Tafeln

Die Idee der Tafeln wirkt auf zwei Seiten: übrig gebliebene Lebensmittel finden Abnehmer + armen Menschen wird geholfen.
Ganz einfach und direkt in 940 Städten in Deutschland. Brot, Gemüse, Milch und Käse, manchmal mit ein paar Flecken und Beulen,
alles gut Ware. Mehr als 60.000 Freiwillige sammeln ein und teilen aus. Sie schenken ihre Zeit - wir helfen mit dem nötigen Kleingeld,
um den Laden am Laufen zu halten!
Lions und Rotary spenden, wir verdoppeln

Die Tafeln brauchen Geld für Hygiene Massnahmen, für Benzin und Versicherung. Wir helfen gerne, oft in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs: wenn ein Club
1.000 Euro für „seine Tafel" spendet, verdoppeln wir den Betrag. Anträge für diesen „matching fund“ können von der Tafel oder vom Club gestellt werden.
Ansprechpartner ist Wolfgang Weinisch wolfgang@stiftunglife.de

Aktuelles
Stiftunglife - Tafeln

Samstag, 27. Februar 2021

Netzwerke pflegen


Ruhig weitersagen...

Heute war ich bei einer Lions Diskussionsrunde. Da ging es um die Frage, wie man einen Freundeskreis pflegt und erweitert. Diese Frage dürfen wir uns natürlich auch in der Stiftung stellen. Christiane, Klaus und Tom haben eine einfache Lösung dafür gefunden: sie erzählen ihren Freunden von der Stiftunglife - von den Themen, den Projekten und den netten Menschen. Wenn ihr das auch machen wollt, stellen wir gerne ein paar kleine MUT Büchlein zur Verfügung. Neue Menschen beleben jeden Freundeskreis, besonders wenn sie interessiert und jung (geblieben) sind.


Freitag, 26. Februar 2021

Über den Umgang mit Lebensmitteln


Nahrungsmittel werden immer teurer

Die Preise für Nahrungsmittel steigen weltweit den achten Monat in Folge. Das zeigt der aktuelle Lebensmittel Preisindex der Welternährungsorganisation. In manchen Teilen der Welt wird dieser Preisanstieg zu Hungersnot führen, vielleicht auch zu sozialen Unruhen. Bei uns könnte es den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln fördern. Hoffentlich, denn da gibt es noch viel zu tun: 85 Kilo Lebensmittel im Wert von rund 200 Euro werden pro Kopf in Deutschland jährlich weggeworfen. Gut, dass es die Tafeln gibt, die ein Großteil dieser Lebensmittel einsammeln und an bedürftige Menschen weitergeben. In den ersten acht Wochen dieses Jahres haben wir bereits 40 Tafeln mit unseren verdoppelten Spenden unterstützt 👍

Sonntag, 21. Februar 2021

Wir verdoppeln jede Spende



Das Herz der Tafeln, das sind die 60.000 Ehrenamtlichen, die sich in ihrer Stadt für ihre Tafel engagieren. Sie setzen ihre Freizeit ein und wir unterstützen die Helfer mit dem nötigen Kleingeld. Ganz besonders für Hygiene Massnahmen, für Benzin und Versicherung der Fahrzeuge. Seit 25 Jahren unterstützen wir die Tafeln in Deutschland, oft in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs: wenn ein Club 1.000 Euro für „seine Tafel" spendet, verdoppeln wir den Betrag. Anträge für diesen „matching fund" können von der Tafel oder vom Club gestellt werden. Ansprechpartner ist Wolfgang Weinisch wolfgang@stiftunglife.de 

Samstag, 20. Februar 2021


Natürlich geben wir uns Mühe, unsere Projekte besser zu machen - aber das ist gar nicht so einfach, wenn man von den eigenen Dingen begeistert ist. Dafür braucht man Kritik von außen. Am kommenden Sonntag laden wir kluge Köpfe dazu ein: Freunde, Wegbegleiter, Spender und Wettbewerber. Jede Anregung wird aufgenommen und geprüft. Versprochen! Es dürfte eine spannende Runde werden. Wir berichten. jg

Dienstag, 2. Februar 2021

Unterstützung für die Tafeln


Kurz und knapp der Stand der Dinge:

1. Aktuell liegen 90 Anträge zur Jahresaktion 2021 vor.
2. Davon wurde ca 53 durch LionsClubs gestellt, 37 durch die Tafeln.
4. Ein Antrag eines Clubs wurde zurückgenommen, weil er nicht mehr spenden kann/möchte.
5. Ein Antrag einer Tafel wurde zurückgenommen, da diese zwischenzeitlich viele andere Spenden erhalten hat.
6. Unterstützt haben wir im Januar 17 Tafeln mit 16 x 1.000.- Euro und 1 x 600.- Euro
7. Geplant für Februar sind aktuell bereits 13 Tafeln
8. Für den Großraum "Berlin/Brandenburg" habe ich soeben den LC Neuruppin gewinnen können.

Wolfgang Weinisch, der froh und glücklich ist, diese Aktion begleiten zu dürfen
Anfragen und und weitere Informationen wolfgang@stiftunglife.de

Montag, 25. Januar 2021

Vertrauen ist gut


90 % aller Deutschen lieben Eier von glücklichen Hühnern

Aber nur 10 % aller Deutschen kaufen Bio Eier. Warum?

