Über uns

Ja, wir haben einen Vorstand und eine Satzung - und sind doch keine klassische Stiftung, eher ein engagierter Freundeskreis. Während manche Menschen mit großer Leidenschaft Golf spielen, oder Fahrrad fahren, engagieren wir uns für Bildung, Klima und Umwelt. Im Team sind wir 30 Menschen, die in verschiedenen Städten wohnen und unterschiedliche Leben leben. Uns verbindet die Freude und ein hoher inhaltlicher Anspruch für das, was wir tun. Jeder zahlt die Kosten für sein Engagement (auch Flüge, Hotels und Briefmarken) selber.
Aktuelles von Über uns
Stiftunglife - Über uns

Mittwoch, 28. Juli 2021

Die große Flut



Menschen, Helfer und Kenner

Bereits die Römer schätzten das Ahrtal mit seinem milden Klima als idealen Standort für Rebstöcke. Es ist etwas für Kenner und zählt zu den anerkanntesten Rotweinanbaugebieten Deutschlands. Der Winzerhof Körtgen in Ahrweiler hat eine lange Geschichte. Urkundlich nachweisbar ist die Vernichtung des Hofes im 17. Jahrhundert durch Feuer. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg hatten französische Truppen im September 1688 Ahrweiler besetzt. Bei ihrem Rückzug zündeten sie im Mai 1689 die Stadt an; Ahrweiler wurde bis auf zehn Häuser niedergebrannt. Der Wiederaufbau zum Herrenhaus erfolgte 1743 mit 65 cm starken Bruchsteinmauern im Vorderteil und Fachwerk mit Eichenbalken. 1990 kauften Ute und Christof Körtgen das Gut und benannten es Winzerhof Körtgen. In liebevoller Restaurierung haben sie es seitdem zu einem Kleinod in Ahrweiler ausgebaut. Dann kam die Flut. Vieles ist kaputt gegangen, diese acht Flaschen haben die Flut überstanden. Unsere Celler Handwerker haben dieses nette Dankeschön aus dem Ahrtal mitgebracht. Die Menschen dort sind sehr dankbar für die Hilfe, die sie (auch von uns) bekommen haben. Diesen Dank (und ein paar Flaschen) geben wir an unsere Spender weiter. jg

Sonntag, 25. Juli 2021



Als die Stiftunglife Ende der 80er Jahre gegründet wurde, stand Äthiopien im Mittelpunkt. Mitte der 90er entdeckten wir die Idee der Tafeln. Zehn Jahre später begann unser Engagement in Myanmar. Seit drei Jahren rücken Klima, Natur und Umwelt in den Mittelpunkt - und das ist gut so. Die Stiftung verändert ihre Schwerpunkte und passt sich gesellschaftlichen Entwicklungen an. Myanmar und die Tafeln bleiben Teil unseres Engagements. Wir verbinden sie einfach mit einem frischen Blick auf Klima und Umwelt in unser weiteres Engagement. jg

Samstag, 17. Juli 2021

Jeden Sonntag um 12 Uhr


Klaus Bölling entwickelte und moderierte ab 1963 den Weltspiegel. Die erste Satelliten-Live-Schalte nach Amerika war damals eine Sensation. Inzwischen bekommen wir sogar persönliche Liveberichte aus aller Welt: heute schlagen wir um 12 Uhr einen großen Bogen vom Besuch der burmesischen Botschafterin in München bis zu unseren Freunden und Studenten im goldenen Land. Mit Angst und Sorge werden sie berichten - dieses Mal nicht vom Militär, sondern von der größten Coronawelle im Land. Hier ist unser Link zur Sonntagsrunde https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09 

Donnerstag, 8. Juli 2021

Resilienz Training


Wie man schwierigen Zeiten überstehen kann

An wem kann ich mich ausrichten, wer kann mein Vorbild sein? Vielleicht kann man in schwierigen Zeiten sogar besser werden? In einem zweistündigen Online Workshop haben unsere burmesischen Studenten heute ein paar Anleitungen bekommen. Ein großes Dankeschön an Jan, der dieses Seminar pro Bono ausgerichtet hat. Das Bild vom Schwamm ist ein schönes Symbol für die Eigenschaften, die jetzt gefragt sind: wenn ein Schwamm einfach liegen bleibt, trocknet er aus und wird brüchig. In den richtigen Zustand gebracht, wird er weich und anpassungsfähig. Jan hat den Studenten die Tipps gegeben, mit denen sie sich in den richtigen Zustand bringen können, um schwierige Zeiten zu überstehen. Für alle, die ein bisschen mehr über Resilienz wissen wollen, hier noch die Wikipedia Erklärung: 

Während einige Forscher Resilienz als ein Merkmal oder eine Eigenschaft einer Person betrachten, gehen andere davon aus, dass Resilienz eher einem Prozess entspricht und mit einer Reihe komplexer und dynamischer Interaktionen zwischen einer Person und ihrer weiteren Umgebung verbunden ist. Gegenwärtige Strömungen in der Resilienzforschung stimmen im Allgemeinen darin überein, Resilienz zu verstehen als ein Produkt komplexer Interaktionen innerhalb und zwischen Individuen sowie sozioökologischen Determinanten. Resilienz als Eigenschaft wird bei Kindern oder Jugendlichen in der Regel als Reaktion auf schädliche Umgebungen verstanden. So werden zum Beispiel Kinder als resilient bezeichnet, die in einem sozialen Umfeld aufwachsen, das durch Risikofaktoren, wie zum Beispiel Armut, Drogenkonsum oder Gewalt, gekennzeichnet ist und als Erwachsene dennoch zu einer erfolgreichen Lebensführung in der Lage sind. Die Resilienz von Erwachsenen ist dagegen häufiger eine Frage der Bewältigung eines einmaligen und normalerweise kurzen traumatischen Ereignisses.So werden auch Menschen, die nach einem Trauma, wie etwa Vergewaltigung oder Kriegserlebnissen nicht aufgeben, sondern die Fähigkeit haben, weiterzumachen, als resilient bezeichnet. Resiliente Personen haben gelernt, dass sie selbst es sind, die über ihr eigenes Schicksal bestimmen. Sie vertrauen nicht auf Glück oder Zufall, sondern nehmen die Dinge selbst in die Hand und haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten. In einer Studie wurden resiliente Kinder von ihren Erzieherinnen als anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig, gescheit, neugierig und voller Selbstvertrauen beschrieben. 

