Projekte in Myanmar
Mit dem Bau unserer ersten Schule in Bagan im Jahr 2006 fing alles an. Seitdem ist das Delta als zweites Projektgebiet dazu gekommen. Seit 2020 ist unsere gemeinnützige Stiftung auch in Myanmar als Foundation registriert. Unser Video gibt weitere Informationen zur Projektarbeit in Myanmar.
Schulen und Dorfprojekte
Wir bauen Schulen und Solaranlagen, immer mit finanzieller Beteiligung der Menschen, pflanzen Bäume, stellen PAUL Wasserfilter auf und bilden Life Saver aus.
Aktuelles rund um die Projekte in Myanmar
Donnerstag, 10. September 2026
Dienstag, 1. September 2026
Mission accomplished
Für Felix war das Charity Dinner ein Heimspiel. Der sympathische Schweizer ist in Zürich genauso zu Hause wie in Yangon. Min Min war das erste Mal in der Schweiz. Er konnte den Gästen von den drei Solaranlagen erzählen, für die vor zwei Jahren gesammelt wurde – und von dem Donnerstagessen für 300 Flüchtlinge, für die dieses Mal gespendet wurde. Mit großem Erfolg: 58 Gäste und acht Freunde der Stiftung (die nicht teilnehmen konnten, aber trotzdem dafür gespendet haben) sichern mit diesem Abend die Versorgung von 300 Menschen für mehr als ein Jahr. jg
Samstag, 29. August 2026
Freitag, 28. August 2026
Zwei Plätze sind noch frei
Falls jemand spontan Zeit und Lust hat, bitte direkt bei Didi anmelden. Min Min ist mit dabei, er wird von unserem Engagement in schwierigen Zeiten berichten. Bei Anmeldungen aus Deutschland bitte die Vorwahl für die Schweiz berücksichtigen. Wir freuen uns auf einen genussvollen Abend, interessante Menschen und eine wunderbare HIlfsaktion für die Menschen in Myanmar. jg
Gestern in Bagan
In Bagan haben wieder 300 Menschen ein vollständiges gutes Mittagessen bekommen. Alles ist gut organisiert. In diesen Tagen, in denen Min Min in Deutschland unterwegs ist, kümmern sich Seinn Seinn und seine Freunde um das Mittagessen im Kloster. Vielen Dank an Friedrich und die vielen anderen Freunde, die unsere direkte Hilfe für die Menschen möglich machen. Jede Spende wird zu 100% in Essen umgewandelt. Ihr könnt uns beim Wort nehmen. jg
Donnerstag, 27. August 2026
There are a lot of good people around
Seit Dienstagmorgen ist Min Min in Deutschland zu Besuch. Der Slogan vom Café Hadleys fast die ersten Eindrücke dieser Reise wunderbar zusammen. In Frankfurt, Celle und Hamburg haben wir Freunde der Stiftung getroffen, die interessiert zugehört haben, wenn Min Min von Land und Leuten in schwierigen Zeiten berichtet. Die Reise geht weiter: morgen treffen wir Freunde in München und am Samstag sind wir in Zürich. jg
Dienstag, 25. August 2026
Unternehmerischer Erfolg sollte mit der Förderung des Gemeinwohls einhergehen
Klaus-Michael Kühne
Die Kühne Stiftung konzentriert sich auf Logistik, Klimaforschung, Medizin und Kultur. Die Stiftung ist operativ tätig, sie ist keine klassische Förderstiftung, die nur Gesuche prüft und Finanzmittel vergibt. Bis jetzt war es Klaus Michael Kühne selbst, der entschied, wo er investieren wollte, welche Unternehmen er für attraktiv hielt und welchen gesellschaftlichen Anliegen er sein Geld zukommen lassen wollte. Die Unterstützung unserer Projekte in Myanmar war Klaus-Michael Kühne wichtig, nachdem er sich selbst vor Ort von der Sinnhaftigkeit unserer Projekte überzeugt hatte. jg
Montag, 24. August 2026
Zugewandt, offen und interessiert
„Auf den ersten Blick wirkte er streng und unnahbar. Doch dieser Eindruck verflog im persönlichen Gespräch, da wirkte er zugewandt, offen und interessiert.“ So beschreibt die FAZ den großen deutschen Unternehmer in ihrem Nachruf gestern - und so habe ich Klaus Michael Kühne kennen gelernt. Sein Wunsch „Bringen Sie mir ein innovatives Wasserprojekt“ war der Anschluss zu einer wunderbaren Erfolgsgeschichte. Das ist zehn Jahre her, inzwischen laufen 90 SolarWasseranlagen in Myanmar. jg
Donnerstag, 20. August 2026
Heute ist Donnerstag
Die beiden warten schon auf das Mittagessen, die anderen 298 warten auch. Wobei wir nicht wirklich nachzählen, es mögen manchmal auch ein paar mehr sein. Meist kommen die Kinder mit ihren Müttern und alte Menschen. Wer jung und männlich ist muss auf den Feldern arbeiten, oder sich vorm Militär verstecken. Heute gibt es ein Lieblingsessen im Kloster: Gemüsesuppe, Fishball und Reis. Danke Min Min 🙏
Mittwoch, 12. August 2026
Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum braucht er was zu essen, bitte sehr!
