Gesellschaft

„Du bist das, was deine Gesellschaft ist.“
Lord Chesterfield, englischer Staatsmann und Schriftsteller
Die Tafeln
Während manche Menschen mit jedem Cent rechnen müssen, werden viele gute Lebensmittel weggeworfen. In fast tausend deutschen Städten sorgen 60.000 freiwillige Helfer für den Ausgleich: sie sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die beim Bäcker ...weiterlesen
Wir schieben Oma
Die Flüchtlinge aus Syrien haben viel deutsche Hilfsbereitschaft zu spüren bekommen, als sie hier ankamen. Jetzt geben diese Menschen etwas in unsere Gesellschaft zurück: sie gehen in Seniorenheime und leisten den alten Menschen Gesellschaft. ...weiterlesen
Klimaausgleich
Natürlich können auf Trump schimpfen, können bewusster leben, auf manche Autofahrt verzichten, vielleicht sogar auf manchen Flug. Aber wenn wir unser Leben nicht grundsätzlich verändern wollen, bleibt nur eine vernünftige Möglichkeit: ...weiterlesen
Aktuelles von den Tafeln, den Omas und zum Klima
Stiftunglife - Gesellschaft

Mittwoch, 17. Juli 2019



Der Brockhaus ist tot
Er war einmal der in Begriff des Lexikons – aber er hat die Umstellung in die neue Welt nicht geschafft. Wer heute aktuell informiert sein möchte schaut bei Wikipedia nach. Nur weil sich so viele Menschen auf der ganzen Welt für dieses Projekt ehrenamtlich engagieren, steht das ganze Wissen dieser Welt kostenlos für jedermann zur Verfügung. Die professionell/ehrenamtliche Struktur von Wikipedia war Vorbild für die Teambildung unserer Stiftung. Grund genug, dass wir die Arbeit von Wikipedia jedes Jahr mit einer Spende zu unterstützen. Tilman hat sich gerade darum gekümmert, dass unsere Einträge für „Stiftunglife" und für die Swimming Doctors" aktualisiert wurden/jg

Dienstag, 16. Juli 2019


Jetzt gibt es bei uns Punkte

Wer genau hingeschaut hat, hat die roten und gelben Punkte schon entdeckt, die seit ein paar Tagen in unserem gläsernen Konto am Anfang jeder Buchungszeile stehen. Der rote Punkt bedeutet, dass die Spende auf unserem Konto eingegangen ist. Wird der Punkt gelb, dann haben wir die Spende nach Myanmar überweisen (zum Beispiel für einen Schulbau) Wenn der Punkt von gelb auf grün umspringt, liegt die Quittung vor (zum Beispiel von Min Min für einen Schulbauten) mit der empfangenen Summe und den Geodaten für der Schule. Mit Datum, Unterschrift und der direkten Telefonnummer von Min Min. Ein paar Wochen brauchen wir noch, bis sich alles eingespielt hat, Mark und Dörte engagieren sich sehr. Wenn alles rund läuft, sind wir die Ersten in Deutschland, die eine überprüfbare Antwort auf die zwei Fragen liefern, die jeder hat, der Geld spendet:
1. Wo geht mein Geld hin?
2. Wieviel kommt an?

Verschenkt Bäume 👍



Was kann ich zum Geburtstag schenken? Eine Frage, die besonders drückt, wenn der Jubilar mit grauen Haaren Geburtstag feiert. Erfahrungsgemäß ist dann die Einrichtung komplett. Deshalb hier eine Empfehlung, die langfristig wirkt: verschenkt Bäume! Wenn der Baum in Deutschland gepflanzt wird, kostet das 20 Euro pro Stück (mit Anwachs- und Pflegegarantie) wir verdoppeln das Geschenk, indem wir für jeden Baum, der in Deutschland gepflanzt wird, einen Baum in einem Dorf in Myanmar pflanzen. Für alle Spenden ab 200 Euro bieten wir die exakte Verfolgung über unser Spendentracking bis ins Ziel/jg

Donnerstag, 11. Juli 2019

Fridays for future


"Ein bisschen Pillepalle reicht nicht mehr" Angela Merkel
Kürzlich berichtete die „Bild"-Zeitung von einer Unions-Fraktionssitzung, in der Bundeskanzlerin Angela Merkel ungewohnt heftige Worte gewählt haben soll. Nach dem Sommer dürfe es von der Regierung „kein Pillepalle mehr" geben, sondern Beschlüsse, die zu „disruptiven" Veränderungen führen. Schließlich sei seit 2002 nichts mehr passiert beim Klimaschutz. Das ist die Regierungsparteien aufgewacht sind liegt wohl nicht nur an eigenen Erkenntnissen, sondern auch am Wahlerfolg der Grünen. Während wir auf den großen Wurf der Politik warten, unterstützen wir die Jugend, indem wir schon mal die kleinen Schritte üben:
- weniger Auto, mehr Bahn
- weniger Plastik, mehr Recycling
- weniger Shoppen, etwas bewußter leben
- weniger Flugreisen, lieber nähere Ziele entdecken
Wer weiß, am Ende könnten wir feststellen, das weniger mehr ist 🙂



Dienstag, 2. Juli 2019

Kinder zu Roncalli



Kinderfreuden
Solche wunderbaren Karten bekommt man, wenn man Kindern eine Freude macht. Die Kinder kommen aus einer Brennpunktschule in Hamburg-Harburg. Die meisten von ihnen waren noch nie im Zirkus. Ihre Eltern haben nicht das Geld für einen Nachmittag im Zirkus mit der ganzen Familie. In diesem Fall war die Organisation für uns sehr einfach: Der Zirkus hat er seine Zelte ganz in der Nähe der Familie Scharff aufgeschlagen. Dorothea hat den Kontakt zu den Kindern und Christian den Kontakt zu Roncalli. So ließ sich ein Nachmittag voller Freude einfach organisieren. Die Kinder hatten ihre Freude und wir hatten unsere Freude. Zirkus und Kali gibt uns die Karten zum halben Preis. Diese Zirkusbesuche sind seit vielen Jahren ein kleines Wohlfühlprojekt unserer Stiftung in Zusammenarbeit mit Bernhard Paul und seinem Team/jg

