Stiftunglife - News

Montag, 23. März 2026



Das waren noch Zeiten

An der Tankstelle wurde man bedient und das Benzin hat eine Mark gekostet. Lang ist das her - wer heute an der Tankstelle bedient werden möchte, muss nach Myanmar reisen. Da gibt es noch Bedienung an den Zapfsäulen – allerdings gibt es kein Benzin, oder kaum noch. Jerzy berichtet von mehr als 100 Fahrzeugen, die in langen Schlangen vor den Tankstellen warten. Benzin ist knapp und der Preis hat sich in den letzten Tagen verdoppelt. Fahren darf man sein Auto sowieso nur noch an geraden oder ungeraden Tagen, je nachdem, was für ein Kennzeichen das eigene Auto hat. jg



Sonntag, 22. März 2026



Bringen Sie mir ein innovatives Wasserprojekt
Klaus Michael Kühne

Gut zehn Jahre ist es her, dass Herr Kühne diesen Wunsch an uns richtete. Ein paar Monate später haben wir die erste Wasser/Solaranlage in Bagan gebaut, hier im BIld, sie funktioniert immer noch einwandfrei. Der Idee konnten wir Flügel geben: 90 Anlagen hat Min Min für uns in den letzten zehn Jahren in und um Bagan gebaut. Der Nutzen für die Bevölkerung ist enorm: täglich versorgen diese Anlagen 50.000 Menschen mit Trinkwasser. Ein Lichtblick in schwierigen Zeiten. Min Min berichtet: Some weeks ago I got the contact with the former head of the village who worked with us for solar water and the school renovation process. The village is now between two strong powers and suffered a lot from the fight. Fortunately our solar water station and the school were safe and sound from the fights. Unfortunately the house of the former head of the village and one house of a water committee member who always helped us was burned down to the ground. They are also now running away from the village and living where it seems to be safe. A lot of people are still living in the village, but more than 20% of the people are out of the village. We can not go there, it is forbidden. One great thing is that our solar water keeps providing water to those people who live in the village. They change six solar panels by themselves. The situation there is not stable and they fight frequently. SolarWater  Klaus-Micheal 1 is working now for about 3000 days. It has already reduced over 120 tons of CO2. And It will keep going. I feel sorry for is that I can not do much for the people who suffered there. But since half a year, we offer lunch once a week for 300 people who took shelter in Bagan. We will keep going to help them. Min Min from Bagan.



Samstag, 21. März 2026


Bitte mal herhören

Morgen um 11 Uhr zeigt die Jugend, was sie kann: wir empfehlen hier nicht ganz uneigennützig* das Kammerkonzert in der Allerheiligen Hofkirche. Händel, Bach und Mozart werden zu hören sein. Karten gibt es noch über die bayerische Staatsoper, Tel. 089 / 2185 –1920 oder auf www.staatsoper.de

* Besucher haben die Möglichkeit, für Umweltprojekte der Stiftunglife zu spenden



Freitag, 20. März 2026


Glückliche Kinder 

Es gibt auch gute Nachrichten aus Myanmar wir haben wieder eine Schule gebaut. Ko Naing hat uns dieses Bild geschickt und berichtet: There are 300 households with more than 1.200 people living in the village about 125 kilometers south of Yangon. I can go directly by car to the village, they just finished the road last month. But only one car can drive. Road is narrow most of the villagers use the motorcycle. The school location is beside of the river, I can go every month for monitoring. Because our Swimming Doctors ship is giving healthcare every month beside of that village. The average income of the farmers is about 250,000 MMK, equivalent 65 euro per month. They do not get proper profit because of current situation in country. Lucky that they have a new school now. They have fresh water and can get fish for their meals. The cost for the project was 22.000 Euro. In the village, they collect 2.000 Euro. From the donor came 15.000 Euro and Stiftunglife gave the rest. Thank you for cooperation. Best regards, Ko Naing




Die gute Nachricht heute
am Welt Glückstag

Deutschland ist deutlich nach oben geklettert. Vor einem Jahr lagen wir im Ranking des „World Happiness Reports" noch auf Platz 22, jetzt sind wir auf Platz 17 vorgerückt. Damit liegen wir noch vor Großbritannien, Frankreich und Italien. Besonders freut uns, dass die Zufriedenheit in Ost- und Westdeutschland sich angeglichen hat. Ganz oben auf der Liste steht auch in diesem Jahr wieder Finnland, zum neunten Mal in Folge. Wie machen die Finnen das nur?

