Stiftunglife - News

Donnerstag, 21. Mai 2026

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Der Dieselpreis bewegt das Land

Dabei geht leicht unter, dass auch die Preise für für Mieten und Lebensmittel stetig steigen. Deutlich stärker als die Renten. Bestimmt ein Grund, warum immer mehr alte Menschen bei der Tafel anstehen. Wir unterstützen die Tafeln seit 30 Jahren und verdoppelt auch in diesem Jahr alle Spenden, die wir für die Tafel bekommen. jg



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Es ist Donnerstag

Min Min ist nicht in Bagan, er muss heute in Yangon ein paar Besorgungen machen. Essen für die 300 Flüchtlinge gibt es trotzdem. Die Bilder haben wir heute von seine Frau bekommen. Es gab heute Mittag Fisch, Gemüse und Reis. Wunderbar! jg



Mittwoch, 20. Mai 2026

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Was die Augen sehen, glaubt das Herz
Redewendung

Leider können viele Menschen nicht (mehr) gut sehen. Als Augenärztin erlebe ich täglich, wie stark Erkrankungen der Hornhaut das Sehvermögen beeinträchtigen. Die Hornhaut kann durch Krankheiten, Infektionen oder Verletzungen trüb werden. Eine Hornhautspende eines Verstorbenen kann entscheidend helfen, denn sie ermöglicht das getrübte Gewebe zu ersetzen. Auch wer eine Brille trägt, oder bereits am Auge operiert wurde, ist häufig als Spender geeignet. Im Unterschied zur Organspende kann die Hornhaut noch bis zu 72 Stunden nach dem Tod entnommen werden, wodurch eine Spende in vielen Fällen möglich ist. Voraussetzung für uns als Ärzte ist die klare Zustimmung zur Gewebe- oder Organspende zu Lebzeiten oder eine Zustimmung der Angehörigen nach dem Tod. Es ist wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Karla K.




Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen. 
Raoul Roßmann

Heute in der Süddeutschen Zeitung gibt es ein lesenswertes Interview mit dem Drogerie Erben. Raoul Roßmann stellt sich klar gegen die AfD. Seine Aussage kann ich vollständig übernehmen. Die Werte unserer Stiftung passen weder zu links- noch zur rechtsradikalen Positionen. jg



Dienstag, 19. Mai 2026

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Diese Aktion unterstützen wir gerne, wenn...

…die Menschen bereit sind mehr zu tun als unterschreiben. Das Begehren wird viel Zustimmung finden, nur bleibt die Frage offen, wer das bezahlen soll. Wir würden gerne wissen, wie viele Münchner bereit wären, täglich einen Euro für ihre Bäume zu spenden. Wir könnten uns vorstellen, jede Spende zu verdoppeln. Den Gesamtbetrag würden wir dann zweckgebunden an die Stadt München überweisen. Weil es in Berlin eine vergleichbare Aktion gibt, werden wir den Berlinern das gleiche Angebot machen. Mal schauen, was die Initiatoren der Aktion zu unserem Vorschlag sagen… jg



Montag, 18. Mai 2026


Zuversicht, Mut und Tatkraft

Mit einem Aufruf zu mehr Zuversicht ist der deutsche Katholikentag gestern in Würzburg zu Ende gegangen. Beim Abschlussgottesdienst rief der Vorsitzende der Bischofskonferenz die Gläubigen zu Mut und Tatkraft auf, auch unter schwierigen Bedingungen. Hört sich gut, das können wir alle gebrauchen. Am besten fangen wir gleich heute damit an.  jg



Sonntag, 17. Mai 2026

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Urban Beekeeping

Dass viele Menschen den Bienen helfen, ist die gute Nachricht. Bienenkästen in Gärten, auf Dächern und Balkonen sollen den Bienen helfen und Stadthonig liefern. Doch zu viele Honigbienen können Wildbienen verdrängen. In den Städten nutzen beide dieselben Nahrungsquellen und Lebensräume. Guter Wille zum „Bienenretten" reicht nicht. Nur wer sich informiert, kann den Wildbienen gezielte Angebote machen. jg



Samstag, 16. Mai 2026


Alte und neue Energien

Rein rechnerisch hat Deutschland die natürlichen Ressourcen bereits aufgebraucht, die für das ganze Jahr reichen sollten. Die schlechte Nachricht: wir verbrauchen noch immer zu viel Kohlen, Öl und Gas. Die gute Nachricht: erneuerbare Energien rechnen sich immer besser, inzwischen sogar besser als die alten Energieträger. jg



