Stiftunglife - News

Freitag, 30. Oktober 2020



Mit der ersten Welle wurde die Schlange schon länger. Nicht nur bei der Münchner Tafel, wie hier im Bild - auch in Hamburg, Duisburg, Dresden und Rostock sind die Tafeln am Anschlag. Menschen, die im Niedriglohnbereich beschäftigt waren und nun auf Kurzarbeit sind, können sich direkt bei der Tafel anstellen. Dort, wo schon seit jeher die Schwachen der Gesellschaft stehen: die Rentner, die Alleinerziehenden und die Ausländer. Unsere Hilfe in der ersten Welle war gut. So gut, dass wir sie verdoppelt weiterführen werden. Besonders jetzt, in der zweiten Welle, ist jede Unterstützung willkommen. Deshalb verdoppeln wir jede Spende, bevor wir sie an die Tafeln geben durch eigene Mittel und/oder durch Spenden der örtlichen Lions Clubs. jg

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Auch wenn es manchmal nicht einfach ist mit der Liebe - ohne Liebe und Leidenschaft ist alles nur halb so schön. Das gilt in der Wirtschaft und das gilt für die Arbeit der Stiftung. Eigentlich mag man das Wort „Arbeit" gar nicht verwenden, weil es bei uns (fast) durchgehend ein Quell der Freude ist. Wir verschenken viel Freude und bekommen noch mehr zurück. So gesehen sind wir Experten in Sachen Liebe, wenn wir uns mit unseren burmesischen Studenten über dieses Thema unterhalten. Heute schon den zweiten Tag, das Thema scheint viele Facetten zu haben. Morgen um 10.30 Uhr geht es weiter mit unserem "Meet and Greet" Online Angebot. Wer mit dabei sein möchte, kann sich hier den Link für den Zugang holen: info@stiftunglife.de

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Bericht des Vorstands

Anfang Oktober hat sich der Vorstand der Stiftung in Celle getroffen. Was wichtig war, ist hier für alle nachzulesen: 
Kein persönliches Teamtreffen im Jahr 2020. Schön, dass alles trotzdem so gut funktioniert. „Home Office" macht das deutsche Team schon lange, an Video Konferenzen haben wir uns schnell gewöhnt. Der Kontakt zu den burmesischen Mitarbeitern, den Studenten und den Kindern im Heim ist online machbar. In Myanmar hat inzwischen jedermann ein Smartphone. Wir nutzen Zoom, WhatsApp und ViberDie Süddeutsche Zeitung listet auf „Was den Menschen in Deutschland wichtig ist". Bei allen drei Themen ist die Stiftunglife in diesem Jahr engagiert:

 

 56 % sorgen sich um Corona
Im ersten Halbjahr 2020 hatten wir zunächst 33 gute Taten ausgelobt - es wurden dann wesentlich mehr gute Taten. Mit jeweils 1.000 Euro haben wir die Menschen und Institutionen sofort und ganz direkt unterstützt, die durch die Corona Pandemie besondere Einschränkungen erfahren haben.

 

35 % sorgen sich um die Integration 
Über unsere umfangreiche Hilfe im laufenden Jahr für die Tafeln (160.000 Euro von der Stiftunglife + 160.000 Euro von den jeweils örtlichen Lions Clubs) erreichen wir viele Flüchtlinge, die schon in Deutschland leben, aber noch kein eigenes Einkommen haben. Sie bekommen (fast) kostenlos Lebensmittel von den Tafeln.

 

18 % sorgen sich um den Klimawandel
Im Jahr 2020 haben wir mehr als 50.000 Bäume gepflanzt, Samen für Blühwiesen gespendet für Bienen und Schmetterlinge - und den Bau von drei weiteren Solaranlagen in Myanmar finanziert. Das vollständige Vorstandsprotokoll ist auf unserer Stiftungsseite „über uns" hinterlegt. 



