Japanhilfe

Die Unfallserie in Fukushima begann am 11. März 2011. Unsere ersten Hilfsgelder wurden wenige Tage später nach Japan überwiesen. Vielleicht ist es so, dass dieses Unglück Menschen getroffen hat, die dafür gebüßt haben, dass wir alle die Grenzen unserer Wachstumsgesellschaft sehen. Wir hatten das Glück, über die Unis in München und Zürich einen direkten Kontakt nach Japan, zu Prof. Mizuuchi zu bekommen. Ihm haben wir insgesamt 70.000 Euro überwiesen, das über das „network for homeless people” in die Krisenregion weitergereicht wurde. Unterstützt wurden mit diesem Geld Obdachlose in der betroffenen Region. Von der Arbeit von Prof. Mizuuchi und seinen Kollegen habe ich mich vor Ort überzeugt. Dieses Hilfsprojekt haben wir im Mai 2011 abgeschlossen.

Kontakt in Japan Prof. Toshio Mizuuchi: urbano@osb.att.ne.jp

Kontakt in Deutschland Jürgen Gessner: gessner@stiftunglife.de
Donnerstag, 30. Juni 2011

Alles beim Alten



Die Aktien der Firma haben 85 % ihres Wertes verloren, die Schadensersatzansprüche könnten 100 Milliarden erreichen, aber die Firma ändert ihr Geschäftsmodell nicht. Die Anträge einiger Aktionäre, aus der Atomenergie auszusteigen, wurden mit fast 90 % der Stimmen abgelehnt. Auf der Hauptversammlung von Tepco wurde diese Woche in Tokio die Chance für einen Neuanfang verpasst./jg
Freitag, 6. Mai 2011

Thank you



Dear Jurgen, I really appreciated the third remittance from your organization. we are greatfully say thanks to your donation, on behalf of our NGO council member. I was in Tohoku Japan area (sendai) for these three days, and checked our support activity. In the place of on-site office, during these two months, the activity was really extended and strengthened through the collaboration of NPO homeless assistant organizations there and other related associations. At the same time, we now enter the second stage of assistance work after the emergency support, and our proposed plan for personal support center for the refugees' temporary housing in sendai city. Though it is very tough work, but we try to keep challenging of this task. I apologize you that we cannot still open English web page regarding this support work, and it is very difficult to do touch with the Fukushima area where nuclear power plant terrible accident occurred and influenced. Sincerely yours Toshio
Donnerstag, 28. April 2011

Was ist der richtige Zeitpunkt?



Während wir unsere Japanhilfe abschließen, beginnen die bayrischen Orchester zu sammeln. Sieben Wochen sind vergangen seit dem Unglück. „Sind die zu spät, oder haben wir zu früh aufgehört?” frage ich mich. In der letzten Woche haben wir das letzte Geld nach Japan überwiesen - mehr als 100.000 Euro sind zusammengekommen. Vor Ort habe ich mich von dem richtigen Einsatz unserer Spenden überzeugt, aber auch gesehen, dass die Japaner inzwischen ihre eigenen Hilfsmaßnahmen sehr professionell umsetzen. Was jetzt zu tun bleibt, das sind gesellschaftliche Aufgaben. Die richtige Balance zu finden zwischen zu viel und zu wenig, das ist nicht nur eine große Aufgabe zwischen der Ersten und der Dritten Welt, das ist auch eine Aufgabe, der man sich im eigenen Land stellen muss. In Japan genauso wie in Deutschland./j
Dienstag, 5. April 2011

Thank You And Your Friends



Good morning, Jurgen, yesterday, I invited my oversea research fellows and her relatives and my staffs to show them around and enjoy cherry and beatiful spring scenary in my home town. We talk about you and we really learned a lot from you and your activity. I always recognize the deepest consideration and meaningful action for thinking and acting for social affaires in the mind of people in general in Germany, when I was in Berlin and Munich. There are so many hints to catch the people in difficulty and back up him/her in the community through knowing your web lecture regarding Tafel and your organization. I say thanks a lot again and please keep in touch with you with my warmest regards, Toshio/j
Montag, 4. April 2011

