Stiftunglife - News

Sonntag, 5. April 2026


Vor gut 200 Jahren in Deutschland…

...wurden die ersten Schoko Ostereier hergestellt. Das waren noch echte Hühnereier, die erst ausgeleert und dann mit Schokolade befüllt wurden. Sechzig Jahre später haben die Engländer die Schoko Ostereier erfunden, so wie wir sie heute kennen. Wie das damals war, im Schokoladenparadies von Fry & Sons, kann man heute noch besichtigen in Bournville, drei Stunden westlich von London. Wir wünschen schöne Ostertage und hoffen, dass nicht alle Schokoeier aufgegessen werden, weil die, die übrig bleiben, zur Tafel kommen. jg



Freitag, 3. April 2026


Hamsterkäufe bei Eiern sind unnötig...

…es sind genug für alle da, jedenfalls bei uns in Deutschland. In Myanmar sieht die Sache anders aus, da hat sich der Eierpreis in den letzten Jahren vervierfacht, so wie der Reispreis. Zwar sind in dem buddhistischen Land gefärbte Ostereier nicht besonders gefragt (der Anteil der christlichen Bevölkerung liegt bei 7 Prozent) aber die Eierpreise sind ein Indikator für die sprunghafte Preisentwicklung im Land. Unser Ostergeschenk für 300 Flüchtlinge in Bagan ist ein festliches Menü mit Eiern, Reis, Suppe, Gemüse und Salat. Das ganze Menü kostet dort so viel wie ein bemaltes Osterei hier.



Donnerstag, 2. April 2026


Gründonnerstag ?!

Heute gedenken die Christen an das Letzte Abendmahl: an die biblische Szene, in der Jesus Brot und Wein mit den Jüngern teilt. Der Tag erinnert auch auch an Fußwaschung, Demut und den Dienst am Nächsten. Das Brot teilen und der Dienst am Nächsten passen gut zu unserer Stiftung, egal an welchen Gott man glaubt. jg




Ich lebe saugut ohne Social Media
Ulrich Maly

Kann er leicht sagen, nachdem er sich aus dem politischen Leben verabschiedet hat: vor sechs Jahren beendete der Nürnberger Oberbürgermeister seine politische Karriere. In den sozialen Medien sind sechs Jahre eine Ewigkeit. Kann unsere Stiftung ohne LinkedIn und Instagram leben? Das ist keine rhetorische Frage, ich bitte euch um eure Meinung, gerne per Mail an juergen@stiftunglife.de



Mittwoch, 1. April 2026


Einer von den 80 Prozent 

Gestern habe ich meinem Freund Ahmad getroffen. Er ist einer von den 80 Prozent, um die es gerade in der politischen Debatte geht. Ahmad ist ein „Vorzeige Syrer" mit Bilderbuch Integration: er arbeitet als Zahnarzt mit drei Approbationen, diversen Fortbildungen und Zertifikaten, ist ehrenamtlich engagiert (auch bei uns) und bei den Nachbarn beliebt. Seine Eltern würden sich freuen, wenn er mit Frau und Kindern wieder nach Syrien kommt. Was wohl die Menschen in dem kleinen Ort sagen, wenn ihr netter Zahnarzt mit einem Mal weg ist…? jg





Was sind das für Leute,
die sich jede Woche treffen um Gutes zu tun? 

Sie pflanzen Bäume und unterstützen die Tafeln, sie finanzieren den Bau von Schulen und unterstützen die Swimming Doctors in Myanmar. Rotary Clubs sind ein echter Motor für gemeinnützige Projekte im In- und Ausland. Laut einer Studie leisten sie pro Jahr tausende Sozialprojekte und enorme Ehrenamtsstunden. In den Clubs geht es auch um Freundschaft, Austausch und Kooperation. Bekannte Persönlichkeiten wie Konrad Adenauer, Hans-Dietrich Genscher oder Roman Herzog waren Mitglieder. Seit 20 Jahren engagieren wir uns gemeinsam mit verschiedenen Rotary Clubs. jg



