Klima und Umwelt

Wenn unsere Kinder und Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern oder unseren ökologischen Fußabdruck ausgleichen. Am besten beides. Alle Spenden, die wir für „Klima und Umwelt“ erhalten, investieren wir zu gleichen Teilen in Bäume, Solar und Kochöfen. Wer 330 Euro pro Kopf spendet, bekommt einen digitalen Klimapass zugeschickt. Wir garantieren, dass jeder Euro zu hundert Prozent in die Projekte geht.

Bienen und Bäume

Seit Jahren schützen wir die Bienen, bringen
alte Obstsorten in die Gärten und finanzieren Wiederaufforstungen mit klimagerechtem Mischwald.

Mehr zu unseren Projekten

Geburtstagswiese

Solar und Wasser

In Myanmar finanzieren wir Solarprojekte in entlegenen Dörfern. Damit sparen die Menschen Geld und wir tun viel für die Umwelt. Mit dem Wasserfilter sorgen wir für sauberes Trinkwasser. Alle Dorfprojekte werden organisiert und betreut.

Kochöfen

Drei Steine, ein paar Äste und ein Topf: in vielen Entwicklungsländern wird heute noch so gekocht. Weil offenes Feuer schlecht ist für Gesundheit
und Umwelt, finanzieren wir den Bau von Kochöfen in Nepal.

Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Dienstag, 11. Mai 2021

Pflanzen und pflegen



Unsere Orangenbäume auf Mallorca 🌳  

Bäume pflanzen kann jeder.  Für die Pflege und das Veredeln braucht man Fachwissen. Die Orangen, die wir heute kennen, stammen von den drei Urformen der Zitrusfamilie ab: Mandarine, Pampelmuse und die Zitronatzitrone. Über Jahrhunderte hinweg haben findige Menschen der Natur auf die Sprünge geholfen, so sind viele neue Zitrussorten entstanden. Immer abhängig von der Region und der jeweiligen Notwendigkeit. Da die Natur den Obstbaum mit einem dezentralen Organismus ausgestattet hat, kann ein dicker Ast abgeschnitten werden, ohne dass der Baum sein Leben lässt. Erfolgt dieser Schnitt zum richtigen Zeitpunkt, entwickelt sich schnell ein neuer Ast. Setzt man an der Schnittstelle ein Ästchen einer anderen Zitrusfrucht ein, erhält man ein anderes Früchtchen auf demselben Baum. So kommen wir zu unseren Orangen. Das dauert ein paar Jahre, bis dahin schenkt uns der Baum frische Luft. 2.000 Bäumchen haben wir schon gepflanzt, in diesem Jahr kommen weitere 1.000 Bäumchen dazu. Chrissi und Ulrich schauen regelmäßig vor Ort nach unseren Orangenbäumchen. jg


Samstag, 8. Mai 2021

Selber machen!



Frisches Grün
Wir freuen uns an der aufblühenden Natur. Bienen und Schmetterlinge freuen sich auch, wenn was zum Freuen da ist. Durch eigenes Handeln können wir die großen Klimaziele der Politik unterstützen: jetzt ist die beste Zeit, Blühwiesen anzulegen. Auf dem Balkon, im Garten, oder auf dem Flachdach. Eine kleine Fläche findet sich überall. Wir spenden das Saatgut für kleine und für große Flächen. Bienen und Schmetterlinge werden sich freuen. Schreibt einfach eine kleine Mail an info@stiftunglife.de und sagt uns, wieviel Quadratmeter ihr begrünen wollt. Wir versenden schnell und kostenlos. jg


Donnerstag, 6. Mai 2021

Heute in der Welt


There is no future without nature 🐝 

Es ist noch gar nicht so lange her, da mahnte Altkanzler Gerhard Schröder seine SPD nicht grüner werden zu wollen als die Grünen. Nun ändern sich für Zeichen, nun wollen alle grün werden. Der Natur und den Menschen kann es nur Recht sein. Bleibt zu hoffen, dass dieses plötzliche Interesse für den Klimaschutz auch noch anhält, wenn die Wähler ihr Kreuzchen gemacht haben. jg


Sonntag, 2. Mai 2021

Rettet die Wespen



Wespen gelten oft als nutzlose Insekten

Doch das ist ein großer Irrtum, berichtet ein Forscherteam vom University College London. Die Wespen bewahren Nutzpflanzen vor Ungeziefer und tragen wesentlich zu den Bioleistungen aller Insektenarten bei. Wichtig ist ihr Beitrag beim Bestäuben: 164 Pflanzenarten werden ausschließlich von Wespen gestäubt. Es gilt nicht nur auf die süße Honigbiene zu schauen, sondern auch auf die anderen Bestäuber. Wir freuen uns über jeden, der Blühwiesen für Bienen, Wespen und Schmetterlinge anlegen möchte. Das Saatgut stellen wir kostenlos zur Verfügung. Anfragen bitte an info@stiftunglife.de


Freitag, 30. April 2021

Klima und Umwelt


Von einer „epochalen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts" wurde gestern Abend in den Nachrichten gesprochen. Der Gesetzgeber muss nachbessern. Er wird zu konkreten Maßnahmen verpflichtet, mit denen die Rechte zukünftiger Generationen gestärkt werden. Das passt gut zu unserer Sonntagsrunde am 2. Mai, in der wir uns über Klima und Umwelt unterhalten wollen. Wir freuen uns über alle, die Zeit und Lust haben dabei zu sein. Wir werden uns besonders mit der Frage beschäftigen, welche Auswirkung das Urteil auf unser tägliches Leben hat - und was jeder von uns tun kann. jg


Mittwoch, 28. April 2021

Happy birthday


Heute habe ich von Min Min diese Bilder aus Pakoku bekommen. Sie zeigen das Schild, dass er bei den Geburtstagsbäumen aufgestellt hat: im vergangenen Jahr haben wir für viele Freunde der Stiftung einen Baum zum Geburtstag gepflanzt. Drei Monate konnte Min Min nicht auf die andere Seite vom Fluss fahren. Jetzt scheint ganz normal, mit Segen vom Mönch - auch wenn nichts normal ist in dieser Zeit. jg


