Team und Freunde

Als „Friends and Family“ sind wir in der Stiftung alle per Du. Das ganze Team arbeitet ehrenamtlich und ich bin ein Teil davon. Wir leben in verschiedenen Städten und leben unterschiedliche Leben. Was wir gemeinsam haben, ist die Freude an dem, was wir tun. Jeder zahlt die Kosten für sein Engagement (auch Flüge, Hotels und Briefmarken) selber. Die Freunde der Stiftung unterstützen das Team mit Zeit und Geld, Tipps und guten Ratschlägen.
Aktuelles rund um das Team der Stiftunglife
Stiftunglife - Team und Freunde

Mittwoch, 27. Juli 2022

Was macht eigentlich Malte ?


Der Bienenretter 🐝 

Vor 30 Jahren haben wir uns in Celle kennengelernt. Dann haben sich die Wege getrennt, Malte ist mit seiner Frau nach Afrika gegangen, später dann nach Asien. Seit zehn Jahren leben die beiden in Singapur. Malte ist groß geworden im Holzhandel, er hat uns schon manchen guten Rat für unsere Baumpflanzungen gegeben. Vor einem Jahr hat Malte ein Bienenprojekt in Singapur entdeckt, dass wir gemeinsam unterstützen.  Bisher war es so: wenn sich ein Bienenschwarm in die große Stadt verirrt hat, wurde eine Firma gerufen, die dem Schwarm unschädlich gemacht hat. Das ist nicht schön, aber sehr einfach. Dass es auch anders geht, zeigt ein engagierter Bienenretter. Er fängt den Schwarm ein und bringt ihn auf eine Grünfläche, wo sich der Bienenschwarm neu ansiedeln kann. Wir fördern jede Rettungsaktion mit hundert Dollar. Mit dieser kleinen Geldspritze konnten schon 20 Bienenschwärme gerettet werden. Malte begleitet das Projekt und kontrolliert unsere Ausgaben. Danke Malte 🙏


Samstag, 23. Juli 2022

Was macht eigentlich Katja ?


Energie ohne Ende

Als wir Katja in der Vorbereitung der Ukrainehilfe kennengelernt haben, war ihre Energie ohne Ende – aber nach 30 Stunden auf den Beinen ist die sympathische junge Ärztin auch erschöpft. Aber es hat sich wieder gelohnt: drei Fahrzeuge voller Medikamente sind in der Ukraine angekommen. Katja hat die unterschiedlichen Wünsche der Krankenhäuser aufgenommen und bestmöglich erfüllt: Schmerzmittel, Antibiotika, Insulin, Verbandsmaterial…. die Liste ist lang.  Dank der guten Kontakte von Klaus und Ralf konnte alles zum Einkaufspreis besorgt werden. Katja kommt aus Kiew. Seit fünf Jahren lebt sie mit ihrem Mann in München. Ihre Ausbildung zur Fachärztin hat sie für sechs Monate unterbrochen, damit sie sich ganz und gar dem Engagement für ihre Heimat kann. Gemeinsam mit Freunden hat sie den Verein solidUArity gegründet. Dieses Engagement unterstützen wir gerne. jg


Montag, 18. Juli 2022

Was machen Gerd und Georg?



Die können gut lachen bei solchen Ergebnissen

Natürlich sind wir alle davon überzeugt, dass wir mit der Stiftunglife Gutes tun. Aber ist das wirklich so? Gerd (links im Bild) und Georg haben sich zwei Jahre lang mit dieser Frage beschäftigt. Vor zwei Wochen haben sie ihr Ergebnis der Evaluierung vorgelegt. Der Begriff Evaluierung steht lateinisch für valere „stark, wert sein". Man bezeichnet damit eine sach- und fachgerechte Untersuchung und Bewertung. Im Allgemeinen lässt sich als Evaluierung auch die grundsätzliche Untersuchung begreifen, ob und inwieweit etwas geeignet erscheint, einen angestrebten Zweck zu erfüllen. Im Sprachgebrauch werden auch Evaluierung, Untersuchung und Analyse gleichbedeutend im Sinne einer Bestandsaufnahme ohne besondere Zweckorientierung gebraucht. Nach Wikipedia

Gerd arbeitet in der medizinischen Forschung. Projekte und Ergebnisse zu überprüfen und zu vergleichen gehört zu seiner täglichen Arbeit. Georg kennt das goldene Land von seiner Zeit als Deutscher Botschafter in Myanmar. Die beiden haben den ganzen Ablauf analysiert - von der Spende über den Weg des Geldes bis ans Ziel. Kurz zusammengefasst lautet das Ergebnis ihrer Untersuchung: die Stiftung leistet gute Arbeit, kümmert sich nachhaltig um die Spender und ihre Projekte, arbeitet effizient, macht die Geldflüsse für jeden sichtbar und bringt das Geld zu 100 Prozent ins Ziel. Natürlich gibt es auch Punkte in ihrer Untersuchung, die besondere Aufmerksamkeit verdienen, das sind die „Gretchenfragen": Wie organisiert sich die Stiftung neu, wenn Jürgen weniger arbeiten möchte? Wie bindet man mehr junge Menschen in die Arbeit der Stiftung ein? Wollen wir in Myanmar engagiert bleiben? Interessante Fragen, über die wir uns gerne Gedanken machen. Wer sich für die ausführliche Analyse interessiert, kann sich das ganze Dokument gerne zusenden lassen. Bitte einfach eine Mail schreiben an: martina@stiftunglife.de


Dienstag, 12. Juli 2022

Bye bye



To my dear friends in Germany 

Thank you for everyone of your kindness, help , talk , respect, sharing the knowledge and support to my country. I am really had amazing trip in Germany. Honestly I more happy now then the last trip to Germany. I feel more close each other of relationships. Happy to meet you in Myanmar one day.
I got new friend and meet other citizens. A specially very thank you to Jurgen. You are well organized. You gave me a lot of things which I not expect. Best regards to all of you, Naing


Montag, 11. Juli 2022

Immer im Einsatz



Wenn das die Kinder wüßten…

Nach einem schönen Spaziergang in den Bergen gibt einen neuen Paten für das Kinderheim in Yangon. Weil die Gelegenheit so günstig ist, haben sich die Teamleiter Renate uns Gerd gleich mit Ko Naing zusammengesetzt um die neuen Paten in die Liste einzutragen. Wenn Ko Naing heute nach Hause fliegt, wird er die gute Nachricht im Gepäck haben – neben vielen anderen schönen Eindrücken dieser Reise. Wir freuen uns sehr, dass er bei uns war, um von Land und Leuten und unseren Projekten zu berichten. Danke Ko Naing 🙏


