Bildung

"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung" John F. Kennedy
Kinder
Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen
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Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue
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Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation doch um ein Vielfaches besser als in
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Aktuelles von Kinder, Schulen und Studenten
Stiftunglife - Bildung

Freitag, 20. Juli 2018

Die Ware Wahrheit



Das Magazin der Süddeutschen Zeitung berichtet heute, wie dubiose Geschäftemacher die Wissenschaft unterwandern und dabei Millionen verdienen – und warum viele Forscher und Unternehmen mitspielen. Interessant zu lesen und natürlich kommt man ins Zweifeln, welche Dinge man glauben kann und welche nicht. Auf unser Dinge übertragen heißt das: Wieviel Geld braucht ein Student im Monat - und was kostet der Bau einer Schule in Myanmar - und wie kann man das belegen. Zu den Lebenshaltungskosten haben wir Menschen befragt, die in Yangon, Madalay und Sagaing leben. Zu den Baukosten haben wir Menschen befragt, denen wir vertrauen: in Myanmar Capt. Than Oo, in Deutschland Dipl. Ing. Udo Klische. Beide haben vollkommen unabhängig voneinander und jeweils mit ihren Möglichkeiten die die Kosten für Material und Löhne unserer Schulbauten geprüft. Beide sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir preiswert und gut bauen. Wir stellen gerne die Details unser Baukosten zur Verfügung – genau so die Auflistung der Lebenshaltungskosten unserer Studenten/jg

Baufortschritt

Schön zu sehen, wie schnell die Bauarbeiten an der Blumlage School voranschreiten. Min Min organisiert die Baustelle und kontrolliert den Bauablauf gemeinsam mit unserem Ingenieur. Es ist das 68. Bauprojekt der Stiftung (incl. der zehn Schulen, die wir von der Myanmar Foundation übernommen haben) Weil wir mit mit jedem Schulprojekt nachhaltig in Verbindung bleiben wollen, brauchen wir Verstärkung in unserem Schulteam. Im Herbst wird Ursula zusammen mit Tina auf die Reise gehen. Gemeinsam werden die beiden unsere Dörfer und Projekte besuchen. Natürlich auch die Blumlage School. Wer Zeit und Lust hat kann sie schon mal den Termin der Eröffnungsfeier notieren: 12 November. Das sind gute Aussichten, wir werden berichten/jg

Montag, 16. Juli 2018

Lebensretter


Es lohnt sich ab und zu durch die Facebook Welt zu scrollen um Neuigkeiten aus unseren Projekten zu sehen. Min Min posted gerne, hier ein paar Bilder vom Besuch der osb Schule. Die Schüler und Lehrer waren ganz glücklich, dass Min Min für jeden Klassenraum zwei Ventilatoren mitgebracht hat. Gut, dass es in dem Dorf Strom gibt. Ganz besonders freut mich das kleine Bild unten rechts: das übergibt Min Min 100.000 Kyat (rund 70 Euro) Monatslohn an unseren Lifesafer (bei uns würde man von einer Toilettenfrau sprechen) Das ist kein beliebter Job – weder in Deutschland noch in Myanmar. Deshalb mussten wir uns etwas einfallen lassen, um eine Frau dafür zu begeistern, den ganzen Tag am Toilettenhäuschen der Schule zu sitzen und darauf zu achten, dass sich alle Kinder die Hände waschen. Mit Seife! Natürlich gibt es für Kinder und Lehrer auch ein frisches Handtuch und ein nettes Wort mit auf den Weg/jg

Samstag, 14. Juli 2018

Zehn Jahre her....

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Wunderbar, zu sehen wie die Zeit vergeht. Dieses Bild wurde vor genau zehn Jahren gemacht (dann digitaler Informationen ist das in den Bildern abgespeichert) Damals waren Min Min und ich noch mit dem Motorbike unterwegs auf der Suche nach den ersten Studenten. Heute sind wir bei der Studenten Nummer 226 angekommen - und im Herbst kommen zwanzig weitere dazu. Die ersten hundert haben erfolgreich ihren Weg gemacht. Khin betreut die jungen Menschen mit Hingabe, Weitsicht und gelegentlicher Strenge - und das ist gut so.  Während wir uns fragen, wie es unseren Studenten aus dem Jahr 2008 wohl ergangen sein mag, was aus ihnen geworden ist, erreicht uns diese Mail:

Dear Mr and Madam,
greeting from Myanmar. I am respectfully writing to you. How are you and your family? I didn't write to you for a long time. Please forgive me. I've worked for Treasury Department under Ministry of Planning and Finance of Myanmar as an Deputy Staff Officer since 2013 after graduation. Last year, I was promoted to Staff Officer for Debt Management Division (DMD) at my Department. As an Officer of DMD, I am responsible for formulating Debt Sustainability Analysis (DSA), Medium- Term Debt Management Strategy (MTDS) and Government Debt Report. That is about my profession. Thanks for your kind supporting me throughout my university life. I got smoothly my degree (especially finance) cause of you. I pray for your health. Warmly wishes to you. Best Regards, Thin Nwe Htwe, Timm* Group (2008) Myanmar 

* TIMM = Trust In Mind and Motivation, so hieß unser Studentenprogramm zu Anfang

Baubeginn

Das Bauprojekt an der Blumlage in Celle ist schon seit einem Jahr abgeschlossen – jetzt beginnen die Arbeiten an dem Blumlage Schule in Myanmar. Die Dorfbewohner haben ihren finanziellen Beitrag gesammelt, die Arbeiten können losgehen. Fundament und Konstruktion haben in die Dorfbewohner schon in Eigenleistung erstellt, so können wir direkt mit den Maurerarbeiten beginnen. Das Wetter ist gut, es regnet nicht viel in Bagan, so dass wir mit einer Fertigstellung bis zum Oktober rechnen können. Wer Zeit und Lust hat, bei der Einweihungsfeier dabei zu sein, ist herzlich eingeladen/jg

Donnerstag, 12. Juli 2018

Keine Nachricht aus Afrika

Vor genau zehn Jahren haben wir den Bau einer Schule in Äthiopien finanziert. Zu der Zeit war ist das größte Projekt der Stiftung: 230.000 Euro sind auch heute noch viel Geld für die Stiftung. Vier Autostunden nördlich von Addis wurden mit dem Geld zwei Schulgebäude gebaut, mit Nebengebäuden, Toiletten und einem Wassertank. Die Feier zur Schuleröffnung war großartig, mit vielen Kinder, Tanz und Gesang. Alle waren glücklich, wie das bei Schuleröffnungen so ist. „Menschen für Menschen" hat das Projekt damals für uns gebaut. Leider haben wir nie wieder was von der Karlheinz Böhm Stiftung und unserer Schule gehört/jg

