Stiftunglife - News

Montag, 19. Oktober 2020

Was macht eigentlich Nay Oke?



Die LIveschaltung in das KInderheim gestern war eine Herausforderung für alle Beteiligten. Auf der deutschen Seite hat Jan alles organisiert - auf der burmesischen Seite war Nay Oke im Bild zu sehen. Der junge Mann kommt aus dem nördlichen Shan Staat. Seine Eltern haben ihn als kleines Kind ins Heim gegeben, weil in der Gegend immer wieder gekämpft wurde. Nay Oke gehörte zu den ersten Kindern im Heim, er ist dort aufgewachsen und hat vor drei Jahren seine Schule erfolgreich abgeschlossen. Seine Noten waren so gut, dass er in das Studenten Förderprogramm der Stiftung übernommen wurde. Seitdem studiert er Business Management in Sagaing. Bernhard ist sein Mentor. Als die Universitäten wegen Corona geschlossen wurden, ging Nay Oke zurück ins Heim. Dort hilft er jetzt bei der Betreuung und beim Unterricht der Kinder. jg

Sonntag, 18. Oktober 2020

Die Technik macht's möglich



Eine Mittagsstunde im Kinderheim

Was für eine Freude, unsere Kinder zu sehen. Dank Jan und Zoom Conference war eine Liveschaltung heute Mittag ins Kinderheim möglich. Die Bildübertragung ist noch nicht so gut wie bei uns, aber es ist ein sichtbarer Anfang. Mit Gesang und kleinen Vorträgen gaben die Kinder ihr Bestes. An den Verbesserungen werden wir arbeiten. Dank zwei neuer Paten fördern wir jetzt aktuell 35 Kinder. Wenn wir bis zum Jahresende noch weitere fünf Paten finden, haben wir unser Ziel für dieses Jahr erreicht. Vielen Dank an alle, die sich vor und hinter den Kulissen für das Wohl der Kinder engagieren. jg

Samstag, 17. Oktober 2020

Sonntagsrunde



Morgen 12 Uhr live aus dem Kinderheim Yangon

Den Kindern im Heim geht es gut, auch wenn sie jetzt (wie alle Menschen in Yangon) Zuhause bleiben müssen. Der Lockdown wird wohl noch ein paar Wochen dauern. Alle Schulen sind geschlossen. Nun haben die Kinder den Vorteil, dass sie trotzdem unterrichtet werden. Studenten und Lehrer sorgen dafür, dass die 90 Jungs und 40 Mädchen beschäftigt bleiben. Wer sich ein eigenes Bild vom Leben im Kinderheim machen möchte, ist herzlich eingeladen, an unserer Sonntagsrunde teilzunehmen - mit einer Liveschaltung ins Kinderheim. Den Link gibt es hier: renate@stiftunglife.de  Alle Termine und Themen der digitalen Sonntagsrunde gibt es hier: https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/termine.html

Freitag, 16. Oktober 2020

Unser täglich Brot


Nachdem der Welthunger ein Jahrzehnt lang stetig gesunken war, steigt die Zahl der unterernährten Menschen wieder an. Rund 11 Prozent der Weltbevölkerung haben nicht genug zu Essen - während andere im Überfluss leben: in Deutschland werden 50.000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Jeden Tag! Die Menge entspricht der Ladung von tausend großen LKWs. Der Welt Ernährungstag soll uns auf auf diesen Missstand aufmerksam machen. 

Heute ist auch der Welttag des Brotes. Die Bezeichnung „Brot" stand früher nicht alleine für unser Lebensmittel Nummer 1, es stand als Synonym für Nahrung, Speise, Beschäftigung oder Unterhalt. Wie weit wir uns von diesen Gedanken entfernt haben, ist bei den Mengen an Brot zu sehen, die täglich von den Tafeln eingesammelt und verteilt werden. Dazu eine belegte Zahl aus Österreich: jeden Tag wird in der größten Stadt Österreichs, in Wien, so viel Brot entsorgt, dass man damit die Einwohner der zweitgrößten Stadt Österreichs, Graz, versorgen könnte.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Heute ist Welt Händewaschtag



Jetzt wissen es alle : Händewaschen ist wichtig!

