Über uns

Die Stiftung hat einen Vorstand, eine Satzung und ist doch keine klassische Stiftung, eher ein engagierter Freundeskreis. Uns verbinden Freude und ein hoher Anspruch für das, was wir tun. Jeder im Team zahlt seine Kosten selber, auch Flüge, Hotels und Briefmarken. Freunde und Partner unterstützen unser Engagement mit Zeit und Geld, Tipps und guten Ratschlägen.

Historie

Die Stiftung ist unser Baby. 1989 mit Liebe und Sorgfalt in die Welt gesetzt von Christiane, Jürgen und Sven. Life steht für Geben, Fördern und Unterstützen. Besonders Menschen, die es nicht so glücklich getroffen haben. Klein haben wir angefangen mit 20.000 Euro im Jahr. Inzwischen schütten wir so einen Betrag wöchentlich aus. Das Geld kommt von Spendern und aus unserem Grundstockvermögen: 25 Mio. Euro bringen regelmäßige Zins- und Mieterträge. Das ganze Geld geht direkt in die Projekte. Kosten für Reisen und Verwaltung trägt jeder im Team selbst. Unterstützung bekommen wir von Freunden und Geschäftspartnern. Das Baby ist groß geworden. Vielen Dank an alle, die dabei geholfen haben.

>> Download Satzung der Stiftunglife

 

1984 Erstes Treffen von Jürgen Gessner und Karlheinz Böhm. Medikamententransport nach Äthiopien.
1989 Gründung der „Stiftunglife, gemeinnützige Stiftung für Leben und Umwelt“ durch Jürgen Gessner.
Grundstockvermögen 100.000 DM. Beginn der Zusammenarbeit mit Sven Raap in Celle.
1990 Baumspenden als erste Projekte der Stiftunglife
1993 Erster Kontakt mit der Idee der Tafeln mit einer Spende an die Hamburger Tafel.
1995 Die Stiftung wird operativ tätig: Gründung des Bundesverbandes für die Tafeln unter dem Vorsitz von Jürgen Gessner.
Eintragung des geschützten Warenzeichens für die Tafeln beim Patentamt
1996 Erste Kontakte und Besuch von New York City Harvest und den Tafeln in Amerika
1997 100 Tafeln in Deutschland, erste Fernseh- und Kinospots für die Tafeln. Mercedes, ProSieben, ADAC und Rewe werden
bundesweite Sponsoren. Einladung beim Bundeskanzler zum Abendessen und Gründung der Initiative „startsocial“.
2000 Jürgen Gessner übergibt die Aufgaben des Bundesverbandes an einen gewählten Vorstand.
Einzelne Tafeln erhalten finanzielle Hilfen durch die Stiftunglife
2006 Beginn der Zusammenarbeit mit Roland Schütz und den Lions in Deutschland zur gemeinsamen Unterstützung der Tafeln
mit Kühltransportern. Finanzierung je ein Drittel durch die Tafel, den Lions Club und Stiftunglife
2007 Baubeginn für die Grundschule Dengore/Äthiopien und Unterstützung für das Enat Hospital.
2008 Zusammenarbeit mit der Myanmar Stiftung, Finanzierung und Einweihung der ersten Schule in der Nähe von Bagan.
2009 Min Min für die Schulen und Khin für die Studenten werden die ersten festen Mitarbeiter der Stiftung in Myanmar
2010 Die Stiftung kauft einen alten Reisfrachter in Myanmar. Umbau und Einsatz im Delta als Swimming Doctors 1
2012 Die Stiftung gibt jedem Spender eine Glücksgarantie, erste Arbeiten am gläsernen Konto
2013 Einweihung der 40. Schule in Myanmar und Übernahme von zehn Schulen der Myanmar Foundation.
2014 In Deutschland Übergabe des 330. Fahrzeuges an die Tafeln. Förderung von verschiedenen Füchtlingsprojekten.
In Myanmar Neubau und Stapellauf von Swimming Doctors 2 mit Frau Schadt als Taufpatin.
2015 Bauvertrag und Baubeginn für den zweiten Schiffsneubau, die Swimming Doctors 3.
2016 Ehrenamtliche Teams übernehmen die selbständige Projektverantwortung für die Tafeln, Schulen, Studenten und Swimming Doctors. Zum 100jährigen Lionsjubiläum bringt die Stiftung mit den Lions 15.000 Solarlampen nach Myanmar.
2017 Beendigung der Förderung nach 422 Fahrzeugen für die Tafeln wegen Abgasbetrug der deutschen Automobilhersteller.
2018 Martina Rissmann kommt, neben Jürgen Gessner und Sven Raap, in den Vorstand der Stiftunglife
Klima und Umwelt: Bau der ersten SolarWasseranlagen südlich von Bagan
2019 Mehr Klima und Umwelt: eine Million m² Blumenmischung für Bienen und Schmetterlinge + 10.000 Baumpflanzungen
2020 Noch mehr Klima und Umwelt mit Bienen und Bäumen, Wasser- und Solarprojekten in Myanmar
33 gute Taten im Corona Frühjahr für die, die Hilfe brauchen
2022 Die Stiftung organisiert und finanziert für 250.000 Euro Hilfslieferungen in die Ukraine und Hilfe für ukrainische Flüchtlinge. Trotz schwieriger Umstände werden die Projekte in Myanmar nachhaltig unterstützt.
2024 Neue Website und Aufteilung der Stiftung in grüne und rote Projekte. Einführung einer aktiver Spendenverfolgung (wie bei einem Päckchen) bis ins Ziel mit Nachweis und Unterschrift.
2025 Schnelle Erdbebenhilfe in Myanmar. Stiftungstreffen in Chemnitz mit Gästen aus der Ukraine. Die Teilnehmer geben die Verantwortung für die Zukunftsgestaltung in die Hände von Jürgen Gessner
2026 Max Missalla wird neben Sven Raap und Jürgen Gessner in den Vorstand der Stiftung aufgenommen. Zur langfristigen Absicherung der Stiftung sind nun drei Generationen im Vorstand vertreten.
Grundsätze

