Gesellschaft

„Du bist das, was deine Gesellschaft ist.“
Lord Chesterfield, englischer Staatsmann und Schriftsteller
Die Tafeln
Während manche Menschen mit jedem Cent rechnen müssen, werden viele gute Lebensmittel weggeworfen. In fast tausend deutschen Städten sorgen 60.000 freiwillige Helfer für den Ausgleich:
...weiterlesen
Wir schieben Oma
Die Flüchtlinge aus Syrien haben viel deutsche Hilfsbereitschaft zu spüren bekommen, als sie hier ankamen. Jetzt geben diese Menschen etwas in unsere Gesellschaft zurück: sie gehen in
...weiterlesen
Klimaausgleich
Natürlich können auf Trump schimpfen, können bewusster leben, auf manche Autofahrt verzichten, vielleicht sogar auf manchen Flug. Aber wenn wir unser Leben nicht grundsätzlich
...weiterlesen
Aktuelles von den Tafeln, den Omas und zum Klima
Stiftunglife - Gesellschaft

Mittwoch, 18. Juli 2018

Alltagshelden

Die Bilder vom Besuch der Kanzlerin in einem Pflegeheim waren gestern in der Presse zu sehen. Frau Merkel hat mit dem Besuch ihr Versprechen eingelöst. In einer Videobotschaft bezeichnete die Kanzlerin die Pfleger und Pflegerinnen in Altenheimen als die "Helden des Alltags". Während Frau Merkel im Johannesstift in Paderborn war, habe ich mich mit drei Alltagsheldinnen in Celle getroffen: seit einem Jahr gehen Nora, Mervat und Waafra jede Woche für ein oder zwei Stunden in ein Altenheim. Dort kümmern sie sich um Menschen, die sich über ein bisschen Gesellschaft freuen. Wenn das Wetter schön ist, gehen sie raus in den Park mit denen, die im Rollstuhl sitzen. "Wir schieben Oma" heist das Projekt, in dem sich diese drei Frauen engagieren, die vor zwei Jahren als Flüchtlinge nach Celle kamen/jg

Dienstag, 10. Juli 2018

Erwachsen handeln



Erwachsen werden ist das Ziel â€" meine 13jährige Tochter kann es kaum abwarten. Erwachsen handeln ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn die Eltern ein gutes Vorbild sind und sich Zeit für ihre Kinder nehmen. Leider ist es mit der Zeit so eine Sache, immer mehr Aufgaben werden in die Schule verlagert. Die logische Fortsetzung der Seminare „Erwachsen werden“ ist ein Programm, dass sich an Lehrkräfte wendet die sich Jugendliche und junge Erwachsene kümmern, die über 15 Jahre alt sind. „Erwachsen handeln“ wurde konzipiert, um Schüler aus allgemeinbildenden Schulen zu erreichen und auch junge Erwachsene am Ãœbergang von Schule zum Beruf. Wir unterstützen auch diese Seminare in Zusammenarbeit mit lokalen Lions Clubs/jg

Erwachsen werden

Mönche, Tempel, Gold und traumhafte Sonnenuntergänge – aus Myanmar bekommen wir schöne Bilder von unseren Projekten und von Land und Leuten. Weil die Bilder aus Deutschland alltäglicher sind nehmen wir sie nicht so wahr. Dabei gibt es auch vor der Tür viele tolle Projekte: Lions Quest ist so ein wunderbares Projekt. Mit dem Thema „Erwachsen werden" richtet es sich an Lehrer, die Kinder und Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren unterrichten. Die Lehrkräfte werden geschult, die persönlichen und sozialen Schlüsselkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gezielt zu stärken. Einfach gesagt: unsere Kinder fit zu machen fürs Leben, jenseits von Formeln, Vokabeln und Grammatik. Die Lions fördern diese Fortbildungen für Lehrer seit 25 Jahren. Wir unterstützen die Clubs bei der Finanzierung dieser Zwei Tages Seminare. Gerade haben wir zwei Zusagen gegeben für Lions Quest Seminare in Ludwigsburg und Biberach. Jan kümmert sich bei uns im Team um diese Projekte/jg

Montag, 9. Juli 2018

Vom Geben und Nehmen




Der „World giving Index" ist ein jährlicher Bericht, in dem die Bereitschaft zu spenden in 140 Ländern dieser Erde verglichen wird. Diese Aufstellung hier ist aus dem November 2016, sie zeigt Myanmar auf Platz 1 noch vor Amerika. Natürlich geht es hier nicht um die absolute Höhe des eingesammelten Geldes, sondern es geht um die Frage, wie viele Menschen in der Bevölkerung des Landes bereit sind, zu spenden. Über 90 % der Burmesen spenden gerne. Für die Menschen dort bedeutet das Geben einen glückliche Gelegenheit, etwas Gutes für andere und für das eigene Karma zu tun. Dazu passt der landestypische Dank: in Myanmar bedankt sich derjenige, der gibt 👍



Sonntag, 1. Juli 2018

Lasst uns über Geld reden


Wie war das erste halbe Jahr?
In Zeiten, in denen alle auf die Quartalsergebnisse schielen, darf man mal eine Halbzeitbilanz ziehen. Bitcoins wären eine schlechte Investition gewesen - Aktien aus Tunesien und der Ukraine waren der Renner. Für uns ist das uninteressant, wir dürfen mit dem Anlagevermögen der Stiftung nicht spekulieren. Über 4 Prozent Rendite hat Sven im ersten halben Jahr erwirtschaftet, damit sind wir in dieser Zeit hoch zufrieden/jg

Mittwoch, 27. Juni 2018

Kinder zu Roncalli/2


Es ist immer eine Freude, Kindern ein Freude zu machen
Vielleicht ist Popcorn nicht das Wichtigste an einem Zirkusbesuch, aber irgendwie gehört es dazu. Auch für die 100 Kinder, die wir vor ein paar Tagen zu einem Besuch im Cirkus Roncalli eingeladen haben. Die Düsseldorfer Tafel hat uns zum zweiten Mal geholfen, die  Kinder zu finden, für die ein Zirkusbesuch noch etwas ganz Besonderes ist. Vielen Dank an alle, die geholfen haben, diesen Nachmittag so schön zu gestalten - und an Christian, der das für uns organisiert hat/jg

