Heidi

Am liebsten hätten wir alle die heile Welt, die wir von den Heidi Filmen kennen. Leider sieht unser Alltag anders aus. Die meisten Menschen wissen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn unsere Enkel auch noch gut leben wollen, müssen wir unseren Lebensstil ändern, oder Ausgleichsmassnahmen finanzieren. Am besten beides. Mit dem HEIDI Projekt finanziert die Stiftunglife verschiedene Umweltprojekte in Deutschland und im Ausland: Ideen, Anregungen und konkrete Maßnahmen für eine bessere Umwelt. Jede Spende geht zu 100 Prozent
in die Projekte.
Plastikmüll
Einfache Idee - große Wirkung: in kleinen Anlagen in Myanmar recyceln wir den Plastikmüll, der am Strand liegt, in Hotels anfällt und an den Straßenrändern zu sehen ist. Den Rohstoff, den wir gewinnen, verkaufen wir an Betriebe im Land. Die Erträge reichen aus, um den laufenden Betrieb zu finanzieren.
Wasser und Solar
Solarlampen bringen die Erleuchtung, Wasser/ Solaranlagen ersetzen den alten Dieselgenerator. Das spart Geld und schont die Umwelt. Mit dem Paul Wasserfilter wird Wasser zu Trinkwasser. Alle Anlagen werden von uns gebaut und langfristig betreut.
Bienen und Bäume
In Deutschland schützen wir die Bienen, bringen alte Obstsorten in die Gärten und begrünen neu angelegte Radwege. Jeden Tag werden bei „Plant for the planet“ zehn Bäume für uns gepflanzt. Im Herbst wollen wir selbst Hand anlegen, dann werden wir Bäume pflanzen. Das ist unser konkreter Beitrag für ein besseres Klima.
Aktuelles vom Recycling, den Wasserfiltern und Solar
Stiftunglife - Umwelt

Donnerstag, 17. Januar 2019

Nachtrag


Unsere letzten Luftballons 🎈 
Was machen Luftballons, nachdem in wir Ihnen ein nachgewunken haben? Sie sinken irgendwann irgendwo runter und landen als Müll, wenn wir sehr viel Glück haben in einem Mülleimer. Aber dieses Glück ist selten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass sie bei irgendeinem Tier im Magen landen, weil ein buntes Stück Kunststoff mit Futter verwechselt wurde. Von verendeten Fischen und Vögeln kennt man die Bilder mit Mägen voller Plastikmüll. Gut, dass der Mann im Baum (im Foto ganz unten) die Luftballons gerettet hat, die in den Ästen hängen geblieben waren, denn es sind die letzten Luftballons, die wir bei einer Öffnungsfeier aufsteigen ließen. In Zukunft werden als Zeichen der Freude bei jeder Schuleröffnung Bäume gepflanzt/jg

Dienstag, 15. Januar 2019

Alle strahlen


Einweihung einer SolarWasser Anlage 
Mit dem Bauen unserer Solaranlagen sind wir schneller, als mit den Einweihungsfeiern: Acht Monate nach Fertigstellung haben wir gestern die Solar Wasserstation KLAUS 2 in der Nähe von Bagan eingeweiht. Mit einer kleinen Feier für das ganze Dorf. 400 Dorfbewohner strahlen, alle sind glücklich und zufrieden. In den ersten acht Monaten haben sie bereits 2.000 Dollar eingespart. Geld, dass sie sonst für den Kauf von Diesel ausgegeben hätten. Das entspricht ziemlich genau dem Betrag, den das Dorf als Eigenanteil gegeben hat. Die Gesamtinvestition betrug 10.000 Euro. Die dritte Solar Wasseranlage ist auch schon lange fertig - sie wird voraussichtlich im Februar eingeweiht. Die vierte Anlage ist im Bau/jg



Samstag, 12. Januar 2019

Hands on



„Der Worte sind genug gewechselt, ich will auch endlich Taten sehen!"
Goethe hat die Sache kurz und bündig auf den Punkt gebracht: irgendwann sind genügend wissenschaftliche Untersuchungen veröffentlicht, gute Ratschläge erteilt, Hinweisplakate gedruckt - irgendwann muss man die Sache in die Hand nehmen. Das gilt für's Bienensterben genauso wie für den Müll im Meer oder auf der Straße. Das junge Mädchen (gesehen heute beim Morgenspaziergang in Yangon) hat die Sache schon mal selbst in die Hand genommen. 

Wer selbst etwas tun möchte, um unsere Welt ein kleines bisschen besser zu machen, kann sich in unseren Projekten engagieren. Mit Rat und Tat - wobei das Gewicht bei uns auf der Tat liegt. Wer Lust hast, eine konkrete Aufgabe in unserem Team zu übernehmen, ist herzlich willkommen. Aktuell suchen wir jemanden, der bei uns die Organisation für das Projekt „Deutschland blüht auf" übernimmt/jg

Mittwoch, 9. Januar 2019

Meer Plastik/1


 Plastik wird immer mehr im Meer
und am Strand. Auf diesem Bild ist zweimal Meer Plastik zu sehen - einmal als Flasche, die ans Meer gespült wurde (Anna wird sie gleich aufheben) - und einmal als Badeanzug, der als Meer Plastik Recyclingmaterial hergestellt wurde. Anna mag diesen Badeanzug „Er trägt sich sehr angenehm und trocknet schnell". Es könnte eine ganz schöne Geschichte werden, wenn wir beim Kauf nicht nur auf die Marke sondern auch auf das Material achten - und wenn es genügend Menschen gibt, die sich beim Strandspaziergang ab und zu mal bücken um aufzuheben, was andere achtlos weggeworfen haben.