Samstag, 26. Juni 2021

Zuversicht


Im letzten Jahr hatte unser Buch den Titel Mut - diesem Jahr überwiegt die Zuversicht. Heute ist unser Jahrbuch 2021 in Druck gegangen. Im Juli werden wir je zwei Exemplare an die Freund:innen der Stiftung versenden: eins zum selber lesen und eins zum Verschenken. Wer nicht so lange warten möchte, kann auf der Website von René schon mal einen Blick in das neue Büchlein werfen  www.kroegerconcept.de  Einfach unter „Buch" ein wenig blättern. Da ist dann eine ganzer Rückblick zu sehen auf die Bücher, die im Lauf der Jahre bei uns entstanden sind. René, Felix und Wolfgang haben die letzten Wochen engagiert an dem neuen Werk gearbeitet - wir dürfen gespannt sein.  jg

Dienstag, 22. Juni 2021

Wie tolerant sind wir?


Heute Abend wird München bunt angestrahlt

Die Uefa hat den Antrag der Stadt abgelehnt, die Münchner Arena heute Abend in den Regenbogenfarben leuchten zu lassen. Nun findet die Stadt andere Mittel, ein Zeichen für Toleranz und Menschenrechte zu setzen, nun werden andere Münchner Wahrzeichen bunt beleuchtet, unter anderem der Olympiaturm. Zudem wird das Rathaus mit Regenbogenfahnen beflaggt. Wir nutzen die Gelegenheit um uns diesem Zeichen der Toleranz anzuschließen – und zeigen in unseren Grundsätzen mit Punkt 15, wo unser Toleranz endet  https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/grundsaetze.html

Samstag, 29. Mai 2021

Der Vorstand trifft sich

Nachdenken, planen, vorausschauen

Das Treffen fand in angenehmer Atmosphäre statt. Was oft als allgemeine Phrase verwendet wird, darf hier mal wörtlich genommen werden. Am Freitag hat sich der Vorstand der Stiftung in Celle getroffen. Als Gast dabei war Udo Kronshage, Freund und Unternehmensberater aus Hamburg. Hier im Bild im Gespräch mit Martina. Sechs Stunden Austausch von Meinungen und Sichtweisen mit vielen Fragen und manchen Antworten. Das Protokoll stellen wir in den nächsten Tagen hier auf Seite, für alle nachzulesen in der Rubrik "über uns". Ein Punkt sei hier schon mal allen vorab zur Freude verraten: wir planen wieder ein echtes Stiftungstreffen. Wenn alles gut geht, sehen wir uns Ende August/Anfang September in Celle. Das sind doch gute Aussichten. jg


Sonntag, 23. Mai 2021

Was macht eigentlich Timm ?


Wenn er heute Erfolg hat mit der Vorstellung seiner Stiftunglife Edition „Wer wird Millionär?" könnten sich ganz neue Tätigkeitsfelder erschließen. Bis jetzt verdient Dr. Timm Gessner seine Brötchen als Fachanwalt für Bank- und Kapitalrecht. Das passt gut zum möglichen Millionengewinn heute - und auch für die Zeit danach, wenn die Million verjubelt ist: der junge Mann ist auch Fachanwalt für Insolvenzrecht. Timm lebt mit seiner Familie glücklich und zufrieden in Hamburg. Von der Lebensqualität ist das erstklassig, für den Fußballfan ist das leider nur zweitklassig. Aber daran hätte sich nichts geändert, wenn er in Bremen geblieben wäre. Für die Stiftung interessiert er sich schon länger, gerne als Berater im Hintergrund und immer für eine Überraschung gut. jg 


Samstag, 22. Mai 2021

Kommenden Sonntag


„Wer wird Millionär?" ist die deutsche Ausgabe der britischen Quizshow „Who Wants to Be a Millionaire?". Sie wird seit 1999 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt und von Günther Jauch moderiert. Am kommenden Sonntag um 12 Uhr gibt es bei uns eine Extra-Ausgabe der beliebten Ratesendung. Moderiert von einem Nachwuchstalent werden Fragen rund um unsere Stiftung zu beantworten sein. Der Titel ist Programm: wer alle Fragen richtig beantwortet, darf sich über eine Million Kyat freuen. Der kostenlose  Link für die Sonntagsrunde kann hier angefordert werden: info@stiftunglife.de


Sonntag, 9. Mai 2021

Was macht eigentlich Tilman ?



Kindergarten in Hannover - Grundschule in Innsbruck - Gymnasium in Stuttgart - Gapyear in Myanmar - Studium in Friedrichshafen, Canada, Amerika und England. In seinen jungen Jahren hat Tilman schon viel der Welt gesehen. Mit einem Master of Science in Development Management in der Tasche startet er nun ins Berufsleben. Bei uns engagiert sich Tilman seit vielen Jahren, in diesem Jahr zusammen mit Gerd und Herrn Luy im Evaluierungsteam. Die drei wollen herausfinden, was wir in der Stiftunglife gut machen - und was wir besser machen könnten. Die Antwort findet man am besten, wenn man die richtigen Fragen stellt. Tilman diskutiert, organisiert und verschickt die Fragebögen im ersten Step an Projektleiter und Spender. Auf das Ergebnis dürfen wir gespannt sein. jg


Donnerstag, 6. Mai 2021

Peanuts



Für Hilmar Kopper waren das Peanuts

Dr. Jürgen Schneider war verschwunden und mit ihm viele Millionen. Der Immobilienkönig der 90er Jahr wurde nach einiger Zeit gefunden, die vielen Millionen nicht. Damit solche Pannen nicht bei uns passieren, veröffentlichen wir alle Ein- und Auszahlungen der Stiftung In einem gläsernen Konto. Jeder Interessierte kann genau nachverfolgen, wann welche Beträge eingehen - und wofür sie verwendet werden. Wer es ganz genau haben möchte, bekommt die komplette Bilanz der Stiftung zur Einsicht. jg


Dienstag, 27. April 2021

Was macht eigentlich René ?



Oscar Verleihung in Hollywood ?

