Stiftunglife

Montag, 27. Mai 2019

Wir tun was für‘s Klima


Öfter mal das Auto stehen lassen
Es gibt schlechtere Arbeitsplätze. Min Min und Lynn Lynn sind für uns am Ngapali Beach unterwegs. Die beiden verzichten auf das Auto und fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit: unsere Plastik Recycling Anlage P2 soll im kommenden Monat auf Solarenergie umgestellt werden. Die Solarpanele sind schon vor Ort. Jetzt wird gemessen, installiert und eingerichtet. Wer mehr dazu wissen möchte kann sich das Projekt vor Ort anschauen - oder Min Min fragen, wenn er Ende Juni nach Deutschland kommt/jg


Sonntag, 26. Mai 2019

Europawahl



Man muss nicht jeden mögen
am Wahlabend schauen wir auf die Ergebnisse. Insgesamt war es ein klares Votum für Europa. Das ist gut so. Nachdenklich macht die Entwicklung der rechten Kräfte. Solange sich die AfD im Rahmen der demokratischen Ordnung bewegt, werden wir damit umgehen müssen. Allerdings darf man auch eigene Positionen festlegen und das wollen wir hier als Stiftung tun: wenn wir auf unsere Spenderliste schauen, gibt es da (rein statistisch betrachtet) eine kleine Gruppe, die heute vermutlich AfD gewählt hat. Diese Menschen sind uns nicht willkommen - auch nicht ihre Spenden/jg 

Freunde besuchen


Was für ein Privileg
einfach so nach Italien reisen können: ohne Halt an der Grenze Freunde besuchen. Wir sind einander näher gekommen über die Jahre. Wie in jeder Gemeinschaft ist nicht alles perfekt - aber es lohnt sich, für die gemeinsamen Ziele einzutreten. Heute haben wir die Gelegenheit für ein gemeinsames Europa zu stimmen. Lasst und diese Chance nutzen 🙂

Samstag, 25. Mai 2019

In Frieden leben


Dieses Wahlplakat gibt es nicht
Es ist ein Entwurf einer Werbeagentur, die das Thema Europa auf ihre Art umgesetzt hat. Die Friedenstaube passt gut zu dem Leben, das wir heute in Europa leben dürfen. Frieden und Wohlstand. Es gab hier auch schon andere Zeiten. Wir freuen uns über alle, die Morgen ihre Stimme für ein friedlich vereintes Europa abgeben/jg

Freitag, 24. Mai 2019




Heute ist Freitag
In 1.300 Städten werden Kinder und Jugendliche heute auf die Straße gehen. Sie sind weder an eine Partei noch eine Organisation gebunden. Die Klimastreik Bewegung hat ihre eigene Dynamik. Vorbild für diese Streiks ist die Schülerin Greta Thunberg. Die sechzehnjährige Schwedin bestreikt seit Monaten Freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich ihre Tausende Schüler angeschlossen. Sie streiken, damit die Politiker (und jeder von uns) mehr fürs Klima tun. Es lohnt sich, mal auf die Seite fridaysforfuture.de zu gehen, da sind ein paar ganz vernünftige Argumente zu lesen/jg

Donnerstag, 23. Mai 2019

Europawahl


Am Sonntag wird gewählt
in den letzten Wochen ist viel über Europa geredet worden. Jede Partei hat ihr eigenes Programm, jeder Kandidat hat seine eigenen Schwerpunkte. Frieden und Wohlstand für alle ist ein Traum, für den sich jedes Engagement lohnt. Morgen werden wieder viele junge Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gehen, damit wir mehr fürs Klima tun. Kann gut sein, dass sich eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkel an der Klimafrage entscheidet/jg

Mittwoch, 22. Mai 2019

Was macht eigentlich Dr. Thaung Htut Tin


Heute wollen wir Ihnen den Zahnarzt der Swimming Doctors vorstellen: Der 30 igjährige Thaung Htut Tin stammt aus einer fünfköpfigen Familie in Mandalay, er hat zwei jüngere Brüder. Nachdem er von 2005 bis 2011 Zahnmedizin in Yangon studiert hatte, war er zunächst als medizinischer Repäsentant eines Medizinprodukteherstellers sowie als Teilzeitzahnarzt an einer Ausbildungsklinik in Yangon tätig. Seit März 2018 verstärkt er mit viel Enthusiasmus das Team der Swimming Doctors. Er genießt seine Tätigkeit und die Möglichkeit, vielen Menschen helfen zu können. Wir sehen seine Bilder und Informationen ab und zu auf Facebook und freuen uns, ihn an Bord zu haben/ab

