Klima und Umwelt

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Wir finanzieren verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent in die Projekte.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege, in Myanmar und in Mexiko pflanzen, pflegen und erhalten wir Bäume.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Plastik vermeiden/recyceln
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Montag, 6. Juli 2020

Bäume pflanzen in Bagan


Jeden Monat pflanzen wir tausend Bäume in und um Bagan

Es ist Regenzeit in Myanmar und damit die beste Gelegenheit Bäume zu pflanzen. In diesem Monat pflanzen wir gemeinsam mit den Dorfbewohnern von Myauk Taw Village. Die Bilder hat Ko Min Min geschickt. In dem kleinen Dorf nah zum Mt. Popa haben wir vor ein paar Jahren die Amelie School gebaut. Wenn wir zukünftig unsere Schule besuchen, schauen wir natürlich auch nach den Bäumen. Schulen, Toiletten, Händewaschen, Solar und Bäume - unsere Projekte ergänzen sich sinnvoll. Wir helfen den Dorfbewohnern bei ihrer Entwicklung zum  „Five star village" 

Bäume pflanzen im Delta



Jeden Monat pflanzen wir tausend Bäume im Delta

Es ist Regenzeit in Myanmar und damit die beste Gelegenheit Bäume zu pflanzen. In diesem Monat pflanzen wir gemeinsam mit den Dorfbewohnern von Bona Da Yake Village. Die Bilder hat Ko Naing geschickt, in dem Dorf bauen wir gerade die Together School. Wenn wir zukünftig unsere Schule besuchen, schauen wir natürlich auch nach den Bäumen. Swimming Doctors, Schulen und Bäume - unsere Projekte im Delta ergänzen sich sinnvoll. jg

Sonntag, 5. Juli 2020

Als ich noch klein war, kam der Doktor jede Woche zu uns ins Haus um nach der Oma zu sehen. Ärztliche Hausbesuche sind selten geworden (alte Omas, die in der Familie betreut werden auch) Es schwingt also ein wenig Nostalgie mit, wenn wir unseren Freunden und Spendern Hausbesuche anbieten - von Menschen und Projekten erzählen, von Ideen und Veränderungen. Wir pflegen diesen altmodischen Weg persönlicher Bindung in digitalen Zeiten mit Vergnügen. Termine können jederzeit vereinbart werden, ein Anruf genügt: 0172 45 477 41

Dienstag, 30. Juni 2020

Schornsteinfeger bringen Glück


In Nepal leben 75 % der Bevölkerung auf dem Land. Auf dem Land ist es für die Frauen normal, auf offenem Feuer zu kochen. Jede Familie verbraucht einen mittelgroßen Baum als Feuerholz pro Jahr. Deshalb werden Wälder abgeholzt. Effiziente Öfen reduzieren den Holzbedarf um 80 % und erzeugen keinen Rauch. Wir finanzieren in diesem Jahr den Bau von 1.000 sparsamen Öfen in Nepal. Öfen mit Maintanance Service: es kommt regelmäßig ein Schornsteinfeger ins Haus. Die bringen Glück, auch in Nepal. Wir hoffen auf viele gute Erfahrungen, die wir aus dann im nächsten Jahr in unsere Dörfer nach Myanmar bringen können. jg


Montag, 29. Juni 2020


In diesen Tagen erreichen uns viele schöne Bilder und Berichte von Blühwiesen - dieser hier aus der Passauer Neuen Presse. Jedes Bild zeigt uns, dass die Samenmischungen in die richtigen Hände gekommen sind. Vielen Dank an Theresia und André, die dieses schöne Insektenparadies im letzten Jahr angelegt haben. jg

Freitag, 26. Juni 2020

Gut für uns - gut für die Umwelt





Waldbaden ist der neueste Wellness Trend

In diesem Sommer wollen die meisten Deutschen die Ferien in Deutschland verbringen. Weil es eng werden könnte auf Sylt, in Mecklenburg und Oberbayern, empfehlen wir einen Ausflug in den Wald. Was sich auf den ersten Blick unspektakulär anhört, ist zum neuen Wellness Trend geworden: Spazierengehen unter Bäumen und den Wald mit allen Sinnen genießen. Wer dabei seine Liebe für die Natur entdeckt, wird vielleicht auch ein paar Bäume spenden 😊


Donnerstag, 25. Juni 2020

CO2 vermeiden/3



Mittwoch, 24. Juni 2020

CO2 vermeiden/2

Solange Energie reichlich verfügbar und billig ist, stellen Menschen damit unvernünftige Dinge an. Sie bauen Skischanzen in der Lüneburger Heide und sie sorgen dafür, dass die Schalen von Apfelsinen ebenso orange Farben sind wie deren Fluchtfleisch. Dabei sind reife, saftige Apfelsinen, Zitronen und Mandarinen außen grün. Doch weil Europäer grüne Südfrüchte für unreif halten, begasen die Erzeuger die Früchte mit Äthylen, dass mit viel Energie aus Erdöl gewonnen wird – obwohl Aroma und Haltbarkeit darunter leiden: die Vermarktungsnorm schreibt eine sortentypische Färbung vor.