Montag, 25. Juni 2018

Neue Chance


„Wir Lions haben ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Mitmenschen"
Der Satz ist aus einem Interview mit Christiane Lafeld, 66, Deutschland Chefin der Lions. Weil der Satz auch gut zu uns passt, arbeiten wir so gut zusammen. Nicht mit allen, aber mit vielen der 1.570 Lions Clubs in Deutschland. Gemeinsam haben wir Solarlampen für 100 Dörfer nach Myanmar gebracht - Trinkwasser Filter für Schulkinder gespendet - und viele Kinder in den Cirkus Roncalli eingeladen. Dazu das größte Projekt der letzten 14 Jahre: unsere Zusammenarbeit für die Tafeln in Deutschland. Das war eine echte Win Win Situation: die Lions Clubs waren dankbar, wenn wir Ihren Einsatz verdoppelt haben. Wir waren dankbar, dass die Clubmitglieder die Verwendung unserer Gelder vor Ort überwacht haben. Nach dem Abschluss des Tafelprojektes (gestern haben wir das letzte Auto in München übergeben) eröffnen sich neue Perspektiven für die Zusammenarbeit. Es liegt an den Lions und an uns, diese  Chance sinnvoll zu nutzen/jg



Nummer 421


Kleine Feierstunde heute Vormittag an der Großmarkthalle in München zur Übergabe eines neuen Kühltranporters an die Münchner Tafel. Präsident Christoph Geuther und seine engagierten Freunde vom Lions Club München Opera waren da, gemeinsam mit ihnen haben wir dieses Fahrzeug auf den Weg gebracht - und Roland Schütz, der unsere Hilfe für die Tafeln seit 14 Jahren organisiert. Hannelore Kiethe, die lachende Gewinnerin dieser Aktion, hat sich als Chefin der Münchner Tafel für dieses Foto hinters Lenkrad gesetzt. Nach heutigem Stand der Dinge war dieser 421. Transporter das letzte Diesel Fahrzeug, dessen Anschaffung wir für die Tafeln gefördert haben/jg

Sonntag, 24. Juni 2018

Wofür man Bares braucht


Bei uns in der Kirche freut sich der Pastor, wenn es im Klingelbeutel raschelt. In Schweden spenden die Gläubigen bargeldlos. Der „Kollektomat" gehört in den schwedischen Kirchen zum Alltag, wie hier im Dom von Uppsala. Nach dem Eintippen der PIN ist das Geld weg. Daran hat sich nichts geändert, obwohl die Digitalisierung geradezu anbietet, den Weg des Geldes bis ins Ziel zu verfolgen. Mancher Spender dürfte sich dafür interessieren. So bleibt neben dem Glauben an den lieben Gott nur die Hoffnung, dass seine Stellvertreter auf Erden sorgsam mit dem umgehen, was wir Ihnen anvertrauen/jg

Dienstag, 19. Juni 2018

Weltflüchtlingstag


Im Jahr 1914 hat Papst Benedikt XV. den „Welttag der Migranten und Flüchtlinge" ausgerufen. Es lohnt sich, mal darüber nachzudenken, wie viele Deutsche seit der Zeit aus Deutschland geflohen und in anderen Ländern aufgenommen worden sind. So eine Reflexion wäre ein schönes Thema für die Predigt am kommenden Sonntag, besonders in den bayrischen Kirchen. 

Während die große Politik in diesen Tagen um eine tragbare Lösung ringt, konzentrieren wir uns auf den Alltag. Ahmad und seine Freunde tun viel dafür, dass sie in unsere Gesellschaft aufgenommen werden. Wir unterstützen sie dabei - manchmal mit einem netten Wort, gelegentlich auch mit ein paar Euro für eine Monatskarte oder einen Computerkurs. Das macht Freude hier und dort. Integration braucht Menschen auf beiden Seiten, die bereit sind, sich auf einander einzulassen. Am Ende können Freundschaften fürs Leben daraus werden/jg

Donnerstag, 14. Juni 2018

Heute im SZ Magazin

Jeden Freitag gibt es mit der Süddeutschen das SZ Magazin. Von Journalisten gemacht, die sauber recherchieren und sich auch an kritische Themen wagen. In unserer heutigen Informationsfluss ist das keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Idee zu unserem Tafelprojekt kam vor 12 Jahre durch einen Artikel im SZ Magazin, in dem die 100 ärmsten Deutschen vorgestellt wurden: mit Bild, Namen und Anschrift.

Was für ein glücklicher Zufall, dass gerade heute, mitten in der aufbrandenden Flüchtlingsdiskussion, eine "Frau mit Klasse" vorgestellt wird. Die Frau hat sich vorgenommen, Deutschland zu mögen. Weil sie begreift, dass sie Deutschland genauso braucht wie Deutschland sie. Nur, begreifen dass auch die Deutschen? Es lohnt sich, diesen Artikel über die engagierte Lehrerin zu lesen - nicht nur, wenn man Kinder hat/jg

Montag, 11. Juni 2018

Künstliche Intelligenz


Morgen öffnet die Cebit in Hannover. Künstliche Intelligenz wird eins der Hauptthemen sein auf der weltgrößten Computermesse. Heute sind selbstlernende Computersysteme schon in der Lage Telefonanrufe zu beantworten wie ein echter Mensch. Kann sein, dass Menschen irgendwann nicht mehr gebraucht werden, um Menschen zu betreuen. Da mag unser Modell der Kundenbetreuung etwas antiquiert wirken, denn wir informieren die Freunde der Stiftung am liebsten persönlich. Das mag nicht besonders effizient sein, aber es ist menschlich und entspricht damit seit fast dreißig Jahren den Grundsätzen unserer Stiftung. Wenn die modernen Computersysteme uns helfen, den Weg jeder einzelnen Spende vom Eingang auf unserem Spendenkonto bis ins Projekt zu verfolgen, sind wir gerne dabei. Unser gläserne Konto ist ein guter Anfang, der sich mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Systemen sicher noch verbessern lässt. Wir arbeiten daran/jg 

Sonntag, 10. Juni 2018

Vertrauen


Früher war die Welt einfacher, früher stand Mercedes für Vertrauen und Wertarbeit. Heute schauen wir kritisch auf alle, die uns 100 Prozent versprechen. Besonders, wenn solche Versprechen von Automobilherstellern kommen.