Dienstag, 21. Mai 2019


Wir pflanzen jeden Tag einen Baum 
In Bagan ist es heiß in düsen Tagen, sehr heiß. Damit die jungen Setzlingen gut anwachsen, bekommen sie mindestens einmal in der Woche Wasser. Fein dosiert, damit kein Tropfen 💦 von dem kostbaren Lust verloren geht (hier im Bild zu sehen) Von den 3.000 Bäumen, die wir im letzten Jahr gepflanzt haben, Sind 92 Prozent angewachsen. Die 240 Setzlinge, die es nicht geschafft haben, wurden schon nachgepflanzt. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder 3.000 Bäume in und um Bagan pflanzen. Wir danken allen freiwilligen Helfern, die sich dafür vor Ort engagieren/jg

Montag, 20. Mai 2019

Weltbienentag



Ohne Bienen keine Blumen 🐝   
Heute, am Weltbienentag, schauen wir auf die fleißigen Tierchen. Am 20. Mai 1734 wurde der Pionier der modernen Imkerei Anton Janša geboren. Bienen sind bekannt für ihre Rolle bei der Bestäubung und für die Produktion von Honig und anderen Bienenprodukten. Wir brauchen die Bienen - und die Bienen brauchen mehr Lebensraum. Dafür engagieren wir uns gemeinsam mit den Freunden von Blume2000 in Hamburg. Für das Projekt gibt es eine eigenständige Webseite, hier ist der aktuelle Stand zu sehen www.deutschlandbluehtauf.org Freut Euch mit uns über den Erfolg dieser Aktion, das Ziel von einer Million Quadratmeter haben wir schon lange erreicht. Vielen Dank an alle, die uns dabei tatkräftig unterstützt haben/jg

 

Sonntag, 19. Mai 2019

Das Leben geht weiter, als wäre nichts geschehen, dabei ist der 3. Mai ist schon ein paar Tage vorbei. Seit dem Tag haben wir alles verbraucht, was die Erde uns für dieses Jahr zu bieten hatte. Seit zwei Wochen leben wir Deutschen auf Kosten der Natur und derer, die sie weniger ausbeuten. Würde die ganze Welt uns nachahmen, wäre es schnell zu Ende mit uns. Wir leben auf zu großem Fuß. Der Zustand unseres Planeten verschlechtert sich: Die Böden werden ausgelaugt, Seen verlanden, Wälder verschwinden, das Klima ändert sich. Das sind die Folge von unserem übermäßigen Verbrauch. Wir könnten unsere Gewohnheiten ändern: mehr zu Fuß gehen, oder mit dem Fahrrad fahren. Weniger Fernreisen, weniger Fleisch, weniger Plastik. Die Enkelkinder werden es uns danken/jg

Samstag, 18. Mai 2019



„Freue mich, dass du da bist“, begrüßt Ola Källenius seine Mitarbeiter und Gäste. Der neue Daimler Chef kommt aus Schweden. Dort begrüßt man alle und jeden, gleichgültig, ob es sich um seinen besten Freund oder um das Finanzamt handelt, mit “hej“. Wir nutzen mit dem DU die anglifizierte Variante. Diese Anrede vermittelt ein Stück Vertrautheit, man könnte es (lt. Süddeutscher Zeitung) übersetzen in: „Wir wollen gut sein und wir wollen von allen Gutes denken.“ In diesem Sinne bitten wir es zu verstehen, wenn wir in der Stiftung als allgemeine Anrede das DU nutzen. Ausnahmen bestätigen die Regel 🙂 jg

Leben in Myanmar


Hier stellen wir unseren Studenten Len Kee Thang vor
Er ist einer von den 104 Studenten, die von uns in Myanmar mit Rat und Tat gefördert werden. Er studiert Forstwirtschaften und Umweltwissenschaften an der Uni in der Hauptstadt Naypidaw. Der junge Mann ist nicht nur ein guter Student, sondern auch an den Gebräuchen seiner Vorfahren, der Chin, interessiert. In den Ferien hilft er seinen Eltern auf deren kleiner Plantage. Nach Abschluss seines Studiums im kommenden Jahr möchte er gerne Förster beim Umweltministerium werden. Wir drücken die Daumen! 

