Stiftunglife - News

Donnerstag, 15. April 2021

Unser Klimapass


Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es  frei nach Erich Kästner

In den letzen acht Wochen haben schon 100 Freunde der Stiftung ihren persönlichen Klimapass bekommen. Den Pass bekommt jeder, der mindestens 330 Euro für Klima und Umwelt spendet - dafür können wir 12 Tonnen CO2 ausgleichen. Alle Spenden gehen in einen Klimakorb, dann werden zu je einem Drittel Bäume gepflanzt, Kochöfen und Solaranlagen gebaut. Zum Jahresende bekommt jeder den Nachweis über die Klimainvestitionen. Nachdem wir im letzten Jahr viele Bäume gepflanzt und Solaranlagen gebaut haben, wird der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Kochöfen liegen. Mit jedem Ofen sparen wir eine Tonne CO2 und halbieren den Holzverbrauch. jg


Mittwoch, 14. April 2021

Lesetipp



Jeder Bums ein Baum

Wer sich für Klima und Umwelt interessiert, dem sei dieser Lesestoff unbedingt empfohlen: in der aktuellen Spiegel Ausgabe geht es um den boomenden Markt des Bäume pflanzen. VW und die Lufthansa sind genauso mit dabei wie Hornbach und der Kondom Hersteller Releaf. Alle versprechen den Konsumenten ein wohliges Gefühl (was bei dem Bums wahrscheinlich auch ohne Baum funktioniert). Ansonsten lautet die Botschaft „Kauf mich, ich tue Gutes". Es darf bezweifelt werden, dass die Kunden in ein paar Jahren kommen und nachfragen, was aus den Bäumen geworden ist.  Bäume pflanzen ist einfach, Bäume groß werden lassen braucht viel Zeit und Hingabe. So etwas bekommt man nicht als Zugabe beim Kauf eines Kondoms. Weil das Klima nicht alleine durch Bäumen zu retten ist, haben wir unsere Klimaprojekte breiter aufgestellt: seit vier Jahren finanzieren wir den Bau von Solaranlagen in Myanmar, seit dem letzten Jahr auch den Bau von Kochöfen in Nepal. Damit reduzieren wir CO2 sehr wirkungsvoll. Die Bäume fließen in unsere CO2 Berechnung kaum ein, die pflanzen wir fürs gute Gefühl. jg 


Dienstag, 13. April 2021

Menschen in Syrien


Heute beginnt der Ramadan

Vvor gut zehn Jahren kannte ich Ahmad noch nicht und in Syrien war alles ruhig. Wenn in dieser Zeit von Syrien gesprochen wurde, habe ich immer an das Saliba in Hamburg gedacht. Leckeres Essen hatte ich im Kopf und den Geruch von Zimt, Weihrauch und wunderbaren Gewürzen. Wie sich die Zeiten geändert haben: nun kommen mir Bilder von Hunger und Not in den Kopf, wenn ich an Syrien denke. Gut, dass unsere kleine Syrienhilfe jetzt konkrete Formen annimmt. Ahmads Vater lebt in der Nähe von Aleppo nahe der türkischen Grenze. Er hat sechs Familien ausgesucht, denen wir helfen wollen. Man muss wohl eher von Restfamilien sprechen, oft ist der Mann im Krieg gefallen, die Mütter sitzen jetzt alleine mit den Kindern da. Einige der Familien kennt Ahmad persönlich. Wir bekommen kleine Vitas und Bilder von den Familien zugeschickt. Wir werden diese sechs Familien mit 100 Euro im Monat unterstützen. Heute fangen wir an. Ahmad kümmert sich um den Geldtransfer. Man muss gleich sagen, dass nicht das ganze Geld ankommt, 25 Euro pro 100 bleiben bei denen hängen, die den Geldtransport organisieren. Reguläre Überweisungen und Western Union sind derzeit nicht möglich. Es ist das, was möglich ist. Ein kleiner Lichtblick passend zum Beginn des Ramadan heute. jg


Montag, 12. April 2021

Schwerpunkte 2021


Als wir Anfang des Jahres das Budget 2021 planten, da ahnte noch keiner, dass diese Mühe bald hinfällig sein sollte. Jedenfalls, was die Pläne für unsere Projekte in Myanmar angeht. Natürlich werden uns dort weiterhin engagieren, im Rahmen der Möglichkeiten, aber die haben wir nicht in der Hand. Deshalb denken wir auch über neue Schwerpunkte nach. Gut, dass die Stiftung auf drei Beinen steht: es gibt ja auch noch unsere Umweltprojekte und das Engagement für die Tafeln. Hier ein kleiner Überblick zu den aktualisierten Schwerpunktthemen der Stiftunglife für das Krisenjahr 2020

