Aktuelles aus Schulen und Bildung
Mittwoch, 11. August 2010

jugendliche Neugier

Viele Jugendliche träumen davon, nach der Schule als eine Art Entwicklungshelfer ins Ausland zu gehen. Allein 10.000 Freiwillige haben sich in diesem Jahr bei „Weltwärts“ beworben, einem Programm, das vor zwei Jahren vom BMZ ins Leben gerufen worden ist. Diese Zahlen decken sich auch mit unserer Erfahrung: jedes Jahr nutzen die fast erwachsenen Kinder von Freunden die Möglichkeit, für ein paar Wochen nach Bagan zu reisen um dort an der Schule Englischunterricht zu geben. Eine wunderbare Erfahrung für beide Seiten. Warum lässt eigentlich diese Neugier mit den Jahren nach? Warum begnügen sich so viele Erwachsene mit Urlaubserlebnissen all inclusive im Liegestuhl? s

Sonntag, 8. August 2010

Mingelabar from Mandalay

Hello Jurgen, just say Hello. I was busy with my school during weekdays. I am looking forward to seeing you in Oct but I think I will be busy with my final exam. I have received the money from Min Min. I am very grateful to you. This is all for now, I wish you all best. With best regards, Kay Thwe

Freitag, 30. Juli 2010

Irren ist menschlich

Die Prüfer des Reichspatentamtes, die Mitte der 30er Jahre die Erfindung eines jungen Bauingenieurs beurteilten, haben wenig Weitsicht bewiesen. Der junge Mann hieß Konrad Zuse und die Erfindung, die als "nicht patentwürdig" abgelehnt wurde, hieß Z 1. Es war die erste programmgesteuerte Rechenmaschine der Welt, es war der erste Computer/s

Montag, 26. Juli 201

Computer training in School Holidays



Für uns ist der Umgang mit dem Internet selbstverständlich geworden, in Bagan freut man sich, wenn es mal funktioniert. Fährt man dann eine Stunde raus aufs Land, dann ist es vorbei mit dem Internet. Kein Strom, kein Netz und kein Wissen um diese Dinge. Deshalb ist es gut, das Min Min angefangen hat, unsere Studenten mit der Nutzung der neuen Medien vertraut zu machen. Dieses Bild und sein Bericht sind vom Mai 2010: Today my 13 Students had finished their 20 hours computer training. And very luckily we have today very good Internet. So most of them have already sent their student reports by using their own hands:-). So I hope we all will be in touch by internet. And I hope you all will be happy with this. With best regards, Min Min from Bagan/s

Donnerstag, 8. Juli 2010

Alles aus einer Hand

Man hält es in dieser Regierung kaum noch für möglich, aber manchmal produziert sie Gutes. Und das geschieht ausgerechnet durch einen, der sich bei Beginn ganz und gar nicht mit seinem Resort identifizieren konnte. Entwicklungsminister Dirk Nebel hat in kurzer Zeit eine Reform durchgesetzt, die richtig ist: GTZ, DED und Inwent werden zu einer Organisation verschmolzen. Die Zusammenarbeit wird das fördern, dort, in den fernen Ländern, in denen diese Organisationen tätig sind. Bleibt zu hoffen, dass die Verschmelzung auch die Verwaltungskosten senkt. Im Augenblick braucht der ganze Apparat mehr als ein Drittel der Gelder, die zur Entwicklungshilfe gedacht sind, für sich selbst. Der erste Satz dieses Eintrags ist nicht von mir, sondern stand gestern im Kommentar der Süddeutschen Zeitung/ms




Personalchefs kennen das Phänomen: in Gehaltsverhandlungen treten Frauen bei gleicher Kompetenz vorsichtiger und zurückhaltender auf als Männer. Eine gerade veröffentlichte Studie der Uni Bielefeld liefert nun den empirischen Beweis dafür, dass dieser Eindruck korrekt ist. Der Eindruck, dass die Arbeit von Frauen weniger wert ist als die von Männern, ist offenbar in der gesamten deutschen Gesellschaft, bei Männern und Frauen, bei Angestellten und Chefs, verbreitet. Auch in Myanmar ist die Gesellschaft so geordnet, allerdings deutlich sichtbarer: dort hängt der Longi vom Mann auf der Wäscheleine immer ein Stück höher, als der Longi der Frau. Der Longi ist das traditionelle Gewand der Menschen in Myanmar. Ein Wickelrock, den Mann und Frau nutzen - den gelegentlich auch ich nutze, denn an wirklich heißen Tagen ist das ein ausgesprochen angenehmes Kleidungsstück. Da das Trocknen der Wäsche bei uns Zuhause vom Automaten übernommen wird, bleibt zur Zeit die Frage, wie hoch meine Frau ihn auf die Leine hängen würde, hier zur Zeit ungeklärt/ms

Mittwoch, 7. Juli 2010

Frauen in der Chefetage



Im Handelsblatt wurden vor ein paar Tagen die 100 einflussreichsten Frauen der deutschen Wirtschaft vorgestellt. Eine von Ihnen, Martina Rissmann, unterstützt die Arbeit unserer Stiftung mit Rat und Tat. Im vergangenen Herbst waren wir zusammen in Myanmar unterwegs: erst haben wir eine Schule eingeweiht – dann haben wir uns mit jungen Studenten unterhalten: dreißig 17 und 18jährige, die von uns gefördert werden. In den Auswahlverfahren haben sich mehr junge Frauen qualifiziert, als Männer. Sie alle träumen auch von Erfolg und Anerkennung. Ob wir eine von Ihnen in zwanzig Jahren wiedersehen bei der Wahl der Top 100 Frauen von Myanmar? Im Oktober werden wir wieder vierzig 1er Abiturienten zum Test einladen. Vier Wochen später werden 20 junge Menschen den Schlüssel für Ihre Karriere in der Hand halten/ms

Montag, 5. Juli 2010

Students 2010



Hallo Jurgen, wir haben in Bagan in diesem Jahr 1032 Studenten, die bestanden haben. Wenn wir 20 einladen, dann bleiben davon 10 uebrig, also die besten 1% Wenn mehr beste Studenten haben moechtest fuer eine zweite Gruppe, dann sehe ich mal nach in Chauk. Chauk ist ungefahr 50km sudwestlich von Bagan. Der Bus kostet 1000 Ks fuer eine Fahrt. Das ist direkt von Chauk bis Nyaung U. Einige Studenten wohnen auf dem Land. Das ist fuer sie keine einfache Sache, taeglich zu fahren. Wir sollen nachdenken wo sie essen konnen und wo sie ubernachten koennen. Und wenn sie nicht selber bezahlen koennen, was dann? Im letzten Jahr hatte ich einige Studenten, die nicht kommen konnten zu unserem Unterricht weil sie wirklich kein Geld hatten, diese Chance zu besuchen. So sagt mal was koennen wir fuer die solche Studenten tun. Viele herzliche Grusse. Min Min aus Bagan Hallo Min Min, wie waere es, wenn wir uns in Chauk zwei Lehrer und einen Platz suchen, wo wir unterrichten können – vielleicht geht das in einer Schule Nachmittags, wenn es da keinen Unterricht gibt? Dann müssen nicht zwanzig Schueler fahren, sondern nur Du und ich! Herzliche Gruesse, Jurgen/ms

Samstag, 3. Juli 2010

Htoo from Bagan

Hello , i am Htoo Myat Khin, one of your students. I study Agriculture at the University in Ye Zin. My second term started 15 th May. I am happy to learn for our subject. Now i am preparing for the monthly exam. After the second term we have to do practical, that means, we have to plant and to grow Paddy. I am looking forward to hear from you and i wish all the best. By the way Do you interest for world cup football. I wish for German football team to get the first prize. Regards, Htoo Myat khin/ms

Dienstag, 29. Juni 2010

Mingalarbar

Dear Sir, firstly a warm welcome. My name is Tin Naing Win, I am one of your students. I am studying the engineering subjects in Government Technological College in Myingyan. Now we have pre test, so we are hard worked. In this afternoon, we have pre exam of drawing. Please let me stop my letter. May all beings be well and happy. Your Tin Naing Win. Dieser kleine Gruß war heute Morgen bei mir im Posteingang. Tin Naing Win ist eine von 30 Studenten, die derzeit von uns in Myanmar gefördert werden. Für diese Förderung suchen wir einmal im Jahr die Besten aus: Abiturienten, die ohne unsere Hilfe nicht studieren könnten, weil die Eltern kein Geld haben. Schüler, die die besten Zeugnisse haben, aber leider kein Geld. Wir geben ihnen eine Chance - unser kleiner Beitrag zur Chancengerechtigkeit/ms

