Heidi

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent
in die Projekte.
Plastikmüll
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, und Wasseranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege. Jeden Tag werden bei „Plant for the planet“ zehn Bäume für uns gepflanzt. Im Herbst wollen wir selbst Hand anlegen, dann werden wir Bäume pflanzen. Das ist unser konkreter Beitrag für ein besseres Klima.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Sonntag, 17. März 2019

Schulschwänzerin



Noch hat sie gut lachen
Mal schauen, wie das morgen aussieht für Anna und ihre Mitschülerinnen, die am Freitag den Unterricht geschwänzt haben. Mit einem Verweis oder mit Strafarbeiten ist zu rechnen, aber das wussten die Jugendlichen vorher. Um so mehr Achtung verdient ihr Einsatz für ein besseres Klima. Gesellschaftliche Veränderungen sind immer erstritten worden, im Widerstand gegen geltende Regelungen. Schulen und Lehrer können diese Auseinandersetzung als Beitrag für eine gesellschaftliche Entwicklung sehen - oder sich fest an einen Lehrplan halten, der sich schwer tut mit solchen Veränderungen/jg

Was macht eigentlich Sybill ?


Für die Umwelt hat sich Sybill schon immer engagiert
Früher bei Greenpeace, jetzt bei uns. Kennengelernt haben wir uns über Britta. Im letzten Herbst hatten wir viel Zeit zum Reden, bei unserer gemeinsamen Reise durch Myanmar. Nun hat die sympathische Berlinerin bei uns das Projekt „Deutschland blüht auf" übernommen. Herzlich willkommen im Team 😊 Draußen scheint die Sonne und das erste zarte Grün ist zu sehen. Wer jetzt etwas für die Rettung der Bienen und Schmetterlinge tun möchte, wendet sich an sybill@stiftunglife.de 

Samstag, 16. März 2019

Solibäume für die Kinder


Gute Idee auf betterplace
Betterplace ist eine Spendenplattform aus Berlin, die von einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft (was es nicht alles gibt) betrieben wird. Die Plattform kann von gemeinnützigen Hilfsprojekten zum Spenden sammeln genutzt werden. Wir haben das einmal probiert, waren damit aber nicht sehr erfolgreich. Deshalb bleiben wir lieber bei unserem direkten Weg: wir versprechen unseren Spendern, dass wir ihr Geld direkt und zu 100 % ins Ziel bringen. Die Idee von betterplace, Solibäume zu pflanzen für die Akteure von „Fridays for Future" finden wir gut. Deshalb bieten wir an, für Schulklassen und Schulen Bäume zu pflanzen - und Blumenwiesen anzulegen. Am liebsten gemeinsam mit den Jugendlichen. Frei nach dem Motto: Demonstrieren ist gut, konkretes Handeln noch besser/jg

Donnerstag, 14. März 2019

Plastikfasten



Kampf gegen den Plastikmüll
Auf der Umweltkonferenz in Nairobi wird gerade darüber diskutiert, wie sich der Müll vermeiden lässt. In Mumbai ist der Gebrauch von Plastiktüten seit Anfang des Jahres verboten. Das Verbot wird überwacht, es kommt zu Strafzahlungen und zu Gefängnisstrafen. Viel Plastik kommt aus Deutschland. die Industrie ist ein großer Verursacher. Was kann man tun?

Man kann auf die anderen schimpfen, man kann auf Gesetzesänderungen hoffen, man kann Recyclinganlagen bauen - und man kann sein eigenes Handeln überdenken. Bei unserer Familie steht der weitgehende Verzicht auf Plastik im Mittelpunkt der Fastenzeit. Bei vielen Dingen geht es ganz einfach, wenn man erst einmal Bewusstsein dafür entwickelt hat: auf Reisen habe ich jetzt immer eine eigene Trinkflasche dabei, beim Einkaufen eine Tasche. Die flüssigen Seifenspender sind bei uns abgeschafft, dafür gibt es wieder ein klassisches Stück Seife. Auch das Shampoo haben wir durch seifenähnliche Stücke ersetzt. Unser privates Ziel ist es, in diesem Jahr den Verbrauch von Einwegplastik zu halbieren. Das ist ein guter Anfang, den jeder selbst von uns in der Hand hat/jg

Sonntag, 10. März 2019

Gestern Abend in München/1


Rettet die Bienen
Max hat uns die Möglichkeit eröffnet und wir haben sie genutzt: Simon und Wolfgang haben gestern Abend unser Bienenprojekt „Deutschland blüht auf" vorgestellt. Die Creative Night versammelt interessierte junge Menschen. Sicher ist, dass Simon mit 16 Jahren der jüngste Referent des Abends war. Für seinen überzeugenden Einsatz hat den Applaus bekommen, den er verdient. Fast 700 Tüten Blumensamen wurden mitgenommen. Ende des Monats kann man mit dem einsäen beginnen/jg

Gestern Abend in München/2


Rettet das Klima
Die Creative Night in München ist ein Heimspiel für Jan. Dort hat er gestern Abend gezeigt, was wir fürs Klima tun: mit Solaranlagen ersetzen wir Dieselgeneratoren und in der Dry Zone Pflanzen wir Bäume. Jeder Euro, den wir hier einsammeln, geht zu 100 % nach Myanmar in unsere Projekte. Dieser direkte Weg unterscheidet uns von vielen anderen Umweltinitiativen. Jan hat für einen Klimabeitrag geworben, die jeder von uns leisten könnte – ganz besonders die, die viel fliegen. Unsere Enkel werden es uns danken, wenn wir alle ein bisschen „grüner" werden. So, wie Udo Kronshage. Für ihn und sein mehrfach ausgezeichnetes Team von der osb Unternehmenberatung stellen wir seit Anfang des Jahres alle Flüge klimaneutral/jg

