Stiftunglife - News

Mittwoch, 25. November 2020

In der ZDF Mediathek


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 

Keine Sorge, unser Baumzähler zählt weiter, auch wenn er für ein paar Tage nicht zu sehen ist - an der Stelle zeigen wir jetzt das kleine Video, das René für uns gemacht hat. Die Bäume werden weiter gepflanzt: in diesem Jahr mehr als 90.000 Stück in großer Vielfalt. Das übertrifft all unsere Erwartungen. Vielen Dank an alle, die uns in den verschiedenen Regionen unterstützt haben. Wie wichtig diese gemischten Aufforstungen sind, dass war gestern Abend eindrucksvoll zu sehen. In der Sendereihe 37 Grad ging es um den deutschen Wald. Der leidet. Viele Waldbesitzer verlieren Geld, weil sie ihr Holz nicht loswerden. Der Bericht ist in der Mediathek verfügbar, es lohnt sich reinzuschauen - und wir pflanzen weiter…..

Dienstag, 24. November 2020

Genau noch vier Wochen


Weihnachten ganz anders feiern 

Dieses Jahr ist einiges anders. Wenn wir den Weihnachtsbummel in der Stadt ausfallen lassen und stattdessen im Katalog oder bei Amazon bestellen, haben wir nicht viel aus dieser Chance gemacht. Es bieten sich bessere Möglichkeiten an. Wer sich mit dem Ursprung des Festes beschäftigt, kommt schnell auf die Idee anderen zu helfen: armen Menschen ein Quartier anbieten, ein warmes Essen schenken und ein Licht in der Dunkelheit anzünden. Wir kümmern uns gerne um die zeitgemäße Umsetzung, indem wir die Tafeln unterstützen und Solarlampen in die Dörfer bringen. Und wenn wir schon bei den guten Taten sind, sollten wir auch gleich noch die Weihnachtsgans begnadigen 😊

Montag, 23. November 2020

Mentorenfreude



München - Mandalay

Was für ein Glück, dass es das Internet gibt - nicht nur bei uns, sondern auch in Myanmar. Für alle, die jetzt zu Hause sitzen (müssen) ist es ein Fenster zur Welt. Wer dieses Fenster öffnet, kann sich sich mit der Welt verbinden - und mit unseren burmesischen Studenten. Die Freude ist auf beiden Seiten groß. Hier zu sehen im Gesicht von Renate. Die pensionierte Schulleiterin in München ist Mentorin für eine Lehramt Studentin in Mandalay. Wer Zeit und Lust hat für einen Blick in unser Meet and Greet Online - täglich von 10.30 bis 11.30 Uhr - hier ist der Link zu unseren Studenten:  
https://us04web.zoom.us/j/8296143147?pwd=R3lYaml4REl0bU5NaHA3QUZnNFpWQT09 

Sonntag, 22. November 2020

Zeit zum Umdenken


Mit dem SUV zum Einkaufen in die Stadt...

...oder die Kleinen zur Schule bringen, das war gestern. Auch „Technik durch Betrug" ist eine Idee von gestern. Zwei Tonnen Ungetüme werden nicht besser, wenn man ein paar Batterien einbaut. Es wird Zeit für neue Werte: die Zukunft muss leichter, schlanker und elektrisch werden, wenn es denn ein Auto sein muss. Bus und Bahn bieten Alternativen. Fahrradfahren ist gut für die Umwelt und unsere Gesundheit - und Brötchen kann man sogar zu Fuß holen. Jeder von uns kann etwas für die Umwelt tun. Es braucht nur etwas Mut für die Veränderung. jg