Dienstag, 31. März 2026


Das Geheimnis von Bad Arolsen

Manche Besucher kommen in die Stadt, um das Residenzschloss zu sehen, das „Versailles Nordhessens". Auch ein Spaziergang durch die historische Eichenallee wird empfohlen. An diesen Schönheiten erfreut man sich am besten gemeinsam mit den Menschen, die dort leben, die dort verwurzelt sind. Eine gute Fügung hat mich vor 14 Jahren das erste Mal hierher gebracht. Hier habe ich nette, engagierte Menschen kennen gelernt, die unser Engagement mit Rat und Tat unterstützen. Die Freude Gutes zu tun verdoppelt sich in dieser Gemeinschaft. Ein großes Dankeschön an den Rotary Club Korbach - Bad Arolsen. jg



Montag, 30. März 2026


Angenehme Nebenwirkung

Ich möchte etwas tun! Mit diesem Impuls gehen Menschen zu ihrer Tafel, zum Sportverein und zur Stiftunglife. Eine passende Aufgabe findet sich immer. Dabei lernt man Menschen kennen. Menschen, die mit gleicher Motivation unterwegs sind. Wer sich mal so einer angenehmen Nebenwirkung aussetzen möchte, den laden wir zum Treffen der Hamburger Runde (oder der Münchner Runde) ein. Wer Interesse hat, schreibt uns einfach eine kleine Mail. Wir antworten schnell. jg



Sonntag, 29. März 2026


Vor ein paar Tagen…

…haben wir die letzten Projekte im Erdbebengebiet abgeschlossen. Dieses Haus am Inle See gehört dazu. Ko Naing hat uns gestern das Bild geschickt, er war wieder vor Ort. Dieses kleine Haus war sozusagen ein „Nachschlag" zu den 55 Häusern, deren Wiederaufbau wir nach dem Erdbeben finanziert haben. Wenn man in den südlich abgelegenen Teil vom See kommt, sieht man noch viele Familien, denen man gerne helfen möchte…. jg



Samstag, 28. März 2026



Heute vor einem Jahr…

…haben uns die Bilder vom Erdbeben in Myanmar aus dem Schlaf gerissen. Viele Menschen haben gespendet. Dank unsere engagierten Mitarbeiter und eines guten Netzwerks konnten wir die Hilfe schnell zu den Menschen bringen. Ein Jahr nach dem Unglück verschärft nun Irankrieg die Dauerkrise in dem einst goldenen Land. Die FAZ berichtet heute ausführlich zu der aktuellen Situation im Land. Wir bleiben engagiert. jg



Freitag, 27. März 2026


Um gleich ehrlich zu sein: die beiden Damen gehören nicht zu uns und bei uns gibt's auch keine Prämie. Wenn wir Freunde werben, dann geht es um Ideen und Engagement für die gute Sache. Bei uns könnt ihr Euch für Klima, Natur und Umwelt engagieren, oder für die Tafeln. Jeder gibt, was er kann: der eine hat Zeit, der andere hat Geld und manche haben Wissen und gute Kontakte. Wir verbinden diese Kompetenzen und fördern damit wunderbare Projekte - seit 37 Jahren. jg



Donnerstag, 26. März 2026


Heute ist Donnerstag…

….und der Andrang ist groß: Sein Sein und Min Min haben für 300 Menschen gekocht, die aus ihren Dörfern fliehen mussten. Seit mehr als einem halben Jahr finanzieren wir diese wöchentliche Hilfe für Menschen in Not. Einen Euro kostet das pro Kopf. Heute Mittag gab es bean soup, fishball und mango salat. Ein großer Dank geht an alle Freunde, die diese Hilfe unterstützen. jg




Schreibt hier gerade die KI ?

