Gesellschaft

„Du bist das, was deine Gesellschaft ist.“
Lord Chesterfield, englischer Staatsmann und Schriftsteller
Die Tafeln
Während manche Menschen mit jedem Cent rechnen müssen, werden viele gute Lebensmittel weggeworfen. In fast tausend deutschen Städten sorgen 60.000 freiwillige Helfer für den Ausgleich: sie sammeln qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die beim Bäcker ...weiterlesen
Wir schieben Oma
Die Flüchtlinge aus Syrien haben viel deutsche Hilfsbereitschaft zu spüren bekommen, als sie hier ankamen. Jetzt geben diese Menschen etwas in unsere Gesellschaft zurück: sie gehen in Seniorenheime und leisten den alten Menschen Gesellschaft. ...weiterlesen
Klimaausgleich
Natürlich können auf Trump schimpfen, können bewusster leben, auf manche Autofahrt verzichten, vielleicht sogar auf manchen Flug. Aber wenn wir unser Leben nicht grundsätzlich verändern wollen, bleibt nur eine vernünftige Möglichkeit: ...weiterlesen
Aktuelles von den Tafeln, den Omas und zum Klima
Stiftunglife - Gesellschaft

Dienstag, 4. Dezember 2018

Das fünfte Türchen


Seit 25 Jahren unterstützen wir die Arbeit der Tafeln in Deutschland. Unsere große Hochachtung gilt den 60.000 Menschen, die sich in ihrer Freizeit für die Idee der Tafel engagieren (hier im Bild Mitarbeiter der Berliner Tafel) Heute am Tag des Ehrenamtes können Sie etwas für die Helfer zu tun: spenden Sie eine Kaffeestunde oder einen Neujahrsempfang für die Tafelhelfer in Ihrer Stadt. Wir kümmern uns gerne um die Umsetzung/jg

Sonntag, 2. Dezember 2018

Unser Adventskalender: das dritte Türchen


„Guter Rat ist teuer"  sagt der Volksmund
Was für ein Glück, dass wir Freunde der Stiftung haben, die viel wissen. Es muss ja nicht immer gleich der Rat der Weisen sein (wie hier auf dem Foto) Manchmal geht es um eine Steuerfrage - um IT Support - um Fragen zur Digitalisierung - den Druck von Briefpapier - oder die Berechnung der Klimabelastung. Jeder gibt, was er kann: Schenken Sie uns ihr Wissen und ihren guten Rat und werden sie damit ein Teil von „unserer Stiftung"

Freitag, 30. November 2018

Global warming




Erst schmilzt das Eis, dann schmilzt der Mensch. Wir müssen etwas tun, jetzt umsteigen: Bahn fahren statt fliegen, die Brötchen zu Fuß holen und mehr Fahrrad fahren. Ob das reicht, darf bezweifelt werden. Wir müssten der Natur helfen. Es wäre ein guter Anfang, wenn wir alle weniger Benzin verbrauchen und mehr Bäume pflanzen. Entsprechende Projekte und den Willen zur Veränderung haben wir, lasst uns gemeinsam etwas Konkretes tun/jg

Der verkehrte Adventskalender


Morgen ist es soweit: in einer Wiener Kirchengemeinde gibt es wieder einen "verkehrten Adventskalender".  Da wird nichts verschenkt, sondern jeden Tag etwas Gutes reingetan. Als ein Gemeindemitglied vor ein paar Jahren die Idee hatte, waren alle sofort begeistert. Man hat gleich einen alten Kasten aufgetrieben, den man mit 24 Kästchen und 24 Anliegen versehen hat. Grundidee des "verkehrten Adventskalenders" war es, die aktuellen Nöte armer Gemeindemitglieder zu lindern: durch warme Bekleidung, haltbare Lebensmittel, Fahrscheine und vieles mehr. Einzelpersonen wurden auch mal mit einer Mietunterstützung oder der Suche nach einem Heizstrahler unterstützt. Die Spenden können direkt in das passende Kästchen gelegt werden, die Spender wissen, wohin ihre Spende geht. Die Idee hat uns so gut gefallen, dass wir ab morgen auch einen "verkehrten Adventskalender" haben:  dafür haben wir 24 wichtige Wünsche gesammelt und aufgeschrieben. Unser Kasten ist digital, morgen früh um 7 Uhr gehts los, hier auf dieser Seite/jg

Mittwoch, 28. November 2018

Eine kleine Ausstellung in Celle

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In der Weihnachtzeit wird viel gespendet, oft für Menschen und Projekte, die weit entfernt sind. Wie kommt das Geld dahin und wer kümmert sich darum?

Warum reisen Celler Ärzte zu den Swimming Doctors nach Myanmar? 

Warum bauen Celler Geschäftsleute ein Wohnhaus in der Kanzleistrasse und eine Schule in Myanmar? 

Bekommt die Celler Tafel ein Elektro Kühlfahrzeug?  