Vor zwanzig Jahren habe ich mit Sven über diese Frage diskutiert. „Warum soll ich 50 Cent für ein Bio Ei zahlen, wenn ich gar nicht sehen kann, ob die Eier wirklich Bio sind?"  Meine Antwort damals: „Mit 50 Cent hast Du zumindest eine gute Chance, ein Bio Ei zu bekommen. Für 15 Cent ist das unmöglich." Die Sache hat viel mit Vertrauen zu tun. In den letzten Jahren haben VW, Audi und Mercedes viel getan für den zunehmenden Vertrauensverlust in unserer Gesellschaft. Zwischen Fake news und gekauften Bewertungen zerbröselt gerade der Rest an Vertrauen. Ob sich mit den 12 stelligen Codes, die heute auf die Eier aufgedruckt werden, Vertrauen zurückgewinnen lässt, ist fraglich. Aber es ist ein Angebot - so wie bei uns das gläserne Konto. Jeder kann sich informieren, auch wenn dass es ein wenig Mühe macht. Gegen Betrug ist man damit nicht gefeit, aber damit sind wir wieder bei Audi, VW und Mercedes….Für alle, die es wissen wollen: die erste Zahl bei den Eiern sagt viel aus: 0 steht für Bio Eier, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. jg

Lebensmittel für die Armen



Das Geld für die Tafeln ist gut angelegt  Prof. Gerd Munzert

Der Meinung von Gerd konnten sich jeder anschließen, der gestern bei unserer Sonntagsrunde war. Mats Regenbogen hat von der Arbeit der Hamburger Tafel erzählt - mit allen Höhen und Tiefen in Corona Zeiten. Mats führt die Arbeit der Hamburger Tafel mit der Leidenschaft weiter, die er von seiner Oma mitbekommen hat. „Ich bin mit der Tafel aufgewachsen" erzählt der junge Mann mit Blick auf Annemarie Dose, die Gründerin der Hamburger Tafel. Viele kleine Tafeln in Norddeutschland profitieren von den gut gefüllten Warenlager in Hamburg. Wer die Hamburger Tafel unterstützt, der fördert ein ganzes Netzwerk der guten Taten im Norden. Wir gehören gerne zu den Unterstützern. Bis auf Weiteres verdoppeln wir alle Spenden, die wir für die Tafel erhalten. jg

Samstag, 23. Januar 2021



0 Verwaltungskosten
wir bringen jede Spende zu 100 % ins Projekt, manchmal auch mit 200 %


5 WasserSolaranlagen 
in den Dörfern um Bagan gebaut, wo Trinkwasser aus 200 Metern Tiefe hochgepumpt werden muss


5 Schulgebäude
im Delta gebaut, entlang den Dörfern, die von den Swimming Doctors regelmäßig angefahren werden.


30 Team Mitglieder
in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich, professionell und tragen ihre Kosten selber


33 gute Taten
für Menschen und Projekte, die von der Corona Krise besonders betroffen waren


40 Kinder + Paten
die Kinder im Kinderheim von Yangon werden von uns unterstützt und gefördert


100 Studenten + Mentoren
die Universitäten in Myanmar sind geschlossen. Wir unterstützen unsere Studenten und ihre Familien


169 Tafeln in Deutschland
finanzielle Unterstützung, insgesamt 360.000 Euro, in Zusammenarbeit mit vielen Lions Clubs


2.000 Solarlampen
bringen sauberes Licht zu den Menschen und sind gut für die Umwelt


4.000 Reissäcke
Nothilfe in Yangon für Menschen ohne Arbeit, die nichts haben, als das Hemd am Leib


12.600 Patienten
trotz aller logistischer Schwierigkeiten bei den Swimming Doctors medizinisch behandelt 


70.000 Bäume 
unser Beitrag fürs Klima in Deutschland, Spanien, Mexiko und Myanmar



Dienstag, 19. Januar 2021

Termine




Es lohnt sich mal reinzuschauen, in den Kalender und in unsere Sonntagsrunde: offen für jeden, der sich für ein bestimmtes Thema interessiert, oder einfach mal hören möchte, was wir in der Stiftung so machen - und wie wir es machen. Mit Engagement und mit Liebe zum Detail, soviel sei schon vorher verraten. Am kommenden Sonntag um 12 Uhr geht es um unsere Unterstützung für die Tafeln. Seit 27 Jahren unterstützen wir diese Idee in ganz Deutschland, seit einem Jahr mit der Tafelhilfe 4.0. Die sieht so aus: jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen, wird von uns verdoppelt - entweder mit eigenen Mitteln oder durch die Zusammenarbeit mit einem Lions Club vor Ort. Hier ist der Link zur Sonntagsrunde am 24.Januar: https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09

Viele Taxis, wenige Gäste



Gewinner und Verlierer

Die Politik möchte, dass mehr Menschen im Home Office arbeiten. Manche Menschen hadern mit dieser, andere genießen die neue Freiheit. Wenn Urlaubsreisen ausfallen, Essen gehen nicht möglich ist und die Theater zu sind, wächst in manchen Familien der Kontostand. Der Dax hat einen Höchststand erreicht. Es gibt immer Gewinner und Verlierer - auch in der reichen Stadt München: 466 Taxis warten auf Kunden. In der letzten Stunde sind nur 61 Fahrten vermittelt worden. Wer als Taxifahrer keine Rücklagen hat, kommt jetzt in Schwierigkeiten. Viele Selbständige haben sich arbeitslos gemeldet, manche müssen Hartz IV beantragen. Dann ist der Weg nicht mehr weit bis zur Tafel. Die Schlange vor den 26 Lebensmittel Ausgaben der Münchner Tafel werden länger. In Berlin, Hamburg und Köln das gleiche Bild. Corona hat manche Menschen reicher und viele ärmer gemacht. jg