Gestern Abend wurde ich gefragt, wie wir die Verwendung der Spendengelder in Myanmar kontrollieren. Da habe ich von unserem gläsernen Konto erzählt, von unseren eigenen Mitarbeitern vor Ort und unseren direkten Kontrollen. Mein Gesprächspartner war zufrieden, ich war es nicht. Früher wurden Dokumente gefälscht, heute lassen sich Ton und Videoaufnahmen perfekt fälschen. Künstliche Intelligenz macht's möglich. Was uns auf der einen Seite voran bringt, macht das Leben auf der anderen Seite schwierig. Es wird immer einfacher wird, etwas als wahr zu verkaufen, was nicht wahr ist. Kann sein, dass wir in ein paar Jahren soweit sind, dass sich jede Spende über eine Blockchain bis ins Ziel verfolgen lässt. Bis das soweit ist, liegt es in unserer Hand, die Projekte und unser Handeln so transparent zu machen, dass man uns gerne vertraut/jg 

Samstag, 9. Juni 2018

Alles hat zwei Seiten


Früher hat man geschimpft, weil die Kinder und Jugendliche so viel vor den Fernseher gesessen haben. Seid alle ein Smartphone haben, hat sich das Problem fast erledigt. Heute geht es um die viele Zeit, die (nicht nur) Kinder und Jugendliche in sozialen Medien verbringen. Auch unsere Freunde in Myanmar sind täglich auf Facebook unterwegs. Auf Facebook sehen wir täglich, wo sie unterwegs sind und wie sich unsere Projekte entwickeln. Wie hier auf den Bildern, die Naing vor ein paar Tagen von der Verteilung der PAUL Wasserfilter gepostet hat. Danke Naing/jg

Mittwoch, 6. Juni 2018

Was macht eigentlich Ahmad ?


Ahmad strahlt, denn er arbeitet endlich wieder in seinem Beruf - davon durfte ich mich heute in Fulda überzeugen. Die Patienten lieben den netten Zahnarzt aus Syrien. In seiner Freizeit kümmert sich Ahmad um seine Familie und um sein eigenes kleines Projekt. Zusammen mit seinen Freunden kümmern sie sich dreimal in der Woche um alte Menschen, die im Heim leben. Der Name ist das Programm: „Wir schieben Oma" Die Menschen in Bad Salzschlirf sind begeistert und wir hoffen zuversichtlich, dass diese schöne Idee noch viele Nachahmer in Deutschland finden wird/jg 

Samstag, 2. Juni 2018

Teamtreffen auf Föhr

Hier kommt das offizielle Gruppenfoto von unserem Treffen auf der Insel. Es waren drei wunderbare Tage voller Gastfreundlichkeit, Information und Inspiration. In ein paar Tagen gibt es die inhaltlichen Ergebnisse vollständig und in einem Protokoll zusammengefasst hier auf unserer Seite zu lesen. Soviel schon vorweg: das von Ahmad vorgestellte Projekt „Wir schieben Oma" ist so positiv aufgenommen worden, dass wir die Idee weitertragen wollen. Wer Zeit und Lust hat, sich dafür zu engagieren, ist herzlich willkommen. Und noch etwas: auf Anregung von Tilman wird die Stiftung in diesem Jahr alle Flüge von Teammitgliedern nach Myanmar klimaneutral stellen. Das passt gut zu den Themen Klima und Umwelt, in denen wir uns weiter engagieren wollen. Nicht nur in Myanmar, sondern auch vor unserer Haustür/jg

Donnerstag, 31. Mai 2018

Reisefreiheit


Was es heißt, den richtigen Pass zu besitzen, habe ich vor einigen Jahren selbst erfahren. Bei einer Kreuzfahrt durch die Ostsee mußte Oksana - damals noch mit einem weißrussischen Pass - an Bord bleiben, während sich für meinen Pass alle Schranken öffneten. Für Reisen nach Myanmar braucht man (noch) ein Visum. Aber das geht einfach und schnell. Beim letzten Mal hielt ich 32 Minuten, nachdem ich auf „Senden" gedrückt hatte, mein E-Visa in der Hand/jg

Mittwoch, 30. Mai 2018

Gestern in Düsseldorf


Was für ein wunderbarer Auftakt für den Neustart diese schönen Projektes mit Roncalli! 100 glückliche Kinder aus einer Grundschule in einem nicht ganz einfachen Düsseldorfer Stadtviertel, aus Familien, von denen die meisten sich einen Zirkusbesuch kaum leisten können. Mit verbilligten Karten von Roncalli und unserer Hilfe konnten sie es! Die Kleinen waren begeistert und staunten manchmal so sehr, dass sie ganz vergaßen zu klatschen. Begleitet wurden die Kinder von ihren Lehrerinnen sowie einigen Eltern. Zu Fuß ging es zum Zirkus, und zu Fuß ging es auch wieder zurück zur Schule, jeweils 40 Minuten, eine Menge für so kurze Beine!