Mittwoch, 28. April 2010

Besucht bei den Studenten zu Hause





Hello Jurgen, this morning together with my father, i have been to GantGa village. It situate on the way from new Bagan to Chauk. There live over 1500 people. They have one middle School. Last year 5 students from this village passed the matrix exam. Among them 2 Students was invited and both of them were selected for our Students programm. Now both of them studying civil engineering well and happy. They have to study for the 1st step two years and then two more year and the the last one year. They can only study more steps if they qualified passed in their exams. Only one thing what I found this morning is: I met one of my student with her mother in Nyaung U market and I ask "where to?" her mother said that they come for candle light because in their hostel has no electricity. So they need candle light to study. I feel very sorry for them and I wish I could bring our Solar Lamps very soon to my students and the people in center Myanmar. Min Min from Bagan/s

Buddhas Tag



Lieber Jurgen, gestern war hier bei uns in Bagan der Vollmundtag Kason. Dieser Tag ist ein sehr heiliger Tag fuer die Buddhisten. Man kann diesen Tag sehen als den Geburtstag von Buddha – als den Tag seiner Begegnung mit den vier Omen: the oldness, the illness, the death & a monk – als den Tag seiner Erleuchtung – und als den Tag fuer seinen Weg zum Nirvana. Gestern habe ich meinen jungen Leuten hier alles ueber Buddha erklaert und Euch gebe ich hiermit ein bisschen von dieser Erklaerung ab. Ich wuensche Euch alles Gute! Min Min aus Bagan/m


Dienstag, 27. April 2010

Students meeting



All 30 Timm Students meet together on 10th ,11th and 12th of April. On the 10th I met together with 10 Ingeborg Students. On the 11th I met together with 10 Bouke Students. And on 12th I met together with 10 Daniela Students. We talked about their study and then we go to the teashop together. I invitet them for a cold drink. Because here we have over 41C in the day time. After this meeting I found out that 13 from 30 Students can not use the computer. So I plan ten days computer training for them. I am teaching them, they have to pay only for the computer fee. After that I let them use the internet. Otherwise it is not easy for all to keep in touch. Now, all the students have to send email once a month. And write a report every end of their semester( 4 months ). Now some students had already send you reports, some not. But all the students will send us their report in April. Some are studying computer hard and the most problem is the Internet Connection. It was really unreliable. I'm so sorry for that. Because I can not do nothing. I hope you already got some letter and report from the some students. I hope in this way we can always keep in touch well. Today is Myanmar New Year Day and also a special day for the Myanmar people. This evening in every pagoda will be full of people. And I wish you all and your family to be healthy and wealthy! With best regards Min Min Tun from Bagan/b

Samstag, 24. April 2010

Holiday Computer training for Timm Students



Today my 13 Students out of the year 2009 had finished their 20 hours computer training. And very luckily we have today very good Internet. So most of them have already sent you their reports by using their own hands :-) I hope we all will be in touch by internet. And I hope you all will be happy with this. With best regards, Min Min from Bagan/b


Sonntag, 14. März 2010



Mach Dir keine Sorgen wegen Deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann Dir versichern, dass meine noch größer sind. Dieses Zitat von Albert Einstein und das nachfolgende, beide stehen am Anfang einer Themenwoche. In den nächsten sieben Tagen werden wir uns auf dieser Seite mit unserem Verhältnis zu Kindern beschäftigen. Was wir als Stiftung für Kinder tun, was wir noch gerne tun würden und warum wir uns für Kinder engagieren. Ein Thema, von dem ich etwas verstehe, als Vater von zweieinhalb Kindern - und mit großer Liebe zu den Kindern auf dieser Welt, die keine Chance bekommen. Jürgen Gessner/b

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf dieser Welt gibt. Albert Einstein/b


Mittwoch, 10. März 2010

my sister



Lieber Jurgen, in diesem Jahr wird meine junge Schwester auch eine Abituriantin. Im Moment sie ist sehr fleissig um, die Chance zu haben fur ein Studiumfoerderung von uns. Ich helfe ihr und besorge einige gut Buecher fur sie in Yangon. Sie nimmt auch noch Nachhilfe Unterricht in Nyaung U, aber das ist hier normal so. Ich freue mich, dass sie so fleissig ist. Viele herzliche Grussen von mir aus Yangon, Min Min/b


Montag, 1. März 2010

Guter Start auch in Tan Pauk Daw



In Myanmar hat die Woche fünfeinhalb Stunden früher angefangen. Auch dort wird an unseren Projekten gearbeitet, berichtet mir gerade Min Min: Hallo lieber Jurgen, heute Morgen fahren wir zusammen mit Jurgen und Moses nach Tat Ma und Tan Pauk Daw. Hier auf dem Foto kannst Du sehen die Vorbereitung fur die neue Schule, wir messen den Bauplatz.. Die Leute hier freuen sich sehr und helfen gerne. Ich wunsche dir eine schone Woche. Min Min aus Bagan/b


Donnerstag, 25. Februar 2010

Susanne Schule ( Mie Laung Phya )





Hallo lieber Jurgen, heute sind wir wieder bei der Susanne Schule gewesen. Die Bauarbeiten gehen gut weiter. Jetzt kann man sehen, wie der fertige Schulbau mal aussehen wird. Alle Schuler bei uns in Myanmar machen jetzt bald ihre Abitur Prufungen. Heute bekomme ich eine Schuler Liste von dem ganzen Nyaung U Distrikt. Ich werde unser Programm „Bafog fur die Besten“ auf Englisch ubersetzen und ihnen geben. Damit sie auch genau wissen, was sie von uns bekommen konnen, wenn sie sehr gut sind. Viele herzliche Grusse aus Bagan, Min Min/b


Dienstag, 23. Februar 2010

Vertrauen ist gut...



Von den anstehenden Kontrollen für unsere Schulbauten hatte ich schon berichtet. Zusammen mit Min Min habe ich vor Kurzem einen Plan dafür entwickelt. Heute kommt der erste Prüfbericht für die Ingeborg highschool. Wir werden alle 12 Schulberichte sammeln und dann festlegen, wo und was in den einzelnen Projekten zu tun ist. Damit wir auch noch in ein paar Jahren an unserer Investition Freude haben/b


Montag, 22. Februar 2010

Greeting from Teachers of Ingeborg School





Hello dear Mr. Gessner, Mr. Moses, Mr. Jordan, & Mrs. Ingegorg! How are you? We hope that you all are fine and well. On the 19th. Feb. 2010 is the exactly annual day of the Ingeborg School. And we want to say " Thank you so much! "again. Luckily Min Min and Myo Myo came to our school and stay one night here. So we ask Min Min to send an Mail to you all. After this week the summer holiday will come. All the students were taking their exam. We promise that we will taking care of them well. And we hope to see you all again and saying " Thank you! ". We wish all your family to healthy and wealthy! With best regards, Daw Hnin Hnin Yu and the teachers from Myauk Kon. Wir freuen uns mit den Lehrern. Es bleibt noch anzumerken, dass dieser Besuch von Min Min nicht zufällig war. Min Min macht in diesen Tagen eine Besuchsreise zu allen Schulen, die von uns gebaut wurden. Im Gepäck hat er eine Checkliste, mit der jede Schule auf Unterricht, Bauerhalt und Sauberkeit geprüft wird./b


Susanne Schule





Seit letzter Woche arbeiten wir wieder an der Susanne Schule. Die Dorfbewohner freuen sich sehr und helfen dabei. Die Schuler werden im Sommer in einem guten Gebaude studieren. Sie haben hier drei Gebaude mit 437 Schuler und 9 Lehrern. Der Ort heisst Mie Laung Phya. " Herzlichen Dank” von dem Head of the village und dem Head of the school, und von mir, Min Min aus Bagan /b


Montag, 1. Februar 2010

Reisebericht aus Asien/1



Der Jubilar ist gesund und glücklich. Der Überbringer der Glückwünsche auch, und so können wir all denen zuwinken, die heute nicht dabei sein können, bei der großen Party in Luang Prabang. Jürgen von Jordan hat sich über die vielen gute Wünsche gefreut, die ich im Reisegepäck hatte. Mit hundert Gästen wird heute sein 70. Geburtstag gefeiert. In Luang Prabang, weil hier der Sohn von Jürgen hier ein kleines Hotel betreibt. Das Hotel ist ein Reisetipp, Luang Prabang auch und Laos insbesondere. Morgen mache ich mich dann auf den Weg nach Myanmar. Manche Gäste der Geburtstagsrunde werden dabei sein, wenn wir in ein paar Tagen die Heidi Schule in der Nähe von Bagan einweihen. Die Zeit zwischen diesen zwei schönen Feiern werde ich nutzen, um neue Schulprojekte auszusuchen, die Verteilung der Solarlampen zu organisieren und die swimming doctors voran zu bringen. JG