100 gute Taten

In Myanmar sind alle Universitäten geschlossen, die Studenten sind zu Hause bei den Eltern. Wir haben uns überlegt, ob wir die monatliche Unterstützung für diese Zeit reduzieren oder aussetzen wollen - und sind sehr schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass wir das nicht wollen. Die Studenten geben die 100 Euro, die wir weiterhin monatlich überweisen, in die Haushaltskasse der Familie. So helfen wir 100 Familien durch schwierige Zeiten zu kommen. Vielen Dank an alle Mentoren in Deutschland, die diese direkte Hilfe möglich machen. jg


Dienstag, 27. Oktober 2020

Swimming Doctors Update


46. Mission erfolgreich beendet

So ganz einfach war dieser Einsatz nicht: erst einmal musste das ganze Team der Swimming Doctors in Quarantäne, bevor die 46. Mission gestartet werden konnte. Leider ohne unseren Zahnarzt, der nicht nach Yangon kommen konnte. Alle Flüge, alle Bus- und Bahnverbindungen in Myanmar sind derzeit unterbrochen. Es konnten auch nicht alle Haltepunkte unserer Route bedient werden, da es in einigen Dörfern Covid Verdachtsfälle gibt. Die Menschen sind vorsichtig - an Bord gibt es ein Hygienekonzept für Team und Patienten. Am Ende waren es dann doch 760 Patienten, die behandelt werden konnten. Das Schiff bleibt dieses Mal in Pyapon, im Einsatzgebiet. Damit kann eine neue Quarantäne vermieden werden, bevor die Swimming Doctors am 1. November wieder starten. Wir bedanken uns beim ganzen Team für diesen besonderen Einsatz. jg

Montag, 26. Oktober 2020

Fleißige Hände


Es gibt immer was zu tun

Die Kinder und Jugendlichen im Heim haben in diesem Jahr viel Zeit. Seit die Schulen geschlossen sind, gibt es Ersatzunterricht für die Kinder - und trotzdem bleibt noch viel freie Zeit. Damit die Tage sinnvoll gefüllt sind, gibt es neben Spiel- und Freizeitangeboten auch kleine Arbeiten, die zu erledigen sind. Die Mädchen helfen gerne bei der Gartenarbeit. Die Jungs machen sich bei der Renovierung der Fenster nützlich: schleifen, streichen, sauber machen. In einem großen Haus gibt es immer etwas zu tun. jg

Sonntag, 25. Oktober 2020

Lesenswert



Nicht für die Tonne 

Wie Abfall und Müll zu Bauplatten verarbeitet werden, diese interessante Geschichte aus Kenia wird in der neuen brand eins vorgestellt. Weil man mit diesen Platten die üblichen Holzbretter am Bau ersetzen kann, ist das gut für die Umwelt - und es ist ein kreativer Beitrag zur Lösung des Müllproblems. Wer sich mit einem anderen schwierigen Thema auseinandersetzen möchte, dem sei der Artikel „Wie geht Konsumgesellschaft ohne Konsum?" empfohlen. Wir werben hier nicht ganz uneigennützig für einen Blick das Wirtschaftsmagazin aus Hamburg. In der November- und in der Dezember Ausgabe sind wir wieder mal mit einer Kleinanzeige vertreten. Vor vielen Jahren haben wir auf diesem Weg zwei nette Menschen kennengelernt, die uns seitdem als Freunde der Stiftung begleiten 😊


Myanmar und Bäume

In der Süddeutschen Zeitung von diesem Wochenende gibt es gleich zwei Artikel auf der Seite 49, die sich mit unseren Themen beschäftigen. Wer die Süddeutsche nicht zur Hand hat und sich fürs Detail interessiert, bekommt den vollständigen Artikel von uns per Mail in bester Auflösung. Einfach eine Mail schreiben an : info@stiftunglife.de


Samstag, 24. Oktober 2020

Den Tafeln helfen



Nur noch zwei Monate bis zum Heiligabend 

Bald ist es soweit: während wir Nachmittags den Weihnachtsbaum schmücken, duftet es schon aus der Küche. Zuhause ist es warm und kuschelig. Nicht bei allen Menschen. Manche sind arm, allein und ohne Perspektive. Gut, dass es die Tafeln gibt. In vielen Städten sorgen sie mit kleinen Päckchen, vielleicht auch mit einer Weihnachtsfeier für Menschen, die sich keinen Festtagsbraten leisten können. Dieses Stück Menschlichkeit ist ein guter Grund mehr, die Tafeln zu unterstützen - immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Wir freuen uns über jeden, der hilft. Bis zum Jahresende verdoppeln wir alle Spenden, die wir für die Tafeln bekommen, aus eigenen Mitteln. 