„Warum soll ich das tun?" könnte man sich fragen

Weil es unser Meer ist, mit dem wir alle gerne leben. An dem wir Urlaub machen und in dem wir gerne baden. In dem die Fische schwimmen. Auch die, die wir mal (möglichst plastikfrei) essen wollen. Das Meer, in dem unsre Kinder und Enkel auch mal baden wollen. Wissenschaftliche Untersuchungen über den Plastikmüll in den Meeren gibt es genug - wir brauchen mehr Menschen, die sich ab und zu mal bücken/jg

Meer Plastik/2



Am besten würde man auf den Einsatz von Plastik ganz verzichten. Da ist möglich, aber schwer vorstellbar - im Augenblick müssen wir die zweitbeste Lösung nutzen: das Recycling all der Dinge, die gedankenlos genutzt und weggeworfen werden: Plastikflaschen für Shampoo, Duschgel, Bodylotion und Sonnencreme, Beutel, Tüten und Strohhalme, die natürlich nicht aus Stroh sind. Unsere Recyclinganlage verarbeitet alles. Wie das genau funktioniert, das erklärt Mr. Soe Min (unser Mann vom P1 ) hier auf dem Bild dem Minister für Hotel und Tourismus. Bei der Einweihungsfeier heute haben uns alle versichert, das Projekt zu unterstützen. Die gelben Tonnen stehen am Strand und an den Hotels. Hoffen wir, dass sie sich bald gut füllen/jg

Freitag, 4. Januar 2019

Das Jahr der Bäume


Vor dreißig Jahren haben wir die ersten Bäume gepflanzt
In diesem Jahr werden der Frage nachgehen, was aus diesen Bäumen geworden ist. Wenn sie groß geworden sind, dann wollen wir in diesem Jahr* wieder viele Bäume pflanzen. In Myanmar entlang neu gebauter Schulen und Straßen - in Deutschland bringen wir wieder alte Obstsorten in die Gärten. Das ist gut für die Menschen und gut für die Umwelt/jg

* im Jahr 2018 haben wir mehr als 4.000 Bäume gepflanzt

Jahr der Biene


Für die Chinesen wird 2019 das Jahr des Schweins

Für Deutschland wird es das Jahr der Biene - das ist jedenfalls unser Plan. Im Augenblick wir lassen wir gerade ein paar hundertausend Tüten mit Wildsamen produzieren. Genug, um eine Million Quadratmeter zum Blühen zu bringen. Im April setzen wir dann auf viele fleißige Hände, die uns helfen, diese spezielle Samenmischung in die Erde zu bringen. Die Verteilung der Tüten (das wie, wann und wo) organisieren wir in Kürze/jg


Mittwoch, 2. Januar 2019

Vorbilder


Ein Strandspaziergang tut gut.
Nicht nur den Menschen, sondern auch der Umwelt, wenn man sich ab und zu bückt und aufhebt was die Wellen an Land gespült haben. Die meisten Dinge sind aus Plastik: Wasserflaschen, Deckel, Beutel und Verschlüsse. Zwei Beutel voll haben Oksana und Anna heute bei ihrem Spaziergang gesammelt. Wenn die anderen Spaziergänger dem guten Beispiel folgen, bekommt der Ngapali Beach bald den Preis für den „saubersten Strand der Welt". Ganz wunderbar wird es, wenn man bedenkt, dass so ein gutes Beispiel an allen Stränden dieser Welt funktionieren könnte....

Montag, 31. Dezember 2018

Das Wasser steht uns bis zum Hals


London ist schon untergegangen
James Cook nannte eine der Kiribati Südseeinseln „London". Das ist 200 Jahre her. Die schöne Insel ist halb überflutet, die Bewohner haben ihre Häuser verlassen. Die Sintflut hat begonnen - und sie wird nicht, wie die biblische, nach 150 Tagen wieder zurückgeben, sie wird bleiben. Alles ist ganz einfach, es gelten die Gesetze der Physik. Wasser dehnt sich beim Erwärmen aus. In den vergangenen 100 Jahren ist das Meer um 20 cm gestiegen. Für die nächsten 20 cm brauchen wir nur noch zwanzig Jahre. Jeder Küste ist von der Gefahr einer Überflutung betroffen, Kiribati ist überall, auch in Yangon und Hamburg. 

Wir müssen etwas tun: Noah griff zum Werkzeug und fing an, sich auf die Sintflut vorzubereiten – wir werben für bewussteres Leben und den persönlichen Klimaausgleich: weniger fliegen, Diesel reduzieren, Solarenergie nutzen und Bäume pflanzen - auch im neuen Jahr/jg

Vorbilder

Was für ein Glückspilz bin ich, dass ich so eine tolle Studenten hatte: ich durfte Angelica als Mentor vier Jahre lang begleiten. Seit zwei Jahren steht sie auf eigenen Beinen. Sie ist eine erfolgreiche Lehrerin – und sie ist ein Vorbild für mich und für alle, die von einer plastikfreien Welt träumen. Hier ist ihre Bilanz zum Jahresende:

I made it! 365 days of Zero Waste is done! Instead of one jar, I failed but accumulated 3 bottles of trash, (huhu, coffee in sachets, chocolates! 😂) but either way, Happy New Year everyone! For the year 2019, I hope we can slowly ditch single-use plastics in our lives. Little by little. One by one. Remember, zero waste is not an overnight success, it's a process. Hihi! Angelica

Freitag, 28. Dezember 2018

Burmesische Erleuchtung


LED Technik macht's möglich
Seit sechs Jahren bringen wir Solarlampen nach Myanmar. In 50.000 Hütten spenden unsere Lampen jeden Abend sauberes Licht. Weil diese Lampen viel heller leuchten als Kerzen, ersetzt jede Lampe zwei Kerzen = 100.000 Kerzen pro Tag. Das ist gut für die Haushaltskasse und das ist gut für die Umwelt.

