Berichte von unserer Zusammenarbeit mit den Tafeln
Mittwoch, 28. Juli 2010



Da mag man noch so gerne an die gute alte Zeit zurückdenken…. Wie haben wir uns gefreut, als der Brockhaus in seiner Ausgabe zur Jahrtausendwende zum ersten Mal den Tafelbegriff in sieben Zeilen erklärte. Das war der gefühlte Ritterschlag. Nur zehn Jahre ist das her und doch schon eine Ewigkeit. Den Brockhaus gibt’s nicht mehr, jedenfalls nicht mehr in seiner gewichtigen Form. Heute liefert das Internet alle Informationen. Bei Wikipedia aufgeschlüsselt nach den Anfängen, der Entwicklung und den Aussichten. Wem das noch nicht reicht, der kann unter weiteren 10,7 Millionen Einträge bei Google recherchieren. Die Tafel ist zu einem Begriff geworden in Deutschland. Ich glaube, es war eine gute Idee, dass ich 1994 in München zum Patentamt gegangen bin um den Namenschutz für die Tafeln zu beantragen. In der gleichen Zeit, das waren die Anfänge – sowohl des Internets als auch der Tafeln - habe ich die Domain www.Tafel.de gesichert. Seit dieser Zeit unterstützen wir mit unserer Stiftung die Arbeit der Tafeln in Deutschland, seit ein paar Jahren in einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit vielen Lions Clubs in Deutschland/t

Freitag, 9. Juli 2010

Armut ist weiblich - Hilfe auch



Die Schlange ist lang: viele sind es, die sich täglich bei den Tafel anstellen, sehr viele. Der gerade erschienene Jahresbericht* des Bundesverbandes spricht von einer Million Menschen, die sich regelmäßig Lebensmittel von der Tafel holen. Die Mehrzahl ist weiblich: viele alleinerziehende Mütter, viele Ausländerinnen mit vielen Kindern und manch gebückte alte Frau sieht man in der Schlange stehen. Armut in Deutschland ist weiblich. Aber auf der anderen Seite, auf der Seite der Helfer, stehen auch die Frauen in der Mehrzahl. Sie rangieren die Fahrzeuge, schleppen Kisten und sortieren die Ware. Alle paar Wochen gehe ich um die Ecke nach Ramersdorf zur Lebensmittelausgabe der Münchner Tafel. Ich schau mich um und rede mit den Menschen auf dieser und auf jener Seite. Wenn ich mich nach einer Stunde auf mein Fahrrad setze und nach Hause radle, weiß ich, dass wir das Richtige tun: den Helfern helfen. *Der Jahresbericht der Tafeln kann beim Bundesverband der Tafeln in Berlin oder bei uns kostenlos angefordert werden/t

Freitag, 2. Juli 2010

Heute Abend in Hamburg



Einmal im Jahr treffen wir uns. Einmal im Jahr sitzen die engsten Freunde der Stiftung zusammen um über das Vergangene zu reden – und über das, was kommen soll und was wir uns wünschen. Weil diese ersten Treffen vor zehn Jahren entstanden, als wir mit unserer Stiftungsarbeit sehr auf die Tafeln fixiert waren, nennen wir es „die Tafelrunde“. Der Begriff passt in doppelten Sinn, denn wir verbinden dieses Treffen auch mit einem guten Essen. Vielleicht passt der Begriff sogar im dreifachen Sinn, wenn man einen Blick zurück wirft: Die Idee einer Tafelrunde wurde um 1150 in die Geschichte von König Artus eingeführt. Artus habe für das Treffen der edlen Ritter den runden Tisch erfunden, damit es nicht zu Streitigkeiten um die besten Plätze kam. Es waren immer die besten, die hier zusammenkamen. Es waren die Ritter, die die Ethik der Ritterlichkeit vollendet verkörpern. Die Zahl ihrer Mitglieder war nicht limitiert (französische Texte des 13. Jahrhunderts sprechen von 150, 240 und 366 Personen. In der Neuzeit setzte sich eine selektivere Vorstellung durch: John Dryden zufolge zählte die Tafelrunde des König Artus 12, nach Sir Walter Scott hingegen 16 Ritter, die die Ethik der Ritterlichkeit vollendet verkörpern. Die mittelalterliche Literatur kennt keine feste Riege an Mitgliedern der Tafelrunde. Vielmehr galten immer die „wichtigsten” und „besten” Ritter als Mitglieder der Tafelrunde/t

Donnerstag, 1. Juli 2010

Ein Freund der Tafeln



Die Celler Tafel hat gefeiert und Christian Wulff war dabei. Ich auch. Das Ganze ist schon ein paar Jahre her. Es war, wenn ich mich recht erinnere, ein Festakt im Celler Schloss zum 10jährigen Bestehen der Tafel. Für zukünftige Festakte steht Herrn Wulff bald ein anderes Schloss zur Verfügung. Ich glaube, wir können ganz zuversichtlich sein, dass er die Sympathie zu den Tafeln mitnimmt nach Berlin/t Das Foto entstand gestern im Reichstag, kurz nach der Annahme der Wahl/t

Dienstag, 8. Juni 2010

Sieben Millionen stehen vor der Tür



Jeden Tag verteilen die 872 Tafel in Deutschland (fast) kostenlose Lebensmittelhilfen an eine Million arme Menschen in Deutschland. An Menschen, die ihre Armut mit Renten- oder Hartz IV Bescheiden nachgewiesen haben. Glaubt man der Statistik, dann sind weitere sieben Millionen in Deutschland von Armut bedroht. Es sieht so aus, als ob die Bundesregierung mit ihren neuen Sparvorschlägen den Wahrheitsgehalt dieser Statistik prüfen will/d

jedes dritte Kind

In Berlin und in Bremen lebt jedes 3. Kind von Hartz IV. Bundesweit lebt jedes 6. Kind von Hartz IV. Haben diese Kinder wirklich eine Chance?/d

Montag, 7. Juni 2010

zwei Millionen Euro und 20.000 Lampen

Die Tage in Berlin hatten auch ihre Spenden Highlights: von Lidl (genau müsste man sagen von Lidl und vielen vielen Kunden) wurde ein Scheck über zwei Millionen Euro überreicht. Das Geld stammt aus den Pfandautomaten, die in allen Lidl Filialen stehen. Dort hat jeder Kunde per Knopfdruck die Wahl, sich das Geld auszahlen zu lassen oder an die Tafel zu spenden. Der Bundesverband wird mit diesem Geld lokale Tafeln bei größeren Anschaffungen unterstützen. Und dann kam die Erleuchtung: 22 Energiesparlampen für jede Tafel in Deutschland. Wenn jetzt alle ihre Glühbirnen raus schrauben und die neue Sparlampen nutzen, dann summiert sich diese Osram Spende im Laufe der Jahre auf eineinhalb Millionen Euro/d

Geben und Nehmen



Die Zahlen stammen aus dem Jahresbericht der Tafeln. Kaum war dieser Bericht druckfertig, da ist die erste Zahl schon überholt: 872 Tafeln sind es aktuell. Jedenfalls ist das die richtige Zahl vom Samstag. Es kann gut sein, dass am Wochenende irgendwo in Deutschland ein paar Menschen beschlossen haben, sich zu engagieren. Mit der Zustimmung des Bundesverbandes haben wir dann morgen 873 Tafeln – und jede Tafel hat ihre eigene Geschichte. Wer Interesse an Zahlen und Einzelheitenhat, kann den Jahresbericht 2009 mit dem Titel „Geben und Nehmen“ beim Bundesverband anfordern unter www.tafel.de

Sonntag, 6. Juni 2010

Wieder in Berlin



Das Mercedes Atrium am Potsdamer Platz ist voll bis zum letzten Platz und noch ein bisschen mehr: über 750 Gäste sind gekommen um eine große Idee zu feiern - und die Menschen, die diese Idee tragen. Der Blick in diese festliche Menge ist beglückend, besonders für all die vielen Helfer, die diese Feier vorbereitet haben. Bilder vom Hoppegarten kommen mir in den Sinn. Das war 1993. Unserer erstes Tafeltreffen zählte ein paar dutzend Helfer. Jeder, der seinerzeit dabei war, hat gespürt, dass hier etwas Großes entsteht. Schon damals war Sabine Werth die treibende Kraft und das ist sie bis heute geblieben. Danke dafür, und Danke an all die vielen Helfer, die diese Tafeltage von der Urania bis zum Alex gestaltet haben. Es gab viele Gelegenheiten, Gedankenanstöße, inhaltliche Auseinandersetzungen und Gespräche. Morgen werde ich anfangen, manche dieser Impulse in unsere tägliche Arbeit zu übertragen/d

Samstag, 5. Juni 2010

Bitte lächeln

Links eine Frau im Arm, rechts eine Frau, "bitte Lächeln" Klick! Links zwei Frauen im Arm, rechts zwei Frauen im Arm, "bitte Lächeln" Klick! "Jetzt hier bitte, bei uns", eine ganze Gruppe möchte zusammen mit dem Schirmherrrn des Tafeltreffens aufs Bild - der lächelt sich durch den Saal, geht von Tisch zu Tisch und verbreitet freudige Aufregung. Immer wieder links, rechts, "bitte Lächeln" Klick! Klick! Klick! Klaus Wowereit ist Profi. Nach einer bemerkenswert politischen Rede schenkt er den vielen hundert Tafelhelfern gestern Abend seine ganze Aufmerksamkeit. So wie viele andere Gäste aus Politik und Wirtschaft. Die Tafelhelfer aus ganz Deutschland erleben großartige Tage hier in Berlin. Tage voller Informationen, Gedankenaustausch und Aufmerksamkeit/d

Freitag, 4. Juni 2010

9.000 + 10.000 + 10.000 Euro



29.000 Euro kostet ein großer* Ford Kühltransporter, komplett incl. Radio, Rückfahrkamera, Überführungskosten, Zulassung und MWSt. Zuviel Geld für die meisten Tafeln, deshalb helfen wir den Tafeln mit 10.000 Euro bei der Anschaffung – immer in Verbindung mit dem jeweiligen Lions Club vor Ort, der auch 10.000 Euro dazu gibt. 213 Fahrzeuge haben wir in den vergangenen vier Jahren in dieser erfolgreichen Zusammenarbeit auf den Weg gebracht. Das ist ganz einfach zu rechnen: jede Woche ein Auto. Die Helfer strahlen, die Lions haben eine wunderbare Activity und wir freuen uns mit allen Beteiligten. *das mittlere Fahrzeug - größer ist als der Vito, kleiner als der Sprinter - kostet 26.000 Euro/d

2,60 Euro für ein Kind



Mit Freude hat Anna heute Morgen ihr Frühstück gelöffelt: frische Erdbeeren mit Müsli und Vanillejogurt. Dann eine Semmel von unserem Biobäcker, das Stück für 49 Cent, dazu eine Tasse grünen Tee. Kein typisches Kinderfrühstück, aber ihr schmeckt es. Gesund ist es sicher, da passen die Eltern auf. Vermutlich hat Anna mit diesem Frühstück schon den gesamten Tagessatz aufgegessen, der ihr zustehen würde, wenn die Eltern von Hartz IV leben müssten. 2,60 Euro sind im Regelsatz für Kinderernährung pro Tag vorgesehen. Für Anna würde das heißen: keine Brotzeit heute, kein Mittagessen im Kindergarten, kein Kuchen am Nachmittag, kein Abendessen. Nicht, dass ich den Regelsatz von Hartz IV hier beklagen möchte – der dürfte den Einen zu hoch – den Anderen zu niedrig sein. Es kommt wohl darauf an, auf welcher Seite man sitzt. Ich möchte für unser Tafel Engagement werben: mit den Lebensmittelhilfen von den Tafeln werden die Haushaltskassen der Armen geschont. Da bleibt dann ein bisschen mehr Geld übrig für all die anderen Sachen, die Kinder sich wünschen. Gestern habe ich Anna ein neues Puzzle gekauft. Einfach so, weil sie sich das gewünscht hat: 7,99 Euro, das wäre bei Hartz IV das Kinder Essensgeld für drei Tage/d

Mittwoch, 19. Mai 2010



Hallo Jürgen, hier noch das Bild mit dem Artikel, der heute im Münchener Merkur erschien. Liebe Grüße Sabine Klahre, Lehrerin an der Realschule Ebersberg/t

Donnerstag, 29. April 2010

Teamwork bei der Münchner Tafel



Wie die Aufgabe, so ist das Team: riesig. Fast 20.000 Menschen bekommen regelmäßige Hilfe von der Münchner Tafel. Die Lebensmittel werden über 10 Schulen ausgegeben, 22 Verteilstellen in der Stadt und über 85 sozialen Einrichtungen. 25 Team mit jeweils zehn bis zwanzig ehrenamtlichen Helfern sind dafür im Einsatz. „Wer hier arbeitet, bleibt gesund“ weiß Mareti zu sagen, mit 88 Jahren die älteste der 400 ehrenamtlichen Helfer. Vermutlich gilt ihre Aussage zur Gesundheit nicht nur für den Körper…Das Foto ist dem Buch entnommen „…außer man tut es“ Das Buch ist im vergangenen Jahr zum 15jährigen Jubiläum der Münchner Tafel im Hirschkäfer Verlag erschienen/d

Montag, 5. April 2010

Kinder, Kinder!