Eine glaubhafte Erklärung kommt von einem finnischen Fotografen der sagte, dass seine Eltern noch richtige Armut gekannt hätten, während wir Westeuropäer seit 50 Jahren im Wohlstand schwimmen. "Wenn du dich noch erinnerst, dass es mal schlechter war, bist du bescheidener. Du kannst dann besser wertschätzen, was du alles hast."



Donnerstag, 19. März 2026


Jetzt den eigenen Rasen in eine Blumenwiese verwandeln

Wenn ihr die Sache jetzt in die Hand nehmt, wird der Frühling doppelt schön. Zur Freude von Bienen, Schmetterlingen und Menschen verschenken wir das passende Saatgut. Eine Gemeinschaftsaktion mit unseren Freunden von Blume2000. Schreibt uns eine Mail und sagt uns, wie groß die Fläche ist und wo sie liegt, dann bekommt ihr das regional angepasste Saatgut zugeschickt. jg



Mittwoch, 18. März 2026

Für viele ist es das Ende, für uns ist es der Anfang. Nach dem Versand der Spendenquittung dokumentieren wir den Weg des Geldes in unserem gläsernen Konto. Von der Verwendung der Spende berichten wir mit Bildern, per Mail und in persönlichen Gesprächen. Aus diesem Miteinander entwickeln sich seit 37 Jahren persönliche Beziehungen. jg



Dienstag, 17. März 2026



Bald ist die Pracht vorbei

…aber wir haben nichts versäumt. Die 200 Mandelbäume in Spanien, die wir im letzten Jahr gepflanzt haben sind noch jung, die brauchen noch ein paar Jahre, bis sie prächtig blühen und Früchte tragen. Freuen wir uns, dass Toni und seine Freunde im Hinterland von Spanien nach den Bäumen schauen. In diesem Jahr pflanzen wir für Freunde der Stiftung 500 Zitronenbäume. Wo? Ganz im Süden von dem Land, in dem die Zitronen blühen. jg



Montag, 16. März 2026


Ein einfacher Mensch war er nicht…

...der Mann mit dem Hut. Aber seine Bäume gelten als eines der einflussreichsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. In diesem Projekt hat Josef Beuys Stadtplanung, Ökologie und Politik dauerhaft miteinander verbunden. Dabei waren die meisten nicht besonders glücklich, als er - genau heute vor 44 Jahren  - die erste Eiche in Kassel pflanzte. Es wurden dann noch ein paar mehr: seine 7000 Eichen sind ein ein Landschaftskunstwerk, dass sich der fortschreitenden Versiegelung und Abholzung von Straßenbäumen entgegensetzt. "Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung" hieß das Motto, mit jedem gepflanzten Baum verschwand ein Stein vom Friedrichsplatz. Der schrumpfende Steinhaufen machte den Fortschritt der „Stadtverwaldung" sichtbar. Heute würde sich jede Stadt über so einen Künstler freuen - ganz besonders, weil er die ganze Aktion selbst finanziert hat. jg



Sonntag, 15. März 2026



Sind wir nicht alle Glückskinder?

Die Geschichte von Helmut Schreiner und seiner Frau Ulrike war vor kurzem in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Die beiden haben mit einer Spende von einer halben Million Euro das Schleißheimer Hallenbad vor der Schließung bewahrt. Im Interview spricht Helmut Schreiner von der Dankbarkeit, Gutes tun zu können. Dieser Dankbarkeit schließen wir uns gerne an, denn so gesehen sind alle Freunde der Stiftung Glückskinder. Schön, dass es euch gibt 👍



Samstag, 14. März 2026



3.550 Kilometer 

Zwei Fahrzeuge und vier Fahrer sind wieder in München angekommen. Die Fahrt war angenehm, in Vinnitsya sind wir freundschaftlich und dankbar empfangen worden. Medikamente und Geräte haben wir im Krankenhaus übergeben, haben unsere Studenten getroffen und viele Kinder beschenkt. Intensive Eindrücke, Bilder und Gespräche werden noch einige Zeit nachklingen. Wir waren gemeinsam unterwegs, von links nach rechts: 
Sergeij, Hubschrauberpilot
Andreas, Modehändler,
Klaus, Arzt
Jürgen, Immobilienentwickler.