Donnerstag, 7. März 2019

Vorbildlich


Im Bundespräsidialamt sucht man nach Wegen
Der Einsatz von Plastik soll weiter reduziert werden. Das ist der ausdrückliche Wunsch von unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Dazu noch eine Nachricht, die den ökologischen Wandel an der Spitze zeigt: das traditionelle Feuerwerk beim Bürgerfest wird dauerhaft abgeschafft. Es passt nicht mehr in unsere Zeit. Dem Plastikmüll, wenn er denn verschwindet, werden wir nicht nachweinen - dem fehlenden Feuerwerk schon. Es ist so ähnlich wie mit unseren Luftballons bei den Schuleröffnungen: wir haben sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge abgeschafft, denn die freudigen Kinderaugen werden wir vermissen/jg

Mittwoch, 6. März 2019


Eine Empfehlung von unserer philippinischen Freundin Angelica Mata  
Lasst uns während der Fastenzeit auf den Gebrauch von Plastik verzichten. Kann gut sein, dass dieser Anspruch im täglichen Leben nur schwer umzusetzen ist – aber halbieren lässt sich unsere bunte Plastikwelt mit ein bisschen gutem Willen ganz bestimmt/jg


Dienstag, 5. März 2019

Gute Ratschläge


Wie schön, dass jeder etwas tun kann.
Viele Dinge kosten kein Geld, sondern nur ein bisschen Aufmerksamkeit. Manche Dinge werden leichter, wenn man einen Anstoß dafür bekommt. Deshalb verschenken wir ab sofort Tüten mit Blumensamen: eine Mischung von Wildblumen, die speziell für die Bedürfnisse von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen ausgelegt ist. Alles was ihr tun müsst: eine Mail schreiben an info@stiftunglife.de mit Eurer Postanschrift und der ungefähren Flächengröße, die ihr einsäen wollt/jg

Doppelter Nutzen


Junge Bäume sind gut fürs Klima
Im Kampf gegen die Erderwärmung spielen Wälder eine wichtige Rolle. Bäume nehmen große Mengen CO2 auf und verwenden den darin enthalten den Kohlenstoff zum wachsen. Wie viel CO2 ein Baum bindet lässt sich nicht genau sagen, es kommt auch auf das Alter an. Junge Bäume nehmen in der Regel mehr Kohlendioxid auf als alte Bäume. So macht es doppelt Sinn, wenn wir es vor unseren Schulen Bäume pflanzen. Wir tun etwas für die Umwelt und wir wissen: in ein paar Jahren werden Kinder dort im Schatten sitzen/jg

Montag, 4. März 2019

Kooperationen suchen

Hoher Besuch an unserer Plastik Recyclingsanlage P2 am Ngapali Beach: der zuständige Minister hat sich das Projekt vor ein paar Tagen angeschaut. Er war ganz angetan und wird sich dafür einsetzen, dass unsere Idee weiter im Land verbreitet wird. Wir werden uns burmesische Partner suchen, die wir mit Geld und Know-how unterstützen können. Der Flughafen von Yangon könnte ein guter Partner sein, dort fallen täglich große Mengen von Einwegplastik an. Auch der Flughafen München könnte ein guter Partner sein. Man kann nicht alle Projekte alleine realisieren, man braucht Partner, die gleiche Ziele verfolgen. Wir schauen uns um 🙂

Sonntag, 3. März 2019

Heute ist der Tag des Artenschutzes

Der Mensch ist dafür verantwortlich 🐝

Nicht nur bei den Bienen, Artenschutz umfasst den Schutz und die Pflege durch den Menschen. Artenschutz bezieht sich im Prinzip ausschließlich auf wild lebende Tier- oder Pflanzenarten. Manche Bemühungen gibt es in der Landwirtschaft für selten werdende Nutztierrassen oder alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten. Übergreifendes Ziel ist der Schutz der biologischen Vielfalt. Neben dem Schutz einzelner Arten geht es auch auch um den Schutz ganzer Lebensräume. Artenschutz und Biotopschutz gleichermaßen sollen das Artensterben verhindern oder verlangsamen. (nach Wikipedia)

Saubere Kreuzfahrtschiffe...?



Die Macht des Konsumenten
Die Lehrerin hatte den Kindern diesen Hinweis an die Tafel geschrieben (siehe Eintrag vom 18. Februar) Als Konsumenten haben wir viel in der Hand, auch die Entscheidung für entspannte Urlausbstage. Wer mit giftigem Schweröl über die Meere schippert, wie hier auf dem Bild, schädigt Natur und Mensch. Es gibt Alternativen: die AIDA Nova wird als erstes Kreuzfahrtschiff der Welt mit Flüssiggas  betrieben. Daher landet der Neubau im NABU-Kreuzfahrt-Ranking 2018 auf Platz eins. Alle anderen der 76 untersuchten Schiffe, darunter auch acht von neun Schiffen, die in diesem Jahr auf den Markt kommen, halten am dreckigsten aller Kraftstoffe, Schweröl, fest. Besonders die Branchenriesen MSC Cruises, Celebrity Cruises und Royal Caribbean haben aktuell im Bereich Umweltschutz kaum etwas zu bieten. Hapag-Lloyd und TUI Cruises können bei der Luftreinhaltung einigermaßen mithalten, indem sie auf ihren jüngsten Flottenzugängen Stickoxid-Katalysatoren einsetzen oder für die Versorgung mit Landstrom während des Hafenbetriebs gerüstet sind/jg


Samstag, 2. März 2019

Wie grün kann Fliegen sein?


