Über uns

Ja, wir haben einen Vorstand und eine Satzung - und sind doch keine klassische Stiftung, eher ein engagierter Freundeskreis. Während manche Menschen mit großer Leidenschaft Golf spielen, oder Fahrrad fahren, engagieren wir uns für Bildung, Klima und Umwelt. Im Team sind wir 30 Menschen, die in verschiedenen Städten wohnen und unterschiedliche Leben leben. Uns verbindet die Freude und ein hoher inhaltlicher Anspruch für das, was wir tun. Jeder zahlt die Kosten für sein Engagement (auch Flüge, Hotels und Briefmarken) selber.
Aktuelles von Über uns
Stiftunglife - Über uns

Sonntag, 9. Mai 2021

Was macht eigentlich Tilman ?



Kindergarten in Hannover - Grundschule in Innsbruck - Gymnasium in Stuttgart - Gapyear in Myanmar - Studium in Friedrichshafen, Canada, Amerika und England. In seinen jungen Jahren hat Tilman schon viel der Welt gesehen. Mit einem Master of Science in Development Management in der Tasche startet er nun ins Berufsleben. Bei uns engagiert sich Tilman seit vielen Jahren, in diesem Jahr zusammen mit Gerd und Herrn Luy im Evaluierungsteam. Die drei wollen herausfinden, was wir in der Stiftunglife gut machen - und was wir besser machen könnten. Die Antwort findet man am besten, wenn man die richtigen Fragen stellt. Tilman diskutiert, organisiert und verschickt die Fragebögen im ersten Step an Projektleiter und Spender. Auf das Ergebnis dürfen wir gespannt sein. jg


Donnerstag, 6. Mai 2021

Peanuts



Für Hilmar Kopper waren das Peanuts

Dr. Jürgen Schneider war verschwunden und mit ihm viele Millionen. Der Immobilienkönig der 90er Jahr wurde nach einiger Zeit gefunden, die vielen Millionen nicht. Damit solche Pannen nicht bei uns passieren, veröffentlichen wir alle Ein- und Auszahlungen der Stiftung In einem gläsernen Konto. Jeder Interessierte kann genau nachverfolgen, wann welche Beträge eingehen - und wofür sie verwendet werden. Wer es ganz genau haben möchte, bekommt die komplette Bilanz der Stiftung zur Einsicht. jg


Dienstag, 27. April 2021

Was macht eigentlich René ?



Oscar Verleihung in Hollywood ?

Verdient hätte er es, aber dieser Mann steht selten auf der Bühne, meistens wirkt er im Hintergrund. Jeder Freund der Stiftung hat schon mal etwas von René in der Hand gehabt: eine Karte, ein Büchlein, eine Urkunde, oder ganz neu: den Klimapass. Seit fast dreißig Jahren prägt der sympathische Hamburger das Bild der Stiftung. Für dieses Pro bono Engagement der Spitzenklasse haben wir uns auf Föhr bedankt, bei unserem Teamtreffen vor drei Jahren. Dafür bedanken wir uns jeden Tag - und ganz besonders heute, am Welt Grafikertag. jg


Montag, 26. April 2021

Was macht eigentlich Angelika ?


Von Äthiopien nach Syrien

Das Bild ist schon ein paar Jahre alt. Angelika (dritte von links) hat damals zusammen mit Christiane (ganz links) unser Augen/Brillen Projekt in Addis organisiert. Das Projekt mussten wir leider einstellen, weil die Kommunikation und die Abwicklung schwierig waren. Nun gibt es eine neue Aufgabe für die sympathische Rechtsanwältin aus Hamburg: Angelika wird die Syrienhilfe der Stiftung koordinieren. Ahmad unterstützt nach besten Kräften und auch Christiane ist mit dabei. Wir freuen uns über die Möglichkeit, syrische Familien in Schwierigkeiten ganz direkt zu unterstützen. Es ist ein kleiner Anfang - ob mehr daraus wird, werden wir im Lauf des Jahres sehen. jg



Dienstag, 20. April 2021

Gute Nachrichten/5



Zuversicht

In hoch entwickelten Ländern gelten Pessimisten gelten als kritisch und smart, Optimisten werden oft für sorglos und naiv gehalten. Beide Haltungen sind nicht sehr hilfreich. Gebraucht werden Realisten mit Sportsgeist, die auf der Grundlage von Forschung und Wissenschaft die Probleme der Zukunft im Blick haben. Über viele Fortschritte können wir uns schon heute freuen. Der Spiegel hatte bis vor zwei Jahren eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel „Früher war alles schlechter". In kommentierten Grafiken mischten sich Schweres und Leichtes, Ernstes und Heiteres, die facettenreiche Verbesserung der Welt wurde sichtbar. Wer hätte schon gewusst, dass in Nigeria mehr Filme produziert werden als in Hollywood? Und das in Ruanda schon seit zehn Jahren Plastiktüten verboten sind? Hans Rosling, der positiv denkende Schwede, bezeichnete sich als „Possibilist", der auch in schwierigen Zeiten an die bessere Welt glaubt. Dieser positiven Sicht schließen wir uns an, wenn wir Bäume pflanzen und Schulen bauen. Das aktuelle Jahrbuch der Stiftung wird den passenden Titel bekommen: Zuversicht


Sonntag, 18. April 2021

Sonntagsrunde



Corona hat uns allen viele Einschränkungen gebracht – und einen großen Sprung in die Digitalisierung. Seit ein paar Monaten treffen wir per Video Meeting mehr Menschen, als das im echten Leben möglich ist. Für den Gedankenaustausch mit den Freunden der Stiftung ist das wunderbar. Jeden Sonntag gibt es ein Thema. Heute ging es um unsere Schulen, um die Menschen und das Leben in Myanmar. Vielen Dank an alle, die sich Zeit dafür genommen haben. Am kommenden Sonntagmittag um 12 Uhr wird unsere kleine Hilfe für die Menschen in Syrien im Mittelpunkt stehen. jg


Donnerstag, 15. April 2021

Unser Klimapass


Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es  frei nach Erich Kästner

In den letzen acht Wochen haben schon 100 Freunde der Stiftung ihren persönlichen Klimapass bekommen. Den Pass bekommt jeder, der mindestens 330 Euro für Klima und Umwelt spendet - dafür können wir 12 Tonnen CO2 ausgleichen. Alle Spenden gehen in einen Klimakorb, dann werden zu je einem Drittel Bäume gepflanzt, Kochöfen und Solaranlagen gebaut. Zum Jahresende bekommt jeder den Nachweis über die Klimainvestitionen. Nachdem wir im letzten Jahr viele Bäume gepflanzt und Solaranlagen gebaut haben, wird der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Kochöfen liegen. Mit jedem Ofen sparen wir eine Tonne CO2 und halbieren den Holzverbrauch. jg 


