Stiftunglife - News

Samstag, 24. Oktober 2020

Den Tafeln helfen



Nur noch zwei Monate bis zum Heiligabend 

Bald ist es soweit: während wir Nachmittags den Weihnachtsbaum schmücken, duftet es schon aus der Küche. Zuhause ist es warm und kuschelig. Nicht bei allen Menschen. Manche sind arm, allein und ohne Perspektive. Gut, dass es die Tafeln gibt. In vielen Städten sorgen sie mit kleinen Päckchen, vielleicht auch mit einer Weihnachtsfeier für Menschen, die sich keinen Festtagsbraten leisten können. Dieses Stück Menschlichkeit ist ein guter Grund mehr, die Tafeln zu unterstützen - immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Wir freuen uns über jeden, der hilft. Bis zum Jahresende verdoppeln wir alle Spenden, die wir für die Tafeln bekommen, aus eigenen Mitteln. 




Heute startet das dritte Summercamp für unsere Studenten in Myanmar. Morgen geht es um 9.30 Uhr weiter. Alle Vorträge und Diskussionen sind auf Englisch. Wer Zeit und Lust hat, reinzuhören ist herzlich Willkommen. 

10.30 German time "Democracy in Germany" by Tilman Knop 
11.30 German time: Charity organizations in Germany. Why do Germany love to do charity? By Juergen Gessner

Jan hat das Ganze auf unserer Seite in Deutschland organisiert - in Myanmar kümmert sich Khin um unsere Studenten. Zoom Video macht diese Treffen Online möglich. Wir überbrücken mit diesem Angebot eine schwierige Zeit für unsere Studenten - und geben Ihnen die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen. Hier ist der Link für den Zugang:

Freitag, 23. Oktober 2020

Das hat es seit hundert Jahren nicht gegeben



Die Shwedagon Pagode ist geschlossen

Temples and pagodas in Myanmar including Shwedagon Pagoda Yangon were not allowed to have any visitors in order to avoid crowds because of the Covild 19. The Shwedagon Pagoda is one of the tourist attractions in Myanmar and it is the most sacred Buddhist stupa in Myanmar and full of invaluable art of Myanmar. U Boe Thin, Member of Shwedagon Pagoda Board of Trustees, said, "When the pagoda is closed, we were undertaking the regular maintenance of the pagoda. We are now carrying out the things to support the control of the Covid like having sessions for washing hands and the temperature testing sessions. We undertook these protections since the earliest days of Covid 19 in case the visits to the pagodas were allowed. In the closing periods, we changed the floor of the temples and polishing the slabs. And there are also maintenances for the sculptures and the statues. We have also finished painting the great wall. The advantage of preparation in this period is that we can do without caring for the visitors." 

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Was macht eigentlich Annette ?


Seit Mitte des Jahres ist Annette die wunderbare Verstärkung in unserem Kommunikationsteam. Annette lebt mit ihrer Familie in München. Sie  schreibt, ordnet und organisiert Texte und Bilder. Wir kennen uns schon seit ein paar Jahren, die ganze Familie unterstützt die Arbeit der Stiftunglife. Mit viel Detailarbeit hat Annette in den letzten Monaten die gesamte Seite für unsere Schul- und Dorfprojekte neu aufgestellt. Die Arbeit ist noch nicht beendet, aber es lohnt sich schon einmal ein Blick auf die Seite https://www.stiftunglife.de/bildung/schule.html

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Seit 31 Jahren



Seit 1989 hat die Stiftung mehr als tausend Projekte abgewickelt. Dafür haben wir eigenes Geld eingesetzt und das Geld von von vielen Spendern. Alle waren zufrieden. Fast alle, zweimal wurde unsere Glücksgarantie eingesetzt: einmal für einem Spender, der andere Vorstellungen hatte und einmal für Dorfbewohner, die mit unserer Brunnenanlage unzufrieden waren. Das kann passieren. Betrachtet man es andersrum, kommt man zu dem Schluss, dass 99 % unserer Projekte zur Zufriedenheit der Beteiligten abgewickelt sein könnten 😊

Dienstag, 20. Oktober 2020

Unsere Bäume auf Mallorca



1.000 Orangenbäume im letzten Jahr +  1.000 Orangenbäume in diesem Jahr 

Ende September hatten wir endlich die Gelegenheit nach "unseren" Orangenbäumen auf Mallorca zu sehen, deren Anpflanzung wir letztes Jahr mit einer Spende unterstützt haben. Franz hat uns durch die Plantage geführt und uns einiges erklärt. Das Pflanzen der Jungbäume erfolgt auf einem aufgeschütteten Erdwall, der wiederum mit einer Plane abgedeckt ist. Das hat den Zweck, dass die Wurzeln der Pflänzchen nicht feucht werden oder gar im Wasser stehen, das mögen sie nämlich gar nicht. Nach ein paar Jahren hat sich der Wall dem Niveau der Umgebung angeglichen und die Wurzeln sind stark genug, dass ihnen das Wasser in Form eines kräftigen Regengusses auch nichts mehr anhaben kann. Solange allerdings werden sie tropfenweise durch eine Bewässerung am Austrocknen gehindert. Zwischen den Reihen der Bäume herrscht Wildwuchs und alles, was da wächst verhindert, dass Pilze wachsen. Wird das Ganze zu hoch, wird es gemäht und als Gründünger liegen gelassen, darunter wächst kein Pilz!  Auf dem Bild sieht man im Hintergrund Omar, ein Mann aus Mali, der die "chupones", wilde, unerwünschte  Triebe, von den Bäumchen entfernt.Wir behalten den Fortgang der Dinge im Auge behalten und berichten. Ulrich

Montag, 19. Oktober 2020

Was macht eigentlich Nay Oke?