Freitag, 13. März 2026



Was der Krieg mit Kindern macht

Viele Kinder in der Ukraine leben in zerrissenen Familien. Sie hören den Luftalarm und spüren die Angst der Erwachsenen. Sie leiden an Hunger und Kälte. Der Schulunterricht findet oft nur online statt. Das alles scheint für einen Moment vergessen, wenn sie malen dürfen, tanzen, singen und musizieren. Seit einem halben Jahr unterstützen wir Kunsterziehung für Kinder in Vinnitsya. Erst haben wir Papier und Farben gespendet - dieses Mal hatten wir eine Bratsche und eine Trompete dabei für die Kinder der Musikschule. jg



Donnerstag, 12. März 2026


Armut, Kälte und Krankheit

Giacomo Puccini Jugendjahre waren karg. Der Vater starb früh, die Mutter hatte kein Geld, er musste sich mehr schlecht als recht durchschlagen. Mit Musik kam er schon früh in Berührung, aber sein großer Traum konnte sich nur erfüllen, weil er ein Stipendium bekam. Ohne dieses Stipendium gäbe es heute keine Tosca, La Boheme, und Madame Butterfly. Es lohnt sich also, Stipendien zu finanzieren, auch wenn nicht immer gleich große Opern dabei herauskommen 🙂





Ein Kommen und Gehen

Die Menschen in der Ukraine leben unter schwierigen Bedingungen. Einigen können jetzt wir helfen: Rat und Tat sind gefragt für sechs Studentinnen, die wir neu in unser Förderprogramm aufgenommen haben. Sie studieren Medizin, Jura, Economy und Psychologie. Wer Zeit und Lust hat sich als Mentor:in zu engagieren ist herzlich willkommen. Im Juni werden uns vier Student:innen mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen - sie haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben. Zweite von links im Bild ist Iryna, die sich vor Ort um unsere Studenten kümmert. jg



Mittwoch, 11. März 2026



Glücklicher Direktor

Der Elektrokauter Vio 100 CHF wurde von einer Augsburger Klinik gespendet. Gestern durfte ich das dem Direktor vom Emergency Hospital Vinnitsya übergeben. Die Ärzte vom Trauma Department können dieses Gerät zum Blutstillen gut gebrauchen, auch wenn es nicht mehr ganz neu ist. Bitte nehmt Kontakt mit uns auf, wenn ihr gut funktionierende medizinische Geräte abgeben möchtet. Wir übernehmen gerne den Transport in die Ukraine und die zuverlässige Übergabe. jg





Dienstag, 10. März 2026


Sieht schön aus

Es reicht aber nicht, wenn wir die Farben der Ukraine fotografieren, wir müssen helfen. Man kann es als ein Gebot der Menschlichkeit sehen, oder als Unterstützung der Menschen, die auch für unsere Freiheit kämpfen…..



Montag, 9. März 2026



1975 legten die Isländerrinnen mit ihrem berühmten „Frauenruhetag" ihr ganzes Land lahm. 90 % der Frauen erschienen damals nicht zur Arbeit. Läden, Schulen und Kindergärten blieben geschlossen, Flüge mussten gestrichen werden und Väter sahen sich ihren Kindern plötzlich allein gegenüber. Mama war demonstrieren: für Gleichberechtigung, gleichwertige Bezahlung und eine gerechte Verteilung der Carearbeit. Unser Leben würde für einen Tag still stehen, wenn die Frauen in Deutschland streiken. Bei den Tafeln gäbe es keine Lebensmittel, denn die meiste ehrenamtliche Arbeit bei den Tafeln wird von Frauen geleistet. Auch ein guter Grund, die Arbeit der Tafeln zu unterstützen. jg