Es macht ihn ein Geschwätz nicht satt, das schafft kein Essen her.
Bertolt Brecht
Damit Morgen 300 Menschen satt werden, braucht es ein wenig Vorbereitung. Die Frauen, die im Kloster untergekommen sind, versammeln sich heute Nachmittag in kleinen Gruppen. Die einen putzen Gemüse, die anderen bereiten das Fleisch für die Suppe vor. Die Frau von Min Min, ganz rechts im Bild, hat den Einkauf organisiert. Wenn Min Min in zwei Wochen nach Deutschland kommt, wird er uns berichten von Land und Leuten in schwierigen Zeiten. jg
Sonntag, 9. August 2026
Wir brauchen kein Geld, wir brauchen Wasser
Dorfältester in der dry zone
Die Begegnung mit den Menschen in der „dry zone“ ist schon lange her. Wir waren hingefahren, um eine Schule zu eröffnen. Nach einer wunderbaren Einweihungsfeier saßen wir noch mit dem Dorfbewohnern zusammen. „Der Schulbau ist preiswert gewesen, ich habe noch ein wenig Geld übrig…“ sagte ich in die Runde „… gibt es noch etwas, was wir für euch tun können?“ Die Antwort, siehe oben, war sehr einfach und ernüchternd. In diesem Sommer, in dem auch in Deutschland das Wasser knapp wird, erinnere ich mich an die Worte. Vor zehn Jahren, nach dem Fest in der Schule, nach den Worten vom Dorfältesten, haben wir angefangen Brunnen zu bohren. Mit Solarenergie fördern wir dort Trinkwasser aus 200-300 m Tiefe. Bis heute haben wir in der dry zone von Myanmar 82 Anlagen gebaut. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben. jg
Samstag, 8. August 2026
Bald wird hier gekocht
Der große Wunsch der Schwestern geht in Erfüllung: sie bekommen ein neues Gebäude für ihre Küche. Die Bauarbeiter und Maler sind fertig, jetzt wird geputzt und eingerichtet. Trotz der schweren Regenfälle in den letzten Wochen wurde das Gebäude termingemäß zum vereinbarten Preis fertiggestellt. Ein großes Dankeschön an Ko Naing, der das alles organisiert hat. jg
Besuch aus Deutschland
Die Menschen in Myanmar waren voller Zuversicht, als die Swimming Doctors 2016 an den Start gingen. Zehn Jahre später sieht die Welt anders aus, ein Besuch auf dem Schiff ist schwierig geworden. Man muss das Beste aus den Gegebenheiten machen. Das Artemed Team war in Yangon, es gab gute Gespräche und Fortbildungsangebote für das medical Team. Alle haben sich gefreut, Wolf nach langer Zeit mal wieder zu sehen: voller Engagement für dieses wunderbare Projekt - auch in schwierigen Zeiten. jg
Donnerstag, 6. August 2026
Samstag, 1. August 2026
Menschliche Roboter sind auf dem Vormarsch
Der Münchner Stadtrat hat den Einsatz von „Empathie Robotern“ in Seniorenheimen empfohlen. Diese menschlichen Roboter können plaudern und Witze erzählen, heißt es in einer Pressemitteilung. In Yangon sind die Senioren, die von den „sister of the poor“ betreut werden, von so einer Zukunft noch weit entfernt. Ob es die Sister in 20 Jahren noch geben wird wissen wir nicht - aber solange sich die Schwestern engagieren, wollen wir das unterstützen. Es ist auch ein kleiner Beitrag zu einer menschlichen Gesellschaft. jg
Sonntag, 26. Juli 2026
Für 30 Gäste gab’s nur Reis
Für das “Globo Dinner“ gestern Abend in Weihenstephan wurde die Weltbevölkerung symbolisch auf hundert Personen reduziert. 10 Gäste bekamen ein drei Gang Menü serviert, 60 bekamen ein Tellergericht. Für 30 Menschen gab es eine Schale Reis, sonst nichts. Kein Gast konnte sich seinen Tisch aussuchen, die Plätze wurden ausgelost (wie im richtigen Leben) jg
Freitag, 24. Juli 2026
Das die KI Befunde liest und Diagnosen vorschlägt, gehört heute schon in vielen chinesischen Kliniken zum Alltag. Die KI-Assistenz verbreitet sich rasant in China, besonders auf dem Land, wo das Gesundheitssystem am dünnsten ist. Und die Entwicklung geht noch weiter: viele Chinesen nutzen jetzt schon eine Gesundheits App, die die Daten aus der Smartwatch mitliest und notfalls an ein angeschlossenes Krankenhaus weiterleitet. Dort schaut nicht der Arzt auf die Daten, sondern sein digitalen Doppelgänger. Viele renommierte Ärzte in China haben bereits KI-Kopien ihrer selbst anfertigen lassen. Gefüttert wurden diese Kopien mit riesigen Datenmengen, die über Jahre gesammelt wurden. Jetzt halten die KI-Kopien in der App rund um die Uhr Sprechstunde. Ich frage mich, ob das in zehn Jahren die Zukunft für die Menschen im Delta sein wird…?