Corona hat die Botschaft bis in das entfernteste Dorf gebracht. Nun haben auch unsere Schulkinder verstanden, dass sie die Hände waschen sollen. Damit der gute Vorsatz auch nach Corona erhalten bleibt, haben wir an verschiedenen Schulen Lifesaver eingestellt. Man könnte auch von „Toilettenfrauen" sprechen, aber der Begriff „Lifesaver" ist attraktiver und trifft die Sache besser. In einem Land, in dem noch viele Menschen ihren Reis mit den Händen essen, ist es besonders wichtig nach dem Toilettengang die Hände zu waschen. Das Bild ist aus dem letzten Jahr, in diesen Wochen sind alle Schulen coronabedingt geschlossen. Die Lifesaver werden trotzdem von uns bezahlt - so wie wir alle Mitarbeiter bezahlen, auch wenn manche nur eingeschränkt arbeiten können. Das ist unser Beitrag für ein gutes Miteinander. jg

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Bäume pflanzen



Die Sache selbst in die Hand nehmen

Man kann sich Gedanken machen, gute Ratschläge geben und Geld spenden - oder man nimmt die Sache selbst in die Hand: am letzten Wochenende im Oktober pflanzen wir fünftausend Bäume in der Uckermark. So ist jedenfalls der Plan. Hoffen wir, dass uns die Coronabeschränkungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich hier noch anmelden: info@stiftunglife.de 

Dienstag, 13. Oktober 2020

Die Sonne scheint wieder


Vorsichtiger Besuch im Dorf

Min Min hat unser „Five Star Village„ südlich von Bagan besucht. Die Menschen im Dorf sind vorsichtig, Besucher aus Bagan werden mit Maske empfangen. Die Schulen sind geschlossen, die Kinder sind zu Hause. Viele helfen den Eltern bei der Feldarbeit. Nach dem Ende der Regenzeit gibt es wieder viel zu tun auf den Feldern. Die Sonne scheint, unsere SolarWasseranlage arbeitet auch im dritten Jahr zu aller Zufriedenheit. Inzwischen hat die Anlage fast 10.000 l Diesel eingespart. Gut für die Umwelt und gut für die Haushaltskasse der Dorfbewohner. jg

Montag, 12. Oktober 2020

Das Leben der Anderen


Gestern haben wir in der gut besetzten Sonntagsrunde über unsere Studenten gesprochen. Fast alle sind Zuhause, die Universitäten (und auch die Schulen) sind geschlossen. Online learning ist noch nicht weit entwickelt. Die jungen Menschen müssen aus Büchern lernen und sich damit abfinden, dass sie ihren Abschluss wohl erst ein Jahr später machen können. Das bedeutet für unsere Mentoren ein weiteres Jahr Unterstützung. Wir versichern, dass dieses Geld gut angelegt ist: die Studenten unterstützen mit dem Geld ihre Familien. Die sind sehr dankbar, weil viele kleine Einkommen weggebrochen sind. Fabriken, Hotels und Restaurants sind geschlossen. In Yangon gibt es einen kompletten Shut down. Keiner weiß, wie es weitergeht. Der Staat kann keine Überbrückungshilfen anbieten, die Menschen helfen sich untereinander. Darüber mögen diejenigen nachdenken, die sich hier in unserer Welt über die Unbequemlichkeit einer Maske aufregen. jg