Freitag, 9. April 2021

Heute in der FAZ

Dahinter steckt ein kluger Kopf

Wir kennen den Slogan, mit dem die Frankfurter Allgemeine Zeitung wirbt, und wir kennen den Autor dieser Berichterstattung: in vielen Sonntagsrunden war Dr. Christoph Hein unser Gast. Geboren in Köln, aufgewachsen in Münster. Nach dem Abitur widmete er sich dem Segeln und dem Reisen. Dann Studium der Ethnologie und Philosophie, danach Germanistik, Soziologie und Betriebswirtschaft. Ein Forschungsaufenthalt an der Akademie der Künste in Leipzig verschaffte 1989 Einblick in das Sterben der DDR. Um das Wirtschaftsleben von innen kennenzulernen, folgten zwei Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens. Da sich das Interesse am Journalismus durchsetzte, nahm er ein Angebot der „Welt" an, in deren Wirtschaftsredaktion einzutreten. 1998 Wechsel als Wirtschaftskorrespondent zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ende 1999 Umzug nach Singapur. Als Wirtschaftskorrespondent berichtete er zehn Jahre über China und Südostasien, später kam der indische Subkontinent hinzu. Heute konzentriert er sich auf den Süden der Region, von Pakistan bis in die Pazifikregion. Dr. Christoph Hein ist Autor mehrerer Bücher. jg


Donnerstag, 8. April 2021

Money, money


Was ist ein fairer Preis ?
Wieviel kostet es, ein Kind groß zu ziehen? 
Wie viel Geld braucht man pro Patienten? 
Was kostet der Bau einer Schule ?
Warum kostet ein Apfelbaum mehr als ein Mangotree ?
Bekommen sie Studenten ihr Geld ?

Das sind viele Fragen in unsicheren Zeiten. Hier unsere Antworten der Reihe nach:

Ein fairer Preis für unsere Schulbauten bildet sich aus den Kosten für die Baumaterialien + fairer Bezahlung für die Handwerker, die für uns arbeiten.
In Deutschland spricht man man sechsstelligen Summen, in unserem Kinderheim in Myanmar brauchen wir 3 Euro pro Tag und pro Kind
Bei den Swimming Doctors brauchen wir 6 Euro pro Patient incl. aller Untersuchungen, Behandlungen und der notwendigen Medizin.
Eine Schule mit fünf Klassenräumen kostet 33.000 Euro. Schulmöbel sind im Preis enthalten. Die Lehrer werden vom Staat bezahlt.
Junge Apfelbäume kosten in Deutschland 10 bis 20 Euro. Eine Baumschule in Myanmar verlangt 2 bis 3 Euro für einen kleinen Mangobaum.
Ja, unsere burmesischen Studenten bekommen (trotz aller Wirren) das monatliche Geld regelmäßig auf ihr Konto
Schreibt uns eine Mail, wenn Eure Frage nicht dabei war : info@stiftunglife.de  wir antworten schnell. jg


Dienstag, 6. April 2021


Wir könnten auch ohne Stau auskommen: ob auf der Autobahn oder im Suez Kanal, ein Stau bringt die Pläne durcheinander. Wenn wir im Stau stecken, hilft nur Vertrauen, dass das Hindernis bald beseitigt ist. Das hoffen wir auch, wenn wir auf unser Konto schauen. Dort staut sich im Augenblick viel Geld, das für unsere Projekte in Myanmar vorgesehen war. Aufgrund der unsicheren Lage halten wir diese Gelder zurück, bis wir wieder mit gutem Gewissen nach Myanmar überweisen können. jg


Samstag, 3. April 2021

Was macht eigentlich Ahmad ?


Vor zehn Jahren fing es in Syrien genau so an

Kennengelernt haben wir uns vor fünf Jahren beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Salzschlirf. Seit der Zeit begleitet uns Ahmad als Freund der Stiftung. Mit Energie und Fleiß hat er sich hier reingekämpft in das neue Leben in Deutschland. Mit Trauer und Wehmut denkt er an seine Eltern, die im Keller leben, seit ihr Haus zerbombt wurde. Es ist zwar ruhig geworden in Afrin, aber die Menschen leiden. Die Häuser sind zerbombt, es gibt keine Arbeit, kein Geld und kaum etwas zu essen. Ahmad schickt jeden Monat 100 Euro auf Umwegen zu seinen Eltern. Gerade genug, um zu überleben. Vor zehn Jahren fing es in Syrien mit friedlichen Demonstrationen an. Wir alle hoffen, dass es in Myanmar besser endet. jg


Freitag, 2. April 2021

Unsere drei Standbeine

Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Projekte hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss jetzt neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen natürlich beeinflussen. Gut, dass wir auf drei Beinen stehen, für die wir zukünftig eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit gut 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Samstag, 27. März 2021

Lieferservice



Pizza, Medikamente und Blumen kann man online bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Da wollen wir natürlich nicht nachstehen. Wer Online spendet und seine Quittung nach Hause geliefert bekommen möchte, den besuchen wir gerne:  im Augenblick per Video, bald wieder persönlich. Die Information, wie die Spenden bei uns verwendet werden, gibt es dann natürlich dazu. jg


Dienstag, 23. März 2021

In eigener Sache



Wer kümmert sich um was ?

