Stiftunglife

Donnerstag, 21. September 2017

Es gibt viele Wege



Tilman studiert in Friedrichshafen. Die Zeppelin Universität ist klein und weltoffen. In Sichtweise zum Campus gibt es ein Flüchtlingsheim - und einen regen Austausch von beiden Seiten. Studenten helfen mit Deutsch- und Englischkursen, spielen gemeinsam Fußball oder Kicker, wie hier auf dem Foto. Tilman steht hinten links im Licht. Es gibt viele Wege, eine Brücke zu anderen Menschen zu bauen. Im Idealfall ist diese Brücke so angelegt, dass sie Menschen auf beiden Seiten hilft, zueinander zu kommen. Ob wir Kicker spiele, oder Oma schieben ist nicht so wichtig - wichtig ist, dass wir aufeinander zugehen. Weil wir hier Zuhause sind, ist es einfacher die Hand auszustrecken um die Willkommen zu heißen, die gerne hier mit uns zusammen sein wollen/jg  

Gestern Abend in München


"Wenn einem so was Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert…." hieß es vor vielen vielen Jahren in der Werbung. Die Werbung ist vergessen - die Botschaft ist geblieben. Gestern Abend haben wir in München einen Schluck getrunken auf das schöne Filmprojekt und seine drei Protagonisten, von links: Hans der Filmemacher, der im zarten Alter von acht Jahren seinen ersten Film gedreht hat - Wolf in seiner Rolle als der Sprecher - Norbert, unser Kameramann vom BR. Viel abgestimmt hatten wir nicht vorher, es gab kein Drehbuch und keine Regie bei diesem „No Budget" Projekt. Das trotzdem etwas wunderbares dabei rausgekommen ist, verdanken wir Hans, der das alles so schön zusammengefügt und mit der passenden Musik unterlegt hat. Gemeinsam haben wir das Werk gefeiert, das hier zu sehen ist: https://www.youtube.com/watch?v=RFdv0stZrqk

Mittwoch, 20. September 2017

Zwei rechnen ab


Wenn das Bauwerk schon lange fertig und übergeben ist - hier im Hintergrund ist unser Wohnpark in Celle zu sehen - folgt die Abrechnung mit den Handwerkern. Es lohnt sich, jedes Aufmass zu überprüfen, Udo (im Vordergrund) ist da ganz genau. Wir haben alle viel von ihm gelernt. Dieser Blick fürs Detail kommt uns immer zugute, wenn wir unsere Schulbauten in Myanmar abrechnen. Danke Udo 😊

Welt Kindertag


Dieser Tag heute ist den Kindern und Jugendlichen in aller Welt gewidmet. Für uns als Stiftung heißt das: den Kindern und Jugendlichen in Myanmar. Die können nichts dafür, dass wir in diesen Tagen schlimme Bilder und Nachrichten aus jedem Land bekommen. Kinder sind immer die Betroffenen, wenn es u solche Dinge geht. Krieg, Vertreibung und Armut schmälern ihre Aussichten auf eine glückliche Zukunft. Um so mehr werden wir unsere Bildungsprojekte stärken: Schulen bauen und Studenten fördern, denn Bildung ist die Grundlage einer toleranten Gesellschaft. Wer sich von dieser These überzeugen möchte, braucht nicht weit zu reisen: in den letzten Tagen gab es immer wieder Bilder (vornehmlich aus Ostdeutschland) von rechten Hetzern zu sehen, die Stimmungen verbreiten, die weit weg sind von Bildung und Toleranz/jg

Dienstag, 19. September 2017

28 Jahre später

Heute in Zürich: 28 Jahre nach der Gründung in Deutschland wurde heute Mittag die Schweizer Vertretung der Stiftunglife gegründet. In Anwesenheit von ein paar Freunden wurde der Verwaltungsrat gewählt und Dieter Schlatter als Präsident bestätigt. Nach der Unterschrift und einem schönen Essen am Zürichsee wirft Dieter einen Stein in das Wasser. Ein schönes Symbol. Der kleine Anstoß wird Kreise ziehen, Menschen einbinden und für unsere Projekte in Myanmar begeistern - vielleicht auch ein eigenes Projekt in der Schweiz entwickeln. Wir gratulieren herzlich und freuen sich uns auf ein gutes Miteinander. In Zukunft wird es möglich sein, Spendenquittungen für die Schweizer Förderer auszustellen. Damit macht das Helfen noch mehr Freude/jg

Gutes tun...