Dienstag, 27. April 2021

Energiewende


Dann doch lieber LED und Solarenergie

Vor 35 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, vor zehn Jahren Fukushima. Gut, dass wir diesen Weg verlassen haben. Inzwischen wissen wir, dass der weltweite Energieverbrauch durch Wind und Solarkraft gedeckt werden kann. Die Welt geht in eine neue Epoche, vergleichbar mit der industriellen Revolution. Genügend Land für Solar und Windkraft Anlagen ist vorhanden: 450.000 Quadratkilometer werden gebraucht, um die gesamte globale Energie zu erzeugen - weniger, als derzeit für die Gewinnung fossiler Brennstoffe gebraucht wird*. Mit vielen tausend Solarlampen und 22 Solaranlagen in Myanmar leisten wir unseren Beitrag zur Energiewende. Auch in diesem schwierigen Jahr ist der Bau von drei weiteren Anlagen geplant. In der kommenden Sonntagsrunde werden wir über dieses Thema reden. jg
* aktueller Report des Thinktanks Carbon Trackerjg


Montag, 26. April 2021

Gute Nachricht


Ein weltweit bekanntes Logo 

Die Idee dazu hatte Anne Lund aus Dänemark. Die damals 22-jährige Studentin der Wirtschaftswissenschaften hat das Logo im April 1975 erfunden. Mit einem orangefarbenen Wachsmalstift zeichnete sie das Logo mit „Atomkraft? Nej tak". Die ersten 500 Buttons fanden  begeisterte Abnehmer. Anne wollte zu Freundlichkeit aufzurufen. Der Schriftzug stellt keine Forderung, sondern eine Frage („Atomkraft?"), die er auch freundlich-höflich („Nein danke") beantwortet. Mit der Sonne wird eine Alternative zur Atomkraft gezeigt. Als Ausdruck der Zeitgeschichte ist das Logo im Deutschen Historischen Museum zu sehen. Bei einer Gedenkstunde für die Opfer von Tschernobyl habe ich gestern ein kleines Fähnchen gesehen. Gut, dass die Energiewende vorangeht - und dass wir ein Teil davon sind: 22 Solaranlagen, die wir in den letzten vier Jahren gebaut haben, produzieren Strom mit der Kraft der Sonne. jg


Sonntag, 25. April 2021

Gute Nachrichten/11


Heute ist der Tag des Baumes

Die Wichtigkeit eines Tages wird deutlich, wenn sich die Vereinten Nationen mit seiner Bedeutung beschäftigten: 1951 wurde der  "Tag des Baumes" von der UN offiziell beschlossen. Der Tag soll den Menschen bewusst machen, wie wichtig Wälder sind. Jeder Mensch ist auf die Erhaltung die Bäume angewiesen, sie sind die Sauerstoff Lieferanten für unser Leben. Julius Sterling Morton hat den "Tag des Baumes" ins Leben gerufen. Der Journalist reichte im Jahre 1872 bei der Regierung von Nebraska einen entsprechenden Antrag ein. Es dauerte dann ein paar Jahre, ehe dieser Antrag zum offiziellen "Tag des Baumes" wurde. Seitdem werden an diesem Tag auf der ganzen Welt Bäume gepflanzt. Pflanzen ist einfach, es braucht Pflege, um Bäume wachsen zu lassen. Hier ein Foto von den tausend Orangenbäumen, die wir im letzten Jahr auf Mallorca gepflanzt haben. Sie sing gut angewachsen. Wenn es in drei Jahren wieder ein echtes Stiftungstreffen gibt, servieren wir unsere Bio Früchte von der Sonneninsel.Versprochen. jg


Samstag, 24. April 2021

Gute Nachrichten


Blühende Landschaften

Wenn die Natur zu den Menschen in die Städte kommt, blühen die Menschen auf. Gut zu sehen ist das in Erfurt, wo gestern die Bundesgartenschau eröffnet wurde. In Ingolstadt, wo die bayrische Landesgartenschau eröffnet und in Überlingen, wo die Landesgartenschau Baden-Württemberg aufblüht. Das bunte Grün passt perfekt in diese Zeit. Die Menschen sind reif für das die Natur nach dem langen dem Home-Office-Winter. Menschen, die auf Pflanzen schauen, leben gesünder, das ist wissenschaftlich erwiesen. An den vielen Blühwiesen, die wir auch in diesem Jahr finanzieren, erfreuen sich die Bienen und die Menschen. 


Freitag, 23. April 2021

Gute Nachrichten


So macht Klimaschutz Freude

Die Politik hat große Ziele im Auge: US Präsident Biden verspricht eine Halbierung der Emissionen bis 2030. Auch die Bundesregierung hat ehrgeizige Ziele. Mit unseren SolarWasseranlagen leisten wir einen guten Beitrag: mit jeder Anlage sparen wir 3.000 Liter Diesel pro Jahr. Das ist gut für die Umwelt - und die Sache rechnet sich: durch den eingesparten Diesel sparen die Menschen 2.000 Euro im Jahr. In vier Jahren ist das genau so viel, wie der Bau der ganzen Anlage gekostet hat. jg


Donnerstag, 22. April 2021

Gute Nachrichten


Heute werden wir tausend Bäume pflanzen Min Min

Die Entscheidung, was möglich ist und was nicht möglich ist, haben unsere Mitarbeiter vor Ort. Im Augenblick ist das Leben nicht einfach in Myanmar. Es war eine gute Nachricht, die mir Min Min heute Morgen mit diesem Foto geschickt hat: „Wir beladen gerade meinen Wagen, heute werden wir tausend Bäume pflanzen."  Auf dem Bild ist zu sehen, dass ein paar junge Mönche helfen. Das ist ein gutes Zeichen für das Vorhaben und für den Tag der Erde heute: der „earth day" wird heute in 175 Ländern dieser Erde begangen. Er soll die Wertschätzung für unsere Umwelt stärken. Mit unseren Blühwiesen und vielen Bäumen sind wir dabei. jg