Verdient hätte er es, aber dieser Mann steht selten auf der Bühne, meistens wirkt er im Hintergrund. Jeder Freund der Stiftung hat schon mal etwas von René in der Hand gehabt: eine Karte, ein Büchlein, eine Urkunde, oder ganz neu: den Klimapass. Seit fast dreißig Jahren prägt der sympathische Hamburger das Bild der Stiftung. Für dieses Pro bono Engagement der Spitzenklasse haben wir uns auf Föhr bedankt, bei unserem Teamtreffen vor drei Jahren. Dafür bedanken wir uns jeden Tag - und ganz besonders heute, am Welt Grafikertag. jg


Montag, 26. April 2021

Was macht eigentlich Angelika ?


Von Äthiopien nach Syrien

Das Bild ist schon ein paar Jahre alt. Angelika (dritte von links) hat damals zusammen mit Christiane (ganz links) unser Augen/Brillen Projekt in Addis organisiert. Das Projekt mussten wir leider einstellen, weil die Kommunikation und die Abwicklung schwierig waren. Nun gibt es eine neue Aufgabe für die sympathische Rechtsanwältin aus Hamburg: Angelika wird die Syrienhilfe der Stiftung koordinieren. Ahmad unterstützt nach besten Kräften und auch Christiane ist mit dabei. Wir freuen uns über die Möglichkeit, syrische Familien in Schwierigkeiten ganz direkt zu unterstützen. Es ist ein kleiner Anfang - ob mehr daraus wird, werden wir im Lauf des Jahres sehen. jg



Dienstag, 20. April 2021

Gute Nachrichten/5



Zuversicht

In hoch entwickelten Ländern gelten Pessimisten gelten als kritisch und smart, Optimisten werden oft für sorglos und naiv gehalten. Beide Haltungen sind nicht sehr hilfreich. Gebraucht werden Realisten mit Sportsgeist, die auf der Grundlage von Forschung und Wissenschaft die Probleme der Zukunft im Blick haben. Über viele Fortschritte können wir uns schon heute freuen. Der Spiegel hatte bis vor zwei Jahren eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel „Früher war alles schlechter". In kommentierten Grafiken mischten sich Schweres und Leichtes, Ernstes und Heiteres, die facettenreiche Verbesserung der Welt wurde sichtbar. Wer hätte schon gewusst, dass in Nigeria mehr Filme produziert werden als in Hollywood? Und das in Ruanda schon seit zehn Jahren Plastiktüten verboten sind? Hans Rosling, der positiv denkende Schwede, bezeichnete sich als „Possibilist", der auch in schwierigen Zeiten an die bessere Welt glaubt. Dieser positiven Sicht schließen wir uns an, wenn wir Bäume pflanzen und Schulen bauen. Das aktuelle Jahrbuch der Stiftung wird den passenden Titel bekommen: Zuversicht


Sonntag, 18. April 2021

Sonntagsrunde



Corona hat uns allen viele Einschränkungen gebracht – und einen großen Sprung in die Digitalisierung. Seit ein paar Monaten treffen wir per Video Meeting mehr Menschen, als das im echten Leben möglich ist. Für den Gedankenaustausch mit den Freunden der Stiftung ist das wunderbar. Jeden Sonntag gibt es ein Thema. Heute ging es um unsere Schulen, um die Menschen und das Leben in Myanmar. Vielen Dank an alle, die sich Zeit dafür genommen haben. Am kommenden Sonntagmittag um 12 Uhr wird unsere kleine Hilfe für die Menschen in Syrien im Mittelpunkt stehen. jg


Donnerstag, 15. April 2021

Unser Klimapass


Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es  frei nach Erich Kästner

In den letzen acht Wochen haben schon 100 Freunde der Stiftung ihren persönlichen Klimapass bekommen. Den Pass bekommt jeder, der mindestens 330 Euro für Klima und Umwelt spendet - dafür können wir 12 Tonnen CO2 ausgleichen. Alle Spenden gehen in einen Klimakorb, dann werden zu je einem Drittel Bäume gepflanzt, Kochöfen und Solaranlagen gebaut. Zum Jahresende bekommt jeder den Nachweis über die Klimainvestitionen. Nachdem wir im letzten Jahr viele Bäume gepflanzt und Solaranlagen gebaut haben, wird der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Kochöfen liegen. Mit jedem Ofen sparen wir eine Tonne CO2 und halbieren den Holzverbrauch. jg 


Freitag, 9. April 2021

Heute in der FAZ

Dahinter steckt ein kluger Kopf

Wir kennen den Slogan, mit dem die Frankfurter Allgemeine Zeitung wirbt, und wir kennen den Autor dieser Berichterstattung: in vielen Sonntagsrunden war Dr. Christoph Hein unser Gast. Geboren in Köln, aufgewachsen in Münster. Nach dem Abitur widmete er sich dem Segeln und dem Reisen. Dann Studium der Ethnologie und Philosophie, danach Germanistik, Soziologie und Betriebswirtschaft. Ein Forschungsaufenthalt an der Akademie der Künste in Leipzig verschaffte 1989 Einblick in das Sterben der DDR. Um das Wirtschaftsleben von innen kennenzulernen, folgten zwei Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens. Da sich das Interesse am Journalismus durchsetzte, nahm er ein Angebot der „Welt" an, in deren Wirtschaftsredaktion einzutreten. 1998 Wechsel als Wirtschaftskorrespondent zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ende 1999 Umzug nach Singapur. Als Wirtschaftskorrespondent berichtete er zehn Jahre über China und Südostasien, später kam der indische Subkontinent hinzu. Heute konzentriert er sich auf den Süden der Region, von Pakistan bis in die Pazifikregion. Dr. Christoph Hein ist Autor mehrerer Bücher. jg


Donnerstag, 8. April 2021

Money, money


Was ist ein fairer Preis ?
Wieviel kostet es, ein Kind groß zu ziehen? 
Wie viel Geld braucht man pro Patienten? 
Was kostet der Bau einer Schule ?
Warum kostet ein Apfelbaum mehr als ein Mangotree ?
Bekommen sie Studenten ihr Geld ?