Kinder sind deutlich häufiger von Armut betroffen als Erwachsene. Rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche sind es allein in Deutschland. Meistens handelt es sich um den Nachwuchs von Alleinerziehenden oder Einwandererfamilien. Weil das Problem aber oftmals hinter verschlossenen Türen stattfindet, ist es für die Gesellschaft kaum sichtbar. Zur materiellen kommt bei vielen Kindern die geistige Armut hinzu: sie sind vom kulturellen und sozialen Leben oft ausgeschlossen. Viele Tafeln versuchen hier mit Hilfsprogrammen Abhilfe zu schaffen und für mehr gesellschaftliche Integration sowie ein besseres Bildungsniveau zu sorgen /t

Samstag, 3. April 2010

Ein feines Netz



Das Niederlassungsnetz der deutschen Tafeln ist ähnlich dicht wie dasjenige von prominenten Supermarktketten. Die knapp 900 Tafeln, die seit der Gründung der ersten Tafel in Deutschland 1993 entstanden sind, bedienen heute mehr als 2.000 Tafel-Läden und Ausgabestellen bundesweit. Dank der Zusammenarbeit der Stiftunglife mit den lokalen Lions Clubs konnte die Arbeit der Tafeln bereits mit über 200 Kühltransportern unterstütz werden. Und die Nachfrage nimmt kein Ende /t

Freitag, 2. April 2010

Besser spät als nie



Um die Osterzeit quellen die Dekorationen und Auslagen der Geschäfte ebenso über wie die Angebote im Internet: der Phantasie, einen reich gedeckten Ostertisch, ausgefallene Menüs oder die neuesten Osterei-Kreationen betreffend, sind keine Grenzen gesteckt. Vorausgesetzt, man verfügt über die entsprechenden Mittel, diese Phantasie auch in Lebensmittel umzusetzen. Für viele Tafelkinder allerdings, kommt das Schokoladenglück von Osterei und Osterhase jedoch meist etwas verspätet. Erst wenn die Schokoladenweihnachtsmänner wieder in die Regale drängen wird die nicht verkaufte Osterware an Tafeln gespendet. Besser spät als nie /t

Donnerstag, 1. April 2010

Mitleid und Gewissensberuhigung?



Das ist kein Almosenbereich. Die theoretische Nachhaltigkeit interessiert eine Mutter nicht. Für sie ist wichtig, dass sie dank der Lebensmittelspenden ein wenig spart, mehr am sozialen Leben teilnehmen oder ihr Kind im Sportverein anmelden kann. Sie braucht die Hilfe jetzt. Bis wir alles durchdiskutiert und dann noch die Welt verändert haben - das dauert zu lange für die, die akut arm sind.“ Gerd Häuser, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Tafeln in einem Interview auf die Frage, ob die Tafelarbeit Almosenverteilung sei/t

Mittwoch, 31. März 2010

Tischlein deck Dich



In Deutschland gibt es Lebensmittel im Überfluss. Entweder wird zu viel produziert, Gemüse oder Obst ist nicht nach Norm gewachsen, Waren sind falsch ausgezeichnet etc. Viele Tonnen Lebensmittel werden vernichtet, obwohl nicht alle Menschen in Deutschland täglich ausreichend Lebensmittel zur Verfügung haben. Hier setzt die Arbeit der Tafeln an, die sich um einen Ausgleich bemühen. Qualitativ einwandfreie Lebensmittel werden eingesammelt und an Bedürftige weitergegeben. Möglich ist dies nur durch tausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Partner, Spender und Sponsoren. Als gemeinnützige Organisationen versorgen die Tafeln bundesweit regelmäßig rund eine Million Bedürftig mit Lebensmitteln /t

Mittwoch, 10. März 2010



„Hungrig wie ein Löwe“ kommen die Kinder bei uns aus dem Schwimmbad oder vom Fußballspielen, stürzen sich Zuhause auf das Abendessen oder verschlingen eine Tüte Fritten an der nächsten Straßenecke. Wer Hunger hat nimmt sich, was es gerade gibt. Das Hunger ein ständiger Begleiter sein kann, ist für Kinder bei uns nicht nachvollziehbar. Über den Tellerrand des eigenen Alltags zu schauen, das schafft ein beeindruckende Bilderbuch. Es zeigt zwei Jungen, die Träume haben und Ihren Alltag meistern – und dabei für einander einstehen. Bei der Lektüre mit neugierigen Fünfjährigen werden sich die Erwachsenen allerdings mit unbequemen Fragen auseinander setzen müssen: Darf man stehlen, wenn man richtig Hunger hat? Warum gibt es nicht mehr Erwachsene, die den Kindern helfen, so wie der nette Markthändler Ali. Ich werde mich heute Abend mit Anna über diese Fragen unterhalten. Wenn Sie auch Lust auf Kinderfragen haben, hier mein Tipp: „Wenn der Löwe brüllt“, erschienen im Peter Hammer Verlag/t

Sonntag, 7. März 2010

so ein Müll/1



Brot, Brot, Brot, Brot, Brot… Einen Korb nach dem anderen kippt ein Arbeiter auf ein Förderband. Das Band endet in einem Container. Spät in der Nacht fährt der Container auf einem LKW stadtauswärts. Jeden Tag wird in Wien, der größten Stadt Österreichs, so viel Brot entsorgt, dass man damit die Bewohner von Graz, der zweitgrößten Stadt Österreichs, versorgen könnte. Aus dem Dokumentarfilm „We feed the world“. Weitere Informationen zu diesem Thema in unserem Buch ÜBERLEBENSMITTEL/t

Samstag, 6. März 2010

so ein Müll/2



„in Deutschland werden 20% aller Lebensmittel weggeworfen“. Diese Behauptung kann man seit Jahren immer wieder bei den Tafeln lesen. Sie ist falsch. Die Deutschen sind Mittelmaß, was den Abfall angeht. Der typisch deutsche Hausmüll besteht aus Papier, Bioabfall und Verpackungen. 400 Kilogramm produziert jeder Bürger im Jahr. Wohlhabendere kaufen viel mehr frische Sachen ein und produzieren daher weniger Verpackungsabfall. Aus einem Expertengespräch mit Bernd Bilitewski im SZ Magazin vom Freitag. Das Bild mit dem Titel „Tide Mark“ stammt von dem britischen Künstler Stuart Haygarth, der dafür Abfall nach Farben sortierte. /t

Sonntag, 28. Februar 2010



Tagtäglich landen Millionenwerte im Müll: Lebensmittel, die noch genießbar wären. Daran sind auch Privathaushalte beteiligt, oft wegen einer falsch verstandenen Mindesthaltbarkeit. Genaue Zahlen gibt es nicht. Nach einer Untersuchung aus dem Jahr 2008 wandert jedes zehnte verpackte Lebensmittel in die Tonne, obwohl noch zum Verzehr geeignet. Das macht pro Jahr knapp 400 Euro je Haushalt und für die Bundesrepublik rund 10 Milliarden, rechnet Wolfgang Tawardan von der Gesellschaft für Konsumforschung. Die Dunkelziffer entsorgter Lebensmittel ist viel höher. So bekommen die Tafeln von Handel und Herstellern ganze LKW Ladungen überproduzierter Lebensmittel. Nichts davon ist jenseits des MHD. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der neuesten Ausgabe von „feedback“, dem Magazin für Freunde und Förderer der Tafeln. Das Magazin kann kostenlos erbeten werden beim Bundesverband der Tafeln www.Tafel.de in Berlin/t

der hundertfache Nutzen



Vor sechs Jahren fing es an: heute vor sechs Jahren haben wir das erste Kühlfahrzeug gemeinsam mit den Lions auf den Weg gebracht. Es war ein Kühltransporter für die Münchner Tafel. !5.000 Euro haben die Lions Freunde von Roland Schütz aus München Solln damals gegeben – von uns kam der gleiche Betrag. Bei dieser Teilung sind wir bis heute geblieben. Wir teilen uns die Arbeit: Roland Schütz kümmert sich um die Lions – wir kümmern uns um die Tafeln. Wir teilen uns die Freude, im Lauf der Jahre fast 200 mal. Ich habe mich erkundigt, unser erster Kühlsprinter ist noch immer im Einsatz: sechs Jahre, das sind rund 1.500 Arbeitstage. Rechnet man ganz vorsichtig, dann hat dieser Wagen jeden Tag gespendete Lebensmittel im Wert von 2.000 Euro eingesammelt. Das Ergebnis ist schnell gerechnet: unser Einsatz von 30.000 Euro brachte über die Jahre den hundertfache Nutzen zu bedürftigen Menschen in München. Mein Dank geht an Roland Schütz und an die Lionsfreunde, die sich für dieses Fahrzeug engagiert haben - und für die anderen 198 Fahrzeuge. Unsere Kühltranstorter sind ein kleines Rädchen in der großartigen Tafelgeschichte. Viele Bäcker gehören dazu, Groß- und Supermärkte, Bauern und Lebensmittelfabriken. Es ist der Querschnitt der Welt in der wir leben. Und doch wäre alles nicht möglich ohne ein paar einzelne Menschen, die sich für diese Idee begeistert haben. In München waren es Vera Mauser und Hannelore Kiethe, die viele andere Helfer motiviert und für die Tafelidee begeistert haben. Heute sind es viele tausend Menschen in ganz Deutschland, die sich jeden Tag engagieren. Roland Schütz, Dörte Hoepfner und Antonia Walther gehören dazu. Wir freuen uns, dass wir mithelfen dürfen. Das Foto ist aus dem Buch über die Münchner Tafel „…ausser man tut es“ erschienen im Hirschkäfer Verlag/t





Es gibt auch eine andere, eine „Hartz IV freie“ Welt. Liest man die Berichte über das ausschweifend dekadente Leben der Londoner Banker, dann würde man gerne in der Vergangenheitsform sprechen. Stimmt aber nicht. Der Tanz auf dem Vulkan hatte nur eine kurze Pause. Alles geht weiter, die Wetten auf Öl oder gegen Griechenland - die Bonizahlungen fließen, der Champagner auch. Ich glaube, hier ist Herr Westerwelle mit seinem Bild von der „spätrömischen Dekadenz“ gut aufgehoben/t

Freitag, 26. Februar 2010

Arzneimittel zum halben Preis für Bedürftige



Gestern Abend in der ARD : ein Bericht über die Tafel in Dülmen. Dort haben die Tafelhelfer eine Medikamenten-Tafel eingerichtet: Rezeptfreie Tabletten, Säfte und Salben gibt es für Dülmener Bürger, die von der Sozialhilfe leben, zum halben Preis. Alle Dülmener Apotheken beteiligen sich daran. Damit arme Menschen nicht auf notwendige Arzneimittel verzichten müssen, bietet die Dülmener Tafel Bedürftigen nicht nur verbilligte Lebensmittel an, sondern hat ihr Angebot auf Medikamente erweitert. Die Medikamenten -Tafel möchte auch Sozialhilfeempfängern ermöglichen, benötigte Arzneimittel zu erwerben, damit nicht durch Nichteinnahme von Arzneimitteln chronische Krankheiten entstehen. Patienten, die diese Hilfe in Anspruch nehmen wollen, lassen sich ein Grünes Rezept beim Hausarzt ausstellen, gehen zur Tafel, wo sie nachweisen, dass sie von der Sozialhilfe leben. Sie lassen dann das Rezept von der Tafel abstempeln und gehen damit in eine der Dülmener Apotheken, wo sie das benötigte Arzneimittel 50% günstiger bekommen. Die andere Hälfte übernimmt die Schirmherrin der Dülmener Tafel, Gabrielle Herzogin von Croy/Anmerkung: Hustensaft und Medikamente gegen Durchfall gibt es nicht auf Rezept. Die muss man sich selber Kaufen. Einem Hartz IV Empfänger stehen nach dem Regelsatz 14 Euro pro Monat zur Verfügung für den Kauf von rezeptfreien Medikamenten, Zuzahlungen und der Praxisgebühr/t

working poor



Der Begriff ist nicht neu, wer gut hingehört hat, konnte schon vor zehn Jahren die Geschichten hören von Menschen die den ganzen Tag arbeiten, ohne davon leben zu können. Vor zehn Jahren waren das noch Geschichten aus Amerika. Heute sind es Lebenssituationen in unserer Nachbarschaft. Es sind keine Einzelfälle, um die es hier geht. In Deutschland arbeitet inzwischen jeder 5. Im Niedriglohnsektor - der Eine oder Andere wird sich heute bei der Tafel anstellen. Vielleicht in Rostock, in Dortmund, oder in München. Die „working poor“ gibt es bei uns in den armen Regionen und im Schatten der glänzenden Großstädte/t

Montag, 1. Februar 2010



Freitag, 29. Januar 2010



Donnerstag, 28. Januar 2010

D A N K E S C H Ö N



Liebe Freunde von Stiftunglife, lieber Lions-Präsident, ich wollte mich noch einmal melden und mich ganz herzlich bei Ihnen für die großartige Unterstützung bedanken! Es hat letztlich alles super geklappt. Wir haben das Fahrzeug am 21.Januar (mittlerweile mit Winterrädern) übernehmen dürfen. Tags darauf stand es vor unserer Schutzhütte/Tafel. Am Montag dann die Erstlingsfahrten. Es war wunderbar, da gerade in der Nacht zuvor die Kälte hier bei 22 Grad unter Null zuschlug und bei unserem anderen Auto den Diesel zum Ausflocken brachte - keine Chance zum Starten. Es hat also haargenau gepasst. Vielen Dank für die Mühe aller logistischen Arbeiten, die man gerade mal so erahnen kann. Und ein genau so herzliches Dankeschön für die nette Art, wie das alles "über die Bühne gebracht" wurde. Es ist gut, solche Freunde zu haben! Dankbar,Ihr Andreas Schuchard/t

Mittwoch, 27. Januar 2010



Montag, 25. Januar 2010



Klirrende Kälte liegt zur Zeit über einem großen Teil des Landes. Eigentlich ideal, um Lebensmittel für die Tafeln in Deutschland einzusammeln – auch ohne Kühltransporter. Doch die Bestimmungen sagen etwas anderes! Darum haben wir auch schon wieder 53 Anträge auf Förderung eines Kühlfahrzeuges von Tafeln in Deutschland vorliegen. Wir arbeiten jeden Tag intensiv daran, möglichst viele davon in diesem Jahr wieder auf einen guten Weg zu bringen. /t