Dienstag, 26. Januar 2010

Mingalarbar aus Myanmar



Guten Morgen lieber Jurgen, am 16. Januar hatten wir die erste annual party für die Ingeborg highschool. Ich bin dabei gewesen und sende ein Photo von der Feier. Danach habe ich Moses vier Tage ins Delta begleitet. Die Leute dort haben Probleme im Geschaft. Moment sie fangen sehr wenig Fisch. Aber einige Leute können auch viel zuruckzahlen. Ich werde am Montag noch mal ins Delta fahren zu meinen Projekten fahren. Viele herzliche Grussen von Min Min aus Yangon/b


Donnerstag, 21. Januar 2010

back from the delta

Dear Juergen, I hope you are well and happy with your family. I was in Set Seik with Min Min, we have had a great time. The people tried to give back money, so I collected about 5.000.; dollars. The rest they will give end of feb 2010. We have a plan to start the new building for the monastry in March 2010. I hope this is Ok for you, and we will start with foundation. I met with the people from Nga Pauk and this time I have no time to go there. Next time I will go there and organise for the collecting money and building the school. Best regards, Moses Yangon


Mittwoch, 20. Januar 2010

Felix middle school opening ceremony



Dear Juergen, Mingalarbar! Greeting from Myanmar.We are busy right now with the Felix school opening ceremony in Al Kel Chaung Wa village by the end of January. About the Swimming Doctor Project, I have not received any confirmation from the Ministry of Health yet.I am still waiting for our chance to get right channel about it.I will let you know as soon as I have received any further information about it.I am happy to see you when you are coming in February. Best regards, Kalayar. Die Felix Middle School im Delta ist die 13. Schule, die wir finanziert haben. In diesem Fall waren nur noch ein paar tausend Dollar zur Fertigstellung eines angefangenen Gebäudes notwendig. Das Geld für dieses Projekt kam aus den zurückgezahlten Mikrokrediten das Dorfes. Kalayar hat mit Ihren burmesischen Mitarbeitern diesen Schulbau für uns realisiert/b


Mittwoch, 30. Dezember 2009

sportlicher Rückblick



Die alte Schule platzte schon aus allen Nähten. Mehr als 60 Kinder drängelten sich in den Klassenräumen. Im November 2009 haben wir zwei neue Schulgebäude für die Bagan high school fertig gestellt. 40.000 Euro Gesamtinvestition einschließlich Sportplatz und der neuen Toilettenanlage. Moses war ein bisschen aufgeregt bei der Einweihung „seiner“ Schule. Der deutsche Botschafter kam extra aus Yangon, die Vertreter der Regierung und der Schulbehörde kamen aus der Region. Wir haben alle freundlich begrüßt - und als die Jugendlichen dann den neuen Basketballplatz ausprobiert haben, wurden die Atmosphäre auch wieder ein bisschen lockerer/b


Samstag, 26. Dezember 2009



Hallo lieber Gessner, Danke Dir dass du froh und glucklich mit uns here in Myanmar vielen Project gemacht hast. Dein Gefühl sehe ich immer beim deiner Rede und was du denkst. Deine Wünsche und die Arbeit Deine Stiftung sind so gut für uns. Ich möchte noch weiter alles für deine Projecte tun. Ich gebe Dir noch einen Bericht von unser zwei neue Projecte wenn wir uns im Februar zu sehen. Ich werde jetzt mit Moses nach Set Seik und Nget Pauk gehen und um die Rückzahlung kümmern. Ich habe schon Uttama Siri informiert wie wir die Rückzahlung in den Dörfern haben wollen. Sag bitte deine Flug Nummer und die Zeit dich abzuholen. Herzlichst liebe Grüsse an Deine Frau und Kind. May God bless you all, Saw Saw. Saw Saw ist verantwortlich für zwei Dörfer im Delta. In diesen Dörfern haben wir direkt nach Nargis 100.000 Dollar verteilt, die zur einen Hälfte als Hilfe – zur anderen Hälfte als Darlehen ausgegeben wurden. Saw Saw kümmert sich um die Rückzahlung der Gelder. Mit den Rückzahlungen wird in Set Seik das Kloster wieder aufgebaut. Das Bild zeigt eine Frau bei der Rückzahlung. Alle Zahlungen werden in unserem großen Buch quittiert, manchmal auch mit dem Daumen. 


Freitag, 25. Dezember 2009

Geschenke/2



Oksana unterteilt Geschenke in zwei Gruppen: die praktischen Geschenke und die Geschenke für die Seele. Das Buch über Schulkinder der Welt gehört in die zweite Gruppe. Noch in der Nacht habe ich angefangen zu blättern. Danke, lieber René/b


Geschenke/1



Natürlich gab es Geschenke gestern Abend. Das Buch von Jill Jäger stelle ich hier vor, weil mir der Denkansatz gefällt: Jill möchte das Bewusstsein dafür wecken, dass wir alle dem Planeten Erde angehören. Mit der Globalisierung erwarteten viele Menschen eine bunte Welt voller Träume und Möglichkeiten. Inzwischen haben wir gelernt, dass es auch Schattenseiten gibt. Nun können wir nicht das Eine haben, ohne das Andere zu bekommen – und abbestellen kann man Globalisierung auch nicht mehr. Also müssen wir lernen, in einer Welt zu leben, die größer geworden ist. Damit wachsen unsere Möglichkeiten genau so wie unsere Verantwortung. Danke, liebe Ingeborg/b


Sonntag, 20. Dezember 2009

Mingalabar aus Bagan.



Hallo lieber Jürgen. ich bin jetzt wieder in Bagan. Ich bin gerade vom Delta zurückgekommen. Den Menschen in Set Seik geht es gut, aber die Zuruckzahlungen sind noch ein bisschen wenig. So habe ich ein Plan für sie gemacht. Im nächsten Monat werde ich wieder ins Delta fahren. Unser Trustee, der Mönch sagt, dass Ende März wird es Zurückzahlungen geben.

In Kyun Bin habe ich eine sehr schöne Geschichte: ein altes Ehepaar hatte 50.000 Kyat von uns bekommen. Sie sollten etwas zuruckzahlen, aber sie hatten nichts zu geben. Sie hatten nur eine schwangender Schwein. Damit sie brauchen nicht Ihre Schwein zu verkaufen, habe ich gesagt, wir warten mit der Ruckzahlung. Dannn hat das Schwein sechs Schweichen geboren. Im letzten Monat war die Frau schwer krank. So hat ihr Mann einige Schweinchen verkauft fur die Medicine. Glücklichweise konnte er mit diesem Geld seine Frau das Leben retten. Jetzt er hat noch 2 Schweine. Er kann noch viel machen mit diesen Schweinen. Er kommt zu mir und erzahlt mir was fur ein Gefühl er hat. Er mochte gerne Danksagung machen. So ich freue mich so sehr und ich hoffe, wir werden noch viel schöne Arbeiten zusammen machen konnen. So wünsche ich Dir alles Gute bis wir uns im Februar sehen. Viele herzliche Grüsse an Oksana und Anna, Min Min aus Bagan


Samstag, 19. Dezember 2009

guten Aussichten

In heutigen Zeiten zeigen Bilder die Menschen meist jünger, als sie sind. Aber mein Gesprächspartner gestern in Köln ist wirklich noch so jung: 29 Jahre alt und sehr erfolgreich.

"Ich mache das schon seit zehn Jahren"
"Da haben Sie aber früh angefangen"
"Das ist meine zweite Firma, die erste habe ich mit 16 gegründet"

Ich bin beeindruckt, habe etwas über Computer und Server gelernt und fahre mit der Zusage für einen Schulbau nach Hause. Im Januar werden wir einen Platz festlegen für die "Jochen primary school". Zusammen mit unserer Jubelschule, der Susanne primaryschool und einer Deltaschule sind das vier Schulen, vier gute Aussichten für das kommende Jahr/b


Mittwoch, 16. Dezember 2009

Blumen zur Eröffnung



Es gab Blumen zur Eröffnung, und dann wurde gelernt. Leise und ohne große Feier ist unser fünfter Schulbau in diesem Jahr fertig geworden. Mit der Felix Middle School in Tandar. ist unser erstes Delta Wiederaufbau Projekt fertig gestellt. Eine kleine Geschichte dazu: als ich im Sommer 2008 das erste Mal nach Tandar kam, war die alte Schule vom Sturm weggefegt – aber es gab schon einen reichen Hongkong Chinesen, der eine neue Schule spenden wollte. Die Bauarbeiten begannen im Herbst. Dann kam die Finanzkrise. Der reiche Chinese wurde arm und der Schulbau blieb stecken. Das war die Situation im Frühjahr 2009. Gut, dass Kalayar in dieser Gegend tätig ist. Wir haben sie und ihre Helfer gebeten, das Projekt fertig zu stellen. So kam der guten Sinn von dem reichen/armen Chinesen doch noch zu einem glücklichen Ende. Auf den Bildern kann man sehen, dass Kinder und Lehrer zufrieden sind. Im Januar werde ich mich davon vor Ort überzeugen. Bis dahin viel Spaß beim Lernen in der neuen Felix middle school/b


Mittwoch, 2. Dezember 2009

Nachricht von Min Min

Guten Tag lieber Jurgen, ich schreibe aus Bagan. Hier ist es kuhl und angenehm. Mit den neuen Studenten habe ich alle Vertrage gemacht. Die Eltern haben mit untergeschrieben. Gestern habe ich dann den 20 neuen Studenten 2009 das erste Geld ausgezahlt. Das Studium kann jetzt fur sie beginnen. Viele herzliche Grusse von Min Min aus Bagan.