Die nachfolgenden Grundsätze sind die Grundlage unseres Handeln

  1. Wir unterstützen hilfsbedürftige Menschen, die bereit sind, sich selbst zu engagieren.
  2. Für alle ausgewählten Projekte geben wit fremde und eigene Gelder nach gleichen Maßstäben aus.
  3. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen, Vereinen und Clubs nutzen wir lokale Kenntnisse und schaffen Synergien.
  4. Die meisten Spender kennen wir persönlich, viele Empfänger auch.
  5. Unseren Spendern garantieren wir, dass ihr Geld zu 100% in die Projekte geht, gelegentlich auch zu 200%.
  6. Jeder Spender kann die Verwendung seiner Spende ab 300 Euro projektbezogen zuordnen.
  7. In unserem gläsernen Konto lässt sich die Verwendung jeder Spende verfolgen.
  8. Unser Team arbeitet in Deutschland ehrenamtlich. Alle tragen ihre Kosten selber (erhalten dafür auf Wunsch eine Spendenbescheinigung)
  9. Mitarbeiter im Ausland werden nach dem dort landesüblichen Niveau entlohnt.
  10. Ist ein Spender mit der Verwendung seiner Spende nicht zufrieden, bekommt er sein Geld zurück.
  11. Für alle Spenden bis 300 Euro wird der Zahlungsnachweis vom Finanzamt als Spendennachweis anerkannt.
  12. Für alle Spenden ab 300 Euro versenden wir eine steuerlich anerkannte Spendenbescheinigung.
  13. Wir wollen nicht wachsen. Hundert gute Freunde und eine Million im Jahr sind für uns gerade richtig.
  14. Jedem Spender stellen wir auf Anfrage unseren vollständigen Jahresabschluss zur Verfügung.
  15. Für jeden Spender pflanzen und pflegen wir einen Baum.
  16. Menschen und Unternehmen, die links- oder rechtsextreme Ansichten vertreten, sind bei uns nicht willkommen.
Glück & Siegel

