Bildung

"Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung" John F. Kennedy
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Kinder, die ein bisschen Hilfe brauchen, damit sie ihren Weg in die Zukunft finden. Hundert Mädchen und Jungen leben in einem gut geführten Heim am Stadtrand von Yangon. Wir schenken Ihnen ...weiterlesen

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Hilfe zur Selbsthilfe wird ganz konkret, wenn wir nach einer langen Besprechung "...we need to have a new school building.." die Dorfbewohner fragen "Wer von Euch ist denn bereit, für die neue ...weiterlesen

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Bildung ist ein hohes Gut, überall auf der Welt. Auch wenn es in Deutschland immer noch Schwächen bei der Teilhabe an Bildung gibt, so ist die Situation doch um ein Vielfaches besser als in ...weiterlesen

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Aktuelles von Kinder, Schulen und Studenten
Stiftunglife - Bildung

Mittwoch, 14. November 2018

Das neue Schulsystem


Das Schulsystem in Myanmar ändert sich gerade (mal wieder) Da muss sogar der Schulrat, hier im Bild, einen Moment nachdenken, bevor er Ursula und mir die neue Regelung erklärt. Ingesamt können die Kinder in Myanmar zukünftig 13 Jahre zur Schule gehen. Die ersten sechs Jahre (Preschool und Primary) sind verpflichtend. Der Schulbesuch ist weiterhin kostenlos. 

PRESCHOOL one year

PRIMARY  Grade 1 to 5 

MIDDLE  Grade 6 to 9

HIGHSCHOOL  Grade 10 to 12

Nach der Schule dürfen die Kinder spielen - der bisher übliche tägliche Nachhilfe Unterricht beim Lehrer Zuhause entfällt. Dafür wurde das monatliche Einkommen der Lehrer angehoben auf 160.000 bis 260.000 Kyat (90 bis 150 Euro) Diese Erweiterung der Ausbildung um zwei Jahre bringt einen zusätzlichen Bedarf an Lehrern und Schulgebäuden mit sich. So bleibt auch in Zukunft genug zu tun für uns und unsere Helfer/jg

Dienstag, 13. November 2018

Vier Religionen


Die Schritte sind manchmal klein, aber es geht voran, wenn man dran bleibt. Bei unseren 100 Studenten sind jetzt alle vier Religionen vertreten, die in diesem Land im Wesentlichen vertreten sind: Buddhisten, Christen, Moslems und Hindu. Auf diesen zufälligen Foto sind schon drei Religionen (Buddhist, Christ und Hindu) vertreten, der junge Mann auf dem Foto links neben mir ist Moslem. Ein kleines Zeichen für Toleranz und friedliches Miteinander, ein kleiner Fortschritt/jg

Montag, 12. November 2018

Deutsche Tugenden


Sauberkeit und Ordnung
Fragt man im Ausland nach deutschen Werten, stehen Sauberkeit und Ordnung ganz oben. Um diesem Bild gerecht zu werden, organisieren wir den Wettbewerb der „saubersten Schule" im Landkreis Bagan. Die beiden Töchter von Min Min gehen schon mal mit gutem Beispiel voran: Ata und Joshin haben gerade die heruntergefallenen Blätter vor dem Hauseingang der Familie Thun weggefegt/jg

Sonntag, 11. November 2018



Während Martina, Anne, Nader und ich beim Studententreffen in Sagain waren, haben Ursula und Min Min die CARINA Preschool in Bagan öffnet. Unser Spender Tony war ganz glücklich, wie auf den Bildern zu sehen ist. Kein Wunder, er hat sein Leben lang als Lehrer gearbeitet. Seit ein paar Jahren ist im Ruhestand und lebt in Bangkok. Wie kommt ein Amerikaner, der in Bangkok gelebt, zur Stiftunglife? Ganz einfach, Tony ist mit Bob freundet. Bob ist seit vielen Jahren Freund der Stiftung, er lebt in Belgien und in Bangkok. Bob ist von seiner eigenen Schule so begeistert, dass er seinem Freund Tony davon erzählt hat. Wer noch mehr schöne Bilder von glücklichen Menschen sehen möchte, dem empfehle ich einen Blick auf unsere Facebook Seite. Es lohnt sich 😊 jg

Studententreffen in Sagaing


Soooo viele junge Talente
um genau zu sein: 64

Ein paar Alumnis waren da, ein paar final year students und natürlich die Neuen. Sie passten gar nicht alle auf Annes wohlgeordnetes Bild. Für uns war dieses Treffen mit unseren Studenten der Abschluss einer wunderbaren Reise - für 24 junge Menschen ist es der Beginn eines neuen Lebensabschnitts, unter 50 eingeladenen Bewerbern wurden sie ausgewählt. Wir hatten viel Freude miteinander an diesem Sonntag in Sagaing - besonders, nachdem sich die erste Aufregung bei den jungen Leuten gelegt hatte/jg 

Glücksmoment


„Ich habe das Glück gehabt, studieren zu können. Jetzt möchte ich viel von diesem Glück an meine Familie und an meine Patienten weitergeben!"
Kay Thwe

Was für eine Freude, Kay Thwe heute bei unserem Studententreffen in Sagaing wiederzusehen. Vor zehn Jahren war sie die erste Studentin, die wir gefördert haben. Die 16jährige hatte das beste Abitur im ganzen Landkreis geschrieben. Ihre Eltern hatten den festen Willen, aber nicht das Geld, die talentierte Tochter auf die Universität zu schicken. Eine gute Fügung hat uns zusammengebracht, damals bei der Eröffnung der Sven School in Bagan. 

