Wir bringen Eure Spende direkt zu den Kindern
Sonntag, 26. Juli 2026
Samstag, 25. Juli 2026
Das Kinder „die schönste Zumutung der Welt“, sind, war kurzem in einer SZ Kolumne zu lesen. Sie bereichern unser Leben, machen es bunt, wild und manchmal chaotisch - wenn alles gut läuft. Wenn es nicht gut läuft, wenn Paare sich trennen, dann stehen die Frauen oft allein da - mit den Kindern und bei der Tafel, um im Alltag über die Runden zu kommen. Knapp ein Drittel der Kinder, für die Unterhalt vereinbart oder festgelegt wurde, erhält keinen oder nur unvollständigen Unterhalt vom anderen Elternteil. Die Tafeln helfen in solchen schwierigen Situationen. Deshalb unterstützen wir die Tafeln und verdoppeln auch in diesem Jahr jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen. jg
Freitag, 24. Juli 2026
Mit Unterschrift und Stempel
Seit zehn Jahren haben wir uns auf unterschiedlichen Wegen bemüht, eine schriftliche Genehmigung für den Betrieb der Swimming Doctors zu bekommen. Nun sind wir als lokale NGO im Delta von Myanmar registriert und die Genehmigung für die nächsten fünf Jahre liegt schriftlich vor. Mit Stempel und Unterschrift der Regierung „… werden die zuständigen Behörden gebeten die erforderliche Unterstützung und Zusammenarbeit zu leisten.“
Das die KI Befunde liest und Diagnosen vorschlägt, gehört heute schon in vielen chinesischen Kliniken zum Alltag. Die KI-Assistenz verbreitet sich rasant in China, besonders auf dem Land, wo das Gesundheitssystem am dünnsten ist. Und die Entwicklung geht noch weiter: viele Chinesen nutzen jetzt schon eine Gesundheits App, die die Daten aus der Smartwatch mitliest und notfalls an ein angeschlossenes Krankenhaus weiterleitet. Dort schaut nicht der Arzt auf die Daten, sondern sein digitalen Doppelgänger. Viele renommierte Ärzte in China haben bereits KI-Kopien ihrer selbst anfertigen lassen. Gefüttert wurden diese Kopien mit riesigen Datenmengen, die über Jahre gesammelt wurden. Jetzt halten die KI-Kopien in der App rund um die Uhr Sprechstunde. Ich frage mich, ob das in zehn Jahren die Zukunft für die Menschen im Delta sein wird…?
Der KI-Arzt ist rund um die Uhr erreichbar
Donnerstag, 23. Juli 2026
Die Sonne am Tag genießen
und die Ruhe in der Nacht
Studenten aus Winnyzja sind für ein paar Tage in Bayern zu Besuch: von links nach rechts: Artem studiert Cyber Security, Oleksandr Software, Maria Economy und Sascha Journalismus. Allein und mit Mentoren sind sie unterwegs in München, Landsberg und am Ammersee. Es gibt viel zu reden und viel zu sehen. Die Tage sind unbeschwert und Nächte ohne Luftalarm sind Balsam für die Seele. jg
Mittwoch, 22. Juli 2026
In Zürich wird ein wunderbares 6-Gang Menüe serviert
und 300 Menschen in Bagan dürfen mitessen
Die feine Küche von Lucia und Felix gibt’s eigentlich nur in Yangon. Aber der Weg nach Yangon ist weit. Um so besser, dass die beiden in unsere Nähe kommen. Genau gesagt nach Zürich. Dort gibt es am 29. August ein festlichen Abendessen für 60 Gäste. Nun sind 300 Euro pro Person viel Geld, auch wenn Aperitif, Wein, Wasser und Kaffee enthalten sind - aber wenn man bedenkt, dass dieses Geld zu 100% an unsere Stiftung geht, sieht das schon anders aus. Und wenn man dann noch hört, dass der Betrag verdoppelt wird, kann man sich eigentlich nur schnell anmelden 😊 schickt uns einfach eine Mail, wenn Ihr dabei sein wollt. Wir würden uns freuen. Ganz besonders freuen sich die 300 Menschen, für die wir jeden Donnerstag in Bagan kochen (kostet ein Euro pro Kopf) der Erlös ist für sie bestimmt. jg
Effizient und unabhängig
Was vor 50 Jahren als lokale Organisation begann, ist heute eine der größten Stiftungen Europas: international ausgerichtet, dezentral, organisiert und, dem Gründer besonders wichtig, effizient und unabhängig in ihrem Handeln. 800 Mitarbeitende engagieren sich weltweit für Logistik, Klima, Medizin und Kultur. Die Kühne Stiftung handelt dort, wo Politik und Märkte Lücken hinterlassen. Wir gratulieren herzlich und danken für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. jg
