Stiftunglife

Montag, 18. März 2019

Kinder, Kinder

Der Ernst des Lebens rückt näher - erst einmal stärken

In Thanlyin hat die Schule wieder begonnen. Sechs Mädchen und neun Jungen sind nun im letzten Schuljahr und müssen sich auf wichtige Prüfungen vorbereiten. Das Team vor Ort ist sehr damit beschäftigt, die Schüler zu motivieren und zum Lernen anzuhalten - wie herausfordernd das bei 14 und 15-Jährigen ist, wissen alle Eltern. Im vergangenen Schuljahr haben von fünf Absolventen zwei den Schulabschluss bestanden und können ein Studium aufnehmen. Stiftunglife fördert bereits Absolventen des Vorjahres: zwei Jungen studieren dank eines monatlichen Stipendiums von 150.000 MMK (runde 100 EUR) in Sagaing und werden von einem Mentor begleitet. Drei Kinder haben trotz intensiver Hilfe beim Lernen keinen Abschluss erreicht, der für ein Studium qualifiziert. Aber auch für sie ist gesorgt. Sie werden im Waisenhaus oder in Hotels, die zur Uniteam Group gehören, arbeiten und an das Berufsleben herangeführt. Und wie die jungen Studenten werden sie weiterhin gut behütet - in Myanmar endet die Schulzeit bereits nach zehn Schuljahren, also mit 16 Jahren. Auch die Unterstützung der Pateneltern ist hilfreich - spornen Sie Ihre Kinder gern zum Lernen an, wenn Sie ihnen schreiben! Ihre Nachrichten an renate@stiftunglife.de werden zuverlässig weitergeleitet/Carla

Sonntag, 17. März 2019

Schulschwänzerin



Noch hat sie gut lachen
Mal schauen, wie das morgen aussieht für Anna und ihre Mitschülerinnen, die am Freitag den Unterricht geschwänzt haben. Mit einem Verweis oder mit Strafarbeiten ist zu rechnen, aber das wussten die Jugendlichen vorher. Um so mehr Achtung verdient ihr Einsatz für ein besseres Klima. Gesellschaftliche Veränderungen sind immer erstritten worden, im Widerstand gegen geltende Regelungen. Schulen und Lehrer können diese Auseinandersetzung als Beitrag für eine gesellschaftliche Entwicklung sehen - oder sich fest an einen Lehrplan halten, der sich schwer tut mit solchen Veränderungen/jg

Was macht eigentlich Sybill ?


Für die Umwelt hat sich Sybill schon immer engagiert
Früher bei Greenpeace, jetzt bei uns. Kennengelernt haben wir uns über Britta. Im letzten Herbst hatten wir viel Zeit zum Reden, bei unserer gemeinsamen Reise durch Myanmar. Nun hat die sympathische Berlinerin bei uns das Projekt „Deutschland blüht auf" übernommen. Herzlich willkommen im Team 😊 Draußen scheint die Sonne und das erste zarte Grün ist zu sehen. Wer jetzt etwas für die Rettung der Bienen und Schmetterlinge tun möchte, wendet sich an sybill@stiftunglife.de 

Samstag, 16. März 2019

Solibäume für die Kinder


Gute Idee auf betterplace
Betterplace ist eine Spendenplattform aus Berlin, die von einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft (was es nicht alles gibt) betrieben wird. Die Plattform kann von gemeinnützigen Hilfsprojekten zum Spenden sammeln genutzt werden. Wir haben das einmal probiert, waren damit aber nicht sehr erfolgreich. Deshalb bleiben wir lieber bei unserem direkten Weg: wir versprechen unseren Spendern, dass wir ihr Geld direkt und zu 100 % ins Ziel bringen. Die Idee von betterplace, Solibäume zu pflanzen für die Akteure von „Fridays for Future" finden wir gut. Deshalb bieten wir an, für Schulklassen und Schulen Bäume zu pflanzen - und Blumenwiesen anzulegen. Am liebsten gemeinsam mit den Jugendlichen. Frei nach dem Motto: Demonstrieren ist gut, konkretes Handeln noch besser/jg

Freitag, 15. März 2019

Drei Gewinner




Foto Wettbewerb 2018
Ende des letzten Jahres hatten wir einen Foto Wettbewerb ausgeschrieben. Hier sind die drei Bilder, die gewonnen haben. Das Foto von den Kindern in Myanmar bei einer Schulaufführung ist von Gerd – das mittlere Foto von dem Mädchen in Burkina Faso, dass im Schein einer Solarlampe lernt, ist von Walter Korn – auf dem dritten Foto freuen sich die beiden jungen Mönche über ihre gespendeten Solarlampen. Leider wissen wir bei dem Foto nicht, von wem ist ein gesandt wurde...?