Für alle, die uns kennenlernen möchten, gibt es hier eine kleine Übersicht, wie wir organisiert sind: Stiftunglife arbeitet in sieben Teams: davon sind sechs Projektteams + ein Team (blau) ist für die Organisation verantwortlich. Jedes Team arbeitet weitgehend selbständig. Im Hintergrund werden die Projektteams von der Organisation unterstützt mit Finanzen, Buchhaltung und Kommunikation. Alle Teammitglieder in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Die Mitarbeiter in Myanmar werden landesüblich bezahlt. Hier gibt es den direkten Kontakt zu allen Teammitgliedern: https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/team-und-freunde/team.html


Freitag, 19. März 2021

Reden wir über Geld



Ich hänge nicht an Geld. Ich glaube an den Kreislauf des Geldes. Ich bin der festen Überzeugung, dass man es loslassen muss, 
um es auf andere, oft sehr interessante Weise wieder zu bekommen. Cornelia Funke

Natürlich hat die Arbeit der Stiftung auch mit Geld zu tun. Von Freunden der Stiftung bekommen wir Geld in dem Vertrauen, dass wir etwas Gutes daraus machen. Das Gute kommt auf interessante Weise zurück, wenn der Spender sich die Projekte vor Ort anschaut. Wir empfehlen das jedem Spender und sind gerne bei der Organisation behilflich. Das gilt für die Unterstützung der Tafeln genauso wie für unsere Baumpflanzprojekte, oder den Bau einer Schule. Das ganze Interview mit Cornelia Funke zum Thema Geld gibt es heute in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. jg


Samstag, 13. März 2021

Die Grundsätze der Stiftung


Rein statistisch gesehen dürfte uns Punkt 15 ein paar Spenden kosten 

Es kann gefährlich sein, für oder gegen eine Sache zu stehen. Viele jungen Menschen in Myanmar erfahren dass in diesen Tagen sehr schmerzlich. Jeden Tag höre ich von unseren Studenten, wie sich Angst und Schrecken in goldenen Landverbreiten. Nicht nur in Yangon und Mandalay, auch in kleineren Orten regiert die Gewalt. Da kommt man ins Grübeln, ob sich die Neutralität der Stiftung aufrecht erhalten lässt. In Abwägung der Argumente kommt man leider zu der Erkenntnis, dass Neutralität hier das geringere Übel ist. Anders ist es in Deutschland, denn bei uns herrscht Meinungsfreiheit. Diese Freiheit nutzen wir für die Festlegung unserer Grundsätze. Unter Punkt 15 zeigen wir eine klare Haltung gegen Rechts. Rein statistisch gesehen dürfte uns das ein paar Spenden kosten - aber es schützt unsere Werte. jg

Mittwoch, 10. März 2021

Zeichen der Solidarität


Ein Dank an die Freunde der Stiftung 

Die tägliche Auswahl der Themen für diesen Blog ist nicht immer einfach. Es scheint banal über Bienen und Bäume zu berichten, während in Myanmar geschossen wird. Aber auch in dieser schwierigen Zeit gibt es einen Lichtblick. Es ist die beeindruckende Solidarität der Menschen hier mit den Menschen in Myanmar. Auf dem Foto und in unserem gläsernen Konto sind die vielen Spenden zu sehen, die in wenigen Tagen für unsere Myanmar Nothilfe eingegangen sind. Jetzt ist es unsere Sache, das Geld zu den richtigen Empfängern zu bringen. Auch wenn das etwas dauern kann - wir versprechen, dass jede Spende zu 100 % bei den betroffenen Menschen ankommt. Nach Abschluss der Hilfsaktion werden wir - hoffentlich in Frieden - allen Spendern berichten. Vielen Dank für Eure Unterstützung. jg

Sonntag, 28. Februar 2021

Money Money

In der Sonntagsrunde heute Mittag hatten wir eine gute Diskussion zum Thema Geld. Ein paar wichtige Grundsätze der Stiftung wurden diskutiert:

* Stabilität und Qualität statt Wachstum des angestrebten Spendenvolumen (eine Mio jährlich aus Spenden und Erträgen)
* Kleine feiner Circle an Spendern und engagierten Unterstützern der Stiftung, mit individueller Betreuung und Einbindung über die Spenden hinaus
* Zwei Säulen für die Finanzierung der Projekte:  Spenden – und Stiftungserträge (mittelfristig 50%-50%)
* Schwerpunkte und Verbindlichkeit im Projektportfolio aber keine Feinbudgetsteuerung.   50%/50% Deutschland und Ausland; mit MUT drei  Schwerpunktthemen: Myanmar, Umwelt und Tafeln. Die Möglichkeit aus Stiftungserträge auch kurzfristig oder unabhängig vom Spendenaufkommen Projekte zu realisieren  (wie im Corona Jahr die 33 guten Taten )
* Keine Verwaltungskosten in Deutschland – landesgerechte Bezahlung der Teams in Myanmar
* Langfristige Absicherung des Erhalts der Projekte  durch Beteiligung der Dörfer und  Patienten. Das Prinzip 20% der Beteiligung gehen aufs Maintance Konto
* Absicherung der Geldflüsse nach Myanmar und in Myanmar sind gegeben

Zur Erinnerung: die Stiftungssatzung, alle Protokolle und die Jahresabschlüsse werden auf der Seite der Stiftung „über uns" veröffentlicht. mr 


Samstag, 27. Februar 2021

Netzwerke pflegen


Ruhig weitersagen...

Heute war ich bei einer Lions Diskussionsrunde. Da ging es um die Frage, wie man einen Freundeskreis pflegt und erweitert. Diese Frage dürfen wir uns natürlich auch in der Stiftung stellen. Christiane, Klaus und Tom haben eine einfache Lösung dafür gefunden: sie erzählen ihren Freunden von der Stiftunglife - von den Themen, den Projekten und den netten Menschen. Wenn ihr das auch machen wollt, stellen wir gerne ein paar kleine MUT Büchlein zur Verfügung. Neue Menschen beleben jeden Freundeskreis, besonders wenn sie interessiert und jung (geblieben) sind.


Dienstag, 23. Februar 2021

Letter to Leslie


The end of the story

Mit diesem wunderbaren Brief an Leslie gehen zwei Kapitel zu Ende. Zum einen ist es das Ende unseres Engagements auf den Philippinen – zum anderen ist es das großartige Engagement von Dr. Thomas Oursin, das damit zu Ende geht - mit 92 Jahren darf man sich langsam zur Ruhe setzen. Freundschaftlich verbunden bleibt uns Thomas – und auch zu den Philippinen werden wir über soziale Medien weiter Kontakt haben. Besonders zu erwähnen ist eine Stiftunglife Alumni Gruppe, die aktiv junge und hilfsbedürftige Menschen unterstützt. Eine unserer ersten Studentinnen, Angelica Mata, hat als "Zero Waste Filipina" viele Menschen inspiriert. Auch unsere burmesischen Studenten waren beeindruckt, als wir Angelica vor zwei Jahren in Yangon und Mandalay zu Gast hatten bei unserem Summercamp. Let's stay in contact. jg