„Die ist so talentiert, die muss unbedingt studieren!" hatten mir ihre Lehrer gesagt. Kay Thwe und ich, wir haben diese Chance genutzt: ich habe ihr sieben Jahre lang jeden Monat 100 Dollar überwiesen – und sie hat fleißig studiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: seit drei Jahren arbeitet die junge Frau als fertige Allgemeinärztin an einem Krankenhaus in Pakokku. Sie interessiert sich für Radiologie und möchte Fachärztin werden. Vor ein paar Tagen hat sie sich auf einen Studienplatz beworben. Morgen gibt es die Ergebnisse, wir drücken die Daumen 👍 

Freitag, 9. November 2018

Auch das ist Deutschland


„Es steht völlig außer Frage, dass die historische Prägungen unseres Landes christlich und jüdisch ist. Doch so richtig das ist, so richtig ist auch, das mit den 4,5 Millionen bei uns lebenden Muslimen ihre Religion, die Islam, inzwischen einen Teil Deutschlands geworden ist" Bundeskanzlerin Angela Merkel

Menschen, die zu Allah beten, haben es schwer in Deutschland – und in Myanmar. Vielleicht haben wir so viele Vorbehalte, weil wir so wenig Wissen über diesen Glauben. Wenn man offen für Menschen ist, kann man viel kennenlernen: andere Speisen, Gerüche und Gewürze – warum nicht auch Religionen? Weit entfernt von unseren zehn Geboten sind sie nicht, die Grundregeln des Koran. Respekt und Nächstenliebe predigen alle Religionen. Es liegt an uns, sie an den Alltag zu bringen. Waafa Muhammad geht in Celle mit gutem Beispiel voran. Die gehört zu der Frauengruppe, die sich ehrenamtlich um alte Menschen kümmert, die im Heim leben/jg 

Donnerstag, 8. November 2018

Frauenpower


Mit Begeisterung und Durchhaltevermögen kannst Du alles erreichen. Martina 

Martina Rissmann ist in Celle aufgewachsen. Mit Begeisterung und großem Erfolg hat sie als Jugendliche auf der Aller gerudert: erst bis in den deutschen Olympiakader, dann direkt auf ein Stipendium in Boston. Nach dem Studium hat sie die Welt gesehen, in Unternehmen und bei BCG Karriere gemacht. Seit Jahren gehört Martina zu den Top Frauen der deutschen Wirtschaft - und seit Januar zum Vorstand unserer Stiftung. Mit Engagement kümmern sich bei uns um Zahlen und junge Menschen. Heute ist sie mit dabei, wenn in Mandalay 20 neue Talente für unser Studenten Förderprogramm (aus)gesucht werden/jg

Montag, 5. November 2018

Frauenland


„In der Musikindustrie arbeiten so tolle Frauen, in den Führungsetagen aber leider nicht. Es zu erzwingen klingt für mich aber auch nicht richtig. Ich kenne den richtigen Weg leider nicht, aber was ich 100-prozentig sagen kann: the future is female" 
Ace Tee, Musikerin

Die Geschichte von Ace Tee und vielen anderen interessanten Frauen erschien im letzten Monat in der „Frauenland" Ausgabe vom Spiegel. Wir leben diese Zukunft schon heute: im Team der Stiftunglife sind mehr Frauen als Männer im Einsatz/jg

Sonntag, 4. November 2018

in welcher Moderne leben wir denn gerade eigentlich?


Wenn hinter der Frage steht, wie frei wir sind, wie tolerant, wie gerecht, dann würde ich sagen: da geht noch was!"
Marie Steinmann, Künstlerin und Gründerin der Hilfsorganisationen One Fine Day

Mit dem Gedenken an ihren Sohn und der Überzeugung, dass jedem Kind ein kreatives Potenzial innewohnt, begann die englische Fotografin Bee Gilbert Tanz-, Zirkus- und Kunstworkshops in den Slums von Nairobi zu organisieren. Von ihrem Engagement begeistert, reiste Marie Steinmann mit anderen Mentoren nach Nairobi. Dort leitete sie während eines zweimonatigen Pilot-Workshops mit über 150 Kindern den Kunstunterricht an der St. John's School im Majengo Slum von Nairobi. Die Geschichte nahm ihren Lauf und Marie beschloss, One Fine Day zu gründen, mit der Idee, den Kindern auch ganzjährig das Ausüben ihrer künstlerischen Tätigkeiten zu ermöglichen. Die Geschichte von Marie Steinmann war vor Kurzem im Spiegel zu lesen/jg 



Schulbesuch Christian Schule


Gestern waren wir zu Besuch in der Christian Schule. Unser Gebäude ist ok. Leider mussten die Kinder aus dem anderen, alten Gebäude ausziehen. Sie werden jetzt alle in verschiedenen Räumen des Klosters unterrichtet. Kein guter Zustand und das wird hoffentlich auch nicht zu lange andauern. Wir  treffen wir eine sehr saubere und ordentliche Schule an, die Bäume sind gewachsen und es gibt viel Schatten. Das große Schulgelände wird inzwischen sehr durch den Ausbau des Klosters eingeengt. Unser Gebäude sieht gut aus, keine nennenswerten Probleme, allerdings sind die verputzten Wände inzwischen ziemlich schmutzig geworden. Ich würde sie gerne weiß streichen. MinMin wird es veranlassen. Die Toiletten sind sauber, Hände werden an Eimern gewaschen. Fünf Klassen wurden aus dem alten und maroden Schulgebäude ausgelagert ins Kloster. Die Regionalregierung hat das Gebäude als dangerous school klassifiziert. Die Termiten haben  das Holz zerfressen und das Dach droht einzustürzen. Nun ist die Frage, wie es weitergehen wird. MinMin wird unseren Ingenieur kommen lassen, damit er sich das Gebäude genau anschaut. Danach wissen wir, ob es tatsächlich abgerissen werden soll oder ob es noch renoviert werden  kann/Ursula
KG bis Grade 8, plus pre school
199 Kinder, 13 Lehrer, ein PAUL

Samstag, 3. November 2018

Glückliche Spenderin

Am Schönsten ist es, wenn ein Spender seine Schule selbst einweihen kann. Petra ist aus Zürich gekommen, um mit uns ins Delta zu reisen - und weil ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, zeigen wir diesen schönen Schnappschuss von der Eröffnungsfeier/jg

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Hier und da


1.149 Euro kostet das neue iPhone XS 
Es ist wohl das beste, dass man zur Zeit kaufen kann. Dieses Handy ist nicht nur in Deutschland erhältlich, sondern auch in Myanmar. Ein Münchner muss (gemessen am Durchschnittseinkommen) rund 10 Tage arbeiten, damit er sich dieses Statussymbol kaufen kann. 