Das sind viele Fragen in unsicheren Zeiten. Hier unsere Antworten der Reihe nach:

Ein fairer Preis für unsere Schulbauten bildet sich aus den Kosten für die Baumaterialien + fairer Bezahlung für die Handwerker, die für uns arbeiten.
In Deutschland spricht man man sechsstelligen Summen, in unserem Kinderheim in Myanmar brauchen wir 3 Euro pro Tag und pro Kind
Bei den Swimming Doctors brauchen wir 6 Euro pro Patient incl. aller Untersuchungen, Behandlungen und der notwendigen Medizin.
Eine Schule mit fünf Klassenräumen kostet 33.000 Euro. Schulmöbel sind im Preis enthalten. Die Lehrer werden vom Staat bezahlt.
Junge Apfelbäume kosten in Deutschland 10 bis 20 Euro. Eine Baumschule in Myanmar verlangt 2 bis 3 Euro für einen kleinen Mangobaum.
Ja, unsere burmesischen Studenten bekommen (trotz aller Wirren) das monatliche Geld regelmäßig auf ihr Konto
Schreibt uns eine Mail, wenn Eure Frage nicht dabei war : info@stiftunglife.de  wir antworten schnell. jg


Dienstag, 6. April 2021


Wir könnten auch ohne Stau auskommen: ob auf der Autobahn oder im Suez Kanal, ein Stau bringt die Pläne durcheinander. Wenn wir im Stau stecken, hilft nur Vertrauen, dass das Hindernis bald beseitigt ist. Das hoffen wir auch, wenn wir auf unser Konto schauen. Dort staut sich im Augenblick viel Geld, das für unsere Projekte in Myanmar vorgesehen war. Aufgrund der unsicheren Lage halten wir diese Gelder zurück, bis wir wieder mit gutem Gewissen nach Myanmar überweisen können. jg


Samstag, 3. April 2021

Was macht eigentlich Ahmad ?


Vor zehn Jahren fing es in Syrien genau so an

Kennengelernt haben wir uns vor fünf Jahren beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Salzschlirf. Seit der Zeit begleitet uns Ahmad als Freund der Stiftung. Mit Energie und Fleiß hat er sich hier reingekämpft in das neue Leben in Deutschland. Mit Trauer und Wehmut denkt er an seine Eltern, die im Keller leben, seit ihr Haus zerbombt wurde. Es ist zwar ruhig geworden in Afrin, aber die Menschen leiden. Die Häuser sind zerbombt, es gibt keine Arbeit, kein Geld und kaum etwas zu essen. Ahmad schickt jeden Monat 100 Euro auf Umwegen zu seinen Eltern. Gerade genug, um zu überleben. Vor zehn Jahren fing es in Syrien mit friedlichen Demonstrationen an. Wir alle hoffen, dass es in Myanmar besser endet. jg


Freitag, 2. April 2021

Unsere drei Standbeine

Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Projekte hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss jetzt neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen natürlich beeinflussen. Gut, dass wir auf drei Beinen stehen, für die wir zukünftig eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit gut 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Samstag, 27. März 2021

Lieferservice



Pizza, Medikamente und Blumen kann man online bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Da wollen wir natürlich nicht nachstehen. Wer Online spendet und seine Quittung nach Hause geliefert bekommen möchte, den besuchen wir gerne:  im Augenblick per Video, bald wieder persönlich. Die Information, wie die Spenden bei uns verwendet werden, gibt es dann natürlich dazu. jg


Dienstag, 23. März 2021

In eigener Sache



Wer kümmert sich um was ?

Für alle, die uns kennenlernen möchten, gibt es hier eine kleine Übersicht, wie wir organisiert sind: Stiftunglife arbeitet in sieben Teams: davon sind sechs Projektteams + ein Team (blau) ist für die Organisation verantwortlich. Jedes Team arbeitet weitgehend selbständig. Im Hintergrund werden die Projektteams von der Organisation unterstützt mit Finanzen, Buchhaltung und Kommunikation. Alle Teammitglieder in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Die Mitarbeiter in Myanmar werden landesüblich bezahlt. Hier gibt es den direkten Kontakt zu allen Teammitgliedern: https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/team-und-freunde/team.html


Freitag, 19. März 2021

Reden wir über Geld



Ich hänge nicht an Geld. Ich glaube an den Kreislauf des Geldes. Ich bin der festen Überzeugung, dass man es loslassen muss, 
um es auf andere, oft sehr interessante Weise wieder zu bekommen. Cornelia Funke

Natürlich hat die Arbeit der Stiftung auch mit Geld zu tun. Von Freunden der Stiftung bekommen wir Geld in dem Vertrauen, dass wir etwas Gutes daraus machen. Das Gute kommt auf interessante Weise zurück, wenn der Spender sich die Projekte vor Ort anschaut. Wir empfehlen das jedem Spender und sind gerne bei der Organisation behilflich. Das gilt für die Unterstützung der Tafeln genauso wie für unsere Baumpflanzprojekte, oder den Bau einer Schule. Das ganze Interview mit Cornelia Funke zum Thema Geld gibt es heute in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. jg


Samstag, 13. März 2021

Die Grundsätze der Stiftung


Rein statistisch gesehen dürfte uns Punkt 15 ein paar Spenden kosten 

Es kann gefährlich sein, für oder gegen eine Sache zu stehen. Viele jungen Menschen in Myanmar erfahren dass in diesen Tagen sehr schmerzlich. Jeden Tag höre ich von unseren Studenten, wie sich Angst und Schrecken in goldenen Landverbreiten. Nicht nur in Yangon und Mandalay, auch in kleineren Orten regiert die Gewalt. Da kommt man ins Grübeln, ob sich die Neutralität der Stiftung aufrecht erhalten lässt. In Abwägung der Argumente kommt man leider zu der Erkenntnis, dass Neutralität hier das geringere Übel ist. Anders ist es in Deutschland, denn bei uns herrscht Meinungsfreiheit. Diese Freiheit nutzen wir für die Festlegung unserer Grundsätze. Unter Punkt 15 zeigen wir eine klare Haltung gegen Rechts. Rein statistisch gesehen dürfte uns das ein paar Spenden kosten - aber es schützt unsere Werte. jg

Mittwoch, 10. März 2021

Zeichen der Solidarität


Ein Dank an die Freunde der Stiftung 

Die tägliche Auswahl der Themen für diesen Blog ist nicht immer einfach. Es scheint banal über Bienen und Bäume zu berichten, während in Myanmar geschossen wird. Aber auch in dieser schwierigen Zeit gibt es einen Lichtblick. Es ist die beeindruckende Solidarität der Menschen hier mit den Menschen in Myanmar. Auf dem Foto und in unserem gläsernen Konto sind die vielen Spenden zu sehen, die in wenigen Tagen für unsere Myanmar Nothilfe eingegangen sind. Jetzt ist es unsere Sache, das Geld zu den richtigen Empfängern zu bringen. Auch wenn das etwas dauern kann - wir versprechen, dass jede Spende zu 100 % bei den betroffenen Menschen ankommt. Nach Abschluss der Hilfsaktion werden wir - hoffentlich in Frieden - allen Spendern berichten. Vielen Dank für Eure Unterstützung. jg