Montag, 18. Januar 2021

Schön Essen


Wir verdoppeln die Hilfe

Während Deutschland im Lockdown ist, können sich die ersten Gäste wieder im Seeds Restaurant verwöhnen lassen. Nach acht Monaten öffnet sich das Leben für die Menschen in Myanmar vorsichtig. Derweil probieren wir in Deutschland neue Gerichte aus. Der heimische Herd ist im Home Office nicht weit entfernt vom Schreibtisch. Zeit haben wir auch und die Lebensmittelgeschäfte sind geöffnet. Also machen wir es uns Zuhause schön. Wer allerdings arbeitslos ist, auf Kurzarbeit, oder auf Jobsuche, muss sich einschränken. Von den Tafeln hören wir, dass die Schlangen vor den Lebensmittelausgaben immer länger werden. Hilfe tut Not, deshalb verdoppeln wir auch weiterhin aus eigenen Mitteln alle Spenden, die wir für die Tafeln erhalten. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen. jg

Dienstag, 12. Januar 2021

Nachgerechnet


Mit dem Zins ist das ja so eine Sache, da kann man in dieser Zeit lange auf eine Verdoppelung warten. Bei uns geht das deutlich schneller: wenn ein Lions Club für die Tafel in seinem Ort tausend Euro spendet, spenden wir den gleichen Betrag. Das ist unser Angebot für dieses Jahr. Von der Stiftung stellen wir dafür 150.000 Euro bereit. Die Anträge können vom Lions Club oder von der Tafel formlos gestellt werden. Einfach eine Mail schreiben an wolfgang@stiftunglife.de

Mittwoch, 30. Dezember 2020


Dieses schöne Wort hat Rupprecht Matthies, Wortkünstler in Hamburg, für die Stiftunglife gefertigt. Dabei Ist die Stiftung nur eine rechtliche Hülle - und Geld ist erst einmal nur bedrucktes Papier. Menschen sind es, die mit Vertrauen, Ideen und Engagement Hilfe möglich machen. Am liebsten würde ich mich bei jedem Einzelnen persönlich bedanken. Das ist in Coronazeiten nicht möglich - deshalb mag dieses Foto am Ende eines ungewöhnlichen Jahres den Dank zu Euch bringen. Wir waren alle gefordert, haben viel bewegt und viel Freude gehabt. Was kann man im Rückblick eines Jahres schöneres sagen. jg

Sonntag, 27. Dezember 2020



Evelin Schulz

Im Focus wurden 100 Frauen des Jahres vorgestellt. Mit dabei die Geschäftsführerin der Tafeln, Evelin Schulz. Ihre Arbeit ist in der Corona Krise wichtiger denn je. 60.000 ehrenamtliche Tafelhelfer retten jährlich 265.000 t Lebensmittel (das entspricht einer LKW Ladung pro Stunde)  950 Tafeln in Deutschland helfen damit Kindern und Erwachsenen, die mit jedem Cent rechnen müssen. Die Tafeln funktionieren auch in Krisenzeiten mit angepassten Hygienekonzepten. Wir unterstützen diese großartige Idee seit 27 Jahren, oft zusammen mit den Lions. In diesem Jahr mit rund 350.000 Euro. jg

Montag, 21. Dezember 2020

Weihnachtsfeier


Keine Feier, keine Kosten....!?

Für die Gastronomie sind ausgefallene Weihnachtsfeiern ein harter Schlag. Auch viele Mitarbeiter hätten sich über ein nettes Zusammensein und ein festliches Essen gefreut. Nun freut sich der Chef über das eingesparte Geld. Normalerweise. Nicht so bei der ALR, da wurde das Geld der ausgefallenen Weihnachtsfeier gespendet für die Tafeln. Da wird es Menschen zugute kommen, die kaum Gelegenheit haben, an festlich gedeckten Tischen  zu feiern. jg


Donnerstag, 10. Dezember 2020

USA und Deutschland


Die wirtschaftliche Not in den USA in der Corona-Krise ist riesig.
50 Millionen Menschen sind auf Lebensmitteltafeln angewiesen. 

In einem Ortsteil von New Orleans stehen hunderte Autos die ganze Nacht an, um ein paar Lebensmittel zu bekommen, berichtet AP. Jeder sorgt sich um seine nächste Mahlzeit, immer mehr wissen nicht mehr, wovon sie Miete und Strom bezahlen sollen. In den letzten neun Monaten hat die Zahl der Bedürftigen um 50 Prozent zugenommen. Vor allem Familien mit Kindern sind betroffen. Auch in Deutschland werden die Schlagen bei den Tafeln immer länger. Deshalb verstärken wir unsere Hilfe: bis zum Jahresende verdoppeln wir jede Spende, die wir für die Tafeln erhalten. jg

Freitag, 4. Dezember 2020

Heute, am Tag des Ehrenamts



Manche Menschen spielen leidenschaftlich gerne Golf

Der grüne Sport macht Freude, kostet Zeit und Geld. So ist es auch bei uns - auch wir haben Freude an dem, was wir tun. Wir setzen unsere Freizeit ein und bezahlen alle Kosten selbst, die durch dieses Engagement entstehen. 29 Menschen engagieren sich als Team der Stiftunglife. Verteilt über ganz Deutschland, viele sind noch berufstätig. Der jüngste ist 25, der älteste 72 Jahre alt. Jeder arbeitet in seinem Home Office und verbindet sich mit den anderen durch verschiedene Netzwerke. WhatsApp und Zoom machen den Kontakt einfach - auch zu unseren Freunden  in Myanmar. Dort zeigt Capt. Wilk, dass beides geht, wenn man früh aufsteht: Golfspielen morgens um 5 am. Reis an die Armen verteilen um 11 am. Respekt 👍

