Tafeln

„Du bist das, was deine Gesellschaft ist.“
Lord Chesterfield, englischer Staatsmann und Schriftsteller
Lions spenden, wir verdoppeln

Unsere Hilfe für die Tafeln in Deutschland ist ganz einfach konzipiert: Wenn ein Lions Club die Tafel in seinem Ort finanziell unterstützt, spenden wir den gleichen Betrag (bis zu 2.000 Euro pro Jahr und Tafel). Die Anträge
für diesen „matching fund“ können von der Tafel und/oder vom Lions Club gestellt werden. Ansprechpartner
für dieses Projekt ist Wolfgang Weinisch: wolfgang@stiftunglife.de

33 gute Taten
Seit Jahresanfang 2020 verändert ein Virus unsere Lebensgewohnheiten und bedroht vermeintliche Sicherheiten. Es gibt Ängste, Sorgen und Unsicherheiten. Mit 33 guten Taten helfen wir denen, die in Not kommen und unter-
stützen die, die uns helfen: Krankenschwestern, Pfleger und die Mitarbeiter der Tafeln.
Aktuelles
Stiftunglife - Tafeln

Sonntag, 22. November 2020

Kill your darling


422 Kühltransporter für die Tafeln

Es war ein Erfolgsmodell: 15 Jahre lang haben wir Fahrzeuge für die Tafel gespendet – immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Mit dem Dieselbetrug kam das plötzliche Ende. Nachdem die Autohersteller uns nicht die echten Abgaswerte geben wollten, haben wir das Projekt beendet. Die Arbeit der Tafeln in Deutschland werden wir weiterhin unterstützen. Wieder gemeinsam mit den Lions: wenn ein örtlicher Club 1.000 oder 2.000 Euro an die Tafel spendet, verdoppeln wir diesen Betrag. Im Frühjahr, in der ersten Coronawelle, konnten wir bereits 160 Tafeln helfen. Jetzt geht es weiter. Wolfgang organisiert die Hilfe für die Tafeln bei uns. Vielen Dank an alle, die uns unterstützen. jg

Samstag, 21. November 2020


Auf die ersten vier Silben kommt es an: Mindesthaltbarkeitsdatum 

Bei den Amerikanern ist das Wort viel einfacher, da heißt es „Best before". Bis zu dem Datum, so die Garantie der Hersteller, ist die Ware zu 100 % in Ordnung. Natürlich können diese Lebensmittel auch länger in Ordnung sein, wenn sie ordnungsgemäß gelagert werden. Das heißt in der Regel: kühl, trocken und dunkel. So gesehen ist es ordentliche Ware, die von den Tafeln angeboten wird - nur zu nah am MHD, manchmal zu krumm oder mit ein paar Flecken. "Nicht schön genug für den Verkauf", sagt der Filialleiter im Supermarkt, aber gut zu essen. Wir danken den vielen Tafelhelfern in Deutschland, die auch heute dafür sorgen werden, dass diese Ware gute Verwendung findet: in Obdachlosen Einrichtungen, Suppenküchen und bei vielen armen Familien. Die 60.000 ehrenamtlichen Tafelhelfer geben ihre Zeit - und wir bezahlen die Benzinrechnung. Jeder gibt, was er kann. jg

Freitag, 20. November 2020

Die Armen werden durch Corona ärmer

Süddeutsche Zeitung vom 20. November

Wer schon vorher wenig verdiente, verlor in der Krise

In der menschlichen Geschichte haben Seuchen und Kriege viele Ungleichheiten reduziert. Reiche verloren besonders. In Corona Zeiten ist das anders. Diesmal trifft es diejenigen, die ohnehin schon wenig verdienen. Das geht aus dem Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts hervor. Und so werden die Schlangen vor den Ausgabestellen der Tafeln länger. Ein Grund mehr für uns, die Arbeit der Tafeln in dieser Zeit besonders zu unterstützen: in Zusammenarbeit mit den Lions verdoppeln wir bis auf weiteres jede Spende, die wir für die Tafeln erhalten.habt. Weitere Infos dazu in unserer nächsten Sonntagsrunde am 22. November. Wer dabei sein möchte, bekommt eine Einladung hier: info@stiftunglife.de

Montag, 16. November 2020

Money, money...


Für heute Abend hätten wir Opernkarten gehabt
Daraus wird nun nichts: kein Theater, keine Oper, kein Konzert. Auch der Weihnachtsurlaub fällt aus. Ob es uns gefällt oder nicht - wir sparen damit eine Menge Geld, während andere Menschen jetzt am Hungertuch nagen. Da liegt es doch auf der Hand, den alten Begriff der Solidarität zu Neuem Leben zu  erwecken. Wenn wir das gesparte Geld in den Solidaritätsfond der Stiftung einzahlen, kann armen Menschen geholfen werden. In Deutschland und in Myanmar. jg

Sonntag, 15. November 2020

Zum Beispiel die Münchner Tafel



Armut  nimmt zu - Hilfe auch

Heute, am Montag, wird er wieder am Johannisplatz stehen und Lebensmittel ausgeben. Seit zehn Jahren steht er hier jeden Montag gemeinsam mit dem Tafelteam vom Johannisplatz. Eine von 27 Ausgabestellen der Münchener Tafel. Die meisten im Team sind Frauen, die meisten Kunden auch: Alleinerziehende Mütter, Rentnerinnen, Frauen mit Kopftuch. Er kennt seine Kunden, die Menschen kennen ihn. Paul Breitner spendet seine Zeit, wir spenden das Benzingeld. Jeder gibt, was er kann. In der Sonntagsrunde am 22. November wollen wir für die Arbeit der Tafeln werben. Paul Breitner wird dabei unser Gast sein. jg


Wie wollen wir leben in Deutschland?