Sonntag, 28. Februar 2021

Money Money

In der Sonntagsrunde heute Mittag hatten wir eine gute Diskussion zum Thema Geld. Ein paar wichtige Grundsätze der Stiftung wurden diskutiert:

* Stabilität und Qualität statt Wachstum des angestrebten Spendenvolumen (eine Mio jährlich aus Spenden und Erträgen)
* Kleine feiner Circle an Spendern und engagierten Unterstützern der Stiftung, mit individueller Betreuung und Einbindung über die Spenden hinaus
* Zwei Säulen für die Finanzierung der Projekte:  Spenden – und Stiftungserträge (mittelfristig 50%-50%)
* Schwerpunkte und Verbindlichkeit im Projektportfolio aber keine Feinbudgetsteuerung.   50%/50% Deutschland und Ausland; mit MUT drei  Schwerpunktthemen: Myanmar, Umwelt und Tafeln. Die Möglichkeit aus Stiftungserträge auch kurzfristig oder unabhängig vom Spendenaufkommen Projekte zu realisieren  (wie im Corona Jahr die 33 guten Taten )
* Keine Verwaltungskosten in Deutschland – landesgerechte Bezahlung der Teams in Myanmar
* Langfristige Absicherung des Erhalts der Projekte  durch Beteiligung der Dörfer und  Patienten. Das Prinzip 20% der Beteiligung gehen aufs Maintance Konto
* Absicherung der Geldflüsse nach Myanmar und in Myanmar sind gegeben

Zur Erinnerung: die Stiftungssatzung, alle Protokolle und die Jahresabschlüsse werden auf der Seite der Stiftung „über uns" veröffentlicht. mr 


Samstag, 27. Februar 2021

Netzwerke pflegen


Ruhig weitersagen...

Heute war ich bei einer Lions Diskussionsrunde. Da ging es um die Frage, wie man einen Freundeskreis pflegt und erweitert. Diese Frage dürfen wir uns natürlich auch in der Stiftung stellen. Christiane, Klaus und Tom haben eine einfache Lösung dafür gefunden: sie erzählen ihren Freunden von der Stiftunglife - von den Themen, den Projekten und den netten Menschen. Wenn ihr das auch machen wollt, stellen wir gerne ein paar kleine MUT Büchlein zur Verfügung. Neue Menschen beleben jeden Freundeskreis, besonders wenn sie interessiert und jung (geblieben) sind.


Dienstag, 23. Februar 2021

Letter to Leslie


The end of the story

Mit diesem wunderbaren Brief an Leslie gehen zwei Kapitel zu Ende. Zum einen ist es das Ende unseres Engagements auf den Philippinen – zum anderen ist es das großartige Engagement von Dr. Thomas Oursin, das damit zu Ende geht - mit 92 Jahren darf man sich langsam zur Ruhe setzen. Freundschaftlich verbunden bleibt uns Thomas – und auch zu den Philippinen werden wir über soziale Medien weiter Kontakt haben. Besonders zu erwähnen ist eine Stiftunglife Alumni Gruppe, die aktiv junge und hilfsbedürftige Menschen unterstützt. Eine unserer ersten Studentinnen, Angelica Mata, hat als "Zero Waste Filipina" viele Menschen inspiriert. Auch unsere burmesischen Studenten waren beeindruckt, als wir Angelica vor zwei Jahren in Yangon und Mandalay zu Gast hatten bei unserem Summercamp. Let's stay in contact. jg


Samstag, 20. Februar 2021

Was macht eigentlich Jürgen

  
Der lustige Zahnarzt

Wenn Khu Khu vom lustigen Zahnarzt spricht, wissen alle, wer gemeint ist. Dr. Jürgen Staude hat immer ein nettes Wort, einen kleinen Spaß bereit. Er hat viel gearbeitet und abenteuerlich zusammen mit seiner Frau die Welt umsegelt. Die beiden Ärzte haben viel gesehen, lange in Südtirol gelebt und gearbeitet. In München sind sie seit Jahren zur Ruhe gekommen, freuen sich Musik und Theater, wenn die wieder geöffnet haben. Jürgen malt und spielt Saxophon. Der Stiftung sind die beiden als Mentoren verbunden. jg


Natürlich geben wir uns Mühe, unsere Projekte besser zu machen - aber das ist gar nicht so einfach, wenn man von den eigenen Dingen begeistert ist. Dafür braucht man Kritik von außen. Am kommenden Sonntag laden wir kluge Köpfe dazu ein: Freunde, Wegbegleiter, Spender und Wettbewerber. Jede Anregung wird aufgenommen und geprüft. Versprochen! Es dürfte eine spannende Runde werden. Wir berichten. jg

Freitag, 19. Februar 2021

Die Fastenzeit hat begonnen


Während der Pandemie kann das Fasten helfen, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Die Gelegenheit war noch nie so günstig, denn viele kleine Ablenkungen fallen Coronabedingt weg. Ändern können wir das nicht und so kann man jammern - oder die Zeit nutzen. Was für eine Chance: 40 Tage ganz bewußt anders gestalten. Niemand schreibt vor, dass man in dieser Zeit auf Sex und Alkohol verzichten muss, jeder kann seine eigenen Schwerpunkte setzen. Wir verzichten als Familie 40 Tage lang auf Fleisch, Rotwein und Schokolade. In diesem Jahr praktischerweise auch auf Kino, Opern und Konzerte. Damit sparen wir ein paar hundert Euro. Das Geld werden auf das Konto der Stiftung überwiesen. Der Verzicht ist einfach festgelegt, man muss nur wollen. Schwieriger wird es mit der Frage, womit wir diese Lücke füllen werden. Statt Fleisch gibt es Gemüse, Wasser statt Rotwein und Obst statt Schokolade. Aber was machen wir mit der vielen Zeit… jg

Mittwoch, 17. Februar 2021


Die Deutschen haben 2020 so viel gespendet wie selten zuvor. Trotz oder gerade wegen der Coronakrise. Nach Angaben des Deutschen Spendenrats kamen 5,4 Milliarden zusammen. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Freunden und Spendern für den Teil, der an uns gegangen ist. Aus jeder Spende wollen wir das Beste machen. Mag sein, dass uns das nicht immer perfekt gelingt, aber wir sind dicht dran - und wir arbeiten an uns. Bei unserem Video Meeting am kommenden Sonntag geht es um die Frage „Was können wir besser machen?" Eingeladen ist jeder, der Zeit und Lust hat, mit Anregungen und Ideen dabei zu sein. Bitte hier anmelden: info@stiftunglife.de

Sonntag, 7. Februar 2021

Wir sind neutral


Die UNO hat den 12. Dezember zum Internationalen Tag der Neutralität erklärt 
In einer Resolution heißt es, dass Neutralität zur Stärkung des Weltfriedens beitragen kann. 