Ein burmesischer Fahrer, der einen Job bei einer NGO in Mandalay bekommen hat (genau gesagt bei der ILO, einer Unterorganisation der UN) muss 50 Tage dafür arbeiten. 

Eine Grundschullehrerin in Myanmar, die vier Jahre an der Uni in Mandalay studiert hat, wird sich das neue iPhone wohl kaum kaufen: sie müsste 440 Tage dafür arbeiten/jg

Dienstag, 30. Oktober 2018

Vorbilder

Gestern Abend, zum Abschied der Rotary Freunde aus Korbach, hatten wir ein Essen im SEEDS Restaurant in Yangon. Der Service war perfekt, das Essen ein Erlebnis. Wir saßen am „Cheftable" zwischen Küche und Restaurant. Dort sieht man jeden Handgriff und spürt die Konzentration, mit der das Küchenteam arbeitet. Lucia und Felix können stolz sein, sie haben diese jungen Leute alle ausgebildet. Die Werte, für die sich alle einsetzen, stehen für sichtbar an der Wand. Diese Philosophie passt auch gut zu uns, ich werde das mitnehmen in unser Teammeeting am 2. November in Yangon/jg

Sonntag, 28. Oktober 2018

GORCH FOCK Pre School


Freude teilen 
Heute hatten sie alle ihre Freude: Schüler, Lehrer und die Dorfbewohner in Myot Soe - natürlich auch die Gäste aus Deutschland, die bei der offiziellen Eröffnung mitgefeiert haben. Die Schüler der Gorch Fock Schule  in Hamburg Blankenese wären sicher auch gerne dabei gewesen. Schließlich ist es ihr Verdienst, dass dieses kleine Schulgebäude gebaut werden konnte. Wir werden viele schöne Bilder und Berichte mitbringen/jg 

Freitag, 26. Oktober 2018

Was macht eigentlich Renate?



Renate und Gerhard leben in Korbach/Hessen. Vor einigen Jahren haben wir uns bei einer Rotary Veranstaltung kennengelernt. Renate kümmert sich mit Herz und Verstand um Kinder: als Mutter um ihre eigenen zwei Kinder - als liebevolle Oma um vier Enkelkinder - als Lehrerin ein Leben lang um ihre Schulkinder - und nun auch noch um die Kinder im Heim am Stadtrand von Yangon. Die meisten dieser Kinder kommen aus den Konfliktgebieten im Norden des Landes. Manche haben den Vater verloren, andere wurden von den Eltern abgegeben, weil in diesen Regionen ständig gekämpft wird. Manchmal ist das Militär die Auseinandersetzungen involviert, manchmal sind es bewaffnete Kämpfe zwischen ethnischen Gruppen. Auch die Interessen der Drogenhändler spielen eine Rolle, das goldene Dreieck ist nicht weit entfernt. Die Kinder, die in „unser" Kinderheim kommen, haben Glück im Unglück. Sie bekommen mehr als Essen und Trinken, hier gibt es Zuneigung, Förderung und die Vorbereitung aufs eigene Leben. 16 von den 132 Kindern haben das besondere Glück, einen direkten Paten in Deutschland zu haben. Renate ist das Bindeglied zwischen diesen Kindern und ihren Paten/jg

Montag, 22. Oktober 2018

VOLKER Preschool



Auch nach Dorfbesuchen bin ich immer wieder überrascht, mit wieviel Freundlichkeit wir, die Fremden, von den Einheimischen empfangen werden. Dieses Mal in einem kleinen Dorf an den Ausläufern vom Mount Popa. Acht Freunde vom Rotary Club Korbach - Bad Arolsen sind gekommen um bei der Grundsteinlegung dabei zu sein. Am liebsten würden alle im nächsten Frühjahr wiederkommen, wenn die VOLKER Preschool eingeweiht wird. Aber erst einmal heißt es Abschied nehmen. Renate, von Beruf Lehrerin, verabschiedet sich von jedem Kind einzeln 😊


Sonntag, 21. Oktober 2018

Vorschule


Aus dem Latainischen: „Der Name deutet schon darauf hin."
Als wir vor zwei Jahren zum ersten Mal ein „kleines Schulgebäude" in Myanmar gebaut haben, sprachen die Dorfbewohner von einem „Kindergarten". Vielleicht war es auch ein Übersetzungsfehler, jedenfalls haben wir fortan alle kleinen Schulgebäude mit zwei Räumen als „Kindergarten" bezeichnet. Inzwischen wissen wir es besser: die richtige Übersetzung ist „Vorschule". Der Besuch ist verpflichtend, die Vier-und Fünfjährigen werden dort ganz konsequent auf die Schule vorbereitet. Sie lernen das Alphabet und die Zahlen, so dass sie mit guten Vorkenntnissen in die erste Klasse kommen/jg

Freitag, 19. Oktober 2018

Tipp in Yangon


Was für ein schöner Platz zwischen unserer Heimat und dem goldenen Land: das Goethe Institut in Yangon. Man kann sich dort in Bücher vertiefen, mit Einheimischen reden – oder sich einfach nur in das nette kleine Café setzen und dem geschäftigen Treiben der (meist jungen) Menschen zuschauen. Das Goethe Institut ist günstig gelegen am Kandawgyi Park, ganz nah zur Shwedagon Pagode/jg