Mittwoch, 6. Juli 2022

Never Give Up


Schöne Geschichte

Ko Naing hat viele Geschichten aus Myanmar mitgebracht - gute und nicht so gute. Die Geschichte von Naing Myo Oo ist eine gute Geschichte:
His name is Naing Myo Oo. He lived fpr six years in our Orphanage in Yangon. He tried 10 Grade examination but he did not passed. But he got the second chance at Shwe Sa Bwe Restaurant. So he learned to cook, to serve and to bake. Finally he succeed the internship. In training time also he tried to learn everything, not all young people pass the test. He took this chance - and he show the kids from the orphanage that it is good never to give up, as there is always a second chance for everyone. You need to be patient and keep forward. Thanks Naing


Dienstag, 5. Juli 2022

Was macht eigentlich Ko Naing?


Seit sieben Jahren dabei

Wie gut, dass Capt. Wilk unsere Arbeit in Myanmar unterstützt. Über ihn haben wir vor sieben Jahren Ko Naing kennengelernt. Seitdem arbeitet Ko Naing nicht nur für Capt. Wilk, sondern zunehmend immer mehr für uns: Er kümmert sich um das Kinder- und das Altenheim in Yangon, pflanzt Bäume für die Stiftung und organisiert die Swimming Doctors. Das sind viele Aufgaben für einen jungen Mann  Er erledigt sie alle korrekt und zuverlässig. Für seine Arbeit wird Ko Naing fair bezahlt. Er lebt in Yangon, ist verheiratet uns hat zwei Söhne, 11 und 7 Jahre alt.  Zur Zeit ist Ko Naing in Deutschland, um an unserem Stiftungstreffen teilzunehmen. Das Foto wurde gestern in der Sparkasse Celle aufgenommen. Unsere Unterstützung für die „Sister of the poor" wird er nächste Woche direkt in Yangon bei Schwester Magret abgeben. Danke, Ko Naing 🙏


Mittwoch, 22. Juni 2022

Was macht eigentlich Klaus?



Mit Herz und Verstand für die Ukraine

Als Unternehmer hat Klaus in seinem Leben viele Dinge erfolgreich voran gebracht. Nun gehört er zu den Menschen, die sich für die Ukraine engagieren. Mit seiner privaten Hilfslieferung fing es an: die hat Klaus im März zur Ukrainischen Gemeinde in München gebracht. Zufall oder Fügung, dort hat er Katja, eine ukrainische Ärztin kennengelernt - seitdem engagieren sich die beiden gemeinsam für die Menschen in der Ukraine. Klaus sammelt in seinem Freundeskreis Spenden ein und Katja organisiert mit dem Geld einen ausgefeilten Medikamenten Einkauf. Medikamente und medizinische Geräte bringt Katja mit einem Transporter selbst nach Lemberg. Dort wird alles für die verschiedenen Krankenhäusern hergerichtet. Die Krankenhäuser holen die Medikamente mit eigenen Fahrzeugen aus Lemberg ab. Wir unterstützen die beiden bestmöglich. Wer mehr Informationen haben möchte, bekommt die direkt von kpk1960@googlemail.com


Montag, 13. Juni 2022

New Captain for Swimming Doctors


He took his chance

His name is Khaing Kyaw Lin and he was born from normal parent in Dedaye  township Delta Region. Most of our Germany Guests know him a Khaing. Beginning he start work for us a cook and helping to the Dentist in Swimming doctors 2. And then he tried to learn how to drive the ship. After 5 years he became a second Captain for our Swimming Doctors 3 . Last month, our Senior Cpt U Ni pass away and he get the chance to be the new Captain. He have a  spouse and one boy. He is very loyalty and patient with everyone. Because he stay with us total 10 year over and no problem with other, and also he has positive attitude. Finally he became a Captain of our ship and he have next Junior Captain. So he can teach to his junior. Thanks Naing


Hamburger Runde


Hamburger Runde

Neben der Münchner Runde hat sich inzwischen auch eine Hamburger Runde etabliert. Udo und Katharina (beide rechts im Bild) waren am Donnerstagabend die perfekten Gastgeber am Ballindamm. Zehn Freunde der Stiftung haben die Gelegenheit genutzt, sich über die Situation in Myanmar und unsere verschiedenen Projektentwicklungen zu informieren. Es war ein wunderbarer Abend mit Freunden. Danke Udo 🙏


Freitag, 10. Juni 2022

Was macht eigentlich René?


Das Gesicht der Stiftung

Nach langer Zeit haben wir mal wieder etwas drucken lassen: eine Klappkarte als kleine Übersicht zu den Projekten, die wir im kommenden Jahr fördern wollen. Die Gestaltung lag wieder in den Händen von René. Seit 30 Jahren prägt der sympathische Hamburger das Gesicht ist Stiftung. Alles pro bono und meist bescheiden im Hintergrund - weshalb ich ihn hier mal mit seinem Werk aufs Foto gebeten habe. Danke René 🙏


Samstag, 28. Mai 2022

Was macht eigentlich Zaw Myo Lwin?



Der Mann verteilt das Geld

Von unserem Spendenkonto können wir nicht einfach Geld an das Kinderheim in Yangon überweisen, oder an unsere Studenten in Myanmar. Dafür brauchen wir Hilfe: Uniteam Financial Service wickelt diese Geld Transfers für uns ab: über die Büros in Hamburg und Zypern kommt das Geld (als kleinerTeil einer großen Dollar Sammelüberweisung) in das Büro Yangon. Ko Zaw Myo ist der Leiter der Finanzabteilung. Er kümmert sich um einen guten Wechselkurs für die Stiftung (aktuell gibt es 2.100 Kyat für einen Euro) und sorgt für die pünktliche Überweisung der Gelder. Die Studenten erhalten ihre monatlichen Überweisungen auf ihr Konto. Das Konto wird auf dem Handy verwaltet. Nachdem die Banken weitgehend geschlossen sind und die Geldautomaten nicht mehr funktionieren, erfolgt die Auszahlung von Bargeld meist über Geldhändler. Kostet drei bis fünf Prozent. So gesehen müssen wir die Aussage der Stiftung etwas korrigieren: in diesem Bereich bringen wir tatsächlich nicht mehr 100 Prozent der Spenden ins Ziel, sondern nur noch 95 bis 97 Prozent. Damit müssen wir im Augenblick leben. jg


Sonntag, 22. Mai 2022

Was machen eigentlich Britta und Dorothea?