Dienstag, 10. Juli 2018

Erwachsen handeln



Erwachsen werden ist das Ziel â€" meine 13jährige Tochter kann es kaum abwarten. Erwachsen handeln ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn die Eltern ein gutes Vorbild sind und sich Zeit für ihre Kinder nehmen. Leider ist es mit der Zeit so eine Sache, immer mehr Aufgaben werden in die Schule verlagert. Die logische Fortsetzung der Seminare „Erwachsen werden“ ist ein Programm, dass sich an Lehrkräfte wendet die sich Jugendliche und junge Erwachsene kümmern, die über 15 Jahre alt sind. „Erwachsen handeln“ wurde konzipiert, um Schüler aus allgemeinbildenden Schulen zu erreichen und auch junge Erwachsene am Ãœbergang von Schule zum Beruf. Wir unterstützen auch diese Seminare in Zusammenarbeit mit lokalen Lions Clubs/jg

Erwachsen werden

Mönche, Tempel, Gold und traumhafte Sonnenuntergänge – aus Myanmar bekommen wir schöne Bilder von unseren Projekten und von Land und Leuten. Weil die Bilder aus Deutschland alltäglicher sind nehmen wir sie nicht so wahr. Dabei gibt es auch vor der Tür viele tolle Projekte: Lions Quest ist so ein wunderbares Projekt. Mit dem Thema „Erwachsen werden" richtet es sich an Lehrer, die Kinder und Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren unterrichten. Die Lehrkräfte werden geschult, die persönlichen und sozialen Schlüsselkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gezielt zu stärken. Einfach gesagt: unsere Kinder fit zu machen fürs Leben, jenseits von Formeln, Vokabeln und Grammatik. Die Lions fördern diese Fortbildungen für Lehrer seit 25 Jahren. Wir unterstützen die Clubs bei der Finanzierung dieser Zwei Tages Seminare. Gerade haben wir zwei Zusagen gegeben für Lions Quest Seminare in Ludwigsburg und Biberach. Jan kümmert sich bei uns im Team um diese Projekte/jg

Montag, 9. Juli 2018

Bei Studenten Zuhause


Khin war in den Ferien unterwegs und hat einige unserer Studenten Zuhause besucht. So auch
Win Min Aung, der sich in seinem letzten Jahr seines Lehramtsstudiums befindet. Im September wird er sein Studium beenden. Die Ferien hat er genutzt, um Zeichnen und Malen zu lernen, zudem unterrichtet er die Kinder in seinem Dorf. Seiner Meinung nach ist Kunst wichtig, um ein guter Lehrer zu sein. Dem wollen wir nicht widersprechen/ab 


Donnerstag, 5. Juli 2018

Zehn Kinder



Die ganze Welt atmet auf, die zehn Kindern in Thailand sind gefunden worden. Mehr als eine Woche haben wir alle um das Leben der Kinder gebangt. Das in der gleichen Zeit zehn Kinder im Mittelmeer ertrunken sind, war den Medien kaum eine Zeile wert. Manche Kinder bekommen zu viel Aufmerksamkeit, andere zu wenig. Für die Kinder in Thailand können wir nichts tun, da müssen speziell ausgebildete Helfer ran. Wir können viel für die Kinder tun, die von den Eltern zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Mit unseren Paten Programm bauen wir Brücken zu den Kindern in „unserem" Kinderheim in Yangon. Unsere Paten geben Geld - und Jerzy, Naing und das Team machen das Beste daraus: sie kümmern sich um diese Kinder, damit die auch ihre Chance bekommen/jg


Samstag, 30. Juni 2018

Brieffreundschaften



Das waren noch Zeiten, als echte Briefe hin und hergeschickt wurden. 
Die Elektronische Welt ist schneller geworden, aber die Grundregeln sind gleich geblieben: wer schreibt, der wartet auf Antwort. Das gilt für unsere Studenten genau so wie für Mentoren. In Myanmar hält Khin unsere Studenten "auf Trab", damit sie sich regelmäßig bei den Mentoren melden. Viele Mentoren melden uns, dass das ziemlich gut klappt und dass sich vor allem die Beherrschung der englischen Sprache deutlich verbessert hat. Nun haben sich ein paar Studenten bei uns gemeldet und gesagt, dass sie wirklich alles tun, aber trotzdem keine Nachricht vom Mentor bekommen. Deshalb werben wir hier für ein gutes Miteinander von deutscher Seite - auch wenn wir alle viel um die Ohren haben und die Köpfe voll sind, gibt es immer einen Moment für ein paar Zeilen. Unsere Studenten haben nämlich eine klare Rangfolge im Kopf:

- Toll, wenn man überhaupt einen persönlichen Mentor hat!
- Noch besser, wenn man in Kontakt steht!
- Am besten, wenn man sich irgendwann in Myanmar persönlich kennenlernt!

Freitag, 22. Juni 2018

Was macht eigentlich Philipp?

Philipp macht sauber*, oder besser gesagt: Philipp lässt sauber machen, denn bei ihm erledigen Maschinen diese Arbeit. Zu sehen sind die auf der „Automatica" in München. Eine Fachmesse, auf der die Automatisierung von Herstellungsprozessen gezeigt wird. Philipp Kist und seine Ingenieure in Dresden konstruieren Maschinen, die Dinge staubfrei machen. Zum Beispiel die Glasscheiben unserer Hangys, bevor sie auf die vormontierte Elektronik gesetzt werden. Diese Maschinen gehen in die ganze Welt, jeder Auftrag ist eine Sonderanfertigung. Philipp ist unserer Stiftung seit einigen Jahren als Mentor verbunden - und er hat dafür gesorgt, dass unsere Plastik Recycling Anlage in Myanmar einen Feinstaubfilter hat/jg

* Weil Philipp Fachmann für Sauberkeit ist, hat er sich über unseren Wettbewerb für die sauberste Schule in Myanmar gefreut. Er stiftet den ersten Preis 😊 und wir bedanken uns herzlich.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Reisebericht aus Myanmar/3