Freitag, 28. Juni 2019

Bäume pflanzen


Er hat es nicht überlebt
An dem jungen Baum wird es kaum gelegen haben - die kleine Eiche wurde mit Sorgfalt ausgesucht, bevor sie von Präsident Macron als Gastgeschenk übergeben wurde. Kann sein, dass der amerikanische Präsident beim Einpflanzen zu sehr draufgehauen hat. Sensibilität scheint nicht seine Stärke zu sein. Der zarte Baum ist jedenfalls eingegangen. Ob nachgepflanzt wird, wissen wir nicht. Das unterscheidet diese Aktion von unserem nachhaltigen Baumpflanz Programm in Bagan. Dort führen wir genau Buch über alle Bäume, die von uns gepflanzt werden.  Jedes Bäumchen das nicht gedeiht, wird durch ein Neues ersetzt. Mit Bäumen ist das einfacher zu machen als mit Politikern/jg


Teamtreffen in Starnberg
Das ganze Jahr über setzen sie ihre Freizeit, Wissen, Können und Geld für die gute Sache ein. Da ist es mehr als gerecht, dass einmal im Jahr gefeiert wird. Nicht nur, es wird auch gearbeitet: an Projekten, an Netzwerken, an Verbesserungen und an neuenIdeen. Wir begrüßen die Teilnehmer des Teamtreffens mit ihren Partnern in Starnberg. Schön, dass es Euch gibt 🙂


Immer mehr Schüler gehen für den Klimaschutz auf die Straße. So richtig ernst genommen wurden sie Anfangs nicht. „Den Klimaschutz sollen die lieber den Profis überlassen" meinte Herr Lindner. Nach den Ergebnissen der letzten Wahlen dürfte er diese Meinung überdenken. Die Klimapolitik der Bundesregierung wird sich ändern. Ob Einsicht dazu führt, oder der Wunsch nach Machterhalt, das bleibt offen. Auch jeder Bürger kann etwas fürs Klima tun. Manche Dinge sind ganz einfach, andere kosten ein bisschen Mühe oder Geld. Wir werden zukünftig jeden Freitag hier in diesem Blog einen Vorschlag dazu machen. Heute fangen wir mit einer ganz einfachen Empfehlung an: 

Hahnenwasser ist prima fürs Klima
Was für ein Luxus, bei uns kommt bestes Trinkwasser direkt aus dem Hahn. Deshalb in die Schweizer es auch „Hahnenwasser". Bei einer aktuellen Untersuchung von 55 plastikverpackten Mineralwassersorten war jede vierte Wasserprobe belastet. Das kann bei Trinkwasser aus dem Hahn kaum passieren. Leitungswasser ist das bestuntersuchte Lebensmittel in Deutschland. Meine Tochter nimmt es jeden Tag mit in die Schule. Auch unsere Studenten in Myanmar sind ganz begeistert von den „refill bottles". Leider können sie nicht einfach das Leitungswasser nutzen, sie müssen sich die Mühe machen, öffentliche „Refill Stationen" zu nutzen. Die werden glücklicherweise immer mehr/jg




Teamtreffen in Starnberg
Das ganze Jahr über setzen sie ihre Freizeit, Wissen, Können und Geld für die gute Sache ein. Da ist es mehr als gerecht, dass einmal im Jahr gefeiert wird. Nicht nur, es wird auch gearbeitet: an Projekten, an Netzwerken, an Verbesserungen und an neuenIdeen. Wir begrüßen die Teilnehmer des Teamtreffens mit ihren Partnern in Starnberg. Schön, dass es Euch gibt 🙂

Mittwoch, 26. Juni 2019

Money, money


In der Haut von Ola Källenius möchte ich nicht stecken, der musste gerade eine Gewinnwarnung herausgegeben. Wir dagegen haben die große Freiheit uns über gute Ergebnisse zu freuen – ohne weiteres Wachstum anzustreben. Aus Spenden und eigenen Erträgen haben wir im ersten Halbjahr 2019 eine halbe Million Euro eingenommen. Dieses gute Ergebnis lässt uns zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte schauen. Unser Ziel, eine Million im Jahr einzunehmen und den gleichen Betrag für Projekte auszugeben, scheint auch in diesem Jahr erreichbar zu sein. Wir danken allen, die mit Rat und Tat dazu beigetragen haben/jg

Das ist prima fürs Klima




Wer modern Auto fährt, kalkuliert sechs Liter/100 km. 

Bei modernen Flugzeugen rechnet man drei Liter/100 km pro Passagier. Damit ist es eine einfache Rechenaufgabe herauszufinden, wieviel Treibstoff die Urlaubstage in Italien gekostet haben. Bei uns waren es 7 Liter pro Tag und pro Kopf. Das ist die Waagschale, mit der wir das Klima belastet haben...

.... hier die andere Seite der Waagschale: in Myanmar haben wir seit ein paar Monaten eine Solaranlage, die einen alten Dieselgenerator (weitgehend) ersetzt.  Seit die Solaranlage läuft, sparen die Dorfbewohner damit 7 l Diesel pro Tag. Das ist gut für die Umwelt - für uns ist es auch ein Schritt zu einer ausgewogene Klimabilanz/jg


Dienstag, 25. Juni 2019

Nicht so prima fürs Klima


Auf Einheimische brauchen Sie keine Rücksicht zu nehmen, denn sie sind ja in der Überzahl
Hinweis für Touristen in dem alternativen Stadtführer für Regenburg

