Wir können die Welt nicht ändern - aber wir können die Menschen unterstützen, die etwas gegen die Verschwendung tun: 70.000 freiwillige Helfer engagieren sich bei fast tausend Tafeln in Deutschland. Die Helfer sammeln es ein, was in Bäckereien und Supermärkten übrig bleibt, und verteilen es (fast) kostenlos an Menschen, die mit jedem Cent rechnen müssen. Die Helfer geben ihre Zeit und wir das Geld für die Tankrechnung. Auch in diesem Jahr verdoppeln wir jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen. jg
Mittwoch, 12. August 2026
Dienstag, 11. August 2026
Der Müll, den keiner sehen will
Während Restaurantbetreiber die gestiegenen Lebensmittelpreise beklagen, landet viel Geld im Müll. Restaurants und Kantinen entsorgen 6.000.000 kg Speisereste. Pro Tag! Zu viel eingekauft, falsch gelagert und zu große Portionen. Warum liegen in den meisten Restaurants zwei Stück Fleisch auf dem Teller, wenn wir doch nur „ein Wiener Schnitzel“ bestellt haben. Geht es uns zu gut oder machen wir uns zu wenig Gedanken über die Ressourcen, die wir verbrauchen?
Warum der Schnitzelwirt keine Schnitzel mehr brät
Der eine oder andere wird das bedauern, schließlich war der Schnitzelwirt in Markt Schwaben eine Institution. Aber nach 20 Jahren war eine neue Küche fällig und der neue Fettabscheider hätte ein Vermögen gekostet. Nun also weg vom Fleisch, in Zukunft gibt es leichte Küche mit viel Gemüse, Kräutern und Gewürzen. Andreas Keipp wird gesunde Vielfalt auf den Teller bringen. Das ist gut für unsere Gesundheit und gut für die Umwelt. Ganz besonders gut ist es für die Schweine, die mit der Sommerhitze schlecht zurecht kommen. Die Tiere können ihre Körper nicht wie Menschen durch Schwitzen kühlen. jg
Montag, 10. August 2026
Wasser, das bedrohte Element
Prof. Mojib Latif
Der Meteorologe, Klima- und Meeresforscher lehrt an der Uni Kiel. In seinem Buch beschreibt er klug und sachlich die zentrale Bedeutung des Wassers für die Menschheit. Internationale Konferenzen mit vielen tausend Teilnehmern haben unsere Meere nicht sauberer gemacht. Eindrücklich appelliert der Meeresforscher stattdessen an jeden von uns: weniger Öl, Benzin und weniger Plastik zu nutzen. Unser Lesetipp: „Wasser, das bedrohte Element. Wie wir unser Lebensgrundlage zerstören“, erschienen im Herder Verlag.
Sonntag, 9. August 2026
Wir brauchen kein Geld, wir brauchen Wasser
Dorfältester in der dry zone
Die Begegnung mit den Menschen in der „dry zone“ ist schon lange her. Wir waren hingefahren, um eine Schule zu eröffnen. Nach einer wunderbaren Einweihungsfeier saßen wir noch mit dem Dorfbewohnern zusammen. „Der Schulbau ist preiswert gewesen, ich habe noch ein wenig Geld übrig…“ sagte ich in die Runde „… gibt es noch etwas, was wir für euch tun können?“ Die Antwort, siehe oben, war sehr einfach und ernüchternd. In diesem Sommer, in dem auch in Deutschland das Wasser knapp wird, erinnere ich mich an die Worte. Vor zehn Jahren, nach dem Fest in der Schule, nach den Worten vom Dorfältesten, haben wir angefangen Brunnen zu bohren. Mit Solarenergie fördern wir dort Trinkwasser aus 200-300 m Tiefe. Bis heute haben wir in der dry zone von Myanmar 82 Anlagen gebaut. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben. jg
Samstag, 8. August 2026
Besuch aus Deutschland
Die Menschen in Myanmar waren voller Zuversicht, als die Swimming Doctors 2016 an den Start gingen. Zehn Jahre später sieht die Welt anders aus, ein Besuch auf dem Schiff ist schwierig geworden. Man muss das Beste aus den Gegebenheiten machen. Das Artemed Team war in Yangon, es gab gute Gespräche und Fortbildungsangebote für das medical Team. Alle haben sich gefreut, Wolf nach langer Zeit mal wieder zu sehen: voller Engagement für dieses wunderbare Projekt - auch in schwierigen Zeiten. jg
Bald wird hier gekocht
Der große Wunsch der Schwestern geht in Erfüllung: sie bekommen ein neues Gebäude für ihre Küche. Die Bauarbeiter und Maler sind fertig, jetzt wird geputzt und eingerichtet. Trotz der schweren Regenfälle in den letzten Wochen wurde das Gebäude termingemäß zum vereinbarten Preis fertiggestellt. Ein großes Dankeschön an Ko Naing, der das alles organisiert hat. jg
Freitag, 7. August 2026
Mittwoch, 5. August 2026
Ein Besuch im Deutschen Museum lohnt sich, ganz besonders jetzt. In einer Sonderausstellung ist dort zu sehen, wie eng die eigene Gesundheit mit der Gesundheit unseres Planeten verbunden ist. Mit inspirierenden Beispielen machen die Veranstalter Mut für eine Zukunft, die jeder von uns ein Stück mitgestalten kann. Bis Ende September (nicht die Zukunft, nur die Ausstellung)
Ausstellungstipp München
Dienstag, 4. August 2026
Der Bürgermeister von Athen hat 13.000 Bäume pflanzen lassen. Bis zum Ende seiner Amtszeit sollen es 25.000 werden. Für ein angenehmes Leben von drei Millionen Einwohnern und acht Millionen Touristen reicht das nicht. Es werden mehr Bäume gebraucht. Nicht nur in Athen, auch in Hamburg, München und Berlin. Im kommenden Herbst unterstützen wir Baumpflanzungen der Stadt München.