Sonntag, 11. Oktober 2020

Welt Mädchentag



Mit dem internationalen Mädchentag wollen die Vereinten Nationen darauf aufmerksam machen, das Mädchen nicht überall die gleichen Rechte haben wie Jungs. Glücklicherweise sind wir als Stiftung schwerpunktmäßig in zwei Ländern (Deutschland und Myanmar) tätig, in denen die Gleichberechtigung ziemlich weit fortgeschritten ist. Bei unseren Studenten Förderprogramm sind Mädchen genau so stark vertreten wie Jungs. In der westlichen Welt treibt ein junges Mädchen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an. „Greta im Nacken" lese ich heute als Überschrift in der Süddeutschen Zeitung. Das ist ein gutes Zeichen für eine neue Zeit. Im Bild Luisa Neubauer, die sich schon seit ihrer Jugend gesellschaftspolitisch in Deutschland engagiert. jg 

Samstag, 10. Oktober 2020

Happy Birthday



There is no future without youth

Heute vor 31 Jahren wurde die Gründungsurkunde der Stiftunglife unterschrieben. Das ist schon ein bisschen her, die Gründer sind älter geworden. Ein guter Grund nach vorn zu blicken, zu den jungen Menschen, die unsere Ideen weitertragen werden: Anna, Khu Khu, Nina, Min Min, Naing und Tilman gehören zu dieser jungen Generation. Wir, die Älteren, werden Ihnen mit unserer Erfahrung gerne zur Seite stehen. jg

Herzlichen Glückwunsch


Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Mit dieser Weissagung eines alten Häuptlings an die weißen Eroberer trat Greenpeace vor 40 Jahren in die Öffentlichkeit. Wir empfehlen einen Blick in das Magazin, das jetzt zum Geburtstag erschienen ist. Viele der Themen sind doch unsere Themen und der Titel des Magazins ist auch unser Motto für das kommende Jahr: MUT 

Freitag, 9. Oktober 2020

Ein Student berichtet seinem Mentor

Dear mentor,
How's everything with you? I hope you and your family are all the best. I am sorry for no long time writing to you. My idea was to write to when I am back to school. Unfortunately, the second wave of the Covid-19 strikes Myanmar and all of the situation change suddenly. In the earlier period, before the secon wave, my country planned to reopen the schools and the universities but our expectations didn't come true. The source of the second wave is from Rahkhine state and spreading highly around Myanmar. The schools and the universities can't reopen easily because my country needs more shelters for the infected people around my country. Now, most of the towns in Yangon division are in the case of lockdown. My country's government lockdown the towns that found at least three infected people. In the period of second wave, it's a rough time for my country. As my country's election is on the way, the government is trying to end this second wave within three weeks. We found at least hundred infected people per day. Even in my township, Thanlyin, they found infected people and all of the village tries their best to stop that. They make groups to take tasks for testing and make all the people who enter into the village to wash their hand and test their temperature. As for me, everything is going well under our orphanage's principle control. As he always look for the long periods, nothing is so special in our orphanage. He restricted all the staff and make them to take rest at home. Because some of the staff come from Yangon and it's eazy for the people who go by bus to be infected. Let me stop my letter here because I have to read some lessons to teach the kids. Thank you som much for caring about me. I wish you all the best during this tough period and stay safe. Please send my love to your family. Your student, Nay Oke

Der Brief von unserem Studenten ging schon im letzten Monat an seinen Mentor Bernhard. Die aktuelle Lage in Myanmar besprechen wir  in unserer kommenden Sonntagsrunde mit zugeschalteten Gästen aus Yangon. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, bekommt den Zugang hier: info@stiftunglife.de