Hochbetrieb am Münchner Flughafen
Gleich am ersten Ferientag macht sich unsere mobile Gesellschaft auf den Weg in den Urlaub. Der Münchner Flughafen hat sich ein hohes Ziel gesetzt: der zweitgrößte deutsche Flughafen will bis zum Jahr 2030 klimaneutral sein. So ein Ziel erreicht man in vielen kleinen Schritten. Hoffen wir, dass das gute Vorbild Schule macht: bei anderen Flughäfen, bei den Fluggesellschaften und bei uns, den Reisenden. Unsere Enkel werden es uns danken, wenn wir jetzt mehr Achtsamkeit für die Umwelt entwickeln, wenn wir alle ein bisschen „grüner" werden. So, wie Udo Kronshage. Für ihn und sein mehrfach ausgezeichnetes Team von der osb Unternehmenberatung stellen wir seit Anfang des Jahres alle Flüge klimaneutral/jg

Freitag, 1. März 2019

Pflanzen, pflanzen, pflanzen, pflanzen....

Der Plan, den Planeten zu retten, ist da.
Wir brauchen weniger CO2 in der Atmosphäre und mehr Bäume, um CO2 aus der Luft herauszunehmen. Privates Handeln und Initiativen sind ebenso wichtig wie politische Entscheidungen, wissenschaftliche und technologische Forschung und Investitionen der Industrie. Wir sind schon auf gutem Weg, aber wir stehen erst am Anfang. Immer noch wird der größte Teil unserer Energie mit Öl, Gas und Kohle erzeugt. Die Welt war früher mit doppelt so viel Bäumen bedeckt, bevor der Mensch mit der Eroberung des Planeten begann. Deshalb ist Bäume pflanzen ein sichtbarer Schritte in eine bessere Zukunft. Menschen brauchen Grün, besonders wenn sie in großen Städten leben. Es gibt viele Initiativen: „Plant for the planet" und Ecosia gehören dazu. Wir auch, wir pflanzen Bäume in Deutschland und in Myanmar. Das zeigt schon der Titel von unserem Jahrbuch, das gerade gedruckt wird. Wer nicht so lange warten möchte, kann bei René auf der Seite https://kroegerconcept.de/buch/#wrapper-wir563148b0eff06 schon mal reinschauen/jg

Montag, 25. Februar 2019

Zero Waste Angel from Philippines


February isn't finished yet but I'm running out of space in my jar. 
This trash jar contains anything that hasn't been composted nor recycled. And this one is almost full, which is far way worse than I did last year.  This also means that I'm unmindfully producing trash. Trash happens but when I'm having this mindset that we all produce trash, I unconsciously forgive myself too much. Too much of forgiving that I sometimes forget what I have been valuing.

How's your 2019 going on so far?

Samstag, 23. Februar 2019

Heute in der CZ

Der Volksmund sagt, dass in Celle alles 100 Jahre später kommt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Als die Cellesche Zeitung vor einem Jahr die Idee „Celle blüht auf" Zum ersten Mal vorstellte, war der große Erfolg dieser Aktion nicht absehbar. Durch das Volksbegehren in Bayern sind die Bienen seit ein paar Wochen überall präsent, auch in Celle. Wer den Artikel ganz genau liest sieht, dass wir neben „Deutschland blüht auf" auch diese Aktion unterstützen. Ein kleines Stück Lokalpatriotismus für unsere Stiftung, die seit 30 Jahren ihren Sitz in Celle hat/jg

Mittwoch, 20. Februar 2019

Deutschland blüht auf


Unser Zeitplan
Ein paar Vorbereitungen sind notwendig, damit wir unser anspruchsvolles Ziel erreichen: viele Menschen wollen wir begeistern, um gemeinsam eine Million Quadratmeter zum Blühen zubringen. So sieht der Zeitplan aus:

- Anfang März versenden wir einen Infobrief an alle Lions- und Rotary Clubs in Deutschland. Auf der Seite www.deutschlandbluehtauf.org wird ein Bestellformular hinterlegt. 

- Ende März versenden wir  Samentüten und Säckchen an alle Clubs, Freunde und Partner

- April, Mai und Juni sind die richtigen Monate für die Aussaat. 

- im Sommer organisieren wir gemeinsam mit Blume2000 einen Fotowettbewerb für die schönsten Blühwiesenbilder. 

- Das Engagement für die Bienen wird noch lange nachwirken, die Samenmischungen sind mehrjährig. 

- Ansprechpartner für dieses Projekt ist bei uns ist Sybill Claussen in Berlin: sybill@stiftunglife.de wird in den nächsten Tagen eingerichtet. 

Die Bienenretter

Projekte machen besonders viel Freude, wenn man sie mit netten Menschen gemeinsam entwickeln darf. Ina, Torsten und Alex sind die engagierten Bienenretter von Blume2000 in Hamburg. Mit seiner Aussage „Ohne Blumen keine Bienen" hat Alex uns alle überzeugt. Das war im letzten Sommer. Inzwischen haben die Bienen viel Aufmerksamkeit bekommen - nicht nur die bayrischen Bienen, in ganz Deutschland freuen wir uns auf den Frühling und unser Projekt „Deutschland blüht auf". In der Stiftunglife wird sich Sybill um dieses Projekt kümmern: herzlich Willkommen im Team/jg

Dienstag, 19. Februar 2019

40 Jahre später


Plastikflaschen brauchen 500 Jahre um zu verrotten.