Ausgewählt wurde die Grundschule durch die Düsseldorfer Kindertafel, die viele Kinder in dieser Schule mit einem warmen Mittagessen versorgt und auch sonst betreut, zum Beispiel mit kulturellen Veranstaltungen hier und dort - ebenso wie die insgesamt 1.800 Kinder, um die die Kindertafel sich in Düsseldorf kümmert. Die Leiterin der Düsseldorfer Tafel und Kindertafel, Heike Vongehr, die diese segensreichen Einrichtungen vor 24 bzw. zwölf Jahren gegründet hat, war heute auch dabei und hat sich zusammen mit uns bei mehr als 35° ins Zirkuszelt gesetzt und in der Pause eine Runde Popcorn ausgegeben. Eine beeindruckende Dame, die Dinge mit großem Engagement bewegt, und dies in einem Alter, in dem die meisten sich in erster Linie um sich selbst drehen. Der Plan ist nun, am 13. oder 20. Juli einer anderen Düsseldorfer Grundschule einen Nachmittag bei Roncalli zu ermöglichen. Die Kindertafel sucht gerade nach der passenden Schule! Und dann ziehen wir im Juli mit Roncalli weiter nach Ludwigsburg/cs 

Donnerstag, 24. Mai 2018

DSGVO


Ab heute ist sie gültig, die neue Verordnung. Alle, die Daten speichern, waren gezwungen sich mit dem Thema zu beschäftigen. "Es ist gut, dass jetzt an vielen Orten ein Frühjahrsputz stattfindet und auch kleine Unternehmen, Vereine oder Blogger sich endlich mal Gedanken machen, welche Daten sie erheben, warum, und ob das wirklich so nötig ist", sagt der grüne EU-Abgeordnete Jan Philipp Albrecht, einer der Mitautoren der DSGVO. Datenschutz ist auch ein Gebot der Höflichkeit. Das Prinzip der Datensparsamkeit, nach dem Motto "so wenig wie nötig", sollte sich in der Grundeinstellung widerspiegeln. Zudem gilt das "Recht auf Vergessenwerden". Daten, die nicht mehr nötig sind, müssen gelöscht werden. Wir verpflichten uns, diese Grundsätze einzuhalten/jg


Mittwoch, 23. Mai 2018

Eine Frage der Verantwortung


In Hamburg werden in diesen Tagen die ersten Schilder montiert. Ob dieser Weg sinnvoll ist, darf bezweifelt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Diskussionen um die Dieselfahrzeuge doch noch dazu führen, dass die Firmen zur Rechenschaft gezogen werden, die betrogen haben. Mit billiger Software Nachrüstung lässt sich das Problem der Euro 5 Diesel nicht lösen. Gemeinsam mit den Lions haben wir 250 Dieselfahrzeuge Euro 5 für die Tafeln auf den Weg gebracht. Für die Tafeln war das ein Glück. Dieses Glück soll aber auch für alle anderen Menschen verträglich sein. Deshalb werden wir uns an den Kosten einer Nachrüstung beteiligen, wenn die Automobilfirmen (in unserem Fall die Firma Ford) entsprechende Hardware Lösungen anbieten. Für uns ist das eine Frage der Verantwortung - es hat aber auch etwas mit dem vielgenutzten Begriff des „nachhaltigen Handelns" zu tun/jg

Montag, 21. Mai 2018

Mensch und Maschine

In ein paar Tagen tritt die neue Datenschutzverordnung in Kraft. Jeder der Daten speichert, muss die neuen Regelungen beachten. Das gilt für Facebook, Instagram, Twitter & Co., das gilt aber auch für uns. Aber es gibt Unterschiede: in den sozialen Netzwerken werden Daten gesammelt, um sie zu verkaufen - bei uns bleiben alle Daten im Haus. Am besten gespeichert in den Köpfen der Menschen, sich um unsere Projekte kümmern. Ein paar von ihnen sind in dieser Bildmontage zu sehen. Wo es notwendig ist, speichern wir Daten auch elektronisch entsprechend den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Wer Fragen dazu hat, oder wissen möchte welche Daten wir von ihm gespeichert haben, bekommt jederzeit vollständige Auskunft/jg

Freitag, 18. Mai 2018

0,5 Prozent


Man kann bei Amazon bestellen - man muss aber nicht. Es gibt viele Gründe dafür und bestimmt genau so viele Gründe dagegen. Allerdings, wenn man bei dem weltgrößten Versandhändler bestellt, dann am besten über die Seite "smile.amazon.de". Die Angebote und die Preise sind mit der Hauptseite identisch, nur spendet das Unternehmen bei Bestellungen über diese Seite 0,5 Prozent des Einkaufspreises an gemeinnützige Organisationen. Die Kunden können verschiedene Organisationen aus einer Liste auswählen, die Stiftunglife ist dort gelistet. Am Mittwoch sind 77,76 Euro bei uns auf dem Spendenkonto eingegangen. Für uns ist das ohne jede Verpflichtung. Ich werde meine Bücher auch zukünftig lieber bei der Buchhändlerin an der Ecke kaufen, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, damit etwas aus der Zeit gefallen zu sein/jg 


Donnerstag, 17. Mai 2018

Nützliche Netzwerke



Das neu aufgelegte Programm „Meet & Greet" für Schüler und Studenten in Myanmar ist eine tolle Idee: es bringt junge Leute in einer wichtigen Phase ihres Lebens zusammen. In dieser Phase lassen sich gemeinsame Erfahrungen, Ideen,Träume und auch Ängste austauschen und zusammen diskutieren. In der Gruppe sind Lösungen und Wege oft leichter zu finden als allein. Und die Suche hat zudem den schönen Effekt, dass sich in vielen Fällen aus Bekanntschaften und ersten Begegnungen Freundschaften entwickeln. Auch das ist immer wieder eine große Hilfe und Unterstützung. Aber dieses Programm hat noch einen weiteren, lebenslangen Nutzen: Ein Netzwerk von interessierten Schülern & Studenten entsteht, das später im Berufsleben, aber auch privat vielfach eine große Hilfe sein kann. Das Vertrauen, das sich in dieser Zeit bildet hält oft ein  ganzes Leben: Dieses Vertrauen und die Verbindungen sind ein wertvoller Schatz für jeden, auch wenn man sich zwischenzeitlich aus den Augen verliert oder vielleicht sogar auf einem anderen Kontinent lebt. Die gemeinsame Suche und das Finden von Lösungen am Anfang des eigenen Lebens verbinden oft ein Leben lang. Also nicht nur nützlich, sondern bereichernd/mm