Montag, 18. Januar 2010

Vor ein paar Tagen kam ich auf dem Spielplatz mit einem Fremden ins Gespräch. Meine Tochter fragte nachher „Papa, ist das ein Guter ist oder ein Böser Mensch?“ Nach einem Moment entschied ich mich für die lange Antwort: „Anna, in den meisten Menschen ist ein Teil von beidem drin, vom Guten und vom Bösen. Es kommt immer darauf an, welches Stück die Oberhand gewinnt.“ Das kommt mir nun wieder in den Sinn, wenn ich von den Ermittlungen der Kartellwächter lese. Sind nicht gerade erst die Kaffehändler für Preisabsprachen verurteilt worden? Auch der nette Herr Dallmayr war dabei, der doch auf seinen Kaffeetüten für die armen Kinder in Afrika sammelt. Das Geld kann er leicht aus der Portokasse zahlen, wenn er es den Verbrauchern vorher doppelt und dreifach abgenommen hat. Und nun die Discounter. Ob die vielleicht auch hier und da zu viel Geld vom Kunden verlangen - und sich dann ihre Spende an die Tafeln loben lassen? /t

Montag, 18. Januar 2010



Vor ein paar Tagen kam ich auf dem Spielplatz mit einem Fremden ins Gespräch. Meine Tochter fragte nachher „Papa, ist das ein Guter ist oder ein Böser Mensch?“ Nach einem Moment entschied ich mich für die lange Antwort: „Anna, in den meisten Menschen ist ein Teil von beidem drin, vom Guten und vom Bösen. Es kommt immer darauf an, welches Stück die Oberhand gewinnt.“ Das kommt mir nun wieder in den Sinn, wenn ich von den Ermittlungen der Kartellwächter lese. Sind nicht gerade erst die Kaffehändler für Preisabsprachen verurteilt worden? Auch der nette Herr Dallmayr war dabei, der doch auf seinen Kaffeetüten für die armen Kinder in Afrika sammelt. Das Geld kann er leicht aus der Portokasse zahlen, wenn er es den Verbrauchern vorher doppelt und dreifach abgenommen hat. Und nun die Discounter. Ob die vielleicht auch hier und da zu viel Geld vom Kunden verlangen - und sich dann ihre Spende an die Tafeln loben lassen? /t

Dienstag, 29. Dezember 2009

Zusammenhänge



„Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit“, so ein markiger Spruch aus früheren Zeit ist vereinzelt noch zu hören. Bestimmt war auch mal etwas richtig an dieser Aussage – aber das muss schon lange her sein. Wenn heute Arbeitswillige einen Job finden, dann reicht das Einkommen oft nicht aus, um eine Familie zu ernähren. In keinem Jahr waren so viele Arbeitnehmer von den Insolvenzen in Deutschland betroffen: 52.000 bei Arcandor, 9.300 bei Woolworth Deutschland und 3.400 bei Karmann…. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Tafeln in Deutschland gestiegen. In 860 deutschen Städten gibt es inzwischen die (fast) kostenlosen Lebensmittelhilfen für Bedürftige. Wer etwas haben möchte, muss seine Bedürftigkeit nachweisen und in der Schlange anstehen. Schwierige Zeiten für jede zehnte Familie in Deutschland, für jede zweite alleinerziehende Mutter. Der Aufschwung mag schon bei manchen Banken und Börsenspekulanten angekommen sein, das Volk muss noch ein wenig warten. Wir wollen nicht warten, wir wollen etwas tun: in diesem Jahr konnten wir 46 Tafeln in Deutschland beim Kauf eines Kühlfahrzeugs unterstützen, in der Regel mit 10.000 Euro. Dazu kommen weitere 10.000 Euro von den örtlichen Lions Clubs. Wir wollen diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch im kommenden Jahr fortsetzen. Mein größter Dank geht an Roland Schütz und an mehr als 300 Lions Clubs in ganz Deutschland, die sich für dieses Projekt engagieren.

Montag, 28. Dezember 2009

Verschüttete Milch



Bei einem Rückblick in das Jahr 2009 kommen mir manche Bilder in den Sinn. Die Hingabe der Lebensmittel an Bedürftige einerseits – die sinnlose Vernichtung der überschüssigen Milch andererseits. Dabei habe ich großes Verständnis für den Ärger der Bauern: der Milchpreis in Bayern ist in diesem Jahr unter 25 Cent pro Liter für den Bauern gefallen, so tief wie noch nie. Wenn Kunden und Discounter den Preis der Milch unter den Einstandspreis des Bauern drücken, dann läuft was falsch. Wenn wir vernünftige Lebensmittel für uns und unsere Kinder haben wollen, dann müssen wir bereit auch sein, dafür einen angemessenen Preis zu zahlen. Geiz mag geil sein beim Kauf des nächsten Handys, beim Kauf von Lebensmittel machen wir uns damit selbst zum Verlierer/t




90 Ehrenamtliche Helfer in München hatten einen ganz besonderen Heiligen Abend. Hier bei uns um die Ecke im Hofbräuhaus haben sie eine Weihnachtsfeier für tausend Obdachlose ausgerichtet. Lebensmittel dafür wurden von der Münchner Tafel geliefert, vielleicht sogar mit „unserem“ Kühltransporter. Es war bestimmt nicht die einzige Weihnachtsfeier in Deutschland, die von den Tafelhelfern versorgt wurde – mit geschenkten Lebensmitteln und unseren 192 Kühltransportern/t


Samstag, 26. Dezember 2009

über diese Nachricht haben wir uns heute gefreut



Lieber Herr Schütz, sehr geehrter Herr Gessner, vor rund vier Jahren konnten durch Ihre Mithilfe die drei Lions-Clubs in unserem Landkreis überzeugt werden, in einer Gemeinschaftsaktion mit der Stifunglife unserer Tafel ein Kühlauto zu finanzieren. An Weihnachten 2009 haben die drei Lions-Clubs wiederum für uns in einer Gemeinschaftsaktion (siehe nachfolgender Link) ein komplettes Kühlhaus finanziert. Wir waren begeistert. Ich wünsche Ihnen für das kommende Jahr viel Gesundheit und bedanke mich und bin begeistert von Ihren großartigen Aktivitäten. Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Hampl, Mitglied des Bundesvorstandes Deutsche Tafel e.V. hampl@tafel.de


Lieber Herr Schütz, sehr geehrter Herr Gessner, vor rund vier Jahren konnten durch Ihre Mithilfe die drei Lions-Clubs in unserem Landkreis überzeugt werden, in einer Gemeinschaftsaktion mit der Stifunglife unserer Tafel ein Kühlauto zu finanzieren. An Weihnachten 2009 haben die drei Lions-Clubs wiederum für uns in einer Gemeinschaftsaktion (siehe nachfolgender Link) ein komplettes Kühlhaus finanziert. Wir waren begeistert. Ich wünsche Ihnen für das kommende Jahr viel Gesundheit und bedanke mich und bin begeistert von Ihren großartigen Aktivitäten. Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Hampl, Mitglied des Bundesvorstandes Deutsche Tafel e.V. hampl@tafel.de Freitag, 18. Dezember 2009



Wussten Sie, dass in Deutschland zwei von drei geschiedenen Vätern keinen Unterhalt bezahlen können oder wollen? Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass vierzig Prozent aller allein erziehenden Mütter in Deutschland Hartz IV beziehen. So steht es im heute im Magazin der Süddeutschen Zeitung. Ein Bericht über eine kleine Familie in München und über Armut in Deutschland. Eine von den Geschichten, die uns in unserer Arbeit für die Tafeln bestärkt/t 


Dienstag, 15. Dezember 2009




Mittwoch, 9. Dezember 2009



Gerade ruft mich Herr Neitzert an von der Koblenzer Tafel. Sie haben unseren Scheck bekommen und das neue Tafelfahrzeug. Freude und Dank von allen Seiten. Ganz besonders freut mich, dass die Tafel und der Lions Club in Koblenz durch diese Aktion zusammen gefunden haben. Das ist eine gute Aussicht auf die Zukunft. Vielleicht entsteht dabei diese Brücke vom Wohlstand zum Glück, von der die Süddeutsche gestern im Wirtschaftsteil! berichtete. In unserer Liste 2009 war das die 44. Fahrzeugförderung/t


Montag, 7. Dezember 2009



Die gute Nachricht des Tages: auch in Krisenzeiten engagieren sich viele Menschen für Andere. Auch wenn in den vergangenen 12 Monaten die Zahl der Spender zurückgegangen ist, die, die gespendet haben, haben das durch ein bisschen mehr ausgeglichen. Zusammen gekommen sind dabei in Deutschland fast 3 Milliarden Euro. Dazu kommen die Spenden der Menschen, die sich mit ihrer Zeit für andere engagieren. Allen Spendern, die hier oder da gegeben haben, Zeit oder Geld, mein größtes Dankeschön/t


Samstag, 5. Dezember 2009

vom Geben und Nehmen

In mehr als 800 Städten in Deutschland gibt es die Tafeln. Nicht jede Tafel arbeitet nach dem gleichen Prinzip. Historische Entwicklungen und lokale Besonderheiten haben dazu geführt, das die Tafelarbeit viele verschieden Gesichter hat. Die Gemeinsamkeiten aller Tafeln sind in den Tafelgrundsätzen festgelegt. Bei meinem Gespräch am Freitagabend ist vom Bundesvorstand eingeräumt worden, das die Tafelgrundsätze verschwimmen: bei der Abgabe der Lebensmittel wird zunehmend von den Bedürftigen Geld verlangt. Lebensmittel, die vor 15 Jahren kostenlos gegeben wurde, gab es vor 10 Jahren gegen "eine kleine Spende". Vor ein paar Jahren wurde dann die Regelung eingeführt "eine Münze pro Abholung pro Haushalt". Inzwischen verlangen mehr und mehr Tafeln Geldbeträge, die deutlich darüber gehen. Wir werden diese Entwicklung weiter kritisch beobachten und unsere Unterstützung für einzelne Tafeln ganz wesentlich davon anhängig machen, wie viel Geld die Tafel von den Bedürftigen verlangt/t 


Freitag, 4. Dezember 2009

Wachstumsbeschleunigungsgesetz

Die Politik will heute in Berlin das beschleunigte Wachstum in Gesetzesform bringen. Wollen wir die Daumen drücken, dass dies der richtige Weg ist. Gestern Abend habe ich mich mit dem Bundesvorstand der Tafeln in Berlin getroffen. Auch in diesem Gespräch ging es um Wachstum: die Schlangen vor den Ausgabestellen der Tafeln werden länger, die Bedürftigen werden immer mehr. Deshalb gab es viele lobende Worte für unsere Hilfe. Den Dank des Bundesvorstands möchte hier weitergeben an Frau Hoepfner, Herrn Schütz und an alle, die uns bei dieser Arbeit unterstützen/t 


Dienstag, 1. Dezember 2009

grosses Lob für Herrn Schütz

Die nachfolgende Mail bekam ich heute von Roland Schütz, meinem Partner in unserem Projekt "Hilfe für die Tafel". Dem Dank möchte ich aus vollem Herzen anschliessen.

Lieber Herr Schütz, der LIONS-Club Pirmasens und die LIONS-Hilfe Pirmasens drücken Ihnen von ganzem Herzen ihre größte Anerkennung für Ihre Aktionen im Zusammenhang mit den Tafel-Autos aus. Wir finden es einfach großartig, wie Sie sich engagieren und vor allem auch welche Erfolge Sie mit Ihren Aktionen erreichen. Heute darf ich Ihnen mitteilen, dass das Auto am 19.12.2009 an die Pirmasenser Tafel offiziell übergeben wird. Es wäre uns eine große Freude, wenn Sie als eigentlicher Vater der Idee bei diesem Termin dabei sein könnten. Nochmals unseren herzlichen Dank und die größte Anerkennung. Mit herzlichen Grüßen auch im Namen des LIONS-Clubs Jochem Küper, Präsident der LIONS-Hilfe Pirmasens/t


Donnerstag, 19. November 2009

im Sternenhimmel



Heute vor dreißig Jahren wurde, wie üblich um diese Zeit, der rote Michelin Deutschland auf den Markt geworfen. Er enthielt etwas, was damals niemand für möglich gehalten hatte: zum ersten Mal in der Geschichte der Michelin-Führer hatten die strengen Speise-Tester die höchste Auszeichnung einem Restaurant in Deutschland verliehen: das Restaurant Tantris in München war mit jenen legendären drei Sternen versehen worden. Der Österreicher Eckart Witzigmann stand auf dem französischen Olymp. Vom Konkurrenten, dem Gault Millau, wurde er gar zum "Jahrhundertkoch" verklärt. Der Stil dessen, was sich Nouvelle Cusine nannte, hat sich in den letzten dreißig Jahren radikal gewandelt. Das wachsende Bewusstsein für die Werte ökologisch erzeugter Lebensmittel und die Bekanntschaft mit außereuropäischen Küchentraditionen haben die Formen des Genießens im Lauf der Zeit nachhaltig beeindruckt." Den vollständigen Artikel finden Sie heute als Vierspalter auf der Titelseite der Süddeutschen Zeitung. Ein bisschen blättern müssen Sie dann noch, um eine andere Ernährungsnachricht zu finden: ein kleiner Einspalter auf Seite 21 berichtet über das Ergebnis einer dreitägigen Tagung in Rom, an der 60 Staats- und Regierungschefs teilgenommen haben, unter der Überschrift: Hungergipfel ohne Ergebnis. Vor 30 Jahren, als in Deutschland zum ersten Mal drei Sterne verliehen wurden, hungerten mehr als eine halbe Milliarde Menschen auf der Welt. Heute sind es doppelt so viel /t


Dienstag, 10. November 2009




Freitag, 30. Oktober 2009

teures Abendessen

Im vergangenen Juli gab es in Paris ein Gipfeltreffen von 43 Staats- und Regierungschefs. Heute lese ich in der Zeitung, was das Abendessen gekostet hat: 5.362 Euro pro Kopf. In Worten: fünftausenddreihundertzweiundsechzig Euro. Für die Diener des Volkes würde ich mir ein bisschen mehr Bescheidenheit wünschen. Das es auch einfacher geht, zeigen die Berechnungen des Regelsatzes nach Hartz 4, da wird etwas mehr als Euro für ein Abendessen angesetzt/t