Für Prospekte werden Kreuzfahrtschiffe bevorzugt vor unberührter Natur abgelichtet. Die Bilder von Touristenmassen, die kleine Hafenstädte überschwemmen, sind für die Werbung nicht so gut geeignet. Dabei ächzen schon kleinere Hafenstädte unter der Flut der Touristen. Dubrovnik und Venedig sind schon untergegangen. Wenn der Boom der Kreuzfahrtschiffe nicht aufzuhalten ist, sollte man ihn wenigstens besser steuern: die Überflutung romantischer Städte mit Touristen und die Nutzung von Schweröl gehören verboten. Ein Klimaausgleich sollte für jeden Passagier genauso selbstverständlich sein wie ein das Trinkgeld. 10 Euro pro Tag und Person sind ein guter Mittelwert für einen Klimaausgleich. Wir bauen für das Geld Solaranlagen in Myanmar und reduzieren damit den Verbrauch von Diesel Kraftstoff/jg

Montag, 24. Juni 2019


Zweite Chance
Die Unterstützung für die Tafeln war großartig: 422 Fahrzeuge haben wir in den vergangenen 14 Jahren auf den Weg gebracht. Möglich wurde das durch die Zusammenarbeit mit vielen engagierten Lions Clubs in Deutschland. Weil wir dieses erfolgreiche Projekt beendet haben, können wir neue Schwerpunkte setzen. Wasser gehört dazu. Seit vielen Jahren kümmern wir uns um sauberes Trinkwasser an unseren Schulen und Kindergärten. Der Paul Wasserfilter war ein guter Anfang. Brunnen, Solarpumpen und Trinkflaschen gehören inzwischen dazu. Für dieses wichtige Thema bietet sich wieder die Zusammenarbeit mit den Lions an. Vielleicht haben wir Glück, vielleicht finden wir einen „zweiten Roland Schütz", dann könnten wir mit dem Thema Wasser eine zweite Erfolgsgeschichte schreiben/jg

Sonntag, 23. Juni 2019

Ganz schön grün


Das waren noch Zeiten
als Verpackungen so gemacht wurden, wie es das Gesetz vorschreibt: „Eine Verpackung muss das Produkt schützen, zu seiner optimalen Lagerung beitragen und einen effektiven Transport ermöglichen." Inzwischen sind Firmen dazu übergegangen, ihre Produkte immer aufwändiger zu verpacken, damit sie dem Kunden eher auffallen: Sticker, Banderolen und Sichtfenster aus Plastik. Kaum ein Produkt, dass nicht in Plastik verpackt ist und nach einmaligem Gebrauch in der Tonne landet. Die Industrie wird das nur ändern, wenn wir diese überverpackten Produkte im Regal stehen lassen/jg

Donnerstag, 20. Juni 2019


Vor ein paar Tagen hatte ich in München einen Termin beim Bankhaus Metzler. Die haben ihr soziales Engagement in einem netten Buch zusammen gefasst. Von Farbe und Aufmachung ziemlich gewagt für so ein Traditionshaus, vom Inhalt begeisternd. Ganz besonders gefreut hat mich die Rechenkunst - und weil es erlaubt ist, möchte ich dieses Kunststück übernehmen. Nach der Philosophie der Chinesen ist das die höchste Form des Kompliments...

Unser Rechenkunststück heißt 1 + 1 = 4 und könnte so aussehen:

Der Mitarbeiter einer Firma spendet einen jungen Obstbaum, der in Deutschland privat gepflanzt und gepflegt wird. Kostet 25 bis 35 Euro pro Baum. 
+
Der Arbeitgeber verdoppelt dieses Engagement und spendet auch einen Baum.
+
Wir verdoppeln dieses Engagement indem wir zwei Bäume in Myanmar spenden, die dort privat gepflanzt und gepflegt werden. Für jede (Firmen)Baumgruppe hier und dort gibt es einen exakten Nachweis mit Geodaten

Dienstag, 18. Juni 2019



Die etwa 21 Millionen Rentner in Deutschland erhalten zum 1. Juli spürbar höhere Bezüge. Auch Schüler und Studenten können sich auf mehr Unterstützung vom Staat freuen. Der Höchstbetrag fürs BAföG steigt vom neuen Schuljahr und kommenden Wintersemester in zwei Stufen von 735 auf 861 Euro im Monat.

In Myanmar gibt es kein BAföG, auch dort steigen die Lebenshaltungskosten. Deshalb erhöhen wir nach zehn Jahren den jährlichen Förderbetrag für unsere Studenten um 200 Euro auf 1200 Euro. Für 103 Mentoren sind das 3,30 Euro pro Tag - für 103 jungen Menschen ist es die Chance des Lebens. 92 % unserer Studenten nutzen diese Chance und beenden ihr Studium mit einem Abschluss/jg

Sonntag, 16. Juni 2019

Münchner Runde


Frühlingsanfang
Sommeranfang
Herbstanfang
Winteranfang


Die Termine für die Treffen der Münchner Runde kann man sich leicht merken. Das ist gut so - und es verspricht interessant zu werden. Tina und Jan hatten jedenfalls schon ihre Freude beim Austausch der Ideen. Wer das Foto genau anschaut, kann im Buchtitel schon das Thema des nächsten Treffen sehen. Das findet zum Sommeranfang am 21.Juni bei Jan zu Hause statt. Wer gute Laune mitbringt und Interesse an Menschen und Projekten, ist herzlich willkommen. Weitere Informationen und Anmeldungen bitte über jan@stiftunglife.de

Freitag, 14. Juni 2019

Blogeintrag


Das Wort zum Freitag
Jeden Morgen die gleiche Frage:  Welches Thema nehme ich heute für diesen Blog Eintrag? Interessant und abwechslungsreich darf es sein. Es soll etwas mit der Stiftung zu tun haben, ohne fortwährend eigene Projekte zu loben. Es darf also auch ein Blick über den eigenen Tellerrand sein. Freitags bietet sich ein Klimathema an, auch um die Jugendlichen zu unterstützen, die sich für ihre und unsere Zukunft einsetzen. Ihr Engagement steckt an, inspiriert (hoffentlich auch die Politik) zu eigenen Taten. Frei nach Erich Kästner: Es reicht nicht das Wollen, man muss es auch tun! jg