Der KI-Arzt ist rund um die Uhr erreichbar
Mittwoch, 22. Juli 2026
In Zürich wird ein wunderbares 6-Gang Menüe serviert
und 300 Menschen in Bagan dürfen mitessen
Die feine Küche von Lucia und Felix gibt’s eigentlich nur in Yangon. Aber der Weg nach Yangon ist weit. Um so besser, dass die beiden in unsere Nähe kommen. Genau gesagt nach Zürich. Dort gibt es am 29. August ein festlichen Abendessen für 60 Gäste. Nun sind 300 Euro pro Person viel Geld, auch wenn Aperitif, Wein, Wasser und Kaffee enthalten sind - aber wenn man bedenkt, dass dieses Geld zu 100% an unsere Stiftung geht, sieht das schon anders aus. Und wenn man dann noch hört, dass der Betrag verdoppelt wird, kann man sich eigentlich nur schnell anmelden 😊 schickt uns einfach eine Mail, wenn Ihr dabei sein wollt. Wir würden uns freuen. Ganz besonders freuen sich die 300 Menschen, für die wir jeden Donnerstag in Bagan kochen (kostet ein Euro pro Kopf) der Erlös ist für sie bestimmt. jg
Freitag, 17. Juli 2026
Der eigene reflektierte Augenschein ist immer noch die wichtigste Informationsquelle. Karl W. Mekiska
Der Mann muss es wissen: der große Lehrmeister des sauberen Journalismus hat jahrzehntelang die Nachrichtenredaktion der Süddeutschen Zeitung geleitet. Wir folgen dieser Vorgabe und nehmen alle Projekte, die von uns gefördert werden, selbst „in Augenschein“ wie man früher so sagte. Heute würde man sagen: Wir fahren selber hin. Schauen, was zu machen ist und dokumentieren, was wir gesehen haben. Dem Karl hätte das gefallen. jg
Donnerstag, 16. Juli 2026
15.000 Essen
Die Burmesen sind uns viereinhalb Stunden voraus, dort ist schon Mittagszeit, wenn ich Morgens mein Handy einschalte. Seit 50 Wochen bekomme ich jeden Donnerstag die Bilder von unserer Essensausgabe in Bagan. Min MIn und seine Frau kümmern sich zuverlässig darum, dass 300 Menschen sich sattessen können. Menschen, die ihr zu Hause verlassen mussten, weil dort gekämpft wird. Sie sind im Kloster untergekommen, die Mönche bieten Ihnen ein Dach über dem Kopf - und wir bieten jeden Donnerstag ein Mittagessen an. Heute gibt’s Hühnchen, das hatten sich die Kinder gewünscht. Wenn wir richtig nachgezählt haben, sind es 15.000 Essen, die wir bis heute ausgegeben haben. Danke Min Min 🙏
Donnerstag, 9. Juli 2026
Es ist Donnerstag…
…. und wie jeden Donnerstag hat Min Min in Bagan für 300 Menschen gekocht. Heute gibt es „their favorite fishbowl curry with rice and a mixed vegetable soup“ wir wünschen guten Appetit und senden ein großes Dankeschön an Min und Sein Sein für ihre nachhaltige Hilfe für Frauen, Kinder und Alte, die vor dem Krieg geflohen sind. Die Männer versuchen trotz aller Schwierigkeiten ihre Felder zu bestellen. jg
Dienstag, 7. Juli 2026
Die 8 Besten
Im Viertelfinale der WM treffen sich ab Morgen die acht besten Fußballmannschaften. Die Schweiz ist mit dabei, wer hätte das gedacht. Überträgt man die Idee der acht besten auf die Spendenbereitschaft auf dieser Welt, sind die Amerikaner, die Ukrainer und die Burmesen ganz vorne, bei den 8 Besten. Die Deutschen liegen im „World giving Index“ auf Platz 37, gar nicht so weit entfernt von der aktuellen Platzierung im Weltfußball. jg
Montag, 6. Juli 2026
Nicht bei uns, sondern bei der Bundesregierung. Der Bundesfinanzminister muss sparen, das trifft auch den Etat von Frau Reem Alabali Radovan. Die Ministerin für Entwicklungshilfe rechnet mit drastischen Kürzungen. Während Deutschland sein Engagement reduziert, bauen andere Staaten ihre Präsenz aus: China, Russland und die Golfstaaten investieren immer stärker in Entwicklungshilfe. Sie gewinnen dadurch mehr politischen und wirtschaftlichen Einfluss in Afrika und Asien.