Len Kee Thang is a final year student who studies Forestey and
Environmental Science, in Yezin. He got excellent results again in his first semester exam in March as in the past years. He spent his summer vacation at his home in Kanpetlet, Chin State helping his parents with the plantation of white yum and learning his tribe's authorites and his clan's history. Sometimes, he reads books on the technology of planting Amorphophallus Campanulatus Blume. He wants to be a forester at the Ministry of Natural resources & Environmental Conservation when he finishes the studies. Great to hear how he spent his vacation very well. Enjoy the remaining days of your vacation, Kee Thang! ab

Freitag, 17. Mai 2019

„Sie wirken zaghaft!“


BMW Hauptversammlung in München
Während sich die Vollversammlung Gedanken gemacht zu der gesunkenen Dividende (von 4 auf 3,50 Euro pro Aktie) tritt ein 18jähriger ans Mikrofon. Ferdinand Klemm ist eigentlich fehl am Platz, denn er besitzt keine Aktien, er engagiert sich für eine lebenswerte  Zukunft. Sein Auftritt zeigt, dass „Fridays for future"  im Kern der Wirtschaft angekommen ist. Am Dienstag bei VW, gestern bei BMW. Ob der Dank von Aufsichtsratschef Norbert Reithofer für die mahnenden Worte nur höflich ist, oder ein Aufbruch in neues Denken, wird sich zeigen. Die gerade neu vorgestellten  Fahrzeuge sind leistungsstärker: endlich gibt es auch einen 7er als SUV...

Donnerstag, 16. Mai 2019

„Was Sie hier tun ist nicht genug.“



VW Jahreshauptversammlung in Berlin
 Vor zwei Tagen in der Hauptstadt: der Auftritt der 18 Jahre alten Schülerin Clara Mayer war einer der Höhepunkte der Aussprache auf dem Aktionärstreffen. Die Schülerin redete VW-Chef Diez ins Gewissen: „Nur um das klarzustellen, wir streiken nicht jeden Freitag, weil wir schwänzen wollen, sondern gerade weil wir in der Schule besonders gut aufgepasst haben", sagte die Schülerin des Schiller-Gymnasiums in Berlin-Charlottenburg. „Die Klimakrise ist da und ich bin hier, um Ihnen zu sagen: Was Sie hier tun, ist nicht genug."

Für die Aussage gab es viel Applaus von den anwesenden Aktionären. So ein Applaus ist schön, aber damit hat sich noch nicht viel geändert.
Jeder von uns kann sich nun die Frage selber stellen: „Tue ich genug?"

Mittwoch, 15. Mai 2019

Unser Dorf soll schöner werden


Was wir in den Dörfern von Myanmar tun, ist über die Jahre weit mehr geworden als Schulen bauen oder Solarlampen verteilen. Man könnte es als ein „Village integrated Programm" bezeichnen, ein Dorfentwicklungsprogramm. Das gab es vor vielen Jahren auch mal in Deutschland: „Unser Dorf soll schöner werden", hieß es damals. Wenn man den Gedanken ein bisschen weiterspinnt, dann wird das „schöner werden" zur Grundlage für ein besseres Leben in den Dörfern. Schönes Leben auf dem Land ist notwendig, denn eine Gesellschaft braucht nicht nur Stadtleben. Das gilt für die Dörfer im bayerischen Wald genauso wie für die Dörfer im Delta. Wir unterstützen die Bemühungen der Dorfbewohner. Mit dem Bau einer Schule fängt es an. Welche weiteren Projekte dann dazukommen, das liegt an den Wünschen und Möglichkeiten der Dorfbewohner. Wir versuchen die Entwicklung in den Dörfern mit Rat und Tat zu begleiten. Hier ist eine kleine Übersicht zu unseren acht verschiedenen Bausteinen der Dorfentwicklung:

Schulgebäude groß und klein
Wir bauen unser Standard Schulgebäude mit fünf Klassenräumen, dazu ein Toilettenhäuschen mit sechs Toiletten und Handwashstation. Gesamtkosten fix und fertig 30.000 Euro. Min Min man wickelt diesen Schulbau für uns als Generalunternehmer ab. Sein Verdienst richtet sich nach dem Preis der Steine, dem Preis des Stahls und seinem Verhandlungsgeschick mit den Handwerkern. Naing gibt den vollen Betrag an den Unternehmer weiter und bekommt von uns 1.500 Dollar pro Schulgebäude, dieser Betrag wird aus dem Maintenance Fond* bezahlt. Es gibt ein kleines Gebäude, in der gleichen Konstruktion, aber nur mit zwei Räumen, ohne Toiletten für 10.000 Euro. Diese Gebäude haben wir früher als Kindergarten bezeichnet, durch die Neuorganisation des Schulsystems nennen wir es nun Preschool (zur Erklärung: der Besuch von einem Kindergarten ist freiwillig, der Besuch der Preschool ist verpflichtend)

Livesaver
An unseren Schulen bauen wir Toilettenanlagen mit Handwash Stations. Die sind natürlich besonders sinnvoll, wenn sie genutzt werden – aber warum sollen sich Kinder die Hände waschen, wenn die Erwachsenen das auch nicht tun. Schaubilder und Plakate sind hübsch anzusehen, bewirken aber leider nicht viel. Eine Toilettenfrau wäre die Lösung, die jeden Kind nach dem Toilettenbesuch ein Stück Seife und ein Handtuch reicht, bis die Kinder das gelernt haben. Das Problem: wir fanden keine Frau, die das machen wollte. Erst mit gutem Zureden vom Mönch und der Erklärung, dass dieser Job Leben rettet, waren wir erfolgreich. Kosten: 80 Euro pro Monat.

