Stiftunglife - News

Donnerstag, 28. Mai 2026

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It’s Thursday
We cooked Chicken and vegetables soup. Best regards from Bagan. Min Min and Seinn Seinn

Hinter der kurzen Nachricht von Min Min stecken die Lebensgeschichten von 300 Menschen. Letzte Nacht wurden in der Nähe von Bagan 150 Häuser niedergebrannt. Immer mehr Menschen fliehen aus den Dörfern. Nun sind es schon 600 Menschen, die im Kloster Unterschlupf gefunden haben. Wir helfen so gut wir können. Ein Euro kostet das Essen pro Kopf. jg



Montag, 25. Mai 2026

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Normalerweise gibt es eine Urkunde, wenn jemand nach 20 Jahre intensiven Jahren aufhört. Für Jörg Sator gab es ein ausführliches Interview in der Süddeutschen Zeitung. Einfach ist er nicht, der „Bollerkopp“ aus Essen, aber das Herz hat er am richtigen Fleck. Wir machen eine große Verbeugung vor dieser Leistung. Schön, dass die Essener Tafel zu den Tafeln gehört, die von uns unterstützt werden. Das ganze SZ-Interview verschicken wir gerne auf Anfrage. jg



Sonntag, 24. Mai 2026

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Ochsenbäckchen
Früher wurde der stärkste Ochse geschmückt, durchs Dorf geführt und dann gebraten. Für Zuhause eignet sich eher die kleine Variante: Ochsenbäckchen werden besonders lecker, wenn sie in Rotwein, Portwein und Balsamico geschmort werden. Allerdings ist das kein Gericht für Menschen, die mit jedem Euro rechnen müssen. Die bekommen von der Tafel, was übrig geblieben ist. Auch daraus lässt sich mit etwas Fantasie etwas Leckeres zubereiten. Damit alle satt werden, verdoppeln wir auch in diesem Jahr jede Spende, die wir für die Tafel bekommen. jg



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Es bringt nicht viel Ehre und es ist auch kein Amt.
Roman Herzog über das Ehrenamt

Dreißig Jahre ist das her. Bonn war damals noch ein wichtiger Ort. Es gab Orden und lobende Worte, Kaffee und Kuchen. Gestern gab es wieder viel lobende Worte, vermutlich auch Kaffee und Kuchen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, links im Bild, hat beim ehrenamtlichen Blumenpflanzen geholfen und den 23. Mai zum Ehrentag erklärt. Es gibt jetzt sogar eine eigene Website: www.ehrentag.de und Mitmachaktionen im ganzen Land. Gut so, wir machen schon seit 37 Jahren mit. jg



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Es bringt nicht viel Ehre und es ist auch kein Amt.
Roman Herzog über das Ehrenamt

Dreißig Jahre ist das her. Bonn war damals noch ein wichtiger Ort. Es gab Orden und lobende Worte, Kaffee und Kuchen. Gestern gab es wieder viel lobende Worte, vermutlich auch Kaffee und Kuchen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, links im Bild, hat beim ehrenamtlichen Blumenpflanzen geholfen und den 23. Mai zum Ehrentag erklärt. Es gibt jetzt sogar eine eigene Website: www.ehrentag.de und Mitmachaktionen im ganzen Land. Gut so, wir machen schon seit 37 Jahren mit. jg



Samstag, 23. Mai 2026


Gesunde Ernährung ist kein Luxus

Oder doch? Wer wenig Geld hat, muss sparen, und gespart wird meist beim Essen. Frisches Obst, Gemüse und gute Zutaten sind teuer, während billige Industrieware billig angeboten wird. So entscheidet am Ende nicht nur der Wille, sondern der Geldbeutel darüber, was auf dem Teller landet. Gesunde Ernährung ist auch eine Frage von Chancen, die nicht gleich verteilt sind. Die kostenlosen Lebensmittel von der Tafel verbessern die Chancen vieler Menschen. jg



Freitag, 22. Mai 2026

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Ob das noch gesund ist?

Gesunde Ernährung liegt im Trend. Allerdings ist das auch eine Frage des Geldes. Wer genug davon hat, kann sich frisch, regional und biologisch wertvoll ernähren. Menschen, die zur Tafel gehen, müssen mit dem auskommen was dort angeboten wird. Solche Sorgen hat Kim Kardashian nicht. Bis zu 35 Nahrungsergänzungsmittel nimmt sie pro Tag. Ob das allerdings noch gesund ist, darf bezweifelt werden. jg



Donnerstag, 21. Mai 2026

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Der Dieselpreis bewegt das Land

Dabei geht leicht unter, dass auch die Preise für für Mieten und Lebensmittel stetig steigen. Deutlich stärker als die Renten. Bestimmt ein Grund, warum immer mehr alte Menschen bei der Tafel anstehen. Wir unterstützen die Tafeln seit 30 Jahren und verdoppelt auch in diesem Jahr alle Spenden, die wir für die Tafel bekommen. jg