Kill your darling


422 Kühltransporter für die Tafeln

Es war ein Erfolgsmodell: 15 Jahre lang haben wir Fahrzeuge für die Tafel gespendet – immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Mit dem Dieselbetrug kam das plötzliche Ende. Nachdem die Autohersteller uns nicht die echten Abgaswerte geben wollten, haben wir das Projekt beendet. Die Arbeit der Tafeln in Deutschland werden wir weiterhin unterstützen. Wieder gemeinsam mit den Lions: wenn ein örtlicher Club 1.000 oder 2.000 Euro an die Tafel spendet, verdoppeln wir diesen Betrag. Im Frühjahr, in der ersten Coronawelle, konnten wir bereits 160 Tafeln helfen. Jetzt geht es weiter. Wolfgang organisiert die Hilfe für die Tafeln bei uns. Vielen Dank an alle, die uns unterstützen. jg

Samstag, 21. November 2020


Auf die ersten vier Silben kommt es an: Mindesthaltbarkeitsdatum 

Bei den Amerikanern ist das Wort viel einfacher, da heißt es „Best before". Bis zu dem Datum, so die Garantie der Hersteller, ist die Ware zu 100 % in Ordnung. Natürlich können diese Lebensmittel auch länger in Ordnung sein, wenn sie ordnungsgemäß gelagert werden. Das heißt in der Regel: kühl, trocken und dunkel. So gesehen ist es ordentliche Ware, die von den Tafeln angeboten wird - nur zu nah am MHD, manchmal zu krumm oder mit ein paar Flecken. "Nicht schön genug für den Verkauf", sagt der Filialleiter im Supermarkt, aber gut zu essen. Wir danken den vielen Tafelhelfern in Deutschland, die auch heute dafür sorgen werden, dass diese Ware gute Verwendung findet: in Obdachlosen Einrichtungen, Suppenküchen und bei vielen armen Familien. Die 60.000 ehrenamtlichen Tafelhelfer geben ihre Zeit - und wir bezahlen die Benzinrechnung. Jeder gibt, was er kann. jg

Freitag, 20. November 2020

Die Armen werden durch Corona ärmer

Süddeutsche Zeitung vom 20. November

Wer schon vorher wenig verdiente, verlor in der Krise

In der menschlichen Geschichte haben Seuchen und Kriege viele Ungleichheiten reduziert. Reiche verloren besonders. In Corona Zeiten ist das anders. Diesmal trifft es diejenigen, die ohnehin schon wenig verdienen. Das geht aus dem Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts hervor. Und so werden die Schlangen vor den Ausgabestellen der Tafeln länger. Ein Grund mehr für uns, die Arbeit der Tafeln in dieser Zeit besonders zu unterstützen: in Zusammenarbeit mit den Lions verdoppeln wir bis auf weiteres jede Spende, die wir für die Tafeln erhalten.habt. Weitere Infos dazu in unserer nächsten Sonntagsrunde am 22. November. Wer dabei sein möchte, bekommt eine Einladung hier: info@stiftunglife.de



Es gibt Spenden, die wir nicht haben möchten

Das die Partei demokratisch gewählt ist, müssen wir akzeptieren. Aber wir dürfen uns von der Partei, ihren Zielen und ihren Sympathisanten abgrenzen. Wir möchten keine Spenden von Menschen bekommen, die der Partei nahestehen, weil das nicht zu uns passt. Wir bitte das zu respektieren. jg

Donnerstag, 19. November 2020

Was macht eigentlich Kalayar ?



Ideengeberin, Helferin und Freundin

Ich bin nicht sicher, ob es die Swimming Doctors ohne sie geben  würde. In den Tagen nach Nargis haben wir alle von ihrer Energie und Tatkraft profitiert. Das ist lange her. Seitdem hat Kalayar hat viele Höhen und Tiefen gesehen. Privat und Geschäftlich. Wir sind immer in Verbindung geblieben, haben uns gegenseitig geschätzt und unterstützt. Wenn man Kalayar bittet, ist sie zuverlässig mit Organisationstalent zur Stelle. So wie jetzt, bei der Verteilung unserer Lebensmittel Spenden an die Ärmsten in Yangon. Kalayar hat das innerhalb von wenigen Tagen mit einem Team von Freiwilligen umgesetzt. Wir bedanken uns herzlich. jg

