Stiftunglife

Donnerstag, 18. September 2014

Social Incentiv

Die September Ausgabe von "enorm" behandelt eine interessante Frage : wann und unter welchen Voraussetzungen soll man Hilfsprojekte im Ausland besuchen?

Ausgangspunkt des Berichts sind Reisen, die verdiente Mitarbeiter als Prämie geschenkt bekommen. Oldtimer Rallyes, Badereisen, Jeeptouren, je ausgefallener das Ziel, desto mehr lohnt sich die Anstrengung - so das Kalkül der Unternehmer. Neu im Markt sind Helpcentives. Reisen, bei denen man gemeinsam etwas Gutes tut. Das Thema ist in sofern interessant, als wir gelegentlich auch Spender mitnehmen auf unsere Projektreisen. Wir sollten gemeinsam darüber befinden, wann und unter welchen Bedingungen wir das tun. Bei jemandem, der den Bau einer Schule gespendet hat, ist die Sache klar. Natürlich ist der bei der Eröffnung "seiner Schule" gern gesehen. Aber was ist mit dem, der sich interessiert, der "..erst einmal schauen möchte." Nehmen wir den mit, ja oder nein? Ich neige zum Nein, denn wir sind kein Reisebüro, wir müssen mit unseren Ressourcen sinnvoll umgehen. Ich bin auf Eure Meinung gespannt. Könnte ein spannendes Thema sein für unser Taemtreffen in den Bergen/jg

Mittwoch, 17. September 2014

Swimming doctors startet morgen wieder

Dear Juergen,
just as an update, I saw in a mail from nurse Josephine that she mentioned that water capacity for daily use like shower, toilets etc is not enough. CTO is looking into the possibility of filtering freshwater from the river for daily use. Most of the river cruises, including Road to Mandalay, using to a certain extend filtered river water. After this mission we will solve the problem. Drinking water is sufficient o/b. SD 2 will leave tomorrow for her 2nd mission and Kyaw Sann Lin and also our Fitter will follow them for couple of days. Best regards, Jerzy

Freunde der Stiftung/55

Heute gleich zwei Freunde der Stiftung, Khin und Christiane. Gestern Nachmittag entstand die Aufnahme in Stuttgart, als die beiden eine kleine Küchenpause hatten. Khin noch mit der Schürze, weil sie gerade den burmesischen Tomatensalat für den Abend vorbereitet hat. Christiane hatte ihren leckeren Lamm Eintopf schon fertig, die Vorspeise, die Nachspeise und den Kuchen. Aber es ging nicht nur ums Essen an dem Abend. Freunde der Familie Knop waren ins Haus gekommen, um etwas über die Stiftung zu erfahren, über Myanmar und die swimming doctors - und über die Menschen hinter den Projekten. Christiane kennt unsere Stiftung aus den kleinsten Anfängen, sie begleitet und unterstützt unsere Arbeit seit 25 Jahren. Auch an diesem Abend. Über Weihnachten fliegt die ganze Familie nach Myanmar. Nur Tilman nicht, der fliegt schon vorher, um für ein halbes Jahr im Kinderheim von Capt. Wilk zu arbeiten. Jeder gibt, was er kann - und was ihm Freude macht/jg

Dienstag, 16. September 2014

Freunde der Stiftung/54

Die meisten in unserem Team treffen sich mal hier oder da. An diesem Wochenende in den Bergen zum Beispiel. Henry ist nie dabei, aber er ist uns auf Entfernung fest verbunden. Vier Monate im Jahr lebt Henry Fongern auf den Philippinen, die anderen acht Monate im Jahr ist er in der großen weiten Welt unterwegs. Die seltene Gelegenheit, ihn mal in Deutschland zu treffen, habe ich am vergangenen Sonntag genutzt. Gerade kam er von der abenteuerlichen Nordwestpassage zurück. Nun umrundet die HANSEATIC das britische Königreich, kommt nochmal für einen Tag nach Hamburg und dann geht es wieder auf große Reise. Henry arbeitet als Chief Purser an Bord, ist also für Geld zuständig, Abrechnungen, Ein- und Ausschiffungen. In seiner Freizeit kümmert er sich um die 50 Studenten, die wir auf den Philippinen fördern. Zusammen mit Leslie, die sich vor Ort um die Studenten kümmert. Die meisten studieren auf der Insel Mindoro, einige in Manila. Neu in das Studententeam/Philippinen kommt Dr. Thomas Oursin, der hilft, die Verbindung zu dem Mentoren zu pflegen/jg

