Natur und Umwelt

Stiftunglife - Umwelt

Freitag, 16. Oktober 2026

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Das Wasser ein kostbares Gut ist, wissen wir schon lange - und verschwenden es trotzdem. Es ist ja da. Ganz anders in der „dry zone“ von Myanmar. Dort füllen sich jetzt in der Regenzeit die Wasserspeicher. Wenn die nach ein paar Monaten leergeschöpft sind, gibt es Trinkwasser nur noch aus den Tiefbrunnen. Wir bauen Solaranlagen, damit die Menschen das kostbare Wasser nach oben bekommen. Gut für die Umwelt, gut für die Menschen. jg



Dienstag, 13. Oktober 2026

Vier Hochzeiten und ein Todesfall

Die britische Liebeskomödie aus dem Jahre 1984 brachte Hugh Grant den Durchbruch. Das passt zu unserem Angebot. Ihr müsst dafür nicht heiraten und auch nicht bis zum Ende warten - wir pflanzen unsere Bäume am liebsten zum Geburtstag. Bäume, die man mit einer schönen Urkunde verschenken kann. Schickt uns eine Mail mit euren Wünschen, dann bekommt ihr ein individuelles Angebot. jg

Montag, 12. Oktober 2026

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Gute Nachricht aus Italien

Seit 2020 schenken wir den Freunden der Stiftung zum Geburtstag einen Baum. Mit Orangenbäumen auf der Insel Mallorca fing es an, dann kamen Olivenbäume und Mandelbäume in Spanien, Walnussbäume in der Ukraine. Dieses Jahr verschenken wir Zitronenbäume in Italien. Gepflanzt wurde in Rosarno, drei Stunden südlich von Neapel: Dear Jurgen,I was sure I’d sent you the photos. I'm gettin’ old. 200 Lemontrees were planted on 23 September. We hope to see you here in Rosarno. Best regards, Peppe



Samstag, 26. September 2026

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Der Wunschbaum

Wir kennen ihn seit vielen Jahren. Als Anna noch klein war, hat sie sich in seinen Schatten gesetzt und ihm ihre Wünsche erzählt. Die Legende sagt, dass die Wünsche von Kinder in Erfüllung gehen, man muss nur fest daran glauben. Mit oder ohne Wunsch können wir dankbar sein, dass jemand vor 150 Jahren auf dem Hügel diese Steineiche gepflanzt hat. Wir sollten ihm nacheifern. Dafür muss man nicht in die Toskana fahren, Bäume pflanzen kann man überall. Dafür reicht allerdings nicht das Wünschen, man muss etwas dafür tun. jg



Dienstag, 22. September 2026


Kritische Zuschrift

Die Leserin Ulrike Graf die Kolumne einer Spiegel Redakteurin kritisiert. Wer das liest, erkennt sich vielleicht auf der einen oder anderen Seite selber…

Spiegel: 
Frau Graf, mein Geständnis, den eigenen Rasen trotz Hitze gießen zu wollen, hat sie geärgert. Warum?

Graf:
Wasser ist für die Menschheit immens wichtig. Keine KI kann es herbeizaubern. Der Klimawandel ist da. Wir können ihn nicht aufhalten. Aber wir können lernen, uns anzupassen. Dazu gehört auch ein vertrockneter Rasen. Wer ihn heimlich gießt, sollte sich schämen.

Spiegel:
Mir ging es darum, selbstkritisch darauf aufmerksam zu machen, wie schwierig Klimaschutz ist, wenn er von einem selbst verlangt wird.

Graf:
Was sie nur kurz antippen, ist ein Gesellschaftliches Problem: Wir meckern über so vieles, tun dann aber selber nix. Reagiert die Politik mit Verboten, fühlt man sich bevormundet. Nur wenn jeder im Kleinen etwas tut, kann der Kampf gegen den Wassermangel gelingen.



Dienstag, 15. September 2026

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Dove crescono i limoni, crece la felicità
Wo Zitronen wachsen, wächst das Glück

In Italien ernten sie in diesen Tagen die ersten Zitronen. Die kleinen Früchte werden ausgepresst und zu Marmelade und Limoncello verarbeitet. Von Monat zu Monat wird dann eine Sorte nach der anderen geerntet  Aber noch ist ein wenig Zeit, erst kommt der Regen, es hat schon getröpfelt. Wenn es richtig regnet, sind die meisten Touristen abgereist. Im Winter gehört die Amalfiküste den Einheimischen, die freuen sich über den Regen. Wir freuen uns auch, denn wenn der Boden schön feucht ist, werden unsere 200 Zitronenbäume gepflanzt. jg



