Für viele ist es das Ende, für uns ist es der Anfang. Nach dem Versand der Spendenquittung dokumentieren wir den Weg des Geldes in unserem gläsernen Konto. Von der Verwendung der Spende berichten wir mit Bildern, per Mail und in persönlichen Gesprächen. Aus diesem Miteinander entwickeln sich seit 37 Jahren persönliche Beziehungen. jg
Mittwoch, 18. März 2026
Dienstag, 17. März 2026

Bald ist die Pracht vorbei
…aber wir haben nichts versäumt. Die 200 Mandelbäume in Spanien, die wir im letzten Jahr gepflanzt haben sind noch jung, die brauchen noch ein paar Jahre, bis sie prächtig blühen und Früchte tragen. Freuen wir uns, dass Toni und seine Freunde im Hinterland von Spanien nach den Bäumen schauen. In diesem Jahr pflanzen wir für Freunde der Stiftung 500 Zitronenbäume. Wo? Ganz im Süden von dem Land, in dem die Zitronen blühen. jg
Montag, 16. März 2026
Ein einfacher Mensch war er nicht…
...der Mann mit dem Hut. Aber seine Bäume gelten als eines der einflussreichsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. In diesem Projekt hat Josef Beuys Stadtplanung, Ökologie und Politik dauerhaft miteinander verbunden. Dabei waren die meisten nicht besonders glücklich, als er - genau heute vor 44 Jahren - die erste Eiche in Kassel pflanzte. Es wurden dann noch ein paar mehr: seine 7000 Eichen sind ein ein Landschaftskunstwerk, dass sich der fortschreitenden Versiegelung und Abholzung von Straßenbäumen entgegensetzt. "Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung" hieß das Motto, mit jedem gepflanzten Baum verschwand ein Stein vom Friedrichsplatz. Der schrumpfende Steinhaufen machte den Fortschritt der „Stadtverwaldung" sichtbar. Heute würde sich jede Stadt über so einen Künstler freuen - ganz besonders, weil er die ganze Aktion selbst finanziert hat. jg
Sonntag, 15. März 2026
Sind wir nicht alle Glückskinder?
Die Geschichte von Helmut Schreiner und seiner Frau Ulrike war vor kurzem in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Die beiden haben mit einer Spende von einer halben Million Euro das Schleißheimer Hallenbad vor der Schließung bewahrt. Im Interview spricht Helmut Schreiner von der Dankbarkeit, Gutes tun zu können. Dieser Dankbarkeit schließen wir uns gerne an, denn so gesehen sind alle Freunde der Stiftung Glückskinder. Schön, dass es euch gibt 👍
Samstag, 14. März 2026
3.550 Kilometer
Zwei Fahrzeuge und vier Fahrer sind wieder in München angekommen. Die Fahrt war angenehm, in Vinnitsya sind wir freundschaftlich und dankbar empfangen worden. Medikamente und Geräte haben wir im Krankenhaus übergeben, haben unsere Studenten getroffen und viele Kinder beschenkt. Intensive Eindrücke, Bilder und Gespräche werden noch einige Zeit nachklingen. Wir waren gemeinsam unterwegs, von links nach rechts:
Sergeij, Hubschrauberpilot
Andreas, Modehändler,
Klaus, Arzt
Jürgen, Immobilienentwickler.
Freitag, 13. März 2026

Was der Krieg mit Kindern macht
Viele Kinder in der Ukraine leben in zerrissenen Familien. Sie hören den Luftalarm und spüren die Angst der Erwachsenen. Sie leiden an Hunger und Kälte. Der Schulunterricht findet oft nur online statt. Das alles scheint für einen Moment vergessen, wenn sie malen dürfen, tanzen, singen und musizieren. Seit einem halben Jahr unterstützen wir Kunsterziehung für Kinder in Vinnitsya. Erst haben wir Papier und Farben gespendet - dieses Mal hatten wir eine Bratsche und eine Trompete dabei für die Kinder der Musikschule. jg
Donnerstag, 12. März 2026
Armut, Kälte und Krankheit
Giacomo Puccini Jugendjahre waren karg. Der Vater starb früh, die Mutter hatte kein Geld, er musste sich mehr schlecht als recht durchschlagen. Mit Musik kam er schon früh in Berührung, aber sein großer Traum konnte sich nur erfüllen, weil er ein Stipendium bekam. Ohne dieses Stipendium gäbe es heute keine Tosca, La Boheme, und Madame Butterfly. Es lohnt sich also, Stipendien zu finanzieren, auch wenn nicht immer gleich große Opern dabei herauskommen 🙂
Giacomo Puccini Jugendjahre waren karg. Der Vater starb früh, die Mutter hatte kein Geld, er musste sich mehr schlecht als recht durchschlagen. Mit Musik kam er schon früh in Berührung, aber sein großer Traum konnte sich nur erfüllen, weil er ein Stipendium bekam. Ohne dieses Stipendium gäbe es heute keine Tosca, La Boheme, und Madame Butterfly. Es lohnt sich also, Stipendien zu finanzieren, auch wenn nicht immer gleich große Opern dabei herauskommen 🙂