Nein. Unsere täglichen Blogs werden nicht von künstlicher Intelligenz formuliert. Sie entstehen in echten Köpfen mit echtem Kaffee daneben. Bilder und  Informationen kommen von unseren Mitarbeitern vor Ort. Die Umsetzung in Nachrichten bleibt bei uns handgemacht, echt und menschlich. jg



Mittwoch, 25. März 2026



Gut, dass wir früh in Solar investiert haben

Seit zehn Jahren nutzen die Swimming Doctors auf beiden Schiffen Solarenergie für den täglichen Stromverbrauch. Was als guter Beitrag für die Umwelt gedacht war, hilft uns Kosten zu sparen. Ganz besonders jetzt, wo sich der Preis für Schiffsdiesel innerhalb weniger Tage verdoppelt hat. jg



Dienstag, 24. März 2026



Ist ja nur ein Glas Wasser…

Die Folgen des Irankriegs haben das (einst) goldene Land erreicht. Während Diesel bei uns um 30% teurer geworden ist, müssen die Menschen in Myanmar das doppelte bezahlen - vorausgesetzt, dass Kraftstoff verfügbar ist. Je weiter man aufs Land kommt, desto schwieriger wird die Versorgungslage. Wo es kein Diesel für den Generator gibt, steht die Wasserpumpe still. Dann müssen die Menschen Wasser aus dem Fluss trinken, im Bild rechts. Besser dran sind die Dörfer, die eine SoalrWasseranlage von uns bekommen haben. Da gibt es sauberes Trinkwasser, im Bild links. 5.000 Euro kostet der Bau einer Anlage. jg



Montag, 23. März 2026



Das waren noch Zeiten

An der Tankstelle wurde man bedient und das Benzin hat eine Mark gekostet. Lang ist das her - wer heute an der Tankstelle bedient werden möchte, muss nach Myanmar reisen. Da gibt es noch Bedienung an den Zapfsäulen – allerdings gibt es kein Benzin, oder kaum noch. Jerzy berichtet von mehr als 100 Fahrzeugen, die in langen Schlangen vor den Tankstellen warten. Benzin ist knapp und der Preis hat sich in den letzten Tagen verdoppelt. Fahren darf man sein Auto sowieso nur noch an geraden oder ungeraden Tagen, je nachdem, was für ein Kennzeichen das eigene Auto hat. jg



Sonntag, 22. März 2026



Bringen Sie mir ein innovatives Wasserprojekt
Klaus Michael Kühne

Gut zehn Jahre ist es her, dass Herr Kühne diesen Wunsch an uns richtete. Ein paar Monate später haben wir die erste Wasser/Solaranlage in Bagan gebaut, hier im BIld, sie funktioniert immer noch einwandfrei. Der Idee konnten wir Flügel geben: 90 Anlagen hat Min Min für uns in den letzten zehn Jahren in und um Bagan gebaut. Der Nutzen für die Bevölkerung ist enorm: täglich versorgen diese Anlagen 50.000 Menschen mit Trinkwasser. Ein Lichtblick in schwierigen Zeiten. Min Min berichtet: Some weeks ago I got the contact with the former head of the village who worked with us for solar water and the school renovation process. The village is now between two strong powers and suffered a lot from the fight. Fortunately our solar water station and the school were safe and sound from the fights. Unfortunately the house of the former head of the village and one house of a water committee member who always helped us was burned down to the ground. They are also now running away from the village and living where it seems to be safe. A lot of people are still living in the village, but more than 20% of the people are out of the village. We can not go there, it is forbidden. One great thing is that our solar water keeps providing water to those people who live in the village. They change six solar panels by themselves. The situation there is not stable and they fight frequently. SolarWater  Klaus-Micheal 1 is working now for about 3000 days. It has already reduced over 120 tons of CO2. And It will keep going. I feel sorry for is that I can not do much for the people who suffered there. But since half a year, we offer lunch once a week for 300 people who took shelter in Bagan. We will keep going to help them. Min Min from Bagan.



Samstag, 21. März 2026


Bitte mal herhören

Morgen um 11 Uhr zeigt die Jugend, was sie kann: wir empfehlen hier nicht ganz uneigennützig* das Kammerkonzert in der Allerheiligen Hofkirche. Händel, Bach und Mozart werden zu hören sein. Karten gibt es noch über die bayerische Staatsoper, Tel. 089 / 2185 –1920 oder auf www.staatsoper.de

* Besucher haben die Möglichkeit, für Umweltprojekte der Stiftunglife zu spenden