Die Teilung von unserem Etat haben wir vor 20 Jahren in den Grundsätzen der Stiftung festgeschrieben: die Hälfte aller Gelder wird in Deutschland ausgegeben, weil das das Land ist, in dem wir leben. Die andere Hälfte geben wir für Menschen und Projekte in Entwicklungsländern aus. Diesem Grundsätzen bleiben wir treu. In Myanmar werden wir auch in Zukunft Menschen unterstützen, die selbst viel dafür tun, um einigermaßen über die Runden zu kommen. jg
Donnerstag, 2. Juli 2026
Mittwoch, 24. Juni 2026
300 Euro pro Kopf - oder für dreihundert Menschen ?
Seit mehr als 100 Jahren versorgt uns ein französischer Reifenhersteller jedes Jahr mit Restauranttipps. Am Dienstag war es wieder soweit, da wurden in Frankfurt die Feinschmecker Sterne verteilt. 300 Euro pro Kopf kann man schon leicht hinblättern, wenn man Sterne essen möchte. Ganz ohne Sterne und doch ganz besonders wird heute Mittag, wie jeden Donnerstag, für 300 Menschen in Bagan aufgetischt. Es gibt eine Gemüsesuppe und Chicken Curry mit Reis. Kostet 300 Euro für die dreihundert Menschen, die Ihr Zuhause verloren haben. jg
Dienstag, 23. Juni 2026
The president’s drug
Keytruda ist eins der besten Krebsmedikamente der Welt. Es ist teuer und rettet Leben, wenn man im richtigen Land lebt. Deutschland gibt jährlich 540 Milliarden Euro für die Gesundheit aus: 6.500 Euro pro Kopf. Myanmar gibt jährlich 3 Euro pro Kopf für die Gesund aus. Dort gibt es nur wenige Ärzte, schlecht ausgestattete Krankenhäuser und Medikamente nur gegen Barzahlung. Keytruda ist im goldenen Land unbezahlbar. Die Amerikaner nennen das Medikament „the president‘s drug“ weil Jimmy Carter damit erfolgreich behandelt wurde.
