Stiftunglife - News

Sonntag, 1. November 2026

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Der Tag der Toten ist einer der wichtigsten Feiertage in Mexiko. Nach dem altmexikanischen Glauben kommen die Toten einmal im Jahr, zum Ende der Erntezeit, zu Besuch aus dem Jenseits und feiern gemeinsam mit den Lebenden ein fröhliches Wiedersehen mit Musik, Tanz und gutem Essen. Friedhöfe und Gräber sind bunt geschmückt, die Familien verbringen den ganzen Tag an den Gräbern. Vor fünf Jahren hatte ich das Glück dabei zu sein, nachdem wir uns vorher die Baumpflanzungen in Mexiko angeschaut haben. In diesem Jahr ist Nico alleine vor Ort, wir freuen uns auf Bilder und Berichte von den Bäumen und vom Fest der Toten. jg



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Der Tag der Toten ist einer der wichtigsten Feiertage in Mexiko. Nach dem altmexikanischen Glauben kommen die Toten einmal im Jahr, zum Ende der Erntezeit, zu Besuch aus dem Jenseits und feiern gemeinsam mit den Lebenden ein fröhliches Wiedersehen mit Musik, Tanz und gutem Essen. Friedhöfe und Gräber sind bunt geschmückt, die Familien verbringen den ganzen Tag an den Gräbern. Vor fünf Jahren hatte ich das Glück dabei zu sein, nachdem wir uns vorher die Baumpflanzungen in Mexiko angeschaut haben. In diesem Jahr ist Nico alleine vor Ort, wir freuen uns auf Bilder und Berichte von den Bäumen und vom Fest der Toten. jg



Samstag, 31. Oktober 2026

Kann man Gottes Gnade kaufen? Im 16. Jahrhundert hatte die katholische Kirche eine einträgliche Geschäftsidee. Sie erzählte den Gläubigen, dass man durch den Kauf von Ablaufbriefen dem Fegefeuer entgehen könne. Martin Luther sah das anders. Am 31. Oktober 1517 Jahren legte er sich mit der Obrigkeit an durch die Veröffentlichung seiner 95 Thesen. Wer heute bei Spenden fürs Klima von Ablasshandel spricht, verkennt einen gravierenden Unterschied: bei uns führen diese Spenden zu dem gewünschten Effekt, bei den Ablassbriefen blieb der Nachweis offen. jg

Freitag, 30. Oktober 2026


Now we have both
Last weekend, we celebrate the lighting festival in Myanmar. People move around and pay respects to elderly people. That’s the right time for good news: today we got the medical license from the health minister for our Swimming Doctors ship. We wait two years for this license. Now we have both, the license as a local organization from the regional department and the medical treatment license from the national health ministry. That’s wonderful, makes our daily work much more easier, let me share this happiness with you. Best regards, Ko Naing



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Ein Euro am Tag für’s Klima
Die Sommerhitze ist schon fast vergessen. Die Luft ist jetzt mild, der Herbst schenkt uns die schönsten Farben. Jetzt wollen wir die Zeit nutzen, Schattenbäume pflanzen, um besser für den nächsten Sommer gerüstet zu sein. Mit unserer „Ein Euro für’s Klima“ Initiative haben wir schon 50 Freunde erreicht, 100 sind unser Ziel. Vielen Dank an alle, die uns unterstützen. jg 



Donnerstag, 29. Oktober 2026

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Gestern gab es einen Vortrag über Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene in Afrika. Die Probleme sind bekannt, aber doch weit entfernt. Wer von uns war schon mal in einem afrikanischen Dorf auf der Toilette? Ganz anders wird die Sache, wenn man eine persönliche Beziehung zu dem Thema hat. Vor zwanzig Jahren kam Lasab als kleines Mädchen nach München. Sie wurde aus einem kleinen afrikanischen Dorf in unsere Welt katapultiert. Das Bild zeigt sie zusammen mit unserer Tochter Anna. Ich erinnere mich noch gut an das staunende Gesicht als Lasab sah, dass bei uns Wasser aus der Wand kommt – und wenn man möchte, sogar warm. Was sie aber gar nicht verstand war, dass wir manchmal das kostbare Wasser einfach ein bisschen laufen lassen, bis es schön kalt aus dem Hahn kommt. So ist das, wenn man für jeden Tropfen Wasser einen langen Weg laufen muss. jg