In der ARD Themenwoche werden Antworten auf diese Zukunftsfrage gesucht. Heute Abend geht es los. Im Vordergrund steht unser Verhältnis zur Umwelt. Dreiviertel Der Deutschen sind damit unzufrieden. Auch die Verteilung des Wohlstands sieht eine Mehrheit kritisch, besonders mit Blick auf die Zukunft. Wer Kinder und Enkelkinder hat, sollte einen Blick in die Welt von Morgen riskieren. jg

Samstag, 14. November 2020

Spenden und genießen



Der Lions Club München Opera hatte eine süße Idee

Sonst verkaufen die Lions in der Vorweihnachtszeit Glühwein in der Fußgängerzone. In diesem Jahr ist das nicht drin. Die Mitglieder eines Clubs haben Krapfen gekauft und verschenkt.: an Kollegen, an Freunde und Bedürftige. Weil die Krapfen gesponsert waren, kam eine hübsche Summe zustande, mit der die Münchner Tafel und soziale Projekte in der Stadt gefördert werden. Über ein paar Krapfen, die am Ende übrig blieben, haben sich die Familie gefreut, wie hier im Bild die Tochter. jg

Donnerstag, 12. November 2020



Wo fängt Solidarität an und wo hört sie auf ?

Zusammenhalt ist ein schönes Wort. Manche Menschen verbinden den Zusammenhalt mit der Familie. „Alle Menschen werden Brüder" sagen die Anderen und schauen auf die ganze Welt. Jeder Mensch hat seinen eigenen Rahmen und seine eigenen Möglichkeiten. Mir geht es gut, ich bin ein Gewinner der Krise, auch finanziell gesehen. Keine Opern, keine Restaurantbesuche, keine Urlaubspläne. Damit das Guthaben auf dem Konto nicht weiter wächst, überweise ich monatlich 500 Euro in den Solidaritätsfond der Stiftung. Mit dem Geld unterstützen wir die Verlierer der Krise: Menschen ohne Job und ohne Geld, die sich bei der Tafel anstellen, damit sie was zu essen haben. jg

Dienstag, 10. November 2020


Heutzutage gibt es nicht mehr allzu viele Ritter, die durch die Gegend reiten. Die Menschen, die ihre Mäntel mit frierenden Bettlern teilen, sind auch rar geworden. Der Bettler von heute bleibt außer Sichtweite, wenn wir mit dem Auto zur Arbeit fahren. Heutzutage geht es am Martinstag vornehmlich um (ausgefallene) Laternenumzüge und die Frage, ob die Martinsgans wohl ein glückliches Leben hatte.

Wer heute seinen Mantel teilen möchte, macht das symbolisch: er gibt etwas von seinem eigenen Wohlstand ab, um einem armen Menschen zu helfen. Diese armen Menschen gibt es überall. Wir unterstützen gerade Menschen in Myanmar, die grad nicht viel mehr haben, als das Hemd auf dem Leib. Die brauchen keinen halben Mantel, sondern einen Sack Reis. jg

Samstag, 7. November 2020

Direkte Hilfe


Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle die gleichen Chancen.

Der großen Satz von Konrad Adenauer, ein bisschen angepasst an die Nachricht, die heute in der Zeitung zu lesen war: Die 235.000 Siemens Beschäftigten weltweit erhalten einen 1.000 Euro Bonus, für die besonderen Corona Belastungen in diesem Jahr. Da werden viele Menschen neidvoll blicken. Menschen, die keine Arbeit haben, kein Geld und keinen Bonus. In Myanmar gilt das für (fast) alle Fabrikarbeiter, Tourguides, Kellner und Zimmermädchen. Mit der Unterstützung von Kalayar und ihrem Team wollen wir in der nächsten Woche eintausend Säcke Reis an arbeitslose Fabrikarbeiter und ihre Familien in Yangon verteilen. jg

Freitag, 30. Oktober 2020



Mit der ersten Welle wurde die Schlange schon länger. Nicht nur bei der Münchner Tafel, wie hier im Bild - auch in Hamburg, Duisburg, Dresden und Rostock sind die Tafeln am Anschlag. Menschen, die im Niedriglohnbereich beschäftigt waren und nun auf Kurzarbeit sind, können sich direkt bei der Tafel anstellen. Dort, wo schon seit jeher die Schwachen der Gesellschaft stehen: die Rentner, die Alleinerziehenden und die Ausländer. Unsere Hilfe in der ersten Welle war gut. So gut, dass wir sie verdoppelt weiterführen werden. Besonders jetzt, in der zweiten Welle, ist jede Unterstützung willkommen. Deshalb verdoppeln wir jede Spende, bevor wir sie an die Tafeln geben durch eigene Mittel und/oder durch Spenden der örtlichen Lions Clubs. jg

Samstag, 24. Oktober 2020

Den Tafeln helfen



Nur noch zwei Monate bis zum Heiligabend 

Bald ist es soweit: während wir Nachmittags den Weihnachtsbaum schmücken, duftet es schon aus der Küche. Zuhause ist es warm und kuschelig. Nicht bei allen Menschen. Manche sind arm, allein und ohne Perspektive. Gut, dass es die Tafeln gibt. In vielen Städten sorgen sie mit kleinen Päckchen, vielleicht auch mit einer Weihnachtsfeier für Menschen, die sich keinen Festtagsbraten leisten können. Dieses Stück Menschlichkeit ist ein guter Grund mehr, die Tafeln zu unterstützen - immer in Verbindung mit den örtlichen Lions Clubs. Wir freuen uns über jeden, der hilft. Bis zum Jahresende verdoppeln wir alle Spenden, die wir für die Tafeln bekommen, aus eigenen Mitteln. 