Dienstag, 27. Oktober 2009

arme Kinder - reiche Kinder



Schwarz-Gelb hat den Koalitionsvertrag ausgehandelt. Manchen wird´s freuen, mancher wundert sich. Viele Bürger werden von der neuen Regierung beschenkt. Kinder gehören dazu, oder besser gesagt deren Eltern: mehr Kindergeld und höhere Freibeträge werden manche Familienkasse aufbessern. Zur gleichen Zeit wird vor dem obersten Deutschen Gericht um die Hartz IV Sätze für Kinder gestritten. Von einer Chancengleichheit entfernt sich unsere Gesellschaft immer mehr. Gerichte und die Politik werden diese Entwicklung nicht aufhalten - jeder von uns sollte selbst ein Stück Verantwortung übernehmen. Am einfachsten fängt man damit direkt in der Nachbarschaft an. Am Besten gleich heute/t


Freitag, 23. Oktober 2009

Eine von 850 Tafeln



„Für die Stadt München und für die Armen in dieser Stadt hat sich die Tafel als unschätzbarer Glücksfall erwiesen“ sagt der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude diese Tage in einem Grußwort. Im Oktober 1994 wurde die Münchner Tafel als eine der ersten Tafeln in Deutschland gegründet. Wir gratulieren Hannelore Kiethe und ihren vielen Helfern und freuen uns, dass wir sie in den letzten 15 Jahren hier und da unterstützen konnten /t


Montag, 19. Oktober 2009

44 und 4

Hallo Herr Gessner, von Januar 2009 bis heute haben wir 44 Bestellungen für Kühlfahrzeuge entgegen genommen. Dazu kommen noch 4 Bestellungen die zur Zeit in Arbeit sind. 9 Fahrzeuge sind derzeit bei Kerstner im Umbau und gehen demnächst raus. Also, es läuft alles nach Plan. Mit freundlichen Grüßen, Christian Petereit Teamleiter Nutzfahrzeuge Autohaus Hentschel./t


Samstag, 3. Oktober 2009

Diese Woche im SPIEGEL



Zum Erfolg gehören Neider, manchmal auch Nachahmer. In der Wirtschaft werden tägliche Kämpfe für Markenrechte gefochten. Wenn solche Streitigkeiten den sozialen Sektor bewegen, sind die Standpunkte schwieriger zu finden. Grundsätzlich sollte man doch jeden unterstützen, der Gutes tun möchte - könnte man meinen. Aber das Mosaik hat viele Facetten: arbeiten die Lebensmittelsammler ehrenamtlich oder suchen sie Geschäftsoptionen? Werden die Hygiene Standards eingehalten? Wird bei der Abgabe die Bedürftigkeit geprüft? Viele Fragen tun sich auf. Jeder, der schon mal sein gutes Shirt in die Altkleidersammlung gegeben hat, kennt die Geschichten von den Putzlappen und den Basaren in Somalia, auf denen die milden Gaben dann verkauft werden. "Aber es war doch ein rotes Kreuz auf dem Container..." sagt der unbedarfte Spender. So hat die Macht der Marken viele Facetten. Als ich vor 15 Jahren beim Deutschen Patentamt in München die Marke "Tafel" schützen ließ, war das wohl der richtige Weg/t


Donnerstag, 17. September 2009



Sehr geehrter Herr Gessner,
im Namen aller Helfer der Amberger Tafel bedanke ich mich bei Ihnen für den Scheck, den Sie uns zur Finanzierung unseres neuen Tafelfahrzeuges überreichten. Mit dem neuen Ford Transit können wir endlich den steigenden Bedarf in unserer Tafel problemlos bewältigen. Im August 2006 konnten wir bereits dank Ihrer Unterstützung und von Lions einen Mercedes Sprinter anschaffen. Seitdem hat sich die Entwicklung unserer Kunden nahezu verdoppelt und mit 350 Tonnen Lebensmittel pro Jahr waren wir an der Kapazitätsgrenze angelangt.Verstärkt hat sich dies durch die steigende Anzahl an Palettenware, die wir über den Logistikverbund erhalten. Die Autoübergabe fand
am 28. August im Beisein der drei Lions Clubs in Amberg statt.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Bernhard Saurenbach


Montag, 7. September 2009



Freitag, 4. September 2009



Mittwoch, 26. August 2009

Armut in Deutschland



Jeder Mensch braucht hin und wieder eine Bestätigung für seine Arbeit. Ich auch. Der Bericht in der Süddeutschen Zeitung gibt mir diese Bestätigung. Unsere Unterstützung für die Tafeln ist richtig und wichtig. Bei uns in Deutschland gibt es arme Menschen - auch wenn die Armut für die Menschen bei uns eine andere Armut ist, als für die Menschen in Afrika. Wir leben hier und deshalb müssen wir uns mit den Werten und Lebensbedingungen in unserem Land auseinander setzen. Der Anteil der regulär beschäftigten Personen ist bei uns in den letzten zehn Jahren um 10% gesunken - auf aktuell 66%. Die Folgen kann man täglich in der Zeitung lesen: es geht um Leiharbeiter, Kurzarbeiter und Niedriglöhne. Wenn dieses Geld nicht mehr ausreicht um Miete, Strom und Essen zu bezahlen, kann man froh sein, dass es die Tafeln gibt. Lebensmittelhilfen machen das Leben leichter. Auch wenn bei uns niemand hungern muss - die Lebensmittel der Tafeln helfen manches Leben zu stabilisieren. Alte, Alleinerziehende und manche Kinder wissen davon zu berichten/t

Dienstag, 25. August 2009

Deutsche Armut



Auf dem Rückflug von Afrika lese ich im Stern den Artikel über "Arm und Reich in Deutschland". Ob ich will oder nicht, da drängen sich Vergleiche auf zu den Menschen, die ich gerade hinter mir gelassen habe. Wahrscheinlich ist die Armut genau so relativ wie das Glück. Bei der Armut in Äthiopien geht es mit Essen und Trinken um die Grundlagen des Lebens. Bei uns muss heute niemand mehr hungern. Wir sorgen uns um gesellschaftliches Mithalten können und betrachten die als arm, denen das nicht gelingt. Von den Grundlagen des Lebens haben wir uns Stück für Stück entfernt. Was die Tafeln in Deutschland leisten, das berührt nur einen Teil der Armut hier. Die größere Aufgabe liegt für uns alle darin, jungen Menschen ein Gefühl von Werten zu vermitteln jenseits von Nike und Apple. /t

Donnerstag, 20. August 2009



Samstag, 15. August 2009

Guten Nachricht für die Tafeln



Durch Verhandlungen mit Ford und Kerstner konnten wir eine weitere Preissenkung für die Kühlfahrzeuge erreichen. Ab sofort reduziert sich der Eigenanteil der Tafel auf 9.000 Euro pro Fahrzeug. Die Förderung der Stiftunglife steht immer unter der Voraussetzung, dass die Lions in Ihrer Stadt mitsponsern: beim großen Fahrzeug unverändert 10.000 Euro, beim mittleren Fahrzeug jetzt nur noch 8.000 Euro /t

Heisse Tage

Es ist Sommer geworden, das Thermometer zeigt heute Mittag 30 Grad. Mit unseren Lebensmitteleinkäufen für das Wochenende laufen wir schnell nach Hause, damit Milch und Jogurt nicht warm werden und die Butter nicht schmilzt. So machen wir das als Privatleute - für die Tafeln ist das verboten. Alle Tafeln unterliegen den strengen Richtlinien der EU Verordnung HACCP über Lebensmittelhygiene und -transport. Danach darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden, bis die Lebensmittel an den Endverbraucher abgegeben werden. Heute lassen sich Butter, Milch und Jogurt nur mit einem Kühlfahrzeug transportieren/t

Freitag, 14. August 2009

Finanzielle Unterstützung

Neues Kühlfahrzeug für die Kaltenkirchener Tafel



Blitzblank und frisch poliert steht das neue Kühlfahrzeug auf dem Parkplatz. Es ist ein Ford Transit 85 T260 mit dem polizeilichen Kennzeichen SE-KT 4567 - auf beiden Seiten mit dem Schriftzug "Kaltenkirchener Tafel". Kaltenkirchen. "Dieses Projekt konnten wir nur realisieren, weil wir großzügige finanzielle Unterstützung erfahren haben", sagt Dagmar Beese. "Jetzt ist gesichert, dass wir immer erstklassige Ware anbieten können."
Am 3. August hat die Vorsitzende der Kaltenkirchener Tafel den weiß lackierten Transporter vom Autohaus Hentschel in Hannover abgeholt. Die Lions-Clubs in Kaltenkirchen und München, die Stiftunglifedie Sparkasse Südholstein, Discounter Lidl und die Firma Kerstner Kühlaggregate (Frankfurt) hatten den Ankauf des ersten Kühlfahrzeuges für die Tafel ermöglicht. Von Montag bis Freitag sind deren ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter unterwegs: Von Discountern, Lebensmittelhändlern und Bäckereien holen sie nicht mehr zu verkaufendes Brot, Brötchen, Lebensmittel, Obst und Gemüse ab. Nur frisches Fleisch bringen sie nicht mit - trotz des neuen Kühlautos. Zur Erklärung sagt Dagmar Beese: "Die Fleischer wollen offensichtlich nicht das Risiko eingehen, dass die Kühlkette unterbrochen werden kann." Die Zahl der hilfeberechtigten Kaltenkirchener Bürger (meistens Hartz-4-Empfänger), die jeden Mittwoch ab 16 Uhr an der Werner-von-Siemens-Straße stehen und für ihre Familien um Lebensmittel bitten, wird ständig größer. Das bestätigt Tafel-Schriftführerin Renate Kroll: "Innerhalb der vergangenen Woche stieg die Zahl der Antragssteller um zehn auf 130." "Glücklicherweise ist die Spendierfreudigkeit der Firmen und Privatleute zur Zeit sehr groß, das war schon einmal ganz anders", sagt Dagmar Beese. In den Räumen der Tafel stapeln sich sorgfältig verpackt die Lebensmittel. Das ganze Sortiment ist vorhanden: von der Milch über Brot bis zu Apfelsinen. Vorstandsmitglied Ulla Warner hat sogar einen Vanillekuchen mit Schmand gebacken.
Draußen vor der Tür steht der Ford, den die Spender "Glücksbringer" genannt haben. Der Lidl-Geschäftsführer hat angerufen: Der Kühlschrank für die Tafel ist voll gepackt mit kulinarischen Köstlichkeiten. /t

Freitag, 17. Juli 2009

Die neuen Kühltransporter für die Tafeln



So sehen sie also aus: die neuen „mobilen Kühlschränke“ für die Tafeln. Gerade hat die Gelnhäuser Tafel einen der ca. 60 Kühltransporter in Empfang nehmen können, die die Stiftunglife, in Zusammenarbeit mit den Lions Clubs Deutschland und der Firma Ford, in diesem Jahr auf den Weg bringen möchte. Glücksbringer steht in großen Buchstaben auf  den Fahrzeugseiten und Glück hat auch der Transporter nach Gelnhausen gebracht. Gerade war dort ein Tafelfahrzeug bei einem Unfall derart beschädigt worden, dass es nicht mehr eingesetzt werden konnte. 1200 Menschen, darunter 500 Kinder, sind in Gelnhausen auf die Unterstützung durch die Tafel angewiesen. Glück, dass gerade jetzt das neue Kühlfahrzeug ausgeliefert werden konnte. Vielleicht ist demnächst auch in Ihrer Stadt ein solcher Glücksbringerauf den Straßen unterwegs. /t


Dienstag, 23. Juni 2009

wichtige Frauen

Was hat man mit den Brötchen abends gemacht hat, bevor es die Tafeln gab? Die richtige Antwort lautet, ob wir es hören wollen oder nicht: sie wurden weggeworfen. Auch heute kommt es noch vor, dass zuviel gebacken wird - und wer kauft schon alte Brötchen?  Die gute Nachricht ist, dass immer mehr unverkaufte Brötchen zu Menschen kommen, die sich darüber freuen. Helen verDuin Palit sei Dank.


Freitag, 19. Juni 2009

Heute im SZ Magazin



Das Magazin der Süddeutschen Zeitung ist ein Ideenpool. Albern, kommerziell, hintersinnig oder tiefgründig: das Angebot ist bunt. Manchmal liest man es mit Vergnügen - aber es hat auch schon zur nachhaltigen Beeinflussung geführt: unsere Hilfe für die Tafeln bekam mit dem SZ Magazin 13/2003 mit der Titelgeschichte "die 100 ärmsten Deutschen" einen ganz wesentlichen Entwicklungsschub. Wer Lust hat, sich damit auseinander zu setzen, dem sei die Titelgeschichte der heutigen Ausgabe empfohlen. Eine gute Reportage aus Deutschland zu einem unbequemen Thema.  habe. Auch wenn man immer nur einen Teil davon erreicht. Wie viele es wohl wirklich sind...?


Dienstag, 16. Juni 2009

diese Woche im Stern



Eine Million, das ist eine schöne, runde, glatte Zahl. Als ich klein war, war sie das Ziel meiner Träume: eine Million wollte ich gerne haben. Inzwischen bin ich groß geworden, könnte das Ziel meiner Träume greifen, aber die Million hat ihren Stellenwert verloren. In dieser Zeit zählen nur noch Milliarden. Eine Milliarde kann man nicht fassen, sie entwischt unseren Köpfen, addiert sich zwei und dreistellig ohne das wir die veränderten Größenordungen richtig einschätzen können. Das wird schon bei einer Million schwierig, man kann sie nicht fassen, eine Million hat kein Gesicht. Manchmal gehe ich hier bei uns um die Ecke zur Tafel. Ich stelle mich ein bisschen abseits und schaue mir das einfache Prinzip von Geben und Nehmen an. In den Gesichtern kann man Geschichten lesen, Alter und Sorgen. Einkaufskarren, Gehhilfen, verschämtes zur Seite schauen. Kleine Kinder spielen dazwischen. Meine kleine Tochter ist gerade mit Mama beim Eis essen. Die Million bekommt Gesichter und ich gehe wieder nach Hause. Dankbar dafür, dass ich in mein Zuhause gehen darf - dankbar dafür, dass ich meine Million gefunden habe. Auch wenn man immer nur einen Teil davon erreicht. Wie viele es wohl wirklich sind...?


