Wir unterstützen Mensch und Umwelt

Als Stiftung arbeiten wir ehrenamtlich und tragen alle unsere Kosten selber. Wir engagieren uns für Mensch und Natur im In- und Ausland. Unsere Projekte reichen von den Swimming Doctors in Myanmar über die Tafeln in Deutschland bis zum Pflanzen von Bäumen und dem Bau von Solar-Wasser-Anlagen.
Aktuelles
Stiftunglife - News

Samstag, 4. Februar 2023

Vor Ort in Yangon



Arm ist, wer nichts hat

Tom hat ein schönes Foto gemacht, heute bei unserem Besuch im Altenheim der „Sister of the poor". Wer hier aufgenommen wird, ist arm. 30 christliche Ordensschwestern kümmern  sich um 110 alte Menschen mit „gutem Charakter" (das ist ein Aufnahme Kriterium, ebenso wie das Mindestalter von 70 Jahren). Unterstützt werden sie von 30 freiwilligen Helfern. Den Menschen geht es gut, meine beiden Gesprächspartner sind 87 und 94 Jahre alt. In Myanmar gibt es weder einen gesetzlichen Rentenanspruch, noch eine Pflegeversicherung. Wer nichts hat, ist arm dran - das gilt für arme Menschen in Myanmar genauso wie in Deutschland. Um das Thema Altersarmut in Deutschland geht es bei unserer Sonntagsrunde morgen um 12 Uhr. Hier ist der Link für alle, die Zeit und Lust haben dabei zu sein: https://zoom.us/j/3387750291?pwd=VHN5TTExQURFamFPTGFWZjhZUDBodz09


Freitag, 3. Februar 2023

Reisebericht aus Myanmar/1



Alles normal ?

Auf den ersten Blick wirkt alles normal: Wärme, Sonnenschein, der vertraute Geruch, die freundlichen Menschen. Dass sich etwas geändert hat, merkt man zuerst am Flughafen: der ist menschenleer. Bei der Hotelbuchung in Yangon ist die Auswahl deutlich kleiner geworden. Das Savoy ist geschlossen, das Rosewood (im Bild) auch. Das legendäre Strand Hotel hat nach 120 Jahren die Türen dicht gemacht. Shangri-La, Pullman und das East Hotel sind zu. An der Sule Pagode bin ich der einzige Besucher. Vielleicht liegt es daran, dass sie gerade renoviert wird. Vielleicht…


Mittwoch, 1. Februar 2023

Was macht eigentlich Malte?



Unser Bienenfreund

Kennengelernt haben wir uns bevor es die Stiftung gab, also vor einer Ewigkeit. Dass sich unsere Wege 30 Jahre später wieder gekreuzt haben, ist eine wunderbare Fügung. Malte lebt mit seiner Frau seit zehn Jahren in Singapur, die erwachsenen Kinder leben in Deutschland. Seit Jahrzehnten arbeitet Malte im Holzhandel, er ist uns ein guter Ratgeber für unsere Baumpflanzprojekte. Über ihn sind wir zu den Bienen gekommen, zu Clarence und seinem Freund Eugene. Malte schaut regelmäßig bei den beiden vorbei, schaut sich die Dokumentation der Rettungseinsätze an und verwaltet unser Geld. Ohne ihn könnten wir dieses wunderbare Projekt in Singapur nicht unterstützen. Danke Malte 🙏


Vor Ort in Singapore



Was sind 500.000 Bienen wert?

Ohne Malte würde es dieses Projekt nicht geben. Schade, dass er heute nicht dabei sein kann, bei dem Besuch unseres Bienenprojekts in Singapur. Seit zwei Jahren unterstützen wir Clarence (hier im Bild hochkonzentriert bei einer Wildbienenrettung, der Schwarm ist links neben seinem Kopf zu sehen). In Singapur gibt es die „Pest Control". Die wird gerufen, wenn sich ein Bienenvolk in einen Garten oder auf einen Balkon verirrt hat. Am einfachsten ist es, den ganzen Schwarm tot zu spritzen und die Überreste als Müll zu entsorgen. Die Bienen einfangen und an einen sicheren Ort bringen kostet Geld. Genau diese Mehrkosten bezahlen wir: rund 140 $ kostet die Rettung eines Bienenvolks. Clarence organisiert die Rettungsaktionen für die Pest Control. In den letzten zwölf Monaten konnten wir einer halben Million Bienen das Leben retten. Das hat Clarence viel Einsatz und uns einen Cent pro Biene gekostet. Die Natur wird es danken, vielleicht auch der ein oder andere von uns, wenn er in ein leckeres Honigbrötchen beißt. jg