Montag, 14. Mai 2018

Die Idee


Auf den ersten Blick mag man meinen, dass diese zwei 50 Euro Scheine gleich sind. Stimmt aber nicht, sie unterscheiden sich durch eine Seriennummer. Man könnte also jeden einzelnen Schein verfolgen und sehen wofür ausgegeben wird. Besonders wichtig, wenn es sich um Spendengeld handelt. Jeder Spender möchte gerne wissen, wo sein Geld hingeht – und wieviel von seiner Spende im Ziel ankommt. Mit unserem gläsernen Konto geben wir jedem die Möglichkeit, den Weg Des Geldes bis ins Ziel zu verfolgen. Jetzt arbeiten wir daran, diese Belege mit aktuellen Projektinformationen zu verknüpfen. Müsste doch möglich sein in Zeiten, in denen man jedes DHL Paket bis vor die Haustür verfolgen kann/jg

Die >1< für Arabisch

Tolle Idee : zwei Ärzte haben in Berlin einen telefonischen Dolmetscherdienst für Krankenhäuser eingerichtet. Er könnte Leben retten. Das Projekt wurde vor kurzem im Spiegel (Ausgabe vom 28. April) vorgestellt. Zum Beispiel Arabisch: über eine Berliner Telefonnummer werden gleichzeitig alle Handys der Arabischen Sprachmittler angewählt, die sich für diese Schicht eingeloggt haben. Wer als erster abhebt übersetzt. Ein Team von 190 Ehrenamtlichen übersetzt via Telefon arabisch, persisch, Russisch, Türkisch, vietnamesisch und demnächst noch weitere Sprachen. Die Ärzte erreichen Sie im Wechsel rund um die Uhr. Kinderärztin Lisanne Knop und der Hamburger Arzt Korbinian Fischer haben TRIAPHON gegründet und möchten es nun erweitern. Wir werden dieses Projekt unterstützen/jg

Sonntag, 13. Mai 2018

Happy Morhers Day

Happy Mother's Day to my three mothers and to all Moms in the world. There are so many people responsible for where I am now and these people just did their special roles. To the one who brought me to this world, to the one who raised me to be a responsible person, and to the one who pushes me to be the best version of myself/Angelica, Stiftunglife Student Philippines

Dienstag, 1. Mai 2018

Tag der Arbeit


In Myanmar ist es wie in Deutschland, am Tag der Arbeit haben alle frei. Mit einem kleinen Unterschied: die meisten Arbeiter in Deutschland bekommen den Tag bezahlt, die meisten Arbeiter in Myanmar nicht. Der Mindestlohn in Deutschland beträgt knapp 9 Euro pro Stunde - in Myanmar sind es 30 Cent. Das ist so wenig, dass sogar die Chinesen inzwischen Ihre T-Shirts hier fertigen lassen - bis sich auf der Welt dann jemand findet, der es noch billiger macht. Äthiopien vielleicht. Selbstverständlich bezahlen wir unsere burmesischen Mitarbeiter über Mindestlohn, auch heute am Tag der Arbeit. Wir danken allen, die unsere Projekte unterstützen und es damit für uns möglich machen, ordentliche Arbeitgeber zu sein. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bei Schwangerschaft gehören bei uns dazu/jg

Samstag, 28. April 2018

Es ist ja so bequem...

Heute Morgen in München:
Auf dem Marienplatz wirbt ein überdimensionaler Cafébecher für den bewussten Umgang mit den Ressourcen. Zehn Minuten später dann bei Starbucks am Hauptbahnhof ein Blick ins wirkliche Leben: die fünf Menschen vor mir nehmen ihren Coffee „to go". Das ist Lifestyle, das ist cool, bequem und spart Zeit. Schade für die Umwelt/jg

Donnerstag, 26. April 2018

Heute ist Girls Day 🙂

Einmal im Jahr findet dieser Aktionstag in Deutschland statt, um Mädchen und Frauen zu motivieren, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Unternehmen laden Mädchen ab der 5. Jahrgangsstufe ein, Arbeitsplätze in Handwerk und Technik kennenzulernen. Die Aufmerksamkeit des Tages soll dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in so genannten „Männerberufen" zu erhöhen und einen angenommenen Fachkräftemangel in der Zukunft zu verringern. Der Gerechtigkeit halber gibt es seit ein paar Jahren auch einen bundesweiten Boys Day. Der soll helfen, die Rollenstereotype aufzubrechen. Ob das mit solchen Tagen gelingt? In unserer Stiftung ist das Verhältnis ziemlich ausgeglichen. Dem Tag entsprechend hier unsere Frauenquoten:

Frauenquote bei den Mentoren für unsere Studenten über 50 Prozent
Frauenquote in unserem Studentenprogramm knapp 50 Prozent
Frauenquote im Team der Stiftung knapp 50 Prozent

Mittwoch, 25. April 2018

Datenschutz

Die ganzseitige Anzeige in der Süddeutschen Zeitung von heute ist nicht zu übersehen. Dr.-Ing. Marc Al-Hamas, der links unten unterschrieben hat, ist Mentor für einen unserer Studenten in Myanmar. Ein guter Anlass, ein paar Worte zum Datenschutz zu sagen und zu der neuen Grundverordnung, die ab Mai 2018 gilt. Wir als Stiftunglife werden diese Anforderungen erfüllen - und wir versichern hier ausdrücklich, dass wir alle persönlichen Daten nur im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bei uns speichern. Wir kaufen keine Daten und wir verkaufen keine Daten. Wer glaubt, dass dieses im gemeinnützigen Bereich selbstverständlich ist, der irrt. Wem der Schutz seiner persönlichen Daten wichtig ist, der sollte mal mit CLIQZ beschäftigen. Anders als bei anderen Suchmaschinen sammelt Cliqz keine persönlichen Daten/jg

Sonntag, 22. April 2018

Ein Loblied auf die Lions


Ohne Roland wäre die Welt nur halb so schön - und unsere Tafelprojekte wären nicht halb so erfolgreich. Leider wurde die Fahrzeugförderung von den Dieselbetrügern abgewürgt. Mal sehen, wann wir wieder Luft holen können...