Montag, 15. Juni 2009

zwei Jubelfeiern an einem Tag

Heute Abend, wenn es dunkel wird, werden wir uns in eine ruhige Ecke zurückziehen und mit einem guten Glas Rotwein anstoßen. Der 70. Geburtstag von Roland Schütz ist schon Anlass genug - aber nun kommt gerade noch per mail ein zweiter Grund dazu: die Lions in Landshut geben eine Zusage über 10.000 Euro. Damit ist die Finanzierung für die Vilsbiburger Tafel gesichert. Es ist das 175. Fahrzeug in der Zusammenarbeit von Lions und Stiftunglife. Wenn das kein Grund zum Feiern ist...


Sonntag, 14. Juni 2009

Das große Glück glänzt in Göttingen

Als großes Glück empfinde ich es, staunen, sich freuen, lachen und danken zu können. Eine große Portion von diesem Glück habe ich an diesem Wochenende bekommen: beim Jahrestreffen der Tafeln glänzte das Glück in allen Facetten. Die vielen Helfer der Göttinger Tafel waren wunderbare Gastgeber - und die gute Arbeit des Bundesvorstandes wurde mit seiner Wiederwahl honoriert. REWE, METRO, Lidl und viele Sponsoren werden auch in schwierigen Zeiten die Tafeln engagiert unterstützen. Wir auch!


Freitag, 12. Juni 2009

Heute in Göttingen



Einmal im Jahr treffen sich die Tafelhelfer aus ganz Deutschland zum Austausch von Meinungen und Ideen. In diesem Jahr in Göttingen. Hier werden Zahlen veröffentlicht, Leistungen gewürdigt und hier wird auch ein bisschen Öffentlichkeitsarbeit betrieben: um die Arbeit der Tafeln sichtbar zu machen, bauen die Helfer heute Mittag eine lange Tafel mitten in der Stadt auf, an die sich alle setzen können, die miteinander ins Gespräch kommen wollen. Ich bin auf dem Weg....


Dienstag, 26. Mai 2009

Holzkirchen, München und Köln



Lange Jahre haben wir gut mit Mercedes zusammen gearbeitet. Nun ist es Ford. Wir sind ganz zuversichtlich, das auch diese Fahrzeuge für die Tafeln nützlich sein werden. Gestern wurde der neue Kühltransporter an die Kölner Tafel übergeben. Es ist das dritte Fahrzeug, das in dieser neuen Kooperation läuft. Fehlen noch 47 Fahrzeuge, dann haben wir zusammen mit den Lions unser Jahresziel 2009 erreicht. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit, lieber Roland Schütz


Mittwoch, 13. Mai 2009

"Dieses Desintresse macht mich ganz verrückt"



Gerade habe ich mit Ami Dose telefoniert. Die war in Ihrem Ärger kaum zu stoppen "Jürgen, da stehen seit ein paar Tagen im Hamburger Hafen ein paar hundert LKWs rum, die auf Ladung warten. Es gibt aber keine Ladung. Die Fahrer, viele Polen und Russen, haben ihre Vorräte aufgebraucht. Die sprechen kein Deutsch, haben kein Geld, nichts zu Essen, keine Toilette, keine Dusche. Der NDR hat uns gefragt ob wir den Leuten Lebensmittel bringen können, 400 Leuten. Zusätzlich zu unserer täglichen Arbeit. Ich hab rumtelefoniert bei der Stadt und den Hafenbehörden. Da fühlt sich niemand zuständig. Ich könnte aus der Haut fahren, dieses Desinteresse der Leute macht mich ganz verrückt."  Das Foto zeigt einen Verkäufer der Hamburger Strassenzeitung mit Ami auf dem Titelbild April 2009


Freitag, 24. April 2009

unser täglich Brot



Die Arbeit der Tafeln ist wichtig. Und wenn man die Prognosen der Wirtschaftsweisen liest, dann kann man sicher vorhersagen, dass die Arbeit der Tafeln bald für viele Menschen noch wichtiger werden wird. Schon heute helfen die Tafeln rund 500.000 armen Menschen in Deutschland bei ihrem täglich Brot.... und wir helfen den Tafeln: 170 Tafeln haben in den letzten vier Jahren mit unserer Hilfe ein neues Kühlfahrzeug bekommen.


Samstag, 18. April 2009

Gestern Abend in Hamburg

Eigentlich wollte ich ja nur Tina zum Geburtstag gratulieren - aber dann kam Sven noch extra auf eine Tasse Tee nach Hamburg. Timm und Verena kamen dazu, hatten Zeit mitgebracht, und so wurde es ein wunderbarer Abend. Später sind wir dann noch zum Essen in den Hafen gegangen, ins Indochine. Das Essen war mäßig, aber der Ausblick hinüber zum Containerhafen großartig. Es wurde dunkel, tausend Lampen über den Containern und den Kränen funkelten. Aber irgend etwas stimmte an dem Bild nicht. "Sag mal, wenn die hier rund um die Uhr arbeiten, warum bewegen sich die Kräne überhaupt nicht?" Das idyllische Hafenbild trügt, die Krise ist jetzt auch in Hamburg angekommen. Heute morgen neben dem Zeitungskiosk steht ein Verkäufer von Hinz und Kunzt mit Ami Dose auf dem Titelbild. "Ja, ja.." hatte Ami vor ein paar Tagen gesagt, " je weniger die da drüben im Hafen tun haben, desto mehr bekommen wir hier von der Hamburger Tafel zu tun...


Dienstag, 14. April 2009

Von Frauen und anderen Motoren

Die Überschrift ist aus der FAZ von gestern zur Buchbesprechung von Philipp Blom. Der Historiker hat ein geradezu schwindelerregendes Buch darüber geschrieben, wie sich unsere Welt vor hundert Jahren verändert hat. Dabei hat Blom die Bewegung der Frauen als treibende Kraft für die großen Veränderungen ausgemacht. Wir werden keine hundert Jahre warten müssen, bis ein Buch über die Veränderungen dieser Zeit erscheint. Vielleicht werden die Frauen dann wieder als treibende Kraft beschrieben. Was die Bewegung der Tafeln in Deutschland angeht, kann ich schon heute sicher sagen, dass die Frauen diesen Teil des gesellschaftlichen Engagements tragen und bewegen, im besten Sinne dieser Worte. 


Freitag, 3. April 2009

Hamburger Tafel



"Die Kinder in Afrika haben nichts zu essen", mahnten unsere Eltern, wenn der Teller nicht leer gegessen wurde. Inzwischen ist diese Sorge auch in Deutschland angekommen: Arbeitslose, Rentner und Alleinerziehende kommen mit Ihrem Geld nicht mehr aus. Die Tafeln helfen mit Lebensmittelspenden. Die Anzahl der Hilfsempfänger wächst mehr und mehr, berichtet die Hamburger Tafel heute in der neuesten Ausgabe von Hinzundkunzt. Dabei stoßen immer mehr Tafeln an die Grenze ihrer Möglichkeiten, denn die Lebensmittelspenden werden weniger.
Im vergangenen Jahr haben wir die Hamburger Tafel bei der Anschaffung eines Kühlfahrzeugs unterstützt.


Mittwoch, 1. April 2009

gestern Abend im ZDF

In der Reihe 37 Grad habe ich gestern Abend  "auf kleinstem Fuß" gesehen. Ein Bericht über Familien und arme Kinder in Deutschland. "Das letzte Wochenende im Monat ist am Schlimmsten. Da probier ich dann besonders wenig zu essen, damit für meine Geschwister mehr übrig bleibt" sagt die 16jährige Franzisca. Beim Einschlafen habe ich dem lieben Gott gedankt, dass wir unsere Hilfe zu den Tafeln bringen dürfen. 
Der Film ist im Internet abrufbar unter www.bewegtezeiten.de


Samstag, 14. März 2009

Wer ist arm in Deutschland?

>Es gibt viele Erklärungen für Armut. Der Armutsbericht der Bundesregierung benötigt 642 Seiten, um zu sagen, wo sie herkommt, wen sie trifft und wer Schuld hat. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, wer arm ist - und wer ganz arm ist. Vier Millionen, fünf oder sechs? Für uns ist jeder Mensch arm, der nicht genügend zu essen bekommt. Deshalb unterstützen wir die Arbeit der Tafeln in Deutschland.


Dienstag, 10. März 2009

was ist schon eine Million....

In Zeiten, in denen Politiker und Nachrichtensprecher mit Millardensummen jonglieren, erscheint mir eine Million ein bisschen ärmlich. Aber immerhin, es ist eine schwarze Million, also ein Gewinn, den wir melden können: in diesen Tagen hat unser Förderprogramm für die Tafeln eine Summe erreicht, von der wir früher einmal glaubten, das sie das Symbol für viel Geld sei. Aber vielleicht kommt ja mal wieder eine Zeit, in der man sich auch an kleineren Summen erfreuen kann. Bis das soweit ist, machen wir weiter - gerne und mit viel Freude in der Zusammenarbeit mit Herrn Schütz und vielen anderen Lions in Deutschland.


Freitag, 6. März 2009

Jollydent unterstützt acht Tafeln in Hessen

Hallo Herr Gessner, mich freut besonders, dass die Tafeln professionell auftreten und auch wahrgenommen werden. Das spricht für eine Topleistung sowohl an der "Front", als auch im Hintergrund. Unsere Zusammenarbeit mit mittlerweile 8 Tafeln hat sich neben der Fahrzeugunterstützung etwas erweitert, wir versorgen die Tafeln ein- bis zweimal jährlich mit Zahnputzutensilien und Schulmaterialien. Zur Zeit arbeiten wir an einem Pilotprojekt, um evtl. eine/n Patenschaftszahnärztin/arzt analog der zahnprophylaktischen Betreuung der hessischen Kindergärten für die Tafel zu finden. Hier wären u.E. zahnprophylaktische Aufklärung und Betreuung sehr angebracht und sinnvoll. Ich werde Sie auf dem Laufendem halten.
Wolfram Geiger
Die Firma Jollydent unterstützt die Tafeln in Hessen auch bei der Anschaffung von Kühltransportern. Einige Fahrzeuge haben wir gemeinsam (mit)finanziert.


13. Februar 2009

Geld mit Glücksgarantie

Bei Wikipedia kann man nachlesen, dass eine Garantie üblicherweise ausgeschlossen ist, wenn die Ursache des Defekts beim Kunden liegt. Für unsere Spender gilt eine erweiterte Garantie, eine Glücksgarantie eben. Die wirkt auch dann, wenn wir alles gut und richtig gemacht haben, aber der Spender sich trotzdem nicht gut fühlt, also sozusagen "der Defekt" bei ihm liegt. Durch diese Garantie ist unser Spender erst wirklich gebunden, wenn er sich anschauen kann, wie wir sein Geld verwendet haben. Wenn er damit glücklich ist, gibt's eine Spendenquittung. Wenn nicht, geben wir sein Geld zurück. Diese Garantie gilt für jede Spende bis zu einer Höhe von 100.000 Euro und ist privat verbürgt vom Stiftungsgründer.


11. Februar 2009

grünes Land


Heute in der Süddeutschen Zeitung

Wünsche darf haben, wenn man eine Anzeige schaltet - aber wo die Anzeige dann wirklich steht, das hängt von der Vielzahl der Nachrichten ab. "Flucht aus den Fonds" steht als Headline über unserer Anzeige. Viele Sparer sind unzufrieden, ziehen ihr Geld ab, weil sie 40% Verlust gemacht haben und mehr. Und wohin jetzt mit dem Geld?  "Verdoppeln Sie Ihr Geld" ist doch ein faires Angebot in dieser Zeit. Wir kümmern uns darum, dass sich Ihre Spende verdoppelt, lassen das Geld arbeiten und Sie teilhaben an dem guten Gefühl. Mit dieser Anlage werden Sie zufrieden sein. Sind Sie es nicht, dann geben wir Ihnen Ihr Geld zurück. Garantiert. Die Anzeige in der SZ wurde privat bezahlt.


10. Februar 2009

Verschenken Sie Ihr Geld oder Glück kann man kaufen

Vor ein paar Tagen habe ich eine mail von Dr. Kibrete bekommen: im Enat Hospital sind in den letzten drei Monaten 119 Menschen behandelt worden, die kein Geld haben. 119 Menschen wären vor der Tür geblieben, wären von ihren Angehörigen wieder nach Hause getragen worden. Und dann gestorben? Vielleicht.… Wie gut, dass ich bei meinem Besuch im Hospital vor drei Monaten wieder ein bisschen Geld in den Topf „für die armen Patienten“ gesteckt habe. Es ist mein Glück und es ist ihr Glück.


9. Februar 2009

Die Kosten der Stiftung

Vor ein paar Tagen wurde ich gefragt, wie wir das machen, dass die Stiftung alle Spendengelder zu 100% in die Projekte bringt. Einfache Antwort: ich bezahle die entstehenden Kosten selbst. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt rund 50.000 Euro, die ich für Flüge, Übernachtungen, Mitarbeiter, Telefon und Briefmarken ausgegeben habe. Das sind rund 7% Verwaltungskosten. Das Finanzamt hat gerade alle Belege geprüft und anerkannt. JG


8. Februar 2009

Sonntagsbraten in der Krise...

grünes Land

"Sie sollten weniger Fleisch essen..." sagt mein Arzt mit sorgenvollem Blick auf die Colesterinwerte. "Die Deutschen sollten weniger Fleisch essen..." sagt der Chef des Bundesumweltamtes sorgenvoll und fürchtet die Umweltbelastung, weil zu viele Kühe pupsen. "Sie sollten mehr Fleisch essen..." sagt der Arzt in Afrika mit sorgenvollem Blick auf das abgemagerte Kind. Die Lösung liegt auf der Hand: wenn wir weniger Fleisch essen, dann kann der Sonntagsbaten (wieder) zum Erlebnis werden - auf der einen und auf der anderen Seite der Welt....


31. Januar 2009

Wo kommt das Geld her?