Bis zum 12. Dezember ist es noch lange hin und der Weltfrieden ist eine große Sache. Uns geht es nur um eine Aussage zu den aktuellen Geschehnissen in Myanmar. Unabhängig von persönlichen Meinungen sind wir als Stiftung zur Neutralität verpflichtet, so wie es in unserer Satzung festgeschrieben ist. Wir helfen Bildung, Gesundheit und das Klima zu verbessern, wo das gewünscht ist. Immer in direkter Zusammenarbeit mit den Menschen in den Dörfern. In diesem Engagement wurden wir in den vergangenen 15 Jahren von Politik und Behörden weder gefördert, noch behindert. Wir sind ganz zuversichtlich, dass das so bleibt und wir unsere Arbeit unverändert weiterführen können. jg

Ein Gedankenexpiriment



Wichtiger als Wirtschaftswachstum?
Das kleine Bhutan, das erst seit rund zwölf Jahren demokratisch regiert wird, ist das einzige Land der Welt, in dem das Glück der Menschen wichtiger ist als das Wirtschaftswachstum. Es wird, so steht es in der Verfassung, als Brutto-National-Glück gemessen. Glücksforscher schicken regelmäßig Studenten durch die Hochgebirgsregion, in der der Buddhismus Staatsreligion ist. Sie stellen den Menschen unterschiedliche Fragen, etwa ob sie genügend Wasser haben und ob sie sich nach Sonnenuntergang vor Geistern sicher fühlen. Die letzten Umfragen haben ergeben, dass sich rund 90 Prozent der Menschen in Bhutan ansatzweise, überwiegend oder sogar außerordentlich glücklich fühlen.

Mal angenommen, Corona wäre weg. Wollen wir dann das alte Leben wiederhaben? 
Bruttonationalglück - das ist ein sperriges Wort und beschreibt die Grundidee, bei politische Entscheidungen nicht hauptsächlich auf das Wirtschaftswachstum zu schauen, sondern sie eher an anderen Zielen auszurichten, wie beispielsweise Gesundheit, Umwelt, Bildung und Zufriedenheit der Menschen. Erfunden wurde dieser Begriff in Bhutan, einem kleinen Königreich zwischen China und Indien. Dort gibt es laut Verfassung ein "Grundrecht auf Glück" und sogar eine Art "Glücksminister". Was wäre, wenn es so ein "Grundrecht auf Glück" auch in Deutschland gäbe? Würden wir dann alle automatisch zufriedener? Was würde das für unsere Wirtschaft, unsere Jobs und unseren Alltag bedeuten?

Donnerstag, 28. Januar 2021

Teamwork

Ein /Lehrer gab jedem Schüler der Klasse einen Luftballon mit der Aufgabe, diesen aufzublasen, mit dem eigenen Namen zu versehen und in den Flur zu werfen. Im Flur wurden dann alle Ballons gemischt. Die Schüler erhielten dann 5min, um ihren eigenen Ballon zu finden. Trotz hektischer Suche hatte niemand seinen Ballon gefunden. An diesem Punkt hat der Lehrer den Schülern gesagt, sie sollen nun, in einem zweiten Versuch, einfach den nächstliegenden Ballon nehmen und ihn der Person geben, deren Name darauf steht. Innerhalb von fünf Minuten hatte jeder seinen eigenen Ballon. "Die Ballons sind wie Glück,", sagte der Lehrer zu den Schülern. "Wir werden es nie finden, wenn jeder sein eigenes alleine sucht. Aber wenn uns das Glück anderer Menschen wichtig ist, werden wir auch unseres finden."
Quelle: @freiheitmachtwahr

Montag, 25. Januar 2021

Vertrauen ist gut


90 % aller Deutschen lieben Eier von glücklichen Hühnern

Aber nur 10 % aller Deutschen kaufen Bio Eier. Warum?

Vor zwanzig Jahren habe ich mit Sven über diese Frage diskutiert. „Warum soll ich 50 Cent für ein Bio Ei zahlen, wenn ich gar nicht sehen kann, ob die Eier wirklich Bio sind?"  Meine Antwort damals: „Mit 50 Cent hast Du zumindest eine gute Chance, ein Bio Ei zu bekommen. Für 15 Cent ist das unmöglich." Die Sache hat viel mit Vertrauen zu tun. In den letzten Jahren haben VW, Audi und Mercedes viel getan für den zunehmenden Vertrauensverlust in unserer Gesellschaft. Zwischen Fake news und gekauften Bewertungen zerbröselt gerade der Rest an Vertrauen. Ob sich mit den 12 stelligen Codes, die heute auf die Eier aufgedruckt werden, Vertrauen zurückgewinnen lässt, ist fraglich. Aber es ist ein Angebot - so wie bei uns das gläserne Konto. Jeder kann sich informieren, auch wenn dass es ein wenig Mühe macht. Gegen Betrug ist man damit nicht gefeit, aber damit sind wir wieder bei Audi, VW und Mercedes….Für alle, die es wissen wollen: die erste Zahl bei den Eiern sagt viel aus: 0 steht für Bio Eier, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. jg

Freitag, 15. Januar 2021

Mehr Mut



Ein paar Bücher haben wir noch…

Dr. Christiane hilft im Impfzentrum Stuttgart, Dr. Klaus ist südlich von München im Einsatz. Die erste Million ist bald geimpft, es geht aufwärts in Deutschland (auch wenn es noch ein bisschen dauern wird) Wir brauchen Zuversicht und etwas Geduld. Ein bisschen MUT hilft auch: wir haben noch ein paar Exemplare liegen. Schreibt uns eine Mail info@stiftunglife.de wenn ihr ein Büchlein haben wollt, oder zwei. Wir versenden schnell, kostenfrei und gerne. jg