In Myanmar wollen wir unsere Kindern und Studenten weiter unterstützen 

Für Klima und Umwelt bauen wir Kochöfen in Nepal und pflanzen Bäume in Mexiko

Für 200 Tafeln in Deutschland wollen wir unsere Spenden mit Lions und Rotary verdoppeln

In Syrien werden wir verschiedene Familien direkt unterstützen


Zum Beispiel die Münchner Tafel



Seit Beginn der Pandemie kommen 10% mehr

Derzeit werden etwa 22.000 Tafelgäste mit gespendeten Lebensmitteln unterstützt. Hierzu gehören auch von Altersarmut betroffene Rentner, entwurzelte Menschen, Flüchtlinge, Personen mit schweren Schicksalsschlägen, kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Arbeitslose, physisch und/oder psychisch Kranke sowie Münchnerinnen und Münchner, die in versteckter Armut leben. Dank der tz/Merkur Themenwoche sind viele Menschen auf die Arbeit der Münchner Tafel aufmerksam geworden. „Die Versorgung eines Tafelgastes kostet uns im Jahr 78 Euro. Die Aktion der ist gerade jetzt eine unglaublich wichtige Hilfe für uns und die vielen Menschen, die uns brauchen.", so Hannelore Kiethe, (Mit)Gründerin und Vorsitzende der Münchner Tafel. Wir unterstützen die Münchner Tafel - und viele andere Tafeln in Deutschland. jg


Samstag, 10. April 2021

Vom Geben und Nehmen


A reversal of the normal order of things 

A Buddhist nunnery in a small Burmese town realized, it had stocks of rice left, while villagers were running out of rice. So, they go on the streets and instead of accepting alms, they delivered ricebags into homes that had little food remaining. Even in the worst times of horror and terror, the Dhamma finds a way through. from fb


Freitag, 9. April 2021

Heute in der FAZ

Dahinter steckt ein kluger Kopf

Wir kennen den Slogan, mit dem die Frankfurter Allgemeine Zeitung wirbt, und wir kennen den Autor dieser Berichterstattung: in vielen Sonntagsrunden war Dr. Christoph Hein unser Gast. Geboren in Köln, aufgewachsen in Münster. Nach dem Abitur widmete er sich dem Segeln und dem Reisen. Dann Studium der Ethnologie und Philosophie, danach Germanistik, Soziologie und Betriebswirtschaft. Ein Forschungsaufenthalt an der Akademie der Künste in Leipzig verschaffte 1989 Einblick in das Sterben der DDR. Um das Wirtschaftsleben von innen kennenzulernen, folgten zwei Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens. Da sich das Interesse am Journalismus durchsetzte, nahm er ein Angebot der „Welt" an, in deren Wirtschaftsredaktion einzutreten. 1998 Wechsel als Wirtschaftskorrespondent zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ende 1999 Umzug nach Singapur. Als Wirtschaftskorrespondent berichtete er zehn Jahre über China und Südostasien, später kam der indische Subkontinent hinzu. Heute konzentriert er sich auf den Süden der Region, von Pakistan bis in die Pazifikregion. Dr. Christoph Hein ist Autor mehrerer Bücher. jg


Money, money


Was ist ein fairer Preis ?
Wieviel kostet es, ein Kind groß zu ziehen? 
Wie viel Geld braucht man pro Patienten? 
Was kostet der Bau einer Schule ?
Warum kostet ein Apfelbaum mehr als ein Mangotree ?
Bekommen sie Studenten ihr Geld ?

Das sind viele Fragen in unsicheren Zeiten. Hier unsere Antworten der Reihe nach:

Ein fairer Preis für unsere Schulbauten bildet sich aus den Kosten für die Baumaterialien + fairer Bezahlung für die Handwerker, die für uns arbeiten.
In Deutschland spricht man man sechsstelligen Summen, in unserem Kinderheim in Myanmar brauchen wir 3 Euro pro Tag und pro Kind
Bei den Swimming Doctors brauchen wir 6 Euro pro Patient incl. aller Untersuchungen, Behandlungen und der notwendigen Medizin.
Eine Schule mit fünf Klassenräumen kostet 33.000 Euro. Schulmöbel sind im Preis enthalten. Die Lehrer werden vom Staat bezahlt.
Junge Apfelbäume kosten in Deutschland 10 bis 20 Euro. Eine Baumschule in Myanmar verlangt 2 bis 3 Euro für einen kleinen Mangobaum.
Ja, unsere burmesischen Studenten bekommen (trotz aller Wirren) das monatliche Geld regelmäßig auf ihr Konto
Schreibt uns eine Mail, wenn Eure Frage nicht dabei war : info@stiftunglife.de  wir antworten schnell. jg