Ein Dankeschön aus Griechenland




                                                                                Corinth , 4 September 2014 
Attention
Dr.Kush       
Mr.Constantine Papadakis
Stiftunglife


LETTER OF THANKS
The Management  Commitee  and the members of the  Association of  Friends of  the  Solidarity Social Clinic  of Corinth, and even more so, the uninsured, destitute or  excluded from the N.H.S, patients,  who are supported and treated by our S.S.C., would like to extend to you their warmest  thanks for  the Ultrasound Apparatus  your donated to our  Association.
The volunteer doctors of the S.S.C, of Corinth  have already  used  this  Apparatus, to help effectively, a large number of patients. This  guarantees  that very good use of your gift will  continue to be   made  by our  clinic well into the future. Yours  faithfully
For the M.C. of the Association of  the S.S.C. of Corinth

The President                                                     The Secretary General
A. HARBILAS                                                       E. KANELLOPOULOU

p.s. Picture of one of our doctor and the ultrasound.

Montag, 15. September 2014

Khin on tour - Hamburg und Frankfurt

Wenn ich noch lange mit Khin unterwegs bin, dann muss ich meine Hose weiter machen lassen. Am Samstag war die superleckere Nachspeise bei Dorothea in Hamburg ebenso kalorienreich, wie gestern Abend die regionale Vorspeise bei Sebastian - links im Bild der Heringssalat, rechts Büsumer Krabben auf Gurkensalat. Heute Abend bei Christine in Frankfurt habe ich bei dem himmlisch roten Linsenmus sogar die Schale ausgekratzt. Als Hauptgang gab es gute Gespräche hier und dort. Menschen, die sich für unsere Projekte interessieren und die Menschen dahinter. Unser großes Dankeschön geht an die Gastgeber hier und da. Für solche wunderbaren Abende nehmen wir gerne ein paar Kalorien in Kauf/jg

Sonntag, 14. September 2014

Erster Advent



Wer keine Lust hat auf einen ersten Advent mit Schmuddelwetter, den laden wir ein, nach Myanmar zu reisen. Dort gibt es Sonnenschein für alle - und schöne Projekte für die, die sich für unsere Arbeit interessieren. Eine fachlich qualifizierte Reiseleitung, deutschsprachig, steht während der ganzen Reise zur Verfügung. Wir weihen eine Schule ein in der Nähe von Bagan und übergeben 25 neue PAUL Wasserfilter an unsere Schulen. Für eine Reise in das "goldene Land" ist es die schönste Reisezeit. Zum Abschluß fahren wir mit Freunden drei Tage mit der AMARA - auch ein schönes Schiff, sogar deutlich komfortabler als sd2 - auf dem Irrawaddy von Bagan nach Mandalay. Eine Kabine ist noch frei. Wer nett ist - und Zeit und Lust hat mitzukommen, schreibt bitte eine Mail an gessner@stiftunglife.de

Nachtrag zum Eintrag von Gestern

Hi, Jurgen Gessner, all is ok. The only things is water system is not sufficient for one mission. On 31st august a baby boy was born on the swimming doctors ll. He is doing well.We call name him Polly boy - Zur Erklärung: Polli ist der Nickname von Karin, die mit Ihrem Mann zusammen den Anstoß gegeben haben für das neue Schiff - The villagers are delighted and satisfied with us. In the delta region some arears we get internet. Now we are waiting to start next mission. All the crews best regards to you. See you next month. Best regards, Josephine