Ein Spendensiegel ist ein Gütesiegel für gemeinnützige Organisationen. Das bekannteste Spendensiegel wird vom deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen vergeben. Die Beantragung des Siegels kostet 1000 Euro. Dazu kommen eine jährliche Grundgebühr und ein Anteil an den jährlichen Spenden Einnahmen. Wir haben entschieden, kein Spendensiegel zu beantragen. Wegen der Kosten und weil es ein unterschiedliches Verständnis über Transparenz gibt. Auch die Begriffe „sparsam und wirtschaftlich“ definieren wir anders als das DZI. Unsere Verwaltungskosten liegen unter 10 Prozent. Weil jeder in unserem deutschen Team ehrenamtlich arbeitet und seine Kosten selber trägt, entstehen keinerlei Verwaltungskosten.

Eine Garantie hat viel mit Vertrauen zu tun. Besonders, wenn es um so etwas Wichtiges wie das Glück geht. Bei Wikipedia kann man nachlesen, dass eine Garantie üblicherweise ausgeschlossen ist, wenn die Ursache des Defekts beim Kunden liegt. Für unsere Spender gilt eine erweiterte Garantie, eine Glücksgarantie eben. Die wirkt auch dann, wenn wir alles gut und richtig gemacht haben, aber der Spender sich trotzdem nicht gut fühlt. Durch diese Garantie ist unser Spender erst wirklich gebunden, wenn er sich anschauen kann, wie wir sein Geld verwendet haben. Wenn er damit glücklich ist, gibt’s eine Spendenquittung. Wenn nicht, geben wir sein Geld zurück. Diese Garantie gilt für jede Spende bis zu einer Höhe von 100.000 Euro und ist privat verbürgt von den beiden Stiftungsgründern.

Info & Protokolle

In der Stiftunglife gibt es kein Intern und Extern. Alle Protokolle und Informationen sollen den Freunden und Helfern vollständig zur Verfügung stehen. Dafür hinterlegen wir hier chronologisch alle Dokumente, die in unserer schlanken Verwaltung entstehen.

Stiftunglife - Über uns

Mittwoch, 7. Oktober 2026

IMG_0393.jpeg

Mehr als drei Stunden am Tag, mehr als 20 Stunden in der Woche sind wir am Handy. Wie es wohl wäre, wenn wir nur die Hälfte von dieser Zeit im echten Leben verbringen und Sachen machen, die uns das Handy vergessen lassen. Es lohnt sich, drüber nachzudenken. In der Stiftung haben wir Ideen und Anregungen für Menschen die Zeit für Projekte haben, die glücklich machen. jg



Montag, 28. September 2026

Die Macht der Gefühle

Der Spiegel beschäftigt sich in einer lesenswerten Serie mit Gefühlen, die das Wirtschaftsleben prägen. Viele Erkenntnisse lassen sich auf unsere Arbeit übertragen. Im Teil 8 geht es um Kundenanfragen und Reklamationen. Da zeigt sich die Wertschätzung des Unternehmen für ihre Kunden. Umso erstaunlicher ist es, wie viele Unternehmen diese Aufgabe in ein Callcenter auslagern. Die wenigsten Anfragen werden in Deutschland beantwortet, die meisten Antworten kommen aus der Türkei, Polen, Bulgarien und Serbien. Man darf davon ausgehen, dass die KI in Zukunft viele Jobs übernehmen wird. Nicht bei uns. Wir werden weiterhin alle Anfragen, Wünsche und Reklamationen persönlich bearbeiten. Nicht immer perfekt, aber jeder kann sich darauf verlassen, dass sie menschlich sind - und das ist ja auch ein Wert. jg



Samstag, 19. September 2026

IMG_9491.jpeg

Was macht eigentlich Ahmad?