Donnerstag, 8. April 2021

Tafel aktuell

            



1. Aktuell liegen uns 153 Anträge von den Tafel aus Deutschland für dieses Jahr vor.

2. Davon wurden im ersten Quartal 67 Tafeln mit mehr als 70.000 Euro unterstützt

3. 62 lokale Lions und Rotary Clubs gaben zur Verdoppelung fast 90.000 Euro dazu.

4. Insgesamt haben die Tafel im ersten Vierteljahr rund 160.000 Euro erhalten

Ein großes Dankeschön an Tina, Franz-Peter und Wolfgang für Ihren tollen Einsatz. jg



Wer ist der Gewinner der Verdoppelung?

Die Lions spenden 1.000 Euro an die Tafel in ihrer Stadt + die Stiftunglife verdoppelt. Damit kann der Club symbolisch einen Scheck über 2000 Euro übergeben. Also ist der Lions Club der Gewinner, oder? Denken wir es einmal anders herum: wenn die Stiftung helfen möchte, stellt sich die Frage welcher Tafel geben wir Geld? Wie können wir in unserem schönen Büro in Celle beurteilen, ob die Tafel in Flensburg gerade Hilfe braucht, oder doch eher die Tafel in Rosenheim, oder in Leipzig?  Das kann man doch nur vor Ort beurteilen. Noch besser, wenn sich Menschen vor Ort engagieren. Dabei schauen sie auf Ihr Geld und auf unser Geld. Eine Win : Win Situation entsteht, in der die Tafel der wahre Gewinner ist - und das ist gut so. jg


Heute ist der Tag der älteren Generation

  

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. Alexis Carrel

Von den Sistern of the Poor bekommen sie mehr Leben geschenkt: 130 alte Menschen, um die sich sonst keiner kümmert, werden von katholischen Schwestern liebevoll versorgt. Seit 1892 kümmern sich die Sister of the Poor um hilfsbedürftige alte Menschen aller Hautfarben und Religionen. Während es auf den Strassen von Yangon immer lauter und unruhiger wird, geht das Leben seinen täglich gleichen Gang. Von hohen Mauern umgeben leben die Ihren eigenen Tagesrhythmus. Wer kann, hilft beim Vorbereiten der Mahlzeiten. Gekocht wird auf einem 100 Jahre alten Herd. Bis vor einigen Jahren wurde die gesamte Wäsche für 200 Menschen von Hand gewaschen. Nach der Renovierung der Waschküche gibt es zwei Waschmaschine im Haus. Alles wird durch Spenden finanziert. Wir schätzen uns glücklich, die Arbeit der Schwestern unterstützen zu dürfen. Für alle, die spendabel sein wollen: eine Kaffeestunde für 200 Personen kostet 35 Euro, mit Kuchen das doppelte: 30 Cent pro Kopf. jg


Mittwoch, 7. April 2021


Eben habe ich lange mit einer Freundin in Myanmar telefoniert. Die Verbindung war super gut, sie rief aus irgendeinem Nachbarhaus an, weil sie dort in Ruhe telefonieren kann. Es sind schwierige Zeiten, wir haben über dies und das geredet. Ich habe Ihr gesagt,  dass wir leider nichts tun können, weil uns aus verschiedenen Gründen die Hände gebunden sind. Darauf antwortet sie mit diesem Satz „Dass Ihr in Gedanken bei uns seid, gibt uns Zuversicht" jg