Keep Supporting



Unser Geld kommt an

Zu 100 %, hier ist der Bericht von Ko Naing aus dem Altenheim in Yangon: Today I been to Sister of the poor and gave regular financial support for this month. Finally I got a chance to meet with Head of Sister of Old Age. She also want to meet me and our organization. Long time she wishing to meet and say very thank you for our regular support. Very soon she will transfer to Taungoo City near Naypyidaw . But she said she will always remember us and also she pray for us every day . Actually she is from Kayar State . Name is Josephine . She will introduce with me when new Head of Sister arrive. 


Dienstag, 31. Januar 2023

Selbstkritik erwünscht



Containern soll straffrei werden, man kann das als in Sinneswandel in Zeiten der Sparsamkeit sehen. Mir wäre es lieber, wenn das Wegwerfen von Lebensmitteln unter Strafe gestellt wird - nicht nur für Supermärkte, sondern für jeden, der essbare Lebensmittel wegwirft. So eine Strafe würde viele von uns treffen. Viele Menschen gehen zu sorglos mit Lebensmitteln um. Anders ist nicht zu erklären, dass fast 69 % von insgesamt 11 Millionen Tonnen Lebensmittel in privaten Haushalten weggeworfen werden. jg 


Montag, 30. Januar 2023

Sonnenvitamine



Erst kamen die Griechen…

…bald darauf die Römer, die Vandalen und danach die Araber. Mallorca wurde von vielen Volksstämmen besiedelt, bis Jaime I. die Insel unter die katalanische Fahne stellte und das Königreich Mallorca ausrief. Noch heute lässt sich das Erbe der einzelnen Völker entdecken: das Quellensystem, die Trockenmauern und die Vegetation. Zum Beispiel die Orange. Die ursprünglich aus China stammende Kulturpflanze wurde im 9. Jahrhundert nach Mallorca importiert. Die arabischen Stämme, wahre Gartenkünstler und findige Wasser-Tüftler, revolutionierten in ihrer 300 Jahre währenden Zeit den Anbau der Orange. Auf Mallorca fanden sie alles Notwendige für einen erfolgreichen Anbau: ausreichende Wärme, frostfreie milde Winter, guter Boden und ausreichend Wasser. Das Tal von Sóller wurde, bedingt durch sein Mikroklima, zum Zentrum des Orangenanbaus. Für uns ist das Tal in diesem Jahr ganz besonders interessant: dort pflanzen wir 2023 für jeden Freund der Stiftung einen Orangenbaum. jg


Sonntag, 29. Januar 2023

Kommunikation



Die richtige Balance

Früher musste man sich die Informationen holen, heute bekommt man sie zugeschickt. Das ist bequem, manchmal aber auch zu viel (oder zu wenig). Die richtige Balance zu halten ist eine Kunst. Je nach Wunsch und Interesse haben wir verschiedene Angebote: mit dem wöchentlichen Espresso gibt es eine Übersicht „what's going on". Für Menschen, die lieber miteinander reden, haben wir die wöchentliche Sonntagsrunde am Bildschirm und vierteljährliche Treffen (in echt) in Hamburg und München. Wer sich für Details der Stiftungsarbeit interessiert, kann zu jedem Projekt Bilder und Zahlen anfordern. So oder so, einfach eine kleine Mail schreiben an info@stiftunglife.de 