Samstag, 20. Februar 2021

Was macht eigentlich Jürgen

  
Der lustige Zahnarzt

Wenn Khu Khu vom lustigen Zahnarzt spricht, wissen alle, wer gemeint ist. Dr. Jürgen Staude hat immer ein nettes Wort, einen kleinen Spaß bereit. Er hat viel gearbeitet und abenteuerlich zusammen mit seiner Frau die Welt umsegelt. Die beiden Ärzte haben viel gesehen, lange in Südtirol gelebt und gearbeitet. In München sind sie seit Jahren zur Ruhe gekommen, freuen sich Musik und Theater, wenn die wieder geöffnet haben. Jürgen malt und spielt Saxophon. Der Stiftung sind die beiden als Mentoren verbunden. jg


Natürlich geben wir uns Mühe, unsere Projekte besser zu machen - aber das ist gar nicht so einfach, wenn man von den eigenen Dingen begeistert ist. Dafür braucht man Kritik von außen. Am kommenden Sonntag laden wir kluge Köpfe dazu ein: Freunde, Wegbegleiter, Spender und Wettbewerber. Jede Anregung wird aufgenommen und geprüft. Versprochen! Es dürfte eine spannende Runde werden. Wir berichten. jg

Freitag, 19. Februar 2021

Die Fastenzeit hat begonnen


Während der Pandemie kann das Fasten helfen, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Die Gelegenheit war noch nie so günstig, denn viele kleine Ablenkungen fallen Coronabedingt weg. Ändern können wir das nicht und so kann man jammern - oder die Zeit nutzen. Was für eine Chance: 40 Tage ganz bewußt anders gestalten. Niemand schreibt vor, dass man in dieser Zeit auf Sex und Alkohol verzichten muss, jeder kann seine eigenen Schwerpunkte setzen. Wir verzichten als Familie 40 Tage lang auf Fleisch, Rotwein und Schokolade. In diesem Jahr praktischerweise auch auf Kino, Opern und Konzerte. Damit sparen wir ein paar hundert Euro. Das Geld werden auf das Konto der Stiftung überwiesen. Der Verzicht ist einfach festgelegt, man muss nur wollen. Schwieriger wird es mit der Frage, womit wir diese Lücke füllen werden. Statt Fleisch gibt es Gemüse, Wasser statt Rotwein und Obst statt Schokolade. Aber was machen wir mit der vielen Zeit… jg

Mittwoch, 17. Februar 2021


Die Deutschen haben 2020 so viel gespendet wie selten zuvor. Trotz oder gerade wegen der Coronakrise. Nach Angaben des Deutschen Spendenrats kamen 5,4 Milliarden zusammen. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Freunden und Spendern für den Teil, der an uns gegangen ist. Aus jeder Spende wollen wir das Beste machen. Mag sein, dass uns das nicht immer perfekt gelingt, aber wir sind dicht dran - und wir arbeiten an uns. Bei unserem Video Meeting am kommenden Sonntag geht es um die Frage „Was können wir besser machen?" Eingeladen ist jeder, der Zeit und Lust hat, mit Anregungen und Ideen dabei zu sein. Bitte hier anmelden: info@stiftunglife.de

Sonntag, 7. Februar 2021

Wir sind neutral


Die UNO hat den 12. Dezember zum Internationalen Tag der Neutralität erklärt 
In einer Resolution heißt es, dass Neutralität zur Stärkung des Weltfriedens beitragen kann. 

Bis zum 12. Dezember ist es noch lange hin und der Weltfrieden ist eine große Sache. Uns geht es nur um eine Aussage zu den aktuellen Geschehnissen in Myanmar. Unabhängig von persönlichen Meinungen sind wir als Stiftung zur Neutralität verpflichtet, so wie es in unserer Satzung festgeschrieben ist. Wir helfen Bildung, Gesundheit und das Klima zu verbessern, wo das gewünscht ist. Immer in direkter Zusammenarbeit mit den Menschen in den Dörfern. In diesem Engagement wurden wir in den vergangenen 15 Jahren von Politik und Behörden weder gefördert, noch behindert. Wir sind ganz zuversichtlich, dass das so bleibt und wir unsere Arbeit unverändert weiterführen können. jg

Ein Gedankenexpiriment



Wichtiger als Wirtschaftswachstum?
Das kleine Bhutan, das erst seit rund zwölf Jahren demokratisch regiert wird, ist das einzige Land der Welt, in dem das Glück der Menschen wichtiger ist als das Wirtschaftswachstum. Es wird, so steht es in der Verfassung, als Brutto-National-Glück gemessen. Glücksforscher schicken regelmäßig Studenten durch die Hochgebirgsregion, in der der Buddhismus Staatsreligion ist. Sie stellen den Menschen unterschiedliche Fragen, etwa ob sie genügend Wasser haben und ob sie sich nach Sonnenuntergang vor Geistern sicher fühlen. Die letzten Umfragen haben ergeben, dass sich rund 90 Prozent der Menschen in Bhutan ansatzweise, überwiegend oder sogar außerordentlich glücklich fühlen.

Mal angenommen, Corona wäre weg. Wollen wir dann das alte Leben wiederhaben? 
Bruttonationalglück - das ist ein sperriges Wort und beschreibt die Grundidee, bei politische Entscheidungen nicht hauptsächlich auf das Wirtschaftswachstum zu schauen, sondern sie eher an anderen Zielen auszurichten, wie beispielsweise Gesundheit, Umwelt, Bildung und Zufriedenheit der Menschen. Erfunden wurde dieser Begriff in Bhutan, einem kleinen Königreich zwischen China und Indien. Dort gibt es laut Verfassung ein "Grundrecht auf Glück" und sogar eine Art "Glücksminister". Was wäre, wenn es so ein "Grundrecht auf Glück" auch in Deutschland gäbe? Würden wir dann alle automatisch zufriedener? Was würde das für unsere Wirtschaft, unsere Jobs und unseren Alltag bedeuten?