Grüne Orangen retten nicht die Welt. Aber sie hätten eine Signalwirkung – sie wären ein gut sichtbares Zeichen im Alltag für den effizienten Umgang mit Energie.

Dienstag, 23. Juni 2020

CO2 vermeiden/2



Eine Emnid Umfrage im Auftrag von Greenpeace stimmt hoffnungsvoll: 81% der Deutschen geben an, das Fliegen nicht vermisst zu haben. Gut so! Falls sich das ändern sollte, falls die Lust am Fliegen doch zurückkehren sollte, empfehlen wir einen Klimaausgleich: 50 Euro für einen Flug in Deutschland, 100 Euro für einen Flug in Europa und 200 Euro für eine Fernreise - pro Person in der Economy. Business kostet das doppelte. Kann man gleich hier spenden https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html wir pflanzen dafür Bäume als Klimaausgleich. jg

Sonntag, 14. Juni 2020

Gut fürs Klima


Wenn jeder Deutsche 1.000 Bäume pflanzen würde

Bäume sind unerlässlich für die Natur und die Menschen. Bäume speichern CO2. Das weiß inzwischen jeder. Aber weiß auch jeder, wie viel Kilogramm CO2 ein einzelner Baum umwandelt?  Wir verraten es gerne: 10 kg im Jahr.  Nächste Frage: wieviel kg CO2 verursacht jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr? Das verraten wir auch: rund 10.000 kg. Der Rest ist eine einfache Dreisatz Aufgabe und bringt uns zu dem Ergebnis: wenn jeder Deutsche 1.000 Bäume pflanzen und dauerhaft pflegen würde* hätten wir alle ein besseres Klima. Das kostet natürlich Geld und Anstrengung, aber es lohnt sich. jg

* nicht jeder von uns hat das passende Grundstück für tausend Bäume und die Zeit, diese Bäume zu pflanzen und zu pflegen. Für 1.000 Euro pro Jahr übernehmen wir diese Aufgabe - eine steuerlich anerkannte Spendenquittung gibt´s dazu.

Mittwoch, 10. Juni 2020

Water Well Project in Ngapali


Dear Mr Jurgen, please see the photo for the water project near Ngapali Beach, that we have financed. They start to us the clean water for washing clothes and General use. They will do the roof for water tank, at the moment they just finish the water pump installation work. They are very happy and very thanks to us. I am waiting the good time, maybe after 15 June will be reduce the Covid situation. That time I can fly to Ngapali and check properly for it and also Mangrove planting project. Another good thing is, that we have finished LEOPOLD School was last week. Thanks and Best regards, Naing Aung

Montag, 8. Juni 2020

Noch ein Beitrag zum Tag des Meeres

So eine Flasche sollte jeder Mensch bei sich haben

Zumindest in unserer Welt - zumindest wenn man unterwegs ist. Natürlich ist es leichter, eine Flasche zu kaufen, wenn man Durst hat und nach der Nutzung weg zu werfen. Um Gewohnheiten zu ändern, muss man einen festen Willen haben. Wer diesen Willen nicht hat, wer nicht bereit ist sich seine eigene Trinkflasche anzugewöhnen, der sollte aufhören über den Plastikmüll zu jammern, der in unseren Meeren schwimmt. Man geht davon aus das in zehn oder zwanzig Jahren mehr Plastik im Meer schwimmt als Fische. jg

Tag des Meeres


Was hast Du getan, um das Meer sauber zu halten?

Anna hat sich gebückt und die Flasche aufgehoben. Sie hat den Plastikmüll mitgenommen und in der gelben Tonne entsorgt. Ein Märchen?
Die Geschichte ist wahr. Die Hotels am Ngapali Beach haben im letzten Jahr gelbe Tonnen aufgestellt. Step für step etabliert sich eine getrennte Entsorgung für den Plastikmüll. Unsere kleine Plastik Recycling Anlage P2 steckt noch in den Kinderschuhen, aber wir sind ganz zuversichtlich, dass wir den ganzen Prozess bis zum Jahresende in Gang bekommen. Soviel zu dem, was wir getan haben. Nun zu dem, was Du getan hast: kaufst Du noch Einweg Plastikflaschen? Bückst Du dich auch, um achtlos weggeworfenen Plastikmüll aufzuheben?