Aber auch im goldenen Land hat sich die Zeit gewandelt. Viele Dörfer haben zwar noch immer keinen Strom, aber jeder hat ein Mobiltelefon. Deshalb gibt es nun neben unserer klassischen Solarlampe (links,it Hannah im Bild) ein zeitgemäßes Angebot: Solarlampe plus Powerbank (rechts mit Min Min im Bild) Weil eine Handyladung viel mehr Strom verbraucht, als ein LED Licht, muss das Solarpendel für dieses Kombiangebot deutlich größer sein. Für die klassische Lampe geben die Menschen 5.000 Kyat in die Dorf Gemeinschaftskasse - für das neue Kombiangebot 10.000 Kyat. Die Ersparnis (kein Geld mehr für den Kauf von Kerzen oder den Dieselgenerator) liegt um ein Vielfaches höher/jg

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Afrikanische Erleuchtung


Direkte Hilfe
Unsere Projekte leben von den persönlichen Beziehungen, die wir zu den Menschen haben. Für unsere Hilfe in Burkina Faso ist Walter Korn der direkte Kontakt. Walter lebt und arbeitet als Fotograf und Bildredakteur bei der Süddeutschen Zeitung in München. Sein Herz und sein Engagement gehören Afrika. Seit vielen Jahren hilft er den Menschen in Burkina Faso. Er ist regelmäßig vor Ort. Wir unterstützen sein Engagement in den Dörfern mit unseren Solarlampen. Hier ist sein Foto mit einem netten Dank:
„Manchmal ist es ziemlich einfach direkte und konkrete Hilfe zu leisten: während bei unseren früheren Besuchen das kleine Dorf Kindibo nach Einbruch der Dunkelheit in kompletter Finsternis versank, erleuchtet es nun, dank der Spende von Stiftungslife, im Licht von tausend Solarlampen! Vielen Dank an Jürgen und sein Team, Walter"

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Frohe Weihnachten !


Es gibt verschiedene Möglichkeiten Weihnachten zu feiern – wir feiern heute die Eröffnung unserer zweiten Plastik Recycling Station am Ngapali Beach. Von der Nonne, die zufällig vorbeikommt und interessiert zuschaut wie wir Plastikmüll sortieren, bekommen wir den Segen. Natürlich funktioniert noch nicht alles perfekt, aber die ersten Schritte sind gemacht. Unser Nachmittags Spaziergang am Meer bekommt einen zusätzlichen Sinn: wir sammeln, was die Wellen an den Strand spülen und wissen, dass dies nun ordentlich recycelt wird. Es ist ein kleiner Schritt, aber wir wissen ja, dass viele große Wege mit kleinen Schritten beginnen/jg

Samstag, 22. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 22. Türchen


Dieser Plastikbecher wurde 1976 entsorgt - und kürzlich am Strand gefunden.
Es wird also noch einige Zeit dauern, bis die neue Regelung der EU Wirkung zeigen kann. Das am Mittwoch beschlossene Verbot von Strohhalmen und Einwegbechern ist ein kleiner Anfang. Jeder von uns kann den Weg in eine plastikfreie Welt unterstützen. Die „basic" Supermärkte bieten viele Produkte unverpackt und plastikfrei an. Es liegt an uns, solche Angebote zu nutzen. Wer heute etwas für unsere Umwelt tun mag, den bitten wir um eine Spende für unsere zweite Plastik Recycling Station am Ngapali Beach/Myanmar. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wollen wir dieses Projekt in Betrieb nehmen/jg

Freitag, 21. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 21. Türchen


Genug Kohle
Heute ist Schicht im Schacht, heute schließt die letzte deutsche Steinkohlenzeche. Wie gut, dass wir sie hatten; die Kohle hat den wirtschaftlichen Aufschwung der letzten 200 Jahre bei uns möglich gemacht. Die Kohle hat Dampfmaschinen angetrieben und uns das elektrische Licht gebracht. Inzwischen wissen wir, dass die Nutzung der Kohle nicht nur gute Seiten hat. Jetzt geht es auch ohne Kohle, weil wir in den letzten 20 Jahren  gelernt haben, die Energie von  Wind und Sonne zu nutzen. Wer heute etwas in den Adventskalender spenden möchte, den bitten wir um Geld für den Kauf von Solarlampen. Die brauchen weder Kohle noch Öl, sie machen keinen Dreck, sie bringen sauberes Licht in jede Hütte. Das ist doch die passende Botschaft in diesen Tagen....