Ein Kommen und Gehen
Die Menschen in der Ukraine leben unter schwierigen Bedingungen. Einigen können jetzt wir helfen: Rat und Tat sind gefragt für sechs Studentinnen, die wir neu in unser Förderprogramm aufgenommen haben. Sie studieren Medizin, Jura, Economy und Psychologie. Wer Zeit und Lust hat sich als Mentor:in zu engagieren ist herzlich willkommen. Im Juni werden uns vier Student:innen mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen - sie haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben. Zweite von links im Bild ist Iryna, die sich vor Ort um unsere Studenten kümmert. jg
Mittwoch, 11. März 2026
Glücklicher Direktor
Der Elektrokauter Vio 100 CHF wurde von einer Augsburger Klinik gespendet. Gestern durfte ich das dem Direktor vom Emergency Hospital Vinnitsya übergeben. Die Ärzte vom Trauma Department können dieses Gerät zum Blutstillen gut gebrauchen, auch wenn es nicht mehr ganz neu ist. Bitte nehmt Kontakt mit uns auf, wenn ihr gut funktionierende medizinische Geräte abgeben möchtet. Wir übernehmen gerne den Transport in die Ukraine und die zuverlässige Übergabe. jg
Dienstag, 10. März 2026
Montag, 9. März 2026
1975 legten die Isländerrinnen mit ihrem berühmten „Frauenruhetag" ihr ganzes Land lahm. 90 % der Frauen erschienen damals nicht zur Arbeit. Läden, Schulen und Kindergärten blieben geschlossen, Flüge mussten gestrichen werden und Väter sahen sich ihren Kindern plötzlich allein gegenüber. Mama war demonstrieren: für Gleichberechtigung, gleichwertige Bezahlung und eine gerechte Verteilung der Carearbeit. Unser Leben würde für einen Tag still stehen, wenn die Frauen in Deutschland streiken. Bei den Tafeln gäbe es keine Lebensmittel, denn die meiste ehrenamtliche Arbeit bei den Tafeln wird von Frauen geleistet. Auch ein guter Grund, die Arbeit der Tafeln zu unterstützen. jg
Samstag, 7. März 2026
Er darf seinen Namen behalten
Der Veggie Burger und die vegetarische Bratwurst dürfen weiter so genannt werden. Das hat das Europäische Parlament beschlossen. Gut so! Jetzt liegt es an uns, der gesunden Ernährung Flügel zu geben. Was man so hört, soll weniger Fleisch essen nicht nur gut für die Tiere sein, sondern auch für uns Menschen. jg
Donnerstag, 5. März 2026
Diesel über zwei Euro
Diesel über zwei Euro
Die Preise an den Tankstellen steigen wegen des Krieges im Nahen Osten stark an. Da lohnt es sich vielleicht doch über den Kauf von einem E-Auto nachzudenken - am besten in Kombination mit einer Solaranlage. Die Sonne scheint immer, der Preis für ihre Energie wird nicht an Rohstoffmärkten gehandelt und gut für die Umwelt ist diese Kombination sowieso. jg
Mittwoch, 4. März 2026
Wehe, wenn es hier länger klemmt
Schon jetzt stauen sich etliche Flüssiggastanker an der Straße von Hormus. Vielleicht entwickelt sich gerade die nächste Erdgaskrise. Da lohnt es sich doch über den Einbau einer Wärmepumpe nachzudenken. Die Sonne scheint immer, der Preis für ihre Energie wird nicht an Rohstoffmärkten gehandelt und gut für die Umwelt ist sie auch. jg
Dienstag, 3. März 2026
In der Süddeutschen Zeitung werden heute verschiedene Initiativen vorgestellt, die Lebensmittel retten. Gut so, auch wenn die Ideen unterschiedlich sind. Zwei Dinge haben alle gemeinsam: sie sind ehrenamtlich, und sie tun was gegen die Verschwendung: in einer großen Stadt wie München landen täglich 60 t Lebensmittel im Müll, obwohl sie noch genießbar wären. Wir stellen den ganzen Artikel auf Anfrage gerne zur Verfügung. Und das Wichtigste zum Schluss: auch in diesem Jahr verdoppeln wir alle Spenden, bevor wir sie an die Tafeln weitergeben. jg
Sonntag, 1. März 2026
Ein neues Kapitel
25 Jahre lang war sie der tägliche Dreh- und Angelpunkt in unserem Büro in Celle. Nun beginnt für uns alle ein neues Kapitel: Dörte geht in Rente - jedenfalls zu Hälfte. Da warten neben dem netten Ehemann Haus und Garten: Freizeit und drei Enkelkinder. Wie schön, dass uns die andere Hälfte erhalten bleibt: zwei Vormittage in der Woche kommt Dörte weiterhin ins Büro. Dieser Übergang kommt nicht plötzlich - wir haben wir uns darauf vorbereitet. Sicher ist trotzdem, dass uns Dörte als Mensch und mit ihrem Wissen in vielen Augenblicken fehlen wird. jg
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