Donnerstag, 28. Januar 2021

Teamwork

Ein /Lehrer gab jedem Schüler der Klasse einen Luftballon mit der Aufgabe, diesen aufzublasen, mit dem eigenen Namen zu versehen und in den Flur zu werfen. Im Flur wurden dann alle Ballons gemischt. Die Schüler erhielten dann 5min, um ihren eigenen Ballon zu finden. Trotz hektischer Suche hatte niemand seinen Ballon gefunden. An diesem Punkt hat der Lehrer den Schülern gesagt, sie sollen nun, in einem zweiten Versuch, einfach den nächstliegenden Ballon nehmen und ihn der Person geben, deren Name darauf steht. Innerhalb von fünf Minuten hatte jeder seinen eigenen Ballon. "Die Ballons sind wie Glück,", sagte der Lehrer zu den Schülern. "Wir werden es nie finden, wenn jeder sein eigenes alleine sucht. Aber wenn uns das Glück anderer Menschen wichtig ist, werden wir auch unseres finden."
Quelle: @freiheitmachtwahr

Montag, 25. Januar 2021

Vertrauen ist gut


90 % aller Deutschen lieben Eier von glücklichen Hühnern

Aber nur 10 % aller Deutschen kaufen Bio Eier. Warum?

Vor zwanzig Jahren habe ich mit Sven über diese Frage diskutiert. „Warum soll ich 50 Cent für ein Bio Ei zahlen, wenn ich gar nicht sehen kann, ob die Eier wirklich Bio sind?"  Meine Antwort damals: „Mit 50 Cent hast Du zumindest eine gute Chance, ein Bio Ei zu bekommen. Für 15 Cent ist das unmöglich." Die Sache hat viel mit Vertrauen zu tun. In den letzten Jahren haben VW, Audi und Mercedes viel getan für den zunehmenden Vertrauensverlust in unserer Gesellschaft. Zwischen Fake news und gekauften Bewertungen zerbröselt gerade der Rest an Vertrauen. Ob sich mit den 12 stelligen Codes, die heute auf die Eier aufgedruckt werden, Vertrauen zurückgewinnen lässt, ist fraglich. Aber es ist ein Angebot - so wie bei uns das gläserne Konto. Jeder kann sich informieren, auch wenn dass es ein wenig Mühe macht. Gegen Betrug ist man damit nicht gefeit, aber damit sind wir wieder bei Audi, VW und Mercedes….Für alle, die es wissen wollen: die erste Zahl bei den Eiern sagt viel aus: 0 steht für Bio Eier, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. jg

Freitag, 15. Januar 2021

Mehr Mut



Ein paar Bücher haben wir noch…

Dr. Christiane hilft im Impfzentrum Stuttgart, Dr. Klaus ist südlich von München im Einsatz. Die erste Million ist bald geimpft, es geht aufwärts in Deutschland (auch wenn es noch ein bisschen dauern wird) Wir brauchen Zuversicht und etwas Geduld. Ein bisschen MUT hilft auch: wir haben noch ein paar Exemplare liegen. Schreibt uns eine Mail info@stiftunglife.de wenn ihr ein Büchlein haben wollt, oder zwei. Wir versenden schnell, kostenfrei und gerne. jg

Vor 20 Jahren wurde Wikipedia gegründet



24  gegen  1472 Bände

Bei uns im Büro in Celle steht eine glanzvolle Brockhaus Ausgabe in 24 Bänden - herausgegeben zur Jahrtausendwende. Viele Angaben sind längst veraltet. Wenn wir etwas wissen wollen, schauen wir bei Wikipedia nach. Das deutschsprachige Wissen ist dort aktuell in 1.472 Bänden gespeichert (wenn man es mal ausdrucken würde, das Bild ist aus dem Heute Journal gestern Abend)  Natürlich gibt es bei Wikipedia auch einem Eintrag zur Stiftunglife https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftunglife Die Idee von Wikipedia geht um die Welt. Verbreitet wird sie durch Menschen, die sich dafür engagieren. Unbezahlt! Das ehrenamtliche Engagement der Wikipedianer wurde zum Vorbild der Stiftunglife: alle 30 Team Mitglieder in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich mit Zeit und Ideen für Kinder und Studenten, für die Swimming Doctors, die Bäume und die Tafeln.. Bei so viel Verbundenheit ist klar, dass wir die Arbeit von Wikipedia jährlich mit einer Spende unterstützen. jg
 

Montag, 11. Januar 2021

The happiest people in the world


Das Wunder wirkt weiter

Als wir vor zehn Jahren unser Studentenprogramm gestartet haben da war das eine Verbeugung vor den philippinischen Seeleuten, die wir auf der MS Europa kennengelernt haben. Da der Versteigerungserlös der Seekarte unseren Projekten zugute kam, sollten sie nicht am Rand stehen bleiben. So haben wir unsere guten Erfahrungen aus Myanmar genommen und sind damit nach Manila gereist. Über persönliche Kontakte haben wir die richtigen Menschen kennengelernt. Der Rest ist schnell erzählt: Studenten aussuchen und vor Ort betreuen und in Deutschland Mentoren suchen. Thomas hat die Projektleitung in die Hand genommen. Alles lief wunderbar, bis die Zusammenarbeit mit den Schiffen endete. Das war vor fünf Jahren. Wir haben dann keine neuen Studenten mehr aufgenommen - aber alle geförderten Studenten bis zum Abschluss begleitet. Aktuell fördern wir nur noch zwei Studenten, die im Sommer fertig werden. Aber es gibt eine aktive Alumni Gruppe. Studenten, die ihren Abschluss gemacht und einen Job gefunden haben, engagiert sich aus eigener Initiative für arme Menschen in ihrem Umfeld. Was für eine Freude. jg

Donnerstag, 7. Januar 2021

Gute Nachrichten



Die Welt ist besser als wir denken Hanns Roseling

Die Aufteilung in reiche Länder und arme Länder stimmte vor 50 Jahren - heute stimmt sie nicht mehr. Diese Karte zeigt die Einkommen und Lebensbedingungen weltweit. Myanmar ist in der Mitte zu sehen (bei dem dicken roten Punkt für Indien) In den letzten zehn Jahren ist das goldene Land ein gutes Stück nach oben gekommen. Es gibt Arbeit, Essen, medizinische Grundversorgung und Schulbildung für (fast) alle Kinder. Ein ganz kleines Stück haben wir zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. jg

Montag, 4. Januar 2021

Heute wird gefeiert...


...und wir gratulieren 

In Myanmar wird heute der Tag der Unabhängigkeit gefeiert. Mit viel Begeisterung von unseren Kindern im Heim - genauso wie von offizieller Seite in Berlin. Wer sich eine halbe Stunde Zeit nehmen mag, kann hier einen sehenswerten Querschnitt der virituell offiziellen Feier in Berlin verfolgen. 
https://fb.watch/2OBMRAhVAB/ in ihrer Ansprache hat die Botschafterin das Engagement der Stiftunglife stellvertretend für alle NGOs gewürdigt. Wir danken für die Ehre. jg

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Zum Jahresanfang


Also lasst uns doch Geschichten schreiben,

die wir später gern erzählen.