Sonntag, 7. Juni 2020

Summercamp 2020


Auch Bäume müssen gefüttert werden

Das war ein inspirierender Beginn, heute Morgen am zweiten Tag unseres Sommercamps. 30 Studenten haben aufmerksam zugehört, als Jenny Harlen uns gezeigt hat - auch das ist online möglich -  wie wichtig guter Boden für unser Klima ist. Meist schauen wir in den Himmel, wenn wir uns mit dem Treibhausgas CO2 beschäftigen, aber der Blick auf den Boden ist genauso wichtig. Ausgelaugte Böden bringen keine keine Erträge, wir müssen der Erde zurückgeben, was ihr von ihr bekommen. Kein Problem in Hamburg oder München, wo in jedem Haushalt eine Biotonne bereit steht - in Myanmar hingegen fehlen solche Tonnen, die Infrastruktur und das Bewusstsein. Jenny und ihr Team arbeiten daran. Sie bringen verwelktes Laub als Nährstoff zurück zu den Bäumen, sie holen Biomüll aus Restaurants und Hotel, um dem Boden auf natürlichem Weg Nährstoffe zurück zu geben. Nur mineralhaltige, dunkle Erde (hier im Korb links) kann Pflanzen wachsen lassen. Der natürliche Weg ist mühevoll, aber deutlich sinnvoller als der Einsatz von Chemie. Danke Jenny. Dank auch an Jerzy, Khin und Jan, die sich für das Summercamp 2020 engagiert haben. Genau genommen war es ja ein Frühlingscamp, das Summercamp 2020 planen wir für Ende August. Wieder Online und wieder mit guten Ideen für eine bessere Welt.  jg

Freitag, 5. Juni 2020

Gewissensfrage


Was antwortest Du Deiner Tochter, wenn Sie Dich in zwanzig Jahren mal fragt, was Du gemacht hast ?

Wer noch keine konkrete Antwort bereit hat, bekommt nun eine Chance: am letzten Wochenende im Oktober nehmen wir selbst den Spaten in die Hand: unter fachlicher Anleitung wollen wir in der Nähe von Berlin 3.000 Bäume pflanzen. Das reicht bestimmt nicht aus, um die Welt zu retten, aber es ist ein konkreter Anfang. Wer an dem Wochenende keine Zeit hat, wenig Energie oder Rückenschmerzen, darf unsere Aktion gerne mental und/oder mit einer Spende begleiten. Wir freuen uns über jede Unterstützung. jg

Dienstag, 2. Juni 2020

30 Liter Wasser für zwei Cent


Ein Brunnen in Zürich

Dieser hübsche Brunnen wurde 1982 in der Zürcher Innenstadt aufgestellt, als sich dort Wasserfachleute zum Weltkongress trafen. "Die vier Nymphen verkörpern Einfachheit, Güte, Nüchternheit und Nächstenliebe. Sie symbolisieren die internationale Zusammenarbeit im Zeichen der Versorgung aller mit reinem und gesunden Wasser" steht auf einem Schild. Schön gesagt. Heutzutage geht es beim Wasser hauptsächlich um Geld. Wasser ist ein gutes Geschäft. Nestlé kauft Wasserrechte in Entwicklungsländern. Das erlaubt dem Unternehmen, Wasser direkt aus dem Grundwasser abzupumpen. Dieses Wasser reinigt Nestlé und verkauft es dann als abgefülltes „Tafelwasser" in Plastikflaschen. Das Geschäft läuft gut, man verkauft den Menschen ihr eigenes Wasser, die Verkaufspreise werden laufend erhöht. Da ist unser PAUL Wasserfilter nur ein kleiner Tropfen, den wir zu den Menschen bringen. Die Anschaffungskosten liegen bei 1.000 Euro. PAUL reinigt mehr als tausend Liter pro Tag in Trinkwasserqualität - ohne Strom und ohne Chemie. Rechnet man die Kosten von PAUL auf eine ganze Schulklasse um, macht das 2 Cent am Tag. Ohne Plastik, ohne Müll, einfach nur sauberes Trinkwasser. An unseren Schulen in Myanmar haben wir 80 PAUL Wasserfilter im Einsatz. Mehr als 20.000 Kinder profitieren (fast) jeden Tag davon. jg

Sonntag, 31. Mai 2020

Nix gelernt !



Bald haben wir unser altes Leben wieder. Ob das von Vorteil ist, muss sich erst zeigen. Kaum darf die Lufthansa wieder fliegen, bedient sie als eine der ersten Strecken München - Frankfurt. An ökologischer und ökonimischer Unsinnigkeit ist diese Verbindung kaum zu schlagen. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass die Bundesregierung ihre finanziellen Hilfen zukunftsgerechter einsetzt. jg

Donnerstag, 28. Mai 2020

Spiegel Online berichtet




Plastikmüll als recycelbar deklarieren und nach Südostasien schicken, 
ist weitaus lukrativer als den Müll bei uns zur Verbrennung zu bringen.