Dienstag, 24. November 2009



Ein Monat noch. Im Radio spielen sie Weihnachtslieder. Bevor die Suche losgeht und das Gedränge zunimmt, habe ich Freunde und Verwandte gebeten, auf Geschenke zu verzichten, jedenfalls auf Kaufgeschenke. Es gibt natürlich auch Ausnahmen: Martina hat eine Schule gekauft - die hat sie den Kindern in Myanmar geschenkt. Vor zwei Wochen haben wir das Gebäude zusammen eingeweiht. Nach ein paar Monaten Vorfreude kann sie sich jetzt viele Jahre weiterfreuen. Das können nur wenige Geschenke bieten /b


Sonntag, 22. November 2009

Heute auf Klassikradio

Auch die armen Kinder in Burma brauchen eine neue Schule", die nette Kinderstimme könnte von nebenan kommen. Tut sie aber nicht, sie kommt aus dem Radio, sanft untermalt von netten Klavierklängen. Die Hörer von Klassikradio werden um Spenden gebeten für den Bau einer Schule in Myanmar. Fünf Klassenzimmer und eine Bibliothek, alles Sturm- und Flutsicher gebaut. Das hört sich gut an, 100.000 Euro sind für das Projekt veranschlagt. Das ist viel Geld in Myanmar für eine Schule mit sechs Räumen. Wir kalkulieren für unsere vergleichbare Deltaschule in Ngang Pauk den halben Betrag/b


Samstag, 21. November 2009



Noch ein bisschen an den Texten feilen, Bilder aussuchen, Seitenzahlen anpassen: gemeinsam mit René arbeite ich an den letzten Feinheiten für unser Myanmar Buch. Zum Jahresende wollen wir fertig sein. Aus lauter Vorfreude gewähren wir heute schon mal einen Blick auf den Titel/b


Donnerstag, 19. November 2009



Vor ein paar Wochen berichtete die Cellesche Zeitung über unsere neuen Schulprojekte in Myanmar. Inzwischen waren wir vor Ort und haben die beiden Dörfer ausgesucht, in denen die nächsten Schulgebäude entstehen werden. Wer Zeit uns Lust hat, darf sich schon mal den Eröffnungstermin für die Susanne primary und die Jubel middleschool vormerken: erste Märzwoche 2010/b


Mittwoch, 18. November 2009

Die Balance suchen



Als Travelagent kommt Mann viel rum. Dieses Mal Myanmar. "Mal was Neues", habe ich mir gedacht. Das es zur bewegendsten Reise meines Lebens wurde, konnte ich ja nicht ahnen. Was ich an Schönem gesehen habe - und was ich an Freundlichkeit auf dieser Reise erlebt habe, ist einmalig. Jetzt suche ich meinen Beitrag zu der richtigen Balance für dieses Land. Touristen sind in Myanmar gerne gesehen - aber ich weiß, dass wir alle Spuren hinterlassen. Gute und nicht so gute. Deshalb werde ich mit meinen Empfehlungen sorgsam sein. Mein ganz besonderes Angebot: zwei Wochen Rundreise einschließlich einer Schuleröffnung für den Stifter. Mit 25.000 Euro ist dieses Glück käuflich und wenn sich dafür ein paar Menschen finden, dann werden sie bei den Menschen dort und bei sich selbst wunderbare Spuren hinterlassen /b Michael Spohr, Telefon 0170 3040653 Mittwoch, 11. November 2009

die besten zwei Prozent

Rund viertausend Studenten sind im August hier im Bagan Distrikt zur Abiturpruefung angetreten. Knapp 1000 Studenten haben bestanden. Vom Schulamt haben wir die Ergebnislisten des ganzen Distrikts bekommen und die besten 70 Studenten zu einem Vorstellungsgespraech eingeladen. Das war im September. Min Min hat die Interviews gefuehrt, war bei den Studenten Zuhause, hat mit den Eltern gesprochen und am Ende 37 Sudenten ausgewaehlt, die uns foerderungswuerdig erscheinen. Diese 37 Studenten waren ab Anfang Oktober auf unsere Einladung in einem englischen Trainigscamp. Gestern war die Schlussrunde: die 20 gluecklichen Gewinner stehen jetzt fest. In den naechsten Tagen wird Min Min mit den Studenten und den Eltern die Foerdervertraege unterschreiben. Zwischen 60 und 80 Euro liegt der monatliche Betrag, mit dem wir unsere Studenten unterstuetzen. Bis sie fertig sind, das kann in vier Jahren sein, bei Medizinstudium auch sechs Jahre dauern, laeuft unsere Hilfe. Wir werden hier und da von dem Weg unserer zwanzig Hoffnungstraeger 2009 berichten/b


Dienstag, 10. November 2009

Gesundheit, Liebe und Erfol

Einfach zu verstehen sind sie nicht, die vierzig Anwaerter auf unser Studenten Forderprogramm. Das liegt an der mangelnden englischen Spachpraxis, aber auch daran, dass sie alle sehr zurueckhaltend sind. Nur zu unterscheiden zwischen schuechtern und ganz schuechtern. Wenn sich dann mal jemand traut etwas zu sagen, ist es meistens ein Maedchen. 15 Jahre sind sie alt, oder 16 und sie traeumen von derZukunft. Die wichtigsten Wuensche scheinen hier und da auf der Welt gleich zu sein, jedenfalls auf den ersten Blick. Die Studenten wollen weiter kommen, erfolgreich sein im Beruf. "i will really do my best, i will work hard" war das Versprechen, das wir von allen zwanzig ausgewaehlten Stipendiaten bekommen haben. Die Diskussionen und der Auswahlprozess waren die interessantesten Stunden hier, jedenfalls bis jetzt. Mal sehen, was uns die Schuleroeffnungen morgen bringen/b 


Montag, 9. November 2009

Wenn die beruehmte Fee kommt...

Was wuerden Sie antworten, wenn die gute Fee nach Ihren drei Wuenschen fragt? Was werden mir die Studenten morgen antworten? Werde ich Ihre Wuensche verstehen? Mit vierzig jungen Menschen habe ich heute ueber ihre Zukunft diskutiert, ueber Chancen und Wuensche. Dann habe ich sie mit unserem vorbereiteten Fragebogen nach Hause geschickt. Mal sehen, welche drei Wuensche sie uns presentieren - und welche klugen Antworten wir morgen auf die anderen 19 Fragen zu hoeren bekommen. Ich bin schon ganz gespannt/b Donnerstag, 5. November 2009


Heute geht die Reise los



"Papa, das ist aber jetzt das letzte Mal" hat mich Anna ermahnt. Das habe ich ihr versprochen, sechs Reisen in einem Jahr sind genug. So weh mir auf der einen Seite der Abschied tut, so sehr freue ich mich auf das, was mich ab Morgen in Myanmar erwartet: der Bootsbau für die swimming doctors, Min Min und die Studenten und zwei Schuleinweihungen. Den Platz für die Jubelschule werden wir auch aussuchen, das Geld für die erste Bauzahlung habe ich im Koffer/b 


Donnerstag, 22. Oktober 2009

good news from our student

Hello Jurgen, I hope you are in fine and happy. As for me I am also fine and happy. I have finished my final theory exam yesterday. I will sit final practical exam in the 1st week of Nov. Then I will finish 2nd year M.B;B.S.When will you come and visit Bagan? In Nov and Dec, I will be in Nyaung Oo. I am very grateful to you for your help to me. This is all for now. I wish you all best. With best regards, K Thwe Diese gute Nachricht kommt von unserer ersten Bafög Studentin in Nyaung Oo. K Thwe studiert Medizin. Die Jahrgangsbeste Abiturientin 2007 fördern wir mit großer Freude/b


Dienstag, 20. Oktober 2009

Dreitausend Chancen

In drei Wochen werden wir die Martina Middle School and die Moses Highschool einweihen. Dann sind in den letzten vier Jahren zehn Schulen in Myanmar mit unserem Geld und dem Geld von Freunden gebaut. Plus eine Schule in Äthiopien. Den Bauplatz für die 12. Schule, die "Jubelschule" werden wir in diesen Tagen in der Region von Bagan festlegen. Rechnet man für jede Schule 250 bis 300 Schüler, dann ist das schon eine ganz schöne Reihe guter Aussichten für eine bessere Zukunft/b Einen Übersichtsplan mit allen Schulbauten in Myanmar haben wir unter "Schulen bauen" hinterlegt


Montag, 19. Oktober 2009

Ich muss mal...