Lass uns nachts lange wach bleiben,

aufs höchste Hausdach der Stadt steigen,

lachend und vom Takt frei die allertollsten Lieder singen.

Lass uns Feste wie Konfetti schmeißen,

sehen, wie sie zu Boden reisen

und die gefallenen Feste feiern,

bis die Wolken wieder lila sind.

Und lass mal an uns selber glauben,

ist mir egal, ob das verrückt ist,

und wer genau guckt, sieht,

dass Mut auch bloß ein Anagramm zum Glück ist.

Und – wer immer wir auch waren-

Lass mal werden, wer wir sein wollen.

Wir haben schon viel zu lange gewartet,

lass mal Dopamin vergeuden.

Lass uns möglichst viele Fehler machen,

und möglichst viel aus Ihnen lernen.

Lass uns jetzt schon Gutes säen,

dass wir später Gutes ernten.

Lass uns alles tun,

weil wir können – und nicht müssen.

Weil jetzt sind wir jung und lebendig

Und das soll ruhig jeder wissen,

und – unsere Zeit, die geht vorbei.

Das wird sowieso passieren

Und bis dahin sind wir frei

Und es gibt nichts zu verlieren.

 Julia Engelmanns Text „gutes Säen" aus dem Poetry Slam in Bielefeld – eines Tages Baby


Mittwoch, 30. Dezember 2020


Dieses schöne Wort hat Rupprecht Matthies, Wortkünstler in Hamburg, für die Stiftunglife gefertigt. Dabei Ist die Stiftung nur eine rechtliche Hülle - und Geld ist erst einmal nur bedrucktes Papier. Menschen sind es, die mit Vertrauen, Ideen und Engagement Hilfe möglich machen. Am liebsten würde ich mich bei jedem Einzelnen persönlich bedanken. Das ist in Coronazeiten nicht möglich - deshalb mag dieses Foto am Ende eines ungewöhnlichen Jahres den Dank zu Euch bringen. Wir waren alle gefordert, haben viel bewegt und viel Freude gehabt. Was kann man im Rückblick eines Jahres schöneres sagen. jg

Dienstag, 29. Dezember 2020

Thank you 🙏



Ehrenamtliche, Freiwillige, Volonteers

Wie man sie auch nennen mag - die Arbeit unserer Stiftung kann so effektiv sein, weil wir immer wieder von Menschen unterstützt werden, die sich für die Sache begeistern. In Bagan, im Delta und in Yangon. Hier im Bild Capt. Wilk (fünfter von links) mit einer Gruppe von jungen Leuten, die bei der Verteilung der Reisspenden in Yangon geholfen haben. Drei Tage waren die Helfer im Einsatz. Wir bedanken uns herzlich. jg

Dienstag, 17. März 2020


Viele glückliche Gesichter 

Die gibt es, wenn wir mit den Kindern in den Zirkus gehen. Weil sich manche Familien mit schmalem Budget so einen Besuch nicht leisten können, sponsern wir diese Besuche seit vielen Jahren gemeinsam mit Roncalli. Schade, dass die Vorstellungen in Recklinghausen ausfallen. Für die Veranstaltungen in Köln gibt es noch ein großes Fragezeichen. Hoffen wir auf den Sommer in Düsseldorf und Ludwigsburg. jg

Donnerstag, 12. März 2020

30 Sekunden, die Leben retten



30 Sekunden können lang sein, aber sie machen den Unterschied. 

In Myanmar beschäftigen wir uns schon seit Jahren mit dem Thema Händewaschen. Wir versuchen Kinder und Lehrer an unseren Schulen von der Wichtigkeit zu überzeugen. Besonders in einem Land, in dem viele Menschen noch mit den Händen essen. Diese Fotoreihe zeigt, wie wichtig gründliches Händewaschen ist - nicht nur in Myanmar: 20 bis 30 Sekunden lang, mit warmem Wasser und Seife. Auf dem ersten von sechs Bildern ist eine ungewaschene Hand zu sehen, die zuvor mit einer speziellen Creme eingerieben wurde. Diese Creme macht Keime unter UV-Licht sichtbar. Die Hand leuchtet quasi weiß. Kein Wunder: Im Normalfall befinden sich auf jedem Quadratzentimeter unserer Hand um die hundert Keime. Für das zweite Bild wurden die Hände kurz mit Wasser abgespült und danach abgeschüttelt. Der Effekt ist fast null. Lediglich ein paar Stellen sind sauber. Kurzes Händewaschen ohne Seife bringt auch noch keine große Veränderung (Bild drei). Erst durch die Reinigung mit Seife verschwinden die weißen Stellen auf der Haut. Nach sechs Sekunden Händewaschen mit Seife ist bereits ein deutlicher Unterschied zu erkennen. 15 Sekunden liefern fast das gewünschte Ergebnis, doch erst nach einer halben Minute ist die Hand wirklich keimfrei. Die Art der Seife ist nicht entscheidend, Standardprodukte reinigen genauso gut wie teure antibakterielle Seifen. Frauen waschen mehr als Männer. Das zeigen Beobachtungsstudien der London School of Hygiene & Tropical Medicine mit rund 250.000 Menschen. Auf Raststättentoiletten benutzte demnach nicht einmal jeder dritte Mann Wasser und Seife, bei den Frauen waren es immerhin 64 Prozent. Um die 30-Sekunden-Regel zu verinnerlichen, empfehlen Ärzte, beim Händewaschen gedanklich zweimal "Alle meine Entchen" zu singen. Wer es nicht so mit Kinderliedern hat, kann auch zweimal „Happy Birthday" singen. jg

Samstag, 7. März 2020

Welt Frauentag



Die Zukunft ist weiblich
Es wird ja höchste Zeit, schließlich haben die Männer lang genug geherrscht 🙂
Bei unseren Projekten in Myanmar achten wir darauf, dass besonders junge Frauen gefördert werden. Auch in unserem Stiftungsteam sind wir gut aufgestellt, da ist die Zukunft schon weiblich - nicht nur heute, am Welt Frauentag. jg
Foto Tom König