Das Fazit der Japanreise



„Die Hilfsorganisationen sind sich uneinig, ob man spenden soll für das reiche Industrieland Japan” schreibt die Süddeutsche Zeitung – zwei Tage nachdem berichtet wurde, dass deutsche Helferteams unverrichteter Dinge wieder zurückgekommen sind. Die richtige Antwort auf diese Frage ist eine sehr persönliche Sache. Ich habe gespendet, bevor ich nach Japan geflogen bin. Nach dem, was ich hier gesehen habe, bin ich damit zufrieden. Unser Geld hat sinnvoll geholfen. Es war Hilfe in der Not. Eine langfristige Hilfe wird daraus nicht werden. Japan ist ein reiches Land, in dem die Kluft zwischen sehr arm und sehr reich noch mehr zu sehen ist als bei uns. Für dieses Problem muss jede Gesellschaft eigene Lösungen finden. Vielleicht es in diesem Fall ein Stückchen mehr als humanitäre Hilfe, denn vielleicht zahlen die Menschen hier im fernen Japan das Lehrgeld, das uns erspart bleiben könnte, wenn die deutsche Politik nun wach geworden ist und uns neue Energiewege sichert./j
Sonntag, 3. April 2011

Reisebericht aus Japan



Auch andere Helfer habe ich auf meiner Reise kennengelernt: Ein Student von Prof. Mizuchi kommt aus Tokio, und der hat mir etwas über die Arbeit von „second harvest Japan” erzählt. Viel brauchte er nicht zu erzählen, denn es ist die Idee der Tafeln, die in Japan auch schon seit Jahren etabliert ist. Die Gruppe arbeitet in Tokio. Seit dem 14. März, kaum dass die Straßen in den Norden wieder einigermaßen passierbar waren, sind die freiwilligen Helfer täglich mit zwei kleinen Lkws unterwegs in den Norden. Sie liefern und verteilen eingesammelte und gespendete Lebensmittel. Rund 200.000 Menschen leben zurzeit in den Notunterkünften. Es könnten noch mehr werden. Eine große Aufgabe für Charles McJilton und seine 30 Helfer. Unter www.2hj.org gibt es Bilder und Berichte von den Scond-Harvest-Helfern./j
Samstag, 2. April 2011

Reisebericht aus Japan/3



Das Leben in der Zwei-Millionen-Stadt macht einen ganz normalen Eindruck. Die Menschen arbeiten, essen, lachen und trinken. Es ist Freitagnachmittag, und man kauft ein für das Wochenende. Die Auswahl im Supermarkt ist groß. Kein Hinweis, wo das Gemuese herkommt. Keine Sorge? Fast habe ich den Eindruck, dass wir in Deutschland mehr ueber Fukushima reden als die Menschen hier in Osaka. Man koennte sagen, Osaka ist weit entfernt vom Ungluecksort aber wenn man bedenkt, dass zwanzig Jahre nach Tschernobyl bei uns in Deutschland noch imme

Reisebericht aus Japan/2



Nein, nach Fukushima sind wir nicht gefahren. Erst haben wir uns im Büro getroffen, dann haben mir Prof. Mizuuchi und seine Studenten in Osaka gezeigt, wie sie Obdachlose betreuen. „Das kannst Du eins zu eins auf unsere Kollegen uebertragen, die in den betroffenen Gebieten im Norden arbeiten”, sagt mir Prof. Mizuuchi. „Ich kenne diese Menschen seit Jahren, wir haben in der Vergangenheit immer wieder unsere Ideen und Erfahrungen in der Obdachlosenbetreuung ausgetauscht. ”

„Es wird schwierig fuer mich, meinen Freunden in Deutschland zu erklaeren, warum sich ein Hochschulprofessor um Homeless People kuemmert. Bei uns in Deutschland ist das die Sache von Staat, Kirche, BISS und Asphalt”, denke ich laut.

„Ja, da hast Du recht. Auch bei uns kuemmert sich der Staat darum, dass die Menschen ein Dach ueber dem Kopf haben. Aber das reicht nicht aus, um die Menschen wieder ins normale Leben zu bringen. Das hat die Regierung bei uns schon vor Jahren erkannt. Wir bekommen Forschungsgelder vom Bildungsministerium, um Wege zu finden, diese Menschen zu reintegrieren. Dafür organisieren wir Workshops, Kurse und Gespraechsrunden. Alles Angebote fuer die ersten Schritte in ein selbstbestimmtes Leben. Diese mentale Hilfe brauchen auch die Menschen, die jetzt alles verloren haben. Eine starke Hand, die ihnen Mut macht und die auch mal mit anfasst, um sie auf den Weg zu bringen. Am Tag nach dem Unglueck haben wir das erste Hilfsgeld an unsere Kollegen in Sendai gegeben. Zwei Tage spaeter sind zehn Studenten von mir nach Sendai gefahren, um zu helfen.”/j
Donnerstag, 31. März 2011