Einige dieser Fragen beantworten die Bilder einer Ausstellung im Kanzleicafe. Die Ausstellung wird am Sonntagnachmittag um 16 Uhr mit einem Adventskaffee eröffnet. Interessierte Gäste sind willkommen/jg

Wenn es nur das Kopftuch wäre...


"Warum ist es normal in Deutschland, so viele Dönerbuden zu haben, aber ein kleines Minarett wird zum Problem?" Amra 

Unter dem Titel „Was guckst du?" berichteten letzte Woche fünf junge Frau über ihren Alltag in München. Dabei ging es kreuz und quer durch Befindlichkeitswelten, vor allem aber um diskriminierende Erlebnisse im Alltag einer Muslimin. Mit dem augenscheinlichen Anderssein geht jede der Frauen auf ihre eigene Weise um. Starke, gebildete Frauen haben Strategien entwickelt, ihren Glauben offen zu leben. Viele müssen sich ständig rechtfertigen für ihre Religionszugehörigkeit. Wir brauchen mehr Toleranz. Heute eröffnet Minister Seehofer die Islam Konferenz in Berlin. In einem Gastbeitrag schrieb er dazu gestern in der FAZ„Als Heimatsminister werde ich die deutschen Muslime in ihrer Vielfältigkeit mit den Instrumenten meines Ministeriums dabei unterstützen, ihre deutsche und muslimische Identität zu stärken und die Identifikation mit ihrer deutschen Heimat zu fördern."

Sonntag, 25. November 2018

Randnotiz/1


Bad news are good news
Die Nachricht „Nur eins von hundert Kindern spricht Zuhause Deutsch" schaffte es letzte Woche bei der Bild Zeitung auf die Titelseite. Gute Nachrichten hingegen muss man suchen - hier links als Randnotiz im Hamburger Abendblatt: Die Zahl der Migranten, die eine feste Arbeit haben, die Steuern zahlen und Sozialabgaben, hat sich in den letzten zwei Jahren in Schleswig-Holstein mehr als verdoppelt. Warum steht das nicht mal auf der Titelseite? jg

Samstag, 24. November 2018

Konzerttipp


Erleben Sie ein Konzert mit Musik, die in Deutsch, Burmesisch und Englisch gesungen wird! Mit Vögeln als Haustieren in Käfigen, frei durch die Natur fliegend, Nachrichten übermittelnd und mit Menschen, die Vögel lieben und sich so wie diese durch die Welt umherdrehen. Komponisten verschiedener Epochen wurden durch diese Symbole fasziniert. Am 29. November im Goethe Institut Yangon. Wer am kommenden Donnerstag nicht gerade in Yangon sein sollte, dem sei dieser Platz auch an jedem anderen Tag für einen Besuch empfohlen/jg

Freitag, 23. November 2018

Giving Friday


Wie man dem „Black Friday" einen Sinn gibt
Spätestens heute beginnt die Weihnachtszeit im Handel. Mit Rabatten und Aktionen werden Umsätze generiert, mit dem Fest der Nächstenliebe hat das nur noch wenig zu tun. Es gibt eine schöne Ausnahme: die Drogeriekette dm spendet heute fünf Prozent des Tagesumsatzes an verschiedene Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche. Jeder einzelne dm-Markt hat entschieden, welche gemeinnützige regionale Initiative er unterstützen möchte. Viele Industriemarken unterstützen die Idee des „giving Friday". Sie spenden ebenfalls fünf Prozent ihrer Tagesumsätze bei dm. So einem guten Beispiel darf man gerne folgen, das funktioniert in jeder Firma, in jedem Hotel, in jedem Restaurant 👍 

Mittwoch, 21. November 2018

Willst Du mich heiraten?



Noch immer warten einige Frauen darauf, dass er vor ihr auf die Knie fällt. Die Erklärung dafür liegt in der Geschichte des Antrags. Lange Zeit war es auch bei uns die Familie des Mannes, die die Frage stellte (nicht der Braut, sondern ihrem Vater) Geheiratet wurde dann aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen. Erst im 18. und 19. Jahrhundert kritisierten Künstler der europäischen Romantik die Vernunftehe und forderten die Liebesheirat. 

In Myanmar wandelt sich gerade vieles, aber mit einem Blick "hinter die Kulissen" ist zu sehen, das Äußerlichkeiten sich leichter ändern lassen, als gewachsene Traditionen. Hier reden die Eltern bei der Eheschließung noch immer ein ganz gewichtiges Wort mit. Erst mit ihrer Zustimmung werden die Nachbarn informiert. Dann gibt es eine große Feier und das war's! Die Scheidung ist (meist) genau so leicht vollzogen, allerdings ohne Feier/jg

Montag, 19. November 2018

Der gute Name


Gar nicht so einfach, den richtigen Namen zu finden. Das weiß jeder, der schon mal Freude und Mühe hatte den richtigen Namen für's Kind auszuwählen. Unsere Schuhen trage in der Regel den Vornamen der Spender. Ausnahmen bestätigen die Regel: dem Wunsch vom Rotary Club Korbach - Bad Arolsen haben wir gerne entsprochen, denn diese Namensgebung läd förmlich dazu ein, weitere Rotary Schulen zu bauen😊

Sonntag, 18. November 2018

Was machen Alina und Esther in Myanmar ?