Sonntag, 9. Juni 2019

Dieses Produkt sollte man meiden




Vittel ist
 Wasser in Plastikflaschen


Aber Vittel ist auch ein Ort in den Vogesen. In diesem Ort wird das Wasser knapp, das hat etwas mit den Plastikflaschen zu tun. Der Nestlé Konzern befüllt die Plastikflaschen mit Wasser aus Vittel und verkauft es gewinnbringend in der ganzen Welt. Gern betont der Konzern, dass bei der Produktion "der nachhaltig umweltbewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen großgeschrieben" werde. Nur stimmt das leider nicht. Denn der Konzern pumpt so viel Wasser aus dem Boden, dass eine wichtige Quelle zu versiegen droht. Im französischen Vittel protestieren die Anwohner. Dabei geht es nicht nur um Wasser, sondern auch um Plastik. Wasser in Plastik verpackt wird von Nestle auch in Länder verkauft, in denen es gar keine Recycling Möglichkeiten gibt. Millionen Plastikflaschen werden produziert, befüllt und Tausende von Kilometern durch die Gegend gefahren. Am Ende landen sie auf dem Müll oder im Meer. In unserer Plastik Recycling Anlage am Ngapali Beach räumen wir weg, was Nestlé in die Welt bringt. Das kleine Glied zwischen dem Supermarktregal und dem Plastik im Meer sind wir, die Konsumenten. Den Lauf der Welt können wir unterbrechen, wenn wir dieses Produkt im Regal stehenlassen. Statt dessen können wir Leitungswasser trinken. In der Gesamtbilanz ist das besser für uns und für die Umwelt/jg

Samstag, 8. Juni 2019

Zwei nette Angebote


Die Abiturprüfungen sind vorbei
die jungen Menschen können aufatmen und den Sommer genießen. Das Wintersemester beginnt erst im Oktober. Manche werden sich ein Gap year nehmen, andere wissen noch nicht, was sie machen wollen. Zwei nette Angebote für die Unentschlossenen: mit unserem Meet & Greet bringen wir 18 bis 25jährige aus Deutschland für vier Wochen mit Gleichaltrigen in Myanmar zusammen. Was vor drei Jahren als „English Conversation Training" begonnen hat, ist zu einem Cultural Exchange Programm gewachsen mit Gewinnern auf beiden Seiten. Wer ein bisschen mehr Zeit hat, kann sich auf einen Praktikumsplatz im Kinderheim Yangon bewerben. Weitere Infos über annette@stiftunglife.de

Mittwoch, 5. Juni 2019



Ahmad engagiert sich 
Vor vier Jahren ist Ahmad nach Bad Salzschlirf gekommen. Krieg und Flucht haben ihn dort gebracht. Dort angekommen, haben ihm ein paar Menschen die Hand gereicht, die meisten haben weggeschaut....

Ahmad hat seinen Weg gemacht. Er hat Deutsch gelernt und für seine seine Anerkennung als Zahnarzt gearbeitet. Manche von denen, die damals weggeschaut haben, sitzen heute bei ihm auf dem Zahnarztstuhl. Neben diesem Einsatz für sich und seine Familie hat Ahmad sich auch für andere eingesetzt: erst als ehrenamtlicher Übersetzer im Ausländeramt und seit zwei Jahren für Menschen im Altenheim, die sich über Zeit und Zuwendung freuen. „Wir schieben Oma", der Name ist Programm. Gestern hat Ahmad sein Projekt bei einer Integrationstagung in Kassel vorgestellt. In der Zeitung lesen wir die neuesten Nachrichten aus Syrien: 35 zerbombte Schulen, 300 tote Zivilisten, 300.000 Flüchtlinge: Diktator Assad und Verbündete schießen die Rebellenprovinz Idlib sturmreif. Idlib ist nicht weit entfernt von der Gegend, in der Ahmad aufgewachsen ist. Seine Eltern leben noch immer dort. Seit zwei Jahren wohnen sie im Keller, ihr Hauses ist weitgehend zerstört/jg

Donnerstag, 30. Mai 2019

21 Jahre später



Achten Sie auf das Wort vorschnell"

Das peinlichste Social-Media-Video ist 37 Sekunden lang. Es geht um die Frage, ob in Deutschland eine CO2 Steuer eingeführt werden soll. Der Umwelt Sachverständigenrat hat eine Steuer vorgeschlagen - Angela Merkel will keine. Sie sei zuversichtlich, dass die Automobilindustrie demnächst das "Drei-Liter-Auto" auf den Markt bringen werde. Der Clip stammt aus der Tagesschau vom 2. April 1998. Merkel war damals Bundesumweltministerin. Das Drei-Liter-Auto kam, aber keiner wollte es haben. Warum auch, der Sprit war billig, die Autos wurden von Jahr zu Jahr größer und schwerer. Der meistverkaufte VW ist nicht mehr der Golf, sondern der Touran, ein kleiner SUV. Vor ein paar Tagen, gut 21 Jahre nach dem Bericht  in der Tagesschau twitterte Nico Lange, Chefstratege der CDU-Vorsitzenden zum Thema #CO2Steuer: "Wir wollen nicht vorschnell zu einfachen Mittel greifen." jg

Mittwoch, 29. Mai 2019

San Francisco verbietet Plastikflaschen


Warum trinken wir Mineralwasser aus Plastik?
Das Leitungswasser in Deutschland hat überall Trinkwasserqualität. Nicht nur in Deutschland ist Plastik auf dem Vormarsch. Weltweit werden 500 Milliarden Pastikflaschen pro Jahr hergestellt. Coca-Cola produziert nach eigenen Angaben drei Millionen Tonnen Plastikverpackungen pro Jahr und Nestlè 1,7 Millionen Tonnen jährlich. San Francisco macht da nicht mehr mit und verbietet Plastikflaschen. Es gibt gute Alternativen. 