Dienstag, 20. Oktober 2020

Seit 31 Jahren



Seit 1989 hat die Stiftung mehr als tausend Projekte abgewickelt. Dafür haben wir eigenes Geld eingesetzt und das Geld von von vielen Spendern. Alle waren zufrieden. Fast alle, zweimal wurde unsere Glücksgarantie eingesetzt: einmal für einem Spender, der andere Vorstellungen hatte und einmal für Dorfbewohner, die mit unserer Brunnenanlage unzufrieden waren. Das kann passieren. Betrachtet man es andersrum, kommt man zu dem Schluss, dass 99 % unserer Projekte zur Zufriedenheit der Beteiligten abgewickelt sein könnten 😊

Freitag, 16. Oktober 2020

Unser täglich Brot


Nachdem der Welthunger ein Jahrzehnt lang stetig gesunken war, steigt die Zahl der unterernährten Menschen wieder an. Rund 11 Prozent der Weltbevölkerung haben nicht genug zu Essen - während andere im Überfluss leben: in Deutschland werden 50.000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Jeden Tag! Die Menge entspricht der Ladung von tausend großen LKWs. Der Welt Ernährungstag soll uns auf auf diesen Missstand aufmerksam machen. 

Heute ist auch der Welttag des Brotes. Die Bezeichnung „Brot" stand früher nicht alleine für unser Lebensmittel Nummer 1, es stand als Synonym für Nahrung, Speise, Beschäftigung oder Unterhalt. Wie weit wir uns von diesen Gedanken entfernt haben, ist bei den Mengen an Brot zu sehen, die täglich von den Tafeln eingesammelt und verteilt werden. Dazu eine belegte Zahl aus Österreich: jeden Tag wird in der größten Stadt Österreichs, in Wien, so viel Brot entsorgt, dass man damit die Einwohner der zweitgrößten Stadt Österreichs, Graz, versorgen könnte.

Samstag, 10. Oktober 2020

Happy Birthday



There is no future without youth

Heute vor 31 Jahren wurde die Gründungsurkunde der Stiftunglife unterschrieben. Das ist schon ein bisschen her, die Gründer sind älter geworden. Ein guter Grund nach vorn zu blicken, zu den jungen Menschen, die unsere Ideen weitertragen werden: Anna, Khu Khu, Nina, Min Min, Naing und Tilman gehören zu dieser jungen Generation. Wir, die Älteren, werden Ihnen mit unserer Erfahrung gerne zur Seite stehen. jg

Samstag, 3. Oktober 2020

Erntedank


Zeit zum Nachsammeln

Die meisten Kartoffelfelder sind abgeerntet. Jetzt wäre die richtige Zeit zum Nachsammeln. Kaum einer von uns kann sich vorstellen, wie viele Kartoffeln dabei auf dem Acker bleiben. Die Supermärkte haben eine genaue Vorstellung, wie die Kartoffel auszusehen hat. Deshalb bleibt alles, was zu groß oder zu klein ist, auf dem Feld. Die Kartoffeln, die auf den Feldern bleiben, sind ein Teil von unserem verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln. Gut, dass es die Tafeln gibt, die nehmen auch Kartoffeln, die nicht verkaufsschön sind. Wir danken den vielen tausend Tafelhelfern für ihren Einsatz - für die Armen und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.

Deutsche Einheit



Zum Beispiel die Rostocker Tafel

Knapp 1.000 Tafeln gibt es in Deutschland. Auf den ersten Blick sind die ganz gleichmäßig über Ost und West verteilt - doch sind die Voraussetzungen sehr verschieden. Die meisten Tafeln im Westen haben Sponsoren und Ware. Im Osten ist beides dünner gesät. Mit unserer Förderung für die Tafeln sind wir um Ausgleich bemüht. Ganz gezielt fördern wir die Tafeln im Osten, zum Beispiel bei der Rostocker Tafel: durch das Engagement von Roland Schütz konnten wir die Arbeit der Helfer schon mit drei Kühlfahrzeugen unterstützen. Auch in Zukunft werden wir die Arbeit der Tafeln in ganz Deutschland unterstützen. Das ist unser Beitrag zur Deutschen Einheit. jg

Mittwoch, 30. September 2020

Heute mal vegetarisch


Gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt 

Vor drei Jahren war Khu Khu Gast bei unserem jährlichen Stiftungstreffen in Deutschland. Dabei hat sie deutsche Kultur kennengelernt. Essen gehört dazu. Als ich am Ende der Reise gefragt habe, was ihr am besten geschmeckt hat, zögerte sie nicht mit der Antwort: „der Döner am S-Bahnhof Friedrichstraße". Beim nächsten Deutschland Besuch sollten wir in Nürnberg Halt machen. Dort verkauft Ayhan Akbal einen vegetarischen Döner. Mittags und abends bilden sich lange Schlangen vor dem veganen Imbiss. Immer mehr junge Menschen pflegen einen fleischlosen Ernährungsstil. Das ist gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt. Nicht nur heute, am Welt Vegetariertag. jg