Samstag, 13. September 2014

Erster Einsatz erfolgreich beendet



























Gestern Morgen hat Oberschwester Josephine die Bilder vom ersten Einsatz des neuen Schiffes geschickt. Da braucht es nicht viel Worte, um sich zu freuen. Hier ist ihre Mail: Hi, Jurgen Gessner now we are back in Yangon. Here are the pictures of our first trip. Our team and the villagers, we are all very happy. Jo

Freitag, 12. September 2014

PAUL im Glück



Die feine Schmuckmanufaktur mit Ihrer Anzeige im Spiegel hat alle Farben im Angebot. Ich trage ja keine Armreifen, aber wenn, ich würde mich für blau entscheiden. Nicht nur, weil es die Hausfarbe der Stiftung ist, sondern auch wegen PAUL. Das ist mein neuer Liebling. Kostet deutlich weniger als einer dieser Armreifen und macht viele Menschen glücklich. Nicht nur die auf unserem Steg gestern Abend. Den "Musterpaul" von gestern Abend haben wir heute sauber eingepackt. Am Sonntag bringen wir ihn nach Hamburg an Bord von MS HANSEATIC. Dieser Wasserfilter wird als Botschafter der Stiftunglife eine lange Reise antreten. Im Mai nächsten Jahres ist das Schiff im Amazonasgebiet unterwegs. Dort in einem Dorf weitab der Zivilisation soll PAUL an einer Schule seinen Dienst aufnehmen und für sauberes Trinkwasser sorgen. Wir werden davon berichten/jg

Gestern Abend in Celle



Mal zwischendurch ein Lebenszeichen von Khin: nach München, Berlin und Bremen stand gestern Abend Celle auf dem Programm. Ein Abend auf dem Steg in der Fritzenwiese über der Aller. Fünf Mentoren haben zugehört, was Khin zu berichten hatte. Es gab selbstgemachten Flammkuchen von der Arbeitsgemeinschaft Lennart/Sascha und Tomatensalat, burmesische Art, von Khin frisch zubereitet. Die Originalzutaten dafür hat Khin im Gepäck aus Myanmar mitgebracht. Dazu haben wir ausreichend Federweißen und Allerwasser gereicht. Letzteres wurde durch PAUL, im Bild hinten links für die Gäste aufbereitet. Am Wochenende steht Hamburg auf dem Programm. Wie ich höre, sind dort umfangreiche Vorbereitungen für ein deutlich anspruchsvolleres Menü angelaufen/jg

Donnerstag, 11. September 2014

Nachtrag zum Eintrag vom Mittwoch

Wenn ich sehe, wieviele Dinge im Hintergrund laufen, dann kann ich mich vor Freude kaum halten. Udo und Gerhard haben den jungen Leuten in Lehrte so unter die Arme gegriffen, dass nun neben den Zelten auch mich Pullover, T-Shirts und Kekse mit auf den Weg gehen. Alles würde innerhalb von zwei Tagen organisiert. So sieht so diese Organisation aus:

Sehr geehrter Herr Klische, lieber Stiftungs-Kollege,
nachdem der Abholtermin für die drei Paletten (1Palette Pullover und T-Shirt, 1 Palette DeBeukelaer Kekse und 1 Palette Knäcke mini) in München zeitlich nicht zu schaffen ist und auch in Stuttgart- Korntal am Samstag eine Abholung nur bis 11:00 Uhr möglich ist, senden wir die Sendung morgen Vormittag von der TNT Niederlassung Nürnberg-Feucht zur Niederlassung in Wiesbaden. Nachstehend die Daten des Abholers für unseren Logisitker: H. Dorban (ein Yeside), Tel. 0173-4977682. Abholung in Wiesbaden bis 12 Uhr möglich. Mein Kollege, der Logistiker Manfred Schneider gibt morgen noch die Frachtbrief-Nummer durch, damit Herr Durban schneller abgefertigt werden kann. Die Service-Tel. Nummer bei TNT ist: 01806-900800. Wir werden am Samstag vorab tätig sein und uns den Eingang der Paletten bestätigen lassen. Schön wenn die Nürnberger Land Tafel mit den Lions und der Stiftunglife einen kleinen Beitrag für das geschundene Volk leisten kann. Herrn Dorban und seinenFreunden wünsche ich viel Glück und eine gute Reise in das Krisengebiet mit seinen Decken und Zelten. Mit freundlichen Grüßen Gerhard Hampl, Nürnberger Land Tafel e.V