Etwa 220 Kilogramm Verpackungsmüll verursacht jeder Deutsche pro Jahr. Tendenz steigend! Knapp 40 Kilogramm sind Plastikabfälle, ein Spitzenwert in Europa. Weltmeister der Wiederverwertung nennen sich die Deutschen gerne. Beim genauen Hinsehen ist das ein Mythos: Nur ein Bruchteil der eingesammelten Kunststoffe wird so aufbereitet, dass daraus Plastik gemacht werden kann. Der Großteil wird verbrannt. Schlimmer noch sind die 180.000 Tonnen, die von Deutschland aus auf die Reise geschickt werden. Nachdem China die Grenzen für derlei Kunststoffreste dichtgemacht hat, ist Malaysia zur neuen Müllhalde geworden. Wiederverwertbar sind die verdreckten Plastikreste nur selten. Häufig landen sie auf wilden Müllkippen, manchmal im Meer. Greenpeace hat in Malaysia mehrere Deponien untersucht. Boden- und Wasserproben zeigten: Die illegalen Müllhalden stellen ein enormes Risiko für Umwelt und Gesundheit dar. Da die Halden immer wieder in Brand gesetzt werden, um die Menge an Müll zu reduzieren und Platz für neuen Müll zu schaffen, fanden sich im Boden Rückstände bromhaltiger Flammschutzmittel und Schwermetalle wie Cadmium und Blei. An zwei Standorten fanden die Umweltschützer auch Müll aus Deutschland - Persil-Verpackungen etwa oder Reste der Kirschgrütze von Edeka. Für uns ist der Müll weg, aber wir machen Entwicklungsländer zur Müllkippe unseres Wohlstandsmülls. Wir sind für diese Missstände mitverantwortlich, jeder von uns kann mit ein wenig Aufmerksamkeit Plastik reduzieren! jg

Freitag, 22. Mai 2020



Der neue Baum muss hitzebeständig und genügsam sein. Der Mensch vielleicht auch...

Er soll 39° aushalten können, eine Weile ohne Wasser auskommen, standfest sein, seine Wurzeln sollen nicht viel Platz brauchen: das ist der Baum der Zukunft für die Stadt. Innenstädte sind im Schnitt ein bis zwei Grad wärmer als das Umland (an heißen Tagen bis zu 10°). Der allgemeine Klimawandel treibt die Temperaturen weiter nach oben. Das ist Gift für jene Baumarten, die zur Zeit als Stadtbäume bevorzugt werden: Platanen, Linden, Ahorn und Kastanien. Diese vier Arten machen etwa 50 % des Bestandes in den Städten aus. Häufige Trocken und Hitzeperioden halten sie nicht gut aus. Die bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau hat Alternativen untersucht. Für wärmeren Regionen in Deutschlands ist die Purpuresche geeignet und der Eisenholzbaum. Auch die ungarische Eiche und der italienische Ahorn kommen als Zukunftsbäume infrage. Menschen und Bäume werden sich anpassen müssen. jg

Mittwoch, 20. Mai 2020

Happy World Bee Day ?


Jeder kann was tun, jeder muss etwas tun !

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Mai als World Bee Day erklärt. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen. Ob es ein „Happy Bee Day" wird, das liebt auch in unserer Hand. Es reicht nicht, die Tiere auf Abstand niedlich zu finden. Es reicht auch nicht, zu erklären, das etwas getan werden muss. Veränderungen wird es nur geben, wenn jeder etwas tut. Zum Beispiel Blühwiesen anlegen. Das geht ganz einfach: etwas Samen in die Hand nehmen und aussäen. Auf dem Balkon, im eigenen Garten oder bei Freunden. Die Samenmischung gibt es kostenlos von uns, eine kleine Mail genügt: info@stiftunglife.de

Sonntag, 17. Mai 2020

Vielfältiger Nutzen


Unser Mangroven Projekt in Ngapali

Genau gesagt liegt das Naturschutzgebiet, in dem wir uns engagieren, zwei Autostunden südlich von Ngapali. Das Bild entstand bei einem Projektbesuch Anfang des Jahres. Inzwischen haben wir 5.000 Euro nach Myanmar überwiesen, das Geld ist im Projekt angekommen, 12.000 Mangroven werden in den nächsten Wochen gepflanzt. Auf der Welt sind 60.065 verschiedenen Baumarten bekannt, die Mangroven nehmen eine Sonderstellung ein: sie wachsen nur in den Tropen, kommen mit Salz- und mit Süsswasser zurecht, sichern die biologische Vielfalt in Küstengewässern und speichern extrem viel CO2. Hier sind die Nachricht von Dr. Maung Maung, dem Leiter des Naturschutzgebietes und unserem Projektleiter Naing Aung: 

Dear Sayar Ko Naing, I would like to send my ID Card.We had arranged to collect some suitable mangrove species in Gwa since April. Yesterday we were in Gwa to carry 12.000 mangrove propagules. I apologise you for late response, because my son got severe sweating and giddiness.I hope you will find the Global Treasure Bank yesterday.This is the only one bank in Kyeintali. With Best Regard. Dr. Maung Maung Kyi - Dear Dr Maung Maung, I just transfer the money now , amount is 7,200,000 MMK . Please see the attachment. Thanks and best regards, Naing Aung

Montag, 11. Mai 2020

Was macht unser Team in Myanmar?