Donnerstag, 14. März 2019

Plastikfasten



Kampf gegen den Plastikmüll
Auf der Umweltkonferenz in Nairobi wird gerade darüber diskutiert, wie sich der Müll vermeiden lässt. In Mumbai ist der Gebrauch von Plastiktüten seit Anfang des Jahres verboten. Das Verbot wird überwacht, es kommt zu Strafzahlungen und zu Gefängnisstrafen. Viel Plastik kommt aus Deutschland. die Industrie ist ein großer Verursacher. Was kann man tun?

Man kann auf die anderen schimpfen, man kann auf Gesetzesänderungen hoffen, man kann Recyclinganlagen bauen - und man kann sein eigenes Handeln überdenken. Bei unserer Familie steht der weitgehende Verzicht auf Plastik im Mittelpunkt der Fastenzeit. Bei vielen Dingen geht es ganz einfach, wenn man erst einmal Bewusstsein dafür entwickelt hat: auf Reisen habe ich jetzt immer eine eigene Trinkflasche dabei, beim Einkaufen eine Tasche. Die flüssigen Seifenspender sind bei uns abgeschafft, dafür gibt es wieder ein klassisches Stück Seife. Auch das Shampoo haben wir durch seifenähnliche Stücke ersetzt. Unser privates Ziel ist es, in diesem Jahr den Verbrauch von Einwegplastik zu halbieren. Das ist ein guter Anfang, den jeder selbst von uns in der Hand hat/jg

Mittwoch, 13. März 2019

Was für eine Freude, wenn wir miterleben, dass Sie es geschafft haben. Zeigt es doch, dass wir die Richtigen ausgewählt haben. Ein Quäntchen Glück gehört auch dazu. Aber es zeigt auch, dass sie das Glück hatten, einen Mentor zu haben - und das beide, Studentin und Mentor, gut betreut worden. Dafür ein großes Dankeschön an Britta, Dorothea und Khin/jg

Herzlichen Glückwunsch an unsere Studentin Seint Sandar und ein großes Dankeschön an Andrea, die diese guten Nachrichten aus dem großen Strom der Facebook Meldungen für uns herausfiltert/jg

Wir gratulieren unserer Studentin und wir gratulieren Khin, die Hnin Pwint die letzten Jahre so umsichtig betreut hat - wie auch die anderen 99 Stiftunglife Studenten 👍


Wir  senden herzliche Glückwünsche nach Myanmar  und freuen uns über die gute Abschlussquote. Von 100 ausgewählten Abiturienten, die ihr Studium aufnehmen, schaffen 95 den Abschluss/jg

Dienstag, 12. März 2019

NIVEA School


Wir sind anpassungsfähig 
Manchmal sieht unsere Schule etwas anders aus, als gewohnt. Das liegt dann an den örtlichen Voraussetzungen. Hier im Bild die Nivea School am Stadtrand von Yangon. Für die Abmessungen, die Raumaufteilung und die Farbgestaltung gab es klare Vorgaben der öffentlichen Verwaltung. Kein Problem für Naing, sich bei der Bauausgührung daran zu halten. Wichtig ist, dass die Kinder mehr Platz bekommen. Derzeit drängeln sich in manchen Klassenzimmern über 80 Kinder. Schüler und Lehrer werden aufatmen, wenn sie dank der neuen Räume einige Klassen teilen können. Davon profitieren auch unsere Kinder aus dem Kinderheim, dass nur ein paar 100 m von dieser Schule entfernt liegt. Für den 9. April planen wir die feierliche Eröffnung/jg

Montag, 11. März 2019

Ein schönes Fest



Die Schulleiterin hatte alles wohl organisiert
An der der Markus und Nicola Schule gab es ein fröhliches Fest. Die Kinder hatten ihren Spaß! Die Schulleiterin hatte für alle Kinder T Shirts bedrucken lassen und leckere Dinge für die Kinder vorbereitet. Min Min hatte den Beamer mitgenommen, so dass wir den Kindern und Lehrern die Videos zeigen konnten, die Nicola und Markus uns geschickt hatten! Das war eine Freude, dass sie die Spender wieder einmal live gesehen haben! Min Min hat übersetzt und es wurde viel gelacht. Außerdem hatte Min Min noch ein kleines Video von der Bagan Plastic Campaign dabei. Es zeigt wie sehr die Welt geprägt ist vom Plastik und wie verschmutzt unsere Umwelt und die Meere sind. Da ging ein großes Raunen und Erstaunen durch den Raum, so etwas hatten die Kinder noch nicht gesehen, es machte großen Eindruck auf sie! Danach durften die Kinder ein paar kurze Cartoons und Ausschnitte aus einem Konzert der Scorpions sehen. Kurt und ich haben versucht, die Kinder zum Tanzen zu bekommen. Sie fanden es alle toll, aber mitmachen, nein, dazu sind sie viel zu schüchtern!  Es war ein schöner Tag, die Kinder und die Lehrer hatten ihren verdienten Spaß mit dem 1. Preis vom Wettbewerb der saubersten Schule. Das werden wir ganz sicher beibehalten! Inzwischen bin ich glücklich wieder in Deutschland. Freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Myanmar bei unseren Schulen. Die Menschen sind mir sehr ans Herz gewachsen/Ursula 