Was es nicht alles gibt: heute ist der Welt Toilettentag. Das lohnt doch mal ein kurzes Hinsehen, auch wenn Anna jetzt alleine aufs Klo geht. Anfangs mussten wir noch kommen und den Erfolg bestaunen, bevor gespült wurde, aber das ist jetzt vorbei. Weg ist weg, da gibt es nichts mehr zu bestaunen. Was würde Anna wohl sagen, wenn ich sie mal mitnehme nach Zip Zip, das wo Lasab Zuhause ist. In dem kleinen Dorf, ein paar Autostunden von Addis entfernt, ist unsere Hygiene noch nicht angekommen. Es gibt keine Spülung, es gibt kein Klo. Wer muss, der verschwindet hinter dem nächsten Busch. Das war’s. Kein Wasser, kein Papier – nicht für den Po und nicht für die Hände. Nichts. Kein Wunder, das hier noch immer viele Kinder an den verschiedensten Infektionskrankheiten sterben. Deshalb achten wir darauf, dass Toiletten gebaut werden bei jedem Schulbau, den wir in Äthiopien oder Myanmar finanzieren. Waschbecken und Seife gehören seit dem letzten Jahr dazu. Gar nicht so unwichtig in einem Land, in dem die meisten Menschen mit den Händen essen/b


Freitag, 16. Oktober 2009

Ursache und Wirkung



Alles fängt an mit Bildung: gebildete Frauen bekommen weniger Kinder - und Kinder von gebildeten Frauen wachsen gesünder auf. Als Karlheinz Böhm vor 27 Jahren mit seiner Arbeit in Äthiopien begann, hatte das Land 25 Mio Einwohner. Heute leben dort so viele Menschen wie bei uns in Deutschland, rund 80 Mio. Eine Konstante ist den Menschen in Äthiopien geblieben: sie leben im ärmsten Land der Welt. Ich erinnere mich noch an den Zeitungsartikel vor ein paar Jahren, mit der 900 Mio hungernde Menschen gemeldet wurden. Wir nehmen die Zahlen zur Kenntnis und blättern weiter/b


Donnerstag, 15. Oktober 2009

Was nicht in der Zeitung stand

Wann haben Sie das letzte Mal richtig gejubelt, erinnern Sie sich noch? Vielleicht ist das schon ein bisschen her? Wenn Sie sich mal wieder aus vollem Herzen freuen wollen, laden wir Sie ein, mit uns die Eröffnung der Jubelschule in Myanmar zu feiern. Für alle, die einen großen Terminkalender haben, sei hier schon einmal der Termin vorgemerkt: voraussichtlich am 1. März feiern wir in Bagan. Alle, die sich an den Baukosten beteiligt haben sind, sind zur Eröffnung herzlich eingeladen. Sie werden jubeln/b


Mittwoch, 14. Oktober 2009




Freitag, 9. Oktober 2009

"Vieles läuft gut"



"Ich habe Karriere in einem Geschäft gemacht, in dem man nur erfolgreich ist, wenn man weiß, welche Produkte die Kunden wollen" sagt Bill Gates in einem Spiegel Interview mit Blick auf die Arbeitsweise seiner Stiftung. Wir machen das bei unseren Projekten genauso: bevor wir die ersten 1000 Solarlampen bestellt haben, waren wir bei den Menschen im Delta. 11 Hilfsangebote haben wir ausgesucht und den Menschen vorgeschlagen. Über 1000 Familien haben wir gefragt, was für ihr Leben wichtig ist. Jeder durfte seine Meinung sagen. Die Lampen kamen auf Platz 3. Auf Platz eins war der Wunsch nach medizinischer Grundversorgung - auf Platz zwei der Wunsch nach Schulen für die Kinder. Um diese drei Aufgaben kümmern wir uns in Myanmar. Bill Gates würde wohl zustimmend nicken...bls


Donnerstag, 8. Oktober 2009

Wir investieren in Menschen



Viele Jahre wurde Entwicklungshilfe bei uns als moralische Verpflichtung gesehen. Wenn sie dann in manchen Ländern als Almosen angekommen ist, ist das noch die bessere Variante. Oft wurde die Gelder an Kaufverpflichtungen gebunden, die der Wirtschaft hier mehr Nutzen brachte als den Empfängern dort. Jetzt entstehen zunehmend Diskussionen über die Frage, welcher Weg richtig ist. Vielleicht schafft Geben Abhängigkeiten? Da wir als Stiftung manchen Euro in fernen Ländern ausgeben, interessieren uns diese Überlegungen. Stand heute ist: wir verschenken nichts, sondern wir geben Hilfestellung, damit sich eigene Wünsche und Vorstellungen entwickeln können. Das machen wir ganz direkt: die Studenten sind gute Beispiele. Junge Menschen bekommen Geld, damit sie Ihre Wünsche und Vorstellungen umsetzen können. Wenn es klappt, bekommen wir unser Geld zurück. Drücken wir Ihnen die Daumen/b 


Mittwoch, 7. Oktober 2009

Start Timm 200



Hallo lieber Jurgen, in dieser Woche haben wir angefangen mit dem Timm 2009 Program. Heute kommen 32 Studenten. Acht Studenten fehlen noch. Sie kommen in naechster Woche. Ich freue mich sehr, alle Studenten sind sehr activ, wir unterrichten in zwei Gruppen, Du wirst sie bald kennen lernen. Ich werde dann noch mehr informieren. Ich wunsche Euch alles alles gute und bis bald, Min Min aus Bagan


Dienstag, 6. Oktober 2009

Frauenpower



Es gibt eine Erkenntnis, die sich in der Entwicklungshilfe zunehmend durchsetzt. Sie lautet: einen Jungen zu fördern, bedeutet einen Menschen zu fördern, ein Mädchen auszubilden bedeutet, eine ganze Generation auszubilden. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass gut ausgebildete junge Frauen Verhütungsmittel benutzen. Sie bringen weniger Kinder zur Welt, die besser ernährt sind und später gesünder leben. Das Einkommen ihrer Familien ist höher. Bei unseren BAföG-Studenten hatten wir eine Frauenquote von 60% in letzten Jahr. Nun sind wir ganz zuversichtlich, dass sich auch in diesem Jahr viele junge Frauen für unser Förderprogramm qualifizieren.


Montag, 5. Oktober 2009

Heute im Kalender



Heute ist Weltlehrertag. Seit 1994 wird dieser Tag jährlich am 5. Oktober begangen, im Gedenken an die „Charta zum Status der Lehrerinnen und Lehrer“, die 1964 von der UNESCO angenommen wurde. Ein Lehrer an einer Dorfschule in Myanmar verdient rund 30 Euro im Monat. Das reicht nicht zum Leben, deshalb gibt jeder Lehrer Nachhilfestunden, oder sucht sich andere kleine Nebenjobs. Das Geld ist knapp, aber es gibt auch weniger Stress: alle Kinder, die ich im Unterricht gesehen habe, sind leise, diszipliniert und mit großer Aufmerksamkeit bei der Sache. Das ist sicher (nicht nur) gut, schont aber die Nerven der Lehrer ganz enorm


die Jubelschule

20 Jahre sind keine große Sache, aber da wir gerade keinen besseren Grund zum Feiern hatten, musste unser Firmenjubiläum herhalten. Wir haben Freunde und Partner eingeladen und - wie das bei solchen Jubelfeiern so ist - wir haben Geschenke bekommen. Geldgeschenke, genau gesagt Spenden für einen neuen Schulbau in Myanmar. 20 bis 25.000 Euro brauchen wir für den Bau einer Mittelschule mit Schulmöbeln. 7.200 Euro sind schon zusammen gekommen. Die Chancen sind gut, dass sich diese Summe zur Weihnachtszeit noch erhöht. Im kommenden Jahr bauen wir dann unsere "Jubelschule" mit großem Dank an alle Spender. Die Entwicklung des Projekts kann jeder hier unter "Aktuelles" und auf unserem gläsernen Spendenkonto verfolgen


Sonntag, 4. Oktober 2009

construction report of Anna school in Ku daw

Dear Juergen, it was nice time with you and Anna. I forgot to give the construction report of the Kudaw. I send it now and I hope you have nice weekend. Many regards from Jürgen von Jordan and Moses from Deixlfurt