....kann so einfach sein: von außen betrachtet schauen sie eher aus wie eine Rockergruppe - hinter der rustikalen Fassade steckt ein guter Sinn. Sie nennen sich "Barber Angels" und sie schneiden den Menschen die Haare. Normaler Weise für viel Geld - kostenlos für die, die sich einen Besuch beim Friseur nicht leisten können. Sie verschenken ein Stück vom Glück und ein bisschen Würde für ein paar Tage an Menschen, die auf der Straße leben. Tolles Projekt/jg

Montag, 18. September 2017

Was macht eigentlich Martina?

Wir treffen uns im Berliner Büro oder bei BCG in München - wenn Martina nicht gerade in der Welt unterwegs ist. Dieses Mal ist es anders: Martina nutzt ein paar freie Tage für das beste Investment, das der Mensch tätigen kann: Martina investiert in sich selbst - in Natur, Gesundheit, Freude, Freunde und die Seele baumeln lassen. In München haben wir bei einer Tasse Tee über unsere burmesischen Studenten geredet, über den Alumnikreis, über dies und das. Martina interessiert sich für alle Stiftungsdinge. Sie gehört zu den langjährigen Freunden der Stiftung, hilft mit Rat und Tat, denkt mit - und freut sich an der schönen Entwicklung der Projekte, hier im Bild beim Anschauen von unserem neuen Swimming Doctors Film. Im November sehen wir uns wieder, beim Treffen der Stiftungsfreunde in Berlin/jg

Sonntag, 17. September 2017

Welt Ozontag

So glücklich sind die Menschen, denen wir unsere Solarlampen bringen. Sie tauschen ihre Kerzen und Petroleumlampen gerne gegen das neue Licht: weil es heller ist - und weil es nichts kostet, wenn die Sonne die Batterie aufläd. Diese Menschen wissen nichts vom Klimawandel, aber wir wissen (bis auf wenige Ausnahmen) dass es gut ist, auf das Klima zu achten. Jede Solarlampe ersetzt über Lifetime einen Barrel Öl. Ist doch nicht schlecht für eine Anfangs Investition von zehn Euro für eine Lampe/jg

Samstag, 16. September 2017

Heute ist Tafeltag


1993 wurde in Berlin die erste deutsche Tafel gegründet. Zwei Monate später, bei der Gründung der Hamburger Tafel waren wir schon als Unterstützer mit dabei - und wir sind bis heute dabei geblieben. 2017 gibt es 925 Tafeln mit mehr als 60.000 ehrenamtlichen Helfern in ganz Deutschland, die rund 1,5 Mio. Menschen, darunter ein Drittel Kinder und Jugendliche, mit Lebensmitteln helfen. Diese Lebensmittel bekommen die Tafeln durch Spenden von Supermärkten, Restaurants und Herstellern. Somit arbeiten die Tafelhelfer seit 24 Jahren auch gegen Lebensmittelverschwendung. Zu viel, zu reif, oder krummes Gemüse: ohne die Leistung der Tafel würden unverkäufliche Lebensmittel im Müll landen. Leider passiert das – trotz Tafeln – immer noch viel zu oft. Ein Drittel aller weltweit hergestellten Lebensmittel landet zum Schluss nicht auf dem Teller, sondern vorher im Müll, so eine Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Allein in Deutschland werden jedes Jahr knapp 11 Mio. t Lebensmittel weggeworfen. Im Durchschnitt wirft jeder Deutsche im Jahr 82 kg weg. Ältere weniger als Jüngere, Reiche mehr als Arme. Nah einer Meldung des World Food Programm steigt die Zahl der Menschen die hungern, erstmals seit zehn Jahren wieder an: 815 Millionen/jg

Essen und Trinken

O'zapft is!
Seit ein paar Minuten strömt das Bier in München, biegen sich Tische und Bänke mit Haxn und Hendl. Die Maß ist auf einem Rekordpreis, die nächsten Tage werden uns weitere Rekordmeldungen bringen. Ein weiteres, nicht ganz so großes Ereignis, bewegt heute die Menschen in vielen Städten: der Deutsche Tafeltag. Viele hundert Tafeln werben in ihren Städten für Ihre Idee: übrig gebliebene Lebensmittel an arme Menschen abgeben. Frei von Geschäftssinn etwas Gutes tun für beide Seiten der Gesellschaft: für die, die Zuviel haben - und für die, die sich vieles nicht leisten können. Gesellschaftliche Teilhabe zählt dazu. Nicht jeder kann 11 Euro für eine Maß zahlen. Richtig teurer wird es, wenn man mit den Kindern auf die Wiesn gehen möchte: mit einem Hunderter kommt man da nicht weit/jg