Dienstag, 20. April 2021

Gute Nachrichten



Zuversicht

In hoch entwickelten Ländern gelten Pessimisten gelten als kritisch und smart, Optimisten werden oft für sorglos und naiv gehalten. Beide Haltungen sind nicht sehr hilfreich. Gebraucht werden Realisten mit Sportsgeist, die auf der Grundlage von Forschung und Wissenschaft die Probleme der Zukunft im Blick haben. Über viele Fortschritte können wir uns schon heute freuen. Der Spiegel hatte bis vor zwei Jahren eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel „Früher war alles schlechter". In kommentierten Grafiken mischten sich Schweres und Leichtes, Ernstes und Heiteres, die facettenreiche Verbesserung der Welt wurde sichtbar. Wer hätte schon gewusst, dass in Nigeria mehr Filme produziert werden als in Hollywood? Und das in Ruanda schon seit zehn Jahren Plastiktüten verboten sind? Hans Rosling, der positiv denkende Schwede, bezeichnete sich als „Possibilist", der auch in schwierigen Zeiten an die bessere Welt glaubt. Dieser positiven Sicht schließen wir uns an, wenn wir Bäume pflanzen und Schulen bauen. Das aktuelle Jahrbuch der Stiftung wird den passenden Titel bekommen: Zuversicht


Donnerstag, 15. April 2021

Unser Klimapass


Es gibt nichts Gutes, außer Du tust es  frei nach Erich Kästner

In den letzen acht Wochen haben schon 100 Freunde der Stiftung ihren persönlichen Klimapass bekommen. Den Pass bekommt jeder, der mindestens 330 Euro für Klima und Umwelt spendet - dafür können wir 12 Tonnen CO2 ausgleichen. Alle Spenden gehen in einen Klimakorb, dann werden zu je einem Drittel Bäume gepflanzt, Kochöfen und Solaranlagen gebaut. Zum Jahresende bekommt jeder den Nachweis über die Klimainvestitionen. Nachdem wir im letzten Jahr viele Bäume gepflanzt und Solaranlagen gebaut haben, wird der Schwerpunkt in diesem Jahr auf den Kochöfen liegen. Mit jedem Ofen sparen wir eine Tonne CO2 und halbieren den Holzverbrauch. jg


Dienstag, 13. April 2021

Lesetipp



Jeder Bums ein Baum

Wer sich für Klima und Umwelt interessiert, dem sei dieser Lesestoff unbedingt empfohlen: in der aktuellen Spiegel Ausgabe geht es um den boomenden Markt des Bäume pflanzen. VW und die Lufthansa sind genauso mit dabei wie Hornbach und der Kondom Hersteller Releaf. Alle versprechen den Konsumenten ein wohliges Gefühl (was bei dem Bums wahrscheinlich auch ohne Baum funktioniert). Ansonsten lautet die Botschaft „Kauf mich, ich tue Gutes". Es darf bezweifelt werden, dass die Kunden in ein paar Jahren kommen und nachfragen, was aus den Bäumen geworden ist.  Bäume pflanzen ist einfach, Bäume groß werden lassen braucht viel Zeit und Hingabe. So etwas bekommt man nicht als Zugabe beim Kauf eines Kondoms. Weil das Klima nicht alleine durch Bäumen zu retten ist, haben wir unsere Klimaprojekte breiter aufgestellt: seit vier Jahren finanzieren wir den Bau von Solaranlagen in Myanmar, seit dem letzten Jahr auch den Bau von Kochöfen in Nepal. Damit reduzieren wir CO2 sehr wirkungsvoll. Die Bäume fließen in unsere CO2 Berechnung kaum ein, die pflanzen wir fürs gute Gefühl. jg 


Montag, 12. April 2021

Schwerpunkte 2021


Als wir Anfang des Jahres das Budget 2021 planten, da ahnte noch keiner, dass diese Mühe bald hinfällig sein sollte. Jedenfalls, was die Pläne für unsere Projekte in Myanmar angeht. Natürlich werden uns dort weiterhin engagieren, im Rahmen der Möglichkeiten, aber die haben wir nicht in der Hand. Deshalb denken wir auch über neue Schwerpunkte nach. Gut, dass die Stiftung auf drei Beinen steht: es gibt ja auch noch unsere Umweltprojekte und das Engagement für die Tafeln. Hier ein kleiner Überblick zu den aktualisierten Schwerpunktthemen der Stiftunglife für das Krisenjahr 2020

In Myanmar wollen wir unsere Kindern und Studenten weiter unterstützen 

Für Klima und Umwelt bauen wir Kochöfen in Nepal und pflanzen Bäume in Mexiko

Für 200 Tafeln in Deutschland wollen wir unsere Spenden mit Lions und Rotary verdoppeln

In Syrien werden wir verschiedene Familien direkt unterstützen


Donnerstag, 8. April 2021

Money, money


Was ist ein fairer Preis ?
Wieviel kostet es, ein Kind groß zu ziehen? 
Wie viel Geld braucht man pro Patienten? 
Was kostet der Bau einer Schule ?
Warum kostet ein Apfelbaum mehr als ein Mangotree ?
Bekommen sie Studenten ihr Geld ?