Samstag, 26. September 2020



Wer viel Zeit hat, kann sein Geld verdoppeln: bei einem aktuellen Zinssatz von 0,1 % braucht man dafür rund 720 Jahre. Wesentlich schneller geht es bei uns: innerhalb von ein paar Tagen verdoppeln wir jede 1.000 Euro Spende für die Tafeln. Möglich wird diese wundersame Geldvermehrung durch unsere Zusammenarbeit mit vielen Lions Clubs in Deutschland. Es funktioniert ganz einfach: bitte 1.000 Euro auf unser Spendenkonto überweisen, wir suchen einen passenden Lions Club in der Region, der dann auch 1.000 Euro spendet. Finden wir mal keinen Club, dann verdoppeln wir die Spende aus eigenen Erträgen. jg  

Dienstag, 22. September 2020

Altersarmut in Deutschland


Kein Kaffee, kein Kuchen und kein Theater

Wer in Deutschland arm ist, hat weniger als 917 Euro im Monat zur Verfügung. Wenn davon erst mal die Miete bezahlt ist, bleibt nicht mehr viel übrig zum Leben. Arbeitslose und Alleinerziehende gehören zu den Armen und immer häufiger Rentner. Laut dem statistischen Bundesamt sind 15% der über 65-jährigen arm - und es werden immer mehr. Besonders betroffen von Altersarmut sind die Frauen. Gut, dass es 950 Tafeln in Deutschland gibt. Sie sind die große Stütze für den unteren Rand unserer Gesellschaft. In diesem Jahr haben wir gemeinsam mit den Lions 160 Tafeln in Deutschland finanziell unterstützt. jg

Montag, 14. September 2020


Ins richtige Leben
Bücher sind ein Quell der Inspiration. Besonders Kochbücher. Mit denen lernt man am heimischen Herd fremde Welten kennen. Wir können noch mehr kennenlernen, wenn wir offen auf Menschen zugehen, die aus fremden Ländern zu uns kommen. Oft kommen sie nicht freiwillig. Es liegt an uns, Brücken für die Neuankömmlinge zu bauen. Das hilft den Menschen und erweitert unseren Horizont - nicht nur bei der Auswahl der Kochrezepte. Integration ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, in unserer Zeit sind Integrationsangebite zu einem Teil des Lebens geworden. Viele Tafeln sind eine erste Anlaufadresse für Menschen, die fremd nach Deutschland kommen. Auch ein Grund für uns, die Arbeit der Tafeln zu unterstützen. jg

Sonntag, 6. September 2020


Geld mit Glücksgarantie 

Wir wissen nicht, welche Geldanlage die Bank empfehlen wird - ein Vergleich mit unserem Angebot dürfte sich sehen lassen kann: geben Sie uns 33.000 Euro und sechs Monate Zeit. Wir bauen mit diesem Geld eine Schule in Myanmar - mit fünf Klassenräumen, Schulmöbeln und einer Toilettenanlage. Wenn Sie zufrieden sind, bekommen sie eine Spendenquittung - wenn nicht, bekommen Sie ihr Geld zurück. Diese Garantie wird von den beiden Stiftungsgründern persönlich verbürgt. jg

Montag, 31. August 2020


Weltweit betrachtet sterben täglich  3.000 Menschen am Covid 19 Virus. 

Weltweit betrachtet sterben täglich 15.000 Kinder:

Dieser Eintrag soll daran erinnern, dass es neben den Corona Fallzahlen noch eine andere Statistik gibt: nach einer aktuellen WHO Studie sterben 15.000 Kinder pro Tag. Die gute Nachricht ist, dass die Zahl sich in den letzten 30 Jahren halbiert hat. Dazu beigetragen haben bessere Gesundheitssysteme, Zugang zu Medikamenten, bessere Nahrung, Trinkwasser, Sanitärversorgung und vorbeugende Maßnahmen. Auch wenn die Arbeit der Swimming Doctors mit so einer Statistik kaum zu erfassen Ist, verbessert unser Ärzteteam im Delta seit zehn Jahren die Lebenschancen vieler Kinder. Wir danken allen, die dieses Team vor und hinter den Kulissen unterstützen. jg

Mittwoch, 19. August 2020



Wir sollten Panik kriegen. Nur so werden wir die eigene Komfortzone verlassen.  Greta Thunberg

Vor genau zwei Jahren hat die heute 17jährige ihren einsamen Klimastreik vor dem Reichstag in Stockholm begonnen. Die unerschrockene Jugendliche hat uns allen klargemacht, dass der Klimawandel jetzt passiert - und dass wir dafür verantwortlich sind. Politik, Wirtschaft und jeder Einzelne ist gefordert. Wir werden uns später nicht rausreden können, wenn uns unsere Enkelkinder in zwanzig Jahren fragen: „Was hast Du gegen den Klimawandel getan?"

Dienstag, 18. August 2020

Mit Verlaub: dieses Urteil ist ein Scheiß !



Ist diese Banane noch essbar ?