Die LIveschaltung in das KInderheim gestern war eine Herausforderung für alle Beteiligten. Auf der deutschen Seite hat Jan alles organisiert - auf der burmesischen Seite war Nay Oke im Bild zu sehen. Der junge Mann kommt aus dem nördlichen Shan Staat. Seine Eltern haben ihn als kleines Kind ins Heim gegeben, weil in der Gegend immer wieder gekämpft wurde. Nay Oke gehörte zu den ersten Kindern im Heim, er ist dort aufgewachsen und hat vor drei Jahren seine Schule erfolgreich abgeschlossen. Seine Noten waren so gut, dass er in das Studenten Förderprogramm der Stiftung übernommen wurde. Seitdem studiert er Business Management in Sagaing. Bernhard ist sein Mentor. Als die Universitäten wegen Corona geschlossen wurden, ging Nay Oke zurück ins Heim. Dort hilft er jetzt bei der Betreuung und beim Unterricht der Kinder. jg

Sonntag, 18. Oktober 2020

Die Technik macht's möglich



Eine Mittagsstunde im Kinderheim

Was für eine Freude, unsere Kinder zu sehen. Dank Jan und Zoom Conference war eine Liveschaltung heute Mittag ins Kinderheim möglich. Die Bildübertragung ist noch nicht so gut wie bei uns, aber es ist ein sichtbarer Anfang. Mit Gesang und kleinen Vorträgen gaben die Kinder ihr Bestes. An den Verbesserungen werden wir arbeiten. Dank zwei neuer Paten fördern wir jetzt aktuell 35 Kinder. Wenn wir bis zum Jahresende noch weitere fünf Paten finden, haben wir unser Ziel für dieses Jahr erreicht. Vielen Dank an alle, die sich vor und hinter den Kulissen für das Wohl der Kinder engagieren. jg

Samstag, 17. Oktober 2020

Sonntagsrunde



Morgen 12 Uhr live aus dem Kinderheim Yangon

Den Kindern im Heim geht es gut, auch wenn sie jetzt (wie alle Menschen in Yangon) Zuhause bleiben müssen. Der Lockdown wird wohl noch ein paar Wochen dauern. Alle Schulen sind geschlossen. Nun haben die Kinder den Vorteil, dass sie trotzdem unterrichtet werden. Studenten und Lehrer sorgen dafür, dass die 90 Jungs und 40 Mädchen beschäftigt bleiben. Wer sich ein eigenes Bild vom Leben im Kinderheim machen möchte, ist herzlich eingeladen, an unserer Sonntagsrunde teilzunehmen - mit einer Liveschaltung ins Kinderheim. Den Link gibt es hier: renate@stiftunglife.de  Alle Termine und Themen der digitalen Sonntagsrunde gibt es hier: https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/termine.html

Freitag, 16. Oktober 2020

Unser täglich Brot


Nachdem der Welthunger ein Jahrzehnt lang stetig gesunken war, steigt die Zahl der unterernährten Menschen wieder an. Rund 11 Prozent der Weltbevölkerung haben nicht genug zu Essen - während andere im Überfluss leben: in Deutschland werden 50.000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Jeden Tag! Die Menge entspricht der Ladung von tausend großen LKWs. Der Welt Ernährungstag soll uns auf auf diesen Missstand aufmerksam machen. 

Heute ist auch der Welttag des Brotes. Die Bezeichnung „Brot" stand früher nicht alleine für unser Lebensmittel Nummer 1, es stand als Synonym für Nahrung, Speise, Beschäftigung oder Unterhalt. Wie weit wir uns von diesen Gedanken entfernt haben, ist bei den Mengen an Brot zu sehen, die täglich von den Tafeln eingesammelt und verteilt werden. Dazu eine belegte Zahl aus Österreich: jeden Tag wird in der größten Stadt Österreichs, in Wien, so viel Brot entsorgt, dass man damit die Einwohner der zweitgrößten Stadt Österreichs, Graz, versorgen könnte.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Heute ist Welt Händewaschtag



Jetzt wissen es alle : Händewaschen ist wichtig!