Das sind viele Fragen in unsicheren Zeiten. Hier unsere Antworten der Reihe nach:

Ein fairer Preis für unsere Schulbauten bildet sich aus den Kosten für die Baumaterialien + fairer Bezahlung für die Handwerker, die für uns arbeiten.
In Deutschland spricht man man sechsstelligen Summen, in unserem Kinderheim in Myanmar brauchen wir 3 Euro pro Tag und pro Kind
Bei den Swimming Doctors brauchen wir 6 Euro pro Patient incl. aller Untersuchungen, Behandlungen und der notwendigen Medizin.
Eine Schule mit fünf Klassenräumen kostet 33.000 Euro. Schulmöbel sind im Preis enthalten. Die Lehrer werden vom Staat bezahlt.
Junge Apfelbäume kosten in Deutschland 10 bis 20 Euro. Eine Baumschule in Myanmar verlangt 2 bis 3 Euro für einen kleinen Mangobaum.
Ja, unsere burmesischen Studenten bekommen (trotz aller Wirren) das monatliche Geld regelmäßig auf ihr Konto
Schreibt uns eine Mail, wenn Eure Frage nicht dabei war : info@stiftunglife.de  wir antworten schnell. jg


Montag, 5. April 2021

Bäume pflanzen


Die Projekte verbinden sich sinnvoll

Netzwerke leben nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch im richtigen Leben. Vor zwei Jahren haben wir in diesem Dorf einen Kindergarden gebaut und einen Wasserfilter hingebracht. Vor ein paar Monaten wurden dort Bäume gepflanzt. Hier ist der Bericht von Min Min:  The name of the village is Khwe Dauk Kon. It has 290 families with 1260 people. And most of them are farmers. We donated 1000 trees in December 2020. We donated 300 mango trees, 300 star-flowers trees, 200 red-flame trees and 200 Gant Gaw trees. We gave every family three trees and the rest we donated to the school and the monastery. Before we donate, we explain to the people about the climate changes and people are so happy to receive the trees. They planted their trees in their own places. And some trees are planted in the school compound. Here is the link to see the project on our website https://www.stiftunglife.de/bildung/schule2/blog-schule.html?Region=B44 


Sonntag, 4. April 2021

Ostergrüße


Zwei Hasen dürfen sich treffen... 

...wenn ich die Regeln richtig verstanden habe - zumal diese beiden aus einem Haushalt sind, einem Juweliergeschäft in der Münchner Innenstadt. Mit "Click und Collect" hätte ich sie besuchen dürfen. Nun steht mir gerade nicht der Sinn nach Gold und Glitzer, lieber verschenke ich in diesem Jahr Wiesen und Bäume. Diese Geschenke sind kalorienfrei, hinterlassen keinen Verpackungsmüll, sind nachhaltig und gut für die Umwelt. Zur Auswahl haben wir Blühwiesen in Deutschland - Orangenbäume auf Mallorca - und Olivenbäume im Hinterland von Alicante. Schreibt einfach eine Mail Mail info@stiftunglife.de und sagt. wieviel Ihr ausgeben möchtet, wir pflanzen schnell und zuverlässig. Jeder Euro geht direkt und zu 100 Prozent in Pflanzen und Pflege. Für alle, die unsere Wiesen und Bäume besuchen möchten, gibt es die Geodaten und einen Ansprechpartner vor Ort. jg


Freitag, 2. April 2021

Unsere drei Standbeine

Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Projekte hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss jetzt neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen natürlich beeinflussen. Gut, dass wir auf drei Beinen stehen, für die wir zukünftig eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit gut 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Unsere drei Standbeine


Bei der Verteilung unserer Spendengelder sind wir lange Jahre dem Grundsatz „Hälfte : Hälfte" gefolgt: die Hälfte des Geldes für Projekte in Deutschland – und die Hälfte für Projekte in der Welt. Die Verteilung hatte sich in den letzten Jahren zugunsten von Myanmar verschoben - und es sind Klima und Umweltprojekte dazu gekommen. Das muss neu ausbalanciert werden, zumal die aktuellen Verhältnisse in Myanmar die Planungen beeinflussen. Gut, dass unser Engagement auf drei Beinen steht, für die wir eine gleichmäßige Verteilung der Gelder anstreben: mit rund 300.000 Euro im Jahr kann man in jedem der drei Bereiche viel bewegen. Das Versprechen der Stiftung gilt auch weiterhin: jede Spende geht zu 100 % in die Projekte - bei den Tafeln sogar zu 200 Prozent. jg


Blumen und Bäume verschenken



Zu Ostern Blumen und Bäume verschenken

Geht ganz einfach mit einer kleinen Mail an juergen@stiftunglife.de Die Idee ist kalorienfrei und hinterlässt keinen Verpackungsmüll. Das ist nachhaltig gut für die Umwelt. Zur Auswahl haben wir Blühwiesen in Deutschland - Orangenbäume auf Mallorca - und Olivenbäume im Hinterland von Alicante. Schreibt uns einfach, wieviel Ihr ausgeben möchtet und wir pflanzen entsprechend. Jeder Euro geht direkt und zu 100 Prozent in das Pflanzen und nachhaltige Pflegen der Bäume. Ein paar Bilder und ein kleiner Bericht folgen. Und für alle, die mal ihre Wiese oder Ihre Bäume besuchen möchten, gibt es die Geodaten und einen Ansprechpartner vor Ort. jg


Dienstag, 30. März 2021

Unser Klimapass



Ein Lebensgefühl, das man kaufen kann

Den ersten Klimapass der Stiftung haben wir auf Jan ausgestellt. 330 Euro hat er dafür überwiesen. Das Geld investieren wir zu gleichen Teilen in Bäume, Solar und Kochöfen. Am Ende des Jahres gibt es eine Abrechnung und den Nachweis, dass wir für jeden Klimapass mindestens 12 Tonnen CO2 kompensiert haben. Dieses Klimaprojekt ist langfristig angelegt - wir sind am Ziel, wenn jeder Freund der Stiftung diesem Klimapass auf seinem Handy hat. jg