Zuversicht verbreiten

Das ist gar nicht so einfach in dieser Zeit, denn ihr Projekt - die Studenten Förderung in Myanmar - durchlebt schwierige Zeiten. Erst hat Corona das Studieren stark beeinträchtigt, weil alle Universitäten geschlossen waren. Dann kam der Militär Coup und mit ihm eine Vielzahl von sozialen Spannungen. Manche Studenten gehen jetzt wieder zur Universität, andere leisten zivilen Widerstand. Die Situation ist sehr unterschiedlich in den verschiedenen Landesteilen, so dass wir den Studenten keinen einheitlichen Rat geben können. Die Menschen im Land leben von der Hoffnung, dass eine neu gewählte Regierung Ruhe und Frieden bringen könnte. Vielleicht im kommenden Jahr. Bis dahin werden wir viele individuelle Lösungen mittragen und keine neuen Studenten in unser Programm aufnehmen. Vielen Dank an alle Mentoren, die diese schwierige Situation mit viel Verständnis undNachsicht begleiten. jg


Donnerstag, 21. April 2022

Was macht eigentlich Sven ?



Sven kümmert sich

Seit 33 Jahren arbeiten wir zusammen. Sven führt das Immobiliengeschäft von Gessner und Raap in Celle - und kümmert sich um die Immobilien der Stiftung, um Mietverträge, Geldanlagen und den Jahresabschluss der Stiftung. Das ist viel Arbeit im Hintergrund, mit der Sven die wirtschaftliche Grundlage der Stiftung sichert. Dazu kommt aktuell eine ukrainische Flüchtlingsfamilie, die in Celle. Sven hat eine Wohnung besorgt und kümmert sich um die Menschen.  jg


Montag, 11. April 2022

Was macht eigentlich Anastasiia?


Hello, my name is Anastasiia. I am from Ukraine, from Dnipro. I came to Munich three weeks ago. And once I left the train station, I felt that the city suits me. Partly because I'm tired from the long and hard road, partly because the people here are nice, partly because of the bikes and green spaces. And decided to stop here. In Ukraine, I worked as an economist-analyst in a construction company, our department brought light and energy to new buildings. I liked to go deeper into projects every year. Here I want to find a job close to what I did in Ukraine and what I am good at. And to help all my family that stayed in Ukraine.

Bis Anastasiia etwas Deutsch gelernt und einen Job gefunden hat, hilft sie uns den Kontakt mit Ukrainer:innen zu organisieren. jg


Mittwoch, 9. März 2022

Münchner Runde


Dieses Mal konnten Suzana und Jan nicht die Gastgeber sein, coronabedingt wurde das Treffen von Grünwald nach Haidhausen verlegt. Themenschwerpunkte des Abends waren unsere Projekte in Myanmar und konkrete Hilfsangebote für die Ukraine. Der Abend endete mit ganz konkreten Ergebnissen: Karin nimmt Flüchtlinge auf, der Rotary Club Korbach engagiert sich und Gerhard kommt mit in das „Ukraine Team" der Stiftunglife, das sich gerade organisiert. Wir werden berichten. jg


Montag, 28. Februar 2022

Was macht eigentlich Ko Naing?



Die Abrechnung der Reise

Ko Naing war auf dieser Reise mein ständiger Begleiter. Bei dieser Reise, bei der alles ein bisschen anders war als sonst. Er hat auch Geld gewechselt, Übernachtungen gebucht und Besuche organisiert. Am Ende der Reise gibt es immer eine Zusammenfassung der Dinge, die noch zu erledigen sind, was wir versprochen haben – und die Abrechnung der Reisekosten. Weil jeder Besucher aus Deutschland seine Kosten selbst bezahlt, wird am letzten Tag abgerechnet. Ko Naing war ein umsichtiger Begleiter, hat auf Sicherheit geachtet, auf Termine und Bedürfnisse. Das tut er auch, wenn er sich um die Projekte der Stiftung kümmert: um die Schulen und Baumprojekte im Delta, das Kinderheim und die Swimming Doctors . Schön, dass er zu einem festen Teil unserer Stiftung geworden ist. jg

Donnerstag, 24. Februar 2022

Was macht eigentlich Ma Khin?



Viel Zeit zum Reden

Wie gut dass ich Khin treffen konnte. Seit zehn Jahren betreut sie unsere ausgewählten Studenten in Myanmar. Wir hatten viel Zeit zum Reden. Das war notwendig, nach einer langen Zeit ohne persönliche Kontakte. Die Menschen in Myanmar müssen sich mit der derzeitigen Situation irgendwie arrangieren. Auf der einen Seite steht die Militär Regierung mit aller Macht - auf der anderen Seite kämpfen verschiedene ethnische Gruppen und die Widerstandsbewegung für ihre Rechte. Dazwischen versucht jeder seinen eigenen Weg zu finden. Das gilt auch für Khin, das gilt auch für die Studenten.  Wir können kaum mehr tun als zuhören. Was ich aus den verschiedenen Gesprächen gelernt habe ist die Erkenntnis, dass es nicht nur eine richtige Antwort gibt. Das gilt auch für die vielen Fragen, die unsere Studenten täglich auf dem Herzen haben. Wir können Ihnen auch nicht sagen wie es weitergeht. Für die nächsten Monate reduzieren wir die monatlichen Zahlungen an die Studenten und bleiben bereit, die Förderung wieder in vollem Umfang aufzunehmen, wenn die jungen Leute wieder zur Uni gehen können und wollen. jg


Mittwoch, 23. Februar 2022

Was macht eigentlich Min Min?