Mingalarbar from Bagan



Mingalarbar Jurgen, morgen fangen wir unser Timm Programm 2009 an: dafür haben wir die 40 besten Abiturienten ausgesucht, die nicht das Geld haben, um zu studieren. Ab morgen werden sie für funf Wochen unsere Gaeste sein. Wir werden mit Ihnen gemeinsam lernen und uber die Zukunft reden. Alles auf Englisch, um die Kenntnisse der Sprache zu verbessern. Jurgen, zum Abschluss und zur letzten Auswahl der 20 Besten wirst Du ja dabei sein. Gestern war unser Vollmundtag des Oktober, das lighting festival. Alle Leute in Myanmar freuen sich sehr. Nach unserem Tradition war diesem Tag ein sehr wichtinge Zeit fur dem Elten und den Kindern. Die Kinder geben dabei Ihren besonderen Respekt an Ihre Elten. Diese Tradition fing mit Gotama Buddha an. So wir Bumesen machen genausowie Buddha Weg. Damit kann man das Glueck zum Nivana bringen. Ich bin auch ein Buddhist. So gebe ich mit dieser Email mein besondere Respekt an die Damen und Herren, die unserem Land und Leuten geholfen haben, Jurgen, sage das bitte allen weiter. Viele herzliche Grusse aus Bagan, Myanmar von Min Min


Freitag, 2. Oktober 2009

Mingalarbar from Bagan



Hallo lieber Jurgen, wie geht ess Dir? Ich bin immer noch in Bagan. Gestern und vorgestern bin ich auf dem Land gewesen. Ich bin in Lei Yar und Kyo Bin Thar gewesen. Matina Schule wird in eine Woche fertig sein. Diesem Moment in Myanmar gibt's so viele Pagoda und Temple Fest. Die Leute von Myanamr freuen sich sehr. Am 3. ist der Vollmundtag der Okt. Man wird viele tausende Kerze am diesem Tag leuchten. Ich bin schon fertig mit Timm Programm. Um 5. fangen wir unser Unterricht an. Am 6. fahre ich nach YGN fur unsere Solar Lamp Programm. Viele herzliche Grusse an Dich und alle Freunde von Min Min aus Bagan


Montag, 28. September 2009

Meeting with the parents of students



Hallo Jurgen, gestern habe ich mich mit den neuen Studenten und ihren Eltern getroffen. Heute fangt die Registration an. Am 5. Oktober fangen wir mit unserem Unterricht an. Gestern funktionierte die Internet Verbindung nicht. Ich wunsche Dir alles gute und melde ich bald noch mehr. Heute gibt es in unserem Platz das jahrliche Pagoda Fest, aber ich bin noch ein bisschen arbeitsam. Viele herzliche Grusse von Min Min aus Bagan


Sonntag, 27. September 2009

die neuen Studenten kommen heute



Hallo lieber Jurgen, vorgesten habe ich die Einladungensbriefe an die ausgewaehlten 40 Studenten gesendet. Wir werden uns heute in Bagan treffen. Und ich erklare ihnen unser Förderprogramm. Am 5. Oktober fangen wir dann mit unserem Unterricht an. Ich freue mich schon darauf und werde Dir berichten. Liebe Grusse von Min Min aus Bagan


Donnerstag, 24. September 2009

Martina school



Dear Juergen, here is the last foto from Martina school, Min Min made it three days ago. We have had a difficult time to get the timber, but now are we are on the plan. Let´s wait for Martina and her friend, all things will be ready for the grand opening in November. Best regards, Moses


Sonntag, 13. September 2009

die Fischer von Seik Gyi



Hallo lieber Jürgen, ich komme gerade vom Delta zurück. Alle Dinge sind in Ordnung. Ich habe mit den Fischern gesprochen. Die Fischer haben wieder gute Fänge, sie sagen mir, dass sie nach dieser Saison alle Gelder zurück bezahlen. Ich habe auch einen Ort in Seik Gyi gefunden, wo die swimming doctors anlegen koennen. Ich erkläre den Leuten über unser Swimming Doctors Programm. Morgen werde ich nach Bagan fahren. Die Schule von Martina in Lei Yar ist bald fertig gebaut, und ich mache das Studenten Programm weiter. Alles gute und bis bald, Min Min


Donnerstag, 27. August 2009

Diese Woche in Myanmar

Hallo lieber Jurgen, im Moment habe ich kein Photo von Lei Yar. Aber ich versuche alles mein Besten. Ich habe gehoert, dass das Schulegebaude von Lei Yar hat Moment kein Holz bekommen deswegen wir nicht mehr weiter bauen konnen. Und das Holz kommt auch bald. Denn die Holzschneider hatte einbissen Problem. Aber sie sagen es wird bald loesen. So kein Sorge. Eine Sache ist, heute bin ich in Nyaung U Schule gewesen um die Karte von Dir im Schulegebaude aufzuhaengen. Aber der Headmaster sagte dass er Angst von der Regierung hatte. So lieber nicht zu haengen. Ich bin traurig, aber es ist in Ordnung. So lieber Jurgen, komm gut her. Ich freue mich auf dich und auf unsere Projekte. Min Min aus Bagan. Na, dann will ich mich mal heute auf den Weg machen: fertige und halbfertige Schulen anschauen, Schiffspläne studieren und die Solarlampen auf den Weg bringen. JG


Donnerstag, 13. August 2009

Moses Highschool in Bagan



Gerade bekomme ich die Bilder zum Bautenstand der neuen Highschool. Zur Erweiterung der bestehenden Schule bauen wir auf dem Schulgelände zwei neue Gebäude mit jeweils vier Klassenzimmern. Die Gesamtkosten liegen bei 40.000 Euro, komplett mit Schulmöbeln. Die Lehrer werden vom Staat gestellt. Im November soll die Einweihung sein, wir freuen uns darauf


Mittwoch, 12. August 2009

Bafög 2009 beginnt

Hallo Jurgen, wie geht's Dir ? Ich bin jetzt in Bagan. Seit gestern bin ich arbeitsam mit der Notenliste von allen Schülern, die 2009 Abitur gemacht haben. Bald werde ich die Liste von den 40 besten haben. In den nachsten Tagen mache ich dann weitere Untersuchungen. Ich hoffe, unser Auswahlverfahren kann Mitte der September anfangen. Ende Oktober wissen wir dann, wer unsere 20 Bafög Studenten 2009 sein werden. Hier in Bagan gibt's kein Regen und es ist windig. Wir sehen uns bald, ich wunsche Dir alles Gute. Mit viele herzliche Grusse, Min Min


Man muss sich entscheiden...

Das Aung San Suu Kyi gestern zu weiterem Hausarrest verurteilt worden ist, war zu erwarten. Die Welt ist empört."Wie gehst Du mit solchen Situationen um?" werde ich gefragt. Meine Antwort beruht auf folgender Überlegung: ich habe mich vor vielen Jahren entschieden, einigen Menschen in armen Ländern zu helfen. Ausschlag gebend für diese Hilfe in Äthiopien und Myanmar war die Armut dieser Länder, nicht ihr Demokratisierungsgrad. Das öffentliche Eintreten für die Menschenrechte ist eine wichtige Aufgabe - aber man verbaut sich damit die Möglichkeit, im Land Hilfe zu leisten. Ob das Eine wichtiger ist oder das Andere, das ist eine ganz persönliche Abwägung. Ich habe mich für die humanitäre Hilfe entschieden


Samstag, 8. August 2009

Reisefreuden



Mit der Sonne macht sich die Urlaubsstimmung breit. Wer noch kein Ziel im Auge hat, dem sei heute ein Blick in die Süddeutsche Zeitung empfohlen. Auf Seite 12, unter der abenteuerlichschön verlockendem Titel Ohnmacht und Glück gibt es eine Empfehlung für den Traumstrand. Wo? Am Ngapali Beach in Myanmar, oder wie die SZ nicht ganz richtig schreibt in Birma. Dieses Ziel lässt sich wunderbar mit einer Reise zu unseren Schulprojekten in Bagan verbinden. Falls Sie Ihren Kalender zur Hand haben: am 11. und 12. November eröffnen wir zwei neue Schulen. Min Min und Moses werden dabei sein, Martina, der deutsche Botschafter und ein ganzes glückliches Dorf. Nette Gäste sind willkommen, schreiben Sie einfach eine mail an gessner@stiftunglife.de Wir kümmern uns dann um den Rest. Der November ist ein wunderbarer Reisemonat - für Schuleröffnungen und für Mußezeiten am Strand von Ngapali Beach


Mingalarba one

Dear Juergen, I came home yesterday safely and good healthy. But the collection of the money in Set Seik is not completed and they all have a difficult time. The fishers have no chance to fishing because july and aug is not allow to fishing in the river because of the time of reborn and reporduceing time. So i am not successful this time, but I am going to there again in end of this month. The people from Nga Pauk try to pay back on Oct their first payment back. Best regards from Moses


Mingalarba two

Dear Jurgen, for the schools I will send some new foto when i go next week to Pagan. Moses highschool building is 60 percent finished. On Heidi - and Martina middleschool , the carpenters are still working. I hope it will be ok. Go bless you, Moses


Montag, 3. August 2009

Bafög für die Besten



In diesen Tagen bekommen die Abschlussschüler in und um Bagan Post von uns. Wir laden die 40 besten Abiturienten zu einem vier Wochen Training im Oktober ein. Dabei wollen wir herausfinden, wer neben guten Noten auch noch Ideen hat, Energie und Phantasie. Am Ende des Trainings werden die zwanzig Besten in einem offenen Verfahren ausgewählt. Diese jungen Menschen bekommen dann von uns die Zusage finanzieller Unterstützung für die Dauer Ihres Studiums. Min Min wird sie in dieser Zeit begleiten. So wie Kay Thwe, eine von den zehn Jahrgangsbesten 2008, hier auf dem Bild zusammen mit Ihren Eltern


Mittwoch, 15. Juli 2009

Alles hat einen Anfang...