Bei den Swimming Doctors werden keine Krebspatienten behandelt, die Teams kümmern sich um Zahnschmerzen, Kinderkrankheiten, Alte mit Bluthochdruck und Diabetis. Wer Geld hat, zahlt einen kleinen Obolus, wer kein Geld hat, wird umsonst behandelt. Im letzten Jahr wurden insgesamt 30.000 Patienten auf den zwei Schiffen behandelt. jg
Montag, 15. Juni 2026
Three German Brothers
Now our SolarWater is ready and it is running very well. The name of the village is Htein Kan. There live 150 families with 750 people. The depth of the tube well is 900 feet. For the moment it is very cloudy, yesterday we had rain in Bagan. But even when it’s cloudy, SolarWater is running well. Thank you, Engelbert and brothers for this wonderful help. Many warm greetings from the villagers. They are very active, they cover the project with a fence. Please call me, if you want to have more information. Best regards from Min Min, mobil: +95 9. Best regards from Min Min, Mobil.444 004 345
Sonntag, 14. Juni 2026
Noch eine gute Nachricht aus Myanmar
Wir bauen wieder: die Sister of the poor bekommen eine neue Küche. Im August soll alles fertig sein, dann können die Suppen für hundert Menschen in einem überdachten Raum gekocht werden. Die Schwestern sind dankbar und ich freue mich auf eine Projektbesichtigung mit Mittagessen bei meinem nächsten Besuch in Yangon. Ein bisschen dauert es noch. jg
Freitag, 12. Juni 2026
Fwd:
Auf der anderen Seite vom Fluss
Wer mal in Bagan war, erinnert sich an den Blick über den Irrawaddy River. Wir sind oft drüben gewesen, auf der anderen Seite, bei unseren Ausflügen in die Dörfer, bei Schuleinweihungen und zum Bäume pflanzen. Seit drei Jahren können wir nicht mehr rüber, auf der anderen Seite wird gekämpft. Der Blick über den Fluss verheißt nichts Gutes: letzte Woche haben sie in dem Dorf mit unserer Olivia School tausend Häuser niedergebrannt. Heute ist Donnerstag. Min Min hat wieder für 300 Menschen gekocht, die aus den Dörfern geflohen sind. jg
Mittwoch, 10. Juni 2026
Our kids are ready and very excited in the early morning. It's their first day back to school after long summer holidays. Now they start in the academic year 2026/27. After a long while, they will meet some old friends and will get some new friends. Total 110 kids from our orphanage are going to the school around the corner. 55 boys and 55 girls. School schedule is 9 am - 2:30 pm, so they have to bring a lunch box with them. You can see in the picture how they are preparing for first day of the school. Best regards Naing
Donnerstag, 4. Juni 2026
Mit Brief und Siegel
Mit Brief und Siegel
Ein Wachs- oder Bleisiegel machte im Mittelalter aus einem gewöhnlichen Papier ein vertrauenswürdiges Dokument. Zeitgemäß „siegeln“ wir unsere Projekte mit Geodaten, damit die Spender wissen, wo genau ihr Geld geblieben ist. Mit einem Blick aus dem All (und guter Auflösung von Google Earth) kann man dann unsere Projekte sehen. Hier im Bild die gerade fertiggestellte WasserSolaranlage in der Nähe von Bagan. Min Min berichtet:
Good morning and Mingelabar from Bagan. Now we finished SolarWater „Rotary Munich Central 20“. It is not so easy to send the location, we are afraid of safety leakage. Thank you for support our people in this difficult situation. You help us with the two most important things: water and food. Best regards, Min Min from Bagan.
Mit Brief und Siegel
Mit Brief und Siegel
Ein Wachs- oder Bleisiegel machte im Mittelalter aus einem gewöhnlichen Papier ein vertrauenswürdiges Dokument. Zeitgemäß „siegeln“ wir unsere Projekte mit Geodaten, damit die Spender wissen, wo genau ihr Geld geblieben ist. Mit einem Blick aus dem All (und guter Auflösung von Google Earth) kann man dann unsere Projekte sehen. Hier im Bild die gerade fertiggestellte WasserSolaranlage in der Nähe von Bagan. Min Min berichtet:
Good morning and Mingelabar from Bagan. Now we finished SolarWater „Rotary Munich Central 20“. It is not so easy to send the location, we are afraid of safety leakage. Thank you for support our people in this difficult situation. You help us with the two most important things: water and food. Best regards, Min Min from Bagan.
Dienstag, 2. Juni 2026
Eine Chance fürs Leben
1935 brachte eine Frau ihren neunjährige Nichte in einen Waisenhaus. Ein Mädchen mit braunen Locken namens Norma Jeane Baker. Sie war kein Waisenkind, ihre Mutter hatte das Kind abgegeben, weil sie überfordert war. Der Vater hatte sich früh aus dem Staub gemacht. Es könnte auch die Geschichte von einem unserer Kinder in Yangon sin. Wenn solche Kinder im Waisenhaus aufwachsen, bekommen eine Chance fürs Leben. Ob das Leben dann besser oder schlechter sein wird, liegt nicht in unserer Hand. Wie bei unseren eigenen Kindern können wir nur dafür sorgen, dass sie einen bestmöglichen Start bekommen. Die Geschichte von Norma Jeane endete traurig. Als Marilyn Monroe wäre die gestern 100 Jahre alt geworden. jg
Samstag, 30. Mai 2026
Die Wege der Bürokratie sind unergründlich
Nicht nur in Deutschland, auch in Myanmar. Nach langen Verhandlungen mit verschiedenen Behörden steht fest: der Name von unserem Schiff muss geändert werden. Nun sind wir als „Doctors going in Creek“ unterwegs. Im Gegenzug gibt es eine Betriebsgenehmigung. Die Zusammenhänge muss man nicht verstehen, aber akzeptieren. Wichtig ist, dass das Schiff weiter im Einsatz bleiben darf. In Deutschland werden wir weiter von den „Swimming Doctors“ berichten. jg
It’s Thursday
We cooked Chicken and vegetables soup. Best regards from Bagan. Min Min and Seinn Seinn
Hinter der kurzen Nachricht von Min Min stecken die Lebensgeschichten von 300 Menschen. Letzte Nacht wurden in der Nähe von Bagan 150 Häuser niedergebrannt. Immer mehr Menschen fliehen aus den Dörfern. Nun sind es schon 600 Menschen, die im Kloster Unterschlupf gefunden haben. Wir helfen so gut wir können. Ein Euro kostet das Essen pro Kopf. jg
Donnerstag, 21. Mai 2026
Donnerstag, 14. Mai 2026
Zuverlässig sein heißt das zu tun, worauf die Menschen zählen.