No tourguide anymore

Ganz stolz hat uns seine Tourguide Lizenz gezeigt, als wir ihn vor 15 Jahren in Bagan kennen gelernt haben. Tatsächlich hat Min Min neben seinem Engagement für die Stiftunglife auch immer mal als Tourguide gearbeitet: oft für die Freunde der Stiftung, manchmal auch extern. Aus dem jungen Mann ist über die Jahre ein verantwortungsvoller Familienvater geworden mit zwei wunderbaren Kindern. Die sitzen seit zwei Jahren zu Hause. Aus verschiedenen Gründen möchten Min Min und seine Frau die beiden nicht zur Schule schicken. Vor zwei Jahren hat die Familie ein schönes Haus in Nyang Oo gebaut. Während alle anderen Tourguides von Bagan (es sind mehr als 200) seit zwei Jahren arbeitslos sind, hat Min Min gut zu tun - auch wenn wir im Augenblick keine neuen Schulgebäude bauen. Die 60 Schulgebäude, die über die Jahre entstanden sind, sollen gepflegt und erhalten werden. In den letzten zwei Jahren haben wir unser Engagement an die Möglichkeiten angepasst: nun liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit bei den Bäumen und den SolarWasseranlagen. Min Min ist flexibel und engagiert. Schön, dass es ihn gibt. jg


Donnerstag, 17. Februar 2022

Was macht eigentlich Capt. Wilk ?



In Celle geboren

Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum wir uns so gut verstehen. Aufgewachsen ist Jerzy Wilk in der Nähe von Hannover. Als Seemann, Offizier und als Kapitän hat er die Welt gesehen. Anfang der Neunzigerjahre ist er in Yangon sesshaft geworden, um die Geschäfte für Uniteam in Myanmar zu führen. Mit sehr großem Erfolg. Seit fünf Jahren kümmert sich Capt. Wilk um die Investments einer burmesischen Unternehmensgruppe. 2007 haben wir uns kennengelernt. Seitdem begleitet Capt. Wilk unser Engagement mit Rat und Tat. In seinem Alter pflegen die meisten Menschen ihren Ruhestand. Für ihn beginnt der Tag Frühmorgens mit einer Runde Golf, einem Besuch im Kinderheim – oder gleich am heimischen Schreibtisch, bevor er ins Büro fährt. Arbeit ist sein Leben. Der Captain kennt „Gott und die Welt", zumindest hier in Myanmar. Wie wichtig solche Netzwerke sind, merken wir immer, wenn gewohnte Prozesse ins Stocken geraten. Capt. Wilk weiß immer einen Rat und Ko Naing kümmert sich um die Umsetzung. Die beiden kennen sich gut, seit 13 Jahren arbeitet Ko Naing für seinen Chef, seit fünf Jahren auch für uns. Capt. Wilk ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und sechs Enkelkinder. jg


Dienstag, 1. Februar 2022

Was macht unser Umwelt Team?



„Gemeinnützige Stiftung für Leben und Umwelt" steht in der Gründungsurkunde der Stiftung Life - damals noch in zwei Worten geschrieben (mit dem Internet und der ersten Website vor zwanzig Jahren wurde „Stiftunglife" daraus). Die ersten Fördergelder haben wir für hundert Bäume ausgegeben, die wurden in der Nähe von Celle an einem Radweg gepflanzt. Inzwischen pflanzen wir Bäume auch außerhalb von Celle: in Spanien, Mexiko und Myanmar. Ende dieses Jahres wird unser Baumzähler auf 300.000 stehen. Inzwischen pflanzen wir nicht nur, wir finanzieren auch den Bau von Kochöfen in Nepal und Mexiko. Weil einfache Öfen den Holzverbrauch reduzieren. Das ist gut für die Umwelt und gut für unsere CO2 Bilanz. Und wir bauen Solaranlagen, um den Verbrauch von Diesel zu reduzieren. Ein wunderbares Team engagiert sich ehrenamtlich mit Herz und Verstand für diese Projekte: Ursula kümmert sich um die Solaranlagen, Klaus und Nico um die Bäume, Annette Busch um die Kochöfen, Christiane und Annette Bantel-Kochan  um unsere Klimapässe. Jürgen hat ein Auge auf die Lebensmittel - weil das etwas aufwändiger zu erklären ist, bekommt das Thema Morgen einen eigenen Eintrag hier. jg



Samstag, 22. Januar 2022

Was macht eigentlich Sven ?


Sven macht sich die Hände schmutzig

Das Leben von Sven hat (mindestens) zwei Seiten. Die meisten von uns kennen Sven, den Bankkaufmann, der sich ins Handelsblatt vertieft, in Finanzierungsangebote und in Architekturpläne. Aber es gibt auch Sven, den Handwerker, der selbst mit anfasst, wenn Wasserhähne zu reparieren sind, oder ein Fehler in der Elektroverteilung gesucht wird. Heute hat er sich im Einsatz für die Stiftung die Hände schmutzig gemacht: bei der Baumpflanz Aktion in der Nähe von Celle hat Sven 80 junge Rotbuchen gepflanzt. jg


Sonntag, 14. November 2021

Was macht eigentlich Ursula ?



Myanmar und Mexiko

Seit sieben Jahren engagiert sich Ursula in der Stiftunglife. Ein glücklicher Zufall (mit Namen Roman) hat uns zusammengebracht. In Myanmar betreut Ursula mit ihrem kleinen Team* unsere Schul- und Dorfprojekte. Normalerweise heißt das zweimal im Jahr nach Myanmar reisen, um alle Projekte vor Ort anzuschauen. Seit zwei Jahren sind solche Reisen nicht möglich. Die regelmäßigen Berichte aus den Dörfern gibt es trotzdem: unsere jahrelangen Begleiter Min Min und Ko Naing haben diese Aufgabe sehr selbständig übernommen. So war es wieder eine glückliche Fügung (dieses Mal mit Namen Nico) dass wir zusammen gereist sind. Dieses Mal nach Mexiko, ins südliche Hochland von San Christobal. In den Ausläufern des Regenwaldes  finanzieren wir gemeinsam mit der HahnAir Foundation „grüne Zukunftsprojekte". Für Ursula war diese Reise ein Heimspiel - vor dreißig Jahren hat sie mit ihrem Mann in Mexiko gelebt. Ursula spricht Spanisch und interessiert sich für alles, was grünt und blüht. In diesem Jahr haben wir dort 80.000 Bäume gepflanzt. Die sympathische Deutsch/Holländerin wird unser grünes Mexiko Engagement betreuen und weiterhin berichten. jg
* neben Ursula engagieren sich im Myanmar Schulteam Tina, Petra und Christian 


Montag, 11. Oktober 2021

Was macht eigentlich Georg?