We've Received Your Donation



Dear Jurgen, this is Aiko Adachi from NPO national homeless support network. We've received your third donation 3,441,704 yen into our bank account today. Thank you again for your cooperation. We transfered 1,000,000 yen to two groups each in Sendai today. They are taking important positions now in the area, as bases of distributing needed items, blankets, foods and drinks around Miyagi prefecture. We would like to keep supporting their actions. People we dispatched into Tohoku area stepped into Iwate prefecture. They are guessing that there are people who are about to starve to death. We are trying to get more information. Thank you again for your assist! Sincerely, Aiko Adachi, 足達愛湖/j

Reisebericht aus Japan/1



Auf der japanischen Insel Seto haben der Künstler Rei Naito und der Architekt Ryue Nishizawa ein architektonisch und inhaltlich spektakuläres Kunstmuseum gebaut. Das wollte ich sehen. Der Wunsch, nach Japan zu reisen, war also schon lange da – allerdings hatte ich mir glücklichere Umstände für die Reise gewünscht. Jetzt also Osaka statt Seto und statt architektonischer Lichtblicke ein unbestimmt sorgenvoller Blick nach oben zu einer Gefahr die vermutlich weit entfernt ist. Bei meiner Ankunft am Abend ist es ruhig in den Straßen von Osaka. Morgen früh treffe ich Prof. Mizuuchi, dann weiß ich mehr./j
Mittwoch, 30. März 2011

Die Not der Notunterkünfte



Zwei Wochen bei Minustemperaturen ohne Strom und ohne warmes Essen die Menschen in den Notunterkünften rund um Fukushima haben es nicht leicht. Nachdem die 20-Kilometer-Zone auf 30 Kilometer ausgedehnt wurde, müssen einige Tausend Menschen ihre wenigen Habseligkeiten packen und weiterziehen. Prof. Mizuuchi und seine Helfer werden alle Hände voll zu tun haben mit der Umsiedlung und Versorgung der betroffenen Menschen. Genaueres zu den einzelnen Hilfsmaßnahmen werde ich morgen Abend erfahren, wenn ich Prof. Mizuuchi und seine Helfer in Osaka treffe. JG
Donnerstag, 24. März 2011

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute von einem Spitzengespräch über die Lage in Japan. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und dem THW sei man zu der Auffassung gekommen, so der bayerische Innenminister Herrmann, dass Sachhilfe von hieraus nicht geleistet werden kann. Wichtig ist es, die Organisationen in Japan zu unterstützen, die sich vor Ort auskennen. Kurz auf den Nenner gebracht heißt das: „keine Sachspenden, sondern Geldspenden”. So sind wir auch nach Expertenmeinung mit unserer Hilfe auf dem richtigen Weg. Vielen Dank an alle Menschen, die uns dabei unterstützen. Morgen werden wir unsere dritte Spende nach Japan überweisen. In der kommenden Woche treffe ich mich mit Prof. Mizuuchi in Osaka, um zu sehen, wie wir sonst noch sinnvoll helfen können./j
Mittwoch, 23. März 2011

From Japan National Homeless Support Network



Dear Jurgen, I am Aiko Adachi from NPO national homeless support network. I do really appreciate your understanding on our action for Tohoku-Kanto earthquake and your heartfelt donations. Today, your second donation3,395,534 Yen was transferred into our account certainly. We will surely use your donation effectively to support the people in stricken area. We do update our actions to you and your organizations. Thanks again for your kindness. Sincerely yours, Aiko Adachi, 足達愛

An siebenter Stelle



300.000 Menschen frieren bei Temperaturen unter null in Notunterkünften ohne Heizung, in Pappkartons ohne Duschen. Leben auf zwei Quadratmetern pro Kopf. An Tag 12 nach dem Unglück ist das nur noch eine Nachricht auf den hinteren Seiten, an siebter Stelle gestern Abend in den Nachrichten. Politisches Kalkül, neue Gewalt und Angst bestimmen die Headlines./j
Dienstag, 22. März 2011

