naehte, mit viel Konzentration  und Spass verfertigt.
PS : die Bananen haben wir nach der Fadenentfernung  als Nachtisch  verspeist, zuvor gab es Schweinefleisch mit Gemuese/wm 

Sonntag, 18. Februar 2018

Baufortschritt an der HahnAir School



Am Tag nach dem Goundbreaking, es war ein Sonntag, haben sie angefangen: schön zu sehen, mit wieviel Eifer die Dorfbewohner die Fundamente ausgehoben haben. Gleich darauf sind die Maurer gekommen, um mit ihren ersten Arbeiten zu beginnen. Die Fundamente ausheben, Natursteine sammeln und einbringen, Sand und Zement mischen: alles passiert in Handarbeit. Viele körperlich schwere Arbeiten werden von Frauen verrichtet. Ein Maurer verdient sieben Euro am Tag, ein Helfer bekommt vier Euro. Bezahlt werden nur die Tage, an denen es Arbeit gibt. Der Mindestlohn liegt in Myanmar bei knapp 100 Euro pro Monat. Ob er immer eingehalten wird, das darf bezweifelt werden - wie bei uns in Deutschland/jg

Samstag, 17. Februar 2018


Man könnte ja ruhig mal fragen, an wem es liegt, dass so viel Dreck aus dem Auspuff kommt - nicht nur bei Autos, auch bei den Kreuzfahrtschiffen. Im Vergleich zu Schiffsmotoren sind Dieselfahrzeuge geradezu sauber. Auf hoher See wird Schweröl verbrannt, auf Flüssen sind weder Filter noch Katalysatoren üblich. Es ist die Sache der Politik, Rahmenbedingungen festzuschreiben und zu kontrollieren. Natürlich entschuldigt das nicht den Betrug von VW, Audi und Co, aber die Politik hat es den Betrügern zu leicht gemacht und wir, die Verbraucher, sind auf bunte Werbeversprechen hereingefallen. Beim nächsten Urlaub und beim nächsten Autokauf sollten wir einen Blick auf die Umweltbilanz werfen. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken/jg

Freitag, 16. Februar 2018

Sicherheit hier und da


Und 100 Staats- und Regierungschefs, Außen- und Verteidigungsminister sind der Einladung von Botschafter Wolfgang Ischinger gefolgt. Sie werden vom 16. bis 18. Februar zur Sicherheitskonferenz in München erwartet. Dazu der Gastgeber in einem Interview der Welt: „Es ist die Vielzahl und Gleichzeitigkeit der Krisen und Konflikte, so schlimm wie jetzt war es lange nicht mehr. Wir haben den Krieg in der Ukraine, wir haben dramatische Zustände im Nahen und mittleren Osten, alles direkt vor unserer Haustür. Auch die vermeintlich weiter weg liegenden Konflikte in Nordkorea und im Jemen haben direkte Auswirkungen auf Europa. Wäre ich ein Zyniker, könnte ich sagen: die Münchner Konferenz ist ein Profiteur dieser multiplen internationalen Krisenlage. Erfreulich ist die Lage jedenfalls nicht". Angesichts der großen Konflikte kann man die Entwicklung in Myanmar mit vorsichtigem Optimismus betrachten. Die Regierung investiert in dem ärmsten Gebiet des Landes. Es werden Straßen und Häuser für die Rückkehrer gebaut. Nach einem Treffen mit dem Minister gestern, am Rande der Sicherheitskonferenz, bin ich zuversichtlich, das wir bald mit dem Bau einer Schule im Rohinga Gebiet beginnen können. Einer Schule, zu der alle Menschen Zugang haben werden, unabhängig von Volksgruppe oder Religion. Das wird unser Beitrag zu einem neuen Frieden. Wollen wir hoffen, dass alles lange hält, der Frieden und unser Schulbau/jg

Donnerstag, 15. Februar 2018

Vom Müll zum Rohstoff



Jeder schimpft über den Plastikmüll, aber ganz entgehen können wir ihm wohl nicht. „Bewusstes Handeln" ist das Zauberwort, dass einiges verändert, wenn wir uns darauf einlassen. So habe ich mich daran gewöhnt, einen Einkaufsbeutel in der Jackentasche zu haben. Kein Problem, in der kalten Jahreszeit habe ich immer eine Jacke dabei, muss nur an den Beutel denken. 