Dienstag, 21. Juli 2026
Annette und Irina
Normalerweise sind Annette und Irina 1.700 km und drei Grenzübergänge von einander entfernt. Heute Mittag konnten sie in München zusammenrücken und überlegen, was gut läuft in unserem Ukraine Förderprogramm und was man noch besser machen kann. Rechts im Bild Irina, die nette Ärztin aus Winnytsia kümmert sich vor Ort um unsere 50 Studenten. Annette betreut 50 Mentoren in Deutschland, die unsere Studenten in der Ukraine mit Herz und Verstand unterstützen. Diese beiden engagierten Frauen organisieren direkte Hilfe von Mensch zu Mensch in schwierigen Zeiten. Wunderbar! jg
Montag, 20. Juli 2026
Natürlich waren es die großartigsten Spiele aller Zeiten
Zumindest meint das der amerikanische Präsident. Wenn der das meint, dann meint sein Freund Gianni das auch. Und alles könnte noch viel großartiger werden, wenn man den beiden folgt, dann werden bei der nächsten WM 64 Teams starten. Der Run zu mehr und immer mehr nimmt manchmal merkwürdige Züge an. Da mögen unsere Ziele anachronistisch wirken: nicht mehr haben wollen, zufrieden bleiben, gute Arbeit machen, Freunde und Freude haben. jg
Sonntag, 19. Juli 2026
Benefizkonzert am Ammersee
Eigentlich waren wir nur an den See gefahren, um uns bei den Gastgebern zu bedanken. Sie hatten alles vorbereitet für das (leider abgesagte) Blechbläser Konzert der Bayerischen Staatsoper zugunsten unserer Ukraine Projekte. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben – und ein bisschen Musik gab es dann heute doch noch am See. jg
Samstag, 18. Juli 2026
Gehen Sie am besten in eine Filiale und reden Sie mit einem Menschen.
Der gute Tipp kam von der KI. Vielleicht hatte sie Mitleid mit dem von Warteschleifen ermüdeten Kunden. Der Bericht über Vor- und Nachteile der künstlichen Intelligenz im Kundenservice (heute in der Süddeutschen Zeitung) ist lesenswert. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage waren 84 % der Befragten Unternehmen der Meinung, dass die KI ihren Kundenservice verbessert. Nur 23 % der Kunden sehen das genau so. Für für alle anderen, die gerne mit Menschen reden, bleiben wir erreichbar. Probiert es einfach mal aus: 0172 45 477 41
Freitag, 17. Juli 2026
Der eigene reflektierte Augenschein ist immer noch die wichtigste Informationsquelle. Karl W. Mekiska
Der Mann muss es wissen: der große Lehrmeister des sauberen Journalismus hat jahrzehntelang die Nachrichtenredaktion der Süddeutschen Zeitung geleitet. Wir folgen dieser Vorgabe und nehmen alle Projekte, die von uns gefördert werden, selbst „in Augenschein“ wie man früher so sagte. Heute würde man sagen: Wir fahren selber hin. Schauen, was zu machen ist und dokumentieren, was wir gesehen haben. Dem Karl hätte das gefallen. jg
Donnerstag, 16. Juli 2026
15.000 Essen
Die Burmesen sind uns viereinhalb Stunden voraus, dort ist schon Mittagszeit, wenn ich Morgens mein Handy einschalte. Seit 50 Wochen bekomme ich jeden Donnerstag die Bilder von unserer Essensausgabe in Bagan. Min MIn und seine Frau kümmern sich zuverlässig darum, dass 300 Menschen sich sattessen können. Menschen, die ihr zu Hause verlassen mussten, weil dort gekämpft wird. Sie sind im Kloster untergekommen, die Mönche bieten Ihnen ein Dach über dem Kopf - und wir bieten jeden Donnerstag ein Mittagessen an. Heute gibt’s Hühnchen, das hatten sich die Kinder gewünscht. Wenn wir richtig nachgezählt haben, sind es 15.000 Essen, die wir bis heute ausgegeben haben. Danke Min Min 🙏
Mittwoch, 15. Juli 2026
Man kann nicht jeden Berg selbst besteigen,
aber man muss wissen, wer einem die Aussicht beschreibt.