Die beiden Münchnerinnen haben ihr Abitur in der Tasche und wollen ein bisschen die Welt erkunden. Mit Meet & Greet sind sie in Myanmar unterwegs. Hier auf dem Foto treffen sie gerade eine gleichaltrige burmesische Studentin. Von solchen Treffen gibt es viele, wir bringen die jungen Menschen zusammen, damit sie ins Gespräch kommen, damit sie Lebenserfahrungen, Wünsche und Interessen teilen. Eine interessante Erfahrung für beide Seiten - und ein Englisch Conversation Training für unsere burmesischen Studenten. Nach vier Wochen sind beide Seiten glücklich: Alina und Esther haben abseits der Touristenwege ein Stück von der Welt gesehen und die burmesischen Studenten hatten Kontakt zu jungen interessierten Menschen aus anderen Welten. Weitere Infos zu unserem Meet & Greet Projekt gibt es hier: annette@stiftunglife.de

Freitag, 16. November 2018

Foto Wettbewerb


Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern. 
Leica Werbung

Wir haben viele Freunde der Stiftung, die sehen können. Ihnen und uns zur Freude organisieren wir einen Fotowettbewerb für die schönsten Bilder aus diesem Jahr. Die Jury besteht aus drei professionellen Fotografen. Die Fotos werden in vier Kategorien bewertet: Bildung - Gesundheit - Umwelt - Gesellschaft. Jeder Teilnehmer darf zwei Bilder pro Kategorie einsenden, schickt Eure Bilder am besten einzeln in mittlerer Auflösung per Mail an foto@stiftunglife.de

Bitte schreibt den Bildtitel in den Betreff. Unter jedes Bild bitte Vor- und Nachnamen, die Kategorie und gerne einen kurzen Kommentar. Es werden Sieger in jeder Kategorie und ein Gesamtsieger ermittelt. Natürlich gibt es schöne Preise zu gewinnenJeder Teilnehmer versichert, dass die eigenen Bilder aus dem Jahr 2018 sind und erlaubt uns die Nutzung im Rahmen der Stiftungsarbeit. Einsendeschluss ist der 15.Januar 2019

Neue Website

Seit ein paar Tagen gibt es eine neue Website, die wir empfehlen möchten. Ein Blick lohnt sich, auch wenn man gerade nicht beabsichtigt, eine Immobilie in Celle zu kaufen. René hat die Seiten schön gestaltet - und wenn man genau hinschaut, gibt es auch schöne Gebäude in Myanmar zu sehen. Mir gefällt diese Verbindung von wirtschaftlichem Denken und sozialem Engagement. Hier ist der direkte Link zur Seite: www.gessnerundraap.de

Dienstag, 13. November 2018

Vier Religionen


Die Schritte sind manchmal klein, aber es geht voran, wenn man dran bleibt. Bei unseren 100 Studenten sind jetzt alle vier Religionen vertreten, die in diesem Land im Wesentlichen vertreten sind: Buddhisten, Christen, Moslems und Hindu. Auf diesen zufälligen Foto sind schon drei Religionen (Buddhist, Christ und Hindu) vertreten, der junge Mann auf dem Foto links neben mir ist Moslem. Ein kleines Zeichen für Toleranz und friedliches Miteinander, ein kleiner Fortschritt/jg

Freitag, 9. November 2018

Auch das ist Deutschland


„Es steht völlig außer Frage, dass die historische Prägungen unseres Landes christlich und jüdisch ist. Doch so richtig das ist, so richtig ist auch, das mit den 4,5 Millionen bei uns lebenden Muslimen ihre Religion, die Islam, inzwischen einen Teil Deutschlands geworden ist" Bundeskanzlerin Angela Merkel

Menschen, die zu Allah beten, haben es schwer in Deutschland – und in Myanmar. Vielleicht haben wir so viele Vorbehalte, weil wir so wenig Wissen über diesen Glauben. Wenn man offen für Menschen ist, kann man viel kennenlernen: andere Speisen, Gerüche und Gewürze – warum nicht auch Religionen? Weit entfernt von unseren zehn Geboten sind sie nicht, die Grundregeln des Koran. Respekt und Nächstenliebe predigen alle Religionen. Es liegt an uns, sie an den Alltag zu bringen. Waafa Muhammad geht in Celle mit gutem Beispiel voran. Die gehört zu der Frauengruppe, die sich ehrenamtlich um alte Menschen kümmert, die im Heim leben/jg 

