Stiftunglife - News

Mittwoch, 3. Juni 2026

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Trauriger Rekord
Die Armut in Deutschland nimmt zu. Der gerade erschienene Armutsbericht zählt mehr als 13 Millionen Menschen, die hier gerade so über die Runden kommen. Manche nur mit finanzieller Unterstützung. Gut, dass es die Tafeln gibt. Sie helfen mehr als einer Million Menschen mit dem, was am wichtigsten ist: etwas zu Essen. In Deutschland muss niemand verhungern, aber die Lebensmittel von der Tafel entlasten manche Haushaltskasse. Da bleibt dann ein bisschen Geld übrig und Kindern neue Turnschuhe zu kaufen oder vielleicht sogar mal eine Kinokarte. jg




Wie wir aus einer 1.000 Euro Spende 4.000 Euro machen

Ein kleiner Rückblick über die ersten fünf Monate dieses Jahres: bis Ende Mai konnten wir in Summe 108 Tafeln unterstützen. Durch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Lions- und Rotary Clubs wurde eine Gesamtsumme von insgesamt 276.389 Euro  an diese 108 Tafeln überwiesen. Hier ein Beispiel, wie wir aus einer 1.000 Euro Spende 4.000 Euro machen (fast zu schön um wahr zu sein)

1. Axel spendet 1.000 Euro an die Stiftunglife für die Tafeln
2. Stiftunglife verdoppelt aus eigenen Erträgen, damit stehen 2.000 Euro zur Verfügung
3. Von den 2.000 Euro gehen 1.000 Euro an die Tafel in Rosenheim, der örtliche Lions Club überweist ebenfalls (mindestens) 1.000 Euro an die Tafel
4. Die verbleibenden 1.000 Euro gehen an die Tafel in Dresden, der örtliche Rotary Club überweist ebenfalls (mindestens) 1.000 Euro an die Tafel



Dienstag, 2. Juni 2026

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Eine Chance fürs Leben

1935 brachte eine Frau ihren neunjährige Nichte in einen Waisenhaus. Ein Mädchen mit braunen Locken namens Norma Jeane Baker. Sie war kein Waisenkind, ihre Mutter hatte das Kind abgegeben, weil sie überfordert war. Der Vater hatte sich früh aus dem Staub gemacht. Es könnte auch die Geschichte von einem unserer Kinder in Yangon sin. Wenn solche Kinder im Waisenhaus aufwachsen, bekommen eine Chance fürs Leben. Ob das Leben dann besser oder schlechter sein wird, liegt nicht in unserer Hand. Wie bei unseren eigenen Kindern können wir nur dafür sorgen, dass sie einen bestmöglichen Start bekommen. Die Geschichte von Norma Jeane endete traurig. Als Marilyn Monroe wäre die gestern 100 Jahre alt geworden. jg



Montag, 1. Juni 2026

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World Press Foto 

In Amsterdam sind gerade die prämierten Fotos des Jahres 2026 zu sehen. World Press Fotos sind keine Unterhaltungsware, es sind Dokumente der Zeitgeschichte. Man kann sie auch als Mahnung an unsere Gesellschaft verstehen, das Leid der Welt nicht zu vergessen. Das Bild aus der Ukraine zeigt eine schwerverletzte Rentnerin nach einem russischen Angriff. Sie braucht kein Mitleid, sondern Ärzte und Medikamente. jg



Sonntag, 31. Mai 2026

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Die Wege der Bürokratie sind unergründlich

Nicht nur in Deutschland, auch in Myanmar. Nach langen Verhandlungen mit verschiedenen Behörden steht fest: der Name von unserem Schiff muss geändert werden. Nun sind wir als „Doctors going in Creek“ unterwegs. Im Gegenzug gibt es eine Betriebsgenehmigung. Die Zusammenhänge muss man nicht verstehen, aber akzeptieren. Wichtig ist, dass das Schiff weiter im Einsatz bleiben darf. In Deutschland werden wir weiter von den „Swimming Doctors“ berichten. jg



Freitag, 29. Mai 2026


„Warum soll ich fürs Klima spenden,
das ist doch nur Ablasshandel“

Es ist ja ganz gut mit früher vergleichbar, wenn man aufgefordert wird Geld zu geben, damit die hier begangenen (Klima)sünden vergeben werden. Und doch ist da ein merklicher Unterschied: was früher mit dem eingesammelten Geld geschah blieb im Dunkeln. Was bei uns mit dem Geld geschieht, kann jeder sehen: fast tagesaktuell auf unserem gläsernen Konto. jg