Corona hat die Botschaft bis in das entfernteste Dorf gebracht. Nun haben auch unsere Schulkinder verstanden, dass sie die Hände waschen sollen. Damit der gute Vorsatz auch nach Corona erhalten bleibt, haben wir an verschiedenen Schulen Lifesaver eingestellt. Man könnte auch von „Toilettenfrauen" sprechen, aber der Begriff „Lifesaver" ist attraktiver und trifft die Sache besser. In einem Land, in dem noch viele Menschen ihren Reis mit den Händen essen, ist es besonders wichtig nach dem Toilettengang die Hände zu waschen. Das Bild ist aus dem letzten Jahr, in diesen Wochen sind alle Schulen coronabedingt geschlossen. Die Lifesaver werden trotzdem von uns bezahlt - so wie wir alle Mitarbeiter bezahlen, auch wenn manche nur eingeschränkt arbeiten können. Das ist unser Beitrag für ein gutes Miteinander. jg

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Bäume pflanzen



Die Sache selbst in die Hand nehmen

Man kann sich Gedanken machen, gute Ratschläge geben und Geld spenden - oder man nimmt die Sache selbst in die Hand: am letzten Wochenende im Oktober pflanzen wir fünftausend Bäume in der Uckermark. So ist jedenfalls der Plan. Hoffen wir, dass uns die Coronabeschränkungen keinen Strich durch die Rechnung machen. Wer Zeit und Lust hat dabei zu sein, kann sich hier noch anmelden: info@stiftunglife.de 

Dienstag, 13. Oktober 2020

Die Sonne scheint wieder


Vorsichtiger Besuch im Dorf

Min Min hat unser „Five Star Village„ südlich von Bagan besucht. Die Menschen im Dorf sind vorsichtig, Besucher aus Bagan werden mit Maske empfangen. Die Schulen sind geschlossen, die Kinder sind zu Hause. Viele helfen den Eltern bei der Feldarbeit. Nach dem Ende der Regenzeit gibt es wieder viel zu tun auf den Feldern. Die Sonne scheint, unsere SolarWasseranlage arbeitet auch im dritten Jahr zu aller Zufriedenheit. Inzwischen hat die Anlage fast 10.000 l Diesel eingespart. Gut für die Umwelt und gut für die Haushaltskasse der Dorfbewohner. jg

Montag, 12. Oktober 2020

Das Leben der Anderen


Gestern haben wir in der gut besetzten Sonntagsrunde über unsere Studenten gesprochen. Fast alle sind Zuhause, die Universitäten (und auch die Schulen) sind geschlossen. Online learning ist noch nicht weit entwickelt. Die jungen Menschen müssen aus Büchern lernen und sich damit abfinden, dass sie ihren Abschluss wohl erst ein Jahr später machen können. Das bedeutet für unsere Mentoren ein weiteres Jahr Unterstützung. Wir versichern, dass dieses Geld gut angelegt ist: die Studenten unterstützen mit dem Geld ihre Familien. Die sind sehr dankbar, weil viele kleine Einkommen weggebrochen sind. Fabriken, Hotels und Restaurants sind geschlossen. In Yangon gibt es einen kompletten Shut down. Keiner weiß, wie es weitergeht. Der Staat kann keine Überbrückungshilfen anbieten, die Menschen helfen sich untereinander. Darüber mögen diejenigen nachdenken, die sich hier in unserer Welt über die Unbequemlichkeit einer Maske aufregen. jg

Sonntag, 11. Oktober 2020

Welt Mädchentag



Mit dem internationalen Mädchentag wollen die Vereinten Nationen darauf aufmerksam machen, das Mädchen nicht überall die gleichen Rechte haben wie Jungs. Glücklicherweise sind wir als Stiftung schwerpunktmäßig in zwei Ländern (Deutschland und Myanmar) tätig, in denen die Gleichberechtigung ziemlich weit fortgeschritten ist. Bei unseren Studenten Förderprogramm sind Mädchen genau so stark vertreten wie Jungs. In der westlichen Welt treibt ein junges Mädchen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an. „Greta im Nacken" lese ich heute als Überschrift in der Süddeutschen Zeitung. Das ist ein gutes Zeichen für eine neue Zeit. Im Bild Luisa Neubauer, die sich schon seit ihrer Jugend gesellschaftspolitisch in Deutschland engagiert. jg 

Samstag, 10. Oktober 2020

Happy Birthday



There is no future without youth

Heute vor 31 Jahren wurde die Gründungsurkunde der Stiftunglife unterschrieben. Das ist schon ein bisschen her, die Gründer sind älter geworden. Ein guter Grund nach vorn zu blicken, zu den jungen Menschen, die unsere Ideen weitertragen werden: Anna, Khu Khu, Nina, Min Min, Naing und Tilman gehören zu dieser jungen Generation. Wir, die Älteren, werden Ihnen mit unserer Erfahrung gerne zur Seite stehen. jg

Herzlichen Glückwunsch


Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Mit dieser Weissagung eines alten Häuptlings an die weißen Eroberer trat Greenpeace vor 40 Jahren in die Öffentlichkeit. Wir empfehlen einen Blick in das Magazin, das jetzt zum Geburtstag erschienen ist. Viele der Themen sind doch unsere Themen und der Titel des Magazins ist auch unser Motto für das kommende Jahr: MUT