Für die meisten Verbraucher schon. Für die Verkaufstheken der Supermärkte ist sie nicht mehr „verkaufsschön". Deshalb landet sie, wenn Sie Glück, hat bei der Tafel -wenn sie Pech hat im Müll.  
Menschen, die dabei erwischt werden, weggeworfene Lebensmittel aus dem Müllcontainer zu holen, müssen damit rechnen, als Diebe verurteilt zu werden. Zwei Studentinnen sind mit ihrer Verfassungsbeschwerde gescheitert. Der Gesetzgeber dürfe grundsätzlich auch das Eigentum an wirtschaftlich wertlosen Sachen strafrechtlich schützen, teilte das Bundesverfassungsgericht gestern in Karlsruhe mit. Die jungen Frauen hatten Obst, Gemüse und Joghurt aus dem Müllcontainer eines Supermarkts gefischt. Sie wollten zeigen, dass Supermärkte massenweise Lebensmittel wegwerfen, obwohl diese noch genießbar wären. Weil der Container verschlossen war, werteten die Gerichte das als Diebstahl. Nach den Berechnungen der Universität Stuttgart landen in Deutschland jährlich 13 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Gut, dass es die Tafeln gibt, sie retten ein bis zwei Millionen Tonnen Lebensmittel ganz legal. jg

Montag, 17. August 2020

Happy Birthday



Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 🌳 

Jeder einzelne Baum ist ein Geschenk für die Menschen – die Bäume in Bon Kan Village sind ein besonderes Geschenk: in diesem kleinen Ort in der Nähe von Bagan gibt es die Klaus School und hier pflanzen wir die Bäume, die wir den Freunden der Stiftung zum Geburtstag schenken. Jetzt wird ein Baum gepflanzt für Thomas Oursin, der heute seinen 90. Geburtstag feiert.


Samstag, 15. August 2020

Covid 19 in Myanmar


Im Kinderheim wird auf Hygieneregeln beachtet

Auch wenn es im Land bis heute wenig Infektionen gibt, sind alle vorsichtig. Besonders bei den Kindern. Seit zwei Wochen gehen die Großen wieder in die Schule, die Kleinen werden täglich im Kinderheim unterrichtet. An der großen Schule, die alle Kinder vom Heim  besuchen, wird jetzt in drei Schichten unterrichtet, auch am Wochenende. Alle 136 Kinder sind gesund, auch die 33 Kinder, die von uns unterstützt werden. jg

Eine Hansestadt ?



Schon im Mittelalter lag das Städtchen verkehrsgünstig am Schnittpunkt von zwei wichtigen Handelsstraßen – von Köln nach Leipzig und von Bremen nach Frankfurt. Es war nur folgerichtig, dass die Kaufleute sich im Hansebund organisierten. Die Spuren reichen bis nach Flandern und ins Baltikum. Lagerhäuser und ein eindrucksvolles Rathaus mit Rolandsfigur bezeugen noch heute Macht und Pracht der Hansezeit.

Wir haben diesen Ausflug nach Nordhessen gemacht, um hier 17 Freunde der Stiftung, Mentoren und Förderer zu besuchen. Wer weiß, um welches Städchen es sich handelt, bekommt eine Einladung zur Besichtigung des Goldbergwerks hier im Ort.

Freitag, 14. August 2020



Ob wir mit diesen 17 Zielen die Welt retten ist nicht gewiss - besser und lebenswerter machen wir sie auf jeden Fall. Als kleine Stiftung können und wollen wir nicht an allen Ecken tätig sein. Immerhin, mit 9 von 17 Zielen sind wir schon gut dabei:

2. Kein Hunger = wir unterstützen die Tafeln
3. Gesundheit und Wohlergehen = wir finanzieren die Swimming Doctors
4. hochwertige Bildung = wir bauen Schulen
5. Geschlechtergleichheit = bei der Vergabe der Stipendien achten wir darauf
6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen = wir finanzieren Trinkwasserfilter und Toilettenbauten
7. bezahlbare und saubere Energie = wir finanzieren den Bau von Solaranlagen
12. nachhaltiger Konsum und Produktion = wir engagieren uns für Plastikvermeidung und Recycling
13. Maßnahmen zum Klimaschutz = wir pflanzen viele Bäume
17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele = wir kooperieren mit der HahnAir Foundation, der Kathmann Stiftung, mit Lions- und Rotary Clubs

Donnerstag, 13. August 2020

Ausstellungstipp/1



Kunstinstallation mit Umweltaspekt

Die bunten Schnüre in der Kunsthalle Tübingen sind hübsch anzusehen. Dass sie aus recyceltem Kunststoff gemacht sind, ist ein netter Nebeneffekt. Das Problem der zunehmenden Plastikabfälle lässt sich leider damit nicht lösen. In Privathaushalten ist der Verpackungsmüll aus Kunststoff um 10 % gestiegen. Spukschutz, Masken und Hygieneregeln tragen dazu bei, dass der Berg immer größer wird. Schlecht für die Umwelt, denn wegen des niedrigen Rohölpreises wird aktuell weniger recycelt. Wir brauchen mehr Kunst und/oder mehr Bewusstsein. Für viele Plastikverpackungen gibt es inzwischen brauchbare Alternativen. Auch die Anzahl der Unverpacktläden nimmt zu. Es liegt an uns, dass wir diese Angebote nutzen. jg

Mittwoch, 12. August 2020

Ausstellungstipp



Ein innovatives Konzept

Das versprechen die Berliner Festspiele für die Ausstellung „Down to earth", die heute im Gropius-Bau startet. Der Betrieb des Museums wurde unter Klimaschutz Gesichtspunkten unter die Lupe genommen und neu organisiert - und keiner der beteiligten Künstler ist geflogen. Die ausgestellten Kunstwerke (im Bild: Berlin summt!) Installationen, Konzerte und Performances werden klimaneutral verwirklicht. Noch bis zum 13.  September zu sehen. jg

Kundenzufriedenheit


Nur ein Viertel der befragten Kunden sagte, sie würden SAP weiterempfehlen.
Süddeutsche Zeitung, Mittwochsportrait 

