Die Satzung

Satzung der
“Stiftunglife “ Gemeinnützige Stiftung für Leben und Umwelt

§ 1 Name. Rechtsform. Sitz
    1) Die Stiftung führt den Namen “Stiftunglife“ Gemeinnützige Stiftung für Leben und Umwelt.

    2) Sie ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts.

    3) Sitz der Stiftung ist Celle.
§ 2 Stiftungszweck
    Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.
    Dazu gehört insbesondere die Förderung

    - von kulturellen Projekten
    - von Bildung und Erziehung
    - des Umwelt,- Landschafts,- und Denkmalschutzes
    - der Jugend und Altenhilfe
    - der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen
    - der Entwicklungshilfe

    Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

    - Vergabe von Forschungsaufträgen
    - Förderung anderer begünstigter Personen
    - Überlassung von Mitteln, Vergabe von Zuschüssen, Unterstützung und Durchführung von Einzelprojekten
    - Förderung sozialer Einrichtungen

    2) Die Stiftung kann bis zu 25% ihres Einkommens dazu verwenden, um in angemessener Weise den Stifter und seine nächsten Angehörigen zu unterhalten.
§ 3 Gemeinnützigkeit
    1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung.

    2) Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4 Stiftungsvermögen

    1) Das Vermögen der Stiftung besteht aus dem Grundstockvermögen.

    2) Dem Stiftungsvermögen (Grundstock) wachsen diejenigen Beträge, Rechte und Gegenstände zu, die von den Förderern der Stiftung mit dem ausdrücklichen Wunsch zugewendet werden, daß sie als Zustiftungen in ihrem Wert zu erhalten sind.

    3) Die Erträge aus den Vermögenswerten sind zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu verwenden. Dasselbe gilt für Spenden, die der Stiftung zu diesem Zweck zugewendet werden. Die Verwaltungskosten der Stiftung sind aus den Erträgen und Spenden vorab zu decken. Die Verwaltungskosten sollen in der Regel p.a. nicht 1% des Grundstockvermögens übersteigen.

    4) Die Stiftung kann ihre Erträge auch in Rücklagen einstellen:

      a) Die Erträge können ganz oder teilweise einer Rücklage zugefuhrt werden, soweit dies erforderlich ist, um die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke der Stiftung nachhaltig erfüllen zu können ( zweckgebundene Rücklage ).

      b) Ein Viertel des Überschusses der Einnahmen über die Unkosten aus Vermögensverwaltung können einer freien Rücklage zugeführt werden ( freie Rücklage ).

      c) Es können Mittel zum Erwerb von Gesellschaftsrechten zur Erhaltung der prozentualen Beteiligung an Kapitalgesellschaften angesammelt oder im Jahr des Zuflusses verwendet werden. Diese Beträge sind auf die nach Abs. b) in demselben Jahr oder zukünftig zulässigen Rücklagen ( freie Rücklagen ) anzurechnen.


    5) Das Stiftungsvermögen ist in geeigneter und ordnungsgemäß gesicherter Weise anzulegen. Die Anlage in mündelsicherer Werten ist nicht vorgeschrieben. Die Begründung einer Vermögensanlage, die auch eine laufende Beteiligung am Verlust eines Unternehmens einschließt, ist ausgeschlossen. Vermögensumschichtungen sind zulässig.
§ 5 Geschäftsjahr
    1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

    2) Sofern die Aufnahme der Tätigkeit der Stiftung nicht mit dem Beginn eines Kalenderjahres zusammenfällt, ist ein Rumpfgeschäftsjahr bis zum nächsten 31. Dezember zu bilden.
§ 6 Vorstand

    1) Der Vorstand besteht aus drei Personen. Für ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied hat der Vorstand in seiner nächsten Sitzung eine Neuberufung vorzunehmen. Die Neuberufung hat einstimmig zu erfolgen. Solange der Stifter dem Vorstand angehört, kann er jederzeit Vorstandsmitglieder abberufen und bestellen.

    Die Mitgliedschaft im Vorstand endet grundsätzlich mit der Vollendung des 70. Lebensjahres - und zwar zum Zeitpunkt der ersten Sitzung des Vorstandes nach Vollendung des 70. Lebensjahres. Jedoch kann der Vorstand die Mitgliedschaft eines Mitgliedes, das wegen erreichen der Altersgrenze ausscheiden müßte, für jeweils ein Jahr - und dann bis zur nächsten Sitzung des Vorstandes - verlängern. Ein Vorstandsmitglied scheidet aus dem Vorstand aus, wenn der Vorstand nach freiem Ermessen durch Beschluß feststellt, daß dieses Mitglied sich einer groben Pflichtverletzung schuldig gemacht hat oder nicht mehr in der Lage ist, seine Aufgaben ordnungsgemäß wahrzunehmen. Der Beschluß muß einstimmig gefaßt werden, das betroffene Mitglied des Vorstandes ist jedoch an der Beschlußfassung nicht beteiligt. Die vorstehenden Regelungen gelten für den Stifter nicht.

