Stiftunglife

Freitag, 21. Juli 2017

Nummer 383


"Wenn Du einen Menschen richtig kennenlernen willst, dann musst Du zu ihm gehen" hat Goethe gesagt. Recht hat er, deshalb bin ich gestern nach Zweibrücken gefahren. Das Foto von der Fahrzeug Übergabe lag lange Zeit auf meinem Schreibtisch. Dazu ein netter Brief mit einem Dank für die gemeinsame Activity. So etwas bekommt man nicht jeden Tag. Deshalb wollte ich die Menschen kennenlernen, die sich gemeinsam mit uns für das 383. Tafelfahrzeug engagiert haben. Das ging von eineinhalb Jahren an die Zweibrücker Tafel - inzwischen sind wir bei Nummer 414. Walter Dury (hier auf dem Foto in der Bildmitte) war lange Jahre OLG Präsident in Zweibrücken. Ein kluger Mann, der neben den Lions im Sportrecht und in vielen anderen Bereichen engagiert ist. Zwei Stunden haben wir miteinander geredet. Themen gab es genug - dazu das schöne Gefühl, wie interessante Projekte Interessierte Menschen miteinander verbinden/jg

Donnerstag, 20. Juli 2017

Herausforderung Einwanderung

Wenn wir in letzter Zeit über die Frage diskutieren, ob unser Engagement für die Flüchtlings Integration gut ist - oder verbessert werden kann, dann sitzt Tilman mit am Tisch. Im Rahmen seines Studiums beschäftigt er sich mit Fragen der Zuwanderung. Im letzten halben Jahr hat er gemeinsam mit einem Freund Zahlen und Fakten zu diesem Thema gesammelt. Mit Erfolg, am Dienstag wurde ihre Arbeit von der Hanns Seidl Stiftung in einem Festakt gewürdigt und ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich/jg

Mittwoch, 19. Juli 2017

Es geht ums Geld

Audi und BMW sagen zu, die Motor-Software von Euro-5-Wagen kostenlos zu erneuern. Das kostet (fast) nichts und soll die Abgasreinigung verbessern. Doch Experten zweifeln, ob das überhaupt etwas bringt. Kann gut sein, dass wir die Weissagung der Cree ein bisschen umformulieren müssen „Erst wenn der letzte Diesel die Städte verqualmt und Ihr nicht mehr frei atmen könnt, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

Dienstag, 18. Juli 2017

Feedback



Über Feedback freut man sich, besonders wenn es so nett gemacht ist, wie dieses hier von Khu Khu. Auch für den Film von den Swimming Doctors gab es viel positive Resonanz - und Feedback gibt es auch für unser Espresso. Herzlichen Dank an alle, die ihre Meinung sagen, von diesem Miteinander lebt unsere Stiftung/jg

Montag, 17. Juli 2017

Tina, Tilman und ich

Das Wetter ist schön heute in München. Man kann sich auf die Terrasse setzen und ein gutes Buch lesen - oder in heiße Diskussionen verstricken. Seit Tilman bei uns im Haus ist (er macht ein Praktikum bei einer Münchner Firma) ist der Austausch von unterschiedlichen Meinungen intensiver geworden. Wie fruchtbar das sein kann, hat sich heute gezeigt. Gemeinsam mit Tina haben wir über die Frage geredet, wie wir unsere Integrationsprojekte weiterführen wollen. Dazu gab es ja einige Anmerkungen beim Teamtreffen in Einbeck und dann kam da noch diese Grafik heute in einer Mail von BCG. Wir werden das zusammenfassen und in den nächsten Tagen vorstellen. Vielen Dank an alle, die zu dieser Diskussion beigetragen haben, auch wenn sie heute nicht mit am Tisch gesessen haben/jg

Sonntag, 16. Juli 2017

Ein Glücksfall


3 Schiffe für die Swimming Doctors
56 Schulen in Myanmar gebaut
200 geförderte Studenten in Asien,
414 Tafelfahrzeuge in Deutschland
viele Tausend Bäume gepflanzt und noch mehr Solarlampen in die Dörfer gebracht...

Die Bilanz der Stiftung kann sich sehen lassen. Zahlen beeindrucken besonders, wenn es große Zahlen sind. Mein persönlicher Glücksfall ist ein Einzelfall und der ist klein: 152 cm um genau zu sein. Das Mädchen mit dem schönsten Lachen kam durch die Stiftung in unser Leben. Sie hat allen Grund zu Lachen, sie hat das Leben gewonnen und unserer Stiftungsarbeit in Äthiopien einen Sinn gegeben. Es hat uns alle gefreut, die wir Lasab in diesen Sommer(ferien)tagen getroffen haben. Den Kontakt nach Äthiopien werden halten durch die Augen OPs, die wir in Addis für poor patients finanzieren www.2sehen.de  Ein kleines Projekt, in dem viel Herzblut steckt/jg