Moskau, Bangkok, Beirut und Dehli, Yangon

Julius Georg Luy hatte schon viel von der Welt gesehen, bevor er 2008 den Posten als Botschafter in Myanmar antrat. Dort haben wir uns kennen gelernt und sind über die Jahre in Verbindung geblieben. Danach war Julius Georg Luy deutscher Botschafter beim Europarat in Straßburg, danach in Kairo. Im aktiven Ruhestand lebt er seit zwei Jahren mit seiner Familie in Rumänien. Bei meinem Besuch in Bukarest haben wir viele interessante Gesprächsthemen: Myanmar, Europa und Stiftunglife gehören dazu. Seit Anfang des Jahres geht Georg (zusammen mit Gerd und Tilman) der Frage nach, was in der Stiftung gut läuft - uns was man noch verbessern könnte. 

Übrigens: der Herr links im Bild, das ist Robert Schumann. Von 1948 bis 1952 leitete er die französische Außenpolitik in neue Bahnen und gab ihr ein europäisches Profil. Schumann wurde zum französischen Verhandlungsführer der europäischen Einigung. Er unterzeichnet die Satzung des Europarats und die europäische Menschenrechtskonvention. Robert Schumann geht als einer der Baumeister Europas in die Geschichte ein. jg


Mittwoch, 15. September 2021

Was macht eigentlich Khu Khu?

Ruhig sein und überleben

Die Zeit sind schwierig für unsere Freunde in Myanmar. Hier ist ein aktueller Bericht von Khu Khu:
Dear friends, hope you are doing well and we are also fine here in Bagan.It has been quite a long time already that our meet and greets is silent because of the unstable internet connections.But we have regular contact with some of the students. I am back here in Bagan for two month already to avoid from the Covid spread in Yangon and the unsafe together with my family and my mom.My father is at the delta with his relatives and we think that it is a safe place for him to stay there.My brother and his family are at the border in Karen State for work. Some of my relatives are there too because in Yangon they do not have any guarantee for their safety. When I first arrived back here the Covid spread and death rates are quite hight and no control in the township. In two months, over 238 people died. Since 3rd of September we did not hear any new cases. Life here in Bagan is very difficult for people who mostly has to rely on tourism. Even to get 100 kyats it is not easy and become likes in the formal undeveloping time. With the help and support of Stiftunglife, I am going to contribute the needed people around me with some vegetables plants, that i grow in our own garden, and soap and money. Thank you so much to the foundation for the help and support. Our family are safe and healthy here in Bagan. Best regards, Khu Khu

Sonntag, 29. August 2021

Was macht eigentlich Kurt?



Beifall für  unseren Freund Kurt

Gemeinsam mit seinem Copiloten hat der sympathische Schweizer den Sieg bei Gordon Benett errungen, dem härtesten Gasballonrennen der Welt.  Kurt ist Weltmeister in der Langdistanz und wir gratulieren herzlich. 85 Stunden waren die beiden in der Luft, bevor sie in Südfrankreich sicher auf einem Feld aufsetzten. Hoffen wir auf ein Wiedersehen in Bagan, wo Kurt schon manchem Freund der Stiftung die Pagodenfelder von oben gezeigt hat 👏👏👏

Samstag, 14. August 2021

Was macht eigentlich Heiner ?



Master of the stripes

Seit drei Jahrzehnten sind wir immer wieder gelegentlich in Kontakt: Heiner lebt und arbeitet auf eigenem Grund als Landwirt in der Nähe von Celle. Gelegentlich bringt er uns Stadtmenschen mit seiner Welt in Berührung : Getreidefelder und Rübenanbau. Seit die meisten Flächen verpachtet sind, kann er sich seinem Hobby widmen, der Malerei. Gestern durften wir sein Atelier besichtigen. Natürlich haben wir uns dabei auch über die Landwirtschaft unterhalten und über Blühwiesen. Heiner weiß, wie wichtig Bienen und Schmetterlinge für das Gleichgewicht der Natur sind. Deshalb unterstützt er uns auch im kommenden Jahr mit der Anlage neuer Blühwiese. Zwei bis drei Hektar sind dafür eingeplant. Viel Arbeit ist damit nicht verbunden: nach der Aussaat im Frühling gibt es nur einen Maht im Spätherbst. Es bleibt also genügend Zeit für weitere Kunstwerke – und das ist gut so. jg

Dienstag, 10. August 2021

Was macht eigentlich Jörg ?


Ein Dank aus dem Ahrtal 

Unschwer zu erkennen, was Jörg Reinsdorf im täglichen Leben macht. Wir kennen den sympathischen Zimmermann seit vielen Jahren von verschiedenen Gessner und Raap Bauvorhaben in Celle. Bei unserem Treffen gestern ging es nicht um Preise und Lieferzeiten – gestern stand die Hilfsaktion im Ahrtal im Mittelpunkt. Mit den Spenden, die wir für die Fluthilfe bekommen haben, unterstützen wir die Initiative von zwei Celler Handwerksbetrieben. Elektriker und Zimmerleute sind gesucht im Krisengebiet. Seit drei Wochen sind zehn Mitarbeiter vor Ort. Die beiden Chefs haben ihre Leute für den Einsatz freigestellt. Die Männer arbeiten zehn Stunden am Tag, reißen durchnässte Böden raus, reparieren Fachwerk und bringen die Stromversorgung wieder in Gang. Wir finanzieren die Fahrtkosten und den Kauf von Material und Geräten. Zum Dank dafür hat Jörg uns gestern eine Kiste Wein aus dem Ahrtal mitgebracht. jg

Sonntag, 11. Juli 2021

Was machen eigentlich Ko Naing und Ko Min Min ?



Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten

Vor zwei Jahren haben wir uns persönlich gesehen, bei unserem Teamtreffen im Sommer 2019 am Starnberger. Es ist ein Bild aus einer anderen Zeit. Corona und das Militär haben viel verändert in Myanmar. Geblieben ist das gute Verhältnis zu unseren beiden Projektleitern: Ko Min Min, rechts im Bild, kümmert sich um unsere 58 Schul- und Dorfprojekte in und um Bagan -  Ko Naing betreut die Swimming Doctors und unsere 20 Schulprojekte im Delta. Über die langen Jahre der Zusammenarbeit sind die beiden sehr selbstständig geworden. Das ist ein Glück für uns, nun kümmern sich Ko Min Min und Ko Naing eigenverantwortlich um Pflege und Erhalt unserer Projekte. Neue Schulen werden in diesem Jahr nicht gebaut - dafür gehen die Baumpflanz Projekte in den Dörfern gut voran. Es gibt immer etwas zu tun, auch wenn manche Ziele jetzt schwieriger zu erreichen sind. Das Versprechen der Stiftung ist klar: wir unterstützen die Menschen in Myanmar weiter, so gut wir können. jg

Montag, 21. Juni 2021

Lesetipp


Schöne Geschichten sind das, die in der aktuellen Ausgabe vom Stern zu lesen sind. Wer sich mit Herzblut eine Sache verschreibt, kann großes Glück daraus ziehen und die Gesellschaft bereichern. Menschen voller Hingabe und Herzblut, manchmal aber auch stur und kompromisslos. Wie so oft im Leben ist auch hier die gute Balance wichtig. Im Idealfall schaffen leidenschaftliche Menschen es, auch noch andere Bereiche des Lebens gelten zu lassen. Bei uns in der Stiftung kann man sein Engagement ans Leben anpassen. 28 Team Mitglieder engagieren sich mehr oder weniger, projektbezogen oder mit einer festen Aufgabe. Unter der Überschrift „Mit Herzblut" könnten dort auch die Geschichten von Britta, Dörte und Renate stehen, von René, Wolfgang und den vielen Freunden, die sich bei uns engagiere- vor uns hinter den Kulissen. jg

Sonntag, 13. Juni 2021

Was macht eigentlich Ko Naing ?


Der gute Geist für unser Schiff

Seit vier Jahren kümmert sich Ko Naing um die Swimming Doctors. Er ist unser Mann, der an Land alles für das Schiff organisiert: Proviant, Medikamente, Reparaturen und Lohnabrechnung in schwierigen Zeiten. Wo bekommt man soviel Bargeld her, wenn die Banken geschlossen sind und die Geldautomaten kaum noch etwas ausspucken. Ko Naing findet eine Lösung für alle Probleme. In unserer Sonntagsrunde heute um 12 Uhr wird er live von seiner Arbeit und der Situation im Delta berichten. Hier gibt es den Link, für alle, die dabei sein mögen: info@stiftunglife.de

Sonntag, 23. Mai 2021

Was macht eigentlich Timm ?


Wenn er heute Erfolg hat mit der Vorstellung seiner Stiftunglife Edition „Wer wird Millionär?" könnten sich ganz neue Tätigkeitsfelder erschließen. Bis jetzt verdient Dr. Timm Gessner seine Brötchen als Fachanwalt für Bank- und Kapitalrecht. Das passt gut zum möglichen Millionengewinn heute - und auch für die Zeit danach, wenn die Million verjubelt ist: der junge Mann ist auch Fachanwalt für Insolvenzrecht. Timm lebt mit seiner Familie glücklich und zufrieden in Hamburg. Von der Lebensqualität ist das erstklassig, für den Fußballfan ist das leider nur zweitklassig. Aber daran hätte sich nichts geändert, wenn er in Bremen geblieben wäre. Für die Stiftung interessiert er sich schon länger, gerne als Berater im Hintergrund und immer für eine Überraschung gut. jg 


Dienstag, 27. April 2021

Was macht eigentlich René ?



Oscar Verleihung in Hollywood ?

Verdient hätte er es, aber dieser Mann steht selten auf der Bühne, meistens wirkt er im Hintergrund. Jeder Freund der Stiftung hat schon mal etwas von René in der Hand gehabt: eine Karte, ein Büchlein, eine Urkunde, oder ganz neu: den Klimapass. Seit fast dreißig Jahren prägt der sympathische Hamburger das Bild der Stiftung. Für dieses Pro bono Engagement der Spitzenklasse haben wir uns auf Föhr bedankt, bei unserem Teamtreffen vor drei Jahren. Dafür bedanken wir uns jeden Tag - und ganz besonders heute, am Welt Grafikertag. jg


Montag, 26. April 2021

Was macht eigentlich Angelika ?


Von Äthiopien nach Syrien

Das Bild ist schon ein paar Jahre alt. Angelika (dritte von links) hat damals zusammen mit Christiane (ganz links) unser Augen/Brillen Projekt in Addis organisiert. Das Projekt mussten wir leider einstellen, weil die Kommunikation und die Abwicklung schwierig waren. Nun gibt es eine neue Aufgabe für die sympathische Rechtsanwältin aus Hamburg: Angelika wird die Syrienhilfe der Stiftung koordinieren. Ahmad unterstützt nach besten Kräften und auch Christiane ist mit dabei. Wir freuen uns über die Möglichkeit, syrische Familien in Schwierigkeiten ganz direkt zu unterstützen. Es ist ein kleiner Anfang - ob mehr daraus wird, werden wir im Lauf des Jahres sehen. jg



Samstag, 3. April 2021

Was macht eigentlich Ahmad ?


Vor zehn Jahren fing es in Syrien genau so an

Kennengelernt haben wir uns vor fünf Jahren beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Salzschlirf. Seit der Zeit begleitet uns Ahmad als Freund der Stiftung. Mit Energie und Fleiß hat er sich hier reingekämpft in das neue Leben in Deutschland. Mit Trauer und Wehmut denkt er an seine Eltern, die im Keller leben, seit ihr Haus zerbombt wurde. Es ist zwar ruhig geworden in Afrin, aber die Menschen leiden. Die Häuser sind zerbombt, es gibt keine Arbeit, kein Geld und kaum etwas zu essen. Ahmad schickt jeden Monat 100 Euro auf Umwegen zu seinen Eltern. Gerade genug, um zu überleben. Vor zehn Jahren fing es in Syrien mit friedlichen Demonstrationen an. Wir alle hoffen, dass es in Myanmar besser endet. jg


Dienstag, 23. März 2021

In eigener Sache



Wer kümmert sich um was ?