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Doppelte Freude



Der Blick auf unser Spendenkonto macht gerade doppelte Freude: alle Tafelspenden der letzten Tage wurden durch eigene Erträge verdoppelt. Wenn man bedenkt, dass diese Spenden durch die Lions nochmal verdoppelt werden, wächst das zur vierfachen Tafelfreude. Wir danken allen, die uns bei dieser Aktion unterstützen. Die Tafeln können unsere Hilfe gut gebrauchen - besonders in dieser Corona belasteten Zeit. jg


Dienstag, 1. Dezember 2020

Zehn Jahre Glücksgarantie



Wie die Zeit vergeht

Das Bild hat Min Min heute vor zehn Jahren gemacht, in Bagan, gleich bei ihm Zuhause um die Ecke. Richtigerweise müsste es heißen „wo er bis vor einem Jahr gewohnt hat". Inzwischen hat Min Min sein eigenes Haus gebaut. Seit über zehn Jahren arbeitet Min Min für uns, das ist  eine gute Nachricht. Die andere gute Nachricht steht hier auf dem Schild. Mich hat das Versprechen von dem Indian Cook so sehr beeindruckt, dass wir in der Stiftung es übernommen haben: wenn ein Spender mit der Verwendung seiner Spende nicht zufrieden ist, bekommt er sein Geld zurück! Ein gutes Gefühl für den Spender und für uns. jg 

Wir verdoppeln jede Spende



Man kann nicht behaupten, dass alles gut ist, was aus Amerika zu uns herüberschwappt. Dieser Dienstag gehört zu den guten Anregungen - man bittet uns, etwas abzugeben. Wer dieser Bitte nachkommt, kann sich doppelt freuen: wir verdoppeln alle Spenden für die Tafeln. Die Tafeln sind eine gute Sache, die auch aus Amerika zu uns gekommen ist: New York City Harvest war das Vorbild für die erste Tafel, die in Deutschland gegründet wurde. Das war in Berlin vor 27 Jahren. Seit der Zeit unterstützen wir diese wunderbare Idee. Nun mit einer Verdoppelung für jede Spende, die wir für die Tafeln bekommen. Die Verdoppelung erfolgt durch die bundesweite Zusammenarbeit mit den Lions und/oder aus eigenen Mitteln. Nicht nur heute am Giving Tuesday, sondern so lange bis Corona bei uns besiegt ist. 👍

Samstag, 28. November 2020

Heute in der Süddeutschen



Warum unterstützen Lions- und Rotary Clubs unsere Projekte ?

Weil die Clubmitglieder philanthropisch denken. Der Begriff stammt aus der Antike, er stand für die großzügige Einstellung wohlhabender Menschen gegenüber ihren wirtschaftlich schwächeren Mitbürgern. Heute denkt man beim Begriff „Philanthropie" in erster Linie an Großspenden und an die Errichtung von Stiftungen. Auch wenn es um Geld geht, hinter jeder Spende, sei sie klein oder groß, steht ein Mensch. Und jeder Mensch fühlt sich wohl in Kreisen, in denen „die Leute ähnlich ticken."  Gemeinsam Gutes tun bestärkt so ein Gefühl. Das gilt für Lions- und Rotary Clubs, für das Miteinander und das gilt auch für unser Team, das ähnlich funktioniert. Wer sich für das Thema interessiert, findet dazu heute in der SZ einen ausführlichen Bericht. jg

Mit Brief und Siegel




Grüner Knopf, blauer Engel und ein Testat von EY

Wenn man sich nicht auskennt, sucht man Orientierungshilfen. Siegel und Zertifikate finden wir gut. Aber nicht gut genug. Deshalb setzen wir unserem gläsernen Konto einen eigenen Standard, den jeder überprüfen kann. Wer hier auf der Seite rechts oben das gläserne Konto anklickt, sieht alle Ein- und Ausgaben der Stiftunglife. Ab dem 1. Januar wollen wir einen Schritt weiter gehen: dann wird jede Spende verfolgt wie ein DHL Paket. Mit Benachrichtigung an den Spender, wenn sein Geld im Projekt angekommen ist. Eigentlich ganz einfach, oder? jg

Sonntag, 22. November 2020

Kill your darling


422 Kühltransporter für die Tafeln

Es war ein Erfolgsmodell: 15 Jahre lang haben wir Fahrzeuge für die Tafel gespendet – immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Mit dem Dieselbetrug kam das plötzliche Ende. Nachdem die Autohersteller uns nicht die echten Abgaswerte geben wollten, haben wir das Projekt beendet. Die Arbeit der Tafeln in Deutschland werden wir weiterhin unterstützen. Wieder gemeinsam mit den Lions: wenn ein örtlicher Club 1.000 oder 2.000 Euro an die Tafel spendet, verdoppeln wir diesen Betrag. Im Frühjahr, in der ersten Coronawelle, konnten wir bereits 160 Tafeln helfen. Jetzt geht es weiter. Wolfgang organisiert die Hilfe für die Tafeln bei uns. Vielen Dank an alle, die uns unterstützen. jg