Montag, 3. August 2026
Wir brauchen mehr Bäume/2
Die Deutschen lieben die Sonne Spaniens, französischen Wein und griechisches Essen. Da wäre doch auch ein wenig Hilfe angebracht, jetzt, wo unsere Nachbarn in Not sind. Die anstehenden Wiederaufforstungen in den drei Ländern werden wir mit jeweils 10.000 Euro unterstützen. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen. Wir werden berichten. jg
Samstag, 1. August 2026
Menschliche Roboter sind auf dem Vormarsch
Der Münchner Stadtrat hat den Einsatz von „Empathie Robotern“ in Seniorenheimen empfohlen. Diese menschlichen Roboter können plaudern und Witze erzählen, heißt es in einer Pressemitteilung. In Yangon sind die Senioren, die von den „sister of the poor“ betreut werden, von so einer Zukunft noch weit entfernt. Ob es die Sister in 20 Jahren noch geben wird wissen wir nicht - aber solange sich die Schwestern engagieren, wollen wir das unterstützen. Es ist auch ein kleiner Beitrag zu einer menschlichen Gesellschaft. jg
Donnerstag, 30. Juli 2026
Heute ist ein ganz besonderer Tag
Dieser Donnerstag ist einerseits traurig, weil nun schon ein Jahr lang rund um Bagan gekämpft wird. Die Menschen komme nicht zur Ruhe. Andererseits ist dieser Tag auch ein Grund zur Freude. Min Min und Sein Sein haben auf den Tag genau vor einem Jahr angefangen für 300 Menschen zu kochen. Meist sind es Frauen und Kinder, die vor den Kämpfen geflohen sind. Die Männer sind in der Nähe des Dorfes geblieben, weil sie sich um ihre Felder kümmern müssen. Wir danken allen Freunden der Stiftung für ihre Unterstützung. Aus einer spontanen Hilfsaktion ist verlässliche Hilfe geworden. jg
Mittwoch, 29. Juli 2026
Wir müssen viele Bäume pflanzen
Dieser Sommer ist eine Katastrophe fürs Klima. In Südfrankreich sind 10 Millionen Bäume verbrannt, oder 20 Millionen? Die Pinien, die in dieser Gegend die Landschaft prägen, enthalten ein leicht entzündbares Harz. Man kann daraus Terpentin gewinnen., im 19 Jahrhundert wurde daraus sogar Treibstoff für Motoren erzeugt. Auch wenn niemand die genaue Anzahl sagen kann, ist eines gewiss: in Frankreich müssen viele Bäume neu gepflanzt werden. Wir werden einen Beitrag dazu leisten. jg
Dienstag, 28. Juli 2026
Studenten bedanken sich
Für uns war es eine Freude, die jungen Menschen hier zu haben. Die vier haben viel erlebt, Freunde und Mentoren getroffen, ausgeschlafen und Eindrücke gesammelt. Es hat ihnen wohl auch gefallen. Hier ist eine der Nachrichten, die wir aus der Ukraine bekommen haben: Dear friends, we arrived in Vinnytsia safely and are now heading home to rest. I wanted to thank you for this wonderful trip and the opportunity to meet so many wise and kind people. I cannot express how many memories that will last a lifetime I have made on this journey. Munich is a breathtaking city, and it possesses even more beauty in its people than in its views. I’d like to thank everyone who I’ve met on this trip for their kindness and their own life experiences because now I share some of your wisdom and knowledge that will help me to become a better person. I wish you all the very best until we meet next time. Oleksandr
Montag, 27. Juli 2026
Für 30 Gäste gab’s nur Reis
Für das “Globo Dinner“ gestern Abend in Weihenstephan wurde die Weltbevölkerung symbolisch auf hundert Personen reduziert. 10 Gäste bekamen ein drei Gang Menü serviert, 60 bekamen ein Tellergericht. Für 30 Menschen gab es eine Schale Reis, sonst nichts. Kein Gast konnte sich seinen Tisch aussuchen, die Plätze wurden ausgelost (wie im richtigen Leben) jg
Sonntag, 26. Juli 2026
Wir bringen Eure Spende direkt zu den Kindern
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