Was die Kohle der Stiftung angeht, können wir auch zufrieden sein - sowohl im Rückblick auf das Jahr, als auch mit Blick auf das neue Jahr. Wir danken allen, die uns dabei geholfen haben. Unsere Projekte in Myanmar sind für das kommende Jahr ausreichend finanziert. Wer jetzt noch etwas spenden möchte, den bitten wir um Geld für unsere beiden deutschen Projekte: Deutschland blüht auf - und Hilfe für die Tafeln, zukünftig mit Elektrofahrzeugen/jg

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 20. Türchen



Motorräder, die mehr leuchten als jeder Tannenbaum (hier im Bild bei der Chrismas Biketour in Berlin) und tausend Lichterketten, die in Vorgärten blinken. Noch nie gab es so viel Licht wie heute. Was bei uns im Überfluss blinkt und leuchtet, fehlt in vielen Teilen der Welt. Heute spenden wir Licht für ein ganzes Dorf in Myanmar. Mit unseren Solarlampen ersetzen dort viele Kerzen und den Dieselgenerator. Das spart Geld und ist gut fürs Klima/jg 

Freitag, 14. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 16. Türchen

Es gibt tatsächlich ein Solar Flugzeug, mit dem man die Welt umrunden kann. Leider ist das noch nicht für jedermann zu haben. Die Flugzeuge von heute sind eine große Belastung fürs Klima. Am besten wäre es, wenn wir aufs Fliegen verzichten würden. Weil wir das nicht können (oder wollen) sollten wir uns mit der zweitbesten Lösung anfreunden: wir kompensieren unsere CO2 Belastung, indem wir Bäume pflanzen und eine Solar/Wasser Anlage spenden. So eine Anlage kostet 10.000 Euro und bringt jedes Jahr eine Ersparnis von 4.000 Liter Diesel/jg

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 14. Türchen


Deutschland blüht auf
Die Geschichte der Bienen wurde in 30 Ländern veröffentlicht, vielfach ausgezeichnet und stand monatelang auf Platz eins der Spiegel Bestsellerliste. Mitreißend erzählt Maja Lunde von dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Dem Leser stellt sich die Frage, welche Zukunft wir unseren Kindern hinterlassen. Wir verschenken den Roman an diejenigen, die heute für unser Bienenprojekt 2019 spenden. Unter dem Titel „Deutschland blüht auf" wollen wir im kommenden Frühjahr eine Million Quadratmeter zum Blühen bringen mit allem was gut ist für Bienen und Schmetterlinge/jg

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das 13. Türchen


In Schweden wird heute das Lichterfest gefeiert
Vor vielen Jahren, vor Einführung des gregorianischen Kalenders, war der 13. Dezember der kürzester Tag des Jahres. Der wurde mit viel Licht gefeiert - und er wird heute noch mit viel Licht gefeiert. Wer heute etwas in unseren verkehrt den Adventskalender tun möchte, den laden wir ein, Licht zu spenden: 100 Solarlampen für ein kleines Dorf kosten 1.000 Euro. Wie viel 200 Lampen für ein größeres Dorf kosten, mag jeder selbst ausrechnen 🙂 wir verschenken heute an jeden Spender eine Tüte Licht/jg

Unser Adventskalender: das 12. Türchen


Gestern war ich mit Anna zum Christmas Shopping in der Stadt. Bei Hollister finden wir diese Hosen, die aus Recyclingmaterial gefertigt werden. Vielleicht sind wir auch mal soweit, im Augenblick verarbeiten wir den eingesammelten Plastikmüll noch zu Pallets. Diese Pallets werden bei der Herstellung von Mülltonnen und Bauplatten verarbeitet. Wer heute etwas in unseren „verkehrten Adventskalender" tun möchte, spendet für unsere neue Recycling Station P2 am Ngapali Beach. Dort wollen wir ab Januar den Plastikmüll recyceln, der jeden Tag an den Strand gespült wird/jg

Freitag, 7. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das siebte Türchen


Wenn es draußen kalt und grau ist, träumen wir von nächsten Frühling - und weil Vorfreude die schönste Freude ist, verschenken wir eine Blumenwiese. Wenn sie die Wiese selbst anlegen wollen, schicken wir Ihnen im März das Saatgut. Wenn Sie keinen Platz haben, kümmern wir uns um ihre Blumenwiese, dann bekommen Sie ein Bild und eine Einladung für ein Picknick im Mai. Fördern Sie unsere Umwelt, alles was sie jetzt für Ihre Blumenwiese tun müssen: eine kleine Spende für unser Projekt „Deutschland blüht auf" und eine Mail an juergen@Stiftunglife.de

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Nikolausi


Der Nikolaus verschenkte sein ganzes Vermögen - wir verschenken heute (ganz im Sinn der Tafeln, die wir seit vielen Jahren unterstützen) ein paar Bücherstapel. Fast neu und interessant zu lesen, es gibt vier Themengebiete: Jugendbücher - Sachbücher - Belletristik - Myanmar. Eine kleine Spende für die Tafeln und eine Mail an juergen@stiftunglife.de und die Bücher kommen mit der Post zu Dir 😊


Dienstag, 4. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das vierte Türchen

Seit drei Wochen sitzt Greta Thunberg auf dem Bürgersteig vor dem Reichstag in Stockholm. „Es ist mein Protest dagegen, dass kein Politiker die Klimafrage so ernst nimmt, wie sie genommen werden muss." Greta ist 15 Jahre alt und hat gerade die neunte Klasse begonnen. Ob die Beschlüsse der Politiker in Kattowitz ausreichen, damit Greta und ihre Kinder mal genauso gut leben können wie wir heute...?