Das war Anfang des Jahres, als wir im Januar die HahnAir II School im Delta eingeweiht haben 

Inzwischen sieht die Welt anders aus, auch in Myanmar. In vielen Bereichen ist das Leben zum Stillstand gekommen. Wer arbeiten muss, oder reisen will, braucht gute Gründe und eine schriftliche Genehmigung. Schulen und Unis sind geschlossen, hier und da gibt es Angebote für online-learning. Die Bauarbeiten an unseren Schulen und SolarWasseranlagen ruhen seit Ende April, auch die Swimming Doctors müssen eine Pause einlegen. Ab Mitte/Ende Mai könnten das Leben langsam wiederkehren. Mit dem Beginn der Regenzeit ist das die beste Zeit um Bäume zu pflanzen - alle sind ganz zuversichtlich. Die wichtigste Nachricht zum Schluss: alle Freunde und Mitarbeiter sind gesund. Wir bezahlen alle Löhne und helfen mit kleinen Beträgen, wo gerade „Not am Mann" ist: bei den Bauarbeitern, die jetzt nichts zu tun haben und bei Tourguides, die keine Arbeit haben. jg

Freitag, 8. Mai 2020

Freude für die Bienen




Wer Obst ernten möchte, braucht Bestäuber im Garten. 

Wolfgang hat im letzten Jahr unsere Blühsamenmischung in seinem Garten ausgesät. Das war ein guter Anfang. Wichtig sind neben den richtigen Pflanzen nun auch noch Nisthilfen, um Bienen und Hummeln anzulocken. Wie ein Bienenhaus oder Insektenhotel aussehen sollte und wo der ideale Standort dafür ist, erklärt Wolfgang gerne den Freunden, die ihren Garten bienengerecht entwickeln möchten. jg 

Mittwoch, 6. Mai 2020

7. Mai, ein Jahr später


Eine Million war das Ziel - zwei Millionen sind es geworden

Jeder tut, was er kann: vor einem Jahr hatten wir uns vorgenommen, eine Million Quadratmeter Blühwiesen anzulegen für Bienen, Schmetterlinge und die vielen nützlichen Bestäuber. Für das Projekt haben wir mit den Fachleuten von Blume2000 in Hamburg kooperiert - die verstehen viel von Blumen und von Bienen. Gemeinsam wurde Saatgut ausgesucht, in Graspapiertüten verpackt und verschenkt: kleine Tüten für den Balkon - große Tüten für den Garten - kleine Säcke für Ackerflächen. 1.000.000 m2 sollten es werden, am Ende war die Nachfrage so groß, dass es doppelt soviel wurden. Weil die Saat mehrjährig ist, wird es bald wieder überall blühen. Vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben. Wir werden die Bienen auch in diesem Jahr unterstützen, eine weitere Million darf gerne dazukommen. 


In und um Celle


Tausend Obstbäume blühen

im Herbst wurden die jungen Bäume an tausend Privatpersonen ausgegeben. Wer sich rechtzeitig beworben hatte, bekam einen Obstbaum geschenkt. Die Cellesche Zeitung hatte die Idee beworben, die Celler Stadtverwaltung hat alles organisiert – und wir haben die Rechnung mit rund 20.000 Euro bezahlt. Nun liegt die Zukunft in den Händen der Gartenbesitzer. Wer sein junges Grün gut pflegt, wird in ein paar Jahren ernten können. Wir werden berichten. Vielen Dank an alle Beteiligten. jg

Dienstag, 5. Mai 2020

Sie brauchen sauberes Wasser



Viel Glück !

Mehr können wir jetzt nicht tun. Der Brunnen, der da gerade gebohrt wird, ist eine kleine nette Randnotiz in unserer Arbeit. Auf dem Rückweg von der JAMASTE Schule wurden wir um einen kurzen Halt gebeten. Wir sollten eine Wasserprobe mitnehmen, der Dorfbrunnen hatte seit ein paar Monaten nur noch gelbliches Wasser. Die Menschen waren verunsichert. Wir haben die Probe mitgenommen. Die Laboruntersuchung in Yangon zeigte einen extrem hohen Cadmiumgehalt: Vorsicht, nicht als Trinkwasser zu gebrauchen. Mit der Nachricht kam Klarheit in die Sache, ein neuer Brunnen muss her. Die Dorfbewohner haben gesammelt, wir haben unseren Teil dazu gegeben und nun können wir nur hoffen, dass die Brunnenbohrung erfolgreich ist. 80 Familien schauen erwartungsvoll auf das Bohrgerüst….

Wir brauchen Visionäre


Man kann seine Bilder mögen, oder auch nicht...