Samstag, 15. Juli 2017

Nord - Süd Dialog

Schwaben und Niedersachsen an einem Tisch: ein Mädchen aus Äthiopien hat Menschen zusammengebracht, die sich sonst vermutlich nie begegnet wären: Familie Kern aus Neuffen und Familie Potthoff aus Celle. Sascha und Lennart waren die perfekten Gastgeber dieses bunt gemischten Abends. Zu erzählen gab es genug: die Stiftung engagiert sich in Afrika, Asien und direkt vor der Tür bei der Celler Tafel/jg

Freitag, 14. Juli 2017

Heute in der New York Times

Land und Leute kennenlernen ist manchmal ein bisschen anstrengend. Besonders wenn es schwül und heiß ist. Wir empfehlen trotzdem eine Reise mit der Bahn. Die Circle Train von Yangon ist die kurze Variante dieser Begegnung - heute in der NYT beschrieben. Wer etwas belastungsfähiger ist, dem empfehle ich die Zugfahrt von Yangon nach Bagan. 17 Stunden Entschleunigung für 6.500 Kyat in der upper class. Ein Erlebnis, dass man sich gönnen sollte, bevor die Neuzeit einzieht/jg

Bye Bye...



Ein letztes Winken, die schöne Zeit ist vorbei. Khu Khu ist mit einem Tag Verspätung auf dem Weg nach Hause. Die Nacht im Transitbereich des Frankfurter Flughafens gab es kostenlos dazu. Viele Freunde hat sie in den zwei Wochen getroffen und manche Menschen neu kennengelernt. Viele junge Leute, die sich für die Projekte der Stiftung interessieren, besonders für das Meet and Greet Programm. In der kommenden Woche fliegen Lucius und Ruben nach Myanmar. Dann wird Khu Khu in Yangon am Flughafen stehen, sie abholen und auf der Reise durch ihr goldenes Land begleiten. Wir freuen uns doppelt, denn mit dem diesem kulturellen Austausch interessieren wir junge Menschen für ein anderes Land und für die Arbeit unserer Stiftung. Irgendwann werden sie sich erinnern an das, was sie erlebt haben. Dann werden sie sich für unsere Projekte begeistern oder eigene Ideen für eine bessere Welt konzipieren. Wir freuen uns, das wir daran mitwirken können/jg 

Donnerstag, 13. Juli 2017

Swimming Doctors



Für diesen kleinen Film haben Menschen ihre Freizeit eingesetzt: Norbert, im richtigen Leben Kamaramann beim BR, hat bei seiner letzten Reise nach Myanmar für uns gefilmt. Hans Horn ist der Ehemann von Tina, ein deutscher Filmregisseur und -produzent. Er hat das Material geschnitten und in diese Fassung gebracht. Wir bedanken uns bei den beiden für dieses kleine Meisterwerk. Wir danken Wolf und seinem Ärzteteam - und wir danken den Menschen in Deutschland und in Myanmar, die sich mit Zeit und Geld für die swimming doctors engagieren. Dazu passt die gute Nachricht von Naing heute Morgen aus Yangon: "Yesterday all of authority people came and check our ship and said good comment for us." jg

Mittwoch, 12. Juli 2017

Schule gestern und Heute



Mit der Unterstützung von Freunden haben wir einige Schulen in Myanmar gebaut. Wir wissen - heute noch besser als zu der Zeit, da wir selbst noch die Schulbank gedrückt haben - wie wichtig das Lernen ist. Aber es hat sich etwas getan im Schul- und Bildungswesen. Schulklassen sehen heute anders aus als auf den Bildern, die wir von früher im Kopf haben. Dorothea lädt nach den Sommerferien die Freunde der Stiftung ein, ihre Schule in Wedel zu besuchen. Wir werden Schule heute erleben  - und einen Ausblick auf die Schule von Morgen wagen. Im Vergleich dazu berichtet uns Ursula dann etwas vom Schulalltag in Myanmar. Das wird ein spannender Nachmittag/ub

Dienstag, 11. Juli 2017

Die Kinder lernen schon


Von Min Min bekommen wir gerade diese beiden Fotos mit der guten Nachricht: die Bullerbü Schule ist fertig, die Kinder lernen schon in ihrem neuen Schulgebäude. Die Möblierung mit Plastiktischen und Stühlen ist nicht unser Wunsch gewesen, mal schauen was sich da noch machen lässt. Sonst sieht alles frisch und sauber aus, wir freuen uns auf die Eröffnungsfeier im Oktober/jg

Bon Giorno

Italiens Hilferuf ist laut und eindeutig: Wir schaffen das nicht. Der Ruf wird von den Nachbarn gehört, allerdings anders als erwartet. Statt Hilfe bieten die Österreicher ihren Nachbarn Stacheldraht an. Herr Seehofer hat sein Angebot erneuert, bayrische Polizisten an den Brenner zu schicken. Die Botschaft ist klar: wir wollen keine Flüchtlinge hier haben. Was die Italiener mit den Menschen machen, die übers Meer flüchten, ist nicht unsere Sache. Angesichts der wachsenden Flüchtlingslager in Italien und Griechenland kommt mir das Engagement unserer Stiftung für Sprachkurse in Bad Aibling und Segeberg halbherzig vor. Beim Teamtreffen in Einbeck haben wir über unser Engagement in diesem Bereich diskutiert. Wir werden dies Gespräche fortsetzen und uns gemeinsam überlegen, welches Engagement wir langfristig eingehen wollen und können/jg