Wenn man eine Vorzeigegeschichte erzählen möchte von Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, ist man schnell bei Ahmad. Vor elf Jahren floh er mit seiner Familie aus Syrien. Seine neue Heimat ist Bad Salzschlirf. Ahmad hat unsere Sprache gelernt und die Facharztprüfung zum Zahnarzt nach deutschen Regeln abgelegt. Als niedergelassener Zahnarzt ist er beliebt, die Warteliste bei ihm in der Praxis ist lang. Ahmad engagiert sich ehrenamtlich bei der Tafel und für unsere grünen Projekte in Bad Salzschlirf. jg



Mittwoch, 16. September 2026

IMG_9588.jpeg

Die Mode liebt das Außergewöhnliche 

Bei einer Modenschau in Washington präsentiert sich ein Model mit einem Buch. In einer Welt von Likes und Swipen hat die Mode nun Bücher als Statussymbole entdeckt. Bücher und Bildung sind das neue Cool. Während bei den Kindern die Lesekompetenz abnimmt und der Buchhandel über sinkende Umsätze klagt, feiert die Mode das Buch. Uns soll es recht sein, wir haben eine Rarität zu bieten: das aktuelle Jahrbuch der Stiftunglife. Man kann es nicht kaufen, nur geschenkt bekommen. Schreibt uns, wenn ihr mal wieder gedrucktes Papier in der Hand haben wollt. jg 



Samstag, 12. September 2026


Die eigentlichen Attraktionen finden im Verborgenen statt
Warum wir nicht auf Social Media sind

In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute einen Bericht über ein Hotel, das weder Top-Spot, Wellness-Tempel noch Boutique-Hideaway sein möchte, sondern einfach nur das erste Hotel am Platz. Die eigentlichen Attraktionen vom Baur au Lac finden im Verborgenen statt: sich anpassen, freundlich auf individuelle Wünsche eingehen, Service bieten und Verlässlichkeit. An solchen Vorbildern orientieren wir uns gerne. Es lohnt sich, den Artikel in der Rubrik Liebe & Leben auf Seite 50 zu lesen. jg



Sonntag, 6. September 2026


Tag der Wohltätigkeit

Auch wenn es ein UN Gedenktag ist, werden am Samstag nicht allzu viele Menschen darüber nachgedacht haben, wie viel sie geben, oder geben könnten. Bei manchen taucht diese Frage kurz vor Weihnachten auf - andere nutzen das gute Gefühl von Benefiz als Marketinginstrument. Damit lässt sich der Umsatz zu erhöhen. Wohltätigkeit ist oft leise, wenn niemand zuschaut. Sie braucht keinen Gedenktag, sie braucht Vorbilder. jg



Samstag, 5. September 2026

IMG_8805.jpeg

Das Wort zum Sonntag

Die Stiftunglife ist neutral, wir halten uns mit Kommentaren zu Religion und Politik zurück, soweit das geht. Aber mit der Neutralität ist das so eine Sache, so ganz neutral ist man nicht, wenn man sich für Menschenleben in Myanmar und in der Ukraine engagiert. Unsere Stiftung hat Werte, die weder mit Links- noch mit Rechtsradikalen Zielen zusammengehen. Man muss nicht 91 werden, um die Werte zu erkennen, die uns in Deutschland ein gutes Miteinander gebracht haben: https://www.instagram.com/reel/DcjSYPqoUlr/



Sonntag, 23. August 2026

IMG_8026.jpeg 

Die Notenwenderin

Ohne die Frau im Hintergrund würde der Abend nicht funktionieren. Doch im Idealfall erinnert sich nach dem Konzert niemand mehr an Karoline Bauer, die Notenwenderin. Die Künstler stehen immer im Rampenlicht, hier im Bild Igor Levit. Das Bild lässt sich gut auf die Stiftunglife übertragen. In Celle wendet Dörte die Noten und Sven blättert in Mietverträgen und Kontoauszügen. In München schreibt Marlis Geburtstagsgrüße und Max beantragt die Mehrwertsteuererstattung, wenn wir in die Ukraine fahren. Ohne die „Notenwender'innen“ der Stiftung würde Jürgens Auftritt nicht funktionieren. jg