Seine bunten Bilder waren stilprägend. So stark, dass wir sie gleich erkennen, wenn sie von Kindern nachgemalt und interpretiert werden, wie hier im Bild. Dabei war die Malerei nur eine Seite von Friedensreich Hundertwasser - seine andere Seite war in der Natur verankert. Schon in den 70er Jahren hatte er davor gewarnt, dass der Mensch durch Autos und Flugzeuge mehr Sauerstoff verbraucht, als die Wälder zu produzieren imstande sind. Auch der Club of Rome warnt seit den 70er Jahren vor dem Kollaps der Erde - seine Mitglieder fordern mehr Nachhaltigkeit. Bleibt zu hoffen, dass unsere Bundeskanzlerin die Zukunft unserer Kinder im Auge hat, wenn sie heute mit der Automobilindustrie am Tisch sitzt. Wenn wir nach der Krise weitermachen wie vorher, haben wir viel verloren. jg

Samstag, 2. Mai 2020

Die Situation in Burkina Faso

Über den persönlichen Kontakt zu Walter Korn haben wir schon zweimal Solarlampen nach Burkina Faso geliefert. Die Lampen werden dort gut genutzt. Hier ist ein kurzer Situationsbericht von Walter: 

Das Land ist von der Pandemie nicht so stark betroffen wie befürchtet. Es wurden bisher knapp 700 Infektionen bestätigt, wobei die Dunkelziffer ein vielfaches höher sein dürfte, da nur wenige Tests gemacht werden, 50 Todesfälle sind bestätigt. Davon leider drei in unserem Projekt. Die eigentliche Katastrophe sind die Ausgangsbeschränkungen die verhindern, dass die Menschen ihre Felder bestellen können, Vorratshaltung ist nicht verbreitet, die Menschen leben von der Hand in den Mund. Wir haben zum Glück noch rechtzeitig veranlasst, dass auf unser Agrarprojekt eine „Hausmeister Familie" eingezogen ist, diese können nun auch weiterhin unsere Parzellen betreuen, somit ist die Ernte nicht verloren. Zwar entstehen laufende Kosten, dafür gewinnt das Haus mit dem nun fruchtbaren Grundstück eine noch größere Bedeutung für die Versorgung der Region. wk

Sonntag, 26. April 2020

33 gute Taten/31


31 - Jeden Tag einen Baum pflanzen

Corona überdeckt viele Themen - selbst die „Friday vor Future"  Demos, die wurden am Freitag ins Netz verlegt. Samstag war der Tag des Baumen - auch das ist ziemlich untergegangen. „Es reicht nicht das Wissen, man muss auch was tun" hat Goethe gesagt. Bäume zu pflanzen wäre sicher in seinem Sinn. Nie ging es dem deutschen Wald so schlecht wie in dieser Zeit. Trockenheit und Borkenkäfer haben dazu geführt, dass jeder zweite Baum in Deutschland mehr oder weniger krank ist. Eine gute Tat könnte es sein, jeden Tag einen Baum zu pflanzen. Mit dem Spaten in der Hand und einem guten Konzept im Kopf müsste sich das für jeden von uns umsetzen lassen. Wer Muskelkater hat, oder keine Zeit, der spendet 1.000 Euro, dann erledigen wir das gerne: mit Nachweisfoto und Geodaten. Im Bild mein Lieblingsbaum in Bagan. jg

Freitag, 24. April 2020

33 gute Taten/30


30 - Langfristig gedacht 

Corona wird vorbeigehen, das ist die gute Nachricht - die Klimakrise wird sich dann wieder verschärfen, das ist die schlechte Nachricht. Auch in Krisenzeiten muss man langfristig denken und investieren. In Solaranlagen, Kochöfen und Bäume. Am liebsten verschenken wir Obstbäume, die bringen Früchte. Wir kaufen die Bäume in Myanmar vor Ort in Baumschulen und verschenken sie in den Dörfern, in denen wir unsere Schulen gebaut haben. Die Dorfbewohner pflanzen, pflegen und ernten dann auch mal die Früchte. Die „Golden Mango" ist am meisten gefragt. Schon im dritten oder vierten Jahr tragen die jungen Bäume Früchte. Kinder und Erwachsene erfreuen sich an dem leckeren Genuss und wir freuen uns über den Klimabeitrag. Eine echte win : win Situation. Wer 1.000 Euro für eine Baumpflanzung in einem Dorf spendet, dem bringe ich eine dieser leckeren Mangos mit. Versprochen! jg

Freitag, 17. April 2020

Corona oder CO2 ?


Die Autoindustrie ist im Umbruch - Fridays for future auch

Die Wirtschaft drängt nach Aufhebung der Beschränkungen. Wenn wir wieder mehr „normales Leben" haben, haben wir auch wieder mehr Abgas, CO2 und Feinstaub. Die richtige Balance zu finden, ist Aufgabe der Politik. Als kleine Stiftung können wir nur Akzente setzen. Mit unseren 33 guten Taten leisten wir Corona Soforthilfe - mit unsern Umweltprojekten verfolgen wir langfristige Ziele. Beides ist wichtig. jg

Mittwoch, 8. April 2020

Baumprojekt Mexiko



Liebe Freunde, 50.000 Bäume wollen wir in diesem Jahr gemeinsam pflanzen. Unser Projektpartner Rodrigo aus San Cristobal/Mexiko schickt uns dafür Bilder, auf denen man die Herstellung von Pflanzensubstrat sieht. Das Fotos hier im Blog zeigt eines der Gewächshäuser. Das Pflanzensubstrat besteht aus: Pferdedung, zerschredderter Agave, Erde, später kommen noch Hefe und geschredderter Zuckerrohr dazu, bevor das ganze 40 Tage lang gärt und dann der Erde zur weiteren Züchtung der Bäume beigemischt wird. Rodrigo schreibt, dass auch dort das Covid-19 zu Einschränkungen im täglichen Leben führt, es aber trotzdem voran geht. Liebe Grüße, Nico