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Meet and Greet Bericht


Durch Zufall lernte ich Jürgen kennen und war sofort fasziniert von dem Projekt „Meet & Greet".
 Zum Glück fand sich meine Begleitung Marie. Nach einer Woche Akklimatisation in Yangon, in der wir unter anderem verschiedene Märkte und Sehenswürdigkeiten besuchten, ging es nach Mandalay. Dort trafen wir auf Studenten der Stiftung. Mit ihnen verbrachten wir die Zeit, besuchten Märkte, Tempel und wanderten wir auf den Mandaly Hill, um den Sonnenuntergang über dem Irrawaddy-Fluss zu bestaunen. In Magway zeigten uns die Studenten die Mya-Tha-Lun-Pagode. Wir führten viele Gespräche und probierten zu Meditieren. Natürlich redeten wir auch über die Rohinga und die Auswirkungen auf das Land und die Bevölkerung - und wir redeten über die Unterschiede in unseren Ländern und unseren Leben. Hanna fuhr mit uns durch das Land, wodurch unsere Reise leichter wurde und lustiger. Wir drei verstanden uns ausgezeichnet. Diese Reise war ein unglaublich schönes Erlebnis. Die Geschichten und Menschen, die ich getroffen und kennengelernt habe werde ich ein Leben lang nicht vergessen. Ich kann jedem nur ermutigen und empfehlen diese Reise auch zu machen und Erfahrungen zu sammeln.  Danke an alle die diese Reise möglich gemacht haben, Khu Khu, Hanna, alle Studenten und die Stiftunglife für diese Möglichkeit/Margret

Dienstag, 16. Oktober 2018

Händewaschen nicht vergessen


Gestern war der Internationale Tag des Händewaschens. Wer es nicht gemerkt hat, wird die Hände gewaschen haben wie immer: selten und zu kurz! Es lohnt sich mal darauf zu achten, ob man sich wirklich 30 Sekunden Zeit nimmt. Dabei gibt es auch bei uns kein einfacheres Mittel, um Krankheiten zu vermeiden. Nicht nur in Deutschland, sondern auch bei unseren Schulkindern in Myanmar. An einigen Schulen haben wir Mitarbeiterinnen, die darauf achten, dass sich die Kinder ihre Hände mit Seife waschen. Keine einfache Sache, wenn sich die Eltern und die Lehrer auch nicht die Hände waschen....jg

Samstag, 13. Oktober 2018

Money, Money

Gestern Abend nach einem kleinen Vortrag über die Arbeit der Stiftung wurde ich gefragt, wie wir die Spendengelder nach Myanmar bringen. Während ich meine Antwort formuliere: „Ab und zu in bar, direkt vom Spendenkonto bis ins Projekt, aber inzwischen auch immer öfter per Überweisung." denke ich an das Foto, das mir Min Min vor ein paar Tagen geschickt hat. Dort ist zu sehen, wie 10.000 Euro für den Bau eines Kindergartens ausgezahlt werden. Min Min braucht Bargeld, weil er die Handwerker in bar bezahlen muss. Leider hatte die Bank nur kleine Scheine vorrätig. Das Nachzählen hat drei Stunden gedauert/jg

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Mädchen lieben Pink


Vielleicht hat sich der eine oder andere über pink angestrahlte Gebäude gewundert. Gestern war Welt Mädchentag und Mädchen lieben pink. Rund 2,3 Milliarden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben derzeit auf der Erde, etwa die Hälfte von ihnen sind Mädchen. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines heute geborenen Mädchens liegt weltweit gesehen bei 74 Jahren - die Lebenserwartung eines heute in Deutschland geborenen Mädchens ist durchschnittlich 83 Jahre. Bei allen Projekten der Stiftung - besonders in Myanmar bei der Bezahlung unserer Mitarbeiter und der Studentenförderung) achten wir darauf, dass Mädchen im gleichen Mass bezahlt und gefördert werden, wie Jungen/jg 

Montag, 8. Oktober 2018

Was macht eigentlich Christian?


Der sympathische junge Mann ist aus Amsterdam nach München gekommen, um den Avatar AV1 vorzustellen. Gestern Abend in kleiner Runde bei Jan - heute Mittag  im Ministerium. Mal schauen, ob wir uns mit dem digitalen Stellvertreter anfreunden können. Es wäre ein wunderbarer Weg, um langzeitkranke Kinder am Unterricht teilhaben zu lassen - wenn da nicht so viele datenschutzrechtlichen Bedenken wären...jg

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Ein neuer Kindergarten


Während Koh Naing die Einweihung der Rotary One School im Delta vorbereitet, planen wir bereits das nächste Projekt für den Rotary Club Korbach - Bad Arolsen: der rotarische Freund Ralph möchte einen Kindergarten spenden. Koh Min Min hat in der Nähe von Bagan den passenden Platz ausgesucht. In zwei Wochen werden wir das Projekt auf den Weg bringen. Die Kindergärten sind von der Konstruktion wie eine Schule gebaut, nur etwa halb so groß. Sie sind als „pre school" Teil des Schulsystems in Myanmar, der Besuch ist Pflicht. Wir freuen uns, dass wir wieder einen Traum erfüllen dürfen: 10.000 Euro kostet das Projekt. Die Dorfbewohner sammeln ihren Teil, den wir auf unser Maintanance Konto einzahlen. Der Ralph Kindergarten wird das 73. Schulprojekt der Stiftung/jg 

Montag, 24. September 2018

Nur noch vier Wochen

Wie gut, dass der Regen im Delta jetzt etwas nachgelassen hat. Nun können die Arbeiten an der Rotary One School weitergehen. Es wird auch höchste Zeit, bis zur Einweihungsfeier sind es nur noch vier Wochen. Den 25. Oktober haben wir alle fest fest eingeplant/jg

