Stiftunglife - News

Sonntag, 13. Juni 2021

Was macht eigentlich Ko Naing ?


Der gute Geist für unser Schiff

Seit vier Jahren kümmert sich Ko Naing um die Swimming Doctors. Er ist unser Mann, der an Land alles für das Schiff organisiert: Proviant, Medikamente, Reparaturen und Lohnabrechnung in schwierigen Zeiten. Wo bekommt man soviel Bargeld her, wenn die Banken geschlossen sind und die Geldautomaten kaum noch etwas ausspucken. Ko Naing findet eine Lösung für alle Probleme. In unserer Sonntagsrunde heute um 12 Uhr wird er live von seiner Arbeit und der Situation im Delta berichten. Hier gibt es den Link, für alle, die dabei sein mögen: info@stiftunglife.de

Samstag, 12. Juni 2021

Wir verdoppeln jede Spende



Jeden Tag müssen viele Kisten transportiert werden

Die Kühltransporter sind das Herzstück der Tafelarbeit - und all die vielen Helfer, die diese Fahrzeuge bewegen und die vielen Kisten schleppen. 422 Fahrzeuge haben wir für die Tafeln auf den Weg gebracht - jetzt sammeln wir Geld für Steuern Versicherungen und die monatliche Tankrechnung. Dank der guten Zusammenarbeit mit vielen Lions und Rotary Clubs können wir jede Spende verdoppeln, die wir für die Tafeln bekommen. Die Latte liegt hoch: im letzten Jahr waren es 166 Tafeln, in diesem Jahr wollen wir 200 Tafeln unterstützen. Jede Tafel bekommt 1.000 Euro, wenn ein Lions- oder Rotary Club mindestens in gleicher Höhe spendet.

Donnerstag, 10. Juni 2021

Kleine Nan Moe


Besser in Kinderheim, als im Kriegsgebiet

Im Kinderheim von Yangon sind wieder neue Kinder angekommen. Schön, wenn wir für das eine oder andere einen Paten finden. Die meisten Kinder kommen aktuell aus den Konfliktgebieten, in denen die Gewalt immer mehr zunimmt- von beiden Seiten. Viele Eltern sind froh, wenn sie ihre Kinder aus der Gefahrenzone bringen können. Dieses nette Bild hat uns Ko Naing gerade geschickt: Her name is Nan Moe Thu Zar and 6 years old. She is from Shan State and just arrive this week. Now she studying in Grade 1. Her date of birth is 13.12.2015  Wer sich für eine Patenschaft interessiert, bekommt alle weiteren Informationen von Renate: renate@stiftunglife.de

Mittwoch, 9. Juni 2021

Hilfe


Jemandem durch Schwierigkeiten hindurch zu helfen, ist der Beginn der Zivilisation
Vor Jahren wurde die Anthropologin Margaret Mead von einem Studenten gefragt, was sie für das erste Zeichen von Zivilisation in einer Kultur halte. Der Student erwartete, dass Mead über Angelhaken oder Tontöpfe oder Schleifsteine sprechen würde. Mead sagte, dass das erste Zeichen von Zivilisation in früheren Kulturen ein Oberschenkelknochen sei, der gebrochen und dann geheilt worden war. Sie erklärte, dass man im Tierreich, wenn man sich das Bein bricht, stirbt. Man kann nicht vor einer Gefahr weglaufen, zum Fluss gehen, um zu trinken oder nach Nahrung jagen. Man wird selbst zur Nahrung für umherstreifende Raubtiere. Kein Tier in der Wildnis überlebt ein gebrochenes Bein lange genug, damit der Knochen heilen kann.Ein gebrochener Oberschenkelknochen, der verheilt ist, ist der Beweis dafür, dass sich jemand die Zeit genommen hat, bei demjenigen zu bleiben, der gestürzt ist, die Wunde zu verbinden, die Person in Sicherheit zu bringen und sie während der Genesung zu pflegen. jg

Dienstag, 8. Juni 2021

Anpflanzung in der Uckermark

  