Vor 20 Jahren wurde Wikipedia gegründet



24  gegen  1472 Bände

Bei uns im Büro in Celle steht eine glanzvolle Brockhaus Ausgabe in 24 Bänden - herausgegeben zur Jahrtausendwende. Viele Angaben sind längst veraltet. Wenn wir etwas wissen wollen, schauen wir bei Wikipedia nach. Das deutschsprachige Wissen ist dort aktuell in 1.472 Bänden gespeichert (wenn man es mal ausdrucken würde, das Bild ist aus dem Heute Journal gestern Abend)  Natürlich gibt es bei Wikipedia auch einem Eintrag zur Stiftunglife https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftunglife Die Idee von Wikipedia geht um die Welt. Verbreitet wird sie durch Menschen, die sich dafür engagieren. Unbezahlt! Das ehrenamtliche Engagement der Wikipedianer wurde zum Vorbild der Stiftunglife: alle 30 Team Mitglieder in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich mit Zeit und Ideen für Kinder und Studenten, für die Swimming Doctors, die Bäume und die Tafeln.. Bei so viel Verbundenheit ist klar, dass wir die Arbeit von Wikipedia jährlich mit einer Spende unterstützen. jg
 

Montag, 11. Januar 2021

The happiest people in the world


Das Wunder wirkt weiter

Als wir vor zehn Jahren unser Studentenprogramm gestartet haben da war das eine Verbeugung vor den philippinischen Seeleuten, die wir auf der MS Europa kennengelernt haben. Da der Versteigerungserlös der Seekarte unseren Projekten zugute kam, sollten sie nicht am Rand stehen bleiben. So haben wir unsere guten Erfahrungen aus Myanmar genommen und sind damit nach Manila gereist. Über persönliche Kontakte haben wir die richtigen Menschen kennengelernt. Der Rest ist schnell erzählt: Studenten aussuchen und vor Ort betreuen und in Deutschland Mentoren suchen. Thomas hat die Projektleitung in die Hand genommen. Alles lief wunderbar, bis die Zusammenarbeit mit den Schiffen endete. Das war vor fünf Jahren. Wir haben dann keine neuen Studenten mehr aufgenommen - aber alle geförderten Studenten bis zum Abschluss begleitet. Aktuell fördern wir nur noch zwei Studenten, die im Sommer fertig werden. Aber es gibt eine aktive Alumni Gruppe. Studenten, die ihren Abschluss gemacht und einen Job gefunden haben, engagiert sich aus eigener Initiative für arme Menschen in ihrem Umfeld. Was für eine Freude. jg

Donnerstag, 7. Januar 2021

Gute Nachrichten



Die Welt ist besser als wir denken Hanns Roseling

Die Aufteilung in reiche Länder und arme Länder stimmte vor 50 Jahren - heute stimmt sie nicht mehr. Diese Karte zeigt die Einkommen und Lebensbedingungen weltweit. Myanmar ist in der Mitte zu sehen (bei dem dicken roten Punkt für Indien) In den letzten zehn Jahren ist das goldene Land ein gutes Stück nach oben gekommen. Es gibt Arbeit, Essen, medizinische Grundversorgung und Schulbildung für (fast) alle Kinder. Ein ganz kleines Stück haben wir zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. jg

Montag, 4. Januar 2021

Heute wird gefeiert...


...und wir gratulieren 

In Myanmar wird heute der Tag der Unabhängigkeit gefeiert. Mit viel Begeisterung von unseren Kindern im Heim - genauso wie von offizieller Seite in Berlin. Wer sich eine halbe Stunde Zeit nehmen mag, kann hier einen sehenswerten Querschnitt der virituell offiziellen Feier in Berlin verfolgen. 
https://fb.watch/2OBMRAhVAB/ in ihrer Ansprache hat die Botschafterin das Engagement der Stiftunglife stellvertretend für alle NGOs gewürdigt. Wir danken für die Ehre. jg

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Zum Jahresanfang


Also lasst uns doch Geschichten schreiben,

die wir später gern erzählen.

Lass uns nachts lange wach bleiben,

aufs höchste Hausdach der Stadt steigen,

lachend und vom Takt frei die allertollsten Lieder singen.

Lass uns Feste wie Konfetti schmeißen,

sehen, wie sie zu Boden reisen

und die gefallenen Feste feiern,

bis die Wolken wieder lila sind.

Und lass mal an uns selber glauben,

ist mir egal, ob das verrückt ist,

und wer genau guckt, sieht,

dass Mut auch bloß ein Anagramm zum Glück ist.

Und – wer immer wir auch waren-

Lass mal werden, wer wir sein wollen.

Wir haben schon viel zu lange gewartet,

lass mal Dopamin vergeuden.

Lass uns möglichst viele Fehler machen,

und möglichst viel aus Ihnen lernen.

Lass uns jetzt schon Gutes säen,

dass wir später Gutes ernten.

Lass uns alles tun,

weil wir können – und nicht müssen.

Weil jetzt sind wir jung und lebendig

Und das soll ruhig jeder wissen,

und – unsere Zeit, die geht vorbei.

Das wird sowieso passieren

Und bis dahin sind wir frei

Und es gibt nichts zu verlieren.

 Julia Engelmanns Text „gutes Säen" aus dem Poetry Slam in Bielefeld – eines Tages Baby


Mittwoch, 30. Dezember 2020


Dieses schöne Wort hat Rupprecht Matthies, Wortkünstler in Hamburg, für die Stiftunglife gefertigt. Dabei Ist die Stiftung nur eine rechtliche Hülle - und Geld ist erst einmal nur bedrucktes Papier. Menschen sind es, die mit Vertrauen, Ideen und Engagement Hilfe möglich machen. Am liebsten würde ich mich bei jedem Einzelnen persönlich bedanken. Das ist in Coronazeiten nicht möglich - deshalb mag dieses Foto am Ende eines ungewöhnlichen Jahres den Dank zu Euch bringen. Wir waren alle gefordert, haben viel bewegt und viel Freude gehabt. Was kann man im Rückblick eines Jahres schöneres sagen. jg

Dienstag, 29. Dezember 2020

Thank you 🙏



Ehrenamtliche, Freiwillige, Volonteers

Wie man sie auch nennen mag - die Arbeit unserer Stiftung kann so effektiv sein, weil wir immer wieder von Menschen unterstützt werden, die sich für die Sache begeistern. In Bagan, im Delta und in Yangon. Hier im Bild Capt. Wilk (fünfter von links) mit einer Gruppe von jungen Leuten, die bei der Verteilung der Reisspenden in Yangon geholfen haben. Drei Tage waren die Helfer im Einsatz. Wir bedanken uns herzlich. jg