Sonntag, 10. März 2019

Gestern Abend in München/1


Rettet die Bienen
Max hat uns die Möglichkeit eröffnet und wir haben sie genutzt: Simon und Wolfgang haben gestern Abend unser Bienenprojekt „Deutschland blüht auf" vorgestellt. Die Creative Night versammelt interessierte junge Menschen. Sicher ist, dass Simon mit 16 Jahren der jüngste Referent des Abends war. Für seinen überzeugenden Einsatz hat den Applaus bekommen, den er verdient. Fast 700 Tüten Blumensamen wurden mitgenommen. Ende des Monats kann man mit dem einsäen beginnen/jg

Gestern Abend in München/2


Rettet das Klima
Die Creative Night in München ist ein Heimspiel für Jan. Dort hat er gestern Abend gezeigt, was wir fürs Klima tun: mit Solaranlagen ersetzen wir Dieselgeneratoren und in der Dry Zone Pflanzen wir Bäume. Jeder Euro, den wir hier einsammeln, geht zu 100 % nach Myanmar in unsere Projekte. Dieser direkte Weg unterscheidet uns von vielen anderen Umweltinitiativen. Jan hat für einen Klimabeitrag geworben, die jeder von uns leisten könnte – ganz besonders die, die viel fliegen. Unsere Enkel werden es uns danken, wenn wir alle ein bisschen „grüner" werden. So, wie Udo Kronshage. Für ihn und sein mehrfach ausgezeichnetes Team von der osb Unternehmenberatung stellen wir seit Anfang des Jahres alle Flüge klimaneutral/jg

Samstag, 9. März 2019

Veranstaltungstipp



Die Netzwerknacht der Kreativwirtschaft mit Talks, Aktionen, Ausstellung, Flashmobs, Musik, Mode, Film und Party

Heute Abend auf der MUCBOOK Creative Night feiern und vernetzen sich die innovativen Köpfe Bayerns. In verschiedensten Formen und Formaten präsentieren die Akteure Spannendes, Innovatives, Visionäres und bringen Menschen aus den Bereichen Film, Design, Architektur, Mode und Medien zusammen. Ein unkonventionelles Event, das inspiriert. Ab 19 Uhr an der HFF München, der Hochschule für Fernsehen und Film. Mit dabei als Referenten: Simon Weinisch, der unser Bienenprojekt vorstellt - und Jan Brecke mit der Idee „Miles for Future"


Wir schieben Oma


Frau Ali macht den Führerschein
Vor drei Jahren ist Frau Ali aus Syrien nach Deutschland gekommen. Genau gesagt nach Celle. Wir haben uns kennen gelernt, als ich in einem Deutschkurs für unser Projekt geworben habe. Seitdem geht Frau Ali jede Woche zweimal ins Altenheim, um sich dort um Menschen zu kümmern, die sich über ein bisschen Abwechslung freuen. Der gemeinsame Spaziergang im Französischen Garten gehört zu den größten Freuden der alten Menschen. Weil Frau Ali etwas für unsere Gesellschaft tut, tun wir etwas für sie. Wir unterstützen Frau Ali finanziell, damit sie ihren Führerschein machen kann/jg

Freitag, 8. März 2019

Internationaler Tag der Frauen


If you don't fit in with the crowd, perhaps it is because you were meant to lead it. Marilyn Monroe
Heute ist in Weißrussland ein Feiertag (in Berlin auch) an dem alle Frauen Blumen geschenkt  bekommen. Muttertag in Deutschland ist ein Klacks dagegen. Interessant ist es, wenn man die Frauen in ein Gespräch über „Ihren" Tag verwickelt. Die Vorstellungen, was von so einem Tag erwartet wird – außer dem obligatorischen Blumenstrauß – gehen weit auseinander. Das hat etwas mit Alter und Bildung zu tun, wie in anderen Ländern auch. Ein guter Grund mehr, dass wir als Stiftung in Bildung investieren. Rund die Hälfte aller von uns geförderten Studenten in Myanmar sind weiblich. Wenn die These stimmt, dass die Zukunft weiblich ist, sind wir auch in der Stiftung gut aufgestellt: mehr als die Hälfte von unserem 32köpfigen Team ist weiblich. Das sind doch gute Voraussetzungen für den Internationalen Tag der Frau/jg