Update From Prof. Mizuuchi



Dear Jurgen, sorry for my belated reply, I am travelling a lot in this time. I am happy to meet you 1st April at somewhere in Osaka. We are fine, and we really appreciate yours warmest regard. We had already started support actions for Tohoku region. In Sendai area our colleges start free meal and consulting services. We have also successfully got contact in Aomori, Iwate, Fukushima prefecture, which had also the severest attacks by earthquake and tsunami. We can start to transfer foods and materials in needy by truck (11ton) every night to the newly opened backyard sattelite office in Sendai city. This office opened last week and two members had been selected from Osaka (both are research assistants in my center of URP/Osaka City University). It seems to be very hard for doing by private sector and it is nearly impossible to assist at this moment. So we decided to promote cares and housing support in receiving refugees family and houseless victims from Tohoku region. We run a lot of transit housing and shelter for homeless peoples. It surely needs human power and management skill, and we promise to perform this new task for extending next stage of support work using donation effectively and efficiently. We really hope to keep in touch and let you update our conditions. Sincerely yours Toshio Mizuuchi, Urban Research Plaza / Dept. of Geography, Osaka City University/j
Sonntag, 20. März 2011

Hoffnung verbreiten





Die Schriftstellerin Babana Yoshimoto hielt ihre Eindrücke seit Beginn der Katastrophe in Notizen fest. Ihr zerberste fast das Herz vor Trauer, schreibt sie, und dennoch vergehe kein Tag, an dem sie nicht aufs Neue entdecke, „wie großartig die japanischen Menschen sind. Unter keinen Umständen möchte ich aufhören zu lächeln. Es ist die Aufgabe von Schriftstellern, Hoffnung zu verbreiten – egal in welcher Situation”./j
Samstag, 19. März 2011

Grammatik der Gefühle



Die Einwohner von Tokio fahren wieder mit der Bahn. Sie verfallen nicht in Panik, auch wenn die Meldung kommt, der Wind habe nach Süden gedreht, die Radioaktivität habe leicht zugenommen. Warum bemühen sich die Japaner trotz der Katastrophe, ihr alltägliches Leben so gut es geht weiterzuführen?

Angst zeigt man in Japan nicht. Was nicht bedeutet, dass die Menschen keine Angst spüren. Kaum jemand in Tokio ist derzeit wirklich gelassen. Doch eines der obersten Gebote der japanischen Sitten ist, dass man anderen nicht zur Last fällt. Wer es aus Versehen, oder weil es unvermeidlich ist, doch tut, der entschuldigt sich. Japaner wollen nie in jemandes Schuld stehen, weshalb sie sich auch dauernd bedanken. Sprache und Verhalten prägen sich gegenseitig: Wer sich stets entschuldigt, neigt wahrscheinlich weniger zu großen Gesten und öffentlichem Zeigen seines Leids. Auszug aus einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung, Seite 6, von heute./j

Situation in Japan



Eine Woche nach Erdbeben und Tsunami arrangieren sich die Menschen mit der Situation in Japan. Was sollen sie sonst tun? Im Süden normalisiert sich das Leben wieder, während die Versorgung im Norden noch immer schwierig ist: Einige Regionen sind nur schwer erreichbar, viele Menschen sind noch immer ohne Wasser und ohne Strom. Helfer haben begonnen, Baracken für die Überlebenden zu bauen. Gestern konnten wir eine zweite Finanzhilfe an Prof. Mizuuchi für seine Obdachlosenhilfe auf den Weg bringen. Wir werden weiter berichten, sobald wir wieder direkten Kontakt haben./j
Donnerstag, 17. März 2011

Ein Herz Für Japa



Die Kinder der Grundschule Hockstein haben heute hunderte Herzen gemalt. Sie werden diese Herzen jetzt an Freunde und Verwandte verteilen. Damit drücken die Kinder ihr Mitgefühl mit den Menschen auf der anderen Seite der Welt aus. Alle Herzen weisen auf eine Spendenmöglichkeit hin. „Die Schüler haben sich gewünscht, den Japanern Mut zu machen und auch zu helfen. Mit der Zusammenarbeit mit der Stiftunglife haben wir einen direkten Kontakt nach Japan bekommen und können jetzt etwas bewirken”, so Elisabeth Boms, die Rektorin der Schule./j
Donnerstag, 17. März 2011

Ein Herz Für Japan



Heute Morgen keine schlechten Nachrichten aus Fukushima. Japanische Techniker kämpfen weiter unter Einsatz ihres Lebens gegen den Super-Gau. Aus weiter Entfernung können wir nicht viel mehr tun als hoffen – das haben wir mit den Menschen in Japan gemeinsam, nur dass sich dort Sorge und Angst dazugesellen. Hoffen wir, dass das Schicksal gnädig ist und wünschen wir den Menschen dort Kraft und Zuversicht. Das asiatische Schriftzeichen über diesem Text steht für Kraft. /j
Mittwoch, 16. März 2011