PAUL Wasserfilter und Trinkflaschen
An allen unseren Schulen steht in der Regel ein PAUL Wasserfilter. Wir haben das Wasser untersuchen lassen, auch nach jahrelangem Gebrauch ist die Qualität des gefilterten Wasser hervorragend. Das geht allerdings nur, wenn das Wasser direkt aus dem Wasserfilter gezapft und frisch getrunken wird. Um das sicherzustellen, wollen wir im Laufe dieses Jahres neue Zwischenspeicher testen und/oder Wasserflaschen an Schüler und Lehrer verteilen. 

Unsere Schule soll schöner werden
Was können wir dafür tun, dass unsere Schule noch schöner wird? Mit Sauberkeit fängt das ganze an, auf dem Schulhof und in den Klassenräumen. Man kann Bäume pflanzen und Blumenbeet anlegen. Wir unterstützen diese in sehr tive, in dem wir jedes Jahr einen Preis für „Die schönste Schule" ausloben. Das Preisgeld ist für Kinder und Lehrer bestimmt, für einen Ausflug oder eine besondere Anschaffung.

Plastik Recycling
Vor vier Jahren haben wir die Plastik Recycling Station P1 in Pakoku auf den Weg gebracht. Das Investment wurde von der Stiftung finanziert, auch die ersten zwei Jahre des laufenden Betriebs. Seit zwei Jahren läuft das Projekt als selbstständiges family Business. Der Plastikmüll wird von den Menschen in der Umgebung eingesammelt und gebracht, sie bekommen ein paar hundert Kyat für jeden Sack Plastikmüll, den sie abgeben. Am Ende des Recyclingsvorgangs gibt es Granulat, das verkauft wird. Aus dem Verkaufserlös werden die laufenden Kosten gedeckt. Seit Anfang des Jahres läuft das zweite Projekt, P2 am Ngapali Beach. In der zweiten Hälfte des Jahres soll P3 in Bagan starten.

Solarlampen, auch mit Mobilcharger
wir importieren Solarlampen aus China, das Stück für zehn Euro. Die Solarlampen mit Akku fürs Handy kosten 20 Euro pro Stück. Die Lampen werden über Min Min und Naing in den Dörfern verteilt. Die Dorfbewohner Spenden 5.000 Kyat für die Lampe und 10.000 Kyat für die Lampe mit Akku. Für die Verteilung bekommen Min Min/Naing von diesem Geld 1.000 Kyat für die Lampe bzw 1.500 Kyat für die Lampe mit Akku. 4.000 bzw 8.500 gehe in das entsprechende Maintanance Konto. 

WasserSolarlanlagen
Mit seiner Anregung „ Bringen Sie mir ein innovatives Wasserprojekt" hat Herr Kühne eine Idee auf den Weg gebracht, die wir seit zwei Jahren mit großem Erfolg für verfolgen: Solaranlagen aufstellen an vorhandenen Brunnen, die jetzt mit einem Dieselgenerator betrieben werden. Der Dieselgenerator bleibt redundant stehen, die Anlage wird Hybrid betrieben, die Solarfelder übernehmen zu mehr als 90% die Stromversorgung für die Elektropumpe. Gesamtkosten abhängig von der Brunnentiefe in der Regel 10.000 Euro plus Eigenanteil der Dorfbewohner 2.000 Euro.  Der Eigenanteil wird auf das Maintenance Konto eingezahlt. Ersparnis für die Dorfbewohner 2.000 bis 3.000 Dollar pro Jahr

Bäume pflanzen
In diesem Jahr verschenken wir Bäume als Zeichen einer langfristigen Verbindung. Das Angebot geht an alle Bewohner der 80 Dörfer, in denen wir Projekte haben. Angeboten werden fünf verschiedene Baumsorten, die regional abgestimmt sind. Ein Setzling kostet im Schnitt drei Euro. Min Min und Naing übernehmen die Verteilung, die Dorfbewohner dürfen sich ihren Wunschbaum aussuchen, sie pflanzen und pflegen den Baum in der Regel auf ihrem Grundstück.