Mittwoch, 28. Oktober 2026

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Wenn es doch so einfach ginge: man nimmt ein Gebäude weg und schwupps ist ein Park entstanden. Die Wirklichkeit ist deutlich komplizierter. In der Stadt sind Frischluftschneisen zu beachten, Feuerwehrzufahrten, Leitungen und Kabelschächte. Aber diese Schwierigkeiten dürfen uns nicht davon abhalten, mehr Schattenbäume in die Städte zu bringen. Unsere Enkel werden dafür dankbar sein. Mit Hamburg, Fulda und München sind wir im Gespräch. Wenn alles gut läuft, pflanzen wir in den kommenden Monaten die ersten Stadtbäume. jg



Montag, 26. Oktober 2026

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Ein kleiner Zwischenbericht zeigt, was wir in diesem Jahr schon fürs Klima getan haben: In Mexiko haben wir 40.000 Laubbäume pflanzen lassen, in Deutschland 10.000 Laubbäume und in Italien 200 Zitronenbäume. In Mexiko und Syrien haben wir den Bau von je einer Solaranlage finanziert. In Bagan hat Min Min bis Mitte Oktober schon 9 SolarWasseranlagen in Bagan gebaut. In Deutschland haben wir bis Ende September 155 Tafeln mit je 1.000 Euro unterstützt. Rein rechnerisch wurden mit dem Geld 310 t Lebensmittel gerettet. Wenn wir die humanitären Aspekte weglassen und nur aufs Klima schauen, ergeben sich aus Lebensmittel retten und Solaranlagen bauen eine CO2 Reduzierung von rund 2.600 t. Davon entfallen auf eure Spende 800 t. Eine genaue Kosten/Nutzen Aufstellung erstellen wir zum Jahresende. jg



Sonntag, 25. Oktober 2026


Ein Loblied auf Min Min
Wirklich erstaunlich, wie Min Min den Bau neuer SolarWasseranlagen organisieren kann (trotz aller Hindernisse) und die 90 bestehenden Anlagen am Laufen hält. Bisher haben wir erst eine Anlage durch Kriegseinwirkung verloren. Die anderen 89 Anlagen laufen, jetzt noch wichtiger als je zuvor. Diesel ist im ländlichen Bereich nur noch schwer zu bekommen, auch nicht für Geld. Aktuell rechnen wir im Schnitt mit 5.000 Euro für den Bau einer Anlage. Der Wechselkurs schwankt seit einem Jahr zwischen 4.000 und 5.000 Kyat für den Euro

- den 20% Eigenanteil der Dorfbewohner haben wir schon vor längerer Zeit angepasst an den gesunkenen Preis, aktuell auf 1.000 Euro pro Anlage

- der Preis für einen Liter Diesel im ländlichen Bereich rund um Bagan geht bis zu 10.000 Kyat (abgefüllt in Plastikflaschen) wenn verfügbar.

- die Wartungskosten sind überschaubar. Die Dorfbewohner tauschen auch schon mal selbst ein Panel aus, wenn mal was kaputtgegangen ist. Wenn es komplizierter ist, wenden Sie sich an Min Min.

- die Laufzeit einer Anlage kalkulieren wir mit 20 bis 25 Jahren. Die CO2 Einsparung einer Anlage liegt bei rund 200 t über lifetime. 

- die Geldersparnis für die Familien liegt über lifetime bei mindestens 50.000 Euro, eher mehr, wer will schon den Dieselpreis für 2030 oder 2040 vorhersagen…

Samstag, 24. Oktober 2026


Heute Abend auf Arte
20.000 ukrainische Kinder wurden nach Russland verschleppt. Viele sind bis heute nicht zu ihren Familien zurückgekehrt. Der Film "Die Mütter von Cherson – Dokumentation über die Entstehung einer einzigartigen Oper" erzählt von den Schicksalen dieser Kinder und ihrer Familien. Es ist eine außergewöhnliche künstlerische Auseinandersetzung mit dem Leid der Menschen in Form einer Oper. Zu sehen in der Metropolitan Opera New York und der Polnischen Nationaloper in Warschau. Mehr info: https://www.arte.tv/de/videos/134665-000-A/die-muetter-von-cherson/