Der lange Weg zur ACRONIS Schule hat sich gelohnt. Die Kinder haben gerade Pause als wir ankommen, sie rennen und spielen auf dem großen Spielplatz. Die großen Flammenbäume spenden Schatten und es ist ein angenehmer Ort für eine Schule. Die Kinder haben viel Platz. 
Hier ist es deutlich kühler als in Nyaung Oo. Das Gebäude ist wie erwartet in sehr gutem Zustand, die Kinder von KG – Grade 4 dürfen sich die Klassenzimmer eigen nennen. Sie sind voll besetzt mit jeweils über 30 Kindern. Über die 5 Computer sind sie sehr froh. Der Strom, der mit den Solarpanelen erzeugt wird, ist mehr als genug. Die Lehrerin unterrichtet die Kinder von Grade 6 bis 10 einmal in der Woche eine Stunde. Das ist sehr wenig, aber besser als gar nichts. Die Toiletten sind auch in Ordnung, es gibt Wasser. Obwohl das hier wohl ein Problem zu sein scheint. Denn das Dorf bekommt das Wasser aus einem anderen Dorf. Vor allem der Wasserdruck ist manchmal ein Problem. Das Wasser muss 1km durch eine Leitung laufen, bis es an der Schule ist, das ist sehr weit. Wir werden unseren Solaringenieur untersuchen lassen, ob es möglich wäre im Ata Dorf selbst, wo die Schule liegt, einen Brunnen mit einer Solarpumpe an zu legen. Dann hätte das ganze Dorf Wasser. Jetzt müssen alle mit den Ochsenkarren in das nächste Dorf fahren oder zu Fuß das Wasser dort holen. Nur die Schule ist mit einer Leitung an die Wasserpumpe angeschlossen.Es ist eine Dorfgemeinschaft aus 5 Dörfern, die Schüler kommen auch aus diesen 5 Dörfern. Für PAUL gibt es genug Wasser, es wird in die traditionellen tönernen Gefäße geschüttet und die Kinder mögen das Wasser. Dieses Jahr hat kein einziger Schüler das Matrix Examen geschafft. Auf meine Nachfrage, wie das denn kommt, sagen die Lehrer, dass die besseren Schüler in eine Boarding School gehen und dort ihre Examen ablegen. Um aber im nächsten Jahr ein paar erfolgreiche Schüler zu bekommen, haben sie sich einen Plan ausgedacht: die Kinder werden von den Lehrern abends und morgens früh, nach und vor dem Unterricht unterrichtet werden. Dazu sollen die 23 Schüler mit den Lehrern an der Schule übernachten. Ich wünsche ihnen viel Glück dazu. Zwei Klassenzimmer in einem der älteren Gebäude sind sehr dunkel. Ich überlege mit MinMin ob wir ein paar Wellblechelemente mit durchsichtigen Elementen ersetzen lassen, das brächte Licht in die Dunkelheit/ub
KG- Grade 10
Schüler 381
Lehrer 21
Keine Elektrizität 
ein PAUL
Gebäude 5
Klassenzimmer 14 inkl. Lehrerzimmer
Toiletten 14
8 Lehrer schlafen in einer Hütte auf dem Schulgelände 

Dienstag, 19. Juni 2018

Was macht eigentlich Ursula ?


Ursula ist Teil der „Greening Campaign" in Bagan geworden. Hier im Bild bekommt sie gerade eine Auszeichnung, zusammen mit Min Min, für dieses Engagement. Beide haben nicht nur Geld dafür gegeben, sondern auch selbst den Spaten in die Hand genommen und geholfen, die Baumsetzlinge in die Erde zu bringen. Bei 40° im Schatten kann man da schon ein paar Schweißperlen sehen. Die Bäume sind, wie das Trinkwasser, kleine wichtige Projekte am Weg, um die wir uns gerne kümmern - aber die größte Aufmerksamkeit gehört den Schulen. Ein- bis zweimal im Jahr heißt Ursula durch das ganze Land um gemeinsam mit Min Min unsere 67 Schulen zu besuchen. Überall schauen die beiden nach dem Rechten, unterhalten sich mit den Dorfbewohnern, den Kindern und den Lehrern um herauszufinden, was zu tun ist. Einen Report von jedem Schulbesuch gibt es direkt an die Spender – und auf unserer Website. Danke Ursula 😊

Sonntag, 17. Juni 2018

Reisebericht aus Myanmar/2


Gestern Nachmittag waren wir zu Besuch im Ella Kindergarten. Wir kamen nach Schulschluss, aber Kinder und Lehrer haben auf uns gewartet. Es hat sich gelohnt, wir haben die Kinder mit der deutschen Fahne verziert. Min Min hatte bei seinem Besuch in Deutschland Schminkmaterial für die Fußball WM geschenkt bekommen. Die Fußball WM geht hier auf dem Land allerdings an allen vorbei, denn in diesem Dorf gibt es keinen Strom. Aber die  Kinder sind glücklich mit dem Fußball, den wir ihnen mitgebracht haben. Sonst ist alles in Ordnung. Auch einige Leute vom Dorfkomitee sind gekommen. Sie freuen sich über unseren Besuch. Alles ist sauber und ordentlich, eigentlich habe ich es auch nicht anders erwartet. In einen Klassenzimmer ist die Kindergarten Gruppe, im anderen Raum ist das Klassenzimmer von Grade 1, das die Schüler sich mit den Lehrern teilen. Wir erzählen den Lehrern von unserem Wettbewerb um die sauberste Schule. Sie finden das eine gute Idee und machen gerne mit/Ursula

Espresso

 