Nachricht von Hinterland



Die Erde ist zur Pflanzung bereit

Links der vorbereitete Boden, rechts ein Olivenbaum Setzling. Die gute Nachricht Nachricht : zusammen mit der Stiftunglife pflanzen wir auch in diesem Jahr wieder viele neue kleine Olivenbäume – genauer gesagt 2000 Stück! Ist das nicht großartig? Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und die großzügige Unterstützung der Stiftung. Die jungen Olivenbäume eignen sich hervorragend zur CO2-Speicherung, da sie aufgrund ihrer langen Lebenszeit viel davon aufnehmen können. Mal abgesehen davon, dass wir damit ein wenig dem Klimawandel entgegenwirken können, werden diese Bäume in fünf Jahren erste Früchte tragen und zur Wiederbelebung des Hinterlandes und damit zum Erhalt der Jahrhunderte alten Kulturlandschaft in Spanien einen Beitrag leisten. Wir sind sehr stolz und dankbar für diese Möglichkeit! Keine Sorge, weitere Fotos und Berichte folgen! Diesen Eintrag haben wir aus dem gerade erschienen Hinterland Newsletter übernommen. https://www.hinter-land.com

Montag, 29. März 2021



In diesen Tagen muss man suchen, um Nachrichten zu finden die glücklich machen. Wie unterschiedlich die Sorgen sind und die Voraussetzungen, sieht man beim Thema Licht. In Deutschland schauen wir, das Licht nicht nur hell macht - es soll auch zufriedener und leistungsfähiger machen. Dafür bilden moderne Leuchten in das Farbspektrum des Sonnenlichts ab. In vielen Ländern dieser Welt haben die Menschen keinen Strom - und damit nur wenig Licht. Mit Solarlampen für Myanmar können wir helfen: die Lampen bringen sauberes Licht und sparen Geld. Bleibt im Augenblick nur die Frage offen, wie wir die Lampen ins Land bekommen und in die Dörfer… jg


Sonntag, 28. März 2021

Diamant Mango



Wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum 🌳 

Es ist ein besonderes Glück, wenn man die Früchte der Arbeit genießen kann. In diesem Fall sind es Mangofrüchte, die beste Sorte, Diamond Mango, die jetzt reif werden. Min MIn hat uns dieses Bild geschickt aus einem Dorf, in dem wir Bäume gepflanzt haben. Zwar sind das noch nicht die Früchte von unseren Bäumen, die brauchen noch ein wenig Zeit und Pflege. Wir hoffen auf weitere gute Nachrichten aus Myanmar. Gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, brauchen wir Zuversicht. jg


Montag, 22. März 2021

Welt Wassertag


Ich garantiere, dass dieses Bild echt ist

Heute, am Welt Wassertag, werden wieder alle betonen, wie wichtig das Grundrecht auf sauberes Trinkwasser ist. Das ist nett gesagt und hilft den Menschen genauso viel wie die Feststellung, dass alle Menschen auf dieser Welt das gleiche Recht haben, schnell geimpft zu werden. Unsere Welt ist aufgeteilt in die, die es haben – und die, die es nicht haben. Weil wir den großen Gang der Welt nicht ändern können, konzentrieren wir uns auf kleine Projekte. Zum Beispiel auf die Kinder der Thandar School im Delta. Der Junge im Foto zeigt uns in dem rechten Glas Wasser aus dem Fluss – und im linken Glas das gleiche Wasser, nachdem es durch unseren Trinkwasserfilter gereinigt wurde. Ich garantiere, dass dieses Bild echt ist. Im Lauf der letzten fünf Jahre haben wir an jeder Schule, die wir gebaut haben, einen Paul Trinkwasserfolter aufgestellt. Laut Wikipedia filtert er durch ein ausgeklügeltes Membransystem 99,99 % aller Schadstoffe aus, einschließlich Bakterien. 1.500 Euro kostet ein Wasserfilter. Nicht viel Geld, wenn man bedenkt, dass wir damit manches Leben retten. jg


Heute in der Süddeutschen



Was für ein hübsches Bild, was für ein süßer Titel, möchte man sagen - aber hier geht es knallhart um Geld. Um viel Geld. In diesen Tagen finden in Brüssel die finalen Verhandlungen zur gemeinsamen Agrarpolitik der EU statt. Wie viel Geld soll in den Umweltschutz fließen? Wissenschaftler sind sich einig: am besten alles! Weil wir die große Politik nicht beeinflussen können, wirken wir im Rahmen unserer Möglichkeiten: in diesem Jahr finanzieren wir Saatgut für zwei Hektar Blühwiesen: eine im Norden, am Rand der Lüneburger Heide - und eine im Süden, in Neuötting/Oberbayern. Bienen und Schmetterlinge werden sich freuen. jg


Sonntag, 21. März 2021

Tag des Waldes



Wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum 🌳

Der 21. März ist nicht nur Frühlingsanfang, sondern auch der "Internationale Tag des Waldes", der Ende der 70er Jahre durch die Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Das diesjährige Motto lautet „Wiederherstellung von Wäldern: ein Weg zur Erholung von Natur und Gesellschaft". Es soll die Wichtigkeit der Wälder und Ökosysteme für unser Wohlergehen in unser Bewusstsein bringen. In unserer Sonntagsrunde geht es heute um Bäume. Hier ist der Link, für alle, die Lust und Zeit haben  https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09


Frühlingsanfang


Die Kirschblüte hat begonnen

Nicht bei uns, aber im nördlichen Teil von Japan. Jedes Jahr gibt es dort einen großen Hype um die Kirschblüte, denn das Kirschblütenfest ist einer der Höhepunkte im japanischen Kalender. Gefeiert wird mehr als eine Woche entlang der sogenannten Kirschblütenfront, was geographische Gründe besitzt. Durch die langgezogene Form der japanischen Inselwelt findet die Kirschblüte nicht überall am gleichen Tag statt. In Okinawa kann man schon gegen Ende Januar die Kirschblüten bewundern, auf Hokkaido ist die Blütezeit erst Ende April. Die Kirschblüte wird gefeiert, um sich vom kalten Winter zu verabschieden und das Aufkeimen einer neuen Blütensaison zu genießen. Unter den 100.000 Bäumen, die wir in den letzten Jahren gepflanzt haben, sind viele Obstbäume: Apfel-, Pfirsich-, Mango- und natürlich auch ein paar Kirschbäume. Bis die hier bei uns blühen, müssen wir noch ein wenig warten. jg


Samstag, 20. März 2021

Heute ist Welt Glückstag


Zum Glück!

