Historie

Jeder, der ein Kind hat, weiß, wie schwierig es ist, den richtigen Namen zu finden. Wenn er dann gefunden ist, sieht alles ganz einfach aus. Bei der Stiftunglife war das genauso. Es war ja auch ein Kind: 1989 mit Liebe und Sorgfalt in die Welt gesetzt von Jürgen Gessner. Der Name „Life” steht für den Charakter des Kindes: Es soll Leben geben, fördern und unterstützen. Besonders die Leben, die es nicht so glücklich getroffen haben. Die Stiftung hat klein angefangen: 10.000 Euro standen in den ersten Jahren auf der Liste geförderter Projekte inzwischen schütten wir den doppelten Betrag wöchentlich aus. Das Geld kommt von Spender und aus dem Grundstockvermögen: Rund 16 Mio. Euro bringen regelmäßige Zins- und Mieterträge. Alles geht direkt und vollständig in die Förderung von Projekten. Soweit Kosten für Reisen und Verwaltung anfallen, werden die von allen ehrenamtlichen Helfern selbst getragen. In den letzten Jahren haben wir viel Unterstützung von Freunden und Geschäftspartnern bekommen. So ist das Kind über die Jahre groß geworden. Vielen Dank an alle, die dabei geholfen haben.

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1984 Erstes Treffen von Jürgen Gessner und Karlheinz Böhm. Kurz darauf gemeinsamer Medikamententransport
in die Hungergebiete von Äthiopien.
1989 Gründung der „Stiftung Life, gemeinnützige Stiftung für Leben und Umwelt“ durch Jürgen Gessner.
Grundstockvermögen 100.000 DM. Beginn der Zusammenarbeit mit Sven Raap in Celle.
1993 Erste Kontakte mit der Tafelidee und erste Spende an die Hamburger Tafel. Die Stiftung wird operativ tätig:
Gründung des Bundesverbandes Deutsche Tafel unter dem Vorsitz von Jürgen Gessner. Eintragung des geschützten Warenzeichens für die Tafeln
1997 100 Tafeln in Deutschland, erste Fernseh- und Kinospots für die Tafeln. Mercedes, ProSieben, der ADAC und Rewe werden bundesweite Sponsoren. Einladung beim Bundeskanzler zum Abendessen und Gründung der Initiative „startsocial“.
2000 Die Stiftung übergibt die Aufgaben des Bundesverbandes an einen gewählten Vorstand.
Einzelne Tafeln erhalten über ein Förderprogramm finanzielle Hilfen.
2006 Beginn der Zusammenarbeit mit Roland Schütz und den Lions in Deutschland zur
gemeinsamen Unterstützungder Tafeln mit Kühltransportern.
2007 Baubeginn für die Grundschule Dengore/Äthiopien und Unterstützung für das Enat Hospital mit 240.000 Euro größte Einzelförderung der Stiftung. Zusammenarbeit in Myanmar und Einweihung der ersten Schule in der Bagan Area.
2014 Einweihung der 40. Schule in Myanmar und Übernahme von zehn Schulen der Myanmar Foundation. Übergabe des 330. Fahrzeuges an die Tafeln. Förderung von verschiedenen Füchtlingsprojekten. Stapellauf von swimming doctors 2 mit Frau Schadt als Taufpatin.
2015 Einweihung von vier weiteren Schulen in Myanmar. Bau von einem weiteren Schiffsneubau für die Swimming doctors 3. Ausweitung der Flüchtlingshilfen in Deutschland in Zusammenarbeit mit verschiedenen Lions- und Rotary Clubs.
2017 Ehrenamtliche Teams übernehmen die selbständige Projektverantwortung für die vier großen Projekte der Stiftung: Tafeln, Schulen, Studenten und Swimming Doctors. Zum 100jährigen Lionsjubiläum bringt die Stiftung mit den Lions 15.000 Solarlampen nach Myanmar.