Lieber Jürgen, wie immer interessant, den Espresso* zu lesen.
Richtig, das Spielen in der Sandkiste ist die Basis fuer gegenseitiges Verstaendnis und Toleranz und natuerlich die Besuche von den jungen Deutschen, die nach Myanmar kommen. Die 32.8% sind eine klare Aussage ueber den unmoeglichen Zustand des Birmanischen Schulsystem. Jeder weiss es, jeder spricht von schnellen Aenderungen, aber passieren tut so gut wie nichts. Wir werden aus dem Kinderheim im naechsten Maerz 6 Maedels haben und 9 Jungs, die fuer ihr 10 Standard Exam sitzen. Bei den Maedels bin ich sehr positiv, was das Bestehen betrifft, bei den Jungs müssen wir mal sehen, am Ende muss ich sehen, wie ich sie alle unterbringe. Gut das ich die Hotels und die Outlets im Flughafen habe, wo ich sie in Service, Kueche und in den Hotels auch im allgemeinen Wartungsdienst unterbringen kann. So verliere ich nicht den Ueberblick was die Teenager 16 - 18 tun und kann mit meinen Mitarbeitern verhindern, das sie ins Negative abrutschen. Auch Kinder die von MTYC weggelaufen, sind neuerdings mit mir in Kontakt und brauchen Jobs wo sie nicht ausgenutzt werden. Das Strassenleben fuer junge Menschen ist voller Risiken. Drogen sind in einigen Stadtteilen in Gross Yangon ein Riesenproblem. Aber Jammern hilft nicht, wir muessen es gezielt zupacken und es mit Erfolg fuer den Einzelnen beenden. Danke fuer Eure Unterstuetzung bei den Studenten und fuer die Aufmerksamkeit fuer unsere Kinder im HeimIm Moment haben die 15 Exam Kinder jeden Tag Nachhilfe: Unterricht plus Samstags meine vaeterlich Ermahnung zu lernen, nicht fur mich sondern fuer die eigene Zukunft. Ich hoffe, ich bin ueberzeugend genug. In dem Sinne einen schoenen Sonntag aus dem nicht ganz so feuchten Yangon, Jerzy

* Espresso heißt der wöchentliche Rückblick zu den Projekten und den Menschen, die sich in der Stiftung engagieren. Wir versenden den Espresso jeden Samstag per Mail an die Freunde der Stiftung. Bitte bei mir melden, wenn er nicht angekommen sein sollte: juergen@stiftunglife.de
 

Samstag, 16. Juni 2018

Reisebericht aus Myanmar/1


Min Min ist wieder in Myanmar. Ursula ist mitgereist, zusammen sind die beiden jetzt jeden Tag unterwegs, um alle Schulen zu besuchen. Das ist anstrengend in dieser Zeit, in der das Thermometer oft die 40 Grad erreicht. Hier ist Ursulas Bericht vom Besuch beim NINA Kindergarten:
Das neue Kindergarten Gebäude ist fast fertig, nur das Streichen der Wände fehlt noch. Das wird in ein paar Monaten geschehen, im Moment ist es so feucht, dass die Farbe fast nicht trocknen würde. Wir dürfen uns auf die Einweihung freuen. Was für eine schwierige Aufgabe es ist, an diesem Berg zu bauen, sehe ich jetzt. Es gibt an vielen Stellen Erosion und es muss viel mit Steinen aufgefüllt werden. Da gibt es noch einiges zu tun und das Dorf muss ständig dran bleiben.Die beiden Räume werden bereits benutzt, einer als KG, der andere zum Unterricht. Wir geben der Schulleiterin die Informationen zu unserem Schulwettbewerb „Die saubere Schule". Min Min erklärt ausführlich worum es dabei geht, denn diese Schule ist neu bei uns im Projekt. Auch, dass wir regelmäßig die Schule besuchen werden und auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Dorf setzen. Ich glaube, das sollte hier funktionieren, es waren jetzt auch wieder Leute vom Dorfkomitee hier und ich kann sehen, dass Interesse gezeigt wird. Die Schule hat auch noch keinen Wasserfilter, die Dorfbewohner zeigen Interesse, würden auch den Eigenbeitrag bezahlen. Das Wasser kommt aus einem Brunnen oder das Regenwasser wird getrunken. Ich werde veranlassen, dass ein PAUL an die Schule kommt. Die Schule hat bei der Regierung eine Anfrage für neue Toiletten gemacht, denn es gibt nur 2 Toiletten für 130 Kinder. Aber ob dafür Geld bewilligt wird? Sie haben die Anfrage schon öfter gestellt. In ein paar Monaten soll  der KG feierlich eingeweiht werden/ub


Dienstag, 12. Juni 2018

99 gegen 33 Prozent


Abizeit in Deutschland. Die meisten haben ihre Prüfungen hinter sich. Die meisten werden auch bestanden haben: 95 bis 99 Prozent (abhängig davon, in welchen Bundesland man Abitur macht) bestehen das Abitur. In Myanmar ist das ganz anders. Dort haben die Abiturienten den Stress schon seit Februar hinter sich. Letzte Woche gab's die Ergebnisse:

- 789.845 Schüler haben am Matrix Exam (so heißt das Abitur dort) teilgenommen.
- 289.845 Schüler (32,82 Prozent) hatten mehr als 300 Punkte und damit bestanden.

Die meisten Abiturienten in Myanmar sind 16 oder 17 Jahre alt. Geprüft wird in sechs Fächern. In jedem Fach kann man maximal 100 Punkte bekommen, also sind insgesamt 600 Punkte möglich. Das ist ein theoretischer Wert, die beste Abschluss Schülerin hatte in diesem Jahr 553 Punkte. Das bedeutet freie Auswahl bei der Wahl der Studienfachs. Für die meisten Schüler ist die Wahl von Studienfach und Studienort vom Notenschnitt abhängig. In den kommenden Wochen wird Khin sich bemühen, die besten Studenten aus ländlichen Regionen für unser Scholarship Programm zu gewinnen. Zwanzig neue Hoffnungsträger wollen wir aufnehmen. Von den Ergebnissen werden wir berichten/jg

Montag, 11. Juni 2018

Ende der Ferien

Während bei uns die großen Ferien bevorstehen, gehen sie in Myanmar gerade zu Ende. Hier auf dem Foto sind ein paar von den Kindern zu sehen, die wir in Yangon unterstützen. Der Weg vom Kinderheim zur öffentlichen Schule ist nicht sehr weit, mit einem Pick up werden sie in der Früh hingebracht und Mittags abgeholt. Weil dort, am Rand der großen Stadt, so unglaublich viele Kinder zur Schule gehen, wird in zwei Schichten unterrichtet: Frühschicht und Spätschicht. Trotz dieser Aufteilung sind die Klassen mit bis zu 80 Kindern so groß, dass gutes Lernen nur schwer möglich ist. Im Kinderheim bekommen sie Nachhilfe und Förderung, so dass alle ihre Chance bekommen – und für die Schule sind wir ganz zuversichtlich, dass wir dort bald mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes helfen können. Wir werden berichten/jg

Sonntag, 10. Juni 2018

Was macht eigentlich Jerzy Wilk?