Freitag, 14. August 2026

IMG_4947.jpeg

Letzte Woche habe ich Nico in Hamburg getroffen. Wir haben über Projekte geredet und über die Stimmung in Deutschland. „Viele Menschen schimpfen und beschweren sich….“ meinte Nico „... dabei habe ich den Eindruck, dass sie die Vorteile, die unser Land im Vergleich zu den meisten anderen Ländern auf dieser Welt hat, nicht sehen. Deshalb habe ich für mich eine kleine Liste gemacht: Warum ich gerne in Deutschland lebe. Wir haben hier:
  • sozialen Frieden
  • Ich kann (fast) überall herumlaufen, ohne Angst zu haben, auch als Frau
  • Sicherheit: ich brauche keine Mauern mit Stacheldraht um mein Haus
  • Eine niedrige Tötungsrate (6 x niedriger als in den USA)
  • Es gibt keine extreme soziale Ungleichheit bzw. extreme Armut
  • Kostenlose Schulen, die qualitativ gut sind
  • Kostenlose Universitäten, die qualitativ gut sind
  • Ein funktionierendes Rechtssystem
  • Eine nicht korrupte Polizei
  • Ein nicht korruptes Verwaltungssytem bzw. Politik (Geklüngel ja, Lobbyismus)
  • Eine funktionierende Infrastruktur
  • Gut ausgebauter Nahverkehr
  • Meinungsfreiheit
  • Pressefreiheit
  • Ein ganzjährig angenehmes Klima
  • Wenigw Naturkatastrophen
  • Vier Jahreszeiten
  • Genug Wasser, (fast) das ganze Jahr, vor allem Trinkwasser
  • Die kulturelle Vielfalt
  • Ein funktionierendes Gesundheitssystem
  • Ein seit Jahrzehnten funktionierendes, faires Steuersystem
  • Religionsfreiheit
  • Sauberkeit und geringe Umweltverschmutzung
  • Nicht nur Wirtschaft, auch die Ökologie ist wichtig
  • Starker Wirtschaftsstandort
  • eine funktionierende Demokratie
  • der deutsche Pass ist einer der Top-Pässe bzgl. Visafreiheit weltweit
  • eine insgesamt, von vielen globalen Umfragen immer wieder bestätigte, sehr hohe Lebensqualität  
Nico ist viel herumgekommen in der Welt. Er weiß, mit welchen Problemen Menschen in Mexiko zu kämpfen haben, oder in Rumänien. Diese Liste kann natürlich jeder mit seinen eigenen Eindrücken ergänzen. Sie ist nur eine Anregung, ein kleines, nicht perfektes Gegengewicht, zu einer Nachrichtenwelt, in der  fake- und bad news für Umsatz und Aufmerksamkeit sorgen. Nein, wir haben kein Sommerloch, es fehlt uns auch nicht an eigenen (guten) Nachrichten. Ich fand diese Zusammenstellung eine wunderbare Gelegenheit, ein wenig über das Glück des Lebens nachzudenken. jg



Samstag, 18. Juli 2026


Gehen Sie am besten in eine Filiale und reden Sie mit einem Menschen.

Der gute Tipp kam von der KI. Vielleicht hatte sie Mitleid mit dem von Warteschleifen ermüdeten Kunden. Der Bericht über Vor- und Nachteile der künstlichen Intelligenz im Kundenservice (heute in der Süddeutschen Zeitung) ist lesenswert. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage waren 84 % der Befragten Unternehmen der Meinung, dass die KI ihren Kundenservice verbessert. Nur 23 % der Kunden sehen das genau so. Für für alle anderen, die gerne mit Menschen reden, bleiben wir erreichbar. Probiert es einfach mal aus: 0172 45 477 41



Freitag, 17. Juli 2026


Der eigene reflektierte Augenschein ist immer noch die wichtigste Informationsquelle. Karl W. Mekiska