Wir unterstützen gerade drei Hotels in Yangon und Ngapali bei der Umstellung von Plastik auf Mehrweg: jeder Gast bekommt (statt der üblichen zwei Wasserflaschen aufs Zimmer) bei der Ankunft seine eigene Trinkflasche. Die kann man an verschiedenen Refill Stationen auffüllen. Kostenlos, so oft man möchte. Das rechnet sich für beide Seiten - und für die Umwelt/jg

Montag, 27. Mai 2019

Prima fürs Klima


Junge Menschen sind ungeduldig 
Das ist manchmal nervig, hat aber auch gute Seiten wenn es darum geht, mehr fürs Klima zu tun. Anna und Tilman wollten nicht bis Mittwoch warten, wenn die Beyond Burger bei Lidl angeboten werden. Also sind wir in München vegan Essen gegangen. Was da auf dem Teller liegt, sieht aus wie Fleisch und schmeckt wie Fleisch. Hergestellt aus Erbsenpüree. Das perfekte Angebot für alle, die gerne mit gutem Gewissen Fleisch essen möchten. Beyond Burger sind eine Erfolgsgeschichte in Amerika: der Aktienwert hat sich seit der Ausgabe Anfang Mai verdreifacht. Der Hersteller verspricht 90 Prozent weniger Treibhausgas Emissionen. Auch bei der Produktion wird deutlich weniger Wasser und Energie verbraucht. Fleisch, das kein Fleisch ist, aber genauso schmeckt. Die beiden waren hochzufrieden. 

" Identität geht durch den Magen" hat die Frankfurter Romanisten Christine Ott geschrieben. Tatsächlich ist Essen der Identitätsmarker unserer Zeit, für viele wichtiger als Mode oder Popmusik. Ein Statussymbol, an dem sich Bildung, Einkommen und Weltanschauung ablesen lassen. Speisen machen Leute/jg

Sonntag, 26. Mai 2019

Wir tun was für‘s Klima


Öfter mal das Auto stehen lassen
Es gibt schlechtere Arbeitsplätze. Min Min und Lynn Lynn sind für uns am Ngapali Beach unterwegs. Die beiden verzichten auf das Auto und fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit: unsere Plastik Recycling Anlage P2 soll im kommenden Monat auf Solarenergie umgestellt werden. Die Solarpanele sind schon vor Ort. Jetzt wird gemessen, installiert und eingerichtet. Wer mehr dazu wissen möchte kann sich das Projekt vor Ort anschauen - oder Min Min fragen, wenn er Ende Juni nach Deutschland kommt/jg


Europawahl



Man muss nicht jeden mögen
am Wahlabend schauen wir auf die Ergebnisse. Insgesamt war es ein klares Votum für Europa. Das ist gut so. Nachdenklich macht die Entwicklung der rechten Kräfte. Solange sich die AfD im Rahmen der demokratischen Ordnung bewegt, werden wir damit umgehen müssen. Allerdings darf man auch eigene Positionen festlegen und das wollen wir hier als Stiftung tun: wenn wir auf unsere Spenderliste schauen, gibt es da (rein statistisch betrachtet) eine kleine Gruppe, die heute vermutlich AfD gewählt hat. Diese Menschen sind uns nicht willkommen - auch nicht ihre Spenden/jg 

Freunde besuchen


Was für ein Privileg
einfach so nach Italien reisen können: ohne Halt an der Grenze Freunde besuchen. Wir sind einander näher gekommen über die Jahre. Wie in jeder Gemeinschaft ist nicht alles perfekt - aber es lohnt sich, für die gemeinsamen Ziele einzutreten. Heute haben wir die Gelegenheit für ein gemeinsames Europa zu stimmen. Lasst und diese Chance nutzen 🙂

Samstag, 25. Mai 2019

In Frieden leben


Dieses Wahlplakat gibt es nicht
Es ist ein Entwurf einer Werbeagentur, die das Thema Europa auf ihre Art umgesetzt hat. Die Friedenstaube passt gut zu dem Leben, das wir heute in Europa leben dürfen. Frieden und Wohlstand. Es gab hier auch schon andere Zeiten. Wir freuen uns über alle, die Morgen ihre Stimme für ein friedlich vereintes Europa abgeben/jg

Freitag, 24. Mai 2019




Heute ist Freitag
In 1.300 Städten werden Kinder und Jugendliche heute auf die Straße gehen. Sie sind weder an eine Partei noch eine Organisation gebunden. Die Klimastreik Bewegung hat ihre eigene Dynamik. Vorbild für diese Streiks ist die Schülerin Greta Thunberg. Die sechzehnjährige Schwedin bestreikt seit Monaten Freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich ihre Tausende Schüler angeschlossen. Sie streiken, damit die Politiker (und jeder von uns) mehr fürs Klima tun. Es lohnt sich, mal auf die Seite fridaysforfuture.de zu gehen, da sind ein paar ganz vernünftige Argumente zu lesen/jg

Mittwoch, 22. Mai 2019

Europawahl


Am Sonntag wird gewählt
in den letzten Wochen ist viel über Europa geredet worden. Jede Partei hat ihr eigenes Programm, jeder Kandidat hat seine eigenen Schwerpunkte. Frieden und Wohlstand für alle ist ein Traum, für den sich jedes Engagement lohnt. Morgen werden wieder viele junge Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gehen, damit wir mehr fürs Klima tun. Kann gut sein, dass sich eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkel an der Klimafrage entscheidet/jg

Samstag, 18. Mai 2019



„Freue mich, dass du da bist“, begrüßt Ola Källenius seine Mitarbeiter und Gäste. Der neue Daimler Chef kommt aus Schweden. Dort begrüßt man alle und jeden, gleichgültig, ob es sich um seinen besten Freund oder um das Finanzamt handelt, mit „hej“. Wir nutzen mit dem DU die anglifizierte Variante. Diese Anrede vermittelt ein Stück Vertrautheit, man könnte es (lt. süddeutscher Zeitung) übersetzen in: „Wir wollen gut sein und wir wollen von allen Gutes denken.“ In diesem Sinne bitten wir es zu verstehen, wenn wir in der Stiftung als allgemeine Anrede das DU nutzen. Ausnahmen bestätigen die Regel 🙂 jg