Freitag, 3. April 2020

33 gute Taten/15


15 - Urlaub im eigenen Land 

Ich bin in Norddeutschland aufgewachsen, zuerst in Hamburg dann in Heide. Die Urlaubsziele meiner Jugend lagen zwischen der Nordsee und der Lüneburger Heide. Verglichen mit den Reisezielen heutiger Jugend hört sich das ziemlich rückständig an - oder klimabewußt, ganz wie man drauf schaut. Heute werben wir für Urlaubsziele, die man klimafreundlich erreichen kann. Ohne Flieger, mit dem Auto, vielleicht sogar mir der Bahn, wenn wir dann wieder reisen dürfen 🙂 jg

Dienstag, 31. März 2020

33 gute Taten/12


12 - Lasst uns Bäume pflanzen

Martin Luther wollte in schwierigen Zeiten ein Apfelbäumchen pflanzen. Das ist ein gutes Zeichen, aber mit einem Bäumchen wollen wir uns nicht begnügen. Der Baumzähler auf unserer Seite hat vor ein paar Tagen die 30.000 überschritten. Bis zum Jahresende wollen wir die 70.000 Obst- und Laubbäume pflanzen, damit wir unser Versprechen erfüllen: wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 🌳 Fast alle Bäume gehen in private Anpflanzungen. Wer unsere Pflanzinitiative mit dem Spaten in der Hand unterstützen möchte, muss sich bitte noch bis zum Herbst gedulden. Alle anderen können jetzt hier direkt online spendenhttps://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html 

Montag, 30. März 2020

33 gute Taten/11



11 - Jetzt wird gehandelt 

Das Brandenburger Tor war am Samstagabend dunkel. Das haben wir gar nicht mitbekommen, das Coronageschehen hat auch die „Earth Hour" überlagert. Seit 2007 wird am 28. März für eine Stunde weltweit an öffentlichen Gebäuden das Licht ausgemacht. Eine von vielen Aktionen im Zeichen des Klimawandels. Für eine Stunde das Licht ausmachen es einfach, reicht aber nicht für einen Klimawandel. Jetzt haben wir alle Zeit. Wir sollten diese Zeit nutzen zum tätig werden, damit wir unseren Enkelkindern später mal erzählen können, was wir für das Klima getan haben. Mehr Bahn fahren, weniger fliegen - und hier ein paar Solarlampen spenden: https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html

Donnerstag, 26. März 2020

33 gute Taten/8



8 - Rettet die Bienen

Seit einem Jahr bekommen die Bienen viel Aufmerksamkeit – und das ist gut so. Lange Zeit wurden die fleißigen Tiere immer weiter an den Rand gedrängt. Wir haben uns in diesem Jahr ein großes Ziel gesetzt: zusammen mit unseren Freunden von Blume2000 wollen wir auch in diesem Jahr Saatgut verteilen für 1 Million m² Blühwiesen. April und Mai sind die besten Monate für die Aussaat. Wir freuen uns über jeden, der die Bienen mit Rat und Tat unterstützt: bitte Blühwiesen anlegen oder für die Bienen spenden, einfach und sicher hier:  https://www.stiftunglife.de/onlinespenden.html 

Mittwoch, 18. März 2020

Corona in Deutschland, in Myanmar, weltweit.



Die aktuelle Lage in Myanmar
"Aktuell gibt es hier niemanden, der sich mit dem Corona Virus infiziert hat", berichtet Capt. Wilk. Die Regierung har die großen Schulferien vorgezogen und alle Schulen geschlossen. Nur ein paar Abschlussschüler sitzen noch in ihren Examen. Alle Kinos sind geschlossen, Veranstaltungen sind abgesagt, auch das Wasserfest. Einreisende aus Deutschland müssen für zwei Wochen in Quarantäne.


Die Arbeit in den Projekten läuft
An unseren Schul- und Solarprojekten in Bagan und im Delta gehen die Arbeiten voran, auch die Bäume werden weiterhin gepflanzt. Die Swimming Doctors sind in diesem Monat sogar zehn Tage länger unterwegs, weil das Wasserfest Mitte April eine (stille) Pause bringt. Anfang Mai beginnt dann wieder die reguläre Route für unser Schiff.