Dienstag, 3. März 2020

Vor und hinter dem Zaun



Das Leben der Anderen
Eine neue Flüchtlingskrise bahnt sich an: das erste offiziell bestätigte Todesopfer an der griechisch-türkischen Grenze ist ein Kind. Innerhalb von wenigen Tagen ist ein Problem zurück, dass nie weg war, aber lange nicht beachtet wurde: das Schicksal von vielen Tausend Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind. Es ist nicht nur ein Problem der Politik – jeder von uns muss sich seine Haltung zu den Menschen suchen, die vor dem Zaun stehen, oder unter unwürdigen Bedingungen auf Lesbos und Samos leben. Das ist nicht ein griechisches Problem, das geht uns alle an. jg

Sonntag, 1. März 2020




Erst mal ein paar Kilo runter, dann geht es auch mit dem Sport leichter. Wer das konsequent macht, kann sich nach ein paar Tagen mit einem Blick auf die Waage belohnen. Fastet man unter Anleitung, kostet es Geld und Zeit. Dafür sind Gespräche inbegriffen. Ziel der Übung ist es Kraft zu tanken, einen klaren Kopf bekommen und ein Körpergefühl, dass zu innerem Frieden führt. 

Man kann es auch so sehen:
Einige Kirchen verbinden mit dem Motto „So viel du brauchst" die Fastenzeit mit einer Besinnungspause. Es reicht nicht aus, 40 Tage auf Fleisch, Alkohol und Schokolade zu verzichten - wir sollten das Klimafasten hinzuzufügen. So ein kombiniertes Fastenprogramm spart Geld und schärft die Sinne. Vielleicht finden wir so viel Gefallen daran, dass wir nach 40 Tagen gar nicht aufhören wollen. jg

Dienstag, 25. Februar 2020

Die burmesische Ausgabe



Wir müssen uns besser in der burmesischen Gesellschaft verankern!
Auf diese Notwendigkeit hat uns Wolf in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen. Nun kamen in die Dinge glücklich zusammen: Ludger war nach einem Einsatz auf den Swimming Doctors gerade in Yangon. Er konnte die ersten Exemplare von unserem Seeds Buch in der burmesischen Ausgabe übergeben. Wie hier zu sehen ist, hatten alle Beteiligten viel Freude dabei. Es fördert das Verständnis, wenn Menschen in Myanmar in ihrer eigenen Sprache lesen können, wer wir sind und was wir tun. jg

Samstag, 22. Februar 2020

Aus gegebenem Anlass möchten wir einen Hinweis aus dem letzten Jahr wiederholen: wir möchten keine Spenden von Menschen haben, die der AfD aktiv oder passiv nahe stehen. Für diese Festlegung gibt es eine einfache Begründung: die politischen Ziele der AfD lassen sich nicht mit den Zielen unserer Stiftung vereinbaren. jg

Mittwoch, 19. Februar 2020

Bäume pflanzen



Es geht um unseren Planeten 
In diesem Jahr haben wir den Freunden der Stiftung empfohlen, Ecosia als Suchmaschine zu nutzen: die Suchmaschine, die Bäume pflanzt. In Burkina Faso vier Millionen Bäume, um „tote" Landstriche wiederzubeleben. In Madagaskar sechs Millionen Bäume entlang der Küste. Die Mangrovenbäume werden nicht nur riesige Mengen CO2 neutralisieren, sondern die Inselbewohner zusätzlich vor Stürmen und Überschwemmungen schützen. In Kenia werden zusammen mit Green Belt eine Million Bäume gepflanzt. Wangari Maathai, die Gründerin von Green Belt, wurde für ihren Einsatz für Umwelt und Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Bäumepflanzen muss man ernst nehmen. Wichtig sind artenreiche Mischwälder mit einheimischen Baumarten, die zu den ausgewählten Standorten passen und geeignete klimatische Bedingungen. Wir als Stiftunglife pflanzen nur dort, wo wir Freunde haben, die noch nach Jahren nach unseren Bäumen schauen. Es gibt weltweit nur wenige Organisationen, die diese Standards erfüllen. Manche im Großen,wie Ecosiua - manche im Kleinen, wie wir 😊

Freitag, 14. Februar 2020

Was macht eigentlich Timm ?


Timm engagiert sich für Kinder und Jugendliche
Sportlich war er schon als Kind, mit 16 gab Timm seine ersten Trainerstunden im Tennisverein. Neben Studium, Beruf und Karriere gab es immer einen Platz für den Sport (auch in schlechten Zeiten hält er zu Werder). Seit zwei Jahren ist Timm (links im Bild) im Vorstand der jungen Stiftung Borowskiandfriends.de engagiert. "Zu einem respektablen Fußballspieler habe ich es nie geschafft. Die Liebe für den Fußball und der Spaß am Sport sind jedoch bis heute geblieben. Daneben engagiere ich mich bereits seit Jahren für soziale Projekte in Myanmar. Ich freue mich sehr, mit ein paar guten Freunden nun Ideen in meiner Heimatregion Bremen entwickeln und umsetzen zu können. Damit werden wir hoffentlich einige Menschen glücklich machen." Mal schauen, vielleicht lässt sich ja ein sinnvolles Vater/Sohn Projekt entwickeln, das für beide Stiftungen passt. jg 

Donnerstag, 13. Februar 2020

Für Dich soll’s rote Rosen regnen



Es ist Valentinstag - Zeit für eine romantische Geste. 
Dachte sich offenbar auch Street-Art-Künstler Bansky. Er hat seiner Heimatstadt Bristol ein neues Werk geschenkt: ein Mädchen, das mit einer Steinschleuder in der Hand in Richtung eines riesigen Kleckses aus roten Rosen zielt. Banksys Graffiti-Gemälde sind schon in vielen Ländern aufgetaucht - aber noch nicht in Yangons junger Street Art Szene. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die „Yangon Walls".  Wir planen ein Street Art Projekt mit viel Grün für dieses Jahr in Yangon - ohne Bansky, aber mit vielen Rosen 🌹 



Mittwoch, 12. Februar 2020

Teure Vergänglichkeit



Der italienische Künstler Maurizio Cattelan hat auf der Art Basel in Miami echte Bananen an die Wand geklebt. Am Eröffnungstag der Kunstmesse Basel waren zwei davon schon verkauft - für je 120.000 Dollar. Ein Witz, ganz sicher, aber auf wessen Kosten? Die Welt

Für 120.000 Dollar können wir einen Kindergarten + eine Schulen bauen + zwei Brunnen bohren + drei SolarWasseranlagen installieren + tausend Patienten behandeln + zehntausend Bäume pflanzen + dem Spender Zuhause eine Banane an die Wand kleben. Dieses Angebot ist kein Witz, ich klebe die Banane persönlich. jg