Walter Jakoby
Es ist Donnerstag. Min Min hat wieder ein Mittagessen für 300 Menschen organisiert. Alle sind eingeladen, sie hätten auch nicht das Geld, um sich so ein Essen zu leisten. Es gab Gemüsesuppe und Eierspeisen, es ist das Highlight der Woche für die Menschen, die aus ihren Dörfern fliehen mussten. Danke Min Min 🙏
Mittwoch, 13. Mai 2026
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu grundlegende medizinische Versorgung. Diese Menschen haben keine Krankenversicherung. Wer krank ist muss zahlen. Wer kein Geld hat, findet sich mit seinem Leiden ab. In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute die lesenswerte Geschichte von Vanessa und den Mercy Ships. Eine wunderbare Frau und ein ausgezeichnetes Hilfsprojekt. Wir sagen Respekt und Anerkennung im Namen der Swimming Doctors - sozusagen von Schiff zu Schiff. jg
Dienstag, 12. Mai 2026
Freudige Überraschung
Heute stehen die Pflegekräfte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nicht nur In Deutschland, auch international, auch in Myanmar. Für Ko Naing in Yangon war das ein guter Grund für einen Besuch bei den Sister of the Poor. Als kleine Überraschung hatte er für jede Pflegekraft eine Rose dabei. Im Bild sind zwei von den 30 ehrenamtlichen Helferinnen zu sehen, die die Schwestern unterstützen. Danke, Ko Naing 🙏
Sonntag, 10. Mai 2026
Auch in Myanmar wird heute Muttertag gefeiert
Für die beiden Jungs gibts nichts zu feiern, sie wachsen ohne Mutter auf. Nachdem der Vater früh verstarb, konnte die Mutter ihre zwei Kinder nicht ernähren. Sie ging nach Thailand, um ein bisschen Geld zu verdienen. Die Kinder brachte sie vorher ins Kloster. Als es dort eng wurde, kamen die Brüder ins Kinderheim nach Yangon. Dort leben sie jetzt schon ein paar Jahre. Khon Tun Khin, im Bild rechts, ist acht Jahre alt. Mit Carmen und Ralph hat er zwei nette Paten in Deutschland. Für den kleinen Bruder Khon Hla Myo, 5 Jahre alt, suchen wir noch eine Patin oder einen Paten. jg
Donnerstag, 7. Mai 2026
Gute Nachrichten
Aus Myanmar kommen hin und wieder gute Nachrichten, die leicht untergehen im Strom der Weltereignisse. Die erste gute Nachricht: vor ein paar Tagen wurde Aung San Suu Kyi aus der Haft entlassen. Nun ist sie (etwas besser) untergebracht im Hausarrest. Die zweite: wir bauen in diesen Tagen eine weitere WasserSolaranlage in Bagan. Die dritte gute Nachricht kommt von unsere Mangroven. Die wachsen weiter, speichern CO2 und schützen die Küste, auch wenn der Bereich südlich vom Ngapali Beach aktuell für uns nicht zugänglich ist. jg
Kontinuität schafft Vertrauen
Es sind nicht die großen Gesten, die Vertrauen schaffen, sondern Versprechen, die gehalten werden. Und es sind Menschen die bleiben, auch wenn es unbequem wird. Heute am Donnerstag hat Min Min wieder gekocht. So, wie er seit acht Monaten jeden Donnerstag für 300 Menschen kocht, die aus den umkämpften Dörfern geflohen sind. Danke Min Min 🙏
Dienstag, 5. Mai 2026
Was macht eigentlich Madhavi ?