Welt Gesundheitstag


Die Gesundheit liegt an der Kette

Heute, am 7. April ist Weltgesundheitstag. Die WHO erinnert jedes Jahr an ihre Gründung und ihr Wirken. Ziel ist es, die Gesundheitsprobleme in armen Ländern ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Immer verbunden mit dem Appell, den ärmeren Ländern bei der Lösung dieser Probleme zu helfen. Das funktioniert mal mehr und mal weniger gut, wie man gerade an der ungleichen Verteilung der Impfstoffe sehen kann. Mit der Strategie "Gesundheit für alle"  rücken zunehmend Themen von strategischer Bedeutung wie Gesundheitskommunikation und Gesundheitsförderung in den Blickpunkt. Unser Beitrag zur Gesundheitsförderung liegt seit ein paar Tagen an der Kette. Die Swimming Doctors dürfen derzeit nicht arbeiten. Ob Sicherheitsgründe für die Anordnung der Behörden sprechen, ist derzeit unklar - wie so manches im goldenen Land. jg


Dienstag, 6. April 2021


Wir könnten auch ohne Stau auskommen: ob auf der Autobahn oder im Suez Kanal, ein Stau bringt die Pläne durcheinander. Wenn wir im Stau stecken, hilft nur Vertrauen, dass das Hindernis bald beseitigt ist. Das hoffen wir auch, wenn wir auf unser Konto schauen. Dort staut sich im Augenblick viel Geld, das für unsere Projekte in Myanmar vorgesehen war. Aufgrund der unsicheren Lage halten wir diese Gelder zurück, bis wir wieder mit gutem Gewissen nach Myanmar überweisen können. jg


Coffee on the wall


Probably the most beautiful wall

I sat with my friend in a well-known coffee shop in a neighboring town of Venice, Italy, the city of lights and water. As we enjoyed our coffee, a man entered and sat at an empty table beside us. He called the waiter and placed his order saying, "Two cups of coffee, one of them on the wall." We heard this order with rather interest and observed that he was served with one cup of coffee but he paid for two. When he left, the waiter put a piece of paper on the wall saying "A Cup of Coffee". While we were still there, two other men entered and ordered three cups of coffee, two on the table and one on the wall. They had two cups of coffee but paid for three and left. This time also, the waiter did the same; he put a piece of paper on the wall saying, "A Cup of Coffee". It was something unique and perplexing for us. We finished our coffee, paid the bill and left.

After a few days, we had a chance to go to this coffee shop again. While we were enjoying our coffee, a man poorly dressed entered. As he seated himself, he looked at the wall and said, "One cup of coffee from the wall." The waiter served coffee to this man with the customary respect and dignity. The man had his coffee and left without paying. We were amazed to watch all this, as the waiter took off a piece of paper from the wall and threw it in the trash bin. Now it was no surprise for us – the matter was very clear. The great respect for the needy shown by the inhabitants of this town. Ponder upon the need of what this man wanted. He enters the coffee shop without having to lower his self-esteen, no need to ask for a free cup of coffee. Without asking or knowing about the one who is giving this cup of coffee to him. He only looked at the wall, placed an order for himself, enjoyed his coffee and left. A truly beautiful thought. Probably the most beautiful wall you may ever see anywhere!


Montag, 5. April 2021

Bäume pflanzen


Die Projekte verbinden sich sinnvoll

Netzwerke leben nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch im richtigen Leben. Vor zwei Jahren haben wir in diesem Dorf einen Kindergarden gebaut und einen Wasserfilter hingebracht. Vor ein paar Monaten wurden dort Bäume gepflanzt. Hier ist der Bericht von Min Min:  The name of the village is Khwe Dauk Kon. It has 290 families with 1260 people. And most of them are farmers. We donated 1000 trees in December 2020. We donated 300 mango trees, 300 star-flowers trees, 200 red-flame trees and 200 Gant Gaw trees. We gave every family three trees and the rest we donated to the school and the monastery. Before we donate, we explain to the people about the climate changes and people are so happy to receive the trees. They planted their trees in their own places. And some trees are planted in the school compound. Here is the link to see the project on our website https://www.stiftunglife.de/bildung/schule2/blog-schule.html?Region=B44 


Sonntag, 4. April 2021

Ostergrüße


Zwei Hasen dürfen sich treffen... 

...wenn ich die Regeln richtig verstanden habe - zumal diese beiden aus einem Haushalt sind, einem Juweliergeschäft in der Münchner Innenstadt. Mit "Click und Collect" hätte ich sie besuchen dürfen. Nun steht mir gerade nicht der Sinn nach Gold und Glitzer, lieber verschenke ich in diesem Jahr Wiesen und Bäume. Diese Geschenke sind kalorienfrei, hinterlassen keinen Verpackungsmüll, sind nachhaltig und gut für die Umwelt. Zur Auswahl haben wir Blühwiesen in Deutschland - Orangenbäume auf Mallorca - und Olivenbäume im Hinterland von Alicante. Schreibt einfach eine Mail Mail info@stiftunglife.de und sagt. wieviel Ihr ausgeben möchtet, wir pflanzen schnell und zuverlässig. Jeder Euro geht direkt und zu 100 Prozent in Pflanzen und Pflege. Für alle, die unsere Wiesen und Bäume besuchen möchten, gibt es die Geodaten und einen Ansprechpartner vor Ort. jg


Samstag, 3. April 2021

Was macht eigentlich Ahmad ?