Wir arbeiten Zuhause 
Für viele Menschen ist es eine Umstellung – für uns ist es der Alltag: zu Hause den Laptop aufklappen und schauen, was zu erledigen ist. Weil die Teammitglieder der Stiftung über ganz Deutschland verteilt sind, arbeiten wir virtuell zusammen. Zum Beispiel das Swimming Doctors Team: Wolf lebt in München - Ludger und Joe arbeiten in Celle - Dieter lebt in Berlin. Mail, Internet und Facetime sind die Grundlage der täglichen Zusammenarbeit - und so funktioniert auch die Zusammenarbeit mit den Ärzten auf dem Schiff. Das Büro der Stiftunglife in Celle besteht aus einem Schreibtisch im Büro von Gessner und Raap und einer engagierten Mitarbeiterin: Dörte organisiert neben der täglichen Büroarbeit auch noch die Stiftungssachen, besonders das Herzstück der Stiftunglife, das gläserne Konto - und das notfalls auch von Zuhause. Ein großes Dankeschön an alle, die sich auch in schwierigen Zeiten für die gute Sache engagieren - in Deutschland und in unseren Projekten in Myanmar. jg


Montag, 16. März 2020

Gerade jetzt!



Soll man sich jetzt wirklich um Bäume kümmern?


Martin Luther meinte, dass er ein Apfelbäumchen pflanzen würde, selbst wenn er wüsste, dass die Welt untergeht. So weit sind wir Gott sei Dank noch nicht. Es könnte also eine gute Ablenkung sein, wenn wir uns mit positiven Dingen beschäftigen. Zum Beispiel mit dem Bäume pflanzen. Grundsätzlich ist das gut, aber es macht nur Sinn zu pflanzen, wenn die Bäume auch stehen bleiben. Das ist nicht selbstverständlich, denn in vielen Entwicklungsländern wird mit Holz auf offenem Feuer gekocht. Wie hier auf dem Foto, bei der Schuleröffnung der HahnAir School. Wir zeigen den Menschen, wie man mit ganz einfachen Kochöfen eine Menge Holz sparen kann. Das spart Zeit und Mühe und hilft der Umwelt. Den Bau von 1.000 Kochöfen haben wir bereits finanziert. Der angenehme Nebeneffekt: viel mehr Bäume bleiben stehen. jg

Freitag, 13. März 2020

Kann man - muss man aber nicht

San Pellegrino im Strand Hotel

Noch nie habe ich verstanden, warum Menschen in die Ferne reisen, um sich dort das Tafelwasser servieren zu lassen, das sie bei ihrem Italiener Zuhause auch bekommen könnten. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt die verheerenden Auswirkungen des Tourismus auf die Umwelt - nicht nur mit Mineralwasser, das um die halbe Welt gekarrt wird. Während. Vor drei Monaten hätte noch niemand geglaubt, dass auch auf Flüge verzichten kann. Muss ja nicht für immer sein. Velleicht bringt uns diese Zeit die Erkenntnis, dass die unbeschränkte Globalisierung nicht nur Vorteile hat. Weil sich manche Flüge nicht vermeiden lassen, gibt es CO² Kompensationsangebote. Die gehören heute zum nachhaltigen Reisen. Wenig fliegen und am besten nur mitnehmen, was unbedingt nötig ist. Je leichter der Koffer, desto weniger Emissionen verursacht er. Gerne kleine Hotels buchen, die von Einheimischen geführt werden. Auf Pommes und McDonald verzichte und lieber die kleinen Restaurants abseits der Touristenströme ausprobieren. Dort warten neue kulinarische Eindrücke und es bietet sich die tolle Chance, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Zur Müllvermeidung empfiehlt es sich, die Trinkflasche von Zuhause mitzubringen, statt täglich Plastikflaschen zu verbrauchen. Im Bayview, im Savoy und vielen anderen Hotels kann die eigene Trinkflasche an Refill Stationen mit bestem Trinkwasser nachgefüllt werden. Einheimische Angebote und Dienstleistungen nutzen, denn damit bleiben Arbeitsplätze erhalten. Beim Strandspaziergang einfach einen Beutel mitnehmen und den Müll aufsammeln. Leere Sunlotion Flaschen mit nach Hause nehmen, weil Kunststoff in Deutschland recycelt werden kann. En bisschen Nachdenken und wir haben die Chance, Natur und Kultur für unsere Kinder zu erhalten. jg 


Donnerstag, 12. März 2020

22 Grad, Sonnenschein


Wir pflanzen alle 10 Minuten einen Baum 🌳 

In diesen Zeiten braucht man auch mal gute Nachrichten. Die kommen von den Bäumen, die wir in Deutschland, Mexiko und  Myanmar pflanzen. Das Bild haben wir gerade von Fet a Soller auf der Insel Mallorca bekommen. Dort scheint die Sonne. Unsere jungen Orangenbäume werden bald aus den Gewächshäusern geholt und im Freien gepflanzt. 1.000 Orangenbäume haben wir im letzten Jahr gespendet. Wenn die gut wachsen und gedeihen, kommen in diesem Jahr weitere 1.000 Bäumchen dazu. Mit etwas Glück und guter Pflege werden in zwei bis drei Jahren die ersten Früchte zu ernten sein. Chrissi und Ulrich sind jedes Jahr vor Ort und schauen auf unsere Bäume. jg