Unsere Bäume sind gut angewachsen

Hier ist der Bericht von Wolf-Friedrich: Zum großen Glück haben wir dieses Jahr kein trockenes Frühjahr. Im wörtlichen Sinne ist der Himmel mit uns. Unser Neuanpflanzung aus dem letzten Herbst ist hervorragend angewachsen. Hier ein paar Fotos, die ich am Sonntag gemacht habe. Es ist wirklich beeindruckend, wie gut selbst die kleinen Eichen schon wachsen. Auch die ganzen anderen Bäume wie Flatterulme, Bergahorn Wildbirne, Wildapfel, Kirsche, Esskastanie und Lärche wachsen wunderbar und schieben ordentlich Triebe. Durch das feuchte Wetter wachsen auch sehr gut alle möglichen Gräser. Man sieht das auf den Bildern. Wir werden wahrscheinlich im Juni oder Juli die erste Pflegemaßnahme durchführen müssen, um die neuen Pflanzen von den sie überwuchernden Gräsern wieder freizustellen. Aber das gehört dazu.Ich bin jedenfalls ganz glücklich über diese gelungene Aufforstungsmaßnahme mit einer großartigen ökologisch wertvollen Baummischung. Vielleicht schaffen wir es, die Fläche einmal gemeinsam zu besichtigen, wenn ihr wieder einmal in der Gegend seid. Wolf-Friedrich


Montag, 7. Juni 2021

Ohne Bienen keine Blumen


Honigbienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren

Deshalb spenden wir Saatgut an alle, die noch Blühwiesen anlegen wollen. Wer uns jetzt eine Mail schreibt, bekommt noch kleine Tüten mit Saatgut für Balkon und Garten - und für größere Flächen abgestimmte Mischungen, passend für die Region. Alles kostenlos: wir spenden das Saatgut, Ihr bringt es in die Erde. Auf dem Foto sind Bienen in der Morgensonne zu sehen. Sie sitzen in einer Klatschmohnblüte und sammeln Nektar. Ohne Bienen keine Blumen, aber auch keine Äpfel, Birnen und Pflaumen. Für die Landwirtschaft ist die Bestäubung der Blüten durch die Honigbiene von großer Bedeutung. jg


Sonntag, 6. Juni 2021

Syrien


Heute Mittag reden wir in der Sonntagsrunde über Syrien

Der zweite Geldtransfer ist angekommen. Zehn Familien mit insgesamt 35 Kindern haben eine Geldzuwendung von uns bekommen. Hundert Euro pro Familie. Damit konnten Lebensmittel und kleine Geschenke von den Eltern gekauft werden. Das Zuckerfest ist in unserer Kultur ähnnlich wie Weihnachten hier. Die Kinder freuten sich den ganzen Fastenmonat auf das Fest( dieses Jahr haben die Kinder neue Kleider bekommen.Die ausgewählten Familien sind besonders von Armut betroffen, weil dort die Väter, die Männer oder die Brüder im Bürgerkrieg verschollen sind. Es ist uns gelungen, einen neuen Weg zum Geldtransfer aufzutun, jetzt kommen von 100 Euro, die gesoendet werden, 97 Euro bei den Familien an. Wir wollen, den Menschen ein bisschen Zuversicht schenken, dass sich die Situation dauerhaft zum Guten wendet. Im Namen der Familien allen Spender und der Organisation der Stiftunglife danken. Wie mein Freund Jürgen immer sagt " Schön, dass es euch gibt" 
Beste Grüße aus Fulda, Ahmad


Samstag, 5. Juni 2021

Wer trägt die Verantwortung?


Heute, am Weltumwelttag, sollten wir uns die Frage stellen, wer die Verantwortung für die Klimaerwärmung trägt. Und wer sich dementsprechend auch dafür einsetzen sollte, ebendiese zu bekämpfen. In letzter Zeit wird bei der Frage immer wieder darauf hingewiesen, dass ein Großteil der Emissionen heutzutage nicht mehr in den USA oder Europa entstehen, sondern in China. Das stimmt. China ist als Land aktuell mit Abstand der größte CO2-Emittent. Weshalb sollten wir hierzulande dann dazu beitragen müssen, dass Emissionen eingespart werden?