Montag, 14. September 2026

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Die Oliven sind ein Wunder der Natur

Unscheinbar klein hängen sie an den Bäumen. In der Hitze des spanischen Sommers haben sie sich entwickelt. Nun aber muss schnell Regenwasser her, um die kleinen Früchtchen wachsen zu zu lassen. In acht Wochen, wenn die Oliven sich violett färben, werden sie von Hand geerntet und zur Kaltpressung in die Ölmühle gebracht. Dort ruht das Öl dann für einige Wochen in Lagertanks. In dieser Zeit setzen sich Schwebstoffe am Behälterboden ab. Anfang Januar gibt es das neue Ol. Wir freuen uns, denn es könnten schon die ersten Oliven von den 3.000 Bäumen dabei sein, die wir vor ein paar Jahren im Hinterland gepflanzt haben. Olivenbäume können bis zu tausend Jahre alt werden. Das sind doch gute Aussichten. jg



Mittwoch, 9. September 2026

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Ein Dorfplatz in Italien

Im Urlaub schauen wir (manchmal ein wenig neidisch) dem entspannten Leben der Einheimischen zu. In der Mittagshitze treffen sich Frauen und Kinder, um im Schatten des Baumes die wichtigsten Neuigkeiten zu besprechen. Wie schön, dass es vor hundert Jahren jemanden gab, der diese Pinie gepflanzt hat. Man kann es Glück, aber auch als Auftrag sehen: wenn wir jetzt Bäume in unseren Städten pflanzen, werden Kinder und Enkel ihre Freude haben. Mit Blick auf ein kleines Schild werden sie stolz sagen „diesen Baum hat mein Opa gepflanzt.“ 



Donnerstag, 3. September 2026

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Wie die Zeit vergeht…

Die letzte gedruckte Ausgabe von Meyers Lexikon in 25 Bänden gab es zur Jahrtausendwende. Da waren der Bundesverband und das Büro der Stiftunglife noch eins. Jürgen war Vorstand der Stiftung und vom Bundesverband. Der hat seit langem ein eigenes Büro in Berlin und aus den 200 Tafeln sind 970 geworden. Unsere Unterstützung für die Tafeln ist geblieben. Die Tafelhelfer leisten viel für unsere Gesellschaft und für die Umwelt. Deshalb unterstützen wir die Tafeln und verdoppeln in diesem Jahr jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen. jg



Mittwoch, 2. September 2026

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Ob das reicht?

50.000 Unterschriften sind viel, sogar deutlich mehr als für ein Bürgerbegehren in München nötig gewesen wären. Trotzdem darf man sich fragen ob das reicht. Unterschriften pflanzen keine Bäume. Wenn jeder Bürger einen Euro am Tag für Bäume in seiner Stadt spenden würde, würden viele Bürgermeister in Deutschland viele Bäume pflanzen lassen. jg




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Warschaus grüne Verwandlung

Die polnische Hauptstadt passt sich in raschem Tempo dem Klimawandel an. Wo heute Bäume und Bänke stehen, war noch vor kurzem ein Parkplatz. Neben dem breiten Fußweg verläuft nun auch ein großzügiger Radweg. Die Autofahrer mussten Platz abgeben. Die neugestaltete Fußgängerzone wurde Anfang August eröffnet. Die Einwohnern nehmen diesen Lebensraum mit Freude an. jg



Freitag, 21. August 2026


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Bitte nicht nur auf den Preis schauen

Es ist ja verrückt, ich habe schon Äpfel aus China im Supermarkt gesehen, die billiger waren als Äpfel aus dem Alten Land. Für den Einkäufer mag das ein guter Deal sein – für die Kunden ist er das nicht. Jeder weiß, dass solche Schnäppchen unser Klima belasten. Dann doch lieber regional einkaufen, die ersten Äpfel sind schon geerntet. In vier Wochen kommen dann Elstar und Gala auf den Markt. Bitte zugreifen, ihr wisst doch: an apple a day...