Erst das Beben, dann der Tsunami, dann die Reaktoren – und nun auch noch Kälte und Schnee: Winterwetter verschärft die Lage im zerstörten Nordosten Japans. Die Helfer schaffen es kaum, Lebensmittel, Wasser und Benzin heranzufahren, aber es gibt auch ermutigende Berichte von Prof. Mizuuchi über Hilfsprojekte für die gestrandeten Menschen. Wir danken allen, die unsere Japan-Soforthilfe in den letzten Tagen mit großzügigen Spenden unterstützt haben. Das erste Geld ist schon in Japan angekommen, eine weitere Zahlung geht zum Wochenende raus./j

Unser Geld ist in Japan angekommen



Dear Jurgen, I greatly appreciated that you collected and transfer such a big amount of donation. It is so great that using efficiently and effectively this fund including other donations we've already got, our board member decided to consider about the setting up on-site assistance center ex. in Hokkaido or Niigata area, which are both most close to the Tohoku region. We promise you to keep updating. Sincerely yours, Prof. Toshio Mizuuchi/j
Dienstag, 15. März 2011

ARD meldet: 100.000 Kinder obdachlos



Mindestens 100.000 Kinder haben nach einer aktuellen Meldung der ARD durch das Erdbeben und den anschließenden Tsunami in Japan ihr Zuhause verloren. Immer mehr Menschen müssen evakuiert werden, immer mehr Menschen brauchen ein Dach überm Kopf und etwas zu essen. Ein hochentwickeltes Land kommt an die Grenzen seiner Möglichkeiten. Wir sind dankbar, dass wir durch die Zusammenarbeit mit Prof. Mizuuchi einen Weg gefunden haben, unsere Spenden direkt ins Land zu den Betroffenen bringen zu können./j

Geldverwendung in Japan



Dear Jurgen, in this afternoon, we held an emergency board meeting through internet, and we dicided to send money to two NPOs in Sendai Area. NPO One Family Sendai is to see at www.onefamily-sendai.jp (in Japanese only) and Sendai Night-outreach Team is to see at www.yomawari.net (in Japanese only) I really appreciate your corporation and alliance. With my warmest regards, Prof. Toshio Mizuuchi, Dept. of Geography, Osaka City U., JAPAN, 水内俊雄/大阪市立大学・都市研究プラザ(GCOE)・地理学教

From Japan



Dear Jurgen, I really express my full gratitude to your prompt action. Today, we temporary opened for the English version of this donation information page at the following site www.homeless-net.org. Please let this website to inform your colleagues under your network. The situation in the region concerned, seemed to be very severe, including the emission of radiation, it is scarcely informed in that region, though. It is still very difficult to access directly to that regions, and we are seeking to transport some foods and material in needs by the cargo trucks with the permission by the authority in the collaboration with other NPO organizations. One truck successfully got to Sendai city, today... Yours sincerely Toshio Mizuuchi/Urban Research Plaza (GCOE) Dept. of Geography, Osaka City U., JAPAN, 水内俊雄/大阪市立大学・都市研究プラザ(GCOE)・地理学教室
Montag, 14. März 2011

Die Bild-Zeitung hat mit ihrer Sonntagsüberschrift die Stimmung gut getroffen. Weil wir glauben, dass Beten in so einer Situation gut ist, aber möglicherweise nicht ausreicht, haben wir heute schon mal die ersten 10.000 Euro nach Japan überwiesen. Unser Kontaktmann in Osaka, Prof. Toshio Mizuuchi, kümmert sich darum, dass mit diesem Geld Obdachlose aus der Sendai-Region Unterstützung bekommen. Prof. Mizuuchi ist bereits seit vielen Jahren für Organisationen tätig, die sich um die Betreuung Obdachloser in Japan kümmern. Den direkten Kontakt zu Prof, Mizuuchi bekamen wir durch die schnelle Hilfe von Julia Obinger, (M.A. Research Fellow [PhD-Candidate] University of Zurich, Institute of East Asian Studies, Japanese Studies), die im vergangenen Jahr ihre Masterarbeit zum Thema Obdachlosigkeit in Japan geschrieben hat.