Dienstag, 17. März 2020


Viele glückliche Gesichter 

Die gibt es, wenn wir mit den Kindern in den Zirkus gehen. Weil sich manche Familien mit schmalem Budget so einen Besuch nicht leisten können, sponsern wir diese Besuche seit vielen Jahren gemeinsam mit Roncalli. Schade, dass die Vorstellungen in Recklinghausen ausfallen. Für die Veranstaltungen in Köln gibt es noch ein großes Fragezeichen. Hoffen wir auf den Sommer in Düsseldorf und Ludwigsburg. jg

Donnerstag, 12. März 2020

30 Sekunden, die Leben retten



30 Sekunden können lang sein, aber sie machen den Unterschied. 

In Myanmar beschäftigen wir uns schon seit Jahren mit dem Thema Händewaschen. Wir versuchen Kinder und Lehrer an unseren Schulen von der Wichtigkeit zu überzeugen. Besonders in einem Land, in dem viele Menschen noch mit den Händen essen. Diese Fotoreihe zeigt, wie wichtig gründliches Händewaschen ist - nicht nur in Myanmar: 20 bis 30 Sekunden lang, mit warmem Wasser und Seife. Auf dem ersten von sechs Bildern ist eine ungewaschene Hand zu sehen, die zuvor mit einer speziellen Creme eingerieben wurde. Diese Creme macht Keime unter UV-Licht sichtbar. Die Hand leuchtet quasi weiß. Kein Wunder: Im Normalfall befinden sich auf jedem Quadratzentimeter unserer Hand um die hundert Keime. Für das zweite Bild wurden die Hände kurz mit Wasser abgespült und danach abgeschüttelt. Der Effekt ist fast null. Lediglich ein paar Stellen sind sauber. Kurzes Händewaschen ohne Seife bringt auch noch keine große Veränderung (Bild drei). Erst durch die Reinigung mit Seife verschwinden die weißen Stellen auf der Haut. Nach sechs Sekunden Händewaschen mit Seife ist bereits ein deutlicher Unterschied zu erkennen. 15 Sekunden liefern fast das gewünschte Ergebnis, doch erst nach einer halben Minute ist die Hand wirklich keimfrei. Die Art der Seife ist nicht entscheidend, Standardprodukte reinigen genauso gut wie teure antibakterielle Seifen. Frauen waschen mehr als Männer. Das zeigen Beobachtungsstudien der London School of Hygiene & Tropical Medicine mit rund 250.000 Menschen. Auf Raststättentoiletten benutzte demnach nicht einmal jeder dritte Mann Wasser und Seife, bei den Frauen waren es immerhin 64 Prozent. Um die 30-Sekunden-Regel zu verinnerlichen, empfehlen Ärzte, beim Händewaschen gedanklich zweimal "Alle meine Entchen" zu singen. Wer es nicht so mit Kinderliedern hat, kann auch zweimal „Happy Birthday" singen. jg

Samstag, 7. März 2020

Welt Frauentag



Die Zukunft ist weiblich
Es wird ja höchste Zeit, schließlich haben die Männer lang genug geherrscht 🙂
Bei unseren Projekten in Myanmar achten wir darauf, dass besonders junge Frauen gefördert werden. Auch in unserem Stiftungsteam sind wir gut aufgestellt, da ist die Zukunft schon weiblich - nicht nur heute, am Welt Frauentag. jg
Foto Tom König

Dienstag, 3. März 2020

Vor und hinter dem Zaun



Das Leben der Anderen
Eine neue Flüchtlingskrise bahnt sich an: das erste offiziell bestätigte Todesopfer an der griechisch-türkischen Grenze ist ein Kind. Innerhalb von wenigen Tagen ist ein Problem zurück, dass nie weg war, aber lange nicht beachtet wurde: das Schicksal von vielen Tausend Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind. Es ist nicht nur ein Problem der Politik – jeder von uns muss sich seine Haltung zu den Menschen suchen, die vor dem Zaun stehen, oder unter unwürdigen Bedingungen auf Lesbos und Samos leben. Das ist nicht ein griechisches Problem, das geht uns alle an. jg

Sonntag, 1. März 2020




Erst mal ein paar Kilo runter, dann geht es auch mit dem Sport leichter. Wer das konsequent macht, kann sich nach ein paar Tagen mit einem Blick auf die Waage belohnen. Fastet man unter Anleitung, kostet es Geld und Zeit. Dafür sind Gespräche inbegriffen. Ziel der Übung ist es Kraft zu tanken, einen klaren Kopf bekommen und ein Körpergefühl, dass zu innerem Frieden führt. 

Man kann es auch so sehen:
Einige Kirchen verbinden mit dem Motto „So viel du brauchst" die Fastenzeit mit einer Besinnungspause. Es reicht nicht aus, 40 Tage auf Fleisch, Alkohol und Schokolade zu verzichten - wir sollten das Klimafasten hinzuzufügen. So ein kombiniertes Fastenprogramm spart Geld und schärft die Sinne. Vielleicht finden wir so viel Gefallen daran, dass wir nach 40 Tagen gar nicht aufhören wollen. jg

Dienstag, 25. Februar 2020

Die burmesische Ausgabe



Wir müssen uns besser in der burmesischen Gesellschaft verankern!
Auf diese Notwendigkeit hat uns Wolf in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen. Nun kamen in die Dinge glücklich zusammen: Ludger war nach einem Einsatz auf den Swimming Doctors gerade in Yangon. Er konnte die ersten Exemplare von unserem Seeds Buch in der burmesischen Ausgabe übergeben. Wie hier zu sehen ist, hatten alle Beteiligten viel Freude dabei. Es fördert das Verständnis, wenn Menschen in Myanmar in ihrer eigenen Sprache lesen können, wer wir sind und was wir tun. jg

Samstag, 22. Februar 2020

Aus gegebenem Anlass möchten wir einen Hinweis aus dem letzten Jahr wiederholen: wir möchten keine Spenden von Menschen haben, die der AfD aktiv oder passiv nahe stehen. Für diese Festlegung gibt es eine einfache Begründung: die politischen Ziele der AfD lassen sich nicht mit den Zielen unserer Stiftung vereinbaren. jg