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Jerzy Wilk freut sich auf das Wochenende. Seit zehn Jahren kümmert er sich jeden Sonntagmorgen um „seine Kinder" im Kinderheim am Stadtrand von Yangon. Alle 120 Kinder kennt er beim Namen, kennt ihre Geschichten von zerrissenen Familien, von Hunger und Gewalt. Seit vielen Jahren sind wir uns menschlich und in verschiedenen Projekten verbunden. Jerzy unterstützt das Engagement der Stiftung in Myanmar und er beobachtet unser Miteinander hier mit Interesse und Ideen. Hier sind seine Anmerkungen zu unserem aktuellen Espresso :


Lieber Juergen,
das Teamtreffen ueber einen 2-3 taegigen Zeitraum finde ich sehr gut.
Man ist nicht unter Zeitdruck und kann auch persoenliche Gespraeche fuehren welche die Zusammenarbeit vertiefen. Und wenn es dann in einem Umfeld wie Foehr ist, um so besser. Der Kommunikationsaustausch von jungen Schuelern, sprich Kindern, ist eine tolle Sache und wird ueber die Zeit helfen solide Bruecken zu bauen. Die Anpflanzung von Baeumen ist generell wichtig, specially in der Trockenzone Bagan, Pakukko, Magwe. Hier finde ich, um einen Erfolg zu haben,  ist es wichtig das die Dorfgemeinschaft voll dabei ist und auch versteht warum diese Pflanzungen sein muessen.Im Rhakine, ausserhalb von Sittwe in Richtung der Muslimischen Doerfer ist viel abgeholzt, die Menschen brauchen einfach Feuerholz zum ueberleben. Wenn sich die politische Lage verbessert, und es alternativen fuer die muslimische Bevoelkerung gibt, wird es in allen Bereichen viel zu tun geben. Es faengt in den Kindergaerten an und mit den Gebaeuden leistet Die Stiftung eine gesunde Basis fuer die Weiterentwicklung der jungen Menschen in diesem Land. Um Deine Worte zu benutzen, Gut das es Euch gibt, noch besser das ich Euch kenne und hier und da helfen darf/kann. In diesem Sinne einen schoenen Sonntag aus dem sehr feuchten Yangon, Gruss Jerzy 

Montag, 4. Juni 2018

Schul Patenschaft


Sie haben noch nie miteinander gespielt und noch nie gemeinsam auf einer Schulbank gesessen und sind sich doch verbunden: die Kinder von der Gorch Fock Schule in Hamburg und die Kinder der Paul Schule in Pakkoku. Bei einem Spendenlauf im vergangenen Jahr haben die Hamburger Grundschüler bei Eltern, Onkeln und Tanten so viel Geld gesammelt, dass ein Kindergarten in Myanmar gebaut werden konnte. Genau gesagt reichte das Geld Dank großzügiger Verdopplung sogar für zwei Kindergärten + die Renovierung des Lehrerhäuschens + ein Solar/Wasser Umweltprojekt. Heute hat Min Min die Kinder in Ihrer Schule in Hamburg besucht. Er hat von der Schule in Myanmar, dem Kindergarten und dem Leben dort berichtet. Die Schüler haben aufmerksam zugehört und viele Fragen gestellt. Die meisten konnten wir beantworten. In ein paar Tagen, wenn Min Min nach Hause fliegt, wird er Briefe im Gepäck haben von den Kindern der Gorch Fock Schule. Die wird den Kindern in Myanmar überbringen und dabei von seinem schönen Besuch in Hamburg berichten/jg

Sonntag, 27. Mai 2018

Was macht eigentlich Min Min ?


Heute Morgen in München: eine Stunde nach der Ankunft  kann Min Min wieder lachen, nachdem er seinen Koffer gefunden hat (vorher stand er eine halbe Stunde am falschen Band) die Reise durch Deutschland kann beginnen. Min Min wird an unserem Teamtreffen auf Föhr teilnehmen und Freunde der Stiftung treffen:
- am 30. Mai in Celle
- am 3. Juni in Hamburg
- am 4. Juni in Korbach
- am 6. Juni in Stuttgart
- am 11. Juni in München
Wer Zeit und Lust hat, unseren „Schulbaumeister" zu treffen, ist herzlich willkommen. Min Min weiß viel über Land und Leute zu erzählen, über das goldene Land in Zeiten der Veränderung und über die verschiedenen Projekte der Stiftung. Seit zehn Jahren arbeitet Min Min für uns. Jedes Projekt (auch das Studenten Programm und die Swimming Doctors - haben wir zusammen mit Min Min begonnen/jg 

Preisliste


Wir werden immer wieder mal gefragt, was denn unsere Projekte kosten. Hier eine kleine Übersicht. Anzumerken ist noch, dass wir jede Spende zu 100 Prozent für das Projekt einsetzen. Alle Nebenkosten wie Flüge, Hotels und Verwaltung werden von den Teammitgliedern privat bezahlt:

1.000 Euro, Support für ein Kind oder einen Student in Myanmar p.a

1.500 Euro, wenn wir 100 Kinder einen Nachmittag zu Roncalli bringen

2.500 Euro für ein Quest Seminar zur Lehrer- Fortbildung in Deutschland 

5.000 Euro für 500 Solarlampen in die abgelegenen Dörfer von Myanmar

9.000 Euro laufenden Kosten für einen Monat Swimming Doctors 3

10.000  Euro kostet ein Kindergarten oder eine Solar/Wasseranlage

20.000  Euro kostet der Bau einer Solar/Wasseranlage mit Wasserturm

30.000  Euro kostet der Bau von einem Schulgebäude mit Einrichtung

Samstag, 26. Mai 2018

NINA Kindergarten


Das Bautempo an diesem Projekt ist beachtlich. Vor zwei Wochen hat Min Min die Bilder von den Fundamenten geschickt und nun postet er schon die Bilder von der fast fertigen Außenhülle auf Facebook. Vielen Dank an Dorothea und alle, die für dieses schöne Projekt gespendet haben. Wir freuen uns, dass wir das realisieren dürfen. Min Min ist seit zehn Jahren unser Mann vor Ort. In der kommenden Woche kommt er nach Deutschland, am 30. Mai nach Celle und am 3. Juni nach Hamburg, falls Ihr den Baumeister selber mal kennenlernen möchtet. Ich bin in diesem Fall nur der Bliderweiterleiter und Berichterstatter/jg 