Mittwoch, 7. November 2018

Frauen in den USA

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Ilhan Omar ist 36 Jahre alt, kam als Flüchtling aus Somalia in die USA - und wird nun als muslimische Abgeordnete in den Kongress einziehen. Das Gleiche gelang Rashida Tlaib aus Michigan, die beiden sind die ersten Musliminnen in der Geschichte des Repräsentantenhauses. Frauen sind die wahren Sieger der Midterm-Wahlen. Noch nie gewannen so viele Kandidatinnen wie bei dieser Wahl. Eine Rekordzahl von 99 weiblichen Abgeordneten wird das Land im Repräsentantenhaus ab Januar vertreten/jg 

Dienstag, 6. November 2018

Sister of the poor



Mit der christlichen Religion geht es abwärts in Myanmar. Immer weniger Menschen kommen in die Kirche, immer weniger Schwestern treten in unseren Orden ein. 
Sister Mary, Yangon

Geboren wurde Sister Mary Andrea vor 62 Jahren in Kalaw. Aufgewachsen in einem christlichen Elternhaus, trat sie mit 25 Jahren in einen katholischen Orden ein. Seitdem gibt sie ihre Liebe und ihr Leben dem Herrn - und den Menschen. Vor zwölf Jahren hat sie die Leitung in dem christlichen Altenheim übernommen, das 1889 gegründet wurde. Mit 22 Schwestern und 35 Freiwilligen kümmern sich um 136 hilfsbedürftige alte Menschen. Sie sammeln die von der Straße auf, sie sind für die da, die sonst niemanden haben. Die älteste Bewohnet im Haus hat gerade seinen 91. Geburtstag gefeiert. 10.000 Euro kostet der laufende Betrieb im Monat. Wir leisten gerne unseren Beitrag dazu/jg 

Sonntag, 4. November 2018

in welcher Moderne leben wir denn gerade eigentlich?



Wenn hinter der Frage steht, wie frei wir sind, wie tolerant, wie gerecht, dann würde ich sagen: da geht noch was!" Marie Steinmann, Künstlerin und Gründerin der Hilfsorganisationen One Fine Day Mit dem Gedenken an ihren Sohn und der Überzeugung, dass jedem Kind ein kreatives Potenzial innewohnt, begann die englische Fotografin Bee Gilbert Tanz-, Zirkus- und Kunstworkshops in den Slums von Nairobi zu organisieren. Von ihrem Engagement begeistert, reiste Marie Steinmann mit anderen Mentoren nach Nairobi. Dort leitete sie während eines zweimonatigen Pilot-Workshops mit über 150 Kindern den Kunstunterricht an der St. John's School im Majengo Slum von Nairobi. Die Geschichte nahm ihren Lauf und Marie beschloss, One Fine Day zu gründen, mit der Idee, den Kindern auch ganzjährig das Ausüben ihrer künstlerischen Tätigkeiten zu ermöglichen. Die Geschichte von Marie Steinmann war vor Kurzem im Spiegel zu lesen/jg

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Hier und da


1.149 Euro kostet das neue iPhone XS 
Es ist wohl das beste, dass man zur Zeit kaufen kann. Dieses Handy ist nicht nur in Deutschland erhältlich, sondern auch in Myanmar. Ein Münchner muss (gemessen am Durchschnittseinkommen) rund 10 Tage arbeiten, damit er sich dieses Statussymbol kaufen kann. 

Ein burmesischer Fahrer, der einen Job bei einer NGO in Mandalay bekommen hat (genau gesagt bei der ILO, einer Unterorganisation der UN) muss 50 Tage dafür arbeiten. 

Eine Grundschullehrerin in Myanmar, die vier Jahre an der Uni in Mandalay studiert hat, wird sich das neue iPhone wohl kaum kaufen: sie müsste 440 Tage dafür arbeiten/jg

Dienstag, 30. Oktober 2018

Vorbilder

Gestern Abend, zum Abschied der Rotary Freunde aus Korbach, hatten wir ein Essen im SEEDS Restaurant in Yangon. Der Service war perfekt, das Essen ein Erlebnis. Wir saßen am „Cheftable" zwischen Küche und Restaurant. Dort sieht man jeden Handgriff und spürt die Konzentration, mit der das Küchenteam arbeitet. Lucia und Felix können stolz sein, sie haben diese jungen Leute alle ausgebildet. Die Werte, für die sich alle einsetzen, stehen für sichtbar an der Wand. Diese Philosophie passt auch gut zu uns, ich werde das mitnehmen in unser Teammeeting am 2. November in Yangon/jg

Montag, 29. Oktober 2018

Es muss sich etwas ändern



Natürlich liegt zu viel Plastikmüll rum, natürlich wäre es besser, wenn die Menschen bewusster leben würden - nicht nur in Myanmar, sondern auch in Deutschland. In gepflegten deutschen Kleinstädten liegt nichts auf der Strasse, aber das heißt nichts. Täglich produzieren die Deutschen riesige Berge von (Verpackungs)müll. Das zu ändern erfordert Sinn und Verstand, am besten fangen wir heute gleich an/jg