Viele fragen sich, wo die Beträge zur Stützung der nationalen Volkswirtschaften herkommen. "Es wurde uns immer gesagt, die Mittel seien begrenzt. Jetzt plötzlich in der Krise tauchen Billionen von Dollar auf, um Autobauern, Banken und bankrotten Firmen zu helfen - Geld, das nie da war, um Armut zu bekämpfen und das Gesundheits- und Bildungswesen zu verbessern" wundert sich der Mitbegründer des Weltsozialforums Oded Grajew in Davos.


29. Januar 2009

Wo geht das Geld hin?

"Was mache ich mit dem vielen Geld, wenn ich gewinne...35 Millionen sind schließlich kein Pappenstiel." Mehr als 20 Millionen Deutsche denken heute über dieses "Problem" nach. Die meisten Lottospieler werden sich morgen nicht mehr mit dieser Frage beschäftigen müssen. Falls Sie aber heute Abend der glückliche Jackpot Gewinner sind, geben wir Ihnen schon mal einen Tipp. Folgen Sie dem Rat der Psychologen und Glücksforscher, die sind sich einig: Glück steht nicht für sich allein, es entsteht im Umgang mit anderen Menschen.


29. Januar 2009

gesegneter Dienst

Dieser Brief an die Hamburger Tafel ist nicht aus der Nachkriegszeit - es ist ein Brief des Pastors der Anskar-Kirche aus diesen Tagen: ".... dass wir diesen gesegneten Dienst an bedürftigen Menschen tun können, haben wir der Hamburger Tafel zu verdanken. Sie sind es, die immer wieder dafür sorgen, dass die Wagen einsatzfähig bleiben, dass genügend Lebensmittel verteilt werden können, dass die vielen Lebensmittelhändler immer wieder bereit sind, für die Tafel zu spenden. Wir sind Ihnen von ganzem Herzen dankbar und beten für Ihre Arbeit und für genügend Lebensmittel." Diesem Dank schließen wir uns gerne an - und wir versprechen, die Hamburger Tafel und viele andere Tafeln in Deutschland weiterhin nach besten Kräften zu unterstützen.


28. Januar 2009

Welthungergipfel in Madrid

Hillary Clinton bezeichnete die Bekämpfung des Hungers als "eine Priorität" ihrer Regierung. Sie gebrauchte für ihre Grußbotschaft große Worte: "Wir versprechen den Bürgern der armen Länder, dass dass wir ihnen in diesem Kampf zur Seite stehen." Hoffen wir, dass das hilft: trotz großer Aufwendungen hatte die Welthungerhilfe in den letzten Jahren keine nennenswerten Erfolge. Die Anzahl der Hungernden ist weltweit im letzten Jahr um mehr als 10% gestiegen....


27. Januar 2009

Conti, Frau Schaeffler und die Tafeln

grünes Land

Die Conti hat einen guten Ruf. Nicht nur in Hannover und vielen Teilen der Welt, sondern auch bei den Tafeln. Seit vielen Jahren unterstützen die Continental Reifenwerke die Arbeit der Tafeln: jede Tafel darf sich für ihren Tafeltransporter einen Satz neuer Reifen abholen. Hoffen wir, dass diese Hilfe nicht den ambitionierten Plänen der Dame aus Schweinfurt zum Opfer fällt....


24. Januar 2009

Die Welt ist nun ganz anders...

Zweimal spielte Obama bei seiner ersten Rede als Präsident auf John F. Kennedys Antrittsrede vom 20. Januar 1961 an. Zunächst in dem Satz: "Die Welt ist nun ganz anders." Dann: "Fragen Sie nicht, was Ihr Land für Sie tun kann - fragen Sie, was Sie für Ihr Land tun können." In diesem Zitat wurzelt Obamas Vorstellung von der Verantwortung jedes Bürgers für seinen Staat. Vielleicht schwappt ja ein bisschen von der amerikanischen Begeisterung auch zu uns herüber, unsere Gesellschaft könnte es brauchen. Gerade hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung eine Studie veröffentlicht, nach der unsere Gesellschaft immer weiter aus einander driftet: die Reichen werden reicher, die Armen werden ärmer. Der Staat, die Regierung, wird diese Entwicklung alleine nicht aufhalten können. Wir müssen alle etwas tun: "Frage Dich nicht...."


20. Januar 2009

Der Kunstmarkt bricht ein

In der FAZ ist heute zu lesen, das Auktionshäuser und Kunsthändler Sorgenfalten auf der Stirn haben. 20, 30 oder 40 Millionen sind nicht mehr so leicht für ein Bild zu bekommen. Bei allem Respekt für die Kunst halte ich diese Entwicklung für nicht so schlimm. Vielleicht bleibt jetzt die eine oder andere Wand auf Vorstandsetagen leer. Mancher Vorstand könnte die Leere nutzen um darüber nachdenken, wofür Spenden- und Sponsoringgelder in Krisenzeiten sinnvoll auszugeben sind....


18. Januar 2009

In Deutschland auf der Strasse

grünes Land

In Deutschland sind rund 60.000 Frauen obdachlos. Und es werden mehr. Drei von Ihnen haben Ihre Geschichte in dieser Woche im SZ Magazin erzählt. Es sind Lebensbilder voller Scham, Angst und Gewalt. Diese drei Frauen bekommen Lebensmittelhilfen von der Tafel - so wie viele andere Menschen, die gestauchelt, krank, alt oder schwach auf der Schattenseite des Lebens stehen.


12. Januar 2009

Sparen beim Essen

Die Wirtschaftskrise verändert auch den Lebensmittelhandel. Profitieren werden vor allem Billiganbieter wie Aldi und Lidl - berichtet die Süddeutsche Zeitung heute. Vielen  Deutschen fehlen Zeit und Muße für die Zubereitung ebenso, wie für das Essen. Die Gewinner dieser gesellschaftlichen Entwicklung heißen Billig, Fastfood und Convenience Food.


6. Januar 2009

Kühltransporter für die Tafeln

grünes Land

Auch in diesem Jahr werden wir die Tafeln bei der Anschaffung von Kühlfahrzeugen unterstützen: 10.000 Euro muss die Tafel selbst aufbringen, 10.000 Euro kommen vom örtlichen Lions Club, die restlichen 10.000 Euro von der Stiftunglife. 150 Fahrzeuge haben wir nach diesem Prinzip schon auf den Weg gebracht. Die Tafeln können Hilfe gebrauchen - bei ihnen werden die Schlangen immer länger...


31. Dezember 2008

Guten Rutsch

Es verwundert doch, dass der Aufschrei nicht groß ist, wenn man einen "Guten Rutsch" gewünscht bekommt. Ist das Rutschen doch im übrigen Sprachgebrauch alles andere als positiv bewertet, etwa wenn der Mensch ausrutscht - womöglich gar, weil er aufs Glatteis geführt wurde und dort am Ende noch ins Schleudern gerät. Außerdem, so ließe sich einwenden, ziehe man es vor, das neue Jahr aufrecht stehend oder wenigsten würdevoll schwankend, in jedem Fall jedoch aktiv und aus eigener Kraft zu begehen. Ein passives Rutschen lehne man deshalb rundherum ab. Aber, so könnte der Wünschende zur Verteidigung vorbringen, er beziehe sich doch lediglich auf Grimms Wörterbuch, das den Silvestergruß vom Gebrauch des Wortes "Rutsch" für "Reise" ableitet. Möglich. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der "Rutsch" ursprünglich aus dem Hebräischen stammt und eine Verballhornung von "Rosch" ist, das nichts anderes bedeutet als "Neujahr". Wer also einen "Guten Rutsch" wünscht, bringt damit nicht mehr zum Ausdruck als ein "Gutes Neues Jahr" (aus dem Aktuellen Lexikon der SZ von Heute)


30. Dezember 2008

Ein paar Zahlen zum Jahresende

Die Finanzkrise ist an uns vorüber gegangen, Gott sein Dank. Ein paar Schrammen gibt es auf dem Erträgniskonto, aber rund 500.000 Euro Erträge bei 10,5 Mio Grundstockvermögen sind ein ganz gutes Ergebnis. Dazu kommen rund 200.000 € Spenden von Freunden und Partnern. Damit standen rund 700.000 € zur Verfügung, die wir mit Freude ausgegeben haben: in 40 deutschen Städten konnten wir die Tafeln bei der Neuanschaffung von Kühlfahrzeugen unterstützen. Dafür haben wir insgesamt 260.000 € ausgegeben - ein Betrag in gleicher Höhe ist zusätzlich von den Lions an diese Tafeln gespendet worden. Eine wunderbare Zusammenarbeit mit den Lions, die wir im neuen Jahr fortsetzen werden. In Myanmar haben wir ebenfalls 260.000 € ausgegeben, davon 60.000 € für den Bau von drei Grundschulen in der Bagan Area - alle drei Schulen sind fertig gestellt, eingeweiht und im Betrieb. Mehr als 200.000 € haben wir nach Nargis für die Wiederaufbauhilfe im Delta ausgegeben, die Hälfte des Geldes als Mikrocredit. Nach Äthiopien haben wir 160.000 € gebracht, für unsere Hilfe im Enat Hospital und für die Fertigstellung der Grundschule in Dengore. Beide Projekte laufen wunderbar. Vielen Dank an alle, die uns bei der Arbeit unterstützt haben: mit Rat, mit Tat und mit Geld. Jeder gibt, was er kann....


28. Dezember 2008

"Ich beobachte dieses mit intensiver Wut"

grünes Land

Jahrelang wird bei uns über eine geringe Verbesserung der Leistungen für Bedürftige diskutiert - aber die Milliarden für die Banken werden schnell durchgewunken. Mit "geballten Fäusten in der Hosentasche" beobachtet der Münchner Sozialreferent Friedrich Graffe diese Entwicklung. In der reichen bayrischen Landeshauptstadt leben 177.000 arme Menschen. Die Schlangen bei den Ausgabestellen der Münchner Tafel werden länger: neben Arbeitslosen, allein erziehenden Frauen und Rentnern sind zunehmend auch Menschen zu sehen, die im Niedriglohnsektor arbeiten - aber von ihrem Lohn nicht leben können. Das Foto zeigt den Münchner Stadtplan mit 26 Stellen, an denen freiwillige Helfer der Tafel Lebensmittel an diese Menschen verschenken. Im Jahr 2008 haben wir zusammen mit den Lions die Münchner Tafel beim Kauf eines Kühlfahrzeugs finanziell unterstützt - ebenso die Tafeln in Aachen, Aßling, Bad Bramstedt, Bad Homburg, Bad Neustadt, Bremen, Bremervörde, Delmenhorst, Erbach, Eutin, Freiberg, Freilassing, Germersheim, Göttigen, Grünstadt, Hattersheim, Hürth, Lampertsheim, Ludwigshafen, Melsungen, Meschede, Paderborn, Radeberg, Rösrath, Segeberg, Wetzlar, Wilhelmsburg und Fürstenzell 


26. Dezember 2008

Genug gegessen, genug getrunken, genug gespendet...?

Das feine Ausbalancieren ist eine Kunst - und die Festtage waren eine wunderbare Gelegenheit diese Kunst zu üben. Mit dem richtigen Spenden es eine ähnliche Kunst: gibt man zu wenig, fühlt man sich nicht wohl in seiner Haut, gibt man zuviel, dann nagen viele Zweifel lange Zeit. Bleibt die Frage, was zuviel ist - und was zu wenig. Das kann wohl nur jeder für sich selbst beantworten, jeder muss sein eigenes Maß finden, mit dem er sich innerlich wohl fühlt. JG


24. Dezember 2008

Fürchtet Euch nicht....

grünes Land

Rund um die Welt wird Weihnachten gefeiert. Mehr oder weniger - so, wie der Glauben und die Möglichkeiten das zulassen. Das Bibelwort "Fürchtet Euch nicht..." vertreibt weder die Angst vor den Mörderbanden im Kongo noch die Hungersnot in Äthiopien. Da hat es unser Bundespräsident schon leichter: mit seinem "Fürchtet Euch nicht..." wendet er sich an Menschen, die fast alle Möglichkeiten haben, in Frieden zu feiern. Ob es jedem gelingt, bleibt dahin gestellt - wünschen tun wir es von Herzen. Das Foto entstand in diesem Sommer in Äthiopien auf der Terasse vom Haaran Café. Dort legen wir immer eine Pause ein, wenn wir auf dem staubigen Weg von Addis nach Alem Ketema fahren, zum Enat-Hospital.


14. Dezember 2008

Zusammenkommen ist nur der Anfang...

Wir sind zusammen gekommen. Das ist der Anfang, jetzt fängt die Zusammenarbeit an: ab sofort fördern wir die Anschaffung von neuen Ford Kühltransportern für die Tafeln. Dafür haben wir ein Rahmenabkommen über hundert Fahrzeuge abgeschlossen. Um die Frage nach dem wer und wann gleich vorweg zu nehmen: jede Tafel kann ein Fahrzeug zum Sonderpreis erwerben, fast 40% günstiger als nach dem Listenpreis - und mit etwas Glück sogar zum Förderpreis. Weitere Details und die entsprechenden Anträge gibt es auf dieser Internetseite unter Tafeln und "gemeinsam mit den Lions..."


11. Dezember 2008

Lieferstopp aufgehoben

Die Fürstenzeller Tafel hatte ein Problem: ihr jahrelanger Spender, der große Supermarkt, wollte keine Ware mehr geben. Jedenfalls keine Ware aus dem Kühlregal. "Anweisung von ganz oben..." hatte der Filialleiter gesagt. Das war vor drei Monaten. Jetzt hat die Fürstenzeller Tafel einen Kühltransporter. Nun ist der sachgerechte Transport aller Lebensmittel gewährleistet - und der Filialleiter gibt wieder Milch, Butter und Jogurt für die Armen.....