Die gute Zusammenarbeit mit den Lions und dem Lions Hilfswerk hat im Augenblick andere Schwerpunkte: Wasserprojekte in Myanmar - Solarlampen für Afrika und Asien - Kinder zu Roncalli. Mit Lions Quest kommt ein weiteres Gemeinschaftsprojekt dazu. Das richtet sich an Kinder und Jugendliche in Deutschland. Von speziell geschulten Lehrkräften werden die persönlichen und sozialen Schlüsselkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gestärkt. „Erwachsen werden und Erwachsen handeln" ist das Motto. Wir unterstützen das Training der Lehrkräfte. Von Dorothea haben wir gehört, dass sich dieser Einsatz lohnt/jg 

Samstag, 21. April 2018

Hans um Glück



Ahmed, unser syrischer Freund aus Bad Salzschlirf, war am Wochenende zu Besuch in München. Gemeinsam mit 50 anderen Medizinern hat er an dem Treffen der Swimming Doctors teilgenommen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt kommen wir an unserem Lieblingsrestaurant „Hans im Glück" vorbei. Während ich das gastronomische Konzept erkläre, versuche ich mich an das Märchen aus Kindertagen zu erinnern. In dem Moment fängt Ahmad an, seinem Sohn das deutsche Märchen zu erzählen: die Geschichte von dem Mann, der glücklich lebt, nachdem er sich von allem Besitz befreit hat. Ahmad und seine Familie sind seit gut drei Jahren in Deutschland. Ahmad arbeitet seit einem halben Jahr als Zahnarzt, sein Sohn geht aufs Gymnasium, in der Freizeit organisiert Ahmad mit seinen Freunden die Initiative „Wir schieben Oma" in Bad Salzschlirf. Diese Integration hat vorbildlich geklappt, ein echter Zugewinn für unsere Gesellschaft/jg

Donnerstag, 19. April 2018

Große Freude


Wir dürfen wieder Zirkusluft schnuppern🙂 
Mit dem Cirkus Roncalli haben wir eine Neuauflage von unserem Projekt „Kinder zu Roncalli" beschlossen. Weil Verena im Augenblick keine Zeit hat, wird Christian, der Mann von Dorothea, sich um die Koordination kümmern. Hier die Informationen in Kürze: wir bekommen an jedem Roncalli Spielort 100 Karten für zehn Euro. Über die örtlichen Tafeln geben wir die Karten an bedürftige Familien weiter. Für jede Karte bekommt die Tafel einen Euro von den Empfängern. Die lokalen Lions Clubs binden wir wieder gerne in dieses Projekt mit ein. Gestern durfte ich schon mal einen Blick in die Vorstellung werfen. Was für eine Freude, wieder wieder mit Bernhard Paul und seinem Team zusammen zu sein/jg 

Mittwoch, 18. April 2018

Hamburger Jungs

Gesten in Hamburg auf der Mönkebergstrasse: die beiden Herren sehen nicht so aus, als wenn sie die Arbeit erfunden haben - trotzdem bekommen sie ein paar Münzen und ein bisschen mehr Sympathie. Einfach nur mit einer Idee. Statt der üblichen Pappschilder „Ich habe Hunger" kann man bei den beiden (wie bei uns) zielgerichtet spenden. Ich habe mich für „gegen Rechts" entschieden. Ob sich die Mittelverwendung bis ins Ziel verfolgen lässt, lassen wir mal offen...

Montag, 16. April 2018

Tag der Jugendinformationen



Der Tag heute wurde durch die European Information and Counselling Agency ins Leben gerufen. Das war am 17. April 1986, lange vor der Zeit von Facebook und anderen unsicheren Informationsquellen. Der Tag soll das Recht aller Jugendlichen auf Zugang zu objektiver und zuverlässiger Information ins Bewusstsein rücken. Dieses Recht wird in der UN Kinderrechtskonvention Art. 13 anerkannt. Wir geben Jugendlichen die Gelegenheit, sich Ihr eigenes Bild zu machen: mit einem Praktikum bei den Tafeln, oder einer Reise nach Myanmar. Auf dem Foto sind junge Menschen aus Deutschland und Myanmar zu. Sehen. Sie sind Teilnehmer von unserem „Meet & Greet" Projekt, in dem junge Menschen aus verschiedenen Welten zusammentreffen. Sie lernen andere Kulturen kennen, tauschen Informationen und Erfahrungen - und gewinnen so ihr ein eigenes Bild von der Welt. Offensichtlich mit viel Freude/jg 

Sonntag, 8. April 2018

Zum Start in die Woche 🙂



Mittwoch, 4. April 2018

Tag der älteren Generation/1


Heute ist der Tag der älteren Generation. Das ist so etwas ähnliches wie der Muttertag, nur das ist der Umsatz in den Blumengeschäften gleich bleibt. Vielleicht brauchen alte Menschen keine Blumen, sie brauchen ja ohnehin wenig. Vermutlich wird es an diesem Tag wieder einige Ansprachen geben und ermahnende Worte, „die Alten nicht zu vergessen." Viel mehr ist meistens nicht drin. Aber es gibt auch Lichtblicke. Die Initiative von Ahmad und seinen syrischen Freunden gehört dazu. Sie gehen regelmäßig in ein Altenheim in Bad Salzschlirf und nehmen sich eine Stunde Zeit für die Alten, oder zwei. Das ist gut für beide Seiten, denn Ahmad, Hasan, Mohammad, Led und Ahmad lernen dabei Deutsch. Die alten Menschen haben Gesellschaft und kommen mit Glück und Sonnenschein ein bisschen vor die Tür, wie auf dem Foto zu sehen ist. Wir unterstützen Ahmad und seine Freunde – und eine vergleichbare Flüchtlingsinitiative von sechs Frauen in Celle/jg