Sonntag, 12. Mai 2019


An so einem Tag 
freue ich mich ganz besonders, dass wir wieder jemanden gefunden haben, der sich um eins von den Kindern kümmert, die wir in Yangon unterstützen. Das sind Kinder, die aus den Konfliktgebieten im Rakhine und Shan kommen. Mit drei Euro am Tag können wir Ihnen die zweitbeste Chance im Leben schenken/jg




Mittwoch, 8. Mai 2019

Danke Joe


Danke, Emirates Foundation
Zwei Jahre ist es her, dass Dr. Joe Draws, HNO Arzt und Freunde der Stiftung, zu einem Einsatz bei den Swimming Doctors flog. Der Flug nach Yangon war lang, da schaut Mann mal ins Bordprogramm. Gefunden hat Joe dort Informationen über die Emirates Foundation. Die Stiftung fördert Medical Teams, die in entlegenen Gebiete helfen. Joe hat sich hingesetzt, geschrieben und unser Projekt geschildert - und die Foundation hat JA gesagt.  Seit einem halben Jahr fliegen unsere Ärzte kostenlos zu den Swimming Doctors Einsätzen. Finanziert werden diese Tickets aus den Meilenspenden der Emirates Vielflieger. Schade, dass wir den Vielfliegern nicht direkt danken können, sie sollten wissen, wieviel Gutes diese Spenden bewirken....

Bleibt noch die Frage der Klimabilanz. Dafür haben wir die zweitbeste Lösung: 
seit letztem Jahr kompensieren wir jeden Flug von Team Mitgliedern nach Myanmar.

Dienstag, 30. April 2019

Tag der Arbeit


Arbeit kann schön sein, bringt Geld und Anerkennung. 
Aber was ist, wenn man nicht mehr arbeitet, wenn man nicht mehr muss oder nicht mehr darf? 

„Das kann zum Problem werden. Ich empfehle, lieber nicht an den alten Arbeitsplatz zurückzukehren", sagt Sven Kuntze. Er arbeitete drei Jahrzehnte für die ARD, war Korrespondent in Bonn, New York und in Berlin. Nach seinem letzten Arbeitstag hat er das ARD Gebäude nie wieder betreten.  Stattdessen hat Kuntze einen Bestseller über das Altern geschrieben: Altern wie ein Gentleman – Zwischen Müßiggang und Engagement. Sein wichtigster Rat: Mach dir keine Illusionen darüber, wie radikal sich alles ändert, wenn der Ruhestand beginnt. Es lohnt sich, dieses Kapitel des Lebens vorzubereiten. Wer keine Lust hat jeden Tag auf dem Golfplatz zu verbringen, kann dem Ratschlag von Albert Schweitzer folgen: „Nimm dir ein kleines Ehrenamt" hat er seinen Mitmenschen empfohlen. Dem guten Rat schließen wir uns an. Es muss ja nicht Lambarene sein - wir haben auch hier in Deutschland interessante Aufgaben für Menschen, die sich engagieren wollen/jg

Über den Umgang mit Menschen


So sieht die Software ein Gesicht
Mehr als die Hälfte aller deutschen Start ups verwendet künstliche Intelligenz für die Kundenbetreuung. Der Mensch wird zu einem Datensatz. Damit lassen sich Prozesse vereinfachen und Kosten senken. Was heute in online möglich ist, wird bald unseren Alltag bestimmen. Der Kassierer in der Bank wurde durch den Geldautomaten ersetzt. Die Fahrkarten für den Zug gibts im Internet. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis uns ein Automat das Essen serviert und der  Pflegeroboter „Gute Nacht" sagt....

Unsere Art, die Welt zu sehen, mag antiquiert erscheinen: handgeschriebene Postkarte, persönliche Gespräche, gemeinsame Reisen. Aber es gibt Dinge, die sich mit künstlicher Intelligenz (noch) nicht erzeugen lassen. Wir werden diese Dinge und ganz besonders den Umgang mit Menschen weiterhin persönlich pflegen. Man könnte es "Gesichtserkennung auf die alte Art" nennen: Menschen, Projekte und Ideen kennenlernen - bei einer Tasse Kaffee, bei einem guten Abendessen und einem Glas Wein/jg

Montag, 29. April 2019

Heute in der Süddeutschen Zeitung


Neue Schulen, in denen offenere Unterrichtsformen möglich sind.
In der Süddeutschen Zeitung von heute kann man viel über die neuen Lernformen an unseren Schulen erfahren – und die räumlichen Anpassungen, die dafür notwendig sind. Ganz anders in Myanmar. Wenn wir dort Schulgebäude bauen, folgen wir einem Bild, das bei uns vor vielen Jahren üblich war: ein Klassenraum, vorne die Tafel und in Reihen aufgestellte Schulbänke. Doch dieser Frontalunterricht war gestern. Die Zukunft gehört offenen Lernformen. Heute sind flexible Räume gefragt, in denen keiner mehr still sitzen muss. Schön für unsere Kinder in Deutschland. Bis solche Entwicklungen in Myanmar ankommen, wird noch viel Zeit vergehen. Jede Gesellschaft braucht Zeit, um sich zu entwickeln/jg

Montag, 22. April 2019


Ein Plakat für den Kirchentag
Vielleicht sollte man doch besser ein Fragezeichen hinter dieser Aussage setzen, denn aktuelle Umfragen zeigen, dass das Vertrauen in die Kirche deutlich gesunken ist. Genau gesagt ins letzte Drittel. Nur Politiker, Banken und Manager bekommen noch weniger Vertrauen von der deutschen Bevölkerung. Auch für NGOs aus sieht es nicht gut aus, sie landen auch im hinteren Drittel. Ein Grund mehr, unser gläsernes Konto sorgfältig zu pflegen, getreu der Devise „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser."