Sonntag, 28. Oktober 2018

Lesetipp


Man muss nicht lange drum herum reden: dass die Welt ein Müllproblem hat, ist offensichtlich. Die Bilder von Plastikabfall auf den Meeren sind allgegenwärtig - und was die Wohlstandsgesellschaft an Textilien, Lebensmitteln oder Verpackungen entsorgt, reichte in anderen Regionen für ein gutes Leben. Natürlich wäre es schlau, Müll gar nicht erst zu produzieren, aber das dauert noch. Bis die Gesellschaft soweit ist, setzen wir ein kleines Zeichen mit unserer Plastikrecycling Anlage, die wir heute in Pakokku besucht haben. Bald arbeitet auch unsere Anlage am Ngapali Beach. Der Blick auf die Reste in der Oktober Ausgabe von brand eins lohnt sich/jg 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Ein neues Fahrzeug für die Tafeln


Am besten wäre es, wenn man ganz auf das Autofahren verzichten könnte. Aber das ist wohl eine Illusion in Zeiten, in denen immer mehr Menschen und Waren auf Reisen gehen. Um in den Städten wieder Luft holen zu können, gibt es wohl keine bessere Alternative als das Elektrofahrzeug. Die Post hat gute Erfahrungen mit dem streetscooter, mehr als 8.000 Fahrzeuge sind bereits im täglichen Einsatz. Ab sofort nehmen wir formlose Bewerbungen von allen Tafeln entgegen, die so ein Fahrzeug einsetzen wollen/jg

Die Weisheit der Cree


„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."

In den achtziger Jahren kam diese vermeintliche Weisheit der Cree Indianer mit der amerikanischen  Umweltbewegung zu uns. 30 Jahre später ist dieser Satz so aktuell wie nie zuvor. Alle Experten sind sich einig: wenn wir unsere Lebensweise nicht ändern, bleibt für unsere Enkelkinder nicht mehr viel Lebensqualität übrig. An manchen Orten ist es heute schon besser, nicht tief einzuatmen. In München und anderen deutschen Städten drohen Fahrverbote. Wir werden die Tafeln in diesen 14 Städten bei der Anschaffung von Elektroautos unterstützen/jg 

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Mädchen lieben Pink


Vielleicht hat sich der eine oder andere über pink angestrahlte Gebäude gewundert. Gestern war Welt Mädchentag und Mädchen lieben pink. Rund 2,3 Milliarden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben derzeit auf der Erde, etwa die Hälfte von ihnen sind Mädchen. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines heute geborenen Mädchens liegt weltweit gesehen bei 74 Jahren - die Lebenserwartung eines heute in Deutschland geborenen Mädchens ist durchschnittlich 83 Jahre. Bei allen Projekten der Stiftung - besonders in Myanmar bei der Bezahlung unserer Mitarbeiter und der Studentenförderung) achten wir darauf, dass Mädchen im gleichen Mass bezahlt und gefördert werden, wie Jungen/jg 

Pressespiegel


Heute Morgen in Celle: der Blick in die (gedruckte) Tageszeitung zeigt, dass wir uns mit drei gesellschaftlich relevanten Themen beschäftigen: Bienen, Diesel und Pflege. Als kleine Stiftung können wir die großen Probleme nicht lösen – aber wir können Ideen und Initiativen unterstützen, die sich in unserem Land für bessere Lebensbedingungen und menschliches Miteinander einsetzen/jg

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ein guter Grund zum Feiern

Es war eine gute Idee, die heute vor 29 Jahren zu Papier gebracht und beim Notar in Hannover unterschrieben wurde. Damals war es die gemeinsame Sache von Christiane, Sven und Jürgen – seit einigen Jahren wird die Stiftunglife von Freunden und einem engagierten Team getragen. Christiane und Sven sind dabei geblieben. Lasst uns höchst zuversichtlich auf die nächsten 29 Jahre trinken 😊

Der darf fahren


Während immer mehr Gerichte Fahrverbote anordnen, entwickelt sich eine saubere Lösung ganz vielversprechend: mehr als 8.000 Streetscooter sind bei der Post bereits im Einsatz. Gestern konnte ich das reine Elektrofahrzeug in Essen probefahren. Ein funktionelles Auto, dass für den Stadtverkehr entwickelt wurde. Der Laderaum ist mit 8 m³ überraschend groß. Ein Fahrzeug mit Kühlausbau werden wir noch in diesem Monat bei drei Tafeln im täglichen Einsatz testen. Die Erwartungen sind hoch, die Voraussetzungen sind gut. Es könnte gut sein, dass wir mit diesem Fahrzeug unsere langjährige Unterstützung für die Tafeln fortsetzen/jg

Montag, 8. Oktober 2018

Was macht eigentlich Christian?