Freitag, 23. Oktober 2026

Hunger
Anfangs meinte es die Globalisierung gut mit dem Ärmsten. Der Welthandel florierte, immer mehr Menschen fanden Arbeit. Die Zahl der hungernden Menschen sank, trotz einer insgesamt wachsenden Weltbevölkerung. Vor zehn Jahren glaubte man, dass Hunger und Armut bis 2030 zu beenden sei. Doch das Ziel blieb fern und nun droht die Entwicklung zu kippen. Der Krieg in der Ukraine lässt die Getreideexporte nach Afrika einbrechen. Die gestörten Seewege verteuern viele Güter. "Alle reden über Diesel, aber sie vergessen das Getreide", sagte Präsident Selenskyj vor ein paar Tagen in Warschau. jg



Donnerstag, 22. Oktober 2026

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Myanmar
Wie jeden Donnerstag seit 64 Wochen hat Min Min heute für 300 Flüchtlinge gekocht: Gemüsesuppe, Fishball mit Reis und Gemüse. Für die Menschen ist dieses Donnerstagsessen das Highlight der Woche. Die Freude dieser Frau nehmen wir gerne als Dank an Christian, der das Essen heute gespendet hat   😊



Mittwoch, 21. Oktober 2026

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Deutschland
Wann ist man arm? Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft bietet Orientierung. Hier ein paar Beispiele: ein Single mit 1.400 Euro netto im Monat ist relativ arm. Eine Alleinerziehende mit Kind ist arm, wenn sie weniger als 1.900 Euro netto monatlich zur Verfügung hat. Leider berücksichtigt diese Studie nicht, ob jemand in München lebt (Durchschnittsmiete 22 Euro pro m²) oder in Bremerhaven, Durchschnittsmiete 7 Euro pro m². Gut, dass es in München und in Bremerhaven die Tafeln gibt. In diesem Jahr unterstützen wir die Tafel in München, in Bremerhaven und in 250 anderen deutschen Städten. Immerhin Zusammenarbeit mit örtlichen Lions und/oder Rotary Clubs. jg



Dienstag, 20. Oktober 2026

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Ukraine
Nur noch zwei Monate, dann ist Weihnachten. Nur noch zehn Tage, dann starten wir zu unserer letzten Fahrt in diesem Jahr. Letzte Gelegenheit für alle, die noch ein Geschenk für ihren Studenten oder einen Soldaten mitgeben möchten. Bitte nicht größer als ein Schuhkarton und  bis Ende kommender Woche bei Andreas oder Jürgen abgeben. jg



Montag, 19. Oktober 2026

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In Bedrängnis geraten zuallererst jene, die wirtschaftlich nicht auf Rosen gebettet sind. Rasant steigenden Energie und Lebensmittelpreise, Preissteigerungen im öffentlichen Nahverkehr und drohende Job. Verlagerungen ins Ausland setzen den Menschen ganz unmittelbar zu. So wie hier skizziert, stellte sich die wirtschaftliche Lage Italiens in den siebziger Jahren da. Es könnte die Geschichte von heute sein. Nur dass es 1970 noch keine Tafeln gab. Nicht bei uns in Deutschland und auch nicht in Italien. Die Komödie „Bezahlt wird nicht“ ist unser Tipp für einen Besuch im Schlosstheater Celle. jg



Sonntag, 18. Oktober 2026

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Hat dir deine Mama nicht beigebracht, wie man mit Lebensmitteln umgeht? 
In dem Roman "Die zweitgrößte Liebe“ schimpft sie mit ihm, weil er den Strunk vom Blumenkohl in den Müll geworfen hat. Dass man den Strunk essen kann, daran erinnern heutzutage kreative junge Köche. In Berlin gibt es ein Restaurant, in dem wirklich alles verwertet wird. Egal ob wir Mama zum Vorbild nehmen, oder die „Zero Waste Küche“ von Halfdan Kluften, Lebensmittel ganz und gar zu verarbeiteten ist gut für uns und gut die Umwelt. Im Durchschnitt schmeißt jeder von uns jede Woche 1 kg Lebensmittel weg….



Samstag, 17. Oktober 2026


Paris, am 17. Oktober 1987 
Menschen aus aller Welt haben sich auf dem Platz der Menschenrechte versammelt um Opfern von Hunger, Ungewissheit und Gewalt zu gedenken. Sie wollten ihre Solidarität mit den Menschen bekunden, die auf die Überwindung ihres Elends hoffen. 39 Jahre später ist die Welt für viele Menschen besser geworden. Ein ganz klein wenig haben wir dazu beigetragen, aber es gibt noch viel zu tun. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen. jg