Eines ist sicher: 
das Vertrauen zu Ärzten und der Polizei, der Feuerwehr und den Universitäten, darin sind sich die unterschiedlichen Statistiken einig. Wir freuen uns über die vielen Ärzte, die unsere Arbeit unterstützen. Dieser Vertrauensbonus überträgt sich bestimmt auch auf unserer Arbeit/jg

Sonntag, 21. April 2019

Frohe Ostern


42% haben als Kind an den Osterhasen geglaubt
Hoffen wir, dass sich dieser Brauch noch lange hält und unsere Kinder und Enkel auch noch an den Osterhasen glauben. Es ist ein kleines Stück von der heilen Welt, die wir uns alle wünschen – und für die wir alle etwas tun können. Allen Freunden der Stiftung wünschen wir sonnigschön glückliche Ostertage/jg

Mittwoch, 17. April 2019



Ob es auch wirklich so viele getan haben?

Drei Tage noch, dann ist die Fastenzeit zu Ende. Sie sollte uns an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbrachte. Ob sich heute noch jemand daran erinnert? Fasten kann man auch, ohne tief verwurzelt in der Kirche zu sein. Sieben Wochen ohne Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten auszukommen tut dem Körper gut - und es rechnet sich: pro Tag habe ich damit bestimmt fünf Euro gespart. Weil Anna und Oksana mit mir fasten, summiert sich das bei uns auf 600 Euro. Die Idee liegt nah, dass wir diesen Betrag für einen guten Zweck spenden 🙂 Das Geld könnte ins Kinderheim oder ins Altenheim nach Yangon gehen. Auf jeden Fall soll es an Menschen gehen, denen es gut tut, wenn sie mal etwas mehr (Kalorien) bekommen/jg

Happy new Year



Happy together 
Man kann Vögel kaufen und die in die Freiheit entlassen, Wasserpistolen laden oder seine Freunde gleich eimerweise überschütten - jeder feiert das Wasserfest auf seine Art. Behörden und Banken sind geschlossen, die Zeitung stellt ihr Erscheinen für eine Woche ein. Ein ganzes Land ist seit vier Tagen im Ausnahmezustand. Mit dem Wasserfest werden alle Sorgen und Sünden des letzten Jahres abgewaschen. Mit Wasser und mit viel Alkohol. Heute beginnt das neue Jahr. Nach dem burmesischen Kalender wird es das Jahr 1380 sein. Wir wünschen viel Glück und Wohlergehen 🎉 Auf dem Foto sind Capt. Wilk, Naing und Luca zu sehen, die am Wochenende gemeinsam mit den Kindern im Heim gefeiert haben/jg

Donnerstag, 11. April 2019



Der Glaube an die Wahrhaftigkeit von Werbebotschaften ist angeknackst. 
Der strategisch angelegte Betrug großer Unternehmen hat die Glaubwürdigkeit unserer Gesellschaft erschüttert, weit über die Automobilindustrie hinaus. Nun sind kritische junge Menschen noch mehr auf der Suche nach Wahrheit. Der Einfluss dieser Digital Natives strahlt auch auf andere Käuferschichten ab. Der Zahnarztgattin aus der Werbung der achtziger Jahre kauft niemand mehr ihre Zahnpasta Empfehlung ab. 

Es gibt nicht nur Primark Kunden, es gibt auch junge Menschen, die Produktinformationen studieren, die Verpackungsmaterial hinterfragen und sich für die Ware und das Unternehmen interessieren, das dahinter steht. Der Markencoach Hermann Waller hat dem Thema unternehmerische Authenzität ein eigenes Buch gewidmet: „Meine Marke" Was Unternehmen authentisch, unverwechselbar und langfristig erfolgreich macht. Wer heute erfolgreich sein möchte, muss seine Kunden immer wieder für sich begeistern. Mit gut erzählten Geschichten, überzeugenden Botschaften und einer außergewöhnlichen Unternehmenskultur. 

Eine glaubwürdige Marke kann man nicht Top down leben, Markenbildung vollzieht sich heute durch die Menschen, die sich für eine Idee begeistern. Wir spüren das steigende Interesse für Ideen, die nicht mit Geld zu bezahlen sind - und die man selbst mitentwickeln kann. Ein großes Dankeschön an alle Freunde der Stiftung, die an diesem kontinuierlichen Verbesserungsprozess mitwirken - vor und hinter den Kulissen/jg

Mittwoch, 3. April 2019

Freude verschenken



Glückliches Feedback aus Mönchengladbach
Am 27. März durften wir eine Zirkusvorstellung mit 13 Kindern und 3 Erwachsenen in Mönchengladbach besuchen. Schon im Eingangsbereich waren die Kinder von der besonderen Atmosphäre begeistert. Ganz besonders toll war, dass sie in der bevorzugten ersten Reihe sitzen durften. So konnten die Kinder das bunte Zirkus Programm hautnah erleben. Einen besonders tiefen Eindruck hinterließen die Hologramme mit den Tierbildern, sowie die lustigen Auftritte der Clowns. Der Kinderschutzbund und die Kinder haben sich riesig über die Einladung gefreut. Der Zirkus von Kali hat einen tiefen Eindruck bei einem hinterlassen und für einen wunderbaren Nachmittag besorgt.

Aachen, Bonn und Hamburg sind die nächsten Städte, in denen der Zirkus Roncalli sein Zelt aufschlagen wird. Wir werden wieder arme Kinder und ihre Eltern zu einer Vorstellung einladen. Wer mehr zu diesem wunderbaren Projekt hören möchte, schickt einfach eine Mail an info@stiftunglife.de


Samstag, 30. März 2019

Eine Sonntagsgeschichte


70 Jahre alt und noch immer aktuell

Als der Löwe Alois, der Elefant Oskar und die Giraffe Leopold in der Zeitung lesen, dass die 86. internationale Konferenz der Menschen aufgelöst wurde, ohne dass die Regierungsvertreter eine Lösung für die von ihnen selbst verursachten Probleme wie Kriege, Hungersnöte und Umweltzerstörung gefunden hatten, beschließen die drei Tiere, dass es an der Zeit sei, selbst die Initiative zu ergreifen. Sie benachrichtigen alle Tiere rund um den Erdball, dass vier Wochen später eine Konferenz im Hochhaus der Tiere stattfinden wird. Delegierte der Tiere aus aller Welt und sogar die Tiere aus den Bilderbüchern reisen zu der Konferenz an. Zusätzlich wird ein Menschenkind von jedem Kontinent eingeladen, da die Tiere die Kinder für unschuldig an den Problemen der Menschheit halten und sie in ihre Pläne zur Verbesserung der Welt einbeziehen wollen. 