Der sympathische junge Mann ist aus Amsterdam nach München gekommen, um den Avatar AV1 vorzustellen. Gestern Abend in kleiner Runde bei Jan - heute Mittag  im Ministerium. Mal schauen, ob wir uns mit dem digitalen Stellvertreter anfreunden können. Es wäre ein wunderbarer Weg, um langzeitkranke Kinder am Unterricht teilhaben zu lassen - wenn da nicht so viele datenschutzrechtlichen Bedenken wären...jg

Sonntag, 7. Oktober 2018

Erntedank



Wer heute in der Kirche war hat vielleicht mitbekommen, dass Erntedank gefeiert wird - aber irgendwie scheinen beide nicht mehr in unsere Zeit zu passen: der Sonntagsbesuch in der Kirche eben so wenig wie das Erntedankfest. Meist merkt man ja erst, welcher Wert in diesen Dingen steckt, wenn es sie nicht mehr gibt. Immerhin, ein kleiner Trost: in mancher Kirche dürfen die Tafeln nach dem Gottesdienst die Dekoration abräumen/jg

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Tag des Lächelns


Normalerweise verschenken wir nichts. Nur wenn Menschen gar nichts haben, machen wir mal eine Ausnahme. Die beiden jungen Mönche besitzen nicht viel mehr als ihre Gewänder und ein paar Flipflops - und so freuen sie sich natürlich über die zwei Solarlampen, die wir ihnen geschenkt haben. Die Freude der jungen Mönche  passt gut in den Tag heute, dem „Tag des Lächelns". Die Idee, so einen Tag zu feiern hatte Harvey Ball, Werbegrafiker aus Worcester, Massachusetts. Er gilt als Erfinder der "Smileys" 

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Aus unserer Sicht

Jeder hat seinen persönlichen Blick auf den Tag der Deutschen Einheit. Der schönste Blick geht auf die Familien, die wieder zusammen gefunden haben. Für uns waren die 90er Jahre eine gute Gelegenheit den anderen Teil Deutschlands kennen zu lernen, Dort gründeten sind viele Tafeln Initiativen, eins der ersten bundesweiten Tafeltreffen fand in Jena statt. Aber die Tafeln in Altenburg, Chemnitz, Görlitz und Eberswalde hatten es schwer. Es gab viele Bedürftige, Menschen die arbeitslos geworden waren – aber wenig Unterstützung. Vielen den 422 Kühltransportern, die wir für die Tafeln mitfinanziert haben, sind weit mehr als 300 Fahrzeuge in die alten Bundesländer gegangen. In Celle, Lüneburg, Münster und Rosenheim gab es (von den Lions) immer mehr Unterstützung für die Tafeln und ihre Helfer/jg

Sonntag, 30. September 2018

Tsunami in Indonesien


Die Nachrichten aus Indonesien sind traurig. Leider haben wir keine direkten Verbindungen in das Land, deshalb können wir im Augenblick auch nur die großen Hilfsorganisationen unterstützen. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, den Wiederaufbau zu unterstützen. Wir werden die Augen offen halten und nach entsprechenden Möglichkeiten suchen/jg

Na dann Prost



Prostspenden für den guten Zweck

Die Besucher des Oktoberfestes können pro getrunkener Maß Bier einen Euro an die Münchner Tafel zu spenden: www.prostspenden.de Ziel dieses bierseligen Spendenaufrufs ist es, Geld zu sammeln für auf die Münchner Tafel - aber auch, um die Wiesnbesucher für die Themen der Lebensmittelverschwendung und Armut aufmerksam zu machen. In München werden jeden Tag 168 Tonnen verzehrbare Lebensmittel weggeworfen. Dagegen ist die Bavaria mit ihren 84 Tonnen ein echtes Fliegengewicht. Die Münchner Tafel rettet diese Lebensmittel und gibt sie an Bedürftige weiter. In ganz Deutschland gibt es nur ein echtes Oktoberfest, aber 940 echte Tafeln/jg

Schöne Geschichte



Wie das Leben spielt, wenn man als Kind in ein DDR Waisenhaus kommt und heute als Zahnarzt in München arbeitet, Das kann man in der Wochenendausgabe der Süddeutschen gelesen. Die Geschichte eines Lebens zwischen Namibia und Deutschland ist ein gutes Beispiel für Menschen, die fern von hier geboren wurden und heute unser Leben bereichern. „Es war nicht leicht", sagt Vapula Haukongo, „die Lebensmittel habe ich mir von der Münchner Tafel geholt, anders hätte ich es nicht geschafft!"  Ich lese diese Aussage mit Vergnügen und freue mich, dass die Münchner Tafel im Lauf der letzten 13 Jahre vier Fahrzeuge von uns bekommen hat - immer in Zusammenarbeit mit Roland Schütz und den Lions Clubs in München jg

Donnerstag, 27. September 2018

Herzlichen Glückwunsch


Wer ahnt schon, dass so eine kleine Fahrt von Celle nach Hamburg ein Leben entscheidend verändern kann: 25 Jahre ist es her, dass ich mich mit mit einem Scheck in der Tasche auf den Weg machte, Ami Dose und ihre Freunde zu treffen, die die Hamburger Tafel gründen wollten. Die Idee und die Menschen haben mich vom ersten Moment an überzeugt. Bis heute hat sich nichts daran geändert. Herzlichen Glückwunsch nach Berlin, wo heute gefeiert wird/jg 