Der Mann muss es wissen: der große Lehrmeister des sauberen Journalismus hat jahrzehntelang die Nachrichtenredaktion der Süddeutschen Zeitung geleitet. Wir folgen dieser Vorgabe und nehmen alle Projekte, die von uns gefördert werden, selbst „in Augenschein“ wie man früher so sagte. Heute würde man sagen: Wir fahren selber hin. Schauen, was zu machen ist und dokumentieren, was wir gesehen haben. Dem Karl hätte das gefallen. jg



Dienstag, 14. Juli 2026

IMG_7115.jpeg

Made by humans

Die online Enzyklopädie wird 25. Das ist ein Grund zum Feiern, wenn auch nicht ungetrübt, denn Wikipedia wird von der KI bedroht. Heute ist die Website noch unter den Top Ten der meistbesuchten Seiten im deutschsprachigen Raum, doch die Tendenz ist sinkend, wie bei allen menschengemachten Inhalten im Netz. Wir schätzen und unterstützen die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, nicht nur, aber auch wegen der umfassenden Informationen über uns https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftunglife



Montag, 6. Juli 2026


Hilfsprojekte werden eingestellt

Nicht bei uns, sondern bei der Bundesregierung. Der Bundesfinanzminister muss sparen, das trifft auch den Etat von Frau Reem Alabali Radovan. Die Ministerin für Entwicklungshilfe rechnet mit drastischen Kürzungen. Während Deutschland sein Engagement reduziert, bauen andere Staaten ihre Präsenz aus: China, Russland und die Golfstaaten investieren immer stärker in Entwicklungshilfe. Sie gewinnen dadurch mehr politischen und wirtschaftlichen Einfluss in Afrika und Asien. 

Die Teilung von unserem Etat haben wir vor 20 Jahren in den Grundsätzen der Stiftung festgeschrieben: die Hälfte aller Gelder wird in Deutschland ausgegeben, weil das das Land ist, in dem wir leben. Die andere Hälfte geben wir für Menschen und Projekte in Entwicklungsländern aus. Diesem Grundsätzen bleiben wir treu. In Myanmar werden wir auch in Zukunft Menschen unterstützen, die selbst viel dafür tun, um einigermaßen über die Runden zu kommen. jg



Sonntag, 5. Juli 2026

IMG_6829.jpeg

Zwischenbilanz 

Das erste halbe Jahr ist gut gelaufen. Nicht nur bei unserem Engagement für die Tafeln, auch bei unserer Hilfe für die Menschen in Myanmar und in der Ukraine. Der Blick auf das gläserne Konto gibt uns Zuversicht: auch in diesem Jahr werden wir wieder eine Million Euro für Klima, Natur und Menschen ausgeben. Ein großes Dankeschön an alle Freunde, die uns dabei mit Rat und Tat unterstützen. Lasst uns weiter engagiert bleiben. jg



Samstag, 27. Juni 2026

IMG_6614.jpg

Happy Birthday Ulla und Andreas

Gestern haben zwei ganz besonders nette Freunde der Stiftung in Hamburg ihren 140. Geburtstag gefeiert. Zu diesem Anlass haben wir 140 Mangobäume in Bagan für die beiden pflanzen lassen. Ein großes Dankeschön an Min Min und das ganze Dorf. Sie haben diese wunderbare Aktion in schwierigen Zeiten möglich gemacht. jg



Montag, 22. Juni 2026

IMG_6389.jpeg

Jung oder alt, halb oder ganz…

Die Ausgangslage ist seit ein paar Jahren bekannt. Jürgen möchte weniger arbeiten, deshalb suchen wir Verstärkung für unser Team. Jemand die/der unsere Stiftung mit Gefühl und Verstand vertritt. Jemand die/der Lust hat auf Menschen und Projekte, auf Ideen, Reisen und Strukturen. Dabei schauen wir zunächst nicht auf die üblichen Kriterien: jung oder alt, halb- oder ganztag, bezahlt oder ehrenamtlich, das finden wir gemeinsam raus. Vielleicht gibt es im Freundeskreis der Stiftung den richtigen Menschen. Schreibt uns gerne eine Mail, wenn Ihr Interesse habt, jemanden kennt, und/oder mehr wissen wollt. jg  