Der Maintanance Fond
Grundlage unserer Arbeit ist die Einbeziehung der Menschen in die Projekte – oder besser gesagt: wir schauen und fragen, was die Menschen sich für ihr Leben wünschen. Wenn wir die Möglichkeit sehen, Ihnen bei der Erfüllung ihrer Wünsche zu helfen, dann tun wir das. Voraussetzung ist immer, dass die Dorfbewohner mit eigenen finanziellen Mitteln in Vorleistung gehen. Für 1.000 Kyat, die ein Dorfbewohner spendet (für eine Schule, einen Wasserfilter oder eine Solarlampe) geben wir 5.000 Kyat. Nach diesem Grundsatz entwickeln wir alle Projekte. Diese Gelder, die von den Dorfbewohnern gegeben werden, kommen auf ein „Maintanance Konto". Aus diesem Konto zahlen wir alle Reparaturen und Instandhaltungen unserer Projekte. Verfügungsberechtigt für das Bagan Konto sind Ursula/Tina und Min Min - für das Delta Konto sind es Naing mit Petra/Christian/jg

Montag, 13. Mai 2019

Dörfer im Delta


HahnAir 2 School 
Durch den langjährigen Einsatz der swimming doctors im Delta haben wir Kontakt zu vielen Dorfbewohnern bekommen. Hier und da haben sich freundschaftliche Verhältnisse gebildet, wir sind mit den Menschen ins Gespräch gekommen. Unser medical Team ist in die Schulen gegangen, um mit den Kindern über Hygiene zu sprechen und Zähneputzen zu üben. Dabei haben wir viel Mangel gesehen – nicht nur bei der Hygiene, sondern auch bei den Schulbauten. So ist die Idee entstanden, entlang der swimming doctors Route Schulen zu bauen. Die Idee schreitet gut voran: die Schule hier im Bild ist bereits unser achtes Schulprojekt im Delta. Rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres wird dieses Gebäude in den nächsten Tagen fertig. Bauzeit drei Monate, Baukosten 30.000 Euro. Im Herbst wird es eine schöne Einweihungsfeier geben/jg

Dörfer rund um Bagan


VOLKER Preschool
vor einem Jahr gab es eine Änderung im Schulsystem von Myanmar. Was früher freiwillig war, ist nun zur Pflicht geworden: der Besuch der Vorschule. Dadurch haben die Kinder ein Schuljahr mehr – und die Schulen brauchen einen Unterrichtsraum mehr. Wir helfen den Schulen, die dafür zusätzliche Räume brauchen, mit dem Bau eines kleinen Schulgebäudes. Von der Konstruktion ist das wie unser Schulgebäude, nur eben kleiner, mit zwei Klassenräumen. Natürlich kostet es auch weniger: 10.000 Euro, hier im Bild die Volker Preschool in der Nähe vom Bagaan. Mit etwas Glück ist das Projekt im Juni fertig, wenn die Schule nach den großen Ferien wieder beginnt. Für den Herbst ist dann die Einweihungsfeier geplant/jg

Sonntag, 12. Mai 2019


An so einem Tag 
freue ich mich ganz besonders, dass wir wieder jemanden gefunden haben, der sich um eins von den vielen Kindern kümmert, die wir in Yangon unterstützen. Das sind Kinder, die in einem gut geführten Kinderheim leben. Sie kommen aus den Konfliktgebieten im Rakhine und Shan. Mit drei Euro am Tag können wir Ihnen die zweitbeste Chance fürs Leben schenken/jg

Alles erleuchtet


Warum Celle?
Albrecht Thaer, Hermann Löns und Königin Caroline Mathilde lebten in Celle. Letztere allerdings nicht ganz freiwillig. Die romantische Fachwerkstadt ist schön anzusehen: 500 denkmalgeschützte Häuser bilden das größte geschlossene Fachwerkensemble in Europa. Einige dieser schönen Häuser haben wir renoviert, saniert und mit neuem Leben erfüllt. Wir, das sind Sven Raap und Jürgen Gessner. Sven ist in Celle geboren und aufgewachsen, Jürgen hat die Liebe nach Celle gebracht, 30 Jahre ist das her. In dieser Zeit haben Sven und Jürgen viele Häuser gebaut und renoviert - und die Stiftunglife gegründet. Es lohnt sich, mal in Celle halt zu machen, schöne Häuser anzuschauen und das Büro der Stiftung zu besuchen. An dem kleinen Bahnhof wird man mit Lichtkunst empfangen. Das passt doch gut zu unseren Lichtprojekten in Myanmar/jg