Freitag, 15. September 2017

Hundert kluge Köpfe kamen am Hammerhof zusammen, um Anregungen zu sammeln und sich auszutauschen: wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft und was kann jeder von uns tun für eine bessere Welt. Wir durften dabei sein (Jürgen als Zuhörer, Philipp als Mitgestalter des Kreativen Unternehmertums) wenn über künstliche Intelligenz gesprochen wurde - und über künstlich Dummheit. Über Blockchain und Digitalisierung, über moralische Schönheit, politische Poesie und menschlich Großgesinntheit. Jetzt, nach zwei Tagen voller Inspiration ist es an uns, diese Ideen in die Welt zu tragen, die Menschen in unserem Umfeld zu begeistern und voller Freude das weiter zu tun, was wir tun - gemeinsam mit unseren Freunden uns Weggefährten, mit Euch 😊

Seit wir Philipp kennen, kennen wir die Idee der Kreativen Unternehmer, gegründet an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. In diesem Jahr findet das Treffen der KU auf dem Hammerhof statt - ein kleiner Ort, abseits gelegen im Frankenland. Hier kommt man nicht zufällig vorbei, hierher muss man sich bemühen. Hundert junge und jung gebliebene Unternehmer haben Zeit investiert und die Mühe auf sich genommen. Es hat sich gelohnt. Selten habe ich so einen facettenreichen Blick auf die Zukunft bekommen wie hier. Die Menschen, die sich hier treffen und miteinander reden, wollen etwas bewegen - für sich selbst und für eine lebenswerte Gesellschaft. Auf meinem Namensschild ist der zentrale Inhalt dieser zwei Tage in wenigen Worten zusammengefasst: "Was wollen wir unseren Enkeln erzählen?" Die Frage passt gut zu unserer Arbeit. Es gibt einige Projekte, von denen wir gerne und mit leuchtenden Augen erzählen werden/jg

Donnerstag, 14. September 2017

Zwischen Tag und Traum

Heute öffnet die IAA in Frankfurt ihre Pforten. Die große Schau der Möglichkeiten. Hoffen wir, dass es neben den vielen Zukunftsträumen auch ein paar Antworten für die Gegenwart gibt: ich möchte gerne wissen, wie wir die 240 Transporter mit Euro5 und Euro6 sauber bekommen, die wir in vergangenen Jahren den Markt gebracht haben. Verschrottungsprämien für sechs Jahre alte Fahrzeuge sind für uns keine Option, sie dienen nicht der Umwelt - höchsten den Herstellern/jg

Mittwoch, 13. September 2017

Junge Talente


Gestern Nachmittag in München: fünf angehende Informatiker denken darüber nach, wie die verschiedenen Datenbanken der Stiftung intelligent miteinander vernetzt werden können. Das Flipchart ist noch leer und auf dem Bildschirm im Hintergrund ist ein großes Fragezeichen zu sehen. Das war der Anfang - im Lauf der Stunden hat sich das alles mit Inhalten gefüllt. Die Pro Bono Unterstützung durch die Firma CompuSafe haben wir Werner und Ralf zu verdanken. Beide sind Freunde der Stiftung und Mentoren für zwei burmesische Studenten, darüber sind wir ins Gespräch gekommen. Wir dürfen ganz zuversichtlich sein, dass diese Kooperation beiden Seiten gut tun. Vielen Dank an alle, die sich für dieses große Projekt engagieren/jg

Dienstag, 12. September 2017



Wie gut, dass es junge Menschen gibt - auch bei uns in der Stiftung. Über unser „Meet and Greet" Projekt haben wir in letzter Zeit Kontakt zu jungen Menschen bekommen, die etwas tun wollen: Tilman betreut unsere Facebook Seite, Karla und Isi kümmern sich um die, die Myanmar aus einer anderen Perspektive kennenlernen wollen. Weil diese Erfahrungen für beide Seiten gut sind, bieten wir nun einen Praktikumsplatz in München an. Wer Zeit und Lust hat sein Wissen neben dem Studium praxisnah einzusetzen, bekommt bei uns die Gelegenheit. Bitte einfach eine kurze Bewerbung schreiben an juergen@stiftunglife.de