Die Nachricht in der Zeitung heute schreckt auf und läd zum Nachdenken ein. Was würden die Kunden der Stiftunglife sagen, wenn wir sie befragen würden. Empfehlen sie uns weiter? Die eigene Freude für das, was wir tun, ist ja nicht immer gleichzusetzen mit der Zufriedenheit unserer Spender. Oder doch? Schreibt uns gerne, wenn ihr zufrieden seid - noch wichtiger für uns, wenn Ihr unzufrieden seid. Bill Gates hat gesagt, dass man von den unzufrieden Kunden am meisten lernen kann. jg

Wir verdoppeln jede Spende



Die Pandemie hat die Solidarität in Deutschland gestärkt und das Miteinander verbessert. 
Allerdings spüren viele benachteiligte Menschen diesem Zusammenhalt selten. Bertelsmann Studie 8/2020

Über die positiven Ergebnissen der Studie dürfen wir uns freuen - für die benachteiligten Menschen wollen wir etwas tun: bis zum Jahresende verdoppeln wir jede Spende, die wir für die Tafeln in Deutschland bekommen. Möglich wird diese Verdoppelung durch den Einsatz eigener Stiftungserträge und die gute Zusammenarbeit mit vielen Lions Clubs in Deutschland. jg

Montag, 10. August 2020

Den Kindern zur Freude


Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit

Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.

Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.


Seit zwei Jahren pflanzen wir wieder verstärkt Bäume, so wie es in der Gründungsurkunde der StiftungLife vorgesehen ist 🌳 Birnbäume sind dabei, Apfel-, Mango- und Pfirsichbäume. Wir achten auf die Pflege der jungen Bäume, damit viele Kinder noch ihre Freude haben, wenn wir mal nicht mehr da sind. jg


Deutschland entdecken



Heilbronn, Kulmbach, Neuruppin...

Heilbronn (hier im Bild) wird auch „Käthchenstadt" genannt nach Heinrich von Kleists Schauspiel „Das Käthchen von Heilbronn". Die Unistadt gehört zum Großraum Stuttgart. Wegen der ausgedienten Rebflächen ist Heilbronn bekannt als Stadt des Weins. Wer Bier bevorzugt, dem empfehlen wir eine Reise nach Oberfranken, in die Kreisstadt Kulmbach. Wer Fontane lieber mag als Kleist, dem raten wir zu einer Entdeckungsreise nach Neuruppin. Vielleicht gibt es ihn noch zu sehen, den Birnbaum vom alten Ribbeck von Ribbeck im Havelland. Alle drei Städte haben eine Tafel, die wir im Rahmen unserer „33 guten Taten" finanziell unterstützt haben. jg

Samstag, 8. August 2020

Always stay hydrated


Tolle Pulle

Ohne Wasservorrat geht heute kein Großstädter mehr aus dem Haus. Die Modeindustrie hat das Thema übernommen: Designer entwerfen sündhaft teure Trinkflaschen. Sie verkaufen sich gut. Chanel hatte ein Modell für 5.000 Euro im Angebot. Die Flasche ist ausverkauft!  Für das Geld könnten wir zweitausend Schulkinder mit den Trinkwasserflaschen versorgen. Die Schüler der ALR Schule im Delta haben schon ihre eigenen Flaschen von uns bekommen 😊

Donnerstag, 6. August 2020

Glückszahl



Liebe Freunde, 
die Anregung kam von Britta und wir haben sie gerne aufgenommen: ab sofort werden die Spendenquittungen vom Projektteam an die Spender verschickt. So wissen die Teammitglieder immer aktuell, wer für ihre Projekte gespendet hat. Die Übersicht aller Spendenquittungen und die Verteilung bleiben bei Dörte. Hier ist die Liste der Zuordnungen:

1. Kinder in Heim = Renate
2. Studenten = Britta
3. Schulen in Bagan = Tina
4. Schulen im Delta = Christian
5. Swimming Doctors = Joe
6. Umwelt/Klima = Jürgen
7. Tafeln = Wolfgang
8. Verschiedenes = Jürgen

Das sind die wesentlichen sieben Projekte der Stiftung. Kleinere Engagements, wie die Unterstützung des Altenheims und Roncalli werden unter Verschiedenes zusammen gefasst. Die Spendenquittungen können per Post mit einer kleinen Dankeskarte an die Spender geschickt werden – auch die Versendung per Mail ist zulässig. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Beste Grüße, Jürgen

Sonntag, 2. August 2020



Jeder wollte den anderen übertrumpfen: noch größer, noch schneller, noch weiter. Damit ist nun Schluss. Nach dem Ende des A380 ist nun auch für den Jumbo das Aus gekommen. Es ist das Ende des Größenwahns - zumindest bei den Flugzeugen. Wenn wir Glück haben, ist es der Beginn einer neuen Zeitrechnung, in der anderen Werte zählen. Seit vielen Jahren begnügen wir uns in der Stiftung mit einer Million. Wir kennen fast jeden Spender und fast jeden Empfänger persönlich. Mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz könnten wir zwei Millionen erreichen - aber wir wollen nicht. Ganz bewusst haben wir uns für Tiefe, Langsamkeit und Nähe entschieden. Damit fühlen wir uns wohl und danken allen, die uns auf diesem Weg mit Sinn und Verstand begleiten. jg