Für alle, die uns kennenlernen möchten, gibt es hier eine kleine Übersicht, wie wir organisiert sind: Stiftunglife arbeitet in sieben Teams: davon sind sechs Projektteams + ein Team (blau) ist für die Organisation verantwortlich. Jedes Team arbeitet weitgehend selbständig. Im Hintergrund werden die Projektteams von der Organisation unterstützt mit Finanzen, Buchhaltung und Kommunikation. Alle Teammitglieder in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Die Mitarbeiter in Myanmar werden landesüblich bezahlt. Hier gibt es den direkten Kontakt zu allen Teammitgliedern: https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/team-und-freunde/team.html


Samstag, 20. Februar 2021

Was macht eigentlich Jürgen

  
Der lustige Zahnarzt

Wenn Khu Khu vom lustigen Zahnarzt spricht, wissen alle, wer gemeint ist. Dr. Jürgen Staude hat immer ein nettes Wort, einen kleinen Spaß bereit. Er hat viel gearbeitet und abenteuerlich zusammen mit seiner Frau die Welt umsegelt. Die beiden Ärzte haben viel gesehen, lange in Südtirol gelebt und gearbeitet. In München sind sie seit Jahren zur Ruhe gekommen, freuen sich Musik und Theater, wenn die wieder geöffnet haben. Jürgen malt und spielt Saxophon. Der Stiftung sind die beiden als Mentoren verbunden. jg

Sonntag, 17. Januar 2021


Es dauert nur noch ein bisschen...

Mut macht der erfolgreiche Start der Impfungen im Werdenfelser Land, einem Nachbarbezirk von Oberammergau. Dr. Klaus Fiedler, Freund der Stiftung ist dort seit dem 27 Dezember im Einsatz. In Oberammergau hat man  frühzeitig die Schwere der Pandemie erkannt hat. Deshalb wurden die Passionsspiele abgesagt. Vielleicht auch wegen der historischen Erfahrung mit der Pest, derentwegen die Passionsspiele seit 1633 aufgeführt werden. Jetzt kommt das Licht am Ende des Tunnels: seit drei Wochen kann geimpft werden. Bisher ist das fast völlig reibungslos verlaufen. Bei den Bewohnern der Altenheime und dem Pflegepersonal gibt es eine große Impfbereitschaft. Gelegentliche Skepsis konnte meist durch eine Aufklärung behoben werden. Lasst uns zuversichtlich bleiben, dass wir uns bald wieder umarmen können. kf


Montag, 11. Januar 2021

Congratulation Angel




Es ist immer wieder eine Freude, die Erfolge unserer Studenten zu erleben. Angel gehörte 2011 zu den ersten zehn Studenten, die wir auf den Philippinen gefördert haben. Ihre Schulnoten waren gut, die Eltern konnten die Gebühren für das College nicht bezahlen. Wir haben ihr Studium fürs Lehramt finanziert. Vier Jahre später hatte die junge Frau ihren Abschluss in der Hand - und einen gut bezahlten Job an einer Schule in Manila. Seit einem Jahr unterrichtet Angel ihre Schüler Online. Auch privat hat sich alles glücklich entwickelt: seit einem halben Jahr ist sie glücklich verheiratet. Ein schöner Lebensweg, an dem wir uns erfreuen. Vergleichbar mit dem Erfolg der anderen 49 Studenten, die wir auf den Philippinen gefördert haben. Was die Geschichte von Angel besonders macht, das ist ihr Engagement für ein plastikfreies Leben. Sie lebt und kämpft für den bewußten Umgang mit der Umwelt in ihrem Land. Wenn wir Angel in ihrem Kampf gegen Plastik unterstützen, helfen wir ihr und uns. Wer möchte schon die Plastikflaschen, die hier weggeworfen werden, beim nächsten Badeurlaub wiedersehen….
 

Dienstag, 29. Dezember 2020

Thank you 🙏



Ehrenamtliche, Freiwillige, Volonteers

Wie man sie auch nennen mag - die Arbeit unserer Stiftung kann so effektiv sein, weil wir immer wieder von Menschen unterstützt werden, die sich für die Sache begeistern. In Bagan, im Delta und in Yangon. Hier im Bild Capt. Wilk (fünfter von links) mit einer Gruppe von jungen Leuten, die bei der Verteilung der Reisspenden in Yangon geholfen haben. Drei Tage waren die Helfer im Einsatz. Wir bedanken uns herzlich. jg

Montag, 28. Dezember 2020

Ziel erreicht



8.000.000.000 verschenkt !

Jeder kennt die Duty Free Shops an den Flughäfen, aber kaum einer kennt die Geschichte des Mannes, der durch den Erfolg der Shops ein Vermögen verdiente. Chuck Feeney hat für seinen Erfolg hart gearbeitet. Genau so zielstrebig hat er dann den Plan verfolgt, seinen Reichtum wieder los zu werden. Nun ist das Ziel erreicht. Vor ein paar Tagen konnte er verkünden, dass ihm gelungen ist, arm zu werden. Kontostand Null. Mehr als 8 Milliarden Dollar hat er bestmöglich verschenkt. „Es gibt immer jemanden der Hilfe braucht, die Leute gehen dir nie aus"

Sonntag, 27. Dezember 2020



Evelin Schulz

Im Focus wurden 100 Frauen des Jahres vorgestellt. Mit dabei die Geschäftsführerin der Tafeln, Evelin Schulz. Ihre Arbeit ist in der Corona Krise wichtiger denn je. 60.000 ehrenamtliche Tafelhelfer retten jährlich 265.000 t Lebensmittel (das entspricht einer LKW Ladung pro Stunde)  950 Tafeln in Deutschland helfen damit Kindern und Erwachsenen, die mit jedem Cent rechnen müssen. Die Tafeln funktionieren auch in Krisenzeiten mit angepassten Hygienekonzepten. Wir unterstützen diese großartige Idee seit 27 Jahren, oft zusammen mit den Lions. In diesem Jahr mit rund 350.000 Euro. jg

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Heute nur gute Nachrichten


It's done !!!