Montag, 11. September 2017

ÜberLebensmittel


Pro Jahr wirft jeder Bundesbürger durchschnittlich 82 kg  weg. Eine Untersuchung des IW Köln zeigt allerdings, dass sich das Wegwerfverhalten innerhalb der Generationen stark unterscheidet. Demnach sinkt der Anteil derjenigen, die im vergangenen Monat angaben, nie Lebensmittel weggeschmissen zu haben, mit dem Alter der Befragten: Je jünger, desto verschwenderischer. Dem IW-Köln zufolge liegt dies zum einen daran, dass die jüngere Generation Lebensmittel nur im Überfluss kennt, während Ältere aufgrund ihrer (Nach-)Kriegserfahrungen auch Nahrungsknappheit erlebt haben. Außerdem fielen in Haushalten mit kleineren Kindern überdurchschnittlich viele Lebensmittelabfälle an, sodass auch die unterschiedlichen Lebenssituationen eine Rolle spielen. Wie gut, dass es die Tafeln gibt/jg

Ein schwieriges Thema


Wir alle wünschen wir uns eine Welt, in der alles schön und wunderbar ist. Ist es das bei uns? Wie geht Europa mit den Flüchtlingen um, die über das Mittelmeer kommen? Vor zehn Jahren haben wir mit unseren Projekten in Myanmar begonnen. Damals herrschte dort das Militär. Ich habe mich in der Öffentlichkeit nie dazu geäußert. Unsere Stiftung ist keine Menschenrechts Organisation, wir sind auf ganz pragmatische Hilfe für die Menschen ausgerichtet. Beides machen zu wollen, scheint mir schwer möglich zu sein. Unser Freund Christoph Hein hat vor drei Jahren ein Buch über Indien geschrieben, in dem er sich sehr kritisch mit Politik und Gesellschaft auseinandersetzt. Seitdem darf er nicht mehr in das Land einreisen. Was können wir mit einem öffentlichen Statement bewirken - und was setzen wir damit aufs Spiel? Wenn wir unsere Mentee direkt oder indirekt ermahnen, gute Bürger zu sein und die Rechte aller Menschen und Religionen zu achten, wird uns keiner widersprechen. Wir hätten damit etwas gesagt, was für uns selbstverständlich ist in unserer gesicherten Welt - und die Burmesen würden brav nicken. Würde sich etwas ändern? Ich habe in den Jahren keinen einzigen Burmesen getroffen, der sich gerne für die Rohingya einsetzt - aber ich habe (vor der Wende) immer wieder mit Hochachtung gesehen, wie Moslems, Christen und Buddhisten in Yangon friedlich zusammenleben. Wer dieses Feuer nach der Öffnung angefacht hat und welche Interessen dahinter stecken, kann ich nicht sagen. Hassprediger gibt es leider auch dort.

Ich beziehe gerne Haltung, besonders, wenn ich damit etwas bewirken kann. Wenn ich weiß, dass ich nichts bewirken kann, wäge ich mit mehr Bedacht. Wenn wir unser kleines Projekt in Äthiopien mit den gleichen Kriterien messen würden, was käme dabei raus? Dürfen wir Solarlampen aus China kaufen? Dürfen wir tanken, ohne zu wissen ob das Öl aus Nigeria kommt?  Das sind schwierige Fragen. Karlheinz Böhm hat darauf geantwortet „Ich kümmere mich um arme Menschen, sonst nichts. Die wurden von der vorigen Regierung vergessen - die werden von amtierenden Regierung und vermutlich auch von der nächsten Regierung vergessen." Schaut man heute nach Äthiopien muss man leider sagen: er hatte Recht/jg

Sonntag, 10. September 2017

Noch billiger



Ein Konkurrent für die Tafeln will sich im Markt etablieren: die Vorstellung auf dem Video hört sich gut an, jung, hipp und trendig. Aber man kann es auch so sehen: da wollen ein paar Leute an dem verdienen, was täglich übrig bleibt. Im Augenblick ist das so organisiert, dass diese Lebensmittel über die Tafeln meist kostenlos oder gegen einen Obolus an Arme abgegeben werden. Nach dem Konzept von Sirplus kann es jeder haben, der einfach nur billig und bequem einkaufen will. Geiz ist Geil/jg