Montag, 10. Juli 2017

Meet and Greet am Sillberghaus

Für alle, die dabei waren - und für die, die gerne wissen möchten, wer dabei war - gibt es hier das offizielle Gruppenfoto von unserem 3. Stiftungstreffen am Sillberghaus. Mit Sonnenschein! Dank an alle, die dabei waren und noch mehr an Sabine und Peter, die uns alle zu dieser Veranstaltung eingeladen haben. Wir wurden bis heute Morgen wunderbar umsorgt. Nur rauf- und runtergehen mussten wir selber - aber es gibt Wege die sich lohnen, auch wenn sie mit einer kleinen Mühe verbunden sind/jg

Sonntag, 9. Juli 2017

Wünsche, Pläne und Träume


Wenn zehn junge Menschen über die Zukunft reden, dann ist das ein Bild, was uns ganz besonders freut. Selten war ein Stiftungstreffen so jung wie dieses heute im Sillberghaus. Sabine und Peter sind Freunde und wieder die Gastgeber für unsere Runde. Sie machen uns allen das Wohlfühlen so leicht. Wenn 20 Menschen den Tag miteinander verbringen, dann hat jeder Gelegenheit, mit jedem zu reden. Isi und Karla, zusammen mit Khu Khu, erklären den Interessierten wie "Meet and Greet" funktioniert. Tilman ist mit dabei. Mit glänzenden Augen erzählt er von seiner Zeit im Kinderheim Yangon. Wir Älteren hören zu und freuen uns an den Plänen. Für Ruben und Felix geht es in neun Tagen los. Wir werden von Ihnen hören - wenn alles gut geht, auch kleine Videos von den Treffen mit unseren burmesischen Studenten bekommen. Früher hieß es "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." Heute kann man sagen "Ein kleines Video hat mehr Aussagekraft als ein großes Foto." jg

Klimaschutz kann jeder

Der Klimaschutz ist ein Thema beim G20. Ob der amerikanische Präsident dabei zum Vorkämpfer geworden ist, darf bezweifelt werden - also müssen wir die Sache selbst in die Hand nehmen. Mein autofreier Sonntag ist ein guter Anfang, am besten gleich heute, das Wetter ist schön. Wer auf seinen Diesel nicht verzichten mag, der kann eine Solarlampe spenden. Mit jeder Lampe ersetzten wir in Myanmar einen Barrel Öl. Auch ein guter Beitrag für Klima - und solche kleinen Beiträge bewirken mehr, als viele Worte/jg

Samstag, 8. Juli 2017

Pure Lebensfreude



Links im Bild Karla und rechts im Bid Isi. Im letzten Jahr hat Khu Khu den beiden Myanmar gezeigt. Das war der Beginn von Meet and Greet - und es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. In diesen Tagen bekommt Khu Khu von den beiden alles Gute zurück: nun zeigen Karla und Isi, was es bei uns in Europa zu sehen gibt: heute Paris, Morgen Bayrischzell und nächste Woche Stuttgart. Das die drei sich damit wohlfühlen, ist zu sehen/jg

Freitag, 7. Juli 2017

130 Millionen im Jahr


2005 haben wir angefangen, die Tafeln beim Kauf ihrer Fahrzeuge zu unterstützen. Ende 2011 waren es 270 Kühlfahrzeuge, die wir für die Tafeln auf den Weg gebracht haben. Nun, sechs Jahre später, ist ein kleines Update fällig: 414 Fahrzeuge sind es bis heute im Gesamtwert von rund 20 Millionen Euro. Interessant wird diese Rechnung, wenn man mal schaut, was diese Fahrzeuge bewegen: wenn jedes Fahrzeug bei vorsichtiger Schätzung pro Tag Lebensmittel im Wert von 1.200 Euro einsammelt, dann ist das bei 414 Fahrzeugen ein Wert von rund einer halbe Million Euro pro Tag. Damit sammelt "unsere Flotte" jedes Jahr Lebensmittel für 130 Millionen Euro ein.

"Das ist doch eine Milchmädchenrechnung!"

Richtig, denn nur die vielen ehrenamtlichen Fahrer und Beifahrer machen diese Leistung möglich + die Menschen, die das Geld für Benzin und Versicherung spenden + die Bürokräfte, die das alles organisieren + die Bäcker, die ihre nicht verkauften Brötchen spenden + die Copyshops, die einen Tafelflyer umsonst drucken + der Supermarktleiter, der den Jogurt einen Tag vorher aus dem Regal nimmt + der Filmemacher, der für die gute Sache wirbt + die Autowerkstatt, die den Kundendienst umsonst macht + die Lions Freunde, die ihre Tafel in ihrer Stadt unterstützen. Es ist ein Netzwerk engagierter Menschen, die das möglich machen und wir dürfen ein Teil davon sein. Was für ein schönes Gefühl /jg