In Indien ist sie aufgewachsen, hat dort studiert und geheiratet. In den 90er Jahren zog es die junge Frau mit ihrem Mann nach Texas. Neben der Arbeit in ihrer Praxis ist die sympathische Augenärztin weltweit mit den „Eye doctors“ unterwegs: 28 Einsätze hatte sie in Entwicklungsländern. Kennengelernt haben wir uns erst in Myanmar und dann in Äthiopien. Seit vielen Jahren unterstützt Madhavi unsere Studenten in Myanmar und in der Ukraine. Heute haben wir uns auf ein Bier in München getroffen. Wunderbar 👍
Mittwoch, 22. April 2026
A child from a village near Bagan
Yen Sein is four years old. Her parents are poor farmers, they grow some vegetables on the sandbank of Irrawaddy river when the water is low. Some nearby fields were destroyed and burned, so they live on the sandbank and keep an eye on their fields. For safety reasons, Yen Sein live with her sister and her grandma in the Bagan monastery. They do not know when they can go back home, in the moment no chance. Her grandma told me that our food donation every Thursday is the best meal of the week. The other six days, they have only survival meals. So they are very thankful and send a lot of well wishes to our donors. Wish best regards, Min Min from Bagan.
Mingalabar dear friends and donors
Today is the earth day 2026. That’s a good reason to inform you, that we have reduced more than 4.000 tons CO2 in the last eleven years. 72 out of our 75 SolarWater projects in villages around Bagan are running well. Three projects were damaged because of the war in this area. Our SolarWater projects are most important for the daily life of the people. My greatest thanks to all friends and donors for support. Also greatest thanks to my team, that went to the villages and build SolarWater in this difficult and dangerous situation. I wish you all to be happy and healthy. With best regards, Min Min from Bagan.
Dienstag, 14. April 2026
May I wish you all a Happy New Year
Swimming doctors just finish our Mission Nr 105, now we will take a break til the end of the month. Medical team will go home and take a rest, seamen have to stay on board. We all celebrate the water festival. People believe, that the bad things disappear after they throw the water, so that next year can start without bad things. Not only to the people, we also throw water to our ship, so that we all have the chance to start in a happy new year. Best regards, Ko Naing
Montag, 13. April 2026
Alle Süden sind abgewaschen…
…jedenfalls bei den Kindern und bei Capt. Wilk (sofern es da überhaupt irgendetwas zu waschen gegeben haben sollte). Im Kinderheim wurde heute der Beginn des Wasserfestes gefeiert. Die Sünden des alten Jahres sind abgewaschen, nun werden alle blitzblank sauber ins neue Jahr gehen. Bis zum Donnerstag ruht die Arbeit im ganzen Land, „Thingyan“ ist das größte und wichtigste Fest des Landes. Ob die Generäle auch ordentlich gewaschen wurden ist uns nicht bekannt. jg
Donnerstag, 9. April 2026
Ab heute 12 Uhr kostet der Liter Diesel 6 Euro
Diese Nachricht würden wir nicht verkraften, in Myanmar ist sie Realität. Der Preis für Diesel ist in Bagan innerhalb weniger Tage von 2.000 Kyat auf 6.000 Kyat hochgeschnellt. Auf Deutschland übertragen wäre das so, als wenn der Dieselpreis von 2.00 auf 6.00 Euro steigen würde. An den Tankstellen rund um Bagan gibt es lange Warteschlangen. Für 6.000 Kyat bekommt man nur ein paar Liter. Wer mehr braucht, muss sich auf dem Schwarzmarkt umschauen, da kostet der Liter aktuell 12.000 Kyat. Im Glück sind jetzt die 90 Dörfer, die eine SolarWasseranlage von uns bekommen haben. Die brauchen den Diesel Generator nicht mehr. 5.000 Euro kostet der Bau einer Anlage. jg
Es ist Donnerstag…
…und wie jeden Donnerstag gibt es in Bagan ein Essen für 300 Menschen, die aus ihrem Dorf geflüchtet sind. Heute Mittag gibt es eine traditionelle Suppe mit Eiern. Min Min hat gesagt, das sei ein verspätetes Ostergeschenk. Ganz links im Bild ist Sein Sein zu sehen, die Frau von Min Min. Sie hilft jeden Donnerstag bei der Essensausgabe. Tolles Projekt. Großartige Hilfe für 300 Menschen, die nicht viel mehr kostet, als manche Menschen bei uns für ein Abendessen zu zweit ausgeben. jg
Mittwoch, 8. April 2026
Kinder geht immer
Fundraiser
Das war die einfache Antwort auf die Frage, wie man Spender gewinnt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Spenden in Deutschland an Organisationen gehen, die sich um benachteiligte Kinder kümmern. Mit alten Menschen lässt sich nicht gut werben. Wir tun es trotzdem - nicht nur heute, am Tag der älteren Generation. Unsere Stiftung engagiert sich nicht nur für Kinder, sondern auch für alte Menschen: in Myanmar (hier im Bild) und in Deutschland. jg
Dienstag, 7. April 2026
Jeder kommt dran
Wer in Deutschland einen Termin beim Arzt haben möchte braucht gute Nerven, oder gute Beziehungen. Viele Praxen sind überlastet. Für die Menschen im Delta ist die Sache einfacher, wenn die Swimming Doctors in der Nähe sind: jeder kommt dran, immer schön der Reihe nach. Die Doctors halten ihre Sprechstunde so lange geöffnet, bis der letzte Patient versorgt ist. Eine kleinen Betrag zahlt jeder selber wenn er Geld hat. Kinder und Jugendliche, Mönche und arme Menschen werden umsonst behandelt. jg
Freitag, 3. April 2026
Hamsterkäufe bei Eiern sind unnötig...