Samstag, 9. September 2017

Ein Glück



Heute, zum Tag der Deutschen Sprache, eins der schönsten Wörter, das Glück. Hier auf dem Foto gestaltet von Rupprecht Matthies, einem Hamburger Künstler, der uns sehr verbunden ist. Auch das „Danke, das wir gelegentlich an unsere Spender versenden, ist von ihm. Es gibt viele Gründe sich über das Glück zu freuen: bei Ahmad ist es die Arbeitserlaubnis, bei Emanuel sind es die Zwillingn, bei Thinzar das bestandene Examen. Ich freue mich über das Glück, hier für Euch zusammentragen zu dürfen, was uns - manchmal mehr und manchmal weniger - bewegt/jg

„Ich spreche gern Deutsch"  Verein deutsche Sprache

„Enthüllt die deutsche Sprache die nackte Wahrheit, ist Fast Food in Wirklichkeit eben nur fast Food?"  Karlheinz Karius

Kulanz ist das schönste Wort der deutschen Sprache, von dem leider so wenig Gebrauch gemacht wird"  Erwin Koch

„Seit ich lesen kann, lebe ich auf Kriegsfuss mit der deutschen Sprache. Meistens gewinnt sie."  W.J. Reuss

„Die deutsche Sprache zu den toten Sprachen, nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu erlernen"  Mark Twain

„Die deutsche Sprache hat so viele Wörter, wie kaum eine andere. Nur in der Liebe ist sie zweisilbig"  Erhard Blank

Noch ein Glück



Zweieinhalb Jahre nach seiner Ankunft in Deutschland, kam das Glück vor ein paar Tagen mit dem Briefträger zu Ahmad. Das hessische Landesprüfungsamt hat dem Zahnarzt eine Arbeitserlaubnis geschickt. Noch mit Einschränkungen, aber „Ich darf endlich arbeiten!". Das Glück war ihm anzusehen, gestern, bei unserm kurzen Besuch in Bad Salzschlirf. Eine Zusage für eine Stelle in Fulda hat Ahmad schon, Anfang Oktober geht es los. Vollständig wird das berufliche Glück sein, wenn Ahmad im nächsten Jahr die große Zahnarzt Prüfung in Deutschland besteht. Es wird die dritte zahnärztliche Prüfung sein, nach einer Prüfung in Kasachstan und einer in Syrien. Wir drücken ihm die Daumen/jg 

Freitag, 8. September 2017

Wir schieben Oma

Bevor es an das Schieben geht, müssen wir Menschen für unsere Idee begeistern. Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren. In Celle haben wir gestern unsere Idee im Deutschkurs für syrische Frauen vorgestellt. Viele wollen mitmachen. Im nächsten Schritt werden wir die interessierten Helferinnen mit den alten Menschen zusammenbringen. Ein langsames Kennenlernen ist für beide Seiten gut. Wie der Fuchs zum kleinen Prinzen sagt "Besuch mich gerne jeden Tag. Am besten immer zur gleichen Zeit, damit ich mich auf Dich freuen kann. Setz Dich zu mir auf die Bank und rück' jeden Tag ein Stück näher an mich heran." 😊

Donnerstag, 7. September 2017

Drei glückliche Schwestern

Min Mins Frau Seinn Seinn (rechts im Bild) und Ihre beiden Schwestern haben sich für dieses Foto hübsch gemacht, die drei hatten ihre jüngste Schwester zu feiern. Die war eine von unseren Studenten, die in diesen tagen ihr Studium abgeschlossen haben. Wir freuen uns mit ihr und gratulieren herzlich. Dazu schreibt Min Min:

We just arrived back from Mandalay. We went there for Thinzar graduation ceremony in Mandalay. She started her study in 2009 and now completed her study. On 26. August she had her graduation ceremony. Now she became a doctor. She is working at Myat Thu Kha Hospital in Mandalay. All the family member were very proud of her and the whole family went there and make some nice photos. And I would like to thank to Stiftunglife and her mentor to bring her life success. And also many Thanks from her Family. With best wishes from Bagan, Min Min and Thinzar's Family