Dienstag, 18. August 2026


Aus der Klimakrise ist schon längst eine Wirtschaftskrise geworden
Claudia Kempfert

In den letzten 25 Jahren sind in Deutschland enorme Klimaschäden entstanden. Experten sprechen von 145 Milliarden Euro durch Überschwemmungen, Starkregen, Hitze, Waldbrände, Ernteausfälle und unterbrochene Lieferketten. Die Hitzetoten sind in dieser Rechnung nicht enthalten. Wie hoch soll ein Menschenleben für diese Rechnung angesetzt werden? Berühren uns diese Zahlen wirklich, wenn es nicht die eigene Oma ist? jg



Montag, 17. August 2026

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Ich würde auch lieber in Ruhe Rosen züchten
Jesuit Jörg Alt

Dass die Aktion verboten war und gezielt Autofahrer behinderte, wußten Jörg Alt und seine Freunde. Sie glaubten, Politik und Bevölkerung mit zivilem Ungehorsam wachrütteln zu können. Das ist schon ein paar Jahre her, der Mann hat für seine Überzeugung 25 Tage im Gefängnis gesessen. Im letzten Jahr haben die klimaschädlichen CO2 Emissionen einen weltweiten Höchststand erreicht. In Deutschland gab es in diesem Jahr so viele Hitzetote wie noch nie. Jörg Alt steht bald wieder vor Gericht, er hat sich mehr als einmal auf der Straße festgeklebt. jg



Dienstag, 11. August 2026


Der Müll, den keiner sehen will

Während Restaurantbetreiber die gestiegenen Lebensmittelpreise beklagen, landet viel Geld im Müll. Restaurants und Kantinen entsorgen 6.000.000 kg Speisereste. Pro Tag! Zu viel eingekauft, falsch gelagert und zu große Portionen. Warum liegen in den meisten Restaurants zwei Stück Fleisch auf dem Teller, wenn wir doch nur „ein Wiener Schnitzel“ bestellt haben. Geht es uns zu gut oder machen wir uns zu wenig Gedanken über die Ressourcen, die wir verbrauchen?




Warum der Schnitzelwirt keine Schnitzel mehr brät

Der eine oder andere wird das bedauern, schließlich war der Schnitzelwirt in Markt Schwaben eine Institution. Aber nach 20 Jahren war eine neue Küche fällig und der neue Fettabscheider hätte ein Vermögen gekostet. Nun also weg vom Fleisch, in Zukunft gibt es leichte Küche mit viel Gemüse, Kräutern und Gewürzen. Andreas Keipp wird gesunde Vielfalt auf den Teller bringen. Das ist gut für unsere Gesundheit und gut für die Umwelt. Ganz besonders gut ist es für die Schweine, die mit der Sommerhitze schlecht zurecht kommen. Die Tiere können ihre Körper nicht wie Menschen durch Schwitzen kühlen. jg



Montag, 10. August 2026

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Wir brauchen kein Geld, wir brauchen Wasser
Dorfältester in der dry zone

Die Begegnung mit den Menschen in der „dry zone“ ist schon lange her. Wir waren hingefahren, um eine Schule zu eröffnen. Nach einer wunderbaren Einweihungsfeier saßen wir noch mit dem Dorfbewohnern zusammen. „Der Schulbau ist preiswert gewesen, ich habe noch ein wenig Geld übrig…“ sagte ich in die Runde „… gibt es noch etwas, was wir für euch tun können?“ Die Antwort, siehe oben, war sehr einfach und ernüchternd. In diesem Sommer, in dem auch in Deutschland das Wasser knapp wird, erinnere ich mich an die Worte. Vor zehn Jahren, nach dem Fest in der Schule, nach den Worten vom Dorfältesten, haben wir angefangen Brunnen zu bohren. Mit Solarenergie fördern wir dort Trinkwasser aus 200-300 m Tiefe. Bis heute haben wir in der dry zone von Myanmar 82 Anlagen gebaut. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben. jg




Wasser, das bedrohte Element
Prof. Mojib Latif

Der Meteorologe, Klima- und Meeresforscher lehrt an der Uni Kiel. In seinem Buch beschreibt er klug und sachlich die zentrale Bedeutung des Wassers für die Menschheit. Internationale Konferenzen mit vielen tausend Teilnehmern haben unsere Meere nicht sauberer gemacht. Eindrücklich appelliert der Meeresforscher stattdessen an jeden von uns: weniger Öl, Benzin und weniger Plastik zu nutzen. Unser Lesetipp: „Wasser, das bedrohte Element. Wie wir unser Lebensgrundlage zerstören“, erschienen im Herder Verlag.