Freitag, 21. September 2018

It´s a good deed to plant trees


Min Min pflanzt für uns in diesem Jahr Bäume in Bagan - bis heute 700 Stück - und er gibt uns ein bisschen Hintergrundwissen:
Many of Buddha's discourses indicate that he had a particular love of trees. As a young man he had his first deep spritual experience while sitting in the shade of a apple tree (M.I,246). He was enlightened under a Bodhi Tree. He taught that it is a good deed to plant shade trees along the sides of roads (S.I,33) and he considered forests to be good places to meditate in. Very often he would say to his disciples: `Here are the roots of the trees, here are the empty places. Meditate! (M.I,46). Some of the most beautiful passages in Buddhist literature relate to trees. The Buddha said of a kindly, hospitable person that he was `like a great banyan tree growing on the side of a road that welcomes weary travellers with its cool shade and soothes their tiredness' (Ja.VI,526). The Milindapa¤ha says we should try to be like a tree: `As a tree makes no distinction in the shade it gives, like this, the meditator should make no distinction between any beings, but develop love equally to thieves, murderers, enemies and to himself or herself' (Mil.410)

Mittwoch, 19. September 2018

Heute ist Weltkindertag


An so einem Tag werden viele Reden gehalten. Die kann man sich anhören und das Leid der Kinder beklagen, die in Armut aufwachsen - oder man tut etwas: wir bauen Kindergärten (hier im Bild zu sehen) und wir freuen uns über Paten, die Kinder ganz direkt unterstützen, hier zu sehen https://www.stiftunglife.de/projekte/bildung/schulen/kinder.html Wer ganz genau hingeschaut, sieht dass ein Kind noch keinen Paten hat. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Der Satz ist von Erich Kästner, passt aber auch gut zu unserer Stiftung/jg

Thank you Stiftunglife


Die nachfolgenden Zeilen kamen vor ein paar Tagen aus Texas von Dr. Madhavi Reddy, der Mutter von Samir (zweiter von rechts, hier zusammen mit unseren Studenten) Madhavi ist Augenärztin, sie kennt unsere Projekte und unterstützt ein Kind im Kinderheim von Yangon. Thank you, Madhavi 😊

"Meet and greet is the reason Samir loves Myanmar. Thanks to Stiftunglife, Samir Reddy, a 17 year old from Texas, USA was able to travel to Myanmar in summer of 2018. He returned from the two week trip with a big smile on his face and a thumbs up sign. He visited places, met students and made friendships that will last a lifetime. He shared stories about his life in Texas and heard much about education and life in Myanmar. The most precious moments were when they just hung out together having fun. He plans to go back to Myanmar in future, may be to teach English at the orphanage or may be just to reconnect with his Burmese friends! Best regards, Madhavi" 


Donnerstag, 13. September 2018

Ausgezeichnete Träume



Roncalli Chef Bernhard Paul ist gestern in Berlin für seine außergewöhnliche Leistung als Unternehmer ausgezeichnet worden. Wir gratulieren und freuen uns, dass wir mit unserem Projekt „Kinder zu Roncalli" dabei sind, zur Zeit in Österreich: Christian kümmert sich gerade (in Zusammenarbeit mit der Wiener Tafel) darum, dass 100 Kinder eine Vorstellung besuchen können. Die Jury hat bei der Preisverleihung darauf hingewiesen, dass Träume nicht reichen - Clowns und Kunst sind nur erfolgreich, wenn das unternehmerische Konzept stimmt. Das passt gut zu unserem Blick auf geförderte Menschen und Projekte/jg

Dienstag, 11. September 2018

„Wie ist es eigentlich mit den Lehrern?“

  

Die Frage nach den Lehrern wird immer wieder gestellt. In Deutschland ist das schwierig zu beantworten, wenn man den Bericht im aktuellen Stern liest - in Myanmar ist der Beruf des Lehrers ausgesprochen attraktiv: es gibt genügend Studienplätze, die relativ leicht zu erreichen sind. Es gibt genügend Bewerberinnen* und finanzielle Unterstützung vom Staat. 120 Euro verdient eine ausgebildete Grundschullehrerin im Monat. Eine Schulleiterin bekommt 50 Euro mehr. Dazu gibt es meist eine kleine Hütte auf dem Schulgelände, in dem die Lehrerinnen wohnen. In kleinen Dorfschulen unterrichtet eine Lehrerin 10 bis 20 Kinder in einer Klasse. Wenn Klassenzimmer fehlen, dann drängen sich auch schon mal 70 bis 80 Kinder in einen Raum. Unterrichtet wird fünf Tage in der Woche; Vormittags und (nach einer Mittagspause) am Nachmittag bis 16 Uhr. Viele Kinder sehen ihre Lehrer nochmal am späten Nachmittag, wenn Sie zur Nachhilfe gehen. 
*auch im goldenen Land sind die meisten Lehrer weiblich.

17 Ziele


Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele festgelegt, die für eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt wichtig sind. Als kleine Stiftung können wir uns nicht überall engagieren, aber immerhin, zehn von diesen 17 Zielen widmen wir unsere besondere Aufmerksamkeit: 1, 3, 4, 5, 6, 7, 10, 12, 13 und 17