Mittwoch, 26. September 2018

Wir schieben Oma



Die Welt ist reich an guten Ideen und mit etwas Glück findet man Menschen, die so eine Idee mit Leben erfüllen. Wir hatten Glück, wir konnten Ahmad und seine Freunde für unsere Idee begeistern. Seitdem ist das Leben schöner geworden für ein paar Menschen in Bad Salzschlirf: für Ahmad und seine Freunde, die mehr Kontakt zu Deutschen bekommen haben - und für ein paar Menschen, die im Altersheim leben. Für eine Stunde oder zwei kommen Menschen aus verschiedenen Welten zusammen: die einen sind aus Syrien geflohen und (Zufall oder Fügung) in Bad Salzschlirf gelandet. Die anderen waren schon immer dort, aber ihr Leben hat sich auch geändert, seit sie alt geworden sind. Die Syrer haben endlich Gelegenheit, Ihre Deutschkenntnisse zu üben. Die alten Menschen freuen sich über die Aufmerksamkeit, die Ahmad und seine Freunde ihnen schenken - und über die Sonne im Park. Eine vergleichbare Initiative gibt es auch seit einem Jahr in Celle/jg






Samstag, 22. September 2018

Wiesn Paul


Nun ist es wieder soweit, heute Mittag um zwölf geht's los. Irgendwo zwischen sechs und sieben Millionen Maß werden es wohl auch in diesem Jahr werden. Das ist viel - und doch nichts im Vergleich zu den 120 Millionen Liter Wasser, die während der Wiesn von den Stadtwerken an Bierzelte, Aufsteller und Fahrgeschäfte geliefert werden. Damit unsere Freunde im fernen Myanmar auch etwas von diesem Fest haben, spenden wir einen Paul Wasserfilter für eine Schule im Delta/jg


Sonntag, 16. September 2018

Zu spät für die Tafeln


Ob die Erkenntnis gekommen ist ?
Wahrscheinlicher sind wohl wahltaktische Erwägungen. Kann auch sein, dass die Autoindustrie dem Minister gesagt hat, dass er nun die Nachrüstung ankündigen darf. Konkret sieht das so aus: drei Jahre nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs kündigte Herr Scheuer gestern in einer Videobotschaft an: „Wir werden uns Gedanken machen, wie wir bestimmte Fahrzeuge noch sauberer bekommen."  Bis aus ministeriellen Gedanken Taten werden, dürften die meisten alten Diesel vom Markt verschwunden sein. Für unsere Stiftung ist das Thema abgeschlossen. Wir werden kein Geld mehr für Tafel Dieselfahrzeuge oder Nachrüstungen bereitstellen. Zu spät, Herr Scheuer/jg

Donnerstag, 13. September 2018

Ausgezeichnete Träume



Roncalli Chef Bernhard Paul ist gestern in Berlin für seine außergewöhnliche Leistung als Unternehmer ausgezeichnet worden. Wir gratulieren und freuen uns, dass wir mit unserem Projekt „Kinder zu Roncalli" dabei sind, zur Zeit in Österreich: Christian kümmert sich gerade (in Zusammenarbeit mit der Wiener Tafel) darum, dass 100 Kinder eine Vorstellung besuchen können. Die Jury hat bei der Preisverleihung darauf hingewiesen, dass Träume nicht reichen - Clowns und Kunst sind nur erfolgreich, wenn das unternehmerische Konzept stimmt. Das passt gut zu unserem Blick auf geförderte Menschen und Projekte/jg

Dienstag, 11. September 2018

17 Ziele


Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele festgelegt, die für eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt wichtig sind. Als kleine Stiftung können wir uns nicht überall engagieren, aber immerhin, zehn von diesen 17 Zielen widmen wir unsere besondere Aufmerksamkeit: 1, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 12, 13 und 17

Sonntag, 9. September 2018

Immer wieder Sonntags

Das eine Kanzlerin viele reist, viele Leute trifft und dabei auch viele Informationen verarbeitet, wissen wir. Dass sie darüber hinaus regelmäßig die Schulbank drücken muss, hätten wir kaum für möglich gehalten. Doch genau das ist vor den Sommerferien geschehen. Immer wieder Sonntags saß die Regierungschefin im Kanzleramt und ließ sich von einem Internetexperten die digitale Welt erklären. Tempo, Technik, Folgen für Menschen - wer sich mit diesen Fragen nicht beschäftigt, verliert.
Wer sehen möchte, wie schnell sich auch unsere Welt verändert, schaut am besten unseren Ärzten über die Schulter. Jede Woche gibt es Konsultationen zu Patienten, die 10.000 km entfernt von den Swimming Doctors behandelt werden. Oder wir schauen uns den Bau einer Schule an: wann wir wollen, über eine Camera, die Livebilder direkt auf mein Handy sendet. Das Internet macht's möglich. Im Januar/Februar werden wir kleine Workshops anbieten, in denen wir die digitale Seite der Stiftung erklären/jg

Mittwoch, 5. September 2018

Schaffen wir das ?