Das Plakat hängt bei uns um die Ecke und wirbt für die Volkshochschule. Weil mir die Aufforderung gefällt, habe ich sie mitgenommen, um ein wenig Werbung für unsere Stiftungsarbeit zu machen. Mit Interesse hat alles angefangen, später kam Wissen dazu und daraus wurde Handeln. Das Ergebinis kann sich sehen lassen: glückliches Leben in und mit wunderbaren Projekten. Von diesem Glück gebe ich gerne an die ab, die Wissen haben wollen.....


Dienstag, 14. Juli 2009

Reisebericht aus Yangon/5



Der letze Reisebericht aus Yangon kommt aus der ZEIT. Wer die Geschichte von den drei Deutschen, die sich regelmäßig im Traders treffen, lesen mag, muss sich noch schnell die aktuelle Ausgabe besorgen. Dort im Magazin ist ein lesenswerter Querschnitt durch das aktuelle Lebensgefühl in der Metropole. Nur die Überschrift ist zu korrigieren: Rangun (offiziell Yangon [jaŋˈgʊn] englisch Rangoon) war die Hauptstadt von Myanmar und ist mit 4.477.638 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 5.990.318 in der Agglomeration die größte Stadt des Landes, um die sich auch die meiste Industrie konzentriert. Seit November 2005 ist Pyinmana Naypyidaw Regierungssitz und Hauptstadt Myanmars.


Reisebericht aus Yangon/4



Wie die Zeit vergeht...Nargis ist mehr als ein Jahr her. Wenn man auf unser Spendenkonto schaut, findet man dort unter dem 21. Mai 2008 eine Spende von Eva T. über 10.000 Euro. Dieses Geld haben wir nach Twantee gebracht und dort an 12 Bauern verteilt. Die haben ihre Häuser repariert, haben sich Ochsen gekauft und Saatgut um ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Die erste Ernte war ganz gut, und vor wenigen Tagen haben sie mir fast die Hälfte des Geldes zurück gegeben. Mit diesen 4.400 Euro vollenden wir nun den Bau einer Schule. Kurz vor Fertigstellung lag der Bau brach, weil dem Spender aus Singapore das Geld ausging. Jetzt bauen wir Türen und Fenster ein, lassen Schulmöbel anfertigen und begleiten den Start. Die Felix middleschool wird zu Beginn des neuen Schuljahrs im September fertig.


Sonntag, 28. Juni 2009

Highschool in Daung Lei



Gerade bekomme ich von Min Min die neuesten Fotos vom Schulbau in Dang Leid. Es geht gut voran, im Herbst können wir die Schule einweihen und ich freue mich schon heute auf diesen Tag. Besonders, weil ich weiß, wie viele sich mit mir freuen werden. Vielen Dank an Heidi und Martin, Ihre wunderbare Spende hat diesen Bau möglich gemacht.


Donnerstag, 11. Juni 2009

die Bilanz der Reise

Den Neubau der middleschool in Gyum Bin haben wir auf dieser Reise zugesagt, ebenso die Fertigstellung einer weiteren middleschool bei Kalayar. In Set Seik werden wir den Wiederaufbau des Klosters finanzieren. Die ersten 500 Solarlampen sind unterwegs ins Delta für einen Testeinsatz in fünf Dörfern. Das Boot für die swimming doctors wird in diesem Monat in Auftrag gegeben. Möglich ist das alles, weil wir gleich nach Nargis viele Spenden bekommen haben. Diese Gelder haben bei den Dorfbewohnern erste Hilfe geleistet. Jetzt erfolgt aus den Rückzahlungen die zweite Hilfe. Alles zusammen eine Bilanz, mit der wir hochzufrieden sind. Vielen Dank an alle, die uns geholfen haben - ganz besonders an Eva, Ingeborg, Jürgen, Martin und die Münchner Rück. 


Dienstag, 9. Juni 2009

Krisenschaden mit happy end

In dieses entlegene Deltagebiet sind wir heute gekommen, um die neue bamboo high school anzuschauen, die Kalayar hier baut. Vor einem Jahr waren wir schon mal hier, da standen wir noch auf den Resten der alten Schule. Jetzt waechst dort ein zweigeschossiger Bau fuer 700 Kinder, der huebsch anzuschauen ist. Eigentlich sind es drei Doerfer, die nicht weit von einander entfernt sind - in dem mittig gelegenen Dorf entsteht nun ein kleines Schulzentrum. Zwei temporary schools gibt es noch, die von der Unicef nach dem Zyclon gebaut wurden, aber die haben nicht lange gehalten....und dann ist da noch die Mittelschule, die ein Geschaeftsmann aus Singapore dem Dorf gespendet hat. Leider ist er in der Krise vor Fertigstellung des Gebaeudes bankrott gegangen. Das ist bedauerlich fuer ihn und fuer die Kinder hier, die nun in der halbfertigen Schule sitzen: ohne Boden, ohne Moebel, ohne Fenster. Wir haben nachgerechnet und 5.000 Euro bereit gestellt, um die Schule fertig zu bauen. 


Montag, 1. Juni 2009

Heute geht es los

Heute Morgen habe ich Anna erklärt, dass ich so viele Tage weg bleiben werde, wie sie Finger an beiden Händen hat. So wird die Reise auch für sie überschaubar. Für alle, die schon lesen können, berichte ich hier in den nächsten Tagen, wenn das Internet funktioniert. Moses hat eine große Reise durchs Delta geplant: Dear Juergen, I hope you are fine and well. We give information, that you´ll come to other. We will meet you at the aiport, going to our apartment and we will discuss our plans. Then around  2:00, after lunch we will go to Pathein and we will go with the nightboat to set seik and Nga Pauk. Then go to the Delta and Phya Pon, to  Kalaya ' project.and to  Dayda ye and the villages from U win and the Monk  project. Then to the two Min Min project. Then toMoe myint projects. I hope we will have a good time in project. See you, Moses


Heute geht die Reise los



Der kleine Koffer ist gepackt. Ein paar Sachen für Kalayar nehme ich mit, für Moses, f¨r Min Min. Es ist ein Gefühl, als wenn man Verwandte besuchen will, die weit entfernt wohnen: hier noch ein Geschenk für diesen, da eins für jenen....Das schönste Geschenk für mich sind diese Tage, die ich mit den Menschen verbringen darf und unseren Projekten im Delta. Min Min wartet schon: Hallo lieber Jurgen, hier ist ein Bild von der Shwe Da Gon, damit Du Dich schon auf uns freuen kannst. Ich bin hier in Yangon seit vorgestern und warte auf Dich. Hier in Yangon regnet es den ganzen Tag. Jurgen, ich brauche ein gutes Worterbuch, wenn es moglich ist, bringe mir bitte mit. Ich freue mich, dass ich mit Dich bald wiedersehen werde. Ich wunsche Dir alles gute und bis bald. Min Min


Dienstag, 19. Mai 2009

Wohin führt der Weg?



Wie wollen wir in Krisenzeiten handeln? Mehr Geld für die Armen in Deutschland geben oder lieber für Auslandsprojekte? Mehr Geld für Äthiopien oder Myanmar? Geld für Schulbauten oder besser für Mikrokredite? Ab und zu muss man sein eigenes Handeln auch in Frage stellen. Am vergangenen Wochenende haben wir uns mit Freunden der Stiftung getroffen um über die Arbeit zu berichten und gemeinsam über die Zukunft nachzudenken. Die Ergebnisse für dieses Jahr in Kürze: in Deutschland wird die Zusammenarbeit mit den Lions für die Tafeln fortgesetzt. In Äthiopien helfen wir 4.000 Menschen mit dem Bau von 19 Brunnen. In Myanmar finanzieren wir den Bau von zwei Highschools, drei Grundschulen und verdoppeln die Zahl unserer Studenten im timm-programm.