Samstag, 21. November 2020


Auf die ersten vier Silben kommt es an: Mindesthaltbarkeitsdatum 

Bei den Amerikanern ist das Wort viel einfacher, da heißt es „Best before". Bis zu dem Datum, so die Garantie der Hersteller, ist die Ware zu 100 % in Ordnung. Natürlich können diese Lebensmittel auch länger in Ordnung sein, wenn sie ordnungsgemäß gelagert werden. Das heißt in der Regel: kühl, trocken und dunkel. So gesehen ist es ordentliche Ware, die von den Tafeln angeboten wird - nur zu nah am MHD, manchmal zu krumm oder mit ein paar Flecken. "Nicht schön genug für den Verkauf", sagt der Filialleiter im Supermarkt, aber gut zu essen. Wir danken den vielen Tafelhelfern in Deutschland, die auch heute dafür sorgen werden, dass diese Ware gute Verwendung findet: in Obdachlosen Einrichtungen, Suppenküchen und bei vielen armen Familien. Die 60.000 ehrenamtlichen Tafelhelfer geben ihre Zeit - und wir bezahlen die Benzinrechnung. Jeder gibt, was er kann. jg

Freitag, 20. November 2020

Die Armen werden durch Corona ärmer

Süddeutsche Zeitung vom 20. November

Wer schon vorher wenig verdiente, verlor in der Krise

In der menschlichen Geschichte haben Seuchen und Kriege viele Ungleichheiten reduziert. Reiche verloren besonders. In Corona Zeiten ist das anders. Diesmal trifft es diejenigen, die ohnehin schon wenig verdienen. Das geht aus dem Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts hervor. Und so werden die Schlangen vor den Ausgabestellen der Tafeln länger. Ein Grund mehr für uns, die Arbeit der Tafeln in dieser Zeit besonders zu unterstützen: in Zusammenarbeit mit den Lions verdoppeln wir bis auf weiteres jede Spende, die wir für die Tafeln erhalten.habt. Weitere Infos dazu in unserer nächsten Sonntagsrunde am 22. November. Wer dabei sein möchte, bekommt eine Einladung hier: info@stiftunglife.de

Montag, 16. November 2020

Money, money...


Für heute Abend hätten wir Opernkarten gehabt
Daraus wird nun nichts: kein Theater, keine Oper, kein Konzert. Auch der Weihnachtsurlaub fällt aus. Ob es uns gefällt oder nicht - wir sparen damit eine Menge Geld, während andere Menschen jetzt am Hungertuch nagen. Da liegt es doch auf der Hand, den alten Begriff der Solidarität zu Neuem Leben zu  erwecken. Wenn wir das gesparte Geld in den Solidaritätsfond der Stiftung einzahlen, kann armen Menschen geholfen werden. In Deutschland und in Myanmar. jg

Sonntag, 15. November 2020

Zum Beispiel die Münchner Tafel



Armut  nimmt zu - Hilfe auch

Heute, am Montag, wird er wieder am Johannisplatz stehen und Lebensmittel ausgeben. Seit zehn Jahren steht er hier jeden Montag gemeinsam mit dem Tafelteam vom Johannisplatz. Eine von 27 Ausgabestellen der Münchener Tafel. Die meisten im Team sind Frauen, die meisten Kunden auch: Alleinerziehende Mütter, Rentnerinnen, Frauen mit Kopftuch. Er kennt seine Kunden, die Menschen kennen ihn. Paul Breitner spendet seine Zeit, wir spenden das Benzingeld. Jeder gibt, was er kann. In der Sonntagsrunde am 22. November wollen wir für die Arbeit der Tafeln werben. Paul Breitner wird dabei unser Gast sein. jg


Wie wollen wir leben in Deutschland?

In der ARD Themenwoche werden Antworten auf diese Zukunftsfrage gesucht. Heute Abend geht es los. Im Vordergrund steht unser Verhältnis zur Umwelt. Dreiviertel Der Deutschen sind damit unzufrieden. Auch die Verteilung des Wohlstands sieht eine Mehrheit kritisch, besonders mit Blick auf die Zukunft. Wer Kinder und Enkelkinder hat, sollte einen Blick in die Welt von Morgen riskieren. jg

Samstag, 14. November 2020

Spenden und genießen



Der Lions Club München Opera hatte eine süße Idee

Sonst verkaufen die Lions in der Vorweihnachtszeit Glühwein in der Fußgängerzone. In diesem Jahr ist das nicht drin. Die Mitglieder eines Clubs haben Krapfen gekauft und verschenkt.: an Kollegen, an Freunde und Bedürftige. Weil die Krapfen gesponsert waren, kam eine hübsche Summe zustande, mit der die Münchner Tafel und soziale Projekte in der Stadt gefördert werden. Über ein paar Krapfen, die am Ende übrig blieben, haben sich die Familie gefreut, wie hier im Bild die Tochter. jg

Donnerstag, 12. November 2020



Wo fängt Solidarität an und wo hört sie auf ?

Zusammenhalt ist ein schönes Wort. Manche Menschen verbinden den Zusammenhalt mit der Familie. „Alle Menschen werden Brüder" sagen die Anderen und schauen auf die ganze Welt. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rahmen und seine eigenen Möglichkeiten. Mir geht es gut, ich bin ein Gewinner der Krise, auch finanziell gesehen. Keine Opern, keine Restaurantbesuche, keine Urlaubspläne. Damit das Guthaben auf dem Konto nicht weiter wächst, überweise ich monatlich 500 Euro in den Solidaritätsfond der Stiftung. Mit dem Geld unterstützen wir die Verlierer der Krise: Menschen ohne Job und ohne Geld, die sich bei der Tafel anstellen, damit sie was zu essen haben. jg

Dienstag, 10. November 2020


Heutzutage gibt es nicht mehr allzu viele Ritter, die durch die Gegend reiten. Die Menschen, die ihre Mäntel mit frierenden Bettlern teilen, sind auch rar geworden. Der Bettler von heute bleibt außer Sichtweite, wenn wir mit dem Auto zur Arbeit fahren. Heutzutage geht es am Martinstag vornehmlich um (ausgefallene) Laternenumzüge und die Frage, ob die Martinsgans wohl ein glückliches Leben hatte.