Zeitgleich findet eine weitere Konferenz der Menschen in Kapstadt statt. Die Tiere wollen eine Einigung aller Länder herbeiführen und greifen zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Zuerst organisieren sie einen Einfall der Nagetiere in das Konferenzgebäude der Menschen und vernichten so sämtliche Akten, die sie als hinderlich für eine Einigung ansehen. Sie verlangen von den Menschen eine sofortige friedliche Übereinkunft. Nachdem die Menschen Kopien aller Akten herbeigeschafft haben, ohne auf die Forderungen der Tiere einzugehen, fliegen Schwärme von Motten in den Konferenzsaal und fressen die Uniformen aller Teilnehmer auf, sodass diese nackt dastehen. Als auch dieses Problem von den Menschen überwunden werden kann, greifen die Tiere zu ihrer letzten Maßnahme und entführen die Kinder aus allen Familien der Welt. Sie bringen sie sicher in Verstecken unter, in denen sich Tiere um sie kümmern, während sie glücklich miteinander spielen. Die Erwachsenen jedoch merken dadurch, wie leer eine kinderlose Welt ist und erkennen die Notwendigkeit, um der Kinder willen eine bessere Zukunft zu schaffen. Alle Staatsoberhäupter unterzeichnen einen Vertrag, der festlegt, dass alle Grenzen aufgehoben, das Militär und alle Schuss- und Sprengwaffen abgeschafft werden und garantiert wird, dass alle künftigen Bestrebungen der Menschheit auf den Frieden und das Wohl der Kinder ausgerichtet sein sollen/Wikipedia


Dienstag, 26. März 2019

Halbzeit


Die Hälfte ist geschafft
40 Tage dauert die Fastenzeit, die ersten 20 Tage liegen hinter uns. Die Kirche hat das Monopol auf die Fastenzeit verloren, es gibt auch weltliche Anstrengungen: Anna verzichtet auf Fleisch und Süßigkeiten – Oksana auf Fleisch, Süßigkeiten und Alkohol. Ich habe mir den weitgehenden Verzicht auf Fleisch, Plastik und Konsum vorgenommen. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen. Nicht nur im Ergebnis, sondern auch in der Kommunikation: wir haben über gesellschaftliche Themen geredet, die sonst zu kurz kommen/jg

Sonntag, 17. März 2019

Schulschwänzerin



Noch hat sie gut lachen
Mal schauen, wie das morgen aussieht für Anna und ihre Mitschülerinnen, die am Freitag den Unterricht geschwänzt haben. Mit einem Verweis oder mit Strafarbeiten ist zu rechnen, aber das wussten die Jugendlichen vorher. Um so mehr Achtung verdient ihr Einsatz für ein besseres Klima. Gesellschaftliche Veränderungen sind immer erstritten worden, im Widerstand gegen geltende Regelungen. Schulen und Lehrer können diese Auseinandersetzung als Beitrag für eine gesellschaftliche Entwicklung sehen - oder sich fest an einen Lehrplan halten, der sich schwer tut mit solchen Veränderungen/jg

Samstag, 16. März 2019

Solibäume für die Kinder


Gute Idee auf betterplace
Betterplace ist eine Spendenplattform aus Berlin, die von einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft (was es nicht alles gibt) betrieben wird. Die Plattform kann von gemeinnützigen Hilfsprojekten zum Spenden sammeln genutzt werden. Wir haben das einmal probiert, waren damit aber nicht sehr erfolgreich. Deshalb bleiben wir lieber bei unserem direkten Weg: wir versprechen unseren Spendern, dass wir ihr Geld direkt und zu 100 % ins Ziel bringen. Die Idee von betterplace, Solibäume zu pflanzen für die Akteure von „Fridays for Future" finden wir gut. Deshalb bieten wir an, für Schulklassen und Schulen Bäume zu pflanzen - und Blumenwiesen anzulegen. Am liebsten gemeinsam mit den Jugendlichen. Frei nach dem Motto: Demonstrieren ist gut, konkretes Handeln noch besser/jg

Sonntag, 10. März 2019

Gestern Abend in München/2


Rettet das Klima
Die Creative Night in München ist ein Heimspiel für Jan. Dort hat er gestern Abend gezeigt, was wir fürs Klima tun: mit Solaranlagen ersetzen wir Dieselgeneratoren und in der Dry Zone Pflanzen wir Bäume. Jeder Euro, den wir hier einsammeln, geht zu 100 % nach Myanmar in unsere Projekte. Dieser direkte Weg unterscheidet uns von vielen anderen Umweltinitiativen. Jan hat für einen Klimabeitrag geworben, die jeder von uns leisten könnte – ganz besonders die, die viel fliegen. Unsere Enkel werden es uns danken, wenn wir alle ein bisschen „grüner" werden. So, wie Udo Kronshage. Für ihn und sein mehrfach ausgezeichnetes Team von der osb Unternehmenberatung stellen wir seit Anfang des Jahres alle Flüge klimaneutral/jg

Samstag, 9. März 2019

Veranstaltungstipp



Die Netzwerknacht der Kreativwirtschaft mit Talks, Aktionen, Ausstellung, Flashmobs, Musik, Mode, Film und Party

Heute Abend auf der MUCBOOK Creative Night feiern und vernetzen sich die innovativen Köpfe Bayerns. In verschiedensten Formen und Formaten präsentieren die Akteure Spannendes, Innovatives, Visionäres und bringen Menschen aus den Bereichen Film, Design, Architektur, Mode und Medien zusammen. Ein unkonventionelles Event, das inspiriert. Ab 19 Uhr an der HFF München, der Hochschule für Fernsehen und Film. Mit dabei als Referenten: Simon Weinisch, der unser Bienenprojekt vorstellt - und Jan Brecke mit der Idee „Miles for Future"