Heute startet das dritte Summercamp für unsere Studenten in Myanmar. Morgen geht es um 9.30 Uhr weiter. Alle Vorträge und Diskussionen sind auf Englisch. Wer Zeit und Lust hat, reinzuhören ist herzlich Willkommen. 

10.30 German time "Democracy in Germany" by Tilman Knop 
11.30 German time: Charity organizations in Germany. Why do Germany love to do charity? By Juergen Gessner

Jan hat das Ganze auf unserer Seite in Deutschland organisiert - in Myanmar kümmert sich Khin um unsere Studenten. Zoom Video macht diese Treffen Online möglich. Wir überbrücken mit diesem Angebot eine schwierige Zeit für unsere Studenten - und geben Ihnen die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen. Hier ist der Link für den Zugang:

Freitag, 23. Oktober 2020

Das hat es seit hundert Jahren nicht gegeben



Die Shwedagon Pagode ist geschlossen

Temples and pagodas in Myanmar including Shwedagon Pagoda Yangon were not allowed to have any visitors in order to avoid crowds because of the Covild 19. The Shwedagon Pagoda is one of the tourist attractions in Myanmar and it is the most sacred Buddhist stupa in Myanmar and full of invaluable art of Myanmar. U Boe Thin, Member of Shwedagon Pagoda Board of Trustees, said, "When the pagoda is closed, we were undertaking the regular maintenance of the pagoda. We are now carrying out the things to support the control of the Covid like having sessions for washing hands and the temperature testing sessions. We undertook these protections since the earliest days of Covid 19 in case the visits to the pagodas were allowed. In the closing periods, we changed the floor of the temples and polishing the slabs. And there are also maintenances for the sculptures and the statues. We have also finished painting the great wall. The advantage of preparation in this period is that we can do without caring for the visitors." 

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Was macht eigentlich Annette ?


Seit Mitte des Jahres ist Annette die wunderbare Verstärkung in unserem Kommunikationsteam. Annette lebt mit ihrer Familie in München. Sie  schreibt, ordnet und organisiert Texte und Bilder. Wir kennen uns schon seit ein paar Jahren, die ganze Familie unterstützt die Arbeit der Stiftunglife. Mit viel Detailarbeit hat Annette in den letzten Monaten die gesamte Seite für unsere Schul- und Dorfprojekte neu aufgestellt. Die Arbeit ist noch nicht beendet, aber es lohnt sich schon einmal ein Blick auf die Seite https://www.stiftunglife.de/bildung/schule.html

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Seit 31 Jahren



Seit 1989 hat die Stiftung mehr als tausend Projekte abgewickelt. Dafür haben wir eigenes Geld eingesetzt und das Geld von von vielen Spendern. Alle waren zufrieden. Fast alle, zweimal wurde unsere Glücksgarantie eingesetzt: einmal für einem Spender, der andere Vorstellungen hatte und einmal für Dorfbewohner, die mit unserer Brunnenanlage unzufrieden waren. Das kann passieren. Betrachtet man es andersrum, kommt man zu dem Schluss, dass 99 % unserer Projekte zur Zufriedenheit der Beteiligten abgewickelt sein könnten 😊

Dienstag, 20. Oktober 2020

Unsere Bäume auf Mallorca



1.000 Orangenbäume im letzten Jahr +  1.000 Orangenbäume in diesem Jahr 

Ende September hatten wir endlich die Gelegenheit nach "unseren" Orangenbäumen auf Mallorca zu sehen, deren Anpflanzung wir letztes Jahr mit einer Spende unterstützt haben. Franz hat uns durch die Plantage geführt und uns einiges erklärt. Das Pflanzen der Jungbäume erfolgt auf einem aufgeschütteten Erdwall, der wiederum mit einer Plane abgedeckt ist. Das hat den Zweck, dass die Wurzeln der Pflänzchen nicht feucht werden oder gar im Wasser stehen, das mögen sie nämlich gar nicht. Nach ein paar Jahren hat sich der Wall dem Niveau der Umgebung angeglichen und die Wurzeln sind stark genug, dass ihnen das Wasser in Form eines kräftigen Regengusses auch nichts mehr anhaben kann. Solange allerdings werden sie tropfenweise durch eine Bewässerung am Austrocknen gehindert. Zwischen den Reihen der Bäume herrscht Wildwuchs und alles, was da wächst verhindert, dass Pilze wachsen. Wird das Ganze zu hoch, wird es gemäht und als Gründünger liegen gelassen, darunter wächst kein Pilz!  Auf dem Bild sieht man im Hintergrund Omar, ein Mann aus Mali, der die "chupones", wilde, unerwünschte  Triebe, von den Bäumchen entfernt.Wir behalten den Fortgang der Dinge im Auge behalten und berichten. Ulrich

Montag, 19. Oktober 2020

Was macht eigentlich Nay Oke?