…es sind genug für alle da, jedenfalls bei uns in Deutschland. In Myanmar sieht die Sache anders aus, da hat sich der Eierpreis in den letzten Jahren vervierfacht, so wie der Reispreis. Zwar sind in dem buddhistischen Land gefärbte Ostereier nicht besonders gefragt (der Anteil der christlichen Bevölkerung liegt bei 7 Prozent) aber die Eierpreise sind ein Indikator für die sprunghafte Preisentwicklung im Land. Unser Ostergeschenk für 300 Flüchtlinge in Bagan ist ein festliches Menü mit Eiern, Reis, Suppe, Gemüse und Salat. Das ganze Menü kostet dort so viel wie ein bemaltes Osterei hier.
Dienstag, 31. März 2026
Was sind das für Leute,
Was sind das für Leute,
die sich jede Woche treffen um Gutes zu tun?
Sie pflanzen Bäume und unterstützen die Tafeln, sie finanzieren den Bau von Schulen und unterstützen die Swimming Doctors in Myanmar. Rotary Clubs sind ein echter Motor für gemeinnützige Projekte im In- und Ausland. Laut einer Studie leisten sie pro Jahr tausende Sozialprojekte und enorme Ehrenamtsstunden. In den Clubs geht es auch um Freundschaft, Austausch und Kooperation. Bekannte Persönlichkeiten wie Konrad Adenauer, Hans-Dietrich Genscher oder Roman Herzog waren Mitglieder. Seit 20 Jahren engagieren wir uns gemeinsam mit verschiedenen Rotary Clubs. jg
Das Geheimnis von Bad Arolsen
Manche Besucher kommen in die Stadt, um das Residenzschloss zu sehen, das „Versailles Nordhessens". Auch ein Spaziergang durch die historische Eichenallee wird empfohlen. An diesen Schönheiten erfreut man sich am besten gemeinsam mit den Menschen, die dort leben, die dort verwurzelt sind. Eine gute Fügung hat mich vor 14 Jahren das erste Mal hierher gebracht. Hier habe ich nette, engagierte Menschen kennen gelernt, die unser Engagement mit Rat und Tat unterstützen. Die Freude Gutes zu tun verdoppelt sich in dieser Gemeinschaft. Ein großes Dankeschön an den Rotary Club Korbach - Bad Arolsen. jg
Sonntag, 29. März 2026
Vor ein paar Tagen…
…haben wir die letzten Projekte im Erdbebengebiet abgeschlossen. Dieses Haus am Inle See gehört dazu. Ko Naing hat uns gestern das Bild geschickt, er war wieder vor Ort. Dieses kleine Haus war sozusagen ein „Nachschlag" zu den 55 Häusern, deren Wiederaufbau wir nach dem Erdbeben finanziert haben. Wenn man in den südlich abgelegenen Teil vom See kommt, sieht man noch viele Familien, denen man gerne helfen möchte…. jg
Samstag, 28. März 2026

Heute vor einem Jahr…
…haben uns die Bilder vom Erdbeben in Myanmar aus dem Schlaf gerissen. Viele Menschen haben gespendet. Dank unsere engagierten Mitarbeiter und eines guten Netzwerks konnten wir die Hilfe schnell zu den Menschen bringen. Ein Jahr nach dem Unglück verschärft nun Irankrieg die Dauerkrise in dem einst goldenen Land. Die FAZ berichtet heute ausführlich zu der aktuellen Situation im Land. Wir bleiben engagiert. jg
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