Svenja Schulze, die deutsche Umweltministerin hat einen einfachen Tipp: weniger Auto fahren und weniger fliegen. Wer das nicht kann, oder nicht möchte, dem bleibt die zweitbeste Lösung: die Klimabelastung kompensieren. Das geht im kleinen mit Solarlampen – und in größeren Projekten mit Solar/Wasseranlagen. Wer möchte, kann heute gerne ein paar Solarlampen oder so eine Solar/Wasseranlage in unseren Adventskalender tun – wir kümmern uns dann um die Umsetzung/jg

Freitag, 30. November 2018

Unser Adventskalender: das erste Türchen


Verschenken Sie einen Baum oder eine ganze Allee, in Deutschland und/oder in Myanmar. Fördern Sie unsere Umwelt: wenn Sie mit dem Stichwort „Baumspende" Geld auf unser Konto überweisen, pflanzen und pflegen wir ihren Baum (wie hier auf dem Foto in Bagan). Für so ein nachhaltige Geschenk werden Ihnen Ihre Enkelkindern dankbar sein/jg

Global warming




Erst schmilzt das Eis, dann schmilzt der Mensch. Wir müssen etwas tun, jetzt umsteigen: Bahn fahren statt fliegen, die Brötchen zu Fuß holen und mehr Fahrrad fahren. Ob das reicht, darf bezweifelt werden. Wir müssten der Natur helfen. Es wäre ein guter Anfang, wenn wir alle weniger Benzin verbrauchen und mehr Bäume pflanzen. Entsprechende Projekte und den Willen zur Veränderung haben wir, lasst uns gemeinsam etwas Konkretes tun/jg

Dienstag, 27. November 2018

Randnotiz/2

Auch die Meldung vom weiteren Anstieg der CO2 Konzentration schafft es nur in eine Randnotiz. Was den Forschern Sorge macht, kümmert Otto Normalverbraucher nicht sehr. Was wohl seine Enkelkinder dazu sagen werden, wenn sie mal groß sind...?!

Sonntag, 25. November 2018

„Ihr habt uns in der Nacht Augen gegeben



Vor einem Jahr hat die Stiftunglife für ein Dorf im Norden von Burkina Faso 1000 Solarlampen zur Verfügung gestellt. Nach langer Odyssee erreichten die Lampen im Februar 2018 das abgelegene Dorf. Unser Vertrauensmann vor Ort, Herr Karim Ouedraogo übernahm die Verteilung und legte den Eigenanteil der Dorfbewohner auf ein separates Konto. Mit dem Geld werden Dorfprojekte gefördert. Nun war ich selbst vor Ort. Seit unseren letzten Besuch hat sich einiges getan, statt in ein vollkommen dunkles Dorf zu fahren, sahen wir in vielen Hütten nun Lichterschein. Obwohl es seit einigen Monaten Strom gibt, so werden nur wenige Bewohner sich das leisten können - lieber nutzen sie weiterhin das kostenlose Licht der Solarlampen. Wir unternahmen jeden Abend einen kurzen Spaziergang. Viele der Lampen waren so aufgehängt, dass die Vorhöfe nun beleuchtet sind. Bei einer Versammlung mit dem Ältestenrat, hat eine der Frauen das Wort ergriffen und sich mit den Worten bedankt: „Ihr habt uns in der Nacht Augen gegeben"


Die Lebensqualität der Bewohner von Kindibo hat sich durch die Lampen spürbar verbessert, in den Hütten habe ich keine offenen Feuerstellen mehr gesehen, was die Unfallgefahr, insbesondere für kleine Kinder erheblich verringert. Auf Bitte von Jürgen Gessner habe ich in der Hauptstadt Ouagadougou Kontakt mit einen Augenarzt aufgenommen. Viele Patienten bei denen ein grauer Star diagnostiziert wird, werden dort weggeschickt, da die Patienten mittellos sind. Walter Korn


Freitag, 16. November 2018

Foto Wettbewerb


Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern. 
Leica Werbung

Wir haben viele Freunde der Stiftung, die sehen können. Ihnen und uns zur Freude organisieren wir einen Fotowettbewerb für die schönsten Bilder aus diesem Jahr. Die Jury besteht aus drei professionellen Fotografen. Die Fotos werden in vier Kategorien bewertet: Bildung - Gesundheit - Umwelt - Gesellschaft. Jeder Teilnehmer darf zwei Bilder pro Kategorie einsenden, schickt Eure Bilder am besten einzeln in mittlerer Auflösung per Mail an foto@stiftunglife.de

Bitte schreibt den Bildtitel in den Betreff. Unter jedes Bild bitte Vor- und Nachnamen, die Kategorie und gerne einen kurzen Kommentar. Es werden Sieger in jeder Kategorie und ein Gesamtsieger ermittelt. Natürlich gibt es schöne Preise zu gewinnenJeder Teilnehmer versichert, dass die eigenen Bilder aus dem Jahr 2018 sind und erlaubt uns die Nutzung im Rahmen der Stiftungsarbeit. Einsendeschluss ist der 15.Januar 2019

Montag, 12. November 2018

Deutsche Tugenden


Sauberkeit und Ordnung
Fragt man im Ausland nach deutschen Werten, stehen Sauberkeit und Ordnung ganz oben. Um diesem Bild gerecht zu werden, organisieren wir den Wettbewerb der „saubersten Schule" im Landkreis Bagan. Die beiden Töchter von Min Min gehen schon mal mit gutem Beispiel voran: Ata und Joshin haben gerade die heruntergefallenen Blätter vor dem Hauseingang der Familie Thun weggefegt/jg

Montag, 29. Oktober 2018

Gute Mischung


Elf Freunde müsst ihr sein
Ein Satz aus vergangenen Zeiten, als Fußball noch ein Sport war (heute sind Fußballspieler wohl eher Geschäftspartner) 