Für unser neues Plastik Recycling Projekt in Myanmar sind wir ein Stück weiter gekommen: in Ngapali konnten wir einige Hotels für unsere Idee begeistern. Bald werden die ersten gelben Tonnen aufgestellt und eine Mülltrennung eingeführt - zumindest in Plastikmüll und Restmüll. Für die Menschen ist das ein kleiner Anfang, für uns ist es eine große Hilfe beim Einsammeln des Rohstoffs/jg

Mittwoch, 14. Februar 2018

Heute in der Süddeutschen

Deutschland, eines der reichsten Länder der Welt, bekommt den Pflegenotstand nicht in den Griff. Darunter leiden nicht nur alte Menschen, Patienten und ihre Angehörigen. Daran krankt die ganze Gesellschaft. In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute auf der Seite Drei eine ausführliche Schilderung der Verhältnisse. Die meisten von uns mögen sich mit diesem Thema nicht beschäftigen, bis sie persönlich davon betroffen sind - dann müssen Sie sich damit beschäftigen. Vordergründig geht es um Geld, aber es geht auch um eine menschliche Gesellschaft. Mit unserem kleinen Projekt „Wir schieben Oma" zeigen wir, dass jeder etwas tun kann/jg

Was, wenn wir flüchten müssten?


Deutschland im Jahr 2027 – die EU gibt es nicht mehr. Eine nationalistische Regierung übt Willkür, verfolgt Migranten, Homosexuelle und andere Minderheiten. Immer mehr Menschen sehen sich zur Flucht gezwungen, zu einem „Aufbruch ins Ungewisse". Das ist der Titel des des ARD Fernsehfilms, der die Vorzeichen der Flüchtlingskrise umgedreht. Fast in jedem Detail orientiert sich der Film an den realen Schicksalen der geflüchteten Syrer, Afghanen und Afrikaner, die unter schwersten Umständen nach Europa fliehen, um hier ein neues Leben zu finden. Ein wichtiger Film, der mit dem Rechtsruck und den Fluchtursachen zwei der dringlichsten Themen unserer Zeit aufgreift. Bestimmt kein einfacher Abend, dieser Fernsehabend heute/jg

Dienstag, 13. Februar 2018

Essen im Seeds und bei den swimming doctors


Ein Land - zwei Welten, mit welcher Leichtigkeit wir zwischen diesen Welten in Myanmar wechseln. Aber auch, welche Privilegien wir dabei geniessen. Wir wollen das in zwei Fotos veranschaulichen. 
Zum einen ein Gastmahl im "seeds ",  Spitzengastronomie aus Schweizerhand , serviert am harmonisch und bis in das letzte Detail abgestimmten Tisch mit Blick auf  den Inya-See und seine Lotusblumen. Lucia und Felix, Freunde und Foerderer der Stiftung, verwoehnen uns auf hoechstem Niveau, dieses Mal  mit kross gebratenem Fisch. Auch unser Koch bei den " swimming doctors " verwoehnt uns, wo und wie er nur kann. Morgens ist er als erster auf den Beinen, dann geht das Gebruzzel von Gemuese, Eiern, Kartoffelchips ,Reis und Huehnchen los. Reis mit Huehnchen gibt es heute zum Fruehstueck, scharf gewuerzt und von den seamen gerne aus der Hand gegessen. Zwei gastronomische Welten, schon ein Gegensatz, aber nicht unvereinbar, sondern zweifacher Genuss, weil uns das Land verbindet/wm