Die LIveschaltung in das KInderheim gestern war eine Herausforderung für alle Beteiligten. Auf der deutschen Seite hat Jan alles organisiert - auf der burmesischen Seite war Nay Oke im Bild zu sehen. Der junge Mann kommt aus dem nördlichen Shan Staat. Seine Eltern haben ihn als kleines Kind ins Heim gegeben, weil in der Gegend immer wieder gekämpft wurde. Nay Oke gehörte zu den ersten Kindern im Heim, er ist dort aufgewachsen und hat vor drei Jahren seine Schule erfolgreich abgeschlossen. Seine Noten waren so gut, dass er in das Studenten Förderprogramm der Stiftung übernommen wurde. Seitdem studiert er Business Management in Sagaing. Bernhard ist sein Mentor. Als die Universitäten wegen Corona geschlossen wurden, ging Nay Oke zurück ins Heim. Dort hilft er jetzt bei der Betreuung und beim Unterricht der Kinder. jg

Sonntag, 18. Oktober 2020

Die Technik macht's möglich



Eine Mittagsstunde im Kinderheim

Was für eine Freude, unsere Kinder zu sehen. Dank Jan und Zoom Conference war eine Liveschaltung heute Mittag ins Kinderheim möglich. Die Bildübertragung ist noch nicht so gut wie bei uns, aber es ist ein sichtbarer Anfang. Mit Gesang und kleinen Vorträgen gaben die Kinder ihr Bestes. An den Verbesserungen werden wir arbeiten. Dank zwei neuer Paten fördern wir jetzt aktuell 35 Kinder. Wenn wir bis zum Jahresende noch weitere fünf Paten finden, haben wir unser Ziel für dieses Jahr erreicht. Vielen Dank an alle, die sich vor und hinter den Kulissen für das Wohl der Kinder engagieren. jg

Samstag, 17. Oktober 2020

Sonntagsrunde



Morgen 12 Uhr live aus dem Kinderheim Yangon

Den Kindern im Heim geht es gut, auch wenn sie jetzt (wie alle Menschen in Yangon) Zuhause bleiben müssen. Der Lockdown wird wohl noch ein paar Wochen dauern. Alle Schulen sind geschlossen. Nun haben die Kinder den Vorteil, dass sie trotzdem unterrichtet werden. Studenten und Lehrer sorgen dafür, dass die 90 Jungs und 40 Mädchen beschäftigt bleiben. Wer sich ein eigenes Bild vom Leben im Kinderheim machen möchte, ist herzlich eingeladen, an unserer Sonntagsrunde teilzunehmen - mit einer Liveschaltung ins Kinderheim. Den Link gibt es hier: renate@stiftunglife.de  Alle Termine und Themen der digitalen Sonntagsrunde gibt es hier: https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/termine.html

Freitag, 16. Oktober 2020

Unser täglich Brot


Nachdem der Welthunger ein Jahrzehnt lang stetig gesunken war, steigt die Zahl der unterernährten Menschen wieder an. Rund 11 Prozent der Weltbevölkerung haben nicht genug zu Essen - während andere im Überfluss leben: in Deutschland werden 50.000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Jeden Tag! Die Menge entspricht der Ladung von tausend großen LKWs. Der Welt Ernährungstag soll uns auf auf diesen Missstand aufmerksam machen. 

Heute ist auch der Welttag des Brotes. Die Bezeichnung „Brot" stand früher nicht alleine für unser Lebensmittel Nummer 1, es stand als Synonym für Nahrung, Speise, Beschäftigung oder Unterhalt. Wie weit wir uns von diesen Gedanken entfernt haben, ist bei den Mengen an Brot zu sehen, die täglich von den Tafeln eingesammelt und verteilt werden. Dazu eine belegte Zahl aus Österreich: jeden Tag wird in der größten Stadt Österreichs, in Wien, so viel Brot entsorgt, dass man damit die Einwohner der zweitgrößten Stadt Österreichs, Graz, versorgen könnte.