Wer heute seinen Mantel teilen möchte, macht das symbolisch: er gibt etwas von seinem eigenen Wohlstand ab, um einem armen Menschen zu helfen. Diese armen Menschen gibt es überall. Wir unterstützen gerade Menschen in Myanmar, die grad nicht viel mehr haben, als das Hemd auf dem Leib. Die brauchen keinen halben Mantel, sondern einen Sack Reis. jg

Samstag, 7. November 2020

Direkte Hilfe


Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle die gleichen Chancen.

Der großen Satz von Konrad Adenauer, ein bisschen angepasst an die Nachricht, die heute in der Zeitung zu lesen war: Die 235.000 Siemens Beschäftigten weltweit erhalten einen 1.000 Euro Bonus, für die besonderen Corona Belastungen in diesem Jahr. Da werden viele Menschen neidvoll blicken. Menschen, die keine Arbeit haben, kein Geld und keinen Bonus. In Myanmar gilt das für (fast) alle Fabrikarbeiter, Tourguides, Kellner und Zimmermädchen. Mit der Unterstützung von Kalayar und ihrem Team wollen wir in der nächsten Woche eintausend Säcke Reis an arbeitslose Fabrikarbeiter und ihre Familien in Yangon verteilen. jg

Freitag, 30. Oktober 2020



Mit der ersten Welle wurde die Schlange schon länger. Nicht nur bei der Münchner Tafel, wie hier im Bild - auch in Hamburg, Duisburg, Dresden und Rostock sind die Tafeln am Anschlag. Menschen, die im Niedriglohnbereich beschäftigt waren und nun auf Kurzarbeit sind, können sich direkt bei der Tafel anstellen. Dort, wo schon seit jeher die Schwachen der Gesellschaft stehen: die Rentner, die Alleinerziehenden und die Ausländer. Unsere Hilfe in der ersten Welle war gut. So gut, dass wir sie verdoppelt weiterführen werden. Besonders jetzt, in der zweiten Welle, ist jede Unterstützung willkommen. Deshalb verdoppeln wir jede Spende, bevor wir sie an die Tafeln geben durch eigene Mittel und/oder durch Spenden der örtlichen Lions Clubs. jg

Samstag, 24. Oktober 2020

Den Tafeln helfen



Nur noch zwei Monate bis zum Heiligabend 

Bald ist es soweit: während wir Nachmittags den Weihnachtsbaum schmücken, duftet es schon aus der Küche. Zuhause ist es warm und kuschelig. Nicht bei allen Menschen. Manche sind arm, allein und ohne Perspektive. Gut, dass es die Tafeln gibt. In vielen Städten sorgen sie mit kleinen Päckchen, vielleicht auch mit einer Weihnachtsfeier für Menschen, die sich keinen Festtagsbraten leisten können. Dieses Stück Menschlichkeit ist ein guter Grund mehr, die Tafeln zu unterstützen - immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Wir freuen uns über jeden, der hilft. Bis zum Jahresende verdoppeln wir alle Spenden, die wir für die Tafeln bekommen, aus eigenen Mitteln. 

Dienstag, 20. Oktober 2020

Seit 31 Jahren



Seit 1989 hat die Stiftung mehr als tausend Projekte abgewickelt. Dafür haben wir eigenes Geld eingesetzt und das Geld von von vielen Spendern. Alle waren zufrieden. Fast alle, zweimal wurde unsere Glücksgarantie eingesetzt: einmal für einem Spender, der andere Vorstellungen hatte und einmal für Dorfbewohner, die mit unserer Brunnenanlage unzufrieden waren. Das kann passieren. Betrachtet man es andersrum, kommt man zu dem Schluss, dass 99 % unserer Projekte zur Zufriedenheit der Beteiligten abgewickelt sein könnten 😊

Freitag, 16. Oktober 2020

Unser täglich Brot


Nachdem der Welthunger ein Jahrzehnt lang stetig gesunken war, steigt die Zahl der unterernährten Menschen wieder an. Rund 11 Prozent der Weltbevölkerung haben nicht genug zu Essen - während andere im Überfluss leben: in Deutschland werden 50.000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Jeden Tag! Die Menge entspricht der Ladung von tausend großen LKWs. Der Welt Ernährungstag soll uns auf auf diesen Missstand aufmerksam machen. 

Heute ist auch der Welttag des Brotes. Die Bezeichnung „Brot" stand früher nicht alleine für unser Lebensmittel Nummer 1, es stand als Synonym für Nahrung, Speise, Beschäftigung oder Unterhalt. Wie weit wir uns von diesen Gedanken entfernt haben, ist bei den Mengen an Brot zu sehen, die täglich von den Tafeln eingesammelt und verteilt werden. Dazu eine belegte Zahl aus Österreich: jeden Tag wird in der größten Stadt Österreichs, in Wien, so viel Brot entsorgt, dass man damit die Einwohner der zweitgrößten Stadt Österreichs, Graz, versorgen könnte.