Freitag, 7. September 2018

Student Nummer 114


Aung Min Oo ist schon lange bei uns. Er ist einer unserer Förderstudenten in Myanmar. Der junge Mann ist bald fertig mit seinem Medizinstudium. Ab und zu berichtet er seinem Mentor, Pro. Wolf Mutschler. Die beiden kennen sich persönlich:
Dear Sir, how are you? I am in good health and happy so much on today's activity. In our university, we organize our students and establish an organization called "Kan Sint Let Myar". KSLM has been  operating since August 2016 with the main aim of "improving the health knowledge level of rural people" not so far from the university. For this year, in turn, I took the vice-President position and were undertaking the program main duties. Today, according to our plans, we went to "Ywar Khine" village where we hosted our mobile clinics and shared our health knowledge or gave health messages to the villagers. Then we gave health care services such as treating minor ailments, fever, and giving injections and infusions as required etc. to the villagers under the supervision of our teachers. The whole morning, I ran to and fro for arranging the places for health-talk, BP measurements, history taking and physical examination, injection and infusion rooms and drug counters. After that, I measured BP, made history taking, physical examination, injections and infusions. I heard a lot of voices that they are so pleased and so happy with our services and thank us so much like that. In the afternoon, I went to the monastery of that village, met with  adolescent boys and shared the knowledge mainly about adolescent health, environmental health and personal hygiene. I also talked about many other things dealing with a boy's life. After the talk, they served us with Burmese traditional snacks I like the snacks so much because of being delicious, nutritious and hygienic. I am so pleased and satisfied on my whole activity when seeing the innocent and beautiful smiles of the villagers. They deserve good standard health care, high health literacy status, better and healthier lives. I feel nothing is more special than that satisfaction or rapture for me. Being reaching into the medical field deeper and deeper, I crazy it more and more. I will try my best to be a good doctor, Sir. I will never forget your gratitude which I owe you for supporting me to attend the medical school. Thank you so much, Sir! I remember you and Anna. I wish you both to be happy and healthy. With best wishes! Your loving medical son Aung Min Oo


CARINA School


Feierliches groudbreaking für einen neuen Kindergarten
Durch eine Änderung des Schulsystems ist der Kindergarten nun in Myanmar zum Bestandteil der Schule geworden. Eine „Pre School" für die 4 und 5jährigen ist der Wunsch, der Bedarf an Gebäuden ist groß. Wir freuen uns, dass wir mit dem CARINA Kindergarten ein weiteres Projekt auf den Weg bringen können. Das nette Dorf ist in der Nähe von Bagan. Es ist das 70. Schulprojekt der Stiftunglife. Tony, der sympathische Spender kam aus Bangkok um selbst einen Eckpfosten für das Gebäude in die Erde zu bringen. Tony ist Amerikaner. In seiner Jugend hat er ein paar Jahre in Deutschland gelebt, jetzt lebt er in Bangkok. Thank you Tony 👍

BABETTE School


Jedes Schulprojekt beginnt mit einer Dorfversammlung. 
Da wird gemeinsam besprochen, was die Lehrer sich wünschen und was möglich ist. Wir stellen unser Finanzierungsmodel 1 zu 5 vor und die Dorfbewohner beraten sich. Wenn sich alle einig sind, gibt es einen Vertrag. Die wichtigsten Dinge werden schriftlich festgehalten (in Burmesisch und in Englisch) was kostet die Schule, wie viel Geld sammeln die Dorfbewohner und wieviel Geld gibt die Stiftunglife. Natürlich gibt es auch einen Terminplan: möglichst schnell soll alles gehen. Im Bild ist zu sehen, dass sich die Parteien einig wurden. Min Min unterschreibt für die Stiftung, die Dorfältesten setzen ihre Unterschrift stolz und zufrieden daneben. Die Babette School kann gebaut werden/jg

Mittwoch, 5. September 2018

TONY IN BAGAN


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WHAT A WELCOME THE ENTIRE VILLAGE HAD FOR ME FOR THE GROUND BREAKING CEREMONY. WHAT A GREAT JOB MIN MIN AND HIS WIFE DID TO ORGANIZE THE EVENT!!!!!!!!!  REALLY A BLESSING.
 THE PLOT LINES FOR THE SCHOOL OUT ARE ALL LAID OUT. VILLAGERS SEEM QUITE ANXIOUS TO GET GOING. I MET THE WORKMEN AND THEY SHOWED ME SOME OF THEIR TOOLS, FOR THEY TOO, THE CARINA SCHOOL WILL BE BUILT IN NO  TIME!  i AM VERY HAPPY. THANKS SO MUCH FOR ALL YOU HAVE DONE TO MAKE THIS A REALITY. TONY

Dienstag, 28. August 2018

NINA Kindergarten

Allen Freunden, die diesen Text nicht einwandfrei lesen können, sei gesagt, dass es sich hier um die Einladung zu einer Eröffnungsfeier handelt. Der NINA Kindergarten wurde vor ein paar Tagen eröffnet. In einem kleinen Dorf, ein bisschen abgelegen hinter der Mt. Popa. Min Min und die Dorfbewohner haben eine tolle Feier organisiert, wie uns Heike berichtet:
Ihr Lieben, die Einweihung des Nina Kindergartens war ein einmaliges Erlebnis!!! Das ganze Dorf war auf den Beinen und hat uns die letzten Meter des Weges auf bunt geschmückten Ochsenkarren gefahren. Den Spendern sollen wir von allen ein herzliches Dankeschön bestellen. Vielen Dank, dass wir dabei sein durften. Liebe Grüße Heike

Donnerstag, 23. August 2018

Meet&Greet


Eins unserer Herzensprojekte ist das Meet & Greet Programm: jeden Monat reisen zwei junge Deutsche nach Myanmar. Dort sind sie mit unserer Mitarbeiterin Khu Khu unterwegs im ganzen Land. Sie treffen sich mit den burmesischen Studenten, die von uns gefördert werden. Sie kommen in die verschiedenen Städte, in denen sie leben und studieren. Oder sie fahren zu denen nach Hause, aufsLand, zu den Eltern. Die jungen Menschen lernen Menschen kennen. Es ist für sie eine tolle Möglichkeit abseits der Touristenrouten viel von einem anderen Land zu sehen - und dabei Spass zu haben. In den nächsten Tagen werden wir einige Bilder von vergangenen Meet&Greet Reisen zeigen. Danke an Isabel für die schönen Fotos! ab

Montag, 13. August 2018

Jetzt wird’s ernst



In Myanmar begann die Schule nach den großen Ferien im Juni - nun steht für rund 700.000 Sechsjährige in Deutschland die Einschulung bevor. Aufgeregt sind die Kinder hier und da. Wenn Sie Glück haben, sind die Klassen klein und die Lehrer können sich um jedes Kind kümmern. Wenn Sie Pech haben, dann sitzen die Kinder in Myanmar in viel größeren Klassen. Das Alphabet müssen sie hier und dort lernen. Aber auch da gibt es einen kleinen Unterschied: in Deutschland haben wir 26 Buchstaben, in Myanmar sind sieben mehr: 33 Buchstaben. Beim Lernen können wir nicht helfen, aber wir können helfen, die Voraussetzungen zu verbessern: am Stadtrand von Yangon gibt es eine Schule, die aus allen Nähten platzt. Dort sitzen 80 Kinder in einer Klasse. In ein paar Monaten werden wir dort ein neues Schulgebäude errichten/jg