Donnerstag, 28. Mai 2026

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It’s Thursday
We cooked Chicken and vegetables soup. Best regards from Bagan. Min Min and Seinn Seinn

Hinter der kurzen Nachricht von Min Min stecken die Lebensgeschichten von 300 Menschen. Letzte Nacht wurden in der Nähe von Bagan 150 Häuser niedergebrannt. Immer mehr Menschen fliehen aus den Dörfern. Nun sind es schon 600 Menschen, die im Kloster Unterschlupf gefunden haben. Wir helfen so gut wir können. Ein Euro kostet das Essen pro Kopf. jg



Montag, 25. Mai 2026

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Normalerweise gibt es eine Urkunde, wenn jemand nach 20 Jahre intensiven Jahren aufhört. Für Jörg Sator gab es ein ausführliches Interview in der Süddeutschen Zeitung. Einfach ist er nicht, der „Bollerkopp“ aus Essen, aber das Herz hat er am richtigen Fleck. Wir machen eine große Verbeugung vor dieser Leistung. Schön, dass die Essener Tafel zu den Tafeln gehört, die von uns unterstützt werden. Das ganze SZ-Interview verschicken wir gerne auf Anfrage. jg



Sonntag, 24. Mai 2026

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Ochsenbäckchen
Früher wurde der stärkste Ochse geschmückt, durchs Dorf geführt und dann gebraten. Für Zuhause eignet sich eher die kleine Variante: Ochsenbäckchen werden besonders lecker, wenn sie in Rotwein, Portwein und Balsamico geschmort werden. Allerdings ist das kein Gericht für Menschen, die mit jedem Euro rechnen müssen. Die bekommen von der Tafel, was übrig geblieben ist. Auch daraus lässt sich mit etwas Fantasie etwas Leckeres zubereiten. Damit alle satt werden, verdoppeln wir auch in diesem Jahr jede Spende, die wir für die Tafel bekommen. jg



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Es bringt nicht viel Ehre und es ist auch kein Amt.
Roman Herzog über das Ehrenamt

Dreißig Jahre ist das her. Bonn war damals noch ein wichtiger Ort. Es gab Orden und lobende Worte, Kaffee und Kuchen. Gestern gab es wieder viel lobende Worte, vermutlich auch Kaffee und Kuchen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, links im Bild, hat beim ehrenamtlichen Blumenpflanzen geholfen und den 23. Mai zum Ehrentag erklärt. Es gibt jetzt sogar eine eigene Website: www.ehrentag.de und Mitmachaktionen im ganzen Land. Gut so, wir machen schon seit 37 Jahren mit. jg



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Es bringt nicht viel Ehre und es ist auch kein Amt.
Roman Herzog über das Ehrenamt

Dreißig Jahre ist das her. Bonn war damals noch ein wichtiger Ort. Es gab Orden und lobende Worte, Kaffee und Kuchen. Gestern gab es wieder viel lobende Worte, vermutlich auch Kaffee und Kuchen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, links im Bild, hat beim ehrenamtlichen Blumenpflanzen geholfen und den 23. Mai zum Ehrentag erklärt. Es gibt jetzt sogar eine eigene Website: www.ehrentag.de und Mitmachaktionen im ganzen Land. Gut so, wir machen schon seit 37 Jahren mit. jg



Samstag, 23. Mai 2026


Gesunde Ernährung ist kein Luxus

Oder doch? Wer wenig Geld hat, muss sparen, und gespart wird meist beim Essen. Frisches Obst, Gemüse und gute Zutaten sind teuer, während billige Industrieware billig angeboten wird. So entscheidet am Ende nicht nur der Wille, sondern der Geldbeutel darüber, was auf dem Teller landet. Gesunde Ernährung ist auch eine Frage von Chancen, die nicht gleich verteilt sind. Die kostenlosen Lebensmittel von der Tafel verbessern die Chancen vieler Menschen. jg



Freitag, 22. Mai 2026

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Ob das noch gesund ist?