Elf vom Leben bunt zusammengewürfelte Menschen haben gestern unser Plastikrecycling Projekt in Pakkoku besucht: 7 Teammitglieder und 4 Gäste. Schön zu sehen, wie das Projekt läuft: seit drei Jahren selbstständig und vollkommen unabhängig von uns. Wir haben die Idee entwickelt und Starthilfe gegeben. Jetzt entwickelt Mr. Soe Myint (zweiter von links) das Family Business kontinuierlich weiter. Min Min unterstützt ihn mit Rat und Tat. Wir freuen uns an dem Erfolg der beiden und planen den Betrieb von P2 

Es muss sich etwas ändern



Natürlich liegt zu viel Plastikmüll rum, natürlich wäre es besser, wenn die Menschen bewusster leben würden - nicht nur in Myanmar, sondern auch in Deutschland. In gepflegten deutschen Kleinstädten liegt nichts auf der Strasse, aber das heißt nichts. Täglich produzieren die Deutschen riesige Berge von (Verpackungs)müll. Das zu ändern erfordert Sinn und Verstand, am besten fangen wir heute gleich an/jg

Sonntag, 28. Oktober 2018

Lesetipp

Man muss nicht lange drum herum reden: dass die Welt ein Müllproblem hat, ist offensichtlich. Die Bilder von Plastikabfall auf den Meeren sind allgegenwärtig - und was die Wohlstandsgesellschaft an Textilien, Lebensmitteln oder Verpackungen entsorgt, reichte in anderen Regionen für ein gutes Leben. Natürlich wäre es schlau, Müll gar nicht erst zu produzieren, aber das dauert noch. Bis die Gesellschaft soweit ist, setzen wir ein kleines Zeichen mit unserer Plastikrecycling Anlage, die wir heute in Pakokku besucht haben. Bald arbeitet auch unsere Anlage am Ngapali Beach. Der Blick auf die Reste in der Oktober Ausgabe von brand eins lohnt sich/jg 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Ein neues Fahrzeug für die Tafeln


Am besten wäre es, wenn man ganz auf das Autofahren verzichten könnte. Aber das ist wohl eine Illusion in Zeiten, in denen immer mehr Menschen und Waren auf Reisen gehen. Um in den Städten wieder Luft holen zu können, gibt es wohl keine bessere Alternative als das Elektrofahrzeug. Die Post hat gute Erfahrungen mit dem streetscooter, mehr als 8.000 Fahrzeuge sind bereits im täglichen Einsatz. Ab sofort nehmen wir formlose Bewerbungen von allen Tafeln entgegen, die so ein Fahrzeug einsetzen wollen/jg

Dienstag, 23. Oktober 2018

Die Weisheit der Cree


„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

In den achtziger Jahren kam diese vermeintliche Weisheit der Cree Indianer mit der amerikanischen  Umweltbewegung zu uns. 30 Jahre später ist dieser Satz so aktuell wie nie zuvor. Alle Experten sind sich einig: wenn wir unsere Lebensweise nicht ändern, bleibt für unsere Enkelkinder nicht mehr viel Lebensqualität übrig. An manchen Orten ist es heute schon besser, nicht tief einzuatmen. In München und anderen deutschen Städten drohen Fahrverbote. Wir werden die Tafeln in diesen 14 Städten bei der Anschaffung von Elektroautos unterstützen/jg

Sonntag, 14. Oktober 2018

Ein besonderer Tag


Heute sollte es losgehen mit der Rodung vom Hambacher Forst, die RWE war sich da schon ganz sicher. Engagierte Menschen haben den Wald (für einen Moment) gerettet. Nun sollten wir die Gelegenheit nutzen und darüber nachdenken, ob die Braunkohle wirklich lebensnotwendig ist. Weil sich durch das Nachdenken allein noch nichts verändert, werden wir weiter Bäume pflanzen: in diesem Jahr 4.000 Stück/jg 

Wild- und Honigbienen


In Bayern kommen über 500 Wildbienen Arten vor. Jede Biene hat ihre Lieblingspflanze, aber es werden immer weniger. Im kommenden Frühjahr wollen wir eine Million Quadratmeter in ganz Deutschland aufblühen lassen mit allem, was ein Bienenherz begehrt. Die Wildbienen brauchen nicht nur Futterpflanzen, sondern auch Nisthilfen. Auch darum werden wir uns kümmern. Vielleicht bekommen wir Unterstützung vom Bayerische Staatsministerium für Umwelt. Einen schönen Prospekt hat der Minister schon mal drucken lassen/jg 

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Lichtzeichen

Auch der Berliner Funkturm leuchtete gestern Abend in pink - mit Licht kann man ein Zeichen setzen. Unsere „Lichtzeichen" sind klein und solar: 4.000 Solarlampen mit neuester LED Technologie werden in diesen Tagen in Shanghai für uns verladen. In Myanmar gibt es viele Dörfer, in denen die Menschen freudig erwartungsvoll auf das neue Licht warten/jg

Pressespiegel


Heute Morgen in Celle: der Blick in die (gedruckte) Tageszeitung zeigt, dass wir uns mit drei gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigen: Bienen, Diesel und Pflege. Als kleine Stiftung können wir die großen Probleme nicht lösen – aber wir können Ideen und Initiativen unterstützen, die sich in unserem Land für bessere Lebensbedingungen und menschliches Miteinander einsetzen/jg

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Langsam investieren auch die großen Hersteller in Elektro Mobilität. Allerdings wird es nach unserer Einschätzung noch ein paar Jahre dauern, bis einsatzfähige Kühlfahrzeuge von Ford oder Mercedes mit Elektroantrieb für die Tafeln zum Einsatz kommen/jg