Samstag, 28. Januar 2023

Altersarmut


Was von der Rente bleibt

Mit der gesetzlichen Rente können sich Ruheständler nicht viel leisten. Nach 35 Versicherungsjahren beträgt die Altersrente für einen Mann durchschnittlich 1462 Euro netto. Frauen mit 35 Versicherungsjahren bekommen deutlich weniger, weil sie geringe Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt haben. Ihre Rente beträgt im Durchschnitt netto 1101 Euro. Wer davon 600 Euro Miete zahlen muss und 100 Euro Nebenkosten, hat noch 400 Euro zum Leben. jg


Freitag, 27. Januar 2023

Heute in der Zeitung


Deshalb unterstützen wir die Arbeit der 60.000 Tafelhelfer in Deutschland. Denn die Armut der Kinder hat immer etwas mit der Armut der Eltern zu tun. jg 


Donnerstag, 26. Januar 2023

Update sd 3


So romantisch kann putzen sein

Time is very quick, fly day by day, to year by year. Longs ago, that after Nargis Cyclone our friends from Stiftunglife came to  support Delta region. Until today, really appreciate for that, especially for Swimming Doctors support. In the early morning 6 am our seamen do regular cleaning for our ship, otherwise ship condition will be bad . They want to give back the gratitude to our donors. Thank you so much to all of you . Dankeschön, Ko Naing


Zeitenwende



Dieses Bild ist ein dreifacher Meilenstein

Blick in den Klassenraum einer Schule in Myanmar, in einem kleinen Dorf auf dem Land. Weil es einen Ventilator gibt, können sich die Kinder auch bei 38 Grad im Schatten auf den Unterricht konzentrieren. Es gibt nur sehr wenige Schulgebäude mit Ventilatoren im goldenen Land. Die meisten Schulen haben keinen Strom. Diese Schule hat sogar Solarstrom für die Ventilatoren bekommen. Bei der dritten Neuerung geht es ums Geld: dieses Projekt wurde durch verschiedene Rotary Clubs in Deutschland und Asien finanziert. Ein großes Dankeschön an Wolf, der diese Kooperation auf dem Weg gebracht hat. jg


Klimawandel



Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.
Mahatma Gandhi

Das Eis schmilzt. Offensichtlich tun wir zu wenig. Deutschland hat im vergangenen Jahr 761 Millionen t CO2 in die Atmosphäre geblasen, kaum weniger als im Jahr zuvor. Mangelnde Umsetzung ambitionierter Ziele kann man der Politik vorwerfen, der Industrie und den Gewerkschaften. Aber wir brauchen gar nicht so weit zu gehen, wir können uns selbst betrachten: wo haben wir unseren CO2 Ausstoß reduziert, was können wir noch tun? In unserer kommenden Sonntagsrunde werden wir Anregungen geben und von glücklichen Veränderungen berichten. jg


Mittwoch, 25. Januar 2023

Gut fürs Klima



Am Weltbild rütteln…

Kinder diskutieren mit ihren Eltern, Männer diskutieren auf der Arbeit - und schon entsteht ein Diskurs. Für manche ist es Provokation, weil an einem Weltbild gerüttelt wird. Man denkt, all sein Handeln ist richtig. Und plötzlich kommt jemand und sagt: ist doch nicht richtig: wegen Umwelt, Ethik und Gesundheit. Selbst die WHO hat mittlerweile gesagt, dass vegetarische Ernährung  nur vorteilhaft ist. Allerdings, mit der Umsetzung hapert es noch ein wenig. Aber die Angebote nehmen zu: schon vor ihrer Öffnung war die vegane Fleischerei in Dresden eine kleine Berühmtheit. In den sozialen Medien echauffieren sich die Menschen über den Namen des Fleischersatzladens, über Veganismus und vermeintliche Essensvorschriften. Dabei ist die Idee ganz einfach: Nils Steiger und seine Freunde wollen den Einstieg in die vegane Ernährung so leicht wie möglich machen. In unserer Gesellschaft muss niemand Fleisch essen, die Nährwerte kriegen wir auch woanders her. Der einzige Grund ist Geschmack und Textur – und das machen die Jungs einfach nach. Offensichtlich mit großem Erfolg, zur Eröffnung stand eine 50 m lange Schlange vor der Tür. Hier gibt es weitere Infos: vegane-fleischerei.de