Donnerstag, 24. Mai 2018

Zeitkapsel


Die Menschen werden sich wundern, wenn Sie in vielen vielen Jahrzehnten mal an die Fundamente dieser Schule kommen. Da wurde gestern eine gut verschlossene Stahlhülse einbetoniert mit allen Daten und Erinnerungen an unsere Zeit und an die Spender in Korbach/Bad Arolsen. Auf diesem soliden Fundament kann aufgebaut werden, die Bau der Schule beginnt. Die Eröffnungsfeier steht auch schon fest: die Gäste sind schon für den 25. Oktober eingeladen/jg

Samstag, 19. Mai 2018

Gute Frage


Ist das, was wir tun gut und richtig?
Früher reichte es zu sagen, dass wir Gutes tun. Heute ist die Frage erlaubt, ob das zu beweisen ist. Gemessen an internationalen Standards liegt die Qualität von deutschen Projekten oft nur im mittleren Bereich. Die Schlüsselkriterien für eine Bewertung liegen bei: Relevanz, Effektivität, Effizienz, und Nachhaltigkeit.  Wir werden uns mit diesem Thema beschäftigen. Bis zum Ende des Jahres werden wir unsere eigenen Projekte nach diesen Kriterien bewerten - und diese Bewertungen jährlich aktualisieren. Die Ergebnisse werden wir hier auf der Seite vollständig veröffentlichen/jg

Donnerstag, 17. Mai 2018

Nützliche Netzwerke



Das neu aufgelegte Programm „Meet & Greet" für Schüler und Studenten in Myanmar ist eine tolle Idee: es bringt junge Leute in einer wichtigen Phase ihres Lebens zusammen. In dieser Phase lassen sich gemeinsame Erfahrungen, Ideen,Träume und auch Ängste austauschen und zusammen diskutieren. In der Gruppe sind Lösungen und Wege oft leichter zu finden als allein. Und die Suche hat zudem den schönen Effekt, dass sich in vielen Fällen aus Bekanntschaften und ersten Begegnungen Freundschaften entwickeln. Auch das ist immer wieder eine große Hilfe und Unterstützung. Aber dieses Programm hat noch einen weiteren, lebenslangen Nutzen: Ein Netzwerk von interessierten Schülern & Studenten entsteht, das später im Berufsleben, aber auch privat vielfach eine große Hilfe sein kann. Das Vertrauen, das sich in dieser Zeit bildet hält oft ein  ganzes Leben: Dieses Vertrauen und die Verbindungen sind ein wertvoller Schatz für jeden, auch wenn man sich zwischenzeitlich aus den Augen verliert oder vielleicht sogar auf einem anderen Kontinent lebt. Die gemeinsame Suche und das Finden von Lösungen am Anfang des eigenen Lebens verbinden oft ein Leben lang. Also nicht nur nützlich, sondern bereichernd/mm

 


Dienstag, 15. Mai 2018

Was machen Britta, Khin und Dorothea ?


Sie kümmern sich um unsere 100 Studenten in Myanmar - und um unsere 100 Mentoren in Deutschland. Hier ist Ihr neuester Bericht: 

Wieder ist die Zeit vergangen und es gibt so viel Gutes zu berichten:
102 Studenten haben wir zur Zeit in unserem Programm, ungefähr gleich viele Männer wie Frauen, knapp 70 sind fertig und gut aufgestellt für ihre Zukunft; alle haben einen Mentor und es scheint, als seien die meisten auch gut in Kontakt. Wir, Britta und ich, sind also mehr als zufrieden. Gelegentlich kommt es vor, dass – oft durch Missverständnisse – Unzufriedenheiten beim Mentor oder beim Studenten entstehen, deshalb appellieren wir immer wieder an alle, uns schnell Bescheid zu geben, wenn es mal nicht so läuft, wie man es sich gedacht hat. Wir kümmern uns immer gern. Im Herbst werden 20 von unseren Studenten fertig. Der Alumnikreis wächst 🙂

Dieses Jahr wird Martina Rissmann im Herbst nach Myanmar fahren und am „annual Student meeting" teilnehmen, darüber freuen wir uns sehr. Zusammen mit Khin, werden 20 neue Studentinnen und Studenten für unser Programm ausgewählt. Falls noch jemand zu der Zeit in Myanmar sein sollte und Lust hat, an der Studentenauswahl teilzunehmen, kann er sich gern bei uns melden. Die Veranstaltung findet vom
9.-11. November 2018 in Sagaing/Mandalay statt. Da Khin seit einem halben Jahr entlastet ist, weil die Studentenbeiträge inzwischen monatlich direkt an die Studenten überwiesen werden, hat sie sich wieder mehr Zeit, die Studenten zu treffen, workshops mit ihnen durchzuführen und sie bestmöglich zu unterstützen/Dorothea und Britta

Sonntag, 13. Mai 2018

Gut investiert

Die beiden jungen Damen, die hier auf dem Bild zu sehen sind, waren einmal Studentinnen in unserem Förderprogramm. Nach Abschluss ihres Studiums haben die beiden einen guten Job als Bauingenieure bekommen. Im Auftrag einer NGO helfen Sie, ländliche Strukturen zu entwickeln. In ihrer Freizeit unterstützen Sie uns mit ihrem Wissen bei der Suche nach den richtigen Dörfern für unsere Wasser/Solarprojekte. Hier erklären Sie gerade den Dorfbewohnern, wie das funktioniert. Noch schauen die Herren etwas kritisch. Ganz begeistert sind sie, wenn Sie gehört haben, wie viel Geld sie sparen werden, wenn wir mit den Dieselgenerator durch Solarenergie ersetzen. „Klaus 3" wird unser drittes Sola/Wasserprojekt in der Gegend südlich von Bagan/jg

Paul in Myanmar

Dank einer Spende vom Hilfswerk der Lions haben wir wieder 25 Paul Wasserfilter in Myanmar zur Verfügung. Die meisten gehen an unsere Schulen, damit die Kinder sauberes Trinkwasser bekommen. PAUL = portable aqua unit for lifesaving. Das Besondere an diesen Wasserfilter ist, dass er ohne Strom und ohne Chemie arbeitet. Nur durch die Schwerkraft wird das Wasser durch ein sehr feines Membransystem gepresst. Heraus kommt trinkt Trinkwasser, dass zu 99,99 % sauber ist. Entwickelt wurde dieses Wunderding von der Uni Kassel. Die ersten der 25 Filter wurden in den letzten Tagen im Delta verteilt – hier im Bild unser Mitarbeiter Naing, der für die Swimming Doctors und für unsere unsere Delta Projekte zuständig ist/jg