Montag, 12. Februar 2018

Ingeborg Kindergarten


Manche Dinge brauchen etwas länger in Myanmar. Bei dem Ingeborg Kindergarten hat es mit der Eröffnungsfeier sehr lange gedauert, das Gebäude ist schon seit zwei Jahren fertig und in Betrieb. Mit der fehlenden Eröffnungsfeier lag das ein bisschen an uns, ein bisschen an der Schulleiterin und den Dorfbewohnern, aber schließlich kam dann doch noch alles zu einem guten Ende. Die Kinder sind zufrieden, die Lehrer und die Dorfbewohner auch – und ich hatte das Glück, im rechten Moment zur Stelle zu sein: ich durfte bei der Eröffnungsfeier das Band durchschneiden. Ein schöner großzügiger Raum steht den Kindern zur Verfügung. Das nächste mögliche Dorfprojekt liegt in Sichtweite auf dem Schulgelände: wir überlegen, ob wir den Diesel Generator für die Wasserpumpe durch ein Solarfeld ersetzen. Das Schulkomitee ist von der Idee ganz begeistert. Wir werden mal sehen, ob sie die 50% Eigenanteil aufbringen, die wir in diesem besonderen Fall gerne hätten/jg

Sonntag, 11. Februar 2018

Gutes Karma


Im Erinnerungskalender ist heute vermerkt: vor einem Jahr hat Min Min eine Pagode in Sagar eingeweiht. In einer feierlichen Zeremonie dürfte er den goldenen Schirm auf die Spitze der Pagode setzen. Seitdem gibt viel gutes Karma für den gläubigen Buddhisten - und für die Familie Klische, die die Renovierung dieses historischen Bauwerks bezahlt hat. Im Lauf dieses Jahres wird Min Min wieder die Gelegenheit haben, eine Pagode einzuweihen. Der Mönch hat versprochen, dass das gute Karma für uns alle reichen wird 😊 jg

Samstag, 10. Februar 2018

Was macht eigentlich Sven Raap?

Sven überprüft das Innenleben unserer chinesischen Solarlampen!
Technisches Interesse und eine Ausbildung in Elektrotechnik sind eine gute Grundlage, durchs Leben zu kommen. Sven schraubt, lötet und repariert - er könnte damit Geld verdienen. Kann er aber nicht, weil er mit anderen Dingen beschäftigt ist. In ein paar Monaten beginnen wir eine neue Baustelle in Celle. Sven kümmert sich um alles: von der Baugenehmigung bis zur Vermietung, von der Ausschreibung bis zur täglichen Bauüberwachung. Es geht um Geld, viel Geld. Mit Rat und Tat und gefühlten hundert Jahren Bauerfahrung ist Udo Klische täglich an seiner Seite. Daneben gibt es das "Alltagsgeschäft" mit dem Sven das täglich Brot für uns beide verdient: Vermietung und Verkauf von Immobilien in Celle, Beratung, Abrechnung und Instandhaltung unserer (Stiftungs)Immobilien. Danke Sven! jg

Freitag, 9. Februar 2018

New Kindergarten Projekt



Nach Anna Lena dürfen wir nun auch einen Kindergarten für Nina bauen. Gestern haben wir das Projekt auf den Weg gebracht. In einem kleinen Dorf, in der Nähe vom Mt. Popa, das über Sandwege nur bei gutem Wetter erreichbar scheint. Die luftige Strohhütte, in der die Kinder jetzt im Sand sitzen, sieht bei Sonnenschein ganz schön aus – in der Regenzeit sieht das anders aus. Mit einem festen Gebäude schaffen wir gute Voraussetzungen für die Vorschulkinder. Die Dorfbewohner sind ganz engagiert. Sie helfen mit, werden ihren Eigenanteil sammeln und bei den Erdarbeiten mit anfassen. Nach Ostern fangen wir den Arbeiten an/jg

Donnerstag, 8. Februar 2018

Doppeltes Glück



Erst waren die beiden Zahnärztinnen aus Deutschland bei den swimming doctors im Einsatz. Da hatten sie viel Freude und wir auch, besonders beim Zahnputztraining in den Schulen. Nun erweitern die jungen Ärztinnen auch noch den Kreis unserer Mentoren. Vor ein paar Tagrn haben sie ihre Medizin Studentinnen getroffen, hier ist Ihr Bericht: 
Dear all, we had a nice day in Magwe with Nann Wai Moe yesterday. We had lunch together and visited the most famous pagoda in Magwe. We talked a lot about university, our cultures and our lifes. We had a lot of fun together! You can convince yourself at our photo. Nann Wai Moe is a really nice and openminded woman and we would love to become her mentors. Kind regards Jana and Verena