In dieser Frage es wichtig zu berücksichtigen, wer bisher am meisten CO2 ausgestoßen hat. Die Graphik zeigt einen Überblick aller Emissionen, die seit dem Beginn der industriellen Revolution entstanden sind. In dieser Ansicht ergibt sich ein anderes Bild: Historisch gesehen haben Europa und Amerika nach wie vor am meisten emittiert. Ein Grund mehr, sich der eigenen Verantwortung bewusst zu werden, die wir auch hier in Deutschland tragen. Die Quelle zum Bild sowie mehr Informationen und Graphiken zum Thema gibt es hier.


Freitag, 4. Juni 2021

Entwicklungshilfe, die ankommt


Die Ursprünge der heutigen Entwicklungshilfe entstanden nach dem zweiten Weltkrieg. Den Aufbauprogrammen und neugegründeten Institutionen wurde hoch angerechnet, zum Wiederaufbau Europas beigetragen zu haben. Während dem Kalten Krieg stiegen die Beiträge zur Entwicklungshilfe dann rasant: Beide Seiten versuchten auf diese Weise, sich den langfristigen Einfluss in anderen Ländern zu sichern. Parallel dazu wuchs aber auch die Kritik an dem Modell, die Wirkung wurde angezweifelt. Im Wesentlichen kann die gut gemeinte Hilfe den Anreiz zur Entwicklung untergraben. Ein Beispiel dafür sind ärmere Länder, in denen eine schlechte Politik die Situation verschlimmert und die Abhängigkeit von externer Unterstützung erhöht. Neuere Ansätze der Entwicklungshilfe setzen deshalb auf verhältnismäßig kleine, lokale Maßnahmen. Für die Erkenntnis, dass dieser Ansatz substanziell, lang anhaltend und kosteneffizient zur Verbesserung der Lebensbedingungen führen kann, wurde 2019 der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen. Was bedeutet das für uns und woran können wir uns halten, um als kleine Stiftung sicherzustellen, dass unsere Hilfe in Myanmar die bestmögliche Wirkung zeigt?
  1. Wir unterstützen Bedürfnisse und eigene Initiativen, die von den Menschen vor Ort nachgefragt werden.
  2. Wir setzen auf die finanzielle Beteiligung derer, die wir unterstützen.
  3. Wir arbeiten langfristig mit den Dorfgemeinschaften zusammen und besuchen die Projekte regelmäßig.
Der Text bezieht sich auf Easterly (2001): The Elusive Quest for Growth, Moyo (2009): Dead Aid und Banerjee & Duflo (2011): Poor Economics. Wer Fragen dazu hat oder gerne mehr über das Thema erfahren möchte, kann sich gerne an Tilman wenden. Das großartige Bild haben wir Tom Koenig zu verdanken. tk


Donnerstag, 3. Juni 2021

Können Kochöfen CO2 einsparen?


Die Antwort lautet: Auf jeden Fall, eine ganze Menge! Wo ursprünglich mit offenem Feuer im Wohnraum gekocht wurde, kann ein einfacher Lehmofen mit Kamin Wunder bewirken. Da der Holzverbrauch unmittelbar um ca. 50% reduziert wird, können bereits ab Tag 1 CO2 Emissionen eingespart werden. Ein einzelner Ofen sorgt auf diesem Weg dafür, dass rund 1t CO2 pro Jahr weniger freigesetzt wird. Die Haushalte sind nicht mehr den gefährlichen Rauchgasen ausgesetzt und die Gefahr für schwere Verbrennungen am offenen Feuer kann reduziert werden. Mehr Informationen zum Thema finden sich auf der Seite des Ofenmacher e.V..