In Myanmar direkte Hilfe für die Menschen



Today we distributed annother 300 bags of Rice
And will keep going tomorrow too. Naing

Über die vergangenen Monate haben wir in Myanmar verschiedene Hilfen für Menschen organisiert, mit denen wir in direktem Kontakt stehen. 
Hier ist die aktuelle Übersicht:
- Fortlaufende monatlich Unterstützung für unsere 100 Studenten und ihre Familien
- Mai 2020: finanzielle Unterstützung für unsere zur Zeit arbeitslosen Bauarbeiter in Bagan und im Delta
- Juni 2020: gemeinsam mit Jerzy Wilk Reis Vorräte angelegt für's Kinderheim
- Anfang November 2020: über die Amara Helfer 1.500 Säcke Reis verteilt an arme Familien in Yangon
- Mitte November 2020: über Naing und Jerzy Wilk organisierte Hilfe für arme Familien in Yangon (Foto)

Mittwoch, 18. November 2020



In der Corona-Krise ist die Lebenszufriedenheit in Deutschland gesunken

Die Corona-Krise beeinflusst einer Umfrage zufolge die Lebenszufriedenheit der Menschen in Deutschland. Auf einer Skala von null bis zehn bewerteten die Befragten ihre allgemeine Zufriedenheit in diesem Jahr im Schnitt mit 6,74 Punkten - nach dem bisherigen Höchststand von 7,14 Punkten 2019. Das geht aus dem neuen Glücksatlas der Deutschen Post hervor. Die Zufriedenheit der Menschen in Westdeutschland sank stärker als in Ostdeutschland. Frauen büßten laut der Studie deutlich mehr an Zufriedenheit ein als Männer. Die 45- bis 59-Jährigen waren am meisten vom Rückgang betroffen. Der jetzige Wert ist der niedrigste seit 2006. 80 Prozent waren froh, während der Corona-Krise in einem Land wie Deutschland zu leben. Die Hälfte der Befragten beschrieb zudem den Eindruck, dass die Bevölkerung in der Krise zusammengerückt sei. Dazu von uns die gute Nachricht: Wer spendet lebt glücklicher. Wir organisieren Hilfe in Deutschland und Myanmar für Menschen, die von der Pandemie besonders betroffen sind. jg

Morgen ist Welt Toilettentag



Gut gebaute Toiletten gab es bereits um 2800 v. Chr. in Mesopotanien 
Im minoischen Palast von Knossos auf Kreta gab es schon Toiletten mit Wasserspülung. Auch die römische Kultur kannte Latrinen, bei denen die Fäkalien durch fließendes Wasser entfernt wurden, insbesondere in öffentlichen Anlagen, wie hier im Bild. In den Städten des Altertums mündeten die Abflüsse in die großen Abwasserkanäle die sogenannten Kloaken. Diese Technik ging mit dem Ende des Römischen Reiches verloren. Im Mittelalter gab es in Burgen und Klöstern Toiletten in Form von Nischen und Erkern die oft einfach ins Freie führten. Im städtischen Bereich wurden Toiletten in der Regel als Sickergruben angelegt. In großzügigen Schloss- und Palaisbauten des 17. und 18. Jahrhunderts war die Beseitigung der Abwässer und Fäkalien noch ungelöst. Die unzureichende Ausstattung hatte zur Folge, dass für die Notdurft ohne Hemmungen Korridore, Flure, Raumecken und Eingänge benutzt wurden und ein penetranter Geruch die Schlösser durchzog. Schlafgemächer und Kabinette waren mit tragbaren Toilettenstühlen ausgestattet.
Im Jahr 1596 erfand Sir John Harrigton das erste Wasserklosett der Neuzeit. Seine Erfindung geriet aber wieder in Vergessenheit, bis 1775 ein schottischer Erfinder die Idee wieder aufnahm. Die verbreitete sich nach und nach. Der Münchner Architekt Leo von Klenze installierte diese technische Innovation 1822 im neu erbauten Palais Leuchtenberg. In Deutschland verbreiteten sich Toiletten mit Wasserspülung gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Städten, als Wasseranschlüsse in den Häusern und vor allem die Kanalisation üblich wurden. Auf dem Land blieben dagegen oft noch bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Plumpsklos üblich. Bei unseren Schulbauten in Myanmar gehören saubere Toiletten mit Sickergrube zur Grundausstattung. Mit Handwaschbecken, an manchen Schulen sogar mit Toilettenfrau. Wen das Thema interessiert: hier ist der Zugang zu unserer Diskussionsrunde in Englisch am Donnerstag, 19. November 10.30 Uhr: https://us04web.zoom.us/j/8296143147?pwd=R3lYaml4REl0bU5NaHA3QUZnNFpWQT09 