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Es ist Donnerstag

Min Min ist nicht in Bagan, er muss heute in Yangon ein paar Besorgungen machen. Essen für die 300 Flüchtlinge gibt es trotzdem. Die Bilder haben wir heute von seine Frau bekommen. Es gab heute Mittag Fisch, Gemüse und Reis. Wunderbar! jg



Mittwoch, 20. Mai 2026

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Was die Augen sehen, glaubt das Herz
Redewendung

Leider können viele Menschen nicht (mehr) gut sehen. Als Augenärztin erlebe ich täglich, wie stark Erkrankungen der Hornhaut das Sehvermögen beeinträchtigen. Die Hornhaut kann durch Krankheiten, Infektionen oder Verletzungen trüb werden. Eine Hornhautspende eines Verstorbenen kann entscheidend helfen, denn sie ermöglicht das getrübte Gewebe zu ersetzen. Auch wer eine Brille trägt, oder bereits am Auge operiert wurde, ist häufig als Spender geeignet. Im Unterschied zur Organspende kann die Hornhaut noch bis zu 72 Stunden nach dem Tod entnommen werden, wodurch eine Spende in vielen Fällen möglich ist. Voraussetzung für uns als Ärzte ist die klare Zustimmung zur Gewebe- oder Organspende zu Lebzeiten oder eine Zustimmung der Angehörigen nach dem Tod. Es ist wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Karla K.




Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen. 
Raoul Roßmann

Heute in der Süddeutschen Zeitung gibt es ein lesenswertes Interview mit dem Drogerie Erben. Raoul Roßmann stellt sich klar gegen die AfD. Seine Aussage kann ich vollständig übernehmen. Die Werte unserer Stiftung passen weder zu links- noch zur rechtsradikalen Positionen. jg



Dienstag, 19. Mai 2026

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Diese Aktion unterstützen wir gerne, wenn...

…die Menschen bereit sind mehr zu tun als unterschreiben. Das Begehren wird viel Zustimmung finden, nur bleibt die Frage offen, wer das bezahlen soll. Wir würden gerne wissen, wie viele Münchner bereit wären, täglich einen Euro für ihre Bäume zu spenden. Wir könnten uns vorstellen, jede Spende zu verdoppeln. Den Gesamtbetrag würden wir dann zweckgebunden an die Stadt München überweisen. Weil es in Berlin eine vergleichbare Aktion gibt, werden wir den Berlinern das gleiche Angebot machen. Mal schauen, was die Initiatoren der Aktion zu unserem Vorschlag sagen… jg



Montag, 18. Mai 2026


Zuversicht, Mut und Tatkraft

Mit einem Aufruf zu mehr Zuversicht ist der deutsche Katholikentag gestern in Würzburg zu Ende gegangen. Beim Abschlussgottesdienst rief der Vorsitzende der Bischofskonferenz die Gläubigen zu Mut und Tatkraft auf, auch unter schwierigen Bedingungen. Hört sich gut, das können wir alle gebrauchen. Am besten fangen wir gleich heute damit an.  jg



Sonntag, 17. Mai 2026

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Urban Beekeeping

Dass viele Menschen den Bienen helfen, ist die gute Nachricht. Bienenkästen in Gärten, auf Dächern und Balkonen sollen den Bienen helfen und Stadthonig liefern. Doch zu viele Honigbienen können Wildbienen verdrängen. In den Städten nutzen beide dieselben Nahrungsquellen und Lebensräume. Guter Wille zum „Bienenretten" reicht nicht. Nur wer sich informiert, kann den Wildbienen gezielte Angebote machen. jg



Samstag, 16. Mai 2026


Alte und neue Energien

Rein rechnerisch hat Deutschland die natürlichen Ressourcen bereits aufgebraucht, die für das ganze Jahr reichen sollten. Die schlechte Nachricht: wir verbrauchen noch immer zu viel Kohlen, Öl und Gas. Die gute Nachricht: erneuerbare Energien rechnen sich immer besser, inzwischen sogar besser als die alten Energieträger. jg



Freitag, 15. Mai 2026


12.000 Bäume für die Innenstadt

Unsere Innenstädte heizen sich im Sommer immer mehr auf. Das macht das Leben in der Stadt beschwerlich. Mehr Bäume würden helfen. Nun starten die Menschen in München ein Bürgerbegehen für ein riesiges Projekt: die Stadtverwaltung soll 12.000 Bäume in der Innenstadt pflanzen. Wo das Geld dafür herkommen soll, bleibt im Augenblick offen. Andererseits war das Bürgerbegehren „Rettet die Bienen“ vor ein paar Jahren so erfolgreich, dass sich viel getan hat. So ein Projekt wäre bestimmt machbar, wenn jeder Münchner täglich einen Euro dafür spenden würden. Bei uns ist so eine Bürgerbeteiligung schon heute möglich: wer bei uns „Einen Euro am Tag fürs Klima“ spendet, kann ganz sicher sein, dass dafür viele Bäume gepflanzt werden. Mit Nachweis und Pflege. Die meisten Bäume wachsen gut an 🙂