Das Glück will gepflegt sein. Und oft genug verlangt es förmlich nach Mut, um es herauszufordern. Verwechselt man jedoch den Mut mit Übermut, dann wird das schöne Glück nur zu gerne wieder flüchtig und leicht erleidet man dann das Unglück. Wie kein anderer ist der Orangenbauer auf Mallorca ein mutiger Geselle. Voller Gottvertrauen gibt er seine Ernte in die Hand von Regen, Sonne und Wind. Alles hat er getan, damit seine Ernte erfolgreich wird: Bäume beschnitten, die Erde bearbeitet, neue Energie durch Kompost zugefügt und regelmäßig Wasser gegeben. Und doch, ohne das Quäntchen Glück kann ihm die Blüte verregnen, das Wachstum wegen Wassermangel im Hochsommer gestört werden oder ein übler tierischer Fruchtfeind versaut ihm die Frucht.Wenn das Zusammenspiel aller Eventualitäten ihm dann doch  eine auskömmliche Ernte beschert, braucht er noch ein Quäntchen Glück, dass den wertvollen Inhalt reich an Vitaminen und Mineralien besonders gut schmecken lässt. Wer zu den besonders Glücklichen zählt, kann bald das zauberhafte Spektakel der Orangenblüte in voller Pracht mit allen Sinnen vor Ort zu erleben. Welch ein unvergessliches Glück! Diese besondere Sicht auf das das Glück haben uns Freunde von Fet a Soller auf Mallorca geschickt, wo wir auch in diesem Jahr wieder 1.000 Orangenbäumchen pflanzen lassen. Mehr Informationen zu Orangen-, Oliven-, Mango- und unseren anderen Bäumen in der kommenden Sonntagsrunde um 12 Uhr. Hier gibt es den Zoom Link info@stiftunglife.de



Donnerstag, 18. März 2021

Nachgerechnet



Jeder sollte seinen eigenen Fußabdruck ermitteln

Das geht ganz einfach,  im Internet steht eine Reihe von verschiedenen Klimarechnern zur Verfügung, zum Beispiel dieser hier vom Bundes Umweltamt: https://uba.co2-rechner.de/de_DE/  Ihr werdet vom Ergebnis überrascht sein, vielleicht nachdenken und im besten Fall euer Verhalten ändern: weniger fliegen, weniger Autofahren, weniger Fleisch essen - oder um es positiv zu formulieren: mehr mit der Bahn fahren, das Fahrrad nutzen, regional einkaufen und den Reiz vegetarischer Küche entdecken. Wer noch mehr für die Umwelt tun möchte, kann den Rest kompensieren. Ganz einfach mit einer Spende für unseren Klimakorb, kostet 330 Euro im Jahr pro Person. Damit lebt man klimaneutral (zumindest in der Theorie). Von uns gibt es für jeden Spender einen elektronischen Klimapass. Der ist gut für's Gewissen und für Diskussionen mit der jungen Generation. jg


Mittwoch, 17. März 2021

Bäume und Solar

  

Auf dem Weg zum Klimakorb

Im vergangenen Jahr haben wir viele Bäume gepflanzt. Hier im Bild unsere Pflanzaktion aus dem letzten Jahr in Kan Ni Gyi village. In diesem Jahr werden wir in Myanmar verstärkt Solarprojekte fördern. Damit stärken wir die Idee von einem Klimakorb, mit dem wir die Risiken verteilen und die Kosten pro Tonne CO2 senken. Die gepflanzten Bäume behalten wir natürlich im Auge. Hier ist der Bericht von Min MIn zu Kan Ni Gyi village, near Bagan. The little village has 350 families with 1700 people. And most of them are farmers. We come in this village, when we donated „Marcus and Nicola School" here in the year 2014. Since that time we have a good relationship with the people. Last year in january, we donated 1000 trees:  400 mango trees, 300 star flowers trees and 300 Gant Gaw trees. We gave every family for three trees and the rest we donated to the school and the monastery. Before we donate we explained the people about the climate changes and people are so happy to received the trees. They planted their trees on their own places. And some trees are planted in the school compound. Here you can see the location and all other informations for this village: https://www.stiftunglife.de/bildung/schule2/blog-schule.html?Region=B26


Dienstag, 16. März 2021

Gute Nachricht


Deutschland hält die Klimaziele ein 👍

So hat Corona auch etwas Gutes: 41% weniger Emissionen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Jahr 1990. Die detaillierten Zahlen sind in dem Klimabericht nachzulesen, den das Umweltbundesamt heute veröffentlicht hat. Diese Zahlen übertreffen sogar die im Klimaschutzgesetz vereinbarte Zielmarke. Freuen wir uns über diese gute Nachricht - ohne die Corona Lockdowns wäre das nicht gelungen. Zu einem kleinen Teil haben natürlich auch die 80.000 Bäume beigetragen, die wir im letzten Jahr gepflanzt haben. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben. jg

Herzlichen Glückwunsch



There is no future without nature 🐝

Stiftunglife hat mit einem MUT Büchlein seinen 30. Geburtstag gefeiert, Greenpeace Deutschland feiert auch mit einem MUT Buch. Wir gratulieren zum 40. Geburtstag. Das lesenswerte Jubiläumsbuch ist im Zeitschriftenhandel erhältlich. Unsere Ziele sind ähnlich, auch wenn die Herangehensweise unterschiedlich ist: Greenpeace Anhänger ketten sich an Bäume, damit die nicht abgeholzt werden - wir finanzieren wir den Bau von Kochöfen, damit mehr Bäume stehen bleiben. Unser Dank geht an alle, die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen. Nicht nur mit Worten, sondern mit Taten. Frei nach Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes, außer DU tust es! jg


Montag, 15. März 2021

Ersten, zweitens, drittens...



Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Grünen haben bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg einen klaren Erfolg gefeiert. Das lag an der Person Kretschmann. Der 72-Jährige überzeugte auch die ältere Generation. Dabei war sein Wahlprogramm, wie er es im Heute Journal vorstellte, einfach zu merken:
1. Klimaschutz
2. Klimaschutz
3. Klimaschutz


Samstag, 13. März 2021

Die Grundsätze der Stiftung


Rein statistisch gesehen dürfte uns Punkt 15 ein paar Spenden kosten 

Es kann gefährlich sein, für oder gegen eine Sache zu stehen. Viele jungen Menschen in Myanmar erfahren dass in diesen Tagen sehr schmerzlich. Jeden Tag höre ich von unseren Studenten, wie sich Angst und Schrecken in goldenen Landverbreiten. Nicht nur in Yangon und Mandalay, auch in kleineren Orten regiert die Gewalt. Da kommt man ins Grübeln, ob sich die Neutralität der Stiftung aufrecht erhalten lässt. In Abwägung der Argumente kommt man leider zu der Erkenntnis, dass Neutralität hier das geringere Übel ist. Anders ist es in Deutschland, denn bei uns herrscht Meinungsfreiheit. Diese Freiheit nutzen wir für die Festlegung unserer Grundsätze. Unter Punkt 15 zeigen wir eine klare Haltung gegen Rechts. Rein statistisch gesehen dürfte uns das ein paar Spenden kosten - aber es schützt unsere Werte. jg

Freitag, 12. März 2021

Ziel erreicht...?!


Bäume pflanzen, um das Klima zu retten 

In den ersten dreißig Jahren der Stiftung haben wir 20.000 Bäume gepflanzt - im vergangenen Jahr waren es 80.000 Bäume!  Alles zusammen 100.000 Bäume. Das ist gut für die Umwelt und gut für die Seele. Wir danken allen, die uns unterstützt haben. Jetzt möchten wir Euch zum nächsten Ziel mitnehmen: 100.000 100.000 Kochöfen + 100.000 Solarzellen* wollen wir realisieren. Mit dem Drittelmix stellen wir unseren Klimaschutz breiter auf, kompensieren mehr CO2 und verbessern das Kosten/Nutzen Verhältnis pro Tonne CO2. Natürlich werden wir auch weiterhin Bäume pflanzen - und noch wichtiger: wir werden darauf schauen, dass unsere Bäume gehegt und gepflegt werden. jg

* eine Solarlampe hat eine Zelle, eine SolarWasseranlage hat 30 Paneele mit 1.800 Solarzellen. 
Bis heute haben wir die Hälfte der 100.000 Solarzellen installiert (22 SolarWasseranlagen + 10.000 Solarlampen) 


100 von 100.000


Unser Baumzähler hat die 100.000 übersprungen

Wir pflanzen in Mexiko und Myanmar, in Spanien und in Derichsweiler. Dort haben  Barbara und Andreas Apfelbäume verschenkt. Alte, regionale Apfelsorten, die leckere Äpfel geben und den Tieren Nahrung und Unterschlupf  bieten. Es wird eine Streuobstwiese mit Lebensmöglichkeiten für viele Organismen. Es wurden Hochstämme gewählt, die 80 bis 100 Jahre Lebenserwartung haben. Bei der Sortenauswahl wurde auf regional typisch Früchte geachtet, die vom Aussterben bedroht sind. Alte Sorten sind robust und an das lokale Klima angepasst. Wir haben uns gerne mit 2.000 Euro an den Kosten beteiligt. jg


Mittwoch, 10. März 2021

Solarlight



Licht in dunklen Zeiten

Das Bild ist vor fünf Jahren entstanden. Da konnten Hannah und Min MIn noch unbeschwert lachen Bei der Präsentation unserer Solarlampen. Links die Lampe mit dem kleinen Solarpanel - rechts die gleiche Lampe + powerbank und großem Solarfeld. Wir kaufen sie Lampe für zehn Euro (mit powerbank 20 Euro) ein und verschenken sie an die Dorfbewohner, wenn die eine kleine Spende für unser Maintenancekonto geben. Mit den Solarlampen sparen die Familien das Geld für Kerzen und Petroleum. Gut für die Menschen und gut für die Umwelt. jg

Was machen die Bienen?

 

Die Bienen warten auf den Frühling

In den kalten Wintertagen verlassen die Bienen ihren Stock nicht, sie leben von ihrem Vorräten. Selbst bei Minusgraden halten sich die Bienen warm: durch Muskelzittern und enges Aneinanderkuscheln heizen sie sich auf. Im Stock herrschen dann immer noch Temperaturen von über 20°. Im Sommer sind es dann 35°. Während Menschen und Bienen auf den Frühling warten, bereiten wir zwei Pflanzflächen für Blühwiesen vor: einen Hektar in der Lüneburger Heide und eine große Fläche in Oberbayern. In vier Wochen kann gesät werden, wir werden berichten. jg

Donnerstag, 4. März 2021

Bäume pflanzen


Nur eine Stunde von München entfernt

Es reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun: um Bäume zu pflanzen braucht man Zeit und Geld - und das passende Stück Land. Hier im Bild kamen alle drei Dinge vor ein paar Tagen zusammen: der Waldbesitzer, die Stiftung und ein wunderbares Stück Land im Ostallgäu. Von der Lage ist dieses Aufforstungsgebiet das perfekte Gegengewicht zur Uckermark, wo wir im letzten Jahr gepflanzt haben. Der Boden ist schon vorbereitet. Auf gut einem Hektar werden in den nächsten vier Wochen gut gemischt 6.600 Bäume gepflanzt: Erlen, Ulmen und Eichen sind schon bestellt. Wir freuen uns auf eine Besichtigung im Sommer: für gut trainierte Münchner Freunde der Stiftung ist dieses Ziel auf mit dem Fahrrad zu erreichen 😊 jg

Dienstag, 2. März 2021

Warum Kochöfen...?