Donnerstag, 9. August 2018

Die Lebenshaltungskosten


Vor ein paar Tagen saßen wir mit Studenten in Bagan zusammen (rechts im Bild Hannah, die unsere Meet&Greet Studenten betreut, solange sich Lhu Khu um Ihr Baby kümmert). Wir haben uns über das Leben unterhalten - im Allgemeinen und besonders über die Frage, wofür man als burmesischer Student sein Geld ausgibt. Hier die Zahlen, die wir gemeinsam zusammen getragen haben. Für einen Euro gibt es aktuell 1.640 Kyat.

70.000 Kyat für drei Mahlzeiten am Tag
30.000 Kyat für einen Platz im Hostel (drei/vier Studenten teilen sich ein Zimmer)
30.000 Kyat für Nachhilfe und Extraskurse
20.000 Kyat fürs Moped und/oder Bus
20.000 Kyat für Handy und Internet
20.000 Kyat für Hefte, Fachbücher und Material
20.000 Kyat für Wäsche, Hygiene und persönliche Ausgaben

Alles zusammen 210.000 Kyat als gemittelter Wert. Das Leben in Yangon und Mandalay  ist teurer, als hier aufgelistet - das Leben in kleinen Unistädten ist günstiger. Auch die persönlichen Ausgaben sind nicht gleich. Die Bandbreite liegt bei plus/minus 20 Prozent. Jeder Student* bekommt von uns monatlich 150.000 Kyat. Das Geld zahlen wir auch in den zwei Ferienmonaten, die die meisten jungen Leute Zuhause verbringen.

* ausgenommen sind Lehramt Studenten. Weil sie vom Staat mit monatlich 70.000 Kyat gefördert werden, überweisen wir ihnen nur den Differenzbetrag von 80.000 Kyat monatlich.

* Medizin Studenten haben deutlich höhere Ausgaben für Bücher, Lehrgänge und Instrumente. Bei Bedarf übernehmen wir diese zusätzlichen Kosten/jg

Mittwoch, 8. August 2018

Live Saver



Im letzten Espresso haben wir von unseren drei Lifesavern berichtet. 
Ein netter Name für die Toilettenfrauen, die sich an unseren Schulen darum kümmern, dass sich alle Kinder die Hände waschen. Mit Seife! Zu dieser Nachricht gab es ein Feedback von Philipp, dass wir hier gerne veröffentlichen:

Den Namen Life Saver finde ich gar nicht so abwegig. Eins der wichtigsten Dinge ist es den Menschen eine sinnvolle Tätigkeit zu geben, etwas das Sie verstehen und etwas auf das sie Stolz sein können. Man kann es gut am Beispiel von Reinigungskräften in Krankenhäusern erkennen. Bei einer Befragung fand man heraus, dass die eine Hälfte der Reinigungskräfte unmotiviert und lustlos bei der Arbeit sind. Sie gaben an, dass  ihre Arbeit nicht respektiert werde, weil sie den „Dreck" der anderen wegmachen. Dazu kommen schlechte Arbeitszeiten mit schlechter Bezahlung. Die andere Hälfte gab selbstbewusst an, dass ohne sie nichts funktioniert in dem Krankenhaus. Sie sind Zuständig für Ordnung, Sauberkeit und Hygiene. Damit schaffen sie die Basis dafür, dass Ärzte ihre Arbeit machen können. Sie tragen maßgeblich zur Gesundheit der Patienten bei. Ein schönes Bespiel für Life Saver/Philipp

Sonntag, 5. August 2018

Wenigstens ein Bild....

Anna Lena konnte nicht dabei sein, bei der Eröffnung von ihrem Kindergarten gestern. Aber wenigstens ein Bild gab es zu sehen (hier zusammen mit der Mama) für alle, die an der Feier teil genommen haben. Damit hatten die Menschen so viel Freude, dass wir beschlossen haben, in allen unseren Schulgebäuden ein Bild der Spender aufzuhängen. Also, liebe Freunde und Schulspender, kramt schon mal in Euren Schachteln oder in den digitalen Alben nach den schönsten Bildern - wir werden Euch in nächster Zeit danach fragen/jg

Samstag, 4. August 2018

Glück, dass man kaufen kann


Wenn man bedenkt, dass am Ende der Feier auch noch 300 Menschen lecker gegessen haben, war das Ganze mit 10.000 Euro eine bezahlbare Angelegenheit. Besser gesagt ein langfristiges Investment , dass uns schon jetzt viel Freude gemacht hat und weiter Freude machen wird. Besonders den Vorschulkindern und den Lehrern, die den ANNA LENA Kindergarten nutzen. Der einzige Wermutstropfen ist die Tatsache, dass Anna Lena heute nicht dabei sein konnte. Aber das werden wir nachholen. Ein Foto von der hübschen jungen Hamburgerin hängt schon in ihrem Kindergarten 🙂 jg

Donnerstag, 2. August 2018

Gutes Karma



Hier ein Foto im Bilderrahmen Fachgeschäft meines Vertrauens in Yangon: Dorothea, Nina und ihr Mann, Sven und Susanne sind würdig in Gold gerahmt. Auf vielfachen Wunsch der Dorfbewohner bringen wir ein Bild von den Spendern in jedes Projekt. Dann kann die Feier beginnen. Für Nina eröffnen wir einen Kindergarten in der Nähe von Bagan – für Dorothea, für Sven und Susanne weihen wir je eine frisch renovierte Pagode am Inle See ein. Wir werden davon berichten, gutes Karma gibt es so oder so/jg