Samstag, 1. August 2020



Vertrauen ist gut, Kontrolle ist wichtig
Nur noch vier WP Konzerne teilen sich die großen Prüfungsmandate in der deutschen Wirtschaft. Die sogenannten Big Four betonen für Transparenz zu sorgen. So recht mag man daran nicht glauben, wenn man sich mit der Lehman Pleite oder dem Wirecard Skandal beschäftigt. Die einfachste Form der Transparenz ist die Offenlegung aller Zahlen. Mit unseren gläsernen Konto machen wir jede Geldbewegung der Stiftung öffentlich sichtbar. Darüber hinaus werden wir geprüft: erst von dem Steuerberater (der uns seit 30 Jahren zur Seite steht) dann vom Finanzamt und dann von der Stiftungsaufsicht. Bis heute ohne jede Beanstandung. Der aktuelle Freistellungsbescheid wurde wieder auf unserer Seite hinterlegt: 

Mittwoch, 29. Juli 2020

Schulen bauen/2



Faire Bedingungen 
In dem Verhältnis zwischen der ersten und der dritten Welt sind faire Bedingungen selten. Aktuelles Beispiel waren die von C&A in Bangladesh bestellten, aber nicht abgenommenen Textilien. Das es auch anders geht, zeigt ein T-Shirt von der Firma mey. 

Wir zählen uns zu den Guten. Unsere 20 Mitarbeiter in Myanmar bekommen einen fairen Lohn, auch in Coronazeiten. Alle Handwerker an den Schulbauten werden fair und zuverlässig bezahlt. Damit das auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir (nach fünf preisstabilen Jahren) für unsere Schulbauten etwas mehr Geld. Im kommenden Jahr kostet der Bau einer Preschool 11.000 Euro - der Bau von einem Standard Schulgebäude mit fünf Klassenzimmern, Schulmöbeln und Toilettengebäude kostet dann 33.000 Euro. Wir sind ganz zuversichtlich, dass wir die neuen Preise wieder fünf Jahre stabil halten können. jg

Sonntag, 26. Juli 2020

Happy birthday



Die Corona Pandemie hat die Geburtstagspläne von Giselle Bündchen durchkreuzt, die vor ein paar Tagen 40 wurde. „Ich wollte zum Geburtstag ins Amazonasgebiet reisen" sagte die Brasilianerin mit deutschen Wurzeln. Nun will sie im kommenden Jahr Bäume im Amazonasbecken pflanzen. „Alle wollten mir zum 40. Geburtstag etwas schenken. Da habe ich gesagt, das einzige Geschenk, dass ihr machen könnt, ist: helfen, Bäume zu pflanzen!" Gute Idee, die sich bei jedem Geburtstag  realisieren lässt. Man pflanzt mit seinen Gästen Bäume: vierzig Bäume zum 40. Geburtstag, sechzig Bäume zum 60. Geburtstag. Die Festgesellschaft kann den Spaten in die Hand nehmen - oder uns mit der Umsetzung beauftragen. Wir wünschen gute Gesundheit für viele Geburtstage mit Freunden und mit Bäumen. jg

Donnerstag, 23. Juli 2020

Sanfter Tourismus



Warum in die Ferne reisen, wenn dass Gute so nah 

Venedig, Barcelona und Koh Samui - die Traumziele der letzten zehn Jahre wurden immer öfter zum dicht gepackten Alptraum. Viele Reiseveranstalter wollen diese Normalität möglichst schnell wieder haben. Wollen wir das auch? Über diese Frage könnten wir nachdenken, während wir neue Wege ausprobieren. Vielleicht zu Fuß, vielleicht mit dem Fahrrad. Viele schöne Ziele sind ohne Flieger zu erreichen. Die Coronakrise macht es leicht, diese Gegenden zu entdecken. Gut für uns und gut für die Umwelt. jg

Montag, 13. Juli 2020

Die Verlierer der Krise


Die Deutschen werden wegen der Pandemie 390 Milliarden weniger auf ihren Konten haben. Manche Gruppen erwischt die Krise besonders hart: wer vor der Krise im Niedriglohnsektor gearbeitet hat, gehört zu den Verlierern der Krise. Für Geringverdiener reicht das Kurzarbeitergeld kaum zum Überleben. Die Tafeln helfen schnell und unkompliziert mit dem, was ein Mensch am wichtigsten braucht: etwas zu Essen. Wir helfen den Tafeln: wenn ein örtlicher Lions Club „seiner Tafel" tausend Euro überweist, spenden wir den gleichen Betrag. Angefangen haben wir diese Hilfsaktion im Beginn der Coronakrise. Weil immer mehr Kurzarbeiter, Alleinerziehende und Alte zu den Tafeln kommen, werden wir das Projekt weiterführen. jg

Donnerstag, 9. Juli 2020

Frauenquote



In fünf Jahren soll es soweit sein: der Parteirat der CDU hat vorgeschlagen, eine Frauenquote von 50 % einzuführen. Ob das eine gute Idee ist, wird sich zeigen. Die derzeitige Frauenquote liegt bei bei 26%. Folgt man Astrid Hamker (Vorsitzende des Wirtschaftsrats der CDU) muss sich die Partei die Frage stellen, inwieweit sie ein attraktives Programm für Frauen vorzuweisen hat. Ein Blick auf der Teamseite der Stiftung der https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/team-und-freunde/team.html zeigt, dass wir die 50 % schon erreicht haben - ganz ohne Quote, nur mit lebenswerten Inhalten. jg