10. Dezember 2008

Fast eine Milliarde Menschen hungert

Für viele Menschen in den Entwicklungsländern bleibt es ein Wunschtraum, täglich ausreichend zu Essen zu haben. Darauf macht die UN in ihrem Welthungerbericht 2008 aufmerksam. Das deckt sich mit dem, was Gebejo, unser Fahrer in Äthiopien vor ein paar Wochen zu uns sagte: "viele Menschen hier in Addis können sich nur einmal am Tag ein Essen leisten"


8. Dezember 2008

Wenn der Job nicht zum Leben reicht.

grünes Land

Immer mehr Menschen in Deutschland verdienen zu wenig, um davon leben zu können. Die Zahl der Arbeitnehmer, die arbeiten und trotzdem zur Sicherung des Existenzminimums Hartz IV beziehen, ist auch 2008 auffallend gestiegen. Das führt dazu, dass immer mehr Menschen bei den Tafeln anstehen. Weil die Tafeln nicht alle bedienen können, werden hier und da schon Wartelisten für die Armen geführt. Ein Grund mehr für uns, die Tafeln weiter zu unterstützen: morgen wird ein Kühlsprinter an die Münchner Tafel übergeben. Es ist das 150. Fahrzeug in einem Förderprogramm bundesweit gemeinsam mit vielen Lions Clubs. Es ist eines der letzten Fahrzeuge, die in langer und bester Zusammenarbeit mit Mercedes zu den Tafeln gebracht wurden. Im kommenden Jahr wird Ford viele gute preiswerte Kühlfahrzeuge an die Tafeln ausliefern....


7. Dezember 2008

Eine packende Geschichte...

In Hamburg hat ein Apotheker seine Kunden gebeten, Päckchen für arme Kinder zu packen. Nicht für Afrika, sondern einfach für die Kinder in der Nähe, im eigenen Stadtgebiet. Damit die Gaben in die richtigen Hände kommen, hat er Aufkleber vorbereitet: rosa für Mädchen, blau für Jungen. Alles, was zum Beispiel ein vierjähriges Mädchen erfreuen könnte packt man in ein Paket: Schleife drum, rosa Aufkleber und noch das Alter draufschreiben. Fertig ist ein gelebtes Stück Nächstenliebe. Die Hamburger Tafel übernimmt die Verteilung der Päckchen an Familien mit Kindern, von denen man weiß, das sie arm sind. Letzte Woche haben die Tafelhelfer die ersten Päckchen in der Apotheke abgeholt. Wie viele? Bei 1500 haben sie aufgehört zu zählen....


7. Dezember 2008

Advent, Advent, die 15. Kerze brennt...

Als Heinrich Wichern1839 den Adventskranz erfand, da steckte er 23 Kerzen auf: 19 kleine rote für die Wochentage und 4 große weiße Kerzen für die Sonntage. Die Kerzen erinnern an Jesus Christus, der sagte "Ich bin das Licht der Welt, das die Dunkelheit und das Böse bekämpft." In diesem Sinn können wir gerne ein paar Lichter mehr anzünden - die Welt kann es brauchen....


6. Dezember 2008

Deutschlands Mittelschicht schrumpft

grünes Land

Es gibt mehr reiche und mehr arme Menschen - und immer weniger dazwischen. Das geht aus dem Datenreport 2008 hervor, den das Statistische Bundesamt in dieser Woche in Berlin vorgestellt hat. Danach müssen 20% der Haushalte in Deutschland mit weniger als 1300 Euro monatlich auskommen. Wer unten ist, bleibt meistens auch unten, jedenfalls statistisch gesehen. Im Osten Deutaschlands ist die Armutsquote in den letzten Jahren besonders stark angestiegen. Die Lebensmittelhilfen von den Tafeln werden immer wichtiger. Besonders gilt das für Kinder, denn die sind von der Armut der Eltern am meisten betroffen.


4. Dezember 2008

Geld macht glücklich

Eine Stiftung wollte wissen, wie glücklich die Europäer sind. Etwa 30.000 Haushalte wurden befragt. Das Ergebnis:am glücklichsten sind die Dänen und die Finnen. Am schlechtesten geht es den Bulgaren und den Türken: nur 47% der Befragten fühlen sich "mental gesund". Deutschland landete im Mittelfeld.


2. Dezember 2008

Die Deutschen spenden auch in Krisenzeiten großzügig

grünes Land

"Brot für die Welt" gehört zur Vorweihnachtszeit, wie der Adventskranz und der Nikolaus. Die Erfahrung zeigt, dass die Menschen auch in unsicheren Zeiten spenden. Nichts könnte besser zu unserer Tafelidee passen, als das diesjährige Motto "es ist genug für alle da"


15. November 2008

Friends and family

Samstagabend in München, gestern Abend in Celle zusammen mit Freunden und der Familie. Eine gute Mischung aus Vertrautem und Neuen. Ein schöner Weg sich auszutauschen über das, was uns wichtig ist: Liebe, Leben, Arbeit und das Engagement für Projekte in Afrika, Asien und bei uns vor der Tür. Vielen Dank noch einmal an alle, die dabei waren.


4. November 2008

I have a dream

Es gab einmal eine Zeit, in der die Menschen fuer eine gerechtere Gesellschaft eingetreten sind. Vielleicht bekommen die Amerikaner in diesen Tagen eine zweite Chance. Andere Menschen sind weit entfernt von dieser Chance: hier in Myanmar leben die Menschen in ihrer abgeschottet kontrollierten Welt und warten geduldig. Irgendwann wird der Fortschritt auch zu ihnen kommen - mit allen Vor- und Nachteilen. Die Menschen traeumen von den Vorteilen...


29. Oktober 2008

Die Konjunktur und/oder der Klimawandel

Gestern in der Presse: "Unsere Autoindustrie leidet - schnell, schnell, wir müssen ihr helfen. Vollkommen überraschend hat sie der Absatzrückgang getroffen. Und dann noch die Forderungen nach geringerem CO2 Ausstoß, wo kommen die denn plötzlich her? In diesen schlimmen Zeiten kann man sich nicht auch noch um den Umweltschutz kümmern - das können wir später machen...." Gestern in Äthiopien: "4 Millionen Menschen im Osten von Äthiopien hungern. Oder sind es 6 Millionen? Die ganze Ernte ist vertrocknet. Früher kam der Regen regelmäßig - jetzt wird das Wetter immer unberechenbarer. Ob das etwas mit dem Klimawandel zu tun hat?"  Unsere Bundesregierung plant ein Konjunkturprogramm: für den Kauf eines Porsche Cayenne sind 1800 Euro Steuerentlastung vorgesehen. In ein paar Wochen werden wir im Fernsehen wieder die Bilder von den ausgemergelten Kindern in Afrika sehen.


29. Oktober 2008

Neuordnung der KFZ Steuer

In den Nachrichten ist zu hören, dass die Bundesregierung über die Neuordnung der KFZ Steuer nachdenkt. Das wäre doch eine wunderbare Gelegenheit, die Steuerbefreiung der Tafelfahrzeuge bundesweit zu regeln. Am Wohlwollen für die Sache kann es nicht liegen: "....Ihr Anliegen kann ich gut nachvollziehen..." schreibt Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein am 22. September 2008. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder, der "Autokanzler", konnte unser Anliegen schon vor Jahren gut verstehen. Es herrscht also parteiübergreifendes Verständnis. Mögen nun die Nachfolger von Beckstein und Schröder sich mit der Umsetzung beschäftigen. Vom mitfühlenden Verständnis allein ist noch niemand satt geworden....


27. Oktober 2008

Armut wächst in Deutschland am schnellsten

In Deutschland ist die Armut in den letzten Jahren schneller gewachsen, als in allen anderen Industriestaaten. Das ist das Ergebnis einer Studie der OECD. In jedem fünften Haushalt hat niemand einen Job. Kinder sind am stärksten von der Armut betroffen - genau gesagt: jedes 6. Kind in Deutschland ist davon betroffen.Die Armutsrisiken sind sehr unterschiedlich verteilt: während im Landkreis Eichstätt 2,5 Prozent der Kinder Hilfe vom Sozialamt brauchen, sind es in Görlitz 43 Prozent aller Kinder. Heute werden in Deutschland zwei neue Kühlfahrzeuge an die Tafeln übergeben, an deren Finanzierung wir mitgewirkt haben.


7. Oktober 2008

Der größte Spender ist pleite

Bescheidenheit gehörte nicht zum Wertekanon der Wall Street. Das Geld wurde von den Yuppies großzügig für 1000 Dollar Cocktails ausgegeben und für vergoldete Hamburger, das Stück für 175 Dollar. Aber auch bei den Spenden waren die Herren großzügig. New York City Harvest, das Vorbild der Tafeln in Deutschland, verliert mit der Pleite von Lehman Brothers einen seiner wichtigsten Spender.


24. September 2008

mein Fernsehtipp

3sat widmet der weltweiten Ernährungskrise eine Themenwoche. Heute um 21.30 Uhr wird die Rolle des Wassers als Entwicklungs- und Wirtschaftsfaktor beleuchtet. Um 22.25 Uhr dann der preisgekrönte Dokumentarfilm "Unser täglich Brot"


2. September 2008

sechs Millionentransporter

Pro Tag sammeln die Tafelhelfer mit einem Transporter 1000 kg Lebensmittel ein – mal mehr, mal weniger. Rechnet man für den Durchschnitt von Milch, Eier, Käse, Brot und Gemüse 2,50 Euro pro Kilogramm, so ergibt das  einen täglich Warenwert von 2500 Euro. Vier bis fünf Tage in der Woche sind die Helfer unterwegs, 250 Tage im Jahr. Mit ein bisschen Pflege hält ein Transporter mehr als zehn Jahre - dann sind Lebensmittel für 6.500.000 Euro eingesammelt und verteilt worden. In diesen Tagen bringen wir sechs neue Kühltransporter auf den Weg, für die Tafeln in Aachen, Aßling, Delmenhorst, Demin, Lampertsheim und Meschede. Wir wünschen gute Fahrt!


30. August 2008

Happy birthday liebe Ami

Gestern Abend in Hamburg: mehr als 300 Gäste hatten sich bei der Körber Stiftung versammelt, um die Gründerin der Hamburger Tafel zu feiern. Vorstände, Politiker und Menschen wie Du und ich haben gerne auf 80 vergangene Jahre zurückgeblickt und auf die Zukunft angestoßen. Vieleviele lobende Worte und ein kleines Glücksgefühl für alle, die dabei sein durften.


26. August 2008

Gestern Abend im Kino

Der Titel war viel versprechend, der Film ein bisschen schräg 39,90 Euro, die der Welt der Werbung. Mit dem Abspann kam dann die Ernüchterung: weltweit werden jährlich 500 Milliarden für Werbung ausgegeben. Laut einer Berechnung der UNO würden 10 % davon ausreichen, um den Hunger auf der Welt zu halbieren.....


15. August 2008

Mitnehmen kann keiner was

Heute ist Maria Himmelfahrt, ein kirchlicher Feiertag. Der Unternehmer Claus Hipp glaubt an Gott, an die Gerechtigkeit im Himmel und daran, das mit dem Tod nicht alles vorbei ist - und wir alle mal Rechenschaft ablegen müssen. Das gilt auch für den Umgang mit Geld. Selbst ein ungläubiger Mensch wird vermutlich ein Gefühl dafür haben, dass er ein Mitglied der Gemeinschaft ist. Claus Hipp ist seit vielen Jahren Schirmherr der Münchner Tafel.


14. August 2008

Armut auch im reichen Bayern

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute, dass sich die Situation bedürftiger Menschen auch in Bayern verschlechtert hat. Alte Menschen mit  kleiner Rente, Alleinerziehende und Geringverdiener haben mit den steigenden Preisen zu kämpfen. Diese Nachricht passt zu der Zahl, die wir aktuell von der Münchner Tafel bekommen haben: an 21 Ausgabestellen im Stadtgebiet bekommen jetzt mehr als 10.000 Menschen regelmäßige Lebensmittelhilfen. Im kommenden Monat gibt es ein neues Kühlfahrzeug für die Tafelhelfer. Wir werden einen finanziellen Beitrag dazu leisten.


5. August 2008

Ein großes Dankeschön



Wir gehören zu den über 130 Tafeln, die von dem großartigen Sponsoring von Mercedes, der Stiftunglife und den Lions profitieren  - wir erhielten einen Mercedes Vito mit Kühlung. Wir konnten es kaum fassen, wir, eine so junge Tafel, bekommen ein nagelneues Kühlfahrzeug und müssen nichts dafür bezahlen!   Und ehrlich gesagt, wir konnten es damals gar nicht so richtig glauben, bis zum Schluss haben wir drauf gewartet, dass doch noch irgendetwas nicht klappt. Aber es klappte alles und heute würden wir es ohne das zweite Fahrzeug gar nicht schaffen, alle Märkte anzufahren und die Waren abzuholen. Ein Kühlfahrzeug ist hilfreich, besonders jetzt im Sommer. Noch etwas kam hinzu: Das Sponsoring von Mercedes und seinen Partnern hat das Selbstbewusstsein unseres jungen Vereines sehr gestärkt: wir, die kaum jemand kannte, es gab die Tafel ja noch nicht einmal zwei Jahre, waren eingebunden in ein solch großes und bundesweites Programm. Es war ein Achtungszeichen und hat den Bekanntheitsgrad der Tafel und der Tafelidee enorm gesteigert. Ein großes Dankeschön an alle, die uns geholfen haben, damit wir helfen können!
Mit freundlichen Grüßen
Silvia Rost, Vorsitzende Salzunger Tafel e.V.


25. Juli 2008

Jetzt ist die Zeit Brücken zu bauen

"Keine Nation kann die Herausforderungen von Terrorismus, Armut und Klimawandel allein bestehen. Partnerschaft ist die einzige Möglichkeit die Menschlichkeit voranzubringen. Jetzt ist die Zeit, neue Brücken zu bauen." Barak Obama begeisterte gestern Abend die Berliner. Das Schöne an dieser Botschaft: jeder von uns kann ein Stück  an diesen Brücken mitbauen.