Dienstag, 3. April 2018

Tag der älteren Generation/2

Auch in Myanmar gibt es alte Menschen. Die meisten von ihnen leben in der Familie und werden von den Familienangehörigen versorgt. Wer keine Angehörigen hat, landet leicht auf der Straße. Eine kleine Rente gibt es nur, wenn man als Verwaltungsangestellter oder Lehrer für den Staat gearbeitet. Wer nichts und niemanden hat, kommt mit etwas Glück zu den „Sister of the Poor" in Yangon. Dort leben 130 alte Menschen verschiedener Religionen friedlich zusammen. Gepflegt und versorgt werden sie von 25 christlichen Schwestern und 40 freiwilligen Jugendlichen. Die leben dort ein Jahr lang, helfen bei allen anfallenden Arbeiten und bekommen dafür ein Dach über dem Kopf und täglich etwas zu essen auch das ist keine Selbstverständlichkeit in diesem Land. Wir unterstützen die Sister of the poor/jg

Freitag, 23. März 2018

Wir schieben Oma

Mein Lieblingsbild diese Woche kommt aus Bad Salzschlirf. Unser Freund Ahmad, hier auf dem Foto in der Mitte, hat es uns geschickt. Seit einem halben Jahr geht er mit seinem kleinen Team regelmäßig in ein Altenheim im Ort. Sie kümmern sich ehrenamtlich um die älteren Menschen. Wenn das Wetter schön ist, wie hier auf dem Foto, gehen sie zusammen an die frische Luft und der Slogan wird wahr „Wir schieben Oma". Eine echte Win - Win Situation: Ahmad und seine Freunde bekommen die Gelegenheit, Ihre Deutschkenntnisse zu verbessern - die alten Menschen bekommen Gesellschaft und Bewegung. Ein tolles Projekt, das unsere Unterstützung verdient, ebenso die syrische Frauengruppe in Celle, die sich dort für alte Menschen engagiert/jg

Donnerstag, 22. März 2018

Zero Waste Hero


Natürlich wissen wir alle, dass es besser wäre, wenn wir weniger Plastiktüten verbrauchen würden. Allerdings, vom Wissen ist es ein langer Weg bis zur Umsetzung. Angelica war „meine" Studentin auf den Philippinen. Ihr habe ich es zu verdanken, dass ich seit Anfang des Jahres einen Einkaufsbeutel in meiner Jackentasche habe. Angelica ist mein Vorbild, mein persönlicher „Zero Waste Hero". Sie kämpft und engagiert sich für Ihre Vision von einer besseren Welt und versucht dabei, viele Menschen mit ins Boot zu holen. Hier ist die Mail der beeindruckenden jungen Frau:

Dear Jürgen, about three months ago, I had a very good meeting with you. Every word I hear from you was a lifetime to keep. I can still remember when you told me regarding the Zero Waste Lifestyle - that the next time you heard about it, you want me to include more people in the advocacy. Just weeks ago, I was chosen to be one of the 30 Greenducators in the Philippines. Here, I was able to promote  and share my insights regarding Zero Waste. Also, I was able to address to the government some projects and actions that might help every city to reduce the waste they are producing. 

Aside from that, I'm also delightful to share that 1,200 people are following my journey on Instagram and almost 500 on Facebook. I am using this platform to grab the opportunity to raise awareness to people regarding their waste on social media. In this way, if they will be able to read one post per day, they will be reminded to be mindful of their trash 365 days a year. This April, we will conduct an upcycling project to the residents of Cavite, Philippines for the collected non-biodegrable waste that the local government has collected. I hope you are all doing fine. Best regards from Manila, Angelica

Montag, 19. März 2018

Heute ist Welt Glückstag

Es gibt es große Glück und das kleine Glück. Die beiden Novizen hier auf dem Foto halten das kleine Glück in ihrer Hand, zwei Solarlampen, die sie von uns geschenkt bekommen haben. Betrachtet man den Weg zum Glück aus höherer Perspektive, dann klingt das so:„Wir brauchen ein neues Paradigma für die Wirtschaft, welches die Gleichwertigkeit der drei Nachhaltigkeitssäulen beachtet. Wohlergehen in puncto Sozialem, Wirtschaft und Umwelt sind nicht voneinander zu trennen. Zusammen definieren sie das globale Brutto-Glück." Ban Ki-moon, UN-Generalsekretär
 Wir werden mit unseren Mitteln weiter für das Glück arbeiten, im Großen und im Kleinen/jg

Kinder, Kinder


Seit fünf Jahren unterstützen wir ein Kinderheim am Stadtrand von Yangon. Die meisten Kinder kommen aus den Konfliktgebieten im Norden. Oft ist ein Elternteil verstorben, manchmal ist die Situation in den Gebieten unklar und die Kinder kommen alleine oder zu zweit in dieses Haus. Jerzy Wilk kümmert sich mit Herzblut um „seine" Kinder. Wir freuen uns, wenn jemand eine Patenschaft für ein Kind übernehmen mag. Die Kinder stellen sich in kleinen Videos selbst vor und wir aktualisieren diese Videos zweimal im Jahr. Renate kümmert sich in unserer Stiftung um das Projekt. Naing ist vor Ort und macht die kleinen Videos. Freunde der Stiftung, die nach Yangon kommen freuen sich, das zu sehen, da steckt so viel Herzblut drin. Auf dem Foto löffeln die Jungs gerade das Eis, das wir bei unserem Besuch mitgebracht haben/jg 

100 Gründe sich zu freuen

image1.jpeg

Wir haben allen Grund uns zu freuen! Warum?
Seid wenigen Jahren sind wir zuständig für unser Studentenprogramm in Myanmar. Zusammen mit Khin kümmern wir uns darum, alles am Laufen zu halten. Aber um ehrlich zu sein, gibt es nur noch wenig zu tun: Unsere 100 Mentoren bekommen Bestnoten von uns! Sie haben in der Regel guten Kontakt zu ihren Studenten, viele Mentoren kennen ihre Studenten persönlich und wir sind schon glücklich, wenn wir den Einen oder Anderen gelegentlich daran erinnern dürfen, dass eine neue Überweisung ansteht. Am Allerschönsten ist allerdings, dass wir inzwischen fast alle persönlich kennen. Es ist ein permanentes Heimspiel! Herzlichen Dank für alles sagen Britta, Dorothea und Khin. Auf dem Foto sehen wir Wolf in Myanmar, vertieft im Gespräch mit seinem Medizinstudenten/ds 