Vor zehn Jahren fing es in Syrien genau so an

Kennengelernt haben wir uns vor fünf Jahren beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Salzschlirf. Seit der Zeit begleitet uns Ahmad als Freund der Stiftung. Mit Energie und Fleiß hat er sich hier reingekämpft in das neue Leben in Deutschland. Mit Trauer und Wehmut denkt er an seine Eltern, die im Keller leben, seit ihr Haus zerbombt wurde. Es ist zwar ruhig geworden in Afrin, aber die Menschen leiden. Die Häuser sind zerbombt, es gibt keine Arbeit, kein Geld und kaum etwas zu essen. Ahmad schickt jeden Monat 100 Euro auf Umwegen zu seinen Eltern. Gerade genug, um zu überleben. Vor zehn Jahren fing es in Syrien mit friedlichen Demonstrationen an. Wir alle hoffen, dass es in Myanmar besser endet. jg


Unsere drei Standbeine


Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Projekte hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss jetzt neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen natürlich beeinflussen. Gut, dass wir auf drei Beinen stehen, für die wir zukünftig eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit gut 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Freitag, 2. April 2021

Blumen und Bäume verschenken



Zu Ostern Blumen und Bäume verschenken

Geht ganz einfach mit einer kleinen Mail an juergen@stiftunglife.de Die Idee ist kalorienfrei und hinterlässt keinen Verpackungsmüll. Das ist nachhaltig gut für die Umwelt. Zur Auswahl haben wir Blühwiesen in Deutschland - Orangenbäume auf Mallorca - und Olivenbäume im Hinterland von Alicante. Schreibt uns einfach, wieviel Ihr ausgeben möchtet und wir pflanzen entsprechend. Jeder Euro geht direkt und zu 100 Prozent in das Pflanzen und nachhaltige Pflegen der Bäume. Ein paar Bilder und ein kleiner Bericht folgen. Und für alle, die mal ihre Wiese oder Ihre Bäume besuchen möchten, gibt es die Geodaten und einen Ansprechpartner vor Ort. jg


Donnerstag, 1. April 2021

Asia's 50 best Restaurants


Feine Küche und soziales Engagement

Nach guten Nachrichten aus Myanmar muss man suchen in diesen Tagen. Hier ist eine: das Shwe Sa Bwe gehört in diesem Jahr zu den 50 besten Restaurants in Asien. Ausgewählt wurden „local Heros" in ganz Asien, die authentische Küche anbieten. Hier gibt es einen Link https://www.theworlds50best.com/stories/News/essence-of-asia-restaurant-collection.html  für alle, die Zeit und Lust haben auf eine kulinarische Asienreise. Uns verbinden Freundschaft und zwei Auszubildende mit Davy und seinem Shwe Sa Bwe Team. Die beiden jungen Leute kommen aus „unserem" Kinderheim. Mit einer Lehrstelle haben sie ihre Chance fürs Leben bekommen. In normalen Zeiten arbeiten 40 Mitarbeiter in dem Restaurant - zur Hälfte Profis, zur Hälfte Auszubildende. Im Augenblick versucht ein kleines Team mit Essen to go das Geschäft am Leben zu erhalten. jg


Mittwoch, 31. März 2021

Meet and Greet Online


Im goldenen Land können nur noch wenige Menschen unbeschwert aus dem Fenster schauen, der Blick in die Welt ist dünn geworden. Das gilt auch für unsere Studenten - aber der dünne Faden hält. Ein Student ist in Haft, ein Alumni wurde durch einen Schuss am Bein verletzt, allen anderen geht es gut. Khin ist per Telefon mit vielen in Verbindung. Für eine Handvoll Studenten geht jeden Tag das elektronische Fenster auf: sie berichten, wir hören zu. Was mal als „English Conversation Training" geplant war, ist zu einem Sprachrohr in die Welt geworden. Die Zeit wird kommen, wo wir wieder mehr tun können für unsere Kinder, Studenten und Freunde. jg