Got the first dose of Pfizer COVID vaccine today! Thanks to the researchers who spent countless hours perfecting this new mRNA vaccine technology, thanks to the Operation Warp Speed, thanks to the thousands of volunteers for providing the vaccine. To put it simply: messenger RNA in the vaccine is a code that makes our cells produce the S protein of the SARS Cov-2 virus (antigen). Our white blood cells then produce the antibodies for this S protein protecting us from developing COVID. Even if the antibodies are not detectable in the peripheral blood a few months later, the memory of the process is archived and can be reactivated when challenged. Thrilled that we finally have a tool to fight the pandemic with! Hope everyone will have the opportunity to get the vaccine soon. Dr. Madhavi Reddy, Friend and Stiftunglife supporter from Texas 

Freitag, 18. Dezember 2020

Video Chat



Die neue Nähe ist digital

Ein Videochat mit dem Arzt oder Apotheker ist nicht so gut wie ein persönliches Treffen, doch wir haben uns daran gewöhnt. Immer noch besser als lange Mails und unterhaltsamer als das Telefon. Der Video Kontakt mit Freunden, Kollegen und Kindern gehört inzwischen zum Alltag. Auch die Stiftunglife ist digital erreichbar - innerhalb und außerhalb der normalen Geschäftszeiten, meist an sieben Tagen in der Woche. Meldet Euch gerne, am einfachsten geht das über den Kontakt hier oben auf der Seite. jg


Freitag, 11. Dezember 2020



Wie wollen wir leben ?

Wer jung und gut gebildet ins Berufsleben startet, hat große Ziele. Der eine oder andere würde sogar die Welt verbessern - wenn da nicht Zwänge wären, Vorgaben und Kompromisse. So gehen manche Ideale im Lauf eines Berufsleben verloren. Wenn die Kinder groß, das Haus abgezahlt und das Ende der beruflichen Karriere in Sicht ist, wird der Mensch wieder freier. Dann eröffnet sich eine zweite Chance, die Welt zu verbessern. Am besten zusammen mit Gleichgesinnten. Die Anzeige von BCG steht auf Seite 11 der "brand eins" Dezember Ausgabe. 126 Seiten weiter gibt es eine deutlich kleinere Anzeige der Stiftunglife. jg



Sonntag, 6. Dezember 2020

Nikolausi


Für alle die heute nicht dabei sein konnten, hier noch ein kleiner Nachtrag zum Nikolaustag. Wir hatten das Glück den prominentesten Gast des Tages in unserer Sonntags Runde zu haben. Er kam alleine, Knecht Rupprecht musste ihn nicht begleiten, da es nichts zu bemängeln gab. Stattdessen gab es viel Lob für die Menschen, die sich mit Rat und Tat engagieren. Bleibt eigentlich nur noch die Frage: wer war der Nikolaus?

Freitag, 4. Dezember 2020

Heute, am Tag des Ehrenamts



Manche Menschen spielen leidenschaftlich gerne Golf

Der grüne Sport macht Freude, kostet Zeit und Geld. So ist es auch bei uns - auch wir haben Freude an dem, was wir tun. Wir setzen unsere Freizeit ein und bezahlen alle Kosten selbst, die durch dieses Engagement entstehen. 29 Menschen engagieren sich im Team der Stiftunglife, verteilt über ganz Deutschland, viele sind noch berufstätig. Der jüngste ist 25, der älteste 72 Jahre alt. Jeder arbeitet in seinem Home Office und verbindet sich mit den anderen durch verschiedene Netzwerke. WhatsApp und Zoom machen den Kontakt einfach - auch zu unseren Freunden  in Myanmar. Dort zeigt Capt. Wilk, dass beides geht, wenn man früh aufsteht: Golfspielen morgens um 5 am. Reis an die Armen verteilen um 11 am. Respekt 👍

Was macht eigentlich Khu Khu ?



Jeden Tag Online von 10.30 bis 11.30 Uhr

Vor zehn Jahren ist uns die junge Englischlehrerin am Bagan Language Institut aufgefallen: engagiert und für alles Neue zu begeistern. Trotzdem hat es ein paar Jahre gedauert, bis wir das richtige Job Angebot für sie hatten. Mit dem „Meet and Greet" Projekt hat sie vor ein paar Jahren eine erste Aufgabe für uns übernommen: junge Menschen aus Deutschland und Myanmar zusammenbringen. Man kann das als Kultur Austauschprogramm sehen – oder als English Conversation Training. Beides war gut, solange man reisen konnte. Seit Reisen und Treffen nicht mehr möglich sind, haben wir unser „Meet and Greet" ins Netz verlegt. Jetzt treffen sich unsere Studenten Online, um ihr Englisch zu trainieren. Täglich für eine Stunde. Khu Khu gibt ein Thema vor und moderiert die Gruppe. Diese Aufgabe lässt sich gut mit ihrer neuen Rolle als Mutter vereinbaren. jg

Dienstag, 1. Dezember 2020

Zehn Jahre Glücksgarantie



Wie die Zeit vergeht

Das Bild hat Min Min heute vor zehn Jahren gemacht, in Bagan, gleich bei ihm Zuhause um die Ecke. Richtigerweise müsste es heißen „wo er bis vor einem Jahr gewohnt hat". Inzwischen hat Min Min sein eigenes Haus gebaut. Seit über zehn Jahren arbeitet Min Min für uns, das ist  eine gute Nachricht. Die andere gute Nachricht steht hier auf dem Schild. Mich hat das Versprechen von dem Indian Cook so sehr beeindruckt, dass wir in der Stiftung es übernommen haben: wenn ein Spender mit der Verwendung seiner Spende nicht zufrieden ist, bekommt er sein Geld zurück! Ein gutes Gefühl für den Spender und für uns. jg 

Montag, 30. November 2020

Sonntagsarbeit


1.500 Reissäcke für die Armen 2.0

Während wir gestern Mittag in unserer Sonntagsrunde über Kirche und Religion diskutiert haben, waren Capt. Wilk und Ko Naing in tätiger Nächstenliebe unterwegs. Sie haben Reis und Öl an die Ärmsten verteilt - unterstützt wurden sie dabei von freiwilligen Helfern aus dem Kinderheim. Es war unsere zweite große Reisspende, eine dritte Aktion folgt in den nächsten Tagen in Bagan. Hier ist der Bericht von Ko Naing:
Yesterday, we supported 650 households in 3 places. No . 1 was near South Dagon Seikan Township along the River side , No . 2 was golf course day-labourer ( who they have daily income) and No . 3 was near golf course  and airport area who they are staying in small hut and don't know what is will be on tomorrow for their food. Actually now a day many people are  worrying for their food for tomorrow, that's why we try to find the right place and supported for Stiftunglife Foundation. I am really appreciate for your support and may I say very thank you for them to all of you. I hope all of you will satisfy our project. I will make a video presentation for this project and send to you soon,  For the moment please see the attachment for some record. Thanks and Best Regards, Naing