Mittwoch, 1. August 2018

Schule im Bau


Das Delta ist groß, rund fünf Millionen Menschen leben hier. Die meisten von ihnen arbeiten im Reisanbau. Gerade werden die jungen Gräser in die gefluteten Felder gepflanzt. Eine Augenweide ist das in allen Grüntönen. Wir sind auf dem Weg, Schulen anzuschauen, die entlang der Swimming Doctors Route gebaut werden: Ucando, Dieter und (hier im Bild) Rotary one. Die Bedingungen für die Bauarbeiter sind nicht optimal in der Regenzeit, aber der Zeitplan steht: in drei Monaten soll hier die Eröffnungsparty steigen 😊

Freitag, 27. Juli 2018

Erwachsen werden und Erwachsen handeln


Auch in Deutschland engagieren wir uns für gute Ideen und Projekte.
Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Darauf müssen wir uns alle einstellen, besonders unsere Kinder müssen das lernen, denn sie werden in dieser neuen bunten Gesellschaft leben. Heute reicht es nicht, wenn man in der Schule Latein und Mathe lernt, die Entwicklung sozialer Kompetenzen kommt dazu - und sie wird immer wichtiger. Die Lions haben auf diesem Gebiet viel Erfahrung. Sie fördern schön lange Workshops, in denen Lehrer  fit gemacht werden für diese Herausforderung https://www.lions-quest.de  Wir fördern dieses Engagement. Zunächst mit Geld, mal schauen ob da noch mehr draus wird, wenn Jan an einem Seminar teilgenommen hat/jg

Donnerstag, 26. Juli 2018

Was macht eigentlich Carla ?


Carla Lüders ist den Spuren ihrer Eltern gefolgt. Die waren schon mehrmals in Myanmar. Offensichtlich hat sich die Liebe zu Land und Leuten auf die Tochter übertragen. Im vergangenen Jahr, direkt nach dem Abitur, war Carla als Trainee im Kinderheim in Thanlyin. Seitdem lassen sie die Kinder nicht mehr los. Inzwischen studiert Carla in Lübeck Medizin. Gemeinsam mit Renate kümmert sie sich um die Kinder und die 11 Paten hier in Deutschland. Im Frühjahr war sie vor Ort, hier ist ihr ausführlicher Bericht: 

"Ein gutes Jahr ist es her, dass ich mein Praktikum im Kinderheim beendet habe und schon damals wusste ich, dass ich, wenn irgend möglich, zurückkommen möchte. Ich fand es schade, dass die Kinder zwar mit jedem neuen Praktikanten wieder neue Gesichter, Persönlichkeiten und ein Stück der weiten Welt kennenlernen, diese neuen Bekanntschaften aber meist nie wieder sehen. Gerade, wenn man sich nah gekommen ist, die Verständigung besser zu klappen beginnt und sich der Alltag einspielt, verschwindet der oder die Liebgewonnene aus fernen Landen wieder. Diesen Lauf wollte ich durchbrechen und nahm mir deswegen vor, wieder zu kommen! Als ich wieder ankam, war es, als sei ich nie weg gewesen: die Kinder erinnerten sich alle an mich, die Scheu, die bei Fremden herrscht, war keine Minute zu spüren, und gleich wurde ich munter zum Fangen und Skipo spielen ermutigt. Die älteren Mädchen, mit denen ich im letzten Jahr viele Lieder gesungen und getanzt habe, versicherten alle, dass sie bei den Tönen von „Because of you" nostalgisch würden. Die knappe Woche, die ich nun mit den Kindern verbringen konnte, war erfüllt von Freude, Malen, Basteln, Singen, Tanzen und Quatschen. Besonders gefielen den Kleinen die Spiele „Reise nach Jerusalem" und „Karotten ziehen". Die Älteren äußerten Wünsche, welche Lieder sie lernen möchten, und so schmetterten wir am Ende der Woche alle aus vollem Halse „One thing" von One Direction, beinahe wie deutsche Mädchen, nur eben dem Trend etwas nachhinkend. Gegen Abend, wenn es nicht mehr ganz so heiß war, holte ich meinen Laptop und eine Gruppe von ca. 20 Mädchen tanzte zusammen zu verschiedensten Zumba-Videos auf Youtube und war hellauf begeistert. Vor ein paar Wochen sind viele neue Kinder ins Heim gekommen. Einige von ihnen sprechen die burmesische Sprache noch nicht und so unterrichteten die Ältesten sie jeden Tag ein bisschen im burmesischen Alphabet, traditionellen Gesängen und Tänzen. Wie liebevoll die Kinder miteinander umgehen (klar, auch hier gibt es mal geschwisterliche Streitereien) und die familiäre Rolle einnehmen, ist wirklich toll anzusehen. Während meines kurzen Besuchs wurden vier Nähmaschinen gespendet, da einige Mädchen mir immer wieder erzählten, sie würden gerne Designerinnen werden. Als die mechanischen Maschinen dann ankamen, war die Freude riesig und gleich am nächsten Tag begannen die Kinder, fleißig zu üben: erst einmal nur mit Zeitungspapier die Stiche, später dann auch mit Faden. Zwei Mitarbeiterinnen können gut nähen und bringen es ihren Schützlingen bei. Sicherlich dürfen wir schon bald die ersten Stücke bewundern. Ganz neugierig waren die Kinder auch darauf, wie es mir im letzten Jahr ergangen war, und lauschten gespannt, wenn ich von meinem Umzug und dem interessanten Studium erzählte. Einige von ihnen wollen selbst Medizin studieren, die Älteste würde gerne Krankenschwester werden. „Ma Carla, bitte besuche uns wieder!", baten mich meine Mädels und wie auch letztes Jahr, nehme ich es mir fest vor, mein Versprechen zu halten. Eine kurze Woche, unglaublich schön, berührend und voll von Glück." Carla