Vielleicht verrotten die Flaschen auch gar nicht, wer kann das schon verbindlich sagen? Man geht davon aus, dass Mikroorganismen nicht in der Lage sind, Kunststoffe vollständig zu zersetzen. Plastik ist biologisch ‚inert' und daher auch kaum einer Mineralisation unterworfen. Das bedeutet, dass Mikroplastikpartikel zwar kontinuierlich kleiner, aber nicht vollständig abgebaut werden. Weltweit wird eine Anreicherung von Kunststoffen an Stränden, in Meeresstrudeln und Sedimenten beobachtet. In der Bretagne wurden gerade 40 Jahre alte Garfield-Telefone am Strand angespült: analoge Telefone mit Spiralkabel, Tasten, Hörer und Gabel. 40 Jahre im Meer, alle gut erhalten. „Gottseidank gut erhalten" muss man wohl sagen und froh sein, dass die Fische sich an den dicken Brocken nicht verschlucken konnten/jg






Montag, 18. Februar 2019

Aller Anfang ist schwer



Unsere zweite Plastik Recycling Station läuft langsam an. 
Natürlich dauert alles länger als gedacht: die Idee verbreitet sich langsam und die Menschen am Ngapali Beach müssen sich noch daran gewöhnen, den Plastikmüll separat zu sammeln. Es dauert ein bisschen, Gewohnheiten zu ändern. Der gute Wille ist da, es geht in kleinen Schritten voran/jg

Schulstunde


Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt. John F. Kennedy

Was für ein Glück, ich war heute in der Schule eingeladen, einen Vortrag über unsere Plastik Recycling Projekt zu halten. Das war interessant, aber doch weit entfernt – deshalb haben wir am Ende des Vortrags gemeinsam Ideen für unseren Alltag hier gesammelt. Frei nach Kennedy wollten wir schauen, was jeder von uns tun kann, um den Plastikberg zu verringern. Viele gute Ideen sind dabei ans Licht gekommen. Die Lehrerin hat die alle an die Tafel geschrieben. Lehrer und Schüler in Myanmar würden jetzt staunen – nicht nur über die Inhalte, sondern auch über die elektronische Multimediatafel/jg

Sonntag, 17. Februar 2019

Auf die Birne


Vor zehn Jahren wurde die Glühbirne verboten
Seinerzeit sorgte das für ein Entrüstung und Hamsterkäufe, heute haben sich die meisten Menschen an das neue Licht gewöhnt. Die Energiesparlampe war nur ein Übergang. Heute sparen wir mit LED Technik fast 90 Prozent Strom im Vergleich zur klassischen Glühbirne. 
Auch die klassische „Campinglampe"  ist verschwunden, heute bringen  Solarlampen Licht auf Campingplätze, in abgelegene Dörfer und auf den Inlay See. Ein bisschen haben wir dazu beigetragen mit mehr als 30.000 Solarlampen, die wir in den letzten sechs Jahren nach Myanmar gebracht haben/jg


Freitag, 15. Februar 2019

Verschiedene Welten


Längst geht es bei Leuchten nicht mehr nur um reinpraktische Aspekte. 
Sie geben Statements ab als skulpturartige Objekte.

So verschieden ist die Welt – bei uns geht es nicht nur um die Erleuchtung, gerne soll es auch ein Statement sein. Man möchte zeigen was man hat (oder was man sich leisten kann) Der Gummihandschuh mit Glühbirne 💡 oben links im Bild kostet 480 Euro. Für das gleiche Geld können wir in Myanmar ein kleines Dorf mit Solarlampen erleuchten, ohne Kunst/jg



Dienstag, 12. Februar 2019

Bayern vorn


In Bayern lebt es sich sehr schön (wenn man von gelegentlichen Eskapaden der CSU absieht). Aber nun bekommt die bayrische Landesregierung die Möglichkeit, neue Maßstäbe für den Artenschutz in Deutschland zu setzen. Wenn alles klappt, wenn das bayrische Volksbegehren erfolgreich ist. Eine Million Unterschriften werden dafür benötigt. Mehr als 900.00 Menschen haben sich schon in die Liste eintragen, es bewegt sich was im Land. Heute und Morgen geht es in den Endspurt, wir unterstützen die aktiven Helfer mit 25.000 Tüten Wildblumensamen/jg

Montag, 11. Februar 2019

Festliche Einweihung der SolarWasser Anlage

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Letzte Woche Sonntag war die Grundsteinlegung und heute feiern wir bereits die Einweihung. Wir bekommen Übung und unsere Arbeiter haben ihr Bestes gegeben, um so schnell fertig zu werden. Die Dorfbewohner sind sehr froh mit der Anlage. Heute Morgen waren bereits um 11.00 Uhr alle Wasserbehälter vollgepumpt. Das haben Sie uns stolz sehen lassen. Zur Einweihung kamen der District administrative und educational Officer. In den Reden wurde noch einmal darauf eingegangen wie wichtig diese Solar Wasseranlage für die Menschen sei und auch die Umwelt. Nicht nur Diesel wird gespart, sondern auch CO2 reduziert. Was mich an der Anlage auch beeindruckt, ist, dass sie so gut wie geräuschlos läuft! Ein Segen, wenn man weiß, welchen Lärm der Generator macht. Alle sind den Spendern aus Österreich sehr dankbar für die Unterstützung/Ursula

Sonntag, 10. Februar 2019

Luxus


Für ein Glas Wasser den Hahn aufdrehen

und warten, bis das Wasser kälter fließt.