Donnerstag, 7. März 2019

Vorbildlich


Im Bundespräsidialamt sucht man nach Wegen
Der Einsatz von Plastik soll weiter reduziert werden. Das ist der ausdrückliche Wunsch von unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Dazu noch eine Nachricht, die den ökologischen Wandel an der Spitze zeigt: das traditionelle Feuerwerk beim Bürgerfest wird dauerhaft abgeschafft. Es passt nicht mehr in unsere Zeit. Dem Plastikmüll, wenn er denn verschwindet, werden wir nicht nachweinen - dem fehlenden Feuerwerk schon. Es ist so ähnlich wie mit unseren Luftballons bei den Schuleröffnungen: wir haben sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge abgeschafft, denn die freudigen Kinderaugen werden wir vermissen/jg


Eine Empfehlung von unserer philippinischen Freundin Angelica Mata  
Lasst uns während der Fastenzeit auf den Gebrauch von Plastik verzichten. Kann gut sein, dass dieser Anspruch im täglichen Leben nur schwer umzusetzen ist – aber halbieren lässt sich unsere bunte Plastikwelt mit ein bisschen gutem Willen ganz bestimmt/jg


Mittwoch, 6. März 2019



Seit zweitausend Jahren wird bei uns gefastet. Lange Zeit galten diese Wochen als öffentliche Bußezeit und als Vorbereitung auf die Taufe, die früher nur in der Osternacht gespendet wurde. In unserer Überflussgesellschaft hat das Fasten nicht mehr viel mit Religion zu tun. Manche Menschen fasten, um schlanker und schöner zu werden, andere wollen ihre Willensstärke prüfen. So oder so haben wir in den nächsten Wochen (genau gesagt bis zum 18. April) die Gelegenheit zu zeigen, auf was wir verzichten können und wollen/jg 

Dienstag, 5. März 2019

Gute Ratschläge



Wie schön, dass jeder etwas tun kann. 
Viele Dinge kosten kein Geld, sondern nur ein bisschen Aufmerksamkeit. Manche Dinge werden leichter, wenn man einen Anstoß dafür bekommt. Deshalb verschenken wir ab sofort Tüten mit Blumensamen: eine Mischung von Wildblumen, die speziell für die Bedürfnisse von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen ausgelegt ist. Alles was ihr tun müsst: eine Mail schreiben an info@stiftunglife.de mit Eurer Postanschrift und der ungefähren Flächengröße, die ihr einsäen wollt/jg

Live dabei


Was für eine technische Entwicklung
Vor zehn Jahren gab es kaum ein Handy in Myanmar (geschweige denn Empfang) heute können wir den Bau unserer Schulen live mitverfolgen. Ein kleines Kamerasystem, eine Simkarte und ein Solarpanel machen es möglich. Das ganze System ist autark, man kann es an einen Baum oder einen Pfahl schrauben, wie hier im Bild. Mit den Zugangsdaten und einer guten Internetverbindung können die Spender in Frankfurt sehen, wie Ihre HahnAir School gebaut wird. Nur die Freude der Menschen, die holt man sich noch immer am besten selbst vor Ort ab/jg

Doppelter Nutzen


Junge Bäume sind gut fürs Klima
Im Kampf gegen die Erderwärmung spielen Wälder eine wichtige Rolle. Bäume nehmen große Mengen CO2 auf und verwenden den darin enthalten den Kohlenstoff zum wachsen. Wie viel CO2 ein Baum bindet lässt sich nicht genau sagen, es kommt auch auf das Alter an. Junge Bäume nehmen in der Regel mehr Kohlendioxid auf als alte Bäume. So macht es doppelt Sinn, wenn wir es vor unseren Schulen Bäume pflanzen. Wir tun etwas für die Umwelt und wir wissen: in ein paar Jahren werden Kinder dort im Schatten sitzen/jg

Montag, 4. März 2019

Kooperationen suchen


Hoher Besuch an unserer Plastik Recyclingsanlage P2 am Ngapali Beach
Der Union Minister für Hotel und Tourism hat sich das Projekt vor ein paar Tagen angeschaut. Er war ganz angetan und wird sich dafür einsetzen, dass unsere Idee weiter im Land verbreitet wird. Wir werden uns burmesische Partner suchen, die wir mit Geld und Know-how unterstützen können. Der Flughafen von Yangon könnte ein guter Partner sein, dort fallen täglich große Mengen von Einwegplastik an. Auch der Flughafen München könnte ein guter Partner sein. Man kann nicht alle Projekte alleine realisieren, man braucht Partner, die gleiche Ziele verfolgen. Wir schauen uns um 🙂