Donnerstag, 14. Mai 2026


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Zuverlässig sein heißt das zu tun, worauf die Menschen zählen.
Walter Jakoby 

Es ist Donnerstag. Min Min hat wieder ein Mittagessen für 300 Menschen organisiert. Alle sind eingeladen, sie hätten auch nicht das Geld, um sich so ein Essen zu leisten. Es gab Gemüsesuppe und Eierspeisen, es ist das Highlight der Woche für die Menschen, die aus ihren Dörfern fliehen mussten. Danke Min Min 🙏



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Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu grundlegende medizinische Versorgung. Diese Menschen haben keine Krankenversicherung. Wer krank ist muss zahlen. Wer kein Geld hat, findet sich mit seinem Leiden ab. In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute die lesenswerte Geschichte von Vanessa und den Mercy Ships. Eine wunderbare Frau und ein ausgezeichnetes Hilfsprojekt. Wir sagen Respekt und Anerkennung im Namen der Swimming Doctors - sozusagen von Schiff zu Schiff. jg



Mittwoch, 13. Mai 2026


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Samstag Vormittag in Hannover, die Menschen wärmen sich aufgereiht vor dem Café am Kröpke in der ersten Frühlingssonne. Ich nehme den einzigen Stuhl, der noch frei ist und sitze neben dem Bundeskanzler. Wir kommen ins Gespräch. 25 Jahre ist das her. Gerhard Schröder sprach von den großen Dingen der Welt, ich erzählte ihm von der Entwicklung der Tafeln. „Melden Sie sich gerne, wenn ich das unterstützen kann.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich der Kanzler. Ein halbes Jahr später war ich bei ihm Zuhause zum Abendessen eingeladen. Ein paar Tafelfreunde hatte ich mitgebracht. Es war eine illustre Runde mit großen Namen der Deutschen Wirtschaft, die ersten Unterstützer der Tafeln. Nach dem Essen und einigen Höflichkeiten zündete sich Gerhard Schröder seine Zigarre an und fragte in die Runde „Was gibt’s denn sonst noch, was wir Gutes tun können?“ Auf diese Frage waren wir vorbereitet und so wurde „Start Social“ an dem Abend auf dem Weg gebracht. 25 Jahre später sitze ich wieder in der Frühlingssonne. Das Café am Kröpke gibt es nicht mehr, aber die Idee ist geblieben. Start Social hat sich gut entwickelt. Die alte Geschichte kommt mir jetzt in den Sinn, weil wir „Radeln ohne Alter“ unterstützen. Eine wunderbare Initiative, die von Start Social ausgezeichnet wurde. jg



Dienstag, 12. Mai 2026

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Ab und zu mal „Danke“ sagen

In der Coronazeit wurde ab und zu geklatscht für die Pflegekräfte. Hier und da gab es auch mal Initiativen für eine bessere Bezahlung. Inzwischen ist die Pflege wieder in Vergessenheit geraten - wenn man nicht gerade persönlich betroffen ist, oder die Politik über Pflege diskutiert. Dann aber nicht über die Pflegekräfte, sondern über die Kosten. Wir haben heute in Yangon und in Celle Pflegekräfte bei der Arbeit besucht, um „Danke“ zu sagen. Im Bild Sven mit einer Mitarbeiterin in der Residenz Blumlage. jg



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Freudige Überraschung

Heute stehen die Pflegekräfte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nicht nur In Deutschland, auch international, auch in Myanmar. Für Ko Naing in Yangon war das ein guter Grund für einen Besuch bei den Sister of the Poor. Als kleine Überraschung hatte er für jede Pflegekraft eine Rose dabei. Im Bild sind zwei von den 30 ehrenamtlichen Helferinnen zu sehen, die die Schwestern unterstützen. Danke, Ko Naing  🙏



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Diese interessante Frage kann man auf verschiedene Art beantworten. Bei der Bild Zeitung geht es um Geld. Da sind Geringverdiener aufgelistet, die mit einem Bruttogehalt von gut 1.500 Euro auskommen müssen. Ohne die Tafeln kommen diese Menschen kaum über die Runden. In der ZEIT unter der Überschrift „Was mein Leben reicher macht“ andere Reichtümer beschrieben. An diese „anderen Reichtümer“ kommen kann jeder von uns kommen, wenn wir achtsam durchs Leben gehen. jg