Wer den Bau von Lehmöfen in Nepal mit unterstützen möchte, kann dies über unseren Klimapass tun. Für 330 Euro kompensiert dieser mindestens 12t - den durchschnittlichen CO2 Verbrauch pro Kopf in Deutschland. tk


Mittwoch, 2. Juni 2021

Die Swimming Doctors laufen aus



Die Swimming Doctors laufen aus

Gute Neuigkeiten aus Myanmar. Dank der Bemühungen von Ko Naing vor Ort haben wir eine neue License für unser Ärzteschiff erhalten, das heute wieder zu einer Mission aufbrechen wird. Die Swimming Doctors startet nun ins Irrawaddy Delta westlich von Yangon, um dort medizinische Grundversorgung zur Verfügung zu stellen.


Dienstag, 1. Juni 2021

Internationaler Kindertag


Internationaler Kindertag

Noch ist nicht sicher, wie sich die Lage in Myanmar weiterentwickelt. Im Moment ist es verhältnismäßig ruhig. Ob die Schulen geöffnet werden und anschließend offen bleiben, ist noch nicht abzusehen. Heute, am Internationalen Kindertag, wünschen wir uns umso mehr, dass sich der Alltag bald wieder normalisiert. Und wir hoffen auf Bilder wie dieses, aufgenommen 2014, auf dem die Kinder nach der Schule lachend ins Heim eintrudeln. Bis dahin sind wir froh und dankbar darüber, dass Capt. Jerzy Wilk sich vor Ort um die Kinder bemüht und aus den Bedingungen das Beste macht./tk



Montag, 31. Mai 2021

Was kann ich selbst für den Schutz von Insekten tun?


Was kann ich selbst für den Schutz von Insekten tun?

...wurde gestern in der Sonntagsrunde gefragt. Eine einfache Möglichkeit ist das Aussähen und Pflegen von Wildwiesen. Für diejenigen, die noch mehr tun wollen, bietet sich das Aufstellen eines "Insektenhotels" an. Da viele Bestäuber heutzutage durch den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft bedroht sind, verkleinern sich ihre Lebensräume. Mit den Insektenhotels sollen optimale Bedingungen zum Nisten geschaffen werden. Wer einen Beitrag dazu leisten möchte, findet Bauanleitungen oder Hinweise zum Kauf eines Insektenhotels zum Beispiel bei Flowers4Bees./tk

Sonntag, 30. Mai 2021

Der Vorstand trifft sich

Nachdenken, planen, vorausschauen

Das Treffen fand in angenehmer Atmosphäre statt. Was oft als allgemeine Phrase verwendet wird, darf hier mal wörtlich genommen werden. Am Freitag hat sich der Vorstand der Stiftung in Celle getroffen. Als Gast dabei war Udo Kronshage, Freund und Unternehmensberater aus Hamburg. Hier im Bild im Gespräch mit Martina. Sechs Stunden Austausch von Meinungen und Sichtweisen mit vielen Fragen und manchen Antworten. Das Protokoll stellen wir in den nächsten Tagen hier auf Seite, für alle nachzulesen in der Rubrik "über uns". Ein Punkt sei hier schon mal allen vorab zur Freude verraten: wir planen wieder ein echtes Stiftungstreffen. Wenn alles gut geht, sehen wir uns Ende August/Anfang September in Celle. Das sind doch gute Aussichten. jg


Samstag, 29. Mai 2021

Sonntagsrunde


Ohne Bienen keine Blumen
Alexander Zoern, Blumenhändler

18 lange Minuten war Angelina Jolie bei diesem Fotoshooting mit all den Bienen bedeckt. Das Ergebnis: kein einziger Stich und viele tolle Bilder, mit denen sie auf das Aussterben der Tiere aufmerksam macht. In der Natur hängt alles sinnvoll zusammen, ohne Bienen keine Bestäubung, keine Blumen, kein Obst. Am Sonntag reden wir über Bienen und Blumen. Angelina kann leider nicht dabei sein, aber andere nette Menschen treffen sich um 12 Uhr. Tilman übernimmt die Moderation. Wir reden auch über Bäume, Solaranlagen und Kochöfen. Dabei stellen wir Projekte vor, Menschen, Ideen und Anregungen. Gäste sind herzlich willkommen. Den Link für die Teilnahme gibt es hier: info@stiftunglife.de