Der darf fahren


Während immer mehr Gerichte Fahrverbote anordnen, entwickelt sich eine saubere Lösung ganz vielversprechend: mehr als 8.000 Streetscooter sind bei der Post bereits im Einsatz. Gestern konnte ich das reine Elektrofahrzeug in Essen probefahren. Ein funktionelles Auto, dass für den Stadtverkehr entwickelt wurde. Der Laderaum ist mit 8 m³ überraschend groß. Ein Fahrzeug mit Kühlausbau werden wir noch in diesem Monat bei drei Tafeln im täglichen Einsatz testen. Die Erwartungen sind hoch, die Voraussetzungen sind gut. Es könnte gut sein, dass wir mit diesem Fahrzeug unsere langjährige Unterstützung für die Tafeln fortsetzen/jg

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Tag des Lächelns


Normalerweise verschenken wir nichts. Nur wenn Menschen gar nichts haben, machen wir mal eine Ausnahme. Die beiden jungen Mönche besitzen nicht viel mehr als ihre Gewänder und ein paar Flipflops - und so freuen sie sich natürlich über die zwei Solarlampen, die wir ihnen geschenkt haben. Die Freude der jungen Mönche  passt gut in den Tag heute, dem „Tag des Lächelns". Die Idee, so einen Tag zu feiern hatte Harvey Ball, Werbegrafiker aus Worcester, Massachusetts. Er gilt als Erfinder der "Smileys" 

Donnerstag, 27. September 2018

Heute in der Süddeutschen


Wer die Natur und die Bäume liebt, dem empfehle ich heute einen Blick in die Süddeutsche Zeitung, genau gesagt in das SZ Magazin. Da geht es um Architektur und Design, um Eis am Stiel und um die Bretter, die die Welt bedeuten. „Holz ist der Stoff der Träume" und wir tun wir viel dafür, dass diese Träume erhalten bleiben: in diesem Jahr pflanzen wir für jeden Spender einen Baum in Myanmar. Die Setzlinge wurden gespendet, die Dorfbewohner übernehmen das Pflanzen und die Pflege der Bäume/jg

Herzlichen Glückwunsch


Wer ahnt schon, dass so eine kleine Fahrt von Celle nach Hamburg ein Leben entscheidend verändern kann: 25 Jahre ist es her, dass ich mich mit mit einem Scheck in der Tasche auf den Weg machte, Ami Dose und ihre Freunde zu treffen, die die Hamburger Tafel gründen wollten. Die Idee und die Menschen haben mich vom ersten Moment an überzeugt. Bis heute hat sich nichts daran geändert. Herzlichen Glückwunsch nach Berlin, wo heute gefeiert wird/jg 

Dienstag, 25. September 2018

Deutschland blüht auf


Drei Jahre nach dem Bekanntwerden des Dieselbetrugs diskutiert die Politik (wieder mal) über die Möglichkeit, Hardware nachzurüsten. Bis diese Diskussionen (nach Beratung und Abstimmung mit den Betrügern) zu einer Durchführungsverordnung werden, wird es vermutlich nicht mehr viele alte Diesel zum Nachrüsten geben. Die Industrie hätte Ihr Ziel erreicht. Den Bienen könnte es genau so ergehen, wenn wir uns auf die Handlungskraft der Politik verlassen. Ein Volksbegehren, so wie hier in München, wird sicher nicht schaden - aber besser ist es, wenn wir die Sache selbst in die Hand nehmen. In diesem Fall kann man das ruhig wörtlich nehmen: im kommenden Frühjahr verschenken wir gaaaaaaanz viele Samentüten für Blühwiesen. Dann kann jeder in seiner Nähe dafür sorgen, dass die Artenvielfalt erhalten bleibt/jg







Samstag, 22. September 2018

Wiesn Paul


Nun ist es wieder soweit, heute Mittag um zwölf geht's los. Irgendwo zwischen sechs und sieben Millionen Maß werden es wohl auch in diesem Jahr werden. Das ist viel - und doch nichts im Vergleich zu den 120 Millionen Liter Wasser, die während der Wiesn von den Stadtwerken an Bierzelte, Aufsteller und Fahrgeschäfte geliefert werden. Damit unsere Freunde im fernen Myanmar auch etwas von diesem Fest haben, spenden wir einen Paul Wasserfilter für eine Schule im Delta/jg


Freitag, 21. September 2018

It´s a good deed to plant trees


Min Min pflanzt für uns in diesem Jahr Bäume in Bagan - bis heute 700 Stück - und er gibt uns ein bisschen Hintergrundwissen:
Many of Buddha's discourses indicate that he had a particular love of trees. As a young man he had his first deep spritual experience while sitting in the shade of a apple tree (M.I,246). He was enlightened under a Bodhi Tree. He taught that it is a good deed to plant shade trees along the sides of roads (S.I,33) and he considered forests to be good places to meditate in. Very often he would say to his disciples: `Here are the roots of the trees, here are the empty places. Meditate! (M.I,46). Some of the most beautiful passages in Buddhist literature relate to trees. The Buddha said of a kindly, hospitable person that he was `like a great banyan tree growing on the side of a road that welcomes weary travellers with its cool shade and soothes their tiredness' (Ja.VI,526). The Milindapa¤ha says we should try to be like a tree: `As a tree makes no distinction in the shade it gives, like this, the meditator should make no distinction between any beings, but develop love equally to thieves, murderers, enemies and to himself or herself' (Mil.410)