Unit Özsaray

Danke Dennis


Wenn ein Filterwerk in jeder Beziehung zufriedenstellend arbeitet, dann finden sich erfahrungsgemäß in filtriertem Wasser weniger als 100 entwicklungsfähige Keime auf einen Kubikzentimeter
Robert Koch

Wie gut, dass Dennis Peupelmann (hier im Bild) zu uns gekommen ist. Denis hat Umwelttechnologie in Kassel studiert, er ist mit dem Paul Wasserfilter gut vertraut. In den letzten Wochen ist er in und um Bagan der Frage nachgegangen, wie gut das Wasser ist, dass aus unseren Paul Wasserfiltern kommt. Die Analyse der Wasserproben von 28 Schulen hat gezeigt, dass beinahe in jedem Fall das Wasser bakteriell verunreinigt ist, das aus Brunnen, Fluss oder Pond geholt wird. Dieses Wasser ist nach der Filterung mit dem PAUL in der Regel sauber. 

Bedenklich sind die Werte der Tongefäße (im Bild unten rechts) in denen das Wasser üblicherweise zwischengespeichert wird. Alle Proben weisen coliforme Belastungen auf, wodurch die Nutzung als Trinkwasser bedenklich ist. Die bakterielle Belastung kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den Kontakt mit den Händen zustande. Jedes Kind trinkt mit dem Mund aus dem selben Becher. Mit dem Becher schöpfen sie direkt in das Tongefäß ein, die Hände kommen dabei mit dem Trinkwasser in Kontakt. Die Kinder haben schmutzige Hände, weil sie sich nach der Nutzung der Toilette nur selten die Hände waschen - noch seltener mit Seife. So wird aus sauber gefiltertem Wasser belastetes Trinkwasser. Wir denken über Verbesserungsmöglichkeiten nach. Eine eigene Trinkflasche für jedes Kind könnte die Lösung sein. Jedes Kind könnte dann nach Schulschluss auch noch sauberes Wasser mit nach Hause nehmen. Geschätzte Kosten 700 Euro pro Schule/jg

Samstag, 9. Februar 2019

Endspurt


Nur noch ein paar Tage, am Mittwoch ist Schluss
Wenn das Volksbegehren in Bayern eine Million Unterschriften eingesammelt hat, dann gibt es am Mittwochabend eine schöne Feier. Die Medien haben ausführlich über den Artenschutz berichtet – aber auch über die Argumente der Gegenseite. Die Entwicklung von Monokulturen zu einer ökologischen Landwirtschaft ist nicht nur eine Aufgabe der Bauern, auch die Verbraucher sind gefordert. Es reicht nicht, die Bienen zu lieben, es reicht nicht, die Politik in die Verantwortung zu nehmen, jeder von uns ist ein Stück gefordert. Ökologische Landwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn wir als Verbraucher bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen/jg


Was macht eigentlich Sybill ?



Sybill rettet die Bienen
Der schönste Kontakt, über den wir Menschen kennenlernen, kommt über die Freunde der Stiftung. So war es auch bei Sybill, einer Freundin von Britta. Wir haben uns in Berlin kennengelernt und wir waren zusammen in Myanmar unterwegs. Sybill hat gefallen, was wir tun und irgendwann kam dann die Frage „Was kann ich denn tun?" Die Antwort heißt „Deutschland blüht auf!" Um die Entwicklung von diesem Projekt wird sich Sybill mit Herz und Verstand kümmern. Willkommen im Team 😊

Donnerstag, 7. Februar 2019

Lesetipp


Bier trinkend Bäume pflanzen
Als die Brauerei Krombacher vor 17 Jahren ihr Regenwald Projekt startete, war das eine gelungener Marketing Idee. Inzwischen gibt es immer mehr Unternehmen, die sich sozial engagieren. Es gibt viele werbewirksame Einzelaktionen und manche langfristige angelegte Strategien. In der brand eins wird über beide berichtet - und über Organisationen, die sich für die gute Sache einspannen lassen. Als Förderer der Tafeln frage ich mich schon länger, ob es eine gute Idee ist, dass die Tafeln sich von Coca Cola sponsern lassen. Es finden sich gute Argumente dafür und dagegen. Ein Blick in die aktuelle Ausgabe der Brand eins sensibilisiert für dieses Thema. Übrigens, es geht auch ohne Bier: seit einem Jahr pflanzen wir für jede Spende einen Baum.

Sonntag, 3. Februar 2019

Lesetipp

Der Mann hat was zu sagen:
Thilo Bode hat Soziologie und Volkswirtschaft studiert, als Entwicklungshelfer und Manager gearbeitet - und als Geschäftsführer von Greenpeace. In seine Zeit dort fallen einige der spektakulärsten Aktionen von Greenpeace, wie die gegen die Versenkung der Ölplattform Brent Spar. 2002 gründete Thilo Bode Footwatch, einen gemeinnützigen Verein, der für bessere Lebensmittel und Verbraucherrechte kämpft. Das lesenswerte Interview steht auf Seite 52 in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung/jg

Noch ein Lesetipp

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für eine lebenswertere Zukunft definiert. Die meisten Ziele sind noch lange nicht erreicht – weder in der großen weiten Welt, noch in der Stadt in der wir leben. Am Beispiel der Stadt München kann man in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung sehen, was wichtig ist – und ganz besonders, was jeder selbst für sein Umfeld tun kann/jg