Den Holzverbrauch reduzieren

Bäume pflanzen ist gut, aber wir müssen auch schauen, dass weniger Bäume umgehauen werden. In vielen Entwicklungsländern wird noch mit Holz am offenen Feuer gekocht. Durch den Bau von einfachen Öfen halbieren wir den Holzverbrauch und ersparen der Umwelt eine Tonne CO2 pro Jahr. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt. Auch in diesem Jahr finanzieren wir den Bau von tausend Kochöfen in Nepal. 12 Euro kostet ein Ofen. In diesem Projekt arbeiten wir mit den Ofenbauer eV zusammen, die langjährige Erfahrung in Nepal haben. Diese Erfahrungen aus dem Ofenbau wollen wir nach Myanmar übertragen. Auch dort wird noch viel am offenen Feuer gekocht. Für jeden abgerechneten Ofen in Nepal gibt es ein Bild, auf dem Ofen, BesitzerIn und Seriennummer zu sehen sind. jg

Samstag, 27. Februar 2021

Netzwerke pflegen


Ruhig weitersagen...

Heute war ich bei einer Lions Diskussionsrunde. Da ging es um die Frage, wie man einen Freundeskreis pflegt und erweitert. Diese Frage dürfen wir uns natürlich auch in der Stiftung stellen. Christiane, Klaus und Tom haben eine einfache Lösung dafür gefunden: sie erzählen ihren Freunden von der Stiftunglife - von den Themen, den Projekten und den netten Menschen. Wenn ihr das auch machen wollt, stellen wir gerne ein paar kleine MUT Büchlein zur Verfügung. Neue Menschen beleben jeden Freundeskreis, besonders wenn sie interessiert und jung (geblieben) sind.


Freitag, 26. Februar 2021

So verbessern wir unsere Ziele



Bäume 
pflanzen, um das Klima zu retten ! ?

Mit dieser Devise sind wir vor zwei Jahren gestartet. Zeit für eine kleine Zwischenbilanz: rund 80.000 Bäume haben wir in vergangenen Jahr gepflanzt.  Das ist gut für die Umwelt und gut für die Seele. Schaut man auf die CO2 Reduktion, kommt man nur zu einem mittelmäßigen Ergebnis, denn

- Bäume brauchen zehn Jahre, bis sie CO2 in nennenswerten Umfang einspeichern
- Kochöfen sind im CO2 Kosten/Nutzen Verhältnis wesentlich besser als Bäume
- Solarlampen geben Licht und sparen CO2 vom ersten Tag an

Diese Erkenntnis führt zu folgendem Ergebnis: auch in Zukunft werden wir Bäume pflanzen, weil wir der Natur und den Menschen Gutes tun wollen. Daneben bieten wir für den gezielten CO2 Ausgleich  einen Klimakorb an. Mit dem werden Bäume, Kochöfen und Solarprojekte finanziert. Damit stellen wir unseren Klimaschutz breiter auf und verbessern das Kosten/Nutzen Verhältnis. Ein kleiner Klimakorb enthält zehn Bäume + zehn Kochhöfen + zehn Solarlampen. Damit werden zehn Jahre lang 15 to CO2 pro Jahr kompensiert. Der kleine Korb kostet einmalig 330 Euro. Der mittlere Korb kompensiert die doppelte Menge und kostet doppelt so viel. Der große Korb kompensiert 45 t pro Jahr und kostet einmalig 990 Euro. jg

Mittwoch, 24. Februar 2021

Waldzustandsbericht aktuell



Dem deutschen Wald geht es so schlecht wie seit 1984 nicht

Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht hervor, der gerade veröffentlicht wurde. Ursachen sind die Dürre der vergangenen Jahre, Stürme und Schädlinge. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil der Bäume mit intakten Kronen nur noch 21 Prozent. Der Staat hilft mit insgesamt 1,5 Milliarden, damit Waldbesitzer und Forstwirte die Wälder umbauen. Wenn man die richtigen Bäume aussucht, kann man die Wälder an den Klimawandel anpassen. Mit der Anpassung der Menschen, die hier leben wollen, wird es schwieriger werden. Wir tun, was wir können, wir pflanzen alle 9 Minuten einen Baum - in Deutschland und in der Welt 🌳 

Heute um 20.15 Uhr auf 3sat


Das Geheimnis der Bäume

Unter der Regie von Oscar-Preisträger Luc Jacquet sind wir in eine Welt natürlicher Wunder eingeladen. Der Dokumentarfilm zeigt Regenwälder und das Zusammenwirkens von Pflanzen und Tieren. Der Film macht die Evolutionsgeschichte eines Urwalds und macht Bäume als Lebewesen begreifbar. Ameisen werden zu Untermietern und Verteidigern riesenhafter Bäume, Insekten lassen sich von Pflanzen an der Nase herumführen, und Urwaldgewächse fungieren als Regengötter. Der Film erforscht die Weisheit der Bäume und führt hinein in die Tiefen des tropischen Dschungels, in denen die Tiere über den Raum und die Bäume über die Zeit herrschen. "Das Geheimnis der Bäume" beweist, dass Entwicklungsbiologie auf die große Leinwand gehört - und ins richtige Leben: seit Anfang des Jahres pflanzen wir alle 9 Minuten einen Baum. Bis zum Jahresende werden es fast 60.000 Bäumen, die wir pflanzen (lassen) immer nur dort, wo wir die langfristige Betreuung durch persönliche Kontakte sichern können. jg