Samstag, 10. Oktober 2020

Happy Birthday



There is no future without youth

Heute vor 31 Jahren wurde die Gründungsurkunde der Stiftunglife unterschrieben. Das ist schon ein bisschen her, die Gründer sind älter geworden. Ein guter Grund nach vorn zu blicken, zu den jungen Menschen, die unsere Ideen weitertragen werden: Anna, Khu Khu, Nina, Min Min, Naing und Tilman gehören zu dieser jungen Generation. Wir, die Älteren, werden Ihnen mit unserer Erfahrung gerne zur Seite stehen. jg

Samstag, 3. Oktober 2020

Erntedank


Zeit zum Nachsammeln

Die meisten Kartoffelfelder sind abgeerntet. Jetzt wäre die richtige Zeit zum Nachsammeln. Kaum einer von uns kann sich vorstellen, wie viele Kartoffeln dabei auf dem Acker bleiben. Die Supermärkte haben eine genaue Vorstellung, wie die Kartoffel auszusehen hat. Deshalb bleibt alles, was zu groß oder zu klein ist, auf dem Feld. Die Kartoffeln, die auf den Feldern bleiben, sind ein Teil von unserem verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln. Gut, dass es die Tafeln gibt, die nehmen auch Kartoffeln, die nicht verkaufsschön sind. Wir danken den vielen tausend Tafelhelfern für ihren Einsatz - für die Armen und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.

Deutsche Einheit



Zum Beispiel die Rostocker Tafel

Knapp 1.000 Tafeln gibt es in Deutschland. Auf den ersten Blick sind die ganz gleichmäßig über Ost und West verteilt - doch sind die Voraussetzungen sehr verschieden. Die meisten Tafeln im Westen haben Sponsoren und Ware. Im Osten ist beides dünner gesät. Mit unserer Förderung für die Tafeln sind wir um Ausgleich bemüht. Ganz gezielt fördern wir die Tafeln im Osten, zum Beispiel bei der Rostocker Tafel: durch das Engagement von Roland Schütz konnten wir die Arbeit der Helfer schon mit drei Kühlfahrzeugen unterstützen. Auch in Zukunft werden wir die Arbeit der Tafeln in ganz Deutschland unterstützen. Das ist unser Beitrag zur Deutschen Einheit. jg

Mittwoch, 30. September 2020

Heute mal vegetarisch


Gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt 

Vor drei Jahren war Khu Khu Gast bei unserem jährlichen Stiftungstreffen in Deutschland. Dabei hat sie deutsche Kultur kennengelernt. Essen gehört dazu. Als ich am Ende der Reise gefragt habe, was ihr am besten geschmeckt hat, zögerte sie nicht mit der Antwort: „der Döner am S-Bahnhof Friedrichstraße". Beim nächsten Deutschland Besuch sollten wir in Nürnberg Halt machen. Dort verkauft Ayhan Akbal einen vegetarischen Döner. Mittags und abends bilden sich lange Schlangen vor dem veganen Imbiss. Immer mehr junge Menschen pflegen einen fleischlosen Ernährungsstil. Das ist gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt. Nicht nur heute, am Welt Vegetariertag. jg

Samstag, 26. September 2020



Wer viel Zeit hat, kann sein Geld verdoppeln: bei einem aktuellen Zinssatz von 0,1 % braucht man dafür rund 720 Jahre. Wesentlich schneller geht es bei uns: innerhalb von ein paar Tagen verdoppeln wir jede 1.000 Euro Spende für die Tafeln. Möglich wird diese wundersame Geldvermehrung durch unsere Zusammenarbeit mit vielen Lions Clubs in Deutschland. Es funktioniert ganz einfach: bitte 1.000 Euro auf unser Spendenkonto überweisen, wir suchen einen passenden Lions Club in der Region, der dann auch 1.000 Euro spendet. Finden wir mal keinen Club, dann verdoppeln wir die Spende aus eigenen Erträgen. jg  

Dienstag, 22. September 2020

Altersarmut in Deutschland


Kein Kaffee, kein Kuchen und kein Theater

Wer in Deutschland arm ist, hat weniger als 917 Euro im Monat zur Verfügung. Wenn davon erst mal die Miete bezahlt ist, bleibt nicht mehr viel übrig zum Leben. Arbeitslose und Alleinerziehende gehören zu den Armen und immer häufiger Rentner. Laut dem statistischen Bundesamt sind 15% der über 65-jährigen arm - und es werden immer mehr. Besonders betroffen von Altersarmut sind die Frauen. Gut, dass es 950 Tafeln in Deutschland gibt. Sie sind die große Stütze für den unteren Rand unserer Gesellschaft. In diesem Jahr haben wir gemeinsam mit den Lions 160 Tafeln in Deutschland finanziell unterstützt. jg

Montag, 14. September 2020


Ins richtige Leben
Bücher sind ein Quell der Inspiration. Besonders Kochbücher. Mit denen lernt man am heimischen Herd fremde Welten kennen. Wir können noch mehr kennenlernen, wenn wir offen auf Menschen zugehen, die aus fremden Ländern zu uns kommen. Oft kommen sie nicht freiwillig. Es liegt an uns, Brücken für die Neuankömmlinge zu bauen. Das hilft den Menschen und erweitert unseren Horizont - nicht nur bei der Auswahl der Kochrezepte. Integration ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, in unserer Zeit sind Integrationsangebite zu einem Teil des Lebens geworden. Viele Tafeln sind eine erste Anlaufadresse für Menschen, die fremd nach Deutschland kommen. Auch ein Grund für uns, die Arbeit der Tafeln zu unterstützen. jg

Sonntag, 6. September 2020


Geld mit Glücksgarantie 

Wir wissen nicht, welche Geldanlage die Bank empfehlen wird - ein Vergleich mit unserem Angebot dürfte sich sehen lassen kann: geben Sie uns 33.000 Euro und sechs Monate Zeit. Wir bauen mit diesem Geld eine Schule in Myanmar - mit fünf Klassenräumen, Schulmöbeln und einer Toilettenanlage. Wenn Sie zufrieden sind, bekommen sie eine Spendenquittung - wenn nicht, bekommen Sie ihr Geld zurück. Diese Garantie wird von den beiden Stiftungsgründern persönlich verbürgt. jg

Montag, 31. August 2020


Weltweit betrachtet sterben täglich  3.000 Menschen am Covid 19 Virus. 