Sonntag, 21. Juni 2026

IMG_6303.jpg

Auf einander zugehen

Gestern Abend in der Münchner Staatsoper: kaum ein schöneres Bild hätte es geben können für den Abschluss von unserem Stiftungstreffen 2026. Nach dem großen Event im letzten Jahr in Chemnitz war es dieses Mal ein Treffen in kleinem Kreis. Fast familiär, konzentriert und im freundlichen Miteinander auch bei unterschiedlichen Meinungen. Über was wir geredet haben und welche Ziele wir für das kommende Jahr haben, das wird in ein paar Tagen nachzulesen sein im Protokoll, hier auf unserer Seite. Ein großes Dankeschön an alle, die ihre Freizeit für diese zwei Tage eingesetzt haben, die dabei waren mit Herz und Verstand. jg



Bildschirmfoto 2026-06-18 um 15.38.23.jpeg

Gute Erträge / 1

Die Welt des Handels verändert sich rasant. Was im Internet bestellt wird, geht nicht mehr über die Ladentheke. Zukunftsgerechte Konzepte werden händeringend gesucht, damit unsere Innenstädte lebendig bleiben. Für eine mögliche Nachnutzung unserer Handelsflächen in Celle hat Sven schon ein Konzept entwickelt. Mal schauen, ob sich das realisieren lässt. jg



Mittwoch, 17. Juni 2026

IMG_8208.jpeg

Gute Erträge / 2

Vor sieben Jahren haben wir ein betreutes Wohnen in Celle gebaut. Zu Anfang ist alles gut gelaufen, dann ließ mit den Jahren erst die Qualität nach und dann die Zufriedenheit der Menschen. Vor einem Jahr gab es dann einen Betreiberwechsel. Das war mit viel Aufwand verbunden, aber es hat sich gelohnt. Nun macht es wieder Freude, den Wohnpark Blumlage zu besuchen und dort nach dem rechten zu sehen. 
Danke Sven, dass Du dich um das Haus und um die Menschen kümmerst 🙏



IMG_6186.jpeg

Gute Erträge / 3

Immobilien gehörten in Deutschland lange Zeit zu den Lieblingen vorsichtiger Sparer. Offene Immobilienfonds lieferten in der Zeit niedriger Zinsen Erträge, die mit Festgeld nicht zu erreichen waren. Seit ein paar Jahren ist das vorbei. Nun gibt es nur noch gute Erträge, wenn die Immobilien ordentlich verwaltet werden. Das Ärztehaus in Celle, hier im Bild, gehört der Stiftung. Seit 30 Jahren kümmert sich Sven jeden Tag um die Wünsche von 40 Ärzten in 16 Praxen. Zufriedene Mieter sind die Grundlage unserer Stiftungserträge. 
Danke Sven 🙏



Sonntag, 24. Mai 2026

IMG_5196.jpeg

Es bringt nicht viel Ehre und es ist auch kein Amt.
Roman Herzog über das Ehrenamt

Dreißig Jahre ist das her. Bonn war damals noch ein wichtiger Ort. Es gab Orden und lobende Worte, Kaffee und Kuchen. Gestern gab es wieder viel lobende Worte, vermutlich auch Kaffee und Kuchen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, links im Bild, hat beim ehrenamtlichen Blumenpflanzen geholfen und den 23. Mai zum Ehrentag erklärt. Es gibt jetzt sogar eine eigene Website: www.ehrentag.de und Mitmachaktionen im ganzen Land. Gut so, wir machen schon seit 37 Jahren mit. jg


Dienstag, 19. Mai 2026


Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen. 
Raoul Roßmann

Heute in der Süddeutschen Zeitung gibt es ein lesenswertes Interview mit dem Drogerie Erben. Raoul Roßmann stellt sich klar gegen die AfD. Seine Aussage kann ich vollständig übernehmen. Die Werte unserer Stiftung passen weder zu links- noch zur rechtsradikalen Positionen. jg