Dienstag, 17. November 2020

Internationaler Studententag

Nanda Zaw, geförderter Medizinstudent der Stiftunglife, lebt und lernt in dieser Zeit Zuhause.

Der Internationale Studententag findet jedes Jahr am 17. November statt. Ins Leben gerufen wurde er im Jahr 1941, um an die Proteste von Studierenden in Prag gegen die deutsche Besatzung zu erinnern: Die Nazis beendeten die Demonstrationen auf blutige Weise, neun der Studierenden wurden am 17. November 1939 hingerichtet, tausende verhaftet und mehr als 1.200 der Studierenden in Konzentrationslager deportiert. Alle tschechischen Universitäten wurden geschlossen. An dieses Ereignis erinnern wir heute und werfen einen Blick auf die aktuellen Probleme unserer Studenten. Einerseits bietet ein Studium Chancen und Freiheiten. Es öffnet die Tür zur Welt und dem Arbeitsmarkt. Andererseits bedeutet es aber auch Druck. Zahlreiche Studis leiden unter hohem Leistungsanspruch, unter  Prüfungs- und Existenzängsten. Corona macht alles schwieriger. Die Universitäten sind geschlossen - auf der anderen Seite eröffnen sich neue Lern- und Arbeitsmöglichkeiten. Die Welt ist in dem Umbruch, den die junge Generation gestalten wird. Die ARD Themenwoche beschäftigt sich in diesen Tagen mit genau diesem Thema. jg

Money, money...


Für heute Abend hätten wir Opernkarten gehabt

Daraus wird nun nichts: kein Theater, keine Oper, kein Konzert. Auch der Weihnachtsurlaub fällt aus. Ob es uns gefällt oder nicht - wir sparen damit eine Menge Geld, während andere Menschen jetzt am Hungertuch nagen. Da liegt es doch auf der Hand, den alten Begriff der Solidarität zu Neuem Leben zu  erwecken. Wenn wir das gesparte Geld in den Solidaritätsfond der Stiftung einzahlen, kann armen Menschen geholfen werden. In Deutschland und in Myanmar. jg

Montag, 16. November 2020

First day of Donations with Amara

 

Today we supported  about 500 bags of rice 

Stiftunglife gave the money, Amara organize the distribution. They order the 1.500 five kg bags. They are well organized, they don't peoples assemble in one place. They give coupon one day a head and peoples have to change with their coupon. Not every body, only who really need. They survey two or three days before. Tomorrow also we will keep share next two places. Tomorrow also will go to Hlaingtharyar always we passing when we go to Delta. They have a lot of illegal house along the road. For that place they prepare 500 bags. Thank you, Naing

Zum Beispiel die Münchner Tafel



Armut nimmt zu - Hilfe auch 

Heute, am Montag, wird er wieder am Johannisplatz stehen und Lebensmittel ausgeben. Seit zehn Jahren steht er hier jeden Montag gemeinsam mit dem Tafelteam vom Johannisplatz. Eine von 27 Ausgabestellen der Münchener Tafel. Die meisten im Team sind Frauen, die meisten Kunden auch: Alleinerziehende Mütter, Rentnerinnen, Frauen mit Kopftuch. Er kennt seine Kunden, die Menschen kennen ihn. Paul Breitner spendet seine Zeit, wir spenden das Benzingeld. Jeder gibt, was er kann. In der Sonntagsrunde am 22. November wollen wir für die Arbeit der Tafeln werben. Paul Breitner wird dabei unser Gast sein. jg

Sonntag, 15. November 2020


Wie wollen wir leben in Deutschland?