Freitag, 15. Mai 2026


12.000 Bäume für die Innenstadt

Unsere Innenstädte heizen sich im Sommer immer mehr auf. Das macht das Leben in der Stadt beschwerlich. Mehr Bäume würden helfen. Nun starten die Menschen in München ein Bürgerbegehen für ein riesiges Projekt: die Stadtverwaltung soll 12.000 Bäume in der Innenstadt pflanzen. Wo das Geld dafür herkommen soll, bleibt im Augenblick offen. Andererseits war das Bürgerbegehren „Rettet die Bienen“ vor ein paar Jahren so erfolgreich, dass sich viel getan hat. So ein Projekt wäre bestimmt machbar, wenn jeder Münchner täglich einen Euro dafür spenden würden. Bei uns ist so eine Bürgerbeteiligung schon heute möglich: wer bei uns „Einen Euro am Tag fürs Klima“ spendet, kann ganz sicher sein, dass dafür viele Bäume gepflanzt werden. Mit Nachweis und Pflege. Die meisten Bäume wachsen gut an 🙂

Donnerstag, 14. Mai 2026


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Zuverlässig sein heißt das zu tun, worauf die Menschen zählen.
Walter Jakoby 

Es ist Donnerstag. Min Min hat wieder ein Mittagessen für 300 Menschen organisiert. Alle sind eingeladen, sie hätten auch nicht das Geld, um sich so ein Essen zu leisten. Es gab Gemüsesuppe und Eierspeisen, es ist das Highlight der Woche für die Menschen, die aus ihren Dörfern fliehen mussten. Danke Min Min 🙏



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Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu grundlegende medizinische Versorgung. Diese Menschen haben keine Krankenversicherung. Wer krank ist muss zahlen. Wer kein Geld hat, findet sich mit seinem Leiden ab. In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute die lesenswerte Geschichte von Vanessa und den Mercy Ships. Eine wunderbare Frau und ein ausgezeichnetes Hilfsprojekt. Wir sagen Respekt und Anerkennung im Namen der Swimming Doctors - sozusagen von Schiff zu Schiff. jg



Mittwoch, 13. Mai 2026


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Samstag Vormittag in Hannover, die Menschen wärmen sich aufgereiht vor dem Café am Kröpke in der ersten Frühlingssonne. Ich nehme den einzigen Stuhl, der noch frei ist und sitze neben dem Bundeskanzler. Wir kommen ins Gespräch. 25 Jahre ist das her. Gerhard Schröder sprach von den großen Dingen der Welt, ich erzählte ihm von der Entwicklung der Tafeln. „Melden Sie sich gerne, wenn ich das unterstützen kann.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich der Kanzler. Ein halbes Jahr später war ich bei ihm Zuhause zum Abendessen eingeladen. Ein paar Tafelfreunde hatte ich mitgebracht. Es war eine illustre Runde mit großen Namen der Deutschen Wirtschaft, die ersten Unterstützer der Tafeln. Nach dem Essen und einigen Höflichkeiten zündete sich Gerhard Schröder seine Zigarre an und fragte in die Runde „Was gibt’s denn sonst noch, was wir Gutes tun können?“ Auf diese Frage waren wir vorbereitet und so wurde „Start Social“ an dem Abend auf dem Weg gebracht. 25 Jahre später sitze ich wieder in der Frühlingssonne. Das Café am Kröpke gibt es nicht mehr, aber die Idee ist geblieben. Start Social hat sich gut entwickelt. Die alte Geschichte kommt mir jetzt in den Sinn, weil wir „Radeln ohne Alter“ unterstützen. Eine wunderbare Initiative, die von Start Social ausgezeichnet wurde. jg



Dienstag, 12. Mai 2026

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Ab und zu mal „Danke“ sagen

In der Coronazeit wurde ab und zu geklatscht für die Pflegekräfte. Hier und da gab es auch mal Initiativen für eine bessere Bezahlung. Inzwischen ist die Pflege wieder in Vergessenheit geraten - wenn man nicht gerade persönlich betroffen ist, oder die Politik über Pflege diskutiert. Dann aber nicht über die Pflegekräfte, sondern über die Kosten. Wir haben heute in Yangon und in Celle Pflegekräfte bei der Arbeit besucht, um „Danke“ zu sagen. Im Bild Sven mit einer Mitarbeiterin in der Residenz Blumlage. jg



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Freudige Überraschung

Heute stehen die Pflegekräfte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nicht nur In Deutschland, auch international, auch in Myanmar. Für Ko Naing in Yangon war das ein guter Grund für einen Besuch bei den Sister of the Poor. Als kleine Überraschung hatte er für jede Pflegekraft eine Rose dabei. Im Bild sind zwei von den 30 ehrenamtlichen Helferinnen zu sehen, die die Schwestern unterstützen. Danke, Ko Naing  🙏