Drei Jahre ist es her, dass Angela Merkel eine Entscheidung getroffen hat,deren Folgen Deutschland bis heute umtreiben. In der Nacht vom 4. auf den 5. September 2015 beschloss die Kanzlerin, Österreich mit der Aufnahme von Flüchtlingen, die sich auf den Weg Richtung Westen gemacht hatte, nicht allein zu lassen. Der Zuzug der Asylsuchenden löste zunächst eine Welle der Hilfsbereitschaft aus, der bald zunehmende Ernüchterung und ein Streit über die Asyl Politik folgten. Mehr als eine Million Menschen sind seit 2015 gekommen. Viele durften bleiben. Was ist aus Ihnen geworden? Die Süddeutsche Zeitung zeigt in einer Serie, was funktioniert – und wo es noch hakt. Heute wird Wael Dabous aus Aleppo vorgestellt (hier auf dem Foto mit seiner Frau), der seit 2016 in Deutschland lebt und arbeitet/jg

Dienstag, 28. August 2018

Job Angebot

Manche kehren aus den Ferien glücklich zurück an ihren Arbeitsplatz - andere fragen sich, ob nicht immer Urlaub sein könnte. Es gibt kein Lebensmodell, dass alle Menschen im gleichen Maß glücklich macht. Wer früher in Rente gehen will, sollte seinen Alltag auch ohne Job creativ gestalten können. Mit einer Kunstaktion, wie hier auf den Foto - mit einer Reise um die Welt - oder einer Aufgabe, die Freude und Sinn macht. Wir haben bei uns noch ein paar Aufgaben zu vergeben. Manche sind am heimischen Schreibtisch zu erledigen, andere vor Ort in unseren Projektgebieten. Wer Zeit und Lust hat, schreibt eine kleine Mail an juergen@stiftunglife.de

Samstag, 25. August 2018

Happy birthday

In der Regel gratulieren wir zum Geburtstag persönlich. Heute gibt's mal eine Ausnahme, zum 90. Geburtstag sei das erlaubt. Liselotte Raap feiert den Tag heute mit ihrer Familie in Celle. Ohne Lilo gebe es Sven nicht – und ohne Sven gebe es die Stiftung nicht in dieser Form. Das ist ein guter Grund zu gratulieren. Von vielen weiteren guten Gründen zeigen wir einen hier im Bild: mit ihrem Wunsch, an die frische Luft zu kommen, war sie die Ideengeberin für „Wir schieben Oma!"

Freitag, 24. August 2018

Glückwunsch!

Glückwunsch und Ahmet, Hannan, Merwat und ihre Freunde. Über den Projektnamen, kann man streiten - über die Sache nicht. Seit einem Jahr kümmern sich Flüchtlinge ehrenamtlich um alte Menschen. Mehr als 500 Stunden sind die Helfer in Celle und Bad Salzschlirf in seem letzten 12 Monaten unterwegs gewesen. Die älteren Herrschaften freuen sich, wenn sich jemand (jenseits von Essen, Waschen, Schlafen) um sie kümmert. Die engagierten Helfer unterstützen wir bei ihren Integrationsbemühungen in Deutschland: wir finanzieren für die engagierten Helfer Fahrtkosten, Deutschkurse und Weiterbildungsmaßnahmen. Diese Forderung ist ganz direkt und richtet sich nach den unterschiedlichen Bedürfnissen. Das ist besser, als die 50 Deutschkurse, die wir davor gefördert haben. Von den Kursteilnehmern gab es nicht ein einziges Feedback. Wir wussten nie, wie viele Menschen die Kurse (erfolgreich) besucht haben. Nun helfen wir denen, die sich engagieren. Das entspricht den Grundsätzen unserer Stiftung/jg

Donnerstag, 23. August 2018

Meet&Greet


Eins unserer Herzensprojekte ist das Meet & Greet Programm: jeden Monat reisen zwei junge Deutsche nach Myanmar. Dort sind sie mit unserer Mitarbeiterin Khu Khu unterwegs im ganzen Land. Sie treffen sich mit den burmesischen Studenten, die von uns gefördert werden. Sie kommen in die verschiedenen Städte, in denen sie leben und studieren. Oder sie fahren zu denen nach Hause, aufsLand, zu den Eltern. Die jungen Menschen lernen Menschen kennen. Es ist für sie eine tolle Möglichkeit abseits der Touristenrouten viel von einem anderen Land zu sehen - und dabei Spass zu haben. In den nächsten Tagen werden wir einige Bilder von vergangenen Meet&Greet Reisen zeigen. Danke an Isabel für die schönen Fotos! ab