Happy Mothers Day



Happy Mother's Day to my three mothers and to all Moms in the world. There are so many people responsible for where I am now and these people just did their special roles. To the one who brought me to this world, to the one who raised me to be a responsible person, and to the one who pushes me to be the best version of myself/Angelica, Stiftunglife Student Philippines

Freitag, 11. Mai 2018

Baubeginn

Zum Baubeginn vom NINA Kindergarten war das ganze Dorf versammelt. Natürlich wollte jeder dabei sein, wenn es jetzt endlich losging, es gab ja auch eine Menge zu tun. Ganz bestimmt sind auch einige gekommen, die die Drohne sehen wollten, die Min Min mitgebracht hatte. Da treffen sich Vergangenheit und Zukunft in dem kleinen Dorf nahe Bagan - und wir sind dabei/jg

Dienstag, 8. Mai 2018

Das Erbe der Sekretärin



Mit 96 Jahren ist eine Frau aus Brooklyn glücklich und zufrieden gestorben. Die New York Times brachte vor ein paar Tagen das beeindruckende Erbe der New Yorker Sekretärin an die Öffentlichkeit. 67 Jahre lang fuhr Sylvia Bloom pflichtbewusst mit der U-Bahn nach Manhattan zur Arbeit. In der Anwaltskanzlei verwaltete sie als Sekretärin die Geschäfte ihrer Vorgesetzten. Was keiner wußte: In dieselben Anlagen, auf die ihre Chefs setzten, investierte sie privat ebenfalls, nur kleinere Beträge. Erst nach ihrem Tod wird das Vermögen entdeckt, das sie dadurch angehäuft hat. Es sind mehr als neun Millionen Dollar. Es soll nach ihrem letzten Willen vor allem an bedürftige Studenten gehen/jg

Sonntag, 6. Mai 2018

SAP und SAM

Eine nicht ganz unbekannte Software Firma und der Kater von Susanne sind die Namensgeber für die beiden Alumni Gruppen, die bisher nur mit halber Kraft laufen. Nun ein neuer Start mit SAP für das Alumni Programm auf den Philippinen - und mit SAM für unser Alumni Programm in Myanmar. In Yangon konnten wir gestern Abend Phyo Ei für das Projekt gewinnen. Die junge Frau ist 24 Jahre alt, die war eine unserer ersten Studentinnen. Nach ihrem Abschluss in Economy ist sie zu Unilever gegangen und hat dort im Marketing Karriere gemacht. Phyo wird sich in ihrer Freizeit um unsere 60 Alumni kümmern. Eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der ihre Marketing Kenntnisse gebraucht werden. Erst, um die Gruppe zusammen zu bringen, später um sie aktiv zu halten. Christiane wird die Ansprechpartnerin in Deutschland sein. Wir werden den Neuanfang mit Ideen und Geld unterstützen. Wenn alles läuft wie geplant, dann werden wir unseren Mentoren auch noch ein paar Jahre nach dem Ende der Förderung sagen können, was aus ihren Schützlingen geworden ist. Wir danken Martina für diese Anregung. We will try our best 😊

Donnerstag, 3. Mai 2018

Es geht ums Geld


Getreu dem schwäbischen Grundsatz „Was nix mischt, das gilt auch nix" erwarten wir immer eine Eigenbeteiligung von den Menschen, denen wir helfen. Hier auf dem Foto übergeben die Dorfbewohner gerade ihren Anteil an unseren Mitarbeiter Naing (links im Bild) Die 80Lakh haben einen Gegenwert von rund 5.000 Euro. Das Geld geht auf unser Maintanance Konto. Damit sichern wir Reparaturen und Bauunterhalt dieser Schule auf die nächsten Jahre. Das Geld für den Schulbau ist vom Spender gekommen. Jetzt kann der Bau der Schule starten/jg

Mittwoch, 2. Mai 2018

(fast) fertig



Ein schöner glücklicher Ausflug heute zu diesem Projekt. Die beiden Fotos haben ungefähr die gleiche Perspektive (zu erkennen an der Mauer, ganz rechts im Bild) Die HahnAir School ist fertig, es fehlt nur noch der Anstrich der Wände. „Den mache ich, bevor die Kinder kommen, Anfang Juli, dann sind die großen Ferien zu Ende!" sagt Min Min und lacht zufrieden. Die Dorfbewohner sind zufrieden, Lehrer und Schüler auch. Es waren 30.000 Euro Baukosten (incl. Möblierung und Toilettenhäuschen) und knapp drei Monate Bauzeit. Für Anfang des kommenden Jahres habe ich den Dorfbewohnern ein schönes Einweihungsfest versprochen. So lange wollen Kinder und Lehrer nicht warten, sie dürfen das Gebäude schon nutzen 🙂 

Montag, 30. April 2018

Rotary One School

Für den Bau der „Rotary One School" gibt es einen Plan den haben Gerhard und ich in der Hand - und es gibt einen Unternehmer (rechts um Bild) der diesen Plan mit seinen Mitarbeitern umsetzen wird. Dies wird unser 7. Schulprojekt im Delta. Weitere Schulbauten sind im Einsatzgebiet der Swimming Doctors geplant. Naing, der das Foto gemacht hat, wird den Bau für uns organisieren. Die Steine sind schon da, der Platz ist festgelegt, die Arbeit kann beginnen. Für den 25. Oktober ist die Einweihung geplant. Der Rotary Club Korbach - Bad Arolsen hat 60 Mitglieder. Mal schauen, wie viele sich zur Eröffnungsfeier auf den Weg machen/jg

Sonntag, 29. April 2018

Startbereit


Als Club Präsident Dr. Gerhard Eschenhagen am Freitag in den Flieger stieg, war er gut gerüstet für den kommenden Montag. Da gibt es im Delta eine groundbreaking ceremony für den ersten Schulbau in Myanmar, der von einem deutschen Rotary Club finanziert wird. In einer Edelstahlkassette sind die wichtigsten Clubinformationen für die Nachwelt verwahrt. Diese Kassette kommt ins Fundament und Naing wird sich darum kümmern, dass ein solides Schulgebäude darauf gebaut wird. Für den 25. Oktober 2018 planen wir die Eröffnungsfeier. Ich bin ganz sicher, dass sich einige Club Mitglieder auf den Weg machen werden, um dabei zu sein. Wir freuen uns über die vielfältig gute Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Korbach-Bad Arolsen. Wer nicht gleich weiß, wo das liegt: zwischen Kassel und Frankfurt/jg