Weltweit betrachtet sterben täglich 15.000 Kinder:

Dieser Eintrag soll daran erinnern, dass es neben den Corona Fallzahlen noch eine andere Statistik gibt: nach einer aktuellen WHO Studie sterben 15.000 Kinder pro Tag. Die gute Nachricht ist, dass die Zahl sich in den letzten 30 Jahren halbiert hat. Dazu beigetragen haben bessere Gesundheitssysteme, Zugang zu Medikamenten, bessere Nahrung, Trinkwasser, Sanitärversorgung und vorbeugende Maßnahmen. Auch wenn die Arbeit der Swimming Doctors mit so einer Statistik kaum zu erfassen Ist, verbessert unser Ärzteteam im Delta seit zehn Jahren die Lebenschancen vieler Kinder. Wir danken allen, die dieses Team vor und hinter den Kulissen unterstützen. jg

Mittwoch, 19. August 2020



Wir sollten Panik kriegen. Nur so werden wir die eigene Komfortzone verlassen.  Greta Thunberg

Vor genau zwei Jahren hat die heute 17jährige ihren einsamen Klimastreik vor dem Reichstag in Stockholm begonnen. Die unerschrockene Jugendliche hat uns allen klargemacht, dass der Klimawandel jetzt passiert - und dass wir dafür verantwortlich sind. Politik, Wirtschaft und jeder Einzelne ist gefordert. Wir werden uns später nicht rausreden können, wenn uns unsere Enkelkinder in zwanzig Jahren fragen: „Was hast Du gegen den Klimawandel getan?"

Dienstag, 18. August 2020

Mit Verlaub: dieses Urteil ist ein Scheiß !



Ist diese Banane noch essbar ?

Für die meisten Verbraucher schon. Für die Verkaufstheken der Supermärkte ist sie nicht mehr „verkaufsschön". Deshalb landet sie, wenn Sie Glück, hat bei der Tafel -wenn sie Pech hat im Müll.  
Menschen, die dabei erwischt werden, weggeworfene Lebensmittel aus dem Müllcontainer zu holen, müssen damit rechnen, als Diebe verurteilt zu werden. Zwei Studentinnen sind mit ihrer Verfassungsbeschwerde gescheitert. Der Gesetzgeber dürfe grundsätzlich auch das Eigentum an wirtschaftlich wertlosen Sachen strafrechtlich schützen, teilte das Bundesverfassungsgericht gestern in Karlsruhe mit. Die jungen Frauen hatten Obst, Gemüse und Joghurt aus dem Müllcontainer eines Supermarkts gefischt. Sie wollten zeigen, dass Supermärkte massenweise Lebensmittel wegwerfen, obwohl diese noch genießbar wären. Weil der Container verschlossen war, werteten die Gerichte das als Diebstahl. Nach den Berechnungen der Universität Stuttgart landen in Deutschland jährlich 13 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Gut, dass es die Tafeln gibt, sie retten ein bis zwei Millionen Tonnen Lebensmittel ganz legal. jg

Montag, 17. August 2020

Happy Birthday



Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 🌳 

Jeder einzelne Baum ist ein Geschenk für die Menschen – die Bäume in Bon Kan Village sind ein besonderes Geschenk: in diesem kleinen Ort in der Nähe von Bagan gibt es die Klaus School und hier pflanzen wir die Bäume, die wir den Freunden der Stiftung zum Geburtstag schenken. Jetzt wird ein Baum gepflanzt für Thomas Oursin, der heute seinen 90. Geburtstag feiert.


Samstag, 15. August 2020

Covid 19 in Myanmar


Im Kinderheim wird auf Hygieneregeln beachtet

Auch wenn es im Land bis heute wenig Infektionen gibt, sind alle vorsichtig. Besonders bei den Kindern. Seit zwei Wochen gehen die Großen wieder in die Schule, die Kleinen werden täglich im Kinderheim unterrichtet. An der großen Schule, die alle Kinder vom Heim  besuchen, wird jetzt in drei Schichten unterrichtet, auch am Wochenende. Alle 136 Kinder sind gesund, auch die 33 Kinder, die von uns unterstützt werden. jg

Eine Hansestadt ?



Schon im Mittelalter lag das Städtchen verkehrsgünstig am Schnittpunkt von zwei wichtigen Handelsstraßen – von Köln nach Leipzig und von Bremen nach Frankfurt. Es war nur folgerichtig, dass die Kaufleute sich im Hansebund organisierten. Die Spuren reichen bis nach Flandern und ins Baltikum. Lagerhäuser und ein eindrucksvolles Rathaus mit Rolandsfigur bezeugen noch heute Macht und Pracht der Hansezeit.

Wir haben diesen Ausflug nach Nordhessen gemacht, um hier 17 Freunde der Stiftung, Mentoren und Förderer zu besuchen. Wer weiß, um welches Städchen es sich handelt, bekommt eine Einladung zur Besichtigung des Goldbergwerks hier im Ort.