In der ARD Themenwoche werden Antworten auf diese Zukunftsfrage gesucht. Heute Abend geht es los. Im Vordergrund steht unser Verhältnis zur Umwelt. Dreiviertel Der Deutschen sind damit unzufrieden. Auch die Verteilung des Wohlstands sieht eine Mehrheit kritisch, besonders mit Blick auf die Zukunft. Wer Kinder und Enkelkinder hat, sollte einen Blick in die Welt von Morgen riskieren. jg

Tolles Team



Unterwegs in der 47. Mission

Eine Mission, das sind drei Wochen Einsatz bei den swimming doctors im Delta.: 21 Tage durchgehend arbeiten ohne Wochenende und oft auch ohne Feierabend. Die Verhältnisse an Bord sind beengt, die 17 Menschen müssen sich arrangieren. Normalerweise gibt es nach drei Wochen Einsatz eine Woche frei. In Corona Zeiten ist alles anders, da bleiben die meisten vom Team in den freien Tagen auf dem Schiff, um zusätzliche Quarantäne zu vermeiden. Toller Einsatz in ungewöhnlichen Zeiten, den Patienten kommt das zugute. jg

Samstag, 14. November 2020

Wohin mit dem Geld ?



Vorbereitung für die große Schlacht 

„Leute kauft mehr" locken Anzeigen, Beilagen und Plakate. Die Konsumwelt rüstet auf zur Weihnachtsschlacht. Egal was ihr kauft, Hauptsache die Kasse klingelt. Dafür wird der Black Friday auch schon mal auf zwei Wochen gedehnt. „Unvergessliche Momente" werden uns versprochen, wenn wir eine Stereoanlage kaufen. Eine Seite weiter bekommen wir 70% Rabatt (ob da schon die 3 % Mehrwertsteuersenkung berücksichtigt sind, ist nicht zu sehen). Dabei haben Konsumforscher festgestellt, dass der größte Glücksmoment nicht in der Sache liegt, sondern im Kaufvorgang. Vielleicht sollten wir einen vorweihnachtlichen Stiftungsshop eröffnen, in dem es Zufriedenheit und gutes Karma zu kaufen gibt. Wenn das Geschäft gut läuft, könnten wir den Shop das ganze Jahr offen halten, wie die Weihnachtsläden in Rothenburg ob der Tauber: Glück und Jinglebells das ganze Jahr. jg

Spenden und genießen



Der Lions Club München Opera hatte eine süße Idee

Sonst verkaufen die Lions in der Vorweihnachtszeit Glühwein in der Fußgängerzone. In diesem Jahr ist das nicht drin. Die Mitglieder eines Clubs haben Krapfen gekauft und verschenkt.: an Kollegen, an Freunde und Bedürftige. Weil die Krapfen gesponsert waren, kam eine hübsche Summe zustande, mit der die Münchner Tafel und soziale Projekte in der Stadt gefördert werden. Über ein paar Krapfen, die am Ende übrig blieben, haben sich die Familie gefreut, wie hier im Bild die Tochter. jg

Freitag, 13. November 2020

Mit dem Segen von oben




Die Geburtstagsbäume der Stiftung haben es besonders gut

Es ist ein wunderschöner Ort, eine halbe Autostunde von Bagan, ganz in der Nähe vom großen Fluss. Dort stehen die Bäume, die wir den Freunden der Stiftung in diesem Jahr zum Geburtstag geschenkt haben. Gepflanzt wurden diese Bäume schon Anfang des Jahres. Dass sie sich gut entwickelt haben, kann auch daran liegen, dass Min Min und der Mönch regelmäßig nach den Bäumen schauen. Ende des Jahres werden wir noch ein kleines Schild vor Ort anbringen, auf dem alle Geburtstagskinder des 2020 vermerkt sind. jg



Wo fängt Solidarität an und wo hört sie auf ?