    2) Veränderungen am Stiftungsvorstand sind unverzüglich der Stiftungsbehörde anzuzeigen. Die Abberufung und Bestellung von Vorstandsmitgliedern wird erst wirksam mit der schriftlichen Bekanntgabe des entsprechenden Beschlusses an die Stiftungsaufsicht. Sofern die Bestellung durch Zeitablauf endet, bleibt das betreffende Vorstandsmitglied so lange im Amt, bis der Nachfolger bestellt und der entsprechende Beschluß der Stiftungsaufsicht schriftlich bekanntgegeben worden ist.

    3) Mitglieder des Vorstandes können nur natürliche Personen sein.

    4) Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich. Sie haben Anspruch auf Erstattung angemessener Auslagen.

    5) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

    6) Der Vorstand kann eines seiner Mitglieder oder einen Dritten zum Geschäftsführer bestellen. Der Geschäftsführer hat nach näherer Weisung des Vorstandes die laufenden Geschäfte der Stiftung zu führen. Er erhält für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung. Über die Höhe der Vergütung entscheidet der Vorstand. Die Vertretungsbefugnisse des Geschäftsführers sind in einer besonderen Vollmachtsurkunde festzulegen.

    7) Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Die Vertretung der Stiftung durch den Vorstand erfolgt grundsätzlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinsam. Der Vorstand kann aber einzelnen oder mehreren Mitgliedern Allein- oder Gesamtvertretungsbefugnis erteilen. Hierüber ist die Stiftungsaufsicht durch Vorlage entsprechender
    Beschlüsse des Gesamtvorstandes zu unterrichten. Solange der Stifter Vorstandsmitglied ist, ist er alleinvertretungsberechtigt.

    8) Der Vorstand verwaltet die Stiftung nach Maßgabe des Stiftungszwecks und dieser Satzung.
    Dazu gehören insbesondere:

    - die Verwaltung des Stiftungsvermögens,

    - die Vergabe der Stiftungsmittel,

    - Berichterstattung und Rechnungslegung über die Tätigkeiten der Stiftung

§ 7 Jahresrechnung und Wirtschaftsplan
    1. Der Vorstand hat für den Schluß eines Geschäftsjahres eine Jahresrechnung (Einnahmen - und Ausgabenrechnung mit Velmögensübersicht) vorzulegen, die den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften entspricht. Gesetzliche Erfordernisse in diesem Sinne sind insbesondere:

    - die für den Sitz der Stiftung gültigen stiftungsrechtlichen Vorschriften,

    - die einschlägigen steuerlichen Vorschriften.

    2. Die Jahresrechnung ist - soweit der Vorstand einen entsprechenden Beschluß faßt - von einem Wirtschaftsprüfer bzw. einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu prüfen. Die Wahl erfolgt durch den Vorstand.

    3) Der Vorstand hat jeweils - mglichst vor dem 15. Mrz - einen Wirtschaftsplan fr das jeweilige Jahr aufzustellen und hierber eine Beschlufassung herbeizufhren.
§ 8 Satzungsänderung und Auflösung
    1) Beschlüsse die eine Änderung dieser Satzung zum Gegenstand haben, bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes. Eine Änderung kann gegen den Willen des Stifters nicht vorgenommen werden. Sofern der Stifter dem Vorstand nicht mehr angehört, ist seine Zustimmung einzuholen. Ein Beschluß, die Stiftung aufzulösen, bedarf der einstimmigen Beschlußfassung durch die Mitglieder des Vorstandes und ist nur zulässig, wenn die Erfüllung des Stiftungszwecks, unmöglich wird und nicht durch eine Änderung des Stiftungszwecks, die dem ursprünglichen Stiftungszweck möglichst nahe kommt, vermieden werden kann. Bei Beschlüssen dieser Art sollten sich die Mitglieder des Vorstandes so weit wie möglich von den Absichten des Stifters, die der Stiftung zugrunde gelegen haben, leiten lassen. Zu Lebzeiten des Stifters ist seine Zustimmung zu der Auflösung einzuholen, sofern er dem Vorstand nicht mehr angehört.

    2) Die vorgenannten Beschlüsse bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Genehmigung der Stiftungsaufsicht nur, soweit das gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

    3) Vor jeder Beschlußfassung über eine Satzungsänderung, die den Zweck der Stiftung und deren Vermögensverwendung betrifft, ist von den zuständigen Finanzbehörden eine verbindliche schriftliche Stellungnahme einzuholen, damit steuerliche Nachteile vermieden werden.

    4) Bei Auflösung der Stiftung fallt das Vermögen der Stiftung nach Erfüllung aller Verpflichtungen der Stiftung und der mit der Abwicklung zusammenhängenden Aufwendungen an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts für steuerbegünstigte Zwecke. Die Auswahl der Körperschaft trifft der Vorstand durch Beschluß. Die steuerbegünstigten Zwecke der Körperschaften müssen in der Förderung

    - von kulturellen Projekten
    - von Bildung und Erziehung des Umwelt,- Landschafts- und Denkmalschutzes
    - Jugend und Altenhilfe
    - der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen
    - der Entwicklungshilfeliegen.

    Die Vermögensübertragung hat erforderlichenfalls unter einer entsprechenden Auflage zu erfolgen. Entsprechendes gilt bei einer Aufhebung der Stiftung durch die Stiftungsaufsicht oder bei Wegfall ihres bisherigen steuerbegünstigten Zwecks.
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