Donnerstag, 31. Januar 2019

Rettet die Bienen


Jeder gibt was er kann
Heute um 10Uhr in München auf dem Marienplatz: Bürgermeister Dieter Reiter unterstützt die bienenfleißigen Helfer. Die Fotografen haben ihr Bild, jetzt kann es losgehen. Das Volksbegehren braucht mehr, als ein freundliches Kopfnicken: nur wenn eine Million Wahlberechtigte in Bayern in ihr Rathaus gehen und unterschreiben, wird es ein Erfolg/jg

Mittwoch, 30. Januar 2019

Plastic Planet



Die meisten Menschen wollen ein selbstbestimmtes Leben
Wir wollen unabhängig sein, Ideen entwickeln und voranbringen. Wir wollen den Wandel unserer Gesellschaft lieber mitgestalten, statt mitzulaufen. Mit unseren Projekten (zum Beispiel das Plastik Recycling Orojekt) eröffnen wir Chancen auf beiden Seiten. Wir geben Inspiration und zeigen, dass ein besseres Leben möglich ist, wenn man neue Wege geht. Manchmal sind diese neuen Wege unbequem, manchmal anstrengend. Einweg Plastik vermeiden ist so ein kleines Feld voller großer Unzulänglichkeiten. Sobald man seinen Blick dafür geschärft hat, merkt man, wie die Plastikwelt in unser Leben gekrochen ist. Es lohnt sich, dagegen zu kämpfen. Beim Kauf von Dill und Basilikum fangen wir morgen an/jg

Freitag, 25. Januar 2019

Es geht um ihre Zukunft

Der Klimawandel war schon oft das Thema auf Seite drei

Aber noch nie aus der Sicht streikender Schüler. Ihr Vorbild ist Greta Thunberg. Die Neuntklässlerin aus Schweden geht seit etwa einem halben Jahr jeden Freitag nicht zum Unterricht, sondern demonstriert stattdessen für Klimaschutz. Auch die Schüler, die gestern in Berlin fürs Klima demonstrierten, verpassten die Schule. Sie nahmen für die politische Aktion stundenlange Fahrten auf sich. Sie machen Überstunden fürs Klima, sie halten Schilder hoch, auf denen sie in drei Sprachen zum Klimaschutz aufrufen. Die Lehrer reagieren unsicher. Das bayerische Kultusministerium hat den Schulleitern freigestellt, ob sie freigeben oder Verweise erteilen. Ob das ausreicht, um Zukunft zu gestalten, darf bezweifelt werden/jg

Wasser Parameter Analyse


Da muss da ein Fachmann ran
Wasser trinken ist einfach. Besonders in unserer Welt, in der sauberes Trinkwasser an jedem Hahn verfügbar ist. In Myanmar geht es für die meisten Menschen erst einmal um die Frage, ob genügend Wasser da ist - und dann um die Frage, ob das vorhandene Wasser sauber ist. Meistens ist es das nicht!  Der PAUL Wasserfilter hilft, jedenfalls wenn wir ihn neu an unsere Schulen bringen. Aber wie sieht es drei Jahre später mit der Wasserqualität aus, kommt da noch immer 99,99 % sauber gefiltertes Trinkwasser raus? Dieser Frage gehen wir seit zwei Wochen nach. Ein Glück, dass wir einen Fachmann dabei haben: Dennis schaut, recherchiert und nimmt Wasserproben an jeder Schule. Untersucht werden die Proben im National Health Laboratory in Yangon. Von den Ergebnissen werden wir im kommenden Monat berichten/jg

Dienstag, 22. Januar 2019

Es wird immer mehr....




Die Chinesen wollen unseren Müll nicht mehr, nicht einmal für Geld. 
Jahrelang haben wir unseren Plastikmüll nach China exportiert. Das ferne Land war unser gelber Sack. Seit März vergangenen Jahres ist damit Schluss. Seitdem wächst uns der Müll über den Kopf. Wohin nur mit dem ganzen Plastikzeug? Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehlen wir einen Blick in die aktuelle Spiegel Ausgabe. Wir interessieren uns gewissermaßen „beruflich" für dieses Thema, seit wir in Myanmar Plastikmüll sammeln und recyceln. Noch ist das eine Investition in Umwelt, Gesundheit und Hygiene - es könnte aber auch dort zu einem einträglichen Geschäft werden. Genug Müll ist jedenfalls vorhanden. Daran ändern die 22 Tonnen Plastikmüll nicht viel, die wir im letzten Jahr in unserer Anlage verarbeitet haben - aber es ist ein guter Anfang für die Menschen und für die Umwelt in und um Bagan/jg

Sonntag, 20. Januar 2019

Re: Nachtrag

Thank you, Jurgen for this initiative, Please be informed that I move to my new work email: zerowastefilipina@gmail.com Thank you!

On Fri, Jan 18, 2019 at 8:42 AM Jürgen Gessner <juergen.gessner@stiftunglife.de> wrote:

Unsere letzten Luftballons 🎈 
Was machen Luftballons, nachdem in wir Ihnen ein nachgewunken haben? Sie sinken irgendwann irgendwo runter und landen als Müll, wenn wir sehr viel Glück haben in einem Mülleimer. Aber dieses Glück ist selten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass sie bei irgendeinem Tier im Magen landen, weil ein buntes Stück Kunststoff mit Futter verwechselt wurde. Von verendeten Fischen und Vögeln kennt man die Bilder mit Mägen voller Plastikmüll. Gut, dass der Mann im Baum (im Foto ganz unten) die Luftballons gerettet hat, die in den Ästen hängen geblieben waren, denn es sind die letzten Luftballons, die wir bei einer Öffnungsfeier aufsteigen ließen. In Zukunft werden als Zeichen der Freude bei jeder Schuleröffnung Bäume gepflanzt/jg