Mittwoch, 5. August 2026

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Ausstellungstipp München

Ein Besuch im Deutschen Museum lohnt sich, ganz besonders jetzt.  In einer Sonderausstellung ist dort zu sehen, wie eng die eigene Gesundheit mit der Gesundheit unseres Planeten verbunden ist. Mit inspirierenden Beispielen machen die Veranstalter  Mut für eine Zukunft, die jeder von uns ein Stück mitgestalten kann. Bis Ende September (nicht die Zukunft, nur die Ausstellung)



Dienstag, 4. August 2026


Wir brauchen mehr Bäume
Der Bürgermeister von Athen hat 13.000 Bäume pflanzen lassen. Bis zum Ende seiner Amtszeit sollen es 25.000 werden. Für ein angenehmes Leben von drei Millionen Einwohnern und acht Millionen Touristen reicht das nicht. Es werden mehr Bäume gebraucht. Nicht nur in Athen, auch in Hamburg, München und Berlin. Im kommenden Herbst unterstützen wir Baumpflanzungen der Stadt München.



Montag, 3. August 2026

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Wir brauchen mehr Bäume/2
Die Deutschen lieben die Sonne Spaniens, französischen Wein und griechisches Essen. Da wäre doch auch ein wenig Hilfe angebracht, jetzt, wo unsere Nachbarn in Not sind. Die anstehenden Wiederaufforstungen in den drei Ländern werden wir mit jeweils 10.000 Euro unterstützen. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen. Wir werden berichten. jg



Dienstag, 28. Juli 2026

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Wir müssen viele Bäume pflanzen 

Dieser Sommer ist eine Katastrophe fürs Klima. In Südfrankreich sind 10 Millionen Bäume verbrannt, oder 20 Millionen? Die Pinien, die in dieser Gegend die Landschaft prägen, enthalten ein leicht entzündbares Harz. Man kann daraus Terpentin gewinnen., im 19 Jahrhundert wurde daraus sogar Treibstoff für Motoren erzeugt. Auch wenn niemand die genaue Anzahl sagen kann, ist eines gewiss: in Frankreich müssen viele Bäume neu gepflanzt werden. Wir werden einen Beitrag dazu leisten. jg



Freitag, 17. Juli 2026


Der eigene reflektierte Augenschein ist immer noch die wichtigste Informationsquelle. Karl W. Mekiska

Der Mann muss es wissen: der große Lehrmeister des sauberen Journalismus hat jahrzehntelang die Nachrichtenredaktion der Süddeutschen Zeitung geleitet. Wir folgen dieser Vorgabe und nehmen alle Projekte, die von uns gefördert werden, selbst „in Augenschein“ wie man früher so sagte. Heute würde man sagen: Wir fahren selber hin. Schauen, was zu machen ist und dokumentieren, was wir gesehen haben. Dem Karl hätte das gefallen. jg



Mittwoch, 15. Juli 2026

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Man kann nicht jeden Berg selbst besteigen, 
aber man muss wissen, wer einem die Aussicht beschreibt.

Man kann nicht jede Baumpflanzung selbst besuchen, aber wenn Alex vor Ort war, dann ist das genau so gut, als wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. Der Mann versteht was Bäumen, er beschäftigt sich schon sein halbes Leben mit Natur und Umwelt. Das Bild und einen Bericht hat er uns kürzlich aus Mexiko geschickt. Die Bäume, die wir dort zusammen mit Nico gepflanzt haben, gedeihen prächtig. Jedenfalls die meisten 😊



Dienstag, 14. Juli 2026

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Schaut auf die Randnotiz 
heute in der Süddeutschen

Ende Juni sind in Europa ungewöhnlich viele Menschen gestorben. Für viele Alte und Kranke waren die hohen Temperaturen zu viel. Für eine lebenswerte Zukunft müssen wir unsere Häuser und Städte klug umbauen. Aber das braucht Zeit. Womit wir jetzt gleich anfangen können, steht in diesem lesenswerter Bericht rechts in der Mitte: Bäume pflanzen! Wer grad keinen Spaten zur Hand hat, kann bei uns fürs Klima spenden. Wir kümmern uns zuverlässig darum, das aus dem Geld Bäume werden. jg



Montag, 13. Juli 2026

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Für den Klimawandel ist Frankreich nicht gerüstet
und Deutschland…?