Mittwoch, 8. Juli 2020

Die Nähe entdecken


Wenn wir in diesem Jahr auf Fernflüge verzichten, geht der Blick in die eigene Umgebung. In Deutschland gibt es viele schöne Ziele - nicht nur an an der Nordseeküste und in Bayern. Auch in der Stiftung beschäftigen wir uns in diesem Jahr mit Projekten, die vor der Haustür liegen: wir legen Blühwiesen an, pflanzen Bäume und unterstützen die Tafeln. So sehr wir unsere Projekte in Myanmar lieben, wollen wir auch in Deutschland engagiert bleiben. Die Hälfte : Hälfte Aufteilung der jährlichen Ausgaben stand mal in unseren Grundsätzen https://www.stiftunglife.de/ueber-uns/grundsaetze.html  Diesem Wunsch wollen wir wieder näher kommen. Nicht nur im Urlaub, sondern auch mit unserem Engagement. jg

Sonntag, 5. Juli 2020

Als ich noch klein war, kam der Doktor jede Woche zu uns ins Haus um nach der Oma zu sehen. Ärztliche Hausbesuche sind selten geworden (alte Omas, die in der Familie betreut werden auch) Es schwingt also ein wenig Nostalgie mit, wenn wir unseren Freunden und Spendern Hausbesuche anbieten - von Menschen und Projekten erzählen, von Ideen und Veränderungen. Wir pflegen diesen altmodischen Weg persönlicher Bindung in digitalen Zeiten mit Vergnügen. Termine können jederzeit vereinbart werden, ein Anruf genügt: 0172 45 477 41

Sonntag, 28. Juni 2020

Helden des Alltags

Es ist viel geschrieben worden über „die Menschen, die den Laden am laufen halten". In der Süddeutschen von diesem Wochenende ist diesen Menschen eine ganze Seite gewidmet. Nicht dabei sind die 60.000 ehrenamtlichen Tafelhelfer. Viele von ihnen sind alt und zählen selbst zur Risikogruppe. Trotzdem haben mehr als die Hälfte der Tafeln ihren Betrieb aufrecht erhalten. Das war manchmal schwierig, manchmal mit zusätzlichen Kosten verbunden. Wir haben die Helfer gerne unterstützt. Auf die Eingangsfrage der Süddeutschen Zeitung haben wir unsere Antwort gefunden: wir werden unsere Unterstützung für die Tafeln nach Corona weiterführen, zusammen mit den Lions in Deutschland. jg

Montag, 15. Juni 2020

Tag der Blutspende


Die Myanmar spenden gerne

Als Buddhist glaubt man an die Wiedergeburt. Je nach dem, wie man sein Leben geführt hat, findet man sich im neuen Leben nach dem Tod als Ameise wieder - oder als Krankenschwester. Die Zukunftsgestaltung hat jeder von uns selbst in der Hand: wer spendet, erhöht sein Karma. Je mehr gutes Karma man sammelt, desto aussichtsreicher ist die Wiedergeburt. Beim Spenden geht es nicht immer um Geld, man kann Zeit spenden, sich ehrenamtlich engagieren, oder - wie hier auf dem Bild an der Shwedagon Pagode - Blut spenden. „Donate Blood" ist nicht nur in Myanmar gerne gesehen, sondern auch in Hamburg und München. Wer unterhaltsam mehr erfahren möchte über die Wiedergeburt, dem empfehlen wir ein Gespräch mit MIn MIn - oder den Erfolgsroman „Mieses Karma" von David Safier. jg

Dienstag, 9. Juni 2020

Heute in der tz

Wer im Niedriglohnbereich beschäftigt war und nun auf Kurzarbeit ist, kann sich direkt bei der Tafel anstellen. Dort, wo schon seit jeher die Schwachen der Gesellschaft stehen: die Rentner, die Alleinerziehenden und die Ausländer. Die tz berichtet heute von der Münchner Tafel - in Hamburg, Köln und Berlin sieht es bei den Tafeln genau so aus. Unsere Coronahilfe für die Tafeln war gut. So gut, dass wir sie weiterführen werden. jg

Montag, 8. Juni 2020

Noch ein Beitrag zum Tag des Meeres

So eine Flasche sollte jeder Mensch bei sich haben

Zumindest in unserer Welt - zumindest wenn man unterwegs ist. Natürlich ist es leichter, eine Flasche zu kaufen, wenn man Durst hat und nach der Nutzung weg zu werfen. Um Gewohnheiten zu ändern, muss man einen festen Willen haben. Wer diesen Willen nicht hat, wer nicht bereit ist sich seine eigene Trinkflasche anzugewöhnen, der sollte aufhören über den Plastikmüll zu jammern, der in unseren Meeren schwimmt. Man geht davon aus das in zehn oder zwanzig Jahren mehr Plastik im Meer schwimmt als Fische. jg

Tag des Meeres


Was hast Du getan, um das Meer sauber zu halten?

Anna hat sich gebückt und die Flasche aufgehoben. Sie hat den Plastikmüll mitgenommen und in der gelben Tonne entsorgt. Ein Märchen?
Die Geschichte ist wahr. Die Hotels am Ngapali Beach haben im letzten Jahr gelbe Tonnen aufgestellt. Step für step etabliert sich eine getrennte Entsorgung für den Plastikmüll. Unsere kleine Plastik Recycling Anlage P2 steckt noch in den Kinderschuhen, aber wir sind ganz zuversichtlich, dass wir den ganzen Prozess bis zum Jahresende in Gang bekommen. Soviel zu dem, was wir getan haben. Nun zu dem, was Du getan hast: kaufst Du noch Einweg Plastikflaschen? Bückst Du dich auch, um achtlos weggeworfenen Plastikmüll aufzuheben?