Freitag, 27. April 2018

Anna Lena und Nina


Der Anna Lena Kindergarten ist fast fertig (wie auf dem Bild zu sehen ist) Für den Nina Kindergarten gibt es heute die groundbreaking ceremony in der Nähe von Bagan. Beide Projekte sind durch die Initiative von Dorothea und Christian möglich geworden. So viel Engagement für Kinder und Jugendliche soll heute Abend in Hamburg gefeiert werden. Wir gratulieren Dorothea zum runden Geburtstag und trinken auf das Wohl von Familie und Freunden/jg 

Still enlived


Der Umgang mit Angelica, meiner Studentin auf den Philippinen, ist auch immer ein kleiner Englischkurs für mich. Was heißt denn „…you left me still enlived?"
Ich musste nachschauen, hab mich gefreut über die Aussage - und ein bisschen nachgedacht. Die erfrischende Wirkung beruht auf Gegenseitigkeit. Mit ihrem Einsatz für eine bessere Welt engagiert sich die junge Lehrerin so wunderbar, dass sie uns allen ein Vorbild sein kann: auf den Philippinen genauso wie hier in Deutschland. Denken wir sonst über die Vorbildfunktion des Mentors nach, so bietet sich in diesem Fall an darüber nachzudenken, dass eine Studentin auch Vorbild für ihren Mentor sein kann. Hier ist die Mail von Angelica über ihren Vortrag zum Thema Müllvermeidung bei der Wahl der „Miss Philippine Earth" :

Dear Jürgen, it has been four months since we last seen each other and the words you left me are still enlived. I have been enjoying my zero waste journey now and slowly transitioning to everything sustainable. Some days ago, April 23, I am privileged to share a bit of my journey to the contestants for Ms. Philippines Earth about Zero Waste Lifestyle. There, I shared the 6Rs to Zero Waste that I have been following for some months now. I am very happy that they became interested of the advocacy and would like to re-echo them in their community. At first I thought that I am not making a difference at all since I am alone but I realized that we are all in a basin of water. Tapping that water with our forefinger is our action. The ripple that it creates is the impact that we make. I realized that no matter how big or small the ripple we create, we still make a difference. Best regards from warm Manila, Angelica

Montag, 16. April 2018

Tag der Jugendinformationen



Der Tag heute wurde durch die European Information and Counselling Agency ins Leben gerufen. Das war am 17. April 1986, lange vor der Zeit von Facebook und anderen unsicheren Informationsquellen. Der Tag soll das Recht aller Jugendlichen auf Zugang zu objektiver und zuverlässiger Information ins Bewusstsein rücken. Dieses Recht wird in der UN Kinderrechtskonvention Art. 13 anerkannt. Wir geben Jugendlichen die Gelegenheit, sich Ihr eigenes Bild zu machen: mit einem Praktikum bei den Tafeln, oder einer Reise nach Myanmar. Auf dem Foto sind junge Menschen aus Deutschland und Myanmar zu. Sehen. Sie sind Teilnehmer von unserem „Meet & Greet" Projekt, in dem junge Menschen aus verschiedenen Welten zusammentreffen. Sie lernen andere Kulturen kennen, tauschen Informationen und Erfahrungen - und gewinnen so ihr ein eigenes Bild von der Welt. Offensichtlich mit viel Freude/jg 

Montag, 9. April 2018

Anna Lena Kindergarten


Mit dem Eintrag vom Sonntag haben wir unsere Baustelle im Delta gezeigt, heute kommen die aktuellen Facebook Bilder von Min Min. Er hat sie eingestellt, als er an der Baustelle war. Wir sind froh, dass wir mit Min Min und Naing nun wieder zwei Projektleiter für unsere Schulbauten in Myanmar haben. Naing kümmert sich um die Schulbauten, die entlang der Swimming Doctors Route entstehen - Min Min kümmert sich um die Schulbauten in Bagan und Pakoku. Es sieht so aus, als würden wir beide Projekte bald einweihen können. Es lohnt sich also für Anna Lena und ihre Freunde  bald mal wieder nach Myanmar zu reisen/jg

Sonntag, 8. April 2018

Baufortschritt

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Naing, unser Mann vor Ort war gerade wieder an der Baustelle und hat diese Bilder geschickt. Es geht gut voran. Allerdings wird die Arbeit jetzt für ein paar Tage ruhen, es ist Wasserfest. Das ist das Ende des alten Jahres nach dem burmesischen Kalender, da werden alle Sünden abgewaschen, damit man frisch und sauber in das neue Jahr gehen kann. Zehn Tage ruht die Arbeit. Die Menschen geben sich der Freude hin und spritzen sich gegenseitig nass. Am 15. April beginnt dann das neue Jahr, in der burmesischen Zeitrechnung ist es das Jahr 1380

Freitag, 6. April 2018

Erfüllte Hoffnung

Raffy Sim hat es geschafft. Seine glücklichen Bilder von der Examensfeier sind auf Facebook zu sehen. Er gehört zu den sieben Studenten auf den Philippinen, die in diesem Jahr ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Wir freuen uns mit ihnen und danke Leslie für die jahrelange gute Betreuung der jungen Talente. Wir werden mit Ihnen in Verbindung bleiben – und wir werden unser Förderprogramm für junge Menschen aus armen Verhältnissen weiterführen. Der Besuch Anfang des Jahres hat uns davon überzeugt, dass sich dieses Investment in Menschen sich nicht nur in Myanmar, sondern auch auf den Philippinen lohnt/Thomas und Jürgen

Mittwoch, 4. April 2018

Architektin der Hoffnung



"Ikaw, ako, tayo ay mga arkitekto ng pag-asa." Annalyn Kanay. Isang katutubong mag-aaral na Hanunuo Mangyan. Nagtapos na may Karangalan. Salay Elementary School.Salay, Panaytayan, Oriental Mindoro. Maligayang Pagtatapos!

" Du, ich, wir sind Architekten der Hoffnung." Annalyn Kanay, eine einheimische Schülerin bei der Schul Abschlussfeier auf der Insel Mindoro. Gefunden haben wir Bild und Worte auf Facebook. Gepostet wurde es von Leslie, die unserer Studenten Programm auf den Philippinen betreut. Kann gut sein, dass Annalyn Kanay unsere zukünftige Architektin der Hoffnung wird/jg