Montag, 4. Mai 2009

die Fischer von Kyun Bin



Min Min war zum Jahrestag im Delta unterwegs. Er hat die beiden Dörfer besucht und geschaut, wie es "seinen" Fischern geht. Auf diesem Foto sind die Boote zu sehen - auf dem zweiten Bild eine neue Hütte. Für beides haben wir gerne Geld gegeben. "Warum habt Ihr die Häuser wieder direkt an den Strand gebaut, warum nicht ein bisschen weiter ins Land rein, wo alles etwas geschützter ist?", hatte ich bei meinem letzten Besuch gefragt. Die Antwort ist ganz ähnlich zu den Menschen bei uns, denen der Rhein Jahr für Jahr die Keller überschwemmt: "Dieses hier ist unser Land, hier haben schon unsere Eltern gewohnt und die Großeltern. Wo sollen wir denn sonst hin.... Noch ein Wort zu den Ausgaben: die Spendengelder, die ich gemeinsam mit Min Min in diese beiden Dörfer gebracht habe, sind bei der Einreise offiziell angemeldet worden. Wir haben sie in Kyat getauscht und direkt an die Fischer ausgegeben. Mit jedem Fischer haben wir dafür einen Vertrag abgeschlossen, den die Ehefrauen mit unterschrieben haben. Min Min bekommt für seine Arbeit 200 Dollar im Monat, das Geld zahle ich privat.


ein Jahr danach



Hallo guten Tag lieber Jurgen, wie geht's Dir ? Ich bin gerade zuruckgekommen vom Delta. Hier in Yangon ist sehr warm. Alle Sachen im Delta sind in Ordnung. Hier sind einige Photo von Kyun Bin nach einem Jahr nach Nargis. Es sieht alles aus, als ob nichts gewesen war. Ich wunsche Dir ein sehr schone Zeit in Italien. Und sagt mal wann kommst du nach Myanmar?  Aufwiedersehen hier und bis bald. Viele herzliche Grusse von Min Min


Sonntag, 3. Mai 2009

ein großes Dankeschön



Zum Nargis Jahrestag erreicht mich die nachfolgende Mail von Min Min aus Yangon. Lob und Dank möchte gerne weitergeben an alle Menschen, die mir bei geholfen haben zu helfen, hier und dort. JG Guten Tag lieber Jurgen, wie geht's Dir ? Ich bin seit eine Woche in Yangon. Heute fahre ich ins Detla. Ich bin stolz auf meine Arbeit um Dir zu helfen. Als ein Burmese kann ich sagen, es war alles erstaunlich, was Du in Myanamar getan hast. Heute ist auch ein Jahres Tag fur Nargis. Hier in Yangon alles ist alles wieder schoen. Ich mochte gerne fur alle Burmesen sagen " Vielen herzlichen Dank fuer alles " Viele herzliche Grusse von Myanmar, Min Min
Das Foto habe ich im Februar in Bagan aufgenommen - es zeigt Min Min zusammen mit einer unserer zehn geförderten Jahrgangsstudenten 2008


Montag, 20. April 2009

stone laying ceremony





Dear Juergen, this is our new school stone laying ceremony from Lae Yar Village. It is the great change and honor for them to do like this. The kids and Teachers are very happy and proud for that. Thanks again to you and your friends Helga and Martina, we started this project with their help and I hope, all will be fine. Yours Moses


Sonntag, 19. April 2009

stone laying ceremony



Dear Juergen, its fine, when you´ll come in june. After that, i will go to Germany. Before i go, i will organise for the toilet and basin for all schools and i will finish 3 schools. Today, i have been together with our village teachers for our stone laying ceremony. They are very happy and they never think about there are particapate in this ceremony as a real main actors. It was very unusual style for them, when the students and theacher are laying stone for their own school. I feel very happy for that and you do with your friend make us happy and hope for future. Juergen once again. I appreciate your mind and kind donation from you and your friends. God bless you. Moses


Dienstag, 14. April 2009

Die Schulbauten haben begonnen

Dear Jurgen, happy Myanmar New Year, I am quiet busy with preparation for schools building. We have started with the two village schools for Helga and Martina. The Bagan highschool will start after water festival. I have very low budget for the school, and the rate for the money is going down to 1000 kyat per 1 US Dollar. In the beginning we have  to buy all material for the school. You know all materials have to be there, so that we can finish the school before the rainy season will start. If you allow me, can I use  the money you left for the material buying. So I can carry on the worker to be finish. Thanks for your kind understanding. God bless you, Moses


Freitag, 10. April 2009

Probleme in Nga Pauk

Dear Juergen, we arrived to Nga Pauk at 6: 30 on 5th April. and we have dissicued with trustees and all farmers. I found many problems in this projects. They collected the first money with 2,100,000  Kyat and gave all this money in Thet Tun, he misused that. We have to run from  their home because of they fight each others, so we missed our dinner that night and we have no chance for the nightboat too. We have to discuss what to do, when you are here and we will find a way. God bless you and your family, Moses   Auch so etwas kann passieren, auch in Myanmar gibt es solche und solche Menschen. Der Gegenwert von 2,1 Mio Kyat liegt bei rund 2.000 $. Damit für diesen Verlust kein Spendengeld zu Schaden kommt, werde ich bei meinem nächsten Besuch im Delta dieses Geld privat in den Fond von Nga Pauk einlegen. Jürgen Gessner


Dienstag, 7. April 2009

Bald wird das Kloster wieder aufgebaut



Dear Juergen, I just arrived from Set Seik. The trip was fine and we came back safely to Yangon. First, the girl from Set Seik has been operated and she came back to village already. Second, the money for the first year payment from the villagers, they will pay back to end of this month and they would like to build monestry as soon as possible. They try to pay back 50% of their loans. I am going to Set Seik again on 30 April to collect the money. In that time they will prepare for the drawing and cost estamation for the monestry. Best regards, Moses.


Sonntag, 8. März 2009

Heute ist Weltfrauentag



103 Jahr alt ist Zin Zar Aung - ich habe sie vor zwei Wochen in Myaung Kong kennengelernt. Wir haben bei der Einweihung der neuen Primeryschool nebeneinander gesessen. Zin Zar wollte unbedingt dabei sein, sie wollte sehen, wo ihre Urenkelin zur Schule gehen wird. Sie hat sich in ihrem hohen Alter Interesse für die neuen Dinge des Lebens bewahrt und sie hat mich viel gefragt über die Welt, aus der ich komme. Sie freut sich über die Chancen, die ihre Urenkel jetzt haben werden. Diese Frau aus einer anderen Welt hat mich sehr berührt - ihr widme ich meinen persönlichen Beitrag zu diesem Tag  :-)) 


Mittwoch, 4. März 2009

S 2007 und Moji 2008

Mit dem Bau der Sven Highschool im Jahr 2007 begann unser Engagement in Myanmar. In der Gegend rund um Bagan haben wir mit Moses und Min Min wunderbare Partner gefunden, die sich vor Ort auskennen. Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir sinnvolle Hilfsprojekte für die entlegenen Dörfer. Im Jahr 2008 waren es vier Schulen: erst die Min Min Highschool Renovation in Nyang-OO, dann die drei Oksana- Jürgen- und Ilse Primeryschools. Für das laufende Jahr ist der Bau von fünf Schulen geplant. In allen Schulen unterrichten staatliche Lehrer - und wenn es mal knapp wird, dann stellen die Dorfbewohner mit eigenem Geld einen zusätzlichen Lehrer ein. Ab Sommer 2009 werden wir in unseren Schulen den Unterricht regelmäßig mit Hygienetraining und Ernährungsberatung ergänzen.


Sonntag, 1. März 2009

Erster Micro-Kredit vergeben



Angefangen haben wir mit einer Mischung aus Kredit und Spende. Das war im vergangenen Jahr nach Nargis. Die besondere Mischform entstand durch die Situation im Delta. Ein paar Monate später waren es zehn Studenten, die für ihr Studium Geld von uns bekommen haben. Nun haben wir unseren ersten Kredit zur Existenzgründung vergeben: Soe Soe ist angestellter Pferdekutscher. 80% seiner Einnahmen musste er an seinen Boss abgeben, dem Pferd und Wagen gehören, 20% blieben bei ihm (bei uns im Taxigewerbe sind 50 : 50 üblich)  Damit ist nun Schluss. Soe Soe hatte das Geld für die Kutsche schon gespart, die fehlenden 600 Dollar für das Pferd hat er von uns bekommen. 20 Dollar wird er im Monat zurückzahlen. Min Min, im Bild ganz rechts, hat einen Vertrag gemacht. Die Ehefrau hat mit unterschrieben. Alle sind glücklich. Micro-Kredite werden zu einem festen Bestandteil unserer Arbeit in Myanmar.

unsere geförderten Studenten

Bafög 2008
Bafög 2009
Bafög 2010
unsere Schulbauten

01. Lasab Middle School
02. Sven High School
03. Min Min Highschool
04. Oksana Middleschool
05. Jürgen Middle School
06. Ingeborg High School
07. Ilse Middle School
08. Anna Middle School
09. Heidi Middle School
10. Martina Middle School
11. Moses High School
12. Susanne Primary School
13. Jubel Middle School
14. Felix Middle School