Dienstag, 18. September 2018

33 Hektar Bienenwiese


Im Hamburger Abendblatt wird heute ein Tierliebhaber besonderer Art vorgestellt: schon als Top Manager war Konrad Ellegast von der perfekten Organisation seiner Bienenvölker fasziniert, besonders von der effektive Kommunikation. „Wenn etwas dringend zu tun ist, sind alle 50.000 Mitglieder des Gemeinwesens innerhalb von zwei Minuten informiert."  Seit Ellegast im Ruhestand ist, hat er mehr Zeit, um sich um die Bienen zu kümmern. Gegenüber von seinem Bauernhaus blüht seit dem Frühjahr statt Monokultur eine 33.000 m² große „Bienenwiese" auf der mehr als 40 Pflanzenarten wie Sonnenblumen, Mohn und Klee wachsen. Das soll die nächsten sechs Jahre so bleiben. Mitglieder des Rotary Clubs Ahrensburg zahlen dem Landwirt, der sich dafür gewinnen ließ, eine Aufwandsentschädigung. 
Wir werden dieses gute Beispiel vorstellen, wenn wir im Frühjahr an den Start gehen mit unserem Projekt „ Deutschland blüht auf" jg 

P1 und P2



Wegen Übermüllung geschlossen
Am vergangenen Freitagvormittag fuhr eine mit Plastik gefüllte Straßenbahn durch Berlin. National Geographic will die Verbraucher darauf aufmerksam machen, wie Plastikmüll unsere Umwelt bedroht. Laut dem Magazin wurden bis heute bereits 8,4 Milliarden Tonnen Kunststoff erzeugt. Wenn wir so weitermachen, werden bis 2050 weitere 34 Milliarden Tonnen Kunststoff produziert. Dann gäbe es in den Meeren mehr Plastik als Fische. 
Solche Aktionen sind gut. Am liebsten würde ich die BVG bitten, den Plastikmüll direkt in unserer Plastikrecycling Station P1 in Pakoku  abzugeben. Dort verarbeiten wir seit drei Jahren Alltagsmüll zu Granulat. In diesem  Herbst soll P2 am Ngapali Beach an den Start gehen, nur ein paar hundert Meter vom Meer entfernt//jg 

Montag, 17. September 2018

Vorbild sein


Min Min motiviert, sammelt und kümmert sich um unsere Plastik Recycling Anlage in Pakoku
Today is World Claenup Day in Myanmar. A lot of small and big organizations have participated today activity. The movement leads by Bagan Plasctic Campign. We collected the recyclable plastic and the rest of the waste we burned. They send two full trucks per month to P1. So today we are not only waiting but also make an action. Our plastic recycle plant P1 had recycled over 25 tons of plastic waste in last three years. This year we plan for P2 in Ngapali Beach and P3 in Inle Lake/jg

Sonntag, 16. September 2018

Zu spät für die Tafeln


Ob die Erkenntnis gekommen ist ?
Wahrscheinlicher sind wohl wahltaktische Erwägungen. Kann auch sein, dass die Autoindustrie dem Minister gesagt hat, dass er nun die Nachrüstung ankündigen darf. Konkret sieht das so aus: drei Jahre nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs kündigte Herr Scheuer gestern in einer Videobotschaft an: „Wir werden uns Gedanken machen, wie wir bestimmte Fahrzeuge noch sauberer bekommen."  Bis aus ministeriellen Gedanken Taten werden, dürften die meisten alten Diesel vom Markt verschwunden sein. Für unsere Stiftung ist das Thema abgeschlossen. Wir werden kein Geld mehr für Tafel Dieselfahrzeuge oder Nachrüstungen bereitstellen. Zu spät, Herr Scheuer/jg

Samstag, 15. September 2018

Bäume pflanzen


Zwei Alternativen
Google ist meist vorinstalliert und deshalb einfach zu nutzen. Aber es gibt auch Alternativen: Cliqz, wenn man seine Privatsphäre schützen möchte - und Ecosia, eine ökologisch inspirierte Seite zur Suche im Web. Die Betreiberin arbeitet non Profit. Gewinne werden genutzt, um Bäume zu pflanzen. Das passt gut zu uns, wir pflanzen auch: in diesem Jahr bereits 4.000 mal. Davon wurden 3.000 Bäume von „Pant the Planet" für uns in Mexiko gepflanzt. Die anderen 1.000 Bäume haben Min Min und seine Freunde für uns in und um Bagan gepflanzt. Unser kleiner Beitrag für ein besseres Klima/jg


Donnerstag, 13. September 2018

Deutschland blüht auf


„Ich habe die Menschen gesehen, ihre Bienensorgen und ihre Riesenprojekte, ihre Götterpläne und ihre Mäusegeschäfte, das wunderseltsame Wettrennen nach Glückseligkeit." Friedrich Schiller

Auch wenn Schiller vieles gesehen und geschrieben hat, was heute noch gültig ist - das Bienensterben war für ihn wohl kaum voraussehbar. Damals bot die Natur noch genügend Lebensraum für Mensch und Tier. Inzwischen ist der Lebensraum für viele Tiere eng geworden. Wenn wir so weitermachen, wird der Lebensraum für uns Menschen eng. Also lieber den bedrohten Tierarten helfen, dann helfen wir uns selbst. Im kommenden Frühjahr wollen wir mit der Initiative „Deutschland blüht auf" Menschen bundesweit bewegen, Blumenwiesen für Bienen und Schmetterlinge anzulegen: eine Million Quadratmeter ist unser Ziel/jg

Dienstag, 11. September 2018

17 Ziele


Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele festgelegt, die für eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt wichtig sind. Als kleine Stiftung können wir uns nicht überall engagieren, aber immerhin, zehn von diesen 17 Zielen widmen wir unsere besondere Aufmerksamkeit: 1, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 12, 13 und 17