Biss in Kilogramm


2016 : 17 Tonnen
2017 : 19 Tonnen
2018 : 20 Tonnen

Die Umrechnung von Biss (das ist die gängige burmesische Gewichtseinheit) in Kilogramm ist ein bisschen kompliziert - aber die Mühe lohnt sich, das Ergenis kann sich sehen lassen. Im vergangenen Jahr haben wir in unserer ersten Anlage P1  in Pakokku rund 4.000 Säcke Plastikmüll verarbeitet. Tendenz steigend! Der Verarbeitungsprozess ergab 20 Tonnen Pallets. Rohmaterial, dass wir gut verkaufen konnten. Das ordentliche Ergebnis ermutigt uns in diesem Jahr zum Investment für P2 am Ngapali Beach und P3 in Bagan. Nach einer Anlaufzeit von einem Jahr rechnen wir damit, dass ich auch diese beiden Projekte Wirtschaft sich selbst tragen. Für die beiden neuen Projekte bekommen wir viel Unterstützung von den Hotels, Restaurants und der Gemeindeverwaltung/jg

Samstag, 19. Januar 2019

Nachtrag


Auf dem Heimflug bekomme ich eine burmesische Zeitung in die Hand
Da wird groß berichtet über die Eröffnung unserer Plastik Recyclingsanlage am Ngapali Beach. Das freut mich - noch mehr freuen mich die Zusagen vom Bayview und der Laguna Lodge, alle Zimmer auf refill bottles umzustellen. Wenn die Hälfte der Ngapali Hotels diesem gutem Vorbild folgt, kann man dort eine Million Plastikflaschen pro Jahr einsparen. Plastik vermeiden ist besser als alle Recyclingangebote. Wir sponsern die Anschaffung der refill bottles mit einem Dollar pro Stück/jg

Donnerstag, 17. Januar 2019

Nachtrag


Unsere letzten Luftballons 🎈 
Was machen Luftballons, nachdem in wir Ihnen ein nachgewunken haben? Sie sinken irgendwann irgendwo runter und landen als Müll, wenn wir sehr viel Glück haben in einem Mülleimer. Aber dieses Glück ist selten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass sie bei irgendeinem Tier im Magen landen, weil ein buntes Stück Kunststoff mit Futter verwechselt wurde. Von verendeten Fischen und Vögeln kennt man die Bilder mit Mägen voller Plastikmüll. Gut, dass der Mann im Baum (im Foto ganz unten) die Luftballons gerettet hat, die in den Ästen hängen geblieben waren, denn es sind die letzten Luftballons, die wir bei einer Öffnungsfeier aufsteigen ließen. In Zukunft werden als Zeichen der Freude bei jeder Schuleröffnung Bäume gepflanzt/jg

Dienstag, 15. Januar 2019

Alle strahlen


Einweihung einer SolarWasser Anlage 
Mit dem Bauen unserer Solaranlagen sind wir schneller, als mit den Einweihungsfeiern: Acht Monate nach Fertigstellung haben wir gestern die Solar Wasserstation KLAUS 2 in der Nähe von Bagan eingeweiht. Mit einer kleinen Feier für das ganze Dorf. 400 Dorfbewohner strahlen, alle sind glücklich und zufrieden. In den ersten acht Monaten haben sie bereits 2.000 Dollar eingespart. Geld, dass sie sonst für den Kauf von Diesel ausgegeben hätten. Das entspricht ziemlich genau dem Betrag, den das Dorf als Eigenanteil gegeben hat. Die Gesamtinvestition betrug 10.000 Euro. Die dritte Solar Wasseranlage ist auch schon lange fertig - sie wird voraussichtlich im Februar eingeweiht. Die vierte Anlage ist im Bau/jg



Samstag, 12. Januar 2019

Hands on



„Der Worte sind genug gewechselt, ich will auch endlich Taten sehen!"
Goethe hat die Sache kurz und bündig auf den Punkt gebracht: irgendwann sind genügend wissenschaftliche Untersuchungen veröffentlicht, gute Ratschläge erteilt, Hinweisplakate gedruckt - irgendwann muss man die Sache in die Hand nehmen. Das gilt für's Bienensterben genauso wie für den Müll im Meer oder auf der Straße. Das junge Mädchen (gesehen heute beim Morgenspaziergang in Yangon) hat die Sache schon mal selbst in die Hand genommen. 

Wer selbst etwas tun möchte, um unsere Welt ein kleines bisschen besser zu machen, kann sich in unseren Projekten engagieren. Mit Rat und Tat - wobei das Gewicht bei uns auf der Tat liegt. Wer Lust hast, eine konkrete Aufgabe in unserem Team zu übernehmen, ist herzlich willkommen. Aktuell suchen wir jemanden, der bei uns die Organisation für das Projekt „Deutschland blüht auf" übernimmt/jg

Mittwoch, 9. Januar 2019

Meer Plastik/1


 Plastik wird immer mehr im Meer
und am Strand. Auf diesem Bild ist zweimal Meer Plastik zu sehen - einmal als Flasche, die ans Meer gespült wurde (Anna wird sie gleich aufheben) - und einmal als Badeanzug, der als Meer Plastik Recyclingmaterial hergestellt wurde. Anna mag diesen Badeanzug „Er trägt sich sehr angenehm und trocknet schnell". Es könnte eine ganz schöne Geschichte werden, wenn wir beim Kauf nicht nur auf die Marke sondern auch auf das Material achten - und wenn es genügend Menschen gibt, die sich beim Strandspaziergang ab und zu mal bücken um aufzuheben, was andere achtlos weggeworfen haben.