Zusammenhalt ist ein schönes Wort. Manche Menschen verbinden den Zusammenhalt mit der Familie. „Alle Menschen werden Brüder" sagen die Anderen und schauen auf die ganze Welt. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rahmen und seine eigenen Möglichkeiten. Mir geht es gut, ich bin ein Gewinner der Krise, auch finanziell gesehen. Keine Opern, keine Restaurantbesuche, keine Urlaubspläne. Damit das Guthaben auf dem Konto nicht weiter wächst, überweise ich monatlich 500 Euro in den Solidaritätsfond der Stiftung. Mit dem Geld unterstützen wir die Verlierer der Krise: Menschen ohne Job und ohne Geld, die sich bei der Tafel anstellen, damit sie was zu essen haben. jg

Donnerstag, 12. November 2020

School Update



Macht es Sinn Schulen zu besuchen, die geschlossen sind ?

Nicht für Schüler und Lehrer - aber für uns. Zu vielen Schulleiterin und Dorfbewohnern haben wir ein enges Verhältnis. Wir wollen wissen wie es den Menschen geht. Das interessiert natürlich auch unsere Schulspender. Persönliche Besuche sind im Augenblick noch nicht erlaubt, deshalb greift Naing zum Telefon und ruft bei den Lehrern und den Dorfbewohnern an. Die freuen sich, erzählen gerne und schicken aktuelle Bilder aus dem Dorf. Naing übersetzt die Berichte für uns in Englisch für. Hier ist sein Bericht von der Kathmann School im Delta:

Kathmann school peoples are very happy now a day but they said they lost one chance to meet with our school inspection group. Now in their village win their favorite party NLD, that's the party from Aung San Suu Kyi. Last week teachers were to work volunteers for voting. The school was also used as a voting hall. The school condition is everything fine and people are healthy too. No Covid case in the village. School look great with paddy field. Naing

Schul- und Dorfprojekte



Auf dem Weg zum 5 Star Village

Unsere Schulseite hat eine neue Struktur bekommen. Ein großes Dankeschön an Annette und Mark, die das umgesetzt haben. Nötig wurde die Neuordnung, weil weil wir neben den Schulen auch Kindergärten bauen, Wasserfilter zu den Kindern bringen und Solarlampen in die Haushalte. Jetzt kann man genau sehen, was wir in den einzelnen Dörfern gemacht haben. Damit man sich schneller zurechtfindet, haben wir die Dörfer durchnummeriert. Vorangestellt ist ein Buchstabe:  B für das Projektgebiet Bagan  -  D für die Dörfer im Delta  -  und N für die Projekte am Ngapali Beach. Für die kommenden Jahre haben wir uns vorgenommen, den Menschen in „unseren Dörfern" zu helfen, ihre Wunschprojekte zu realisieren. Hier geht es direkt zur Übersicht: https://www.stiftunglife.de/bildung/schule.html 

Mittwoch, 11. November 2020


Heutzutage gibt es nicht mehr allzu viele Ritter, die durch die Gegend reiten. Die Menschen, die ihre Mäntel mit frierenden Bettlern teilen, sind auch rar geworden. Der Bettler von heute bleibt außer Sichtweite, wenn wir mit dem Auto zur Arbeit fahren. Heutzutage geht es am Martinstag vornehmlich um (ausgefallene) Laternenumzüge und die Frage, ob die Martinsgans wohl ein glückliches Leben hatte.

Wer heute seinen Mantel teilen möchte, macht das symbolisch: er gibt etwas von seinem eigenen Wohlstand ab, um einem armen Menschen zu helfen. Diese armen Menschen gibt es überall. Wir unterstützen in diesen Tagen Menschen in Myanmar, die nicht viel mehr haben, als das Hemd auf dem Leib. Die brauchen keinen halben Mantel, sondern einen Sack Reis. jg