Gesunde Ernährung liegt im Trend. Allerdings ist das auch eine Frage des Geldes. Wer genug davon hat, kann sich frisch, regional und biologisch wertvoll ernähren. Menschen, die zur Tafel gehen, müssen mit dem auskommen was dort angeboten wird. Solche Sorgen hat Kim Kardashian nicht. Bis zu 35 Nahrungsergänzungsmittel nimmt sie pro Tag. Ob das allerdings noch gesund ist, darf bezweifelt werden. jg



Donnerstag, 21. Mai 2026

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Der Dieselpreis bewegt das Land

Dabei geht leicht unter, dass auch die Preise für für Mieten und Lebensmittel stetig steigen. Deutlich stärker als die Renten. Bestimmt ein Grund, warum immer mehr alte Menschen bei der Tafel anstehen. Wir unterstützen die Tafeln seit 30 Jahren und verdoppelt auch in diesem Jahr alle Spenden, die wir für die Tafel bekommen. jg



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Es ist Donnerstag

Min Min ist nicht in Bagan, er muss heute in Yangon ein paar Besorgungen machen. Essen für die 300 Flüchtlinge gibt es trotzdem. Die Bilder haben wir heute von seine Frau bekommen. Es gab heute Mittag Fisch, Gemüse und Reis. Wunderbar! jg



Mittwoch, 20. Mai 2026

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Was die Augen sehen, glaubt das Herz
Redewendung

Leider können viele Menschen nicht (mehr) gut sehen. Als Augenärztin erlebe ich täglich, wie stark Erkrankungen der Hornhaut das Sehvermögen beeinträchtigen. Die Hornhaut kann durch Krankheiten, Infektionen oder Verletzungen trüb werden. Eine Hornhautspende eines Verstorbenen kann entscheidend helfen, denn sie ermöglicht das getrübte Gewebe zu ersetzen. Auch wer eine Brille trägt, oder bereits am Auge operiert wurde, ist häufig als Spender geeignet. Im Unterschied zur Organspende kann die Hornhaut noch bis zu 72 Stunden nach dem Tod entnommen werden, wodurch eine Spende in vielen Fällen möglich ist. Voraussetzung für uns als Ärzte ist die klare Zustimmung zur Gewebe- oder Organspende zu Lebzeiten oder eine Zustimmung der Angehörigen nach dem Tod. Es ist wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Karla K.




Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen. 
Raoul Roßmann

Heute in der Süddeutschen Zeitung gibt es ein lesenswertes Interview mit dem Drogerie Erben. Raoul Roßmann stellt sich klar gegen die AfD. Seine Aussage kann ich vollständig übernehmen. Die Werte unserer Stiftung passen weder zu links- noch zur rechtsradikalen Positionen. jg



Dienstag, 19. Mai 2026

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Diese Aktion unterstützen wir gerne, wenn...

…die Menschen bereit sind mehr zu tun als unterschreiben. Das Begehren wird viel Zustimmung finden, nur bleibt die Frage offen, wer das bezahlen soll. Wir würden gerne wissen, wie viele Münchner bereit wären, täglich einen Euro für ihre Bäume zu spenden. Wir könnten uns vorstellen, jede Spende zu verdoppeln. Den Gesamtbetrag würden wir dann zweckgebunden an die Stadt München überweisen. Weil es in Berlin eine vergleichbare Aktion gibt, werden wir den Berlinern das gleiche Angebot machen. Mal schauen, was die Initiatoren der Aktion zu unserem Vorschlag sagen… jg



Montag, 18. Mai 2026


Zuversicht, Mut und Tatkraft

Mit einem Aufruf zu mehr Zuversicht ist der deutsche Katholikentag gestern in Würzburg zu Ende gegangen. Beim Abschlussgottesdienst rief der Vorsitzende der Bischofskonferenz die Gläubigen zu Mut und Tatkraft auf, auch unter schwierigen Bedingungen. Hört sich gut, das können wir alle gebrauchen. Am besten fangen wir gleich heute damit an.  jg



Sonntag, 17. Mai 2026

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Urban Beekeeping

Dass viele Menschen den Bienen helfen, ist die gute Nachricht. Bienenkästen in Gärten, auf Dächern und Balkonen sollen den Bienen helfen und Stadthonig liefern. Doch zu viele Honigbienen können Wildbienen verdrängen. In den Städten nutzen beide dieselben Nahrungsquellen und Lebensräume. Guter Wille zum „Bienenretten" reicht nicht. Nur wer sich informiert, kann den Wildbienen gezielte Angebote machen. jg