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Diese interessante Frage kann man auf verschiedene Art beantworten. Bei der Bild Zeitung geht es um Geld. Da sind Geringverdiener aufgelistet, die mit einem Bruttogehalt von gut 1.500 Euro auskommen müssen. Ohne die Tafeln kommen diese Menschen kaum über die Runden. In der ZEIT unter der Überschrift „Was mein Leben reicher macht“ andere Reichtümer beschrieben. An diese „anderen Reichtümer“ kommen kann jeder von uns kommen, wenn wir achtsam durchs Leben gehen. jg



Sonntag, 10. Mai 2026

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Auch in Myanmar wird heute Muttertag gefeiert

Für die beiden Jungs gibts nichts zu feiern, sie wachsen ohne Mutter auf. Nachdem der Vater früh verstarb, konnte die Mutter ihre zwei Kinder nicht ernähren. Sie ging nach Thailand, um ein bisschen Geld zu verdienen. Die Kinder brachte sie vorher ins Kloster. Als es dort eng wurde, kamen die Brüder ins Kinderheim nach Yangon. Dort leben sie jetzt schon ein paar Jahre. Khon Tun Khin, im Bild rechts, ist acht Jahre alt. Mit Carmen und Ralph hat er zwei nette Paten in Deutschland. Für den kleinen Bruder Khon Hla Myo, 5 Jahre alt, suchen wir noch eine Patin oder einen Paten. jg



Samstag, 9. Mai 2026


Unsere Quote kann sich sehen lassen

Nachdem die Kundenbewertungen bei Trade Republic immer schlechter geworden sind, hat die Firma tausend Mitarbeiter für den Kundensupport eingestellt. Statt Chabot und Ki sollen sich zukünftig echte Menschen um die Bedürfnisse der Kunden kümmern. Die Firma hat zehn Millionen Kunden. Geteilt durch tausend Mitarbeiter macht das 10.000 Kunden pro Mitarbeiter. Da kann sich unsere Quote sehen lassen: auf 100 Spender kommt bei uns ein Mitarbeiter. Wer das mal ausprobieren möchte, hat hier gleich zwei Telefonnummern: 0172 45 47741 und 0171 9103355



Freitag, 8. Mai 2026

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Nachruf

Sein Berufsleben hatte Stationen auf der ganzen Welt. Thomas Oursin war ein Weltbürger, er hat mit seiner Familie in Afrika, Amerika, Belgien und Deutschland gelebt. Die Philippinen haben wir gemeinsam entdeckt, weil Thomas sich auch im Ruhestand engagieren wollte. Über viele Jahre hat er 50 Studenten betreut, die wir dort gefördert haben. Sie erinnern sich gerne an den großen Mann. Anfang Mai ist Thomas mit 95 Jahren verstorben. jg



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Gute Nachrichten

Aus Myanmar kommen hin und wieder gute Nachrichten, die leicht untergehen im Strom der Weltereignisse. Die erste gute Nachricht: vor ein paar Tagen wurde Aung San Suu Kyi aus der Haft entlassen. Nun ist sie (etwas besser) untergebracht im Hausarrest. Die zweite: wir bauen in diesen Tagen eine weitere WasserSolaranlage in Bagan. Die dritte gute Nachricht kommt von unsere Mangroven. Die wachsen weiter, speichern CO2 und schützen die Küste, auch wenn der Bereich südlich vom Ngapali Beach aktuell für uns nicht zugänglich ist. jg



Donnerstag, 7. Mai 2026

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Kontinuität schafft Vertrauen

Es sind nicht die großen Gesten, die Vertrauen schaffen, sondern Versprechen, die gehalten werden. Und es sind Menschen die bleiben, auch wenn es unbequem wird. Heute am Donnerstag hat Min Min wieder gekocht. So, wie er seit acht Monaten jeden Donnerstag  für 300 Menschen kocht, die aus den umkämpften Dörfern geflohen sind. Danke Min Min 🙏



Mittwoch, 6. Mai 2026

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Diese Zeitungsbeilage hat mich angeregt, über die Frage nachzudenken, wie mein Glück aussehen würde, wenn ich es malen wollte. Hat mein persönliches Glück eine Farbe, ein Gesicht, oder ist es ein Moment? Es lohnt sich einen Moment darüber nachzudenken. Die Antworten dürften (wie bei den Künstlern) unterschiedlich ausfallen. Wollte ich mein Glück in Farben malen, würde es ein buntes Bild werden in dem die Freunde der Stiftung in ihrer großes Vielfalt vertreten sind. Schön, dass es Euch gibt  👍