Dienstag, 24. Januar 2023

Lesetipp


In der aktuellen ZEIT gibt es einen ausführlichen Artikel zum Handel mit Öko-Zertifikaten. Darin wird beschrieben, wie große Firmen sich ihre vermeintliche Klima-Neutralität mit kompensierenden CO2-Zertifikaten erkaufen. Das Problem hierbei ist, dass nach den Recherchen der ZEIT viele dieser Zertifikate wertlos sind, da die Bewertungsmethoden untauglich und zum großen Teil von der Industrie selbst entwickelt sind. Am Ende des Artikels bleibt man einigermaßen konsterniert zurück. Der Lichtblick allerdings ist, dass die Neupflanzung von Bäumen als geeignete Methode für die CO2-Kompensation gesehen wird - wir sind mit unseren Baumprojekten auf dem richtigen Weg. tg


Sonntag, 22. Januar 2023

Reisebericht aus der Ukraine/6



„Ich habe die kleinste Strafe genommen"

Die ukrainischen Verkehrsregeln sind den deutschen sehr ähnlich: bei durchgezogener Linie soll man nicht überholen. Besonders, wenn ein Polizist in der Nähe ist. Ich habe ihn nicht gesehen, aber er mich. Gemeinsam fahren wir zur nächsten Polizeistation, dort wird ein Protokoll aufgesetzt und eine Strafe festgelegt. Katja erklärt dem Polizisten wer wir sind und was wir tun.  Sein Gesicht wird freundlich, die Stimme weich: „Nun habe ich sie angehalten, jetzt muss ich auch kassieren. Aber ich habe die kleinstmögliche Strafe genommen". Die zwölf Euro bezahle ich gerne und wir verabschieden uns gefühlt mit einer Umarmung. jg


Samstag, 21. Januar 2023

Reisebericht aus der Ukraine/6



Die Rekonstruktion ist ein schwieriger Prozess

Verwundete Soldaten werden an der Front erstversorgt. Danach werden sie in ein nachgelagertes Krankenhaus gebracht. Die Soldaten haben Schuss– und Granatenverletzungen, Knochentrümmerbrüche und Weichteilzerstörungen. Die Knochenbrüche werden zunächst mit einem Fixateur von außen stabilisiert. Weil es kaum noch Fixateure in der Ukraine zu kaufen gibt, haben die Ärzte ein eigenes System entwickelt. Die endgültige Rekonstruktion der Knochen und der Weichteile ist ein schwieriger Prozess, der sich lange hinzieht. Wir helfen mit medizinischen Material, Implantaten und Geräten. Gefragt ist auch die Expertise von Unfallchirurgen und plastischen Chirurgen. Dieses Team stellen wir jetzt zusammen. wm 


Reisebericht aus der Ukraine/5



Um Mitternacht kommt der Zug

Beim Abendessen klingelt das Telefon. Dr. Sergej geht ran, er hat Dienst. Er wird gebeten sich bereit zu halten, der Zug kommt um Mitternacht. Fünf schwerverletzte Patienten werden in dieser Nacht erwartet, die an der Front erstversorgt wurden. Im Krankenhaus von Vinnitsya sollen sie weiter behandelt werden. Wolf sagt nach der Visite: „So schwere Verletzungen habe ich nur in Nepal nach dem Erdbeben gesehen". Der Zug kommt jede Nacht. jg 


Die Teams berichten: Swimming Doctors



Heute legen wir euch die validierten Daten für 2022 vor:

Es wurden insgesamt 19.111 Personen untersucht, beraten und behandelt. 15.578 Patienten entfielen auf den medizinischen, 3.533 Patienten auf den zahnärztlichen Sektor. Das sind im monatlichen Durchschnitt knapp 1600 und bei 20 Fahrtagen/Mission 80 versorgte Patienten pro Tag. 
Etwa 20 % davon sind Kinder, bei den 80 % Erwachsenen liegt der Frauenanteil um 70%. 
Kinder haben 3 medizinische Hauptdiagnosen, die 50 % der Fälle ausmachen: 
Infekte der Atemwege und Lunge, Hauterkrankungen wie Scabies und eitrige Entzündungen und akute Magen-Darm-Erkrankungen.
Erwachsene haben meist chronische Leiden. Die TOP 6 in der Rangfolge sind seit Jahren gleich:
1) Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, vor allem Bluthochdruck 
2) Rücken- und Gelenk-Leiden 
3) Diabetes mellitus 
4) Erkrankungen der Atemwege und Lunge 
5) Erkrankungen von Magen und Darm 
6) Hauterkrankungen, zusammen 73% aller Diagnosen. 
Dazu kommt die Schwangerenbetreuung als ein wichtiger Service für die Hebammen in der Umgegend. In der zahnärztlichen Betreuung bilden 5 Hauptdiagnosen sogar 98% der Behandlungen ab: 
1) Karies 
2) unumgängliche Zahnextraktionen, meist wegen weit fortgeschrittener Karies und verfaulten Zähnen durch Betelkauen 
3) Zahnbetterkrankungen 
4) Zahnwurzelerkrankungen 
5) Störungen der Zahnentwicklung/des Zahndurchbruchs. 
Die Gesamtausgaben für 2022 beliefen sich auf 187.000 Euro. Die Patienten trugen zu den Einnahmen 52.000 Euro bei, hauptsächlich durch Spenden für zum Selbstkostenpreis abgegebene Medikamente. Die verbleibenden Kosten für Stiftunglife von 135.000 Euro, pro Patient gut 7 Euro, wurden im Wesentlichen von den großzügigen Spenden des RC München-Mitte, der Hahn-Air-Stiftung, der Kathmann-Stiftung, der Kühne-Stiftung, der Dornier-Stiftung und Spenden der Freunde der Swimming Doctors abgedeckt. 
 Ein großes Dankeschön dafür!


Freitag, 20. Januar 2023

Reisebericht aus der Ukraine/4



Zwei Brüder studieren Zahnmedizin 

Seit 15 Jahren fördern wir junge Talente. Erst in Myanmar, dann auf den Philippinen und nun auch in der Ukraine. Immer wieder gibt es etwas Neues: diese beiden Brüder, Nazdar und Zahar, 18 und 20 Jahre alt, studieren beide Zahnmedizin. Die beiden haben ihren Vater durch den Krieg verloren, wie alle Studenten die wir in Vinnitsya interviewen. Wir werden die beiden gerne unterstützen und sind ganz zuversichtlich, dass wir zwei Mentoren für die sympathischen Jungs finden. jg


Reisebericht aus der Ukraine/3



Wenn Du Menschen kennenlernen willst, musst Du dorthin gehen, wo sie leben und arbeiten frei nach Goethe

Die großen Hilfslieferungen gehen nach Kiew und Odessa. Die 400.000 Einwohner der Stadt Vinnitsya liegen im Schatten der Aufmerksamkeit - und Kozow liegt im Schatten vom Schatten. Kaum ein Helfer verirrt sich in die Kreisstadt, 70 km nördlich von Vinnitsya. Das Krankenhaus von Koszow versorgt 70.000 Menschen. Unser Kontakt Mann, Dr. Sergej, hat uns hierher gebracht. Im Krankenhaus gibt es 220 Betten, 400 Mitarbeiter und viele Patienten. Eine gesicherte Notstromversorgung fehlt. Es ist schon passiert, dass der Strom während einer OP ausfiel und der alte Stromgenerator nicht ansprang. wir können helfen und alle sind dankbar: im Februar wird 125 KW Notstromaggregat geliefert. jg


Donnerstag, 19. Januar 2023

Was macht eigentlich Wolf?



Neugier wecken und Wissen vermitteln

Seit mehr als 40 Jahren gibt Prof. Wolf Mutschler sein medizinisches Wissen weiter. Mit welcher Freude und Hingabe er das tut, spüren die Studenten. Hier im Bild von links nach rechts Viktoriia, Iwan und Yana. Eigentlich hatten wir uns mit unseren ukrainischen Studenten nur auf einen Kaffee verabredet. Aus dem Gespräch entwickelten sich Fragen zu einem Patienten, die Wolf direkt im Café anschaulich mit einer Untersuchung des Knies beantwortet hat. alle Teilnehmer waren begeistert dankbar für diese Privatvorlesung. jg