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Happy birthday


Heute vor vier Jahren

Großer Empfang in der Werft in Yangon: drei Minister waren dabei, das Fernsehen und Ärzte aus Deutschland und Myanmar, als auf den Tag genau vor vier Jahren die Swimming doctors 3 getauft wurde. Möglich wurde dieser Neubau durch eine Spende der Futura Stiftung und die fachliche Baubegleitung durch Capt. Than Oo und Capt. Wilk. Das Ärzteteam rund um Prof. Mutschler hat die Chance genutzt und ein wunderbares Projekt mit viel Engagement Schritt für Schritt verbessert. Was vor zehn Jahren mit einem alten Reisfrachter angefangen hat, ist zu einem festen Hilfsangebot im Delta geworden. Zwei Schiffe versorgen monatlich bis zu 4.000 Patienten - mit gewissen Einschränkungen auch in Corona Zeiten. Wir danken allen Menschen in Deutschland und in Myanmar, die sich vor und hinter den Kulissen für dieses großartige Projekt engagieren. jg

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Hilfe im Delta



This morning our Doctors are met with Chief Doctor from Pyapone Hospital. They finish their quarantine and we can go back to our mission. She advise and instructions too . At the moment our Dentist still at his home . He will try to come after home stay periods . We donated this morning one oxygen concentrator , PPE set , face shields and mask to Pyapone Hospital. Please see the attachment photos. Thanks Naing

Dienstag, 6. Oktober 2020



Geld anlegen ist schwierig geworden, seit es keine Zinsen mehr gibt. Ob „alles auf grün" die Lösung ist, können wir nicht beurteilen, auch wenn uns grüne Lösungen grundsätzlich sympathisch sind. Wir kommen ganz gut durch diese zinslosen Zeiten, weil das Grundstückvermögen der Stiftung in Immobilien angelegt ist - und weil wir Freunde haben, die unsere Arbeit unterstützen. Im gläsernen Konto der Stiftung kann jeder sehen, wofür wir eigenes und anvertrautes Geld verwenden. Zum Jahresende wollen wir unser Spendentracking nochmal verbessern. Mark tüftelt an einer Lösung, mit der jeder Spender eine Nachricht auf sein Handy bekommt, wenn seine Spende im Ziel angekommen ist. jg

Montag, 5. Oktober 2020

MGO online



Die Englischrunde unserer Studenten wird immer besser

Inzwischen geht es nicht nur um Sprache, sondern auch um Inhalte. Für jeden Tag gibt es ein Thema, auf das sich die Studenten vorbereiten. Heute waren fünf Studenten dabei. Khu hat moderiert, es ging um gesunde Ernährung. Dazu gab es Powerpoint Präsentationen, die sich sehen lassen können.   Wer Zeit und Lust hat reinzuhören, kann sich jeden Tag um 11.30 Uhr zuschalten. Den Link dafür gibt es von Britta oder Jürgen. jg

Zwei Sonntagsrunden



Mit Videotreffen in Verbindung bleiben

 Das digitale Seepferdchen haben inzwischen die meisten von uns in der Tasche (wer es noch nicht hat, kann sich vertrauensvoll an Jan wenden) die Zoom Treffen halten uns in Verbindung. Gestern gab es gleich zwei Videotreffen: Khu Khu moderierte die tägliche English Conversation Group um 11.30 Uhr. Teilgenommen haben sechs interessierte Studenten und ein deutscher Mentor.
Um 12 Uhr traf sich die Sonntagsrunde mit einem bunten Themenstrauss. Prof. Wolf Mutschler gab einen Überblick über die neuesten Corona Entwicklungen, auch über die strengen Quarantäne-Regelungen in Myanmar. Passend zum Erntedank hatten wir mit H.-C. Michel  und Peter Zilles zwei engagierte Vertreter der Nachhaltigkeit zu Gast. Sie gaben uns einen Blick in die Land- und Forstwirtschaft und die Sorgen der Tafeln. Nach einer Sommerpause findet die Sonntagsrunde nun wieder regelmäßig statt. Am kommenden Sonntag um 18 Uhr zum Thema Myanmar aktuell. Mit dabei die burmesische Botschafterin in Berlin, Daw Yin Yin Myint. Eine Woche später haben wir Mittags eine Liveschaltung nach Yangon zu unseren Kindern ins Heim. jg