Unsere Nachbarn leiden unter der dritten Hitzewelle. Die hat schon 2.000 Menschen das Leben gekostet. Die Wirtschaft hat große Probleme, viele Touristen auch. Die Menschen halten es in ihren schlecht gedämmten Wohnungen nicht mehr aus. Sie übernachten auf Bänken in Parks, oder gehen zur Abkühlung in die staatlich eingerichteten Kältezentren. Experten haben 82 Empfehlungen zur Abkühlung zusammengetragen. Schattenbäume pflanzen gehört dazu. jg



Freitag, 26. Juni 2026

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Vor mehr als tausend Jahren

Dünn besiedelt war das Allgäu damals und vom Rhythmus der Jahreszeiten bestimmt. „Work-Life-Balance“ war noch nicht erfunden, die Menschen mussten hart arbeiten für ihr täglich Brot (meist war es wohl eher ein einfacher Getreidebrei) Tiere versorgen, Getreide anbauen und einen Teil ihrer Ernte an weltliche und kirchliche Herren abgeben. Wetter, Krankheiten und Ernten bestimmten den Alltag. Was mag einen Menschen damals bewogen haben, diesen Baum zu pflanzen. Vielleicht war es die Geburt eines Kindes, eine Hochzeit oder ein runder Geburtstag. Wir hätten ein paar Ideen zum Bäume pflanzen für alle, die was zu feiern haben. Vielleicht werden ihre Bäume dann auch mal 1.100 Jahre alt wie diese Ureibe bei Steibis im Allgäu. jg



Dienstag, 23. Juni 2026


Ist das Sommer – oder der Klimawandel?

Der deutsche Wetterdienst erwartet in den nächsten Tagen bis zu 40 °C. Mit etwas Glück können wir uns an den Tagen im Schatten der Bäume erholen, die unsere Väter und Großväter gepflanzt haben. Jetzt sind wir dran, Bäume zu pflanzen, damit unsere Kinder und Enkelkinder später auch mal im Schatten sitzen können. Durchschnittlich zehn Euro bezahlen wir für jeden Baum, den wir pflanzen lassen. Wir freuen uns, wenn ihr dieses grüne Engagement unterstützt: mit einer Spende oder mit dem Spaten in der Hand. jg



Samstag, 20. Juni 2026

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There is no future without nature 

Für den ökologischen Ausgleich von unserem Stiftungtreffen haben wir im letzten Jahr 500 Apfelbäume in Chemnitz pflanzen lassen. Dieses Jahr war die eingeladene Runde deutlich kleiner, deshalb werden es in diesem Jahr „nur“ 100 Apfelbäume. Pit wird sich darum kümmern, nicht nur um diese Apfelbäume, sondern um alle Bäume, die wir in diesem Jahr in Deutschland und in der Welt pflanzen lassen. Vielen Dank an alle, die uns dabei finanziell oder mit dem Spaten in der Hand unterstützen. jg



Samstag, 13. Juni 2026


Dynamic Pricing
Diese Fußballweltmeisterschaft ist voller Neuigkeiten. Dazu gehören Ticketpreise, die der Nachfrage angepasst werden. Die Fifa reibt sich die Hände, die Fans sprechen von „unverhohlener Gier”, Fußball wird vom Gemeinwohl zum reinen Profitgeschäft transformiert. So ganz neu ist die Idee nicht, wer schon mal im Oktober ein Hotelzimmer in München buchen wollte, kann ein Lied davon singen. Ganz frei von Dynamik Pricing (und erhöhter Nachfrage) bitten wir unverändert um einen Euro pro Tag fürs Klima. jg



Dienstag, 9. Juni 2026


Die kalabrische Weisstanne

Unsere Wälder leider unter der Klimakrise. Die heimischen Fichten kommen nicht gut damit zurecht. Deshalb experimentieren Förster nun mit Bäumen aus heißen Regionen. Die kalabrische Weisstanne könnte so ein Baum sein, der Hitze und Trockenheit besser Stand hält. Saatgut und junge Setzlinge sind schwer zu bekommen. Alles braucht seine Zeit. jg



Montag, 8. Juni 2026

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Die SZ Serie über Münchens Bäume ist wirklich lesenswert. Beim Lesen merkt man schnell, dass diese Bäume ihre Geschichten haben, so wie jeder Mensch eine eigene Geschichte hat. Es lohnt sich, diese Geschichten zu hören - bei den Bäumen und bei den Menschen. Mit jeder Geschichte wächst der Respekt. jg



Samstag, 6. Juni 2026

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Ausstellungstipp 

Die klimatischen Veränderungen schaffen neue Herausforderungen. Sie zwingen alle Lebewesen zur Anpassung. Das Klima war immer ausschlaggebend in der Geschichte der Menschheit. Die Ausstellung widmet sich in fünf Themenbereichen der Beziehung zwischen Mensch und Klima, jeweils mit einem Blick auf die Urgeschichte und auf heute. Sie lädt zum nachdenken ein, und sie will ermutigen. Ein Ausflug nach Würzburg, mit dem Besuch in Museum für Franken lohnt sich. jg