Unsere Helfer


Hummeln gehören zu den wichtigsten Insekten.
Aber der Klimawandel lässt ihre Lebensräume immer weiter schrumpfen. Das hat Folgen für die Natur und die Menschen. In einer Langzeitstudie haben Forscher der Universität Ottawa einen massiven Rückgang zahlreicher Hummelarten in Europa und Nordamerika festgestellt. Die Bestäuber zu schützen, dient unserer Ernährung. Weltweit werden 90 % aller Blütenpflanzen und 75 % aller wichtigen Nutzpflanzen von Insekten bestäubt. Auch in diesem Jahr werden wir uns wieder für die Bienen und die Hummeln engagieren. Gemeinsam mit Blume2000 finanzieren wir Blühsamen für 100 Hektar = eine Million Quadratmeter. jg

Montag, 10. Februar 2020

Steuerlich anerkannt

Im letzten Jahr haben wir rund 500 Spendenquittungen ausgestellt und mit der Post verschickt für jede Spende über 200 Euro - für alle Spenden bis 200 Euro akzeptiert das Finanzamt den Überweisungsbeleg als Nachweis. In der Regel versenden wir unsere Spendenquittungen innerhalb einer Woche. Wundert Euch nicht über den Text, der ist für die „Bestätigung für eine Geldzuwendung" vom Finanzamt vorgeben. jg

Freitag, 7. Februar 2020

Mergui Atoll


Mehrfacher Nutzen
Ein Ausflug in das Mergui Atoll sei jedem empfohlen, der Lust hat ein Stück unberührter Welt zu entdecken. Das Gebiet kann man nur mit einem Boot erkunden. Wir waren mit einem wunderschönen Oldtimer, einer 50 Jahre alten Segelyacht, unterwegs. Solche Erkundungsreisen kann man natürlich auch für die Stiftung nutzen. Unsere Solarlampen haben bei den Menschen auf den abgelegenen Inseln großes Interesse gefunden. Min Min erklärt, wie es funktioniert. Kapitän Aye (im blauen Shirt) wird bei seiner nächsten Reise die Auslieferung der Lampen auf Nyaung We Island übernehmen. jg

Donnerstag, 6. Februar 2020

Was macht eigentlich Nico ?



Nico freut sich
Dafür gibt es viele gute Gründe. Hier im Bild ist es die Freude über die Eröffnung der HahnAir II School, die ein Lächeln auf die Gesichter zaubert. Nico und seine Frau sind wieder einmal in Myanmar unterwegs. Sie schauen sich ihre Schulen an, die Kinder im Heim und das Schiff der Swimming Doctors. Alle drei Projekte werden von Nico und seiner HahnAir Foundation unterstützt. In diesem Jahr kommt ein neues Projekt dazu: in Mexiko werden wir gemeinsam Bäume pflanzen. Nico ist dort geboren und aufgewachsen, er kennt sich in dem Land so gut aus, wie wir in Myanmar. Es gibt noch ein paar Verbindungen zu Nico und seiner Stiftung: die HahnAir Foundation hat auch ein gläsernes Konto und arbeitet nach dem gleichen Grundsätzen wie die Stiftunglife - so macht Zusammenarbeit Freude 🙂 jg

Mittwoch, 5. Februar 2020

Heute in der Süddeutschen Zeitung


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 🌳 
Ecosia ist schon ein bisschen weiter als wir, die pflanzen schon im Sekundentakt. Das Konzept der „Suchmaschine, die Bäume pflanzt" hat uns überzeugt. Vor einem Jahr habe ich meine Rechner von Google auf Ecosia umgestellt. Ich finde alles was ich suche und mir gefällt die Idee, dass die Gewinne dieser Suchmaschine weitgehend der Allgemeinheit zugute kommen. In der Süddeutschen Zeitung ist heute ein lesenswerter Hintergrundbericht. jg

Trees for friends



Win - Win - Win
Rein statistisch betrachtet erzeugt jeder Deutsche 9 Tonnen CO2 proJahr. zum Vergleich: jeder Myanmar erzeugt im Durchschnitt 2 Tonnen. Uns geht es gut, die Klimabelastung ist eine Folge des guten Lebensstils. Auf den wollen wir nicht so recht verzichten – also bleibt nur die zweitbeste Lösung, das ist die Klimakompensation. Da sind sich alle Fachleute einig. Bleibt nur noch die Frage, wo und wie man seinen Klimabeitrag leisten möchte. Es gibt große Organisationen wie Atmosfair und MyClimate, die Geld für große Projekte einsammeln. Mit dem Geld werden Bäume gepflanzt, Solaranlagen gebaut und Kochöfen finanziert. Wir tun das gleiche mit kleinen ausgesuchten Dörfern und Menschen, zu denen wir eine persönliche Beziehung haben. Hier ist unser Angebot:

Win
Gemeinsam mit den Dorfbewohnern pflanzen wir in einem Dorf 1.000 Bäume. zum Beispiel Mangobäume. Die tragen nach ein paar Jahren Früchte, darüber freuen sich die Menschen, wie auf dem Foto zu sehen ist. Das Bild entstand vor ein paar Tagen bei unserem Dorfprojekt in Bagan. 

Win - Win
Nach ein paar Jahr fangen die Bäume an CO2 zu speichern. 1.000 Bäume speichern jedes Jahr 10 Tonnen CO2. Damit gleichen diese Bäume die durchschnittliche CO2 Bilanz eines Deutschen aus. 

Win - Win - Win
Pflanzen brauchen Pflege, wenn sie gedeihen sollen. Wir möchten, dass unsere Bäume auch in zehn und zwanzig Jahren noch CO2 speichern. Deshalb zahlen wir für jeden Baum der gepflegt und erhalten wird 70 Cent jährlich in die Dorf Gemeinschaftskasse. Mit dem Geld werden Brunnen gebaut oder Kochöfen angeschafft, die den Verbrauch von Brennholz reduzieren. So ergänzen sich die Dinge sinnvoll.

Und so gehts:
Für das Jahr 2020 planen wir 24 solcher Dorfprojekte. Wer die Patenschaft für ein Dorf übernehmen möchte, hilft beim pflanzen und zahlt jährlich 1.000 Euro für den Erhalt der Bäume. Wir kümmern uns um den Rest und berichten jährlich. jg