„Die Ernte 2010 war eine Zitter- und Verlustpartie, wie ich sie noch nie erlebt habe“, kommentierte der Getreideexperte Klaus Kliem. Um 12% ging die Getreideernte in diesem Jahr bei uns in Deutschland zurück. Schimmere Zahlen liest man, wenn man über die Grenzen schaut: von Kanada bis zum Schwarzen Meer brechen die Weizenernten in diesem Jahr ein. Während die Tonne Brotweizen im März 2010 bei uns noch für 107 Euro zu haben war, muss man heute 181 Euro dafür bezahlen. Die Spekulanten freuen sich über steuerfreie
 Gewinne an den Rohstoffbörsen freuen. Bei den Vereinten Nationen werden die Gelder knapp: das World Food Programm erreicht in diesem Jahr nur noch die Hälfte der Armen. Gleichzeitig wächst die Zahl der Hungernden täglich - ganz einfach so, ohne Überschwemmung- oder andere Katastrophenbilder. Insgesamt haben eine Milliarde Menschen auf dieser Erde zu wenig zu essen, so viele wie nie zuvor. |