24. Juli 2008

Gesund ist zu teuer

Eigentlich sollte jede Mutter die Möglichkeit haben, ihre Kinder gesund zu ernähren - auch wenn sie auf staatliche Unterstützung angewiesen ist. Aber dafür reicht Hartz IV nicht: 2,70 Euro sind im Regelsatz für die Kinderernährung vorgesehen. Wenn es die Tafeln nicht gäbe, würde manches Kind Abends hungrig ins Bett gehen....in Deutschland. Deshalb unterstützen wir die Tafelhelfer: in Kürze wird das 122. Kühlfahrzeug ausgeliefert, das wir gemeinsam mit den Lions auf den Weg gebracht haben.


5. Juli 2008

Danke für die Mittagspause

Eine wunderbare Seite der Stiftungsarbeit sind die Menschen: das Interesse für andere Welten öffnet den Geist und die Seele. Auf meinem Weg nach Celle habe ich eine kleine Mittagspause in H eingelegt – ich wollte Frau B. kennen lernen, die unsere Arbeit mit viel Geld und Interesse unterstützt. Mit neuen Gedanken, bunten Bildern und einem guten Salat bin ich weiter gefahren. Am Dienstag werde ich in der Grundschule Garßen wieder Interesse erleben: Engagement ist keine Frage des Alters, es ist die positiv gelebte Einstellung zum Leben.


1. Juli 2008

Bauern werfen Gurken weg

"Durch das heiße Wetter der letzten Tage sind sie zu schnell zu groß geworden - außerdem haben wir zu wenig Erntehelfer" die berühmten Spreewaldgurken passen nicht mehr in die vorgesehenen Gläser. Also werden sie weggeworfen. Augenzeugen berichten von abgekippten Gurkenbergen. Mit etwas gutem Willen und den Tafeln in Brandenburg könnte man viele Menschen mit diesen Gurken glücklich machen. Menschen, die sich nicht daran stören, wenn die Gurken ein paar Zentimeter zu groß geworden sind.....


29. Juni 2008

...und streue Gutes aus.

"Nichts ist getan, alles ist zu beginnen. Der Mensch strebe nach eignem Maße und streue Gutes aus." Faust, II.Teil. Gestern wurden bei strahlendem Sonnenschein die Opern-Festspiele in München mit Busonis Faust eröffnet. Eine gelungene Erstaufführung. Wir unterstützen die Münchner Oper besonders in der Orchesterakademie, in der junge Künstler aus aller Welt gefördert werden....


27. Juni 2008

Kanzlerin bricht ihr Wort

Zur Erhöhung der Entwicklungshilfe auf 0,51% des BIP hatte sich Deutschland schon lange verpflichtet. Vor einem Jahr in Heiligendamm bestätigte die Kanzlerin dieses Ziel Hand in Hand mit Bono und Bob Geldorf. Von der Presseshow ist nicht viel übrig geblieben: die Süddeutsche Zeitung berichtet heute, dass die Quote wohl bei 0,37% verharren wird - in Geld ausgedrückt sind das drei Milliarden weniger für die armen Länder. J.G


26. Juni 2008

der Kalender heute sagt:

Die Liebe allein versteht das Geheimnis andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.


17. Juni 2008

Chemnitz, Erding und Kitzingen

Drei Kühltransporter werden in dieser Woche an die Tafeln übergeben. Drei von 129 Fahrzeugen, zu deren Finanzierung wir wesentlich beigetragen haben -  gemeinsam mit Mercedes und vielen Lions Clubs in Deutschland.


6. Juni 2008

Tafelfreuden

Wer mehr als fünf Millionen hat, gilt in Deutschland als reich. Auf dem Konto der Tafelfahrzeuge stehen bei uns heute genau 5.053.924 Euro. Diese Summe ist in den letzten dreieinhalb Jahren zusammen gekommen um 125 (Kühl)transporter für die Tafeln zu finanzieren. Mercedes und viele Lionsfreunde in Deutschland tragen dieses größte deutsche soziale Sponsoring im Wesentlichen. Besonderen Dank an Thomas Urbach in Berlin und seine Mercedes Mitarbeiter und Roland Schütz vom Lions Club München-Solln - sie haben das Menschsein reich gemacht.


3. Juni 2008

Taschengeld für Rockefeller

"Als ich jung war, bekam ich von meinen Eltern ein monatliches Taschengeld. Zehn Prozent davon musste ich für einen wohltätigen Zweck spenden, zehn Prozent anlegen. Darüber wurde Buch geführt. Unser Vater kontrollierte es wöchentlich. Das war eine gute Schule, um zu begreifen, was Wohltätigkeit bedeutet. Freies Unternehmertum und Verantwortungsbewusstsein sollten immer Hand in Hand gehen." David Rockefeller


1. Juni 2008

Erste Schritte zurück ins Leben

In Myanmar bekommen mehr und mehr Menschen Hilfe. Viele lokale Hilfsangebote kommen direkt zu den Menschen, und auch die großen Organisationen haben ihre Schleichwege gefunden. Gestern auf meinem Rückflug von Yangon nach Bangkok saß ich in einer Gruppe von fünfzig thailändischen Ärzten und Krankenschwestern. Nach zwei Wochen Einsatz im Delta waren sie wieder auf dem Weg nach Hause. Viele schlimme Dinge haben sie gesehen, aber auch vielfältige Hilfe. Jetzt wird die Zahl der Menschen immer mehr, die notversorgt unter Zeltplanen sitzen und sich fragen "was nun?" Im Juni müssen die Felder bestellt werden. Aber ohne Saatgut, ohne Ochsen und ohne Pflug können die Bauern nichts tun. In Twantay, in Bogole und in Laputa haben wir in der letzten Woche hundert Familien erstes Geld gegeben, damit sie ihre Häuser reparieren können. In der nächsten Woche kaufen wir zusammen mit ihnen Ochsen, Pflug und Saatgut. Mitte Juni sind sie dann so weit, dass sie wieder arbeiten können. Ein erster Schritt, das Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Tausend Euro kostet dieses Hilfsprojekt pro Familie. Die Hälfte davon geben wir als Starthilfe, die andere Hälfte als zinsloses Darlehen. Rund 500 Menschen haben jetzt wieder eine gute Aussicht auf ein neues Leben.


2. Mai 2008

Gute Fahrt

In Schrobenhausen (Bayern) wurde heute ein neuer Kühltransporter an die Tafelhelfer übergeben: das 107. Fahrzeug aus einem gemeinsamen Hilfsprogramm von Mercedes-Benz, den Lions und der Stiftunglife. Die Schrobenhausener Tafel arbeitet seit fünf Jahren. Mehr als 250 Menschen erhalten regelmäßige Hilfe durch die Tafelhelfer - alle arbeiten ehrenamtlich für dieses Projekt. Herzlichen Glückwunsch!


24. April 2008

Geld macht doch glücklich

Woody Allen hat doch recht "Geld ist besser als Armut, wenn auch nur aus finanziellen Gründen". Eine heiß diskutierte Studie belegt nun: je höher das Einkommen eines Menschen, desto besser fühlt er sich.


5. April 200

Armes Europa

Viele große Worte gab es im vergangenen Jahr und wenig Geld. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben Ihre Ausgaben für Entwicklungshilfe um 1.600.000.000 Euro gekürzt. Mit dem Geld hätte man 4500 Schulen in Afrika bauen können...


14. März 2008

Ansturm der Armen

In seiner aktuellen Ausgabe berichtet DER SPIEGEL über die Arbeit der Tafeln in Deutschland. Wer sich die Zeit nimmt, Seite 70/71 in Ruhe zu lesen, erfährt manches über die Veränderung unserer Gesellschaft.


12. März 2008

4.000.000 Euro für die Tafeln

Übergabe des 100. Fahrzeugs für die Tafeln: mit einer kleinen Feierstunde wurde gestern in Stuttgart der Kühltransporter an die Lehrter Tafel übergeben. Rechnet man den Wert der Fahrzeuge zusammen, die in den letzten drei Jahren gefördert wurden, kommen vier Millionen Euro zusammen. Die gute Zusammenarbeit mit DAIMLER und den Lions hilft den Tafelhelfern - hilft den Menschen, die sich in ihrer Stadt um Bedürftige kümmern. Auch in Zukunft werden wir diese großartigen Initiativen lokal  unterstützen. 


16. Januar 2008

Der Wald ist voller Bäume

Im vergangenen Jahr ist der Baumbestand in Deutschland gewachsen – wie in den Jahren zuvor. Diese gute Nachricht nehmen wir zum Anlass, auf die Finanzierung weiterer Baumpflanzaktionen zu verzichten.


7. Januar 2008

Kinder sind die Leidtragenden der wachsenden Armut

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass immer mehr Familien in Deutschland mit weniger Geld auskommen müssen. Das hat besonders für den Nachwuchs Nachteile.


14. November 2007

100 Transporter für die Tafeln

Heute wird die Lehrter Tafel ein Kühlfahrzeug bei Daimler bestellen. Der Lions Club Lehrte und die Stiftunglife finanzieren einen wesentlichen Teil des Kaufpreises. Durch die gute Zusammenarbeit von Daimler, Lions und der Stiftung ist in den letzten drei Jahren das größte Social Sponsoring Projekt in Deutschland entstanden. <


7. November 2007

Vitaminreiche Millionenspende

Eine Million Äpfel wird es geben in Celle. Eine Million mehr, als bisher. Das wurde möglich durch 2000 Obstbäume, die wir an Celler Haus- und Gartenbesitzer gespendet haben. In Zusammenarbeit mit dem Stadtgartenamt wurden schon die ersten 1000 Bäume ausgegeben – die nächsten 1000 können am kommenden Samstag in der Lüneburger Strasse abgeholt werden….und Birnen gibt es auch!


26. September 2007

Keine neue Behörde

Für die Prüfung von Pflegeheimen soll es keine neue Behörde geben, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Casper-Merk. Es soll mehr Stichproben geben. Die Ergebnisse sollen veröffentlicht werden: "die Menschen müssen mehr erfahren als die Zahl der Betten und den Preis." Wann das geschieht, sagte Frau Casper-Merk nicht.
Anmerkung: Der Medizinische Dienst der Krankenkassen MDS prüft derzeit 20% aller Einrichtungen - die Hälfte der Prüfungen erfolgt mit Voranmeldung.


20. September 2007

Heute ist Weltkindertag

Heute ist Weltkindertag. Jedes sechste Kind in Deutschland droht zum Leistungsempfänger zu werden, weil Armut erblich ist, sagt der Präsident des Kinderschutzbundes Heinz Hilger.


15. August 2007

Zwei Millionen Kinder sind arm dran

In Deutschland leben knapp zwei Millionen Kinder in Hartz-IV-Haushalten. Das sind gut 10 Prozent mehr als uns einem Jahr. Die Eltern bekommen für ihre Kinder 208 Euro Sozialgeld im Monat - und kein Kindergeld. Da bleiben rein rechnerisch 2,60 Euro pro Tag und Kind für Essen und trinken! Weil das nicht reicht für eine gesunde Ernährung, unterstützen wir die Idee der Tafeln in Deutschland.


28. Juli 2007

Der Dalai Lama wirbt für Mitgefühl

Der Dalai Lama beendet heute seinen Hamburg-Besuch mit einem Aufruf zu mehr Mitgefühl: Je mehr wir uns um das Glück der anderen bemühen, desto glücklicher werden wir selber sagte das Oberhaupt der Tibeter zum Abschluß seiner Reise.


19. Juli 2007

Wie hoch dürfen die Verwaltungskosten sein?

Diese Frage stellt sich jedes Unternehmen, manchmal vielleicht sogar die öffentliche Hand. Wir haben diese Frage auch gestellt, direkt beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (das ist so eine Art Spenden TÜV). Die fachkundige Antwort lautet: vertretbar bis zu 35%" Dieser Meinung wollen wir uns nicht anschließen. Unsere Verwaltungskosten liegen aktuell bei 4% Diese vier Prozent zahle ich aus meiner privaten Tasche, damit gewährleistet ist, dass jeder Spendeneuro zu 100% bei den Bedürftigen ankommt. Die vollständige Antwort des DZI veröffentlichen wir auf unserer Spendenseite.


18. Juli 2007

Die Stiftungsaufsicht ist zufrieden

Gerade bekommen wir die Nachricht von der Regierungsvertretung Lüneburg, dass bei der Prüfung der Stiftungsunterlagen alles in Ordnung gewesen ist. (so wie in den vergangenen 17 Jahren) Die Prüfung bezieht sich auf das Jahr 2006. Den ganzen Prüfungsbericht zeigen wir auf unserer Stiftungsseite.


16. Juli 2007

Erding, Hannover und Kitzingen

Gerade bekommen wir die Zustimmung von den Lions Clubs für weitere drei gemeinsame Projekte: noch in diesem Jahr wird es neue Kühltransporter für diese Tafeln geben. Das Thermometer hat uns in den letzten Tagen immer wieder daran erinnert, dass der professionelle Transport von Milchprodukten, Obst und Gemüse nur mit gekühlten Fahrzeugen möglich ist.


5. Juli 2007

Projekt Tafel:

Neues Kühlfahrzeug für die Augsburger Tafel:An einem sonnigen Tag freuten sich die Mitarbeiter der Augsburger Tafel über Ihr neues Kühlfahrzeug. Mit Spenden des Lions Clubs, der Stiftunglife und DaimlerChrysler...


4. Juli 2007

Projekt Umwelt:

Über 2000 Obstbäume werden von der Stadt Celle zur Abholung bereitgehalten. Die Stiftunglife spendet "gesunde Bäume" an die Celler Bürger. Am 16. August hat der Gartenbauschlumpf mit der Ausgabe der Bäume begonnen. Als erster "Baumbesetzer" dankte der 80 jährige Floraschlumpf den edlen Spendern...

  Info für die Tafeln
  und Förderantrag
Info für die Lions

In 1330 deutschen Städten gibt es Lions Clubs. Zu jedem Club gehören 30 oder 40 Mitglieder – Menschen, die sich interessieren und engagieren. Sie helfen in Afrika und vor der eigenen Tür. Die Lions geben Geld, guten Rat und oft auch eine helfende Hand. Viele Lions Clubs ...mehr