Man kann nicht jede Baumpflanzung selbst besuchen, aber wenn Alex vor Ort war, dann ist das genau so gut, als wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. Der Mann versteht was Bäumen, er beschäftigt sich schon sein halbes Leben mit Natur und Umwelt. Das Bild und einen Bericht hat er uns kürzlich aus Mexiko geschickt. Die Bäume, die wir dort zusammen mit Nico gepflanzt haben, gedeihen prächtig. Jedenfalls die meisten 😊
Made by humans
Die online Enzyklopädie wird 25. Das ist ein Grund zum Feiern, wenn auch nicht ungetrübt, denn Wikipedia wird von der KI bedroht. Heute ist die Website noch unter den Top Ten der meistbesuchten Seiten im deutschsprachigen Raum, doch die Tendenz ist sinkend, wie bei allen menschengemachten Inhalten im Netz. Wir schätzen und unterstützen die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, nicht nur, aber auch wegen der umfassenden Informationen über uns https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftunglife
Dienstag, 14. Juli 2026
Schaut auf die Randnotiz
heute in der Süddeutschen
Ende Juni sind in Europa ungewöhnlich viele Menschen gestorben. Für viele Alte und Kranke waren die hohen Temperaturen zu viel. Für eine lebenswerte Zukunft müssen wir unsere Häuser und Städte klug umbauen. Aber das braucht Zeit. Womit wir jetzt gleich anfangen können, steht in diesem lesenswerter Bericht rechts in der Mitte: Bäume pflanzen! Wer grad keinen Spaten zur Hand hat, kann bei uns fürs Klima spenden. Wir kümmern uns zuverlässig darum, das aus dem Geld Bäume werden. jg
Montag, 13. Juli 2026
Für den Klimawandel ist Frankreich nicht gerüstet
und Deutschland…?
Unsere Nachbarn leiden unter der dritten Hitzewelle. Die hat schon 2.000 Menschen das Leben gekostet. Die Wirtschaft hat große Probleme, viele Touristen auch. Die Menschen halten es in ihren schlecht gedämmten Wohnungen nicht mehr aus. Sie übernachten auf Bänken in Parks, oder gehen zur Abkühlung in die staatlich eingerichteten Kältezentren. Experten haben 82 Empfehlungen zur Abkühlung zusammengetragen. Schattenbäume pflanzen gehört dazu. jg
Sonntag, 12. Juli 2026
Fwd:
Start in ein zweites Leben
Seit dem letzten Jahr unterstützen wir eine Kinder Kunstschule in Winnitsya: Singen, Tanzen, Malen und Musik machen sie dort unter fachkundiger Anleitung. Für ein paar Stunden vergessen die Kinder dort den Krieg und seine Gefahren. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann uns Instrumente geben, die nicht mehr gebraucht werden. Wir sorgen für die Überholung der Instrumente, den sicheren Transport und die Übergabe vor Ort. jg
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