Sonntag, 18. März 2018


Die knapp 10.000 Beschäftigten in der Tabakindustrie erhalten monatlich 600 Zigaretten kostenlos, für diese Zigaretten müssen die Betriebe auch keine Steuern zahlen. Wir lieber sein Bier gesichert haben möchte, arbeitet am besten in der Brauerei: Arbeiter erhalten zweieinhalb Liter pro Arbeitstag, Angestellte 2 Liter, so wollen es die Tradition und der Tarifvertrag. Schön für die, die solche gaben glücklich machen. Bei uns gibt's weder Zigaretten noch Bier, für die Menschen bei der Stiftung engagieren gibt es Lebensfreude. In großen Portionen, jeden Tag/jg


Donnerstag, 15. März 2018

Hamburger Jungs


Gestern in Hamburg, beste Adresse gleich um die Ecke vom Jungfernstieg haben wir uns getroffen und von alten Zeiten geschwärmt: Otto, Peter und ich. Alle drei sind wir Hamburg und der Hamburger Tafel eng verbunden. Natürlich haben wir über Ami gesprochen und über die alten Zeiten, wie vor 25 Jahren alles angefangen hat. Aber wir haben auch einen Blick in die Zukunft gewagt: die Mitarbeiter der Hamburger Tafel können sich gut vorstellen, einen Elektrotransporter in ihren Fuhrpark (derzeit 12 Fahrzeuge) aufzunehmen. „Es wird Zeit, dass wir mit solchen Fahrzeugen Erfahrungen sammeln." sagt Peter (rechts im Bild). Wir wollen diese Initiative bestmöglich unterstützen. Wir waren nicht alleine, Andrea war mit uns in der interessanten Runde, leider nicht mit auf dem Foto, denn sie hat auch die netten Bilder gemacht/jg

Mittwoch, 14. März 2018

Lesetipp

Wenn die Schlagzeilen vorbei sind, lässt das Interesse nach - jedenfalls bei den meisten Menschen. Für manche, Deutsche und Ausländer, waren die Diskussion um die Essener Tafel Anlass, sich ein bisschen mehr für die Idee der Tafel zu interessieren. Ihnen empfehlen wir „feedback". Die Zeitschrift erscheint seit zwanzig Jahren einmal im Jahr. Auf 42 Seiten öffnet sich ein vielfältiger Blick hinter die Kulissen. Die neueste Ausgabe von feedback kann man nicht kaufen, aber man kann sie geschenkt bekommen: eine kleine Mail an juergen@stiftunglife.de reicht. Ich verschicke das Heft gerne, mache gerne ein bisschen Werbung für die Idee der Tafel. Nach 25 Jahren ist es noch immer das beste soziale Projekt, das ich in Deutschland kenne/jg

Dienstag, 13. März 2018

Lösung für die Essener Tafel


„Bad news are good news"
Es ist eine alte Erfahrung, dass schlechte Nachrichten sich schneller verbreiten, als gute. Das wussten die Zeitungsjungen, die wir aus alten amerikanischen Spielfilmen kennen. Wissenschaftler haben gerade bewiesen, dass diese Erfahrung auch in Facebook Zeiten gilt. Die Schlagzeile zählt. Die Nachricht, dass am runden Tisch der Essener Tafel eine Lösung gefunden wurde, muss man im Kleingedruckten suchen (oben links)

Trotzdem hat sich die ganze Diskussion gelohnt. Sie hat eine Armutsdebatte in Deutschland entfacht, die wir weiterführen sollten. Besonders mit dem Blick auf alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern, denn Kinder sind immer die Betroffenen der Armut. Durch die Lebensmittel der Tafel bleibt ein bisschen mehr Geld in der  Haushaltskasse. Damit können Kinder Schulausflüge machen, ein paar neue Turnschuhe kaufen oder mal ins Kino gehen. Auch das gehört zum Leben in Deutschland. Hoffen wir, dass ein bisschen von der Aufmerksamkeit bleibt für die 937 Tafeln und Ihre Helfer. Jeder von den 60.000 ehrenamtlichen Helfern hat unsere Hochachtung verdient/jg 

Montag, 12. März 2018

Was machen Jan und Jürgen ?


Die beiden bereiten unseren Auftritt bei den Lions in Leipzig vor. Jürgen (rechts im Bild) war schon mit dabei, als wir uns im letzten Herbst in Stuttgart auf einem Kongress präsentiert haben. Neu im Team ist Jan. Als Lions Mitglied* weiß er, wie die Lions fühlen und was sie wollen. Bei dem neuen Motto „100 Jahre Lions...und dann?" liegen die Schwerpunkte bei Wasser und Klimaschutz. Das passt perfekt zusammen mit den Wasser/Solaranlagen, die wir zur Zeit in Myanmar bauen. Diese Anlagen bringen den Menschen sauberes Wasser (besonders in Verbindung mit dem PAUL Wasserfilter) und senken den Dieselverbrauch, ein perfekter Beitrag für den Klimaschutz. Dieses Zukunftsprojekt wollen wir in Zusammenarbeit mit den Lions voranbringen/jg 
* Mitglied im Lions Club München Opera

Mittwoch, 7. März 2018

Welt Frauentag/1


Was kann man besseres an so einem Tag tun, als hier drei unserer engagiertesten Frauen vorzustellen. Diese engagierten Lehrerinnen zeigen jungen Mädchen jeden Tag, dass ihnen die Welt offen steht. Nicht nur in Deutschland, auch in Myanmar. In unserem Förderprogramm haben wir fast genau so viele Studentinnen wie Studenten. Bei unserm Alumnitreffen im letzten Jahr haben wir gesehen, das die erfolgreichsten Absolventen mit den besten Jobs und den höchsten Einkommen weiblich sind. Neben Dorothea, Khin und Britta (auf dem Bild von links nach rechts) engagieren sich bei uns im weiblichen Teil des Stiftungsteams: Angelika, Andrea, Annette und Isi, Christiane, Dörte, Khu Khu, Martina, Tina und Ursula. Das ist Frauenpower, für die wir stolz und dankbar sind/jg