„Warum soll ich das tun?" könnte man sich fragen

Weil es unser Meer ist, mit dem wir alle gerne leben. An dem wir Urlaub machen und in dem wir gerne baden. In dem die Fische schwimmen. Auch die, die wir mal (möglichst plastikfrei) essen wollen. Das Meer, in dem unsre Kinder und Enkel auch mal baden wollen. Wissenschaftliche Untersuchungen über den Plastikmüll in den Meeren gibt es genug - wir brauchen mehr Menschen, die sich ab und zu mal bücken/jg

Meer Plastik/2



Am besten würde man auf den Einsatz von Plastik ganz verzichten. Da ist möglich, aber schwer vorstellbar - im Augenblick müssen wir die zweitbeste Lösung nutzen: das Recycling all der Dinge, die gedankenlos genutzt und weggeworfen werden: Plastikflaschen für Shampoo, Duschgel, Bodylotion und Sonnencreme, Beutel, Tüten und Strohhalme, die natürlich nicht aus Stroh sind. Unsere Recyclinganlage verarbeitet alles. Wie das genau funktioniert, das erklärt Mr. Soe Min (unser Mann vom P1 ) hier auf dem Bild dem Minister für Hotel und Tourismus. Bei der Einweihungsfeier heute haben uns alle versichert, das Projekt zu unterstützen. Die gelben Tonnen stehen am Strand und an den Hotels. Hoffen wir, dass sie sich bald gut füllen/jg

Freitag, 4. Januar 2019

Das Jahr der Bäume


Vor dreißig Jahren haben wir die ersten Bäume gepflanzt
In diesem Jahr werden der Frage nachgehen, was aus diesen Bäumen geworden ist. Wenn sie groß geworden sind, dann wollen wir in diesem Jahr* wieder viele Bäume pflanzen. In Myanmar entlang neu gebauter Schulen und Straßen - in Deutschland bringen wir wieder alte Obstsorten in die Gärten. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt/jg

* im Jahr 2018 haben wir mehr als 4.000 Bäume gepflanzt

Jahr der Biene


Für die Chinesen wird 2019 das Jahr des Schweins

Für Deutschland wird es das Jahr der Biene - das ist jedenfalls unser Plan. Im Augenblick wir lassen wir gerade ein paar hundertausend Tüten mit Wildsamen produzieren. Genug, um eine Million Quadratmeter zum Blühen zu bringen. Im April setzen wir dann auf viele fleißige Hände, die uns helfen, diese spezielle Samenmischung in die Erde zu bringen. Die Verteilung der Tüten (das wie, wann und wo) organisieren wir in Kürze/jg


Mittwoch, 2. Januar 2019

Vorbilder


Ein Strandspaziergang tut gut.
Nicht nur den Menschen, sondern auch der Umwelt, wenn man sich ab und zu bückt und aufhebt was die Wellen an Land gespült haben. Die meisten Dinge sind aus Plastik: Wasserflaschen, Deckel, Beutel und Verschlüsse. Zwei Beutel voll haben Oksana und Anna heute bei ihrem Spaziergang gesammelt. Wenn die anderen Spaziergänger dem guten Beispiel folgen, bekommt der Ngapali Beach bald den Preis für den „saubersten Strand der Welt". Ganz wunderbar wird es, wenn man bedenkt, dass so ein gutes Beispiel an allen Stränden dieser Welt funktionieren könnte....

Montag, 31. Dezember 2018

Das Wasser steht uns bis zum Hals


London ist schon untergegangen
James Cook nannte eine der Kiribati Südseeinseln „London". Das ist 200 Jahre her. Die schöne Insel ist halb überflutet, die Bewohner haben ihre Häuser verlassen. Die Sintflut hat begonnen - und sie wird nicht, wie die biblische, nach 150 Tagen wieder zurückgeben, sie wird bleiben. Alles ist ganz einfach, es gelten die Gesetze der Physik. Wasser dehnt sich beim Erwärmen aus. In den vergangenen 100 Jahren ist das Meer um 20 cm gestiegen. Für die nächsten 20 cm brauchen wir nur noch zwanzig Jahre. Jeder Küste ist von der Gefahr einer Überflutung betroffen, Kiribati ist überall, auch in Yangon und Hamburg. 

Wir müssen etwas tun: Noah griff zum Werkzeug und fing an, sich auf die Sintflut vorzubereiten – wir werben für bewussteres Leben und den persönlichen Klimaausgleich: weniger fliegen, Diesel reduzieren, Solarenergie nutzen und Bäume pflanzen - auch im neuen Jahr/jg

Vorbilder

Was für ein Glückspilz bin ich, dass ich so eine tolle Studenten hatte: ich durfte Angelica als Mentor vier Jahre lang begleiten. Seit zwei Jahren steht sie auf eigenen Beinen. Sie ist eine erfolgreiche Lehrerin – und sie ist ein Vorbild für mich und für alle, die von einer plastikfreien Welt träumen. Hier ist ihre Bilanz zum Jahresende:

I made it! 365 days of Zero Waste is done! Instead of one jar, I failed but accumulated 3 bottles of trash, (huhu, coffee in sachets, chocolates! 😂) but either way, Happy New Year everyone! For the year 2019, I hope we can slowly ditch single-use plastics in our lives. Little by little. One by one. Remember, zero waste is not an overnight success, it's a process. Hihi! Angelica