Seekarten Versteigerung HAN1414



Die Reiseroute, die MS HANSEATIC in den letzten vier Wochen zurückgelegt hat, liest sich im Katalog spektakulär: 135 Jahre nach der ersten gelungenen Nordwestpassage fährt das Hapag-Lloyd Schiff zum ersten Mal diese abenteuerliche Route durch Gebiete, die außer Forschern und Entdeckern noch niemand zu sehen bekommen hat. Gestern Morgen ist das Schiff sicher in Norwegen angekommen. Die Menschen, die diese außergewöhnliche Reise erlebt haben, werden viel zu erzählen haben - auch von der Versteigerung der Seekarte, die gehört dazu. Weil es eine spektakuläre Reise war, gibt es auch ein spektakuläres Ergebnis. Hier ist die gute Nachricht von Henry, direkt vom Schiff:

Hallo Jürgen, auf der Reise HAN1414 wurde die Seekarte im Wert von 11.111 Euro für die Solarlampen versteigert. Mit freundlichen Grüßen, Henry N. Fongern, Chief Purser, MS Hanseatic

Mittwoch, 10. September 2014

Flüchtlinge

Am Sonntag bei Martina auf der Terrasse haben wir auch das Thema "Flüchtlinge" gestreift. Ein schwieriges Thema, mit dem man leicht anecken kann. Europa hat sein Verhältnis zu Flüchtlingen nicht geregelt, Deutschland hat sein Verhältnis zu den Flüchtlingen nicht geregelt. Freier Zugang kann nicht die Lösung sein - Aber ich wage zu bezweifeln, das Grenzkontrollen zu Österreich der Weisheit letzter Schluss sind. Der Anstoß zum Nachdenken kam von Udo Klische, auf dem Foto unten rechts, der gestern einen Zeitungsartikel aus seinem Heimatort mitbrachte. Da wird von einer Gruppe Jesiden berichtet - Menschen die seit 30 Jahren in Lehrte leben und arbeiten - die am Wochenende eine Hilfslieferung in das Flüchtlingslager Zakho in den Nordirak bringen werden. 4.387 Euro haben sie selbst gesammelt um Decken zu kaufen, Isomatten, Jacken. Der Winter steht vor der Tür und die Menschen schlafen unter freiem Himmel. Wir werden diesen Betrag verdoppeln, die Lions geben weitere fünftausend Euro. Wenn ich an die Fernsehbilder denke, die gezeigt haben wie diese Menschen wegen ihres Glaubens von den Terrormilizen verfolgt wurden, dann bin ich sehr froh, dass die Stiftung einen kleinen Beitrag leisten kann. Wir dürfen uns nicht nur den Wohlfühlthemen hingeben/jg

Dienstag, 9. September 2014

Bauen hier und da



Wenn es Sven und Udo nicht gäbe, dann wäre mein Leben anders gelaufen. Die beiden verdienen das Geld für uns drei. Damit schenken sie mir die Freiheit, in der Welt unterwegs zu sein. Heute Morgen habe ich sie auf der Baustelle am Bremer Weg besucht. Bei blauem Himmel und Sonnenschein macht so ein Besuch Freude. Aber die beiden halten auch ihren Kopf hin, wenn es stürmisch wird, wenn es Probleme gibt oder Reklamationen. Bauen macht am meisten Spaß, solange Entwürfe und Ideen auf dem Papier hin und hergeschoben werden. In der Realität steckt dann viel Arbeit. 20 Jahre lang haben wir drei zusammen gebaut - ein Bankkaufmann, ein Bauingenieur und ein Verkäufer - in Hamburg, Celle und Hannover. In den letzten zehn Jahren hat sich die Verantwortung geteilt: Udo und Sven kümmern sich um die Baustellen in und um Celle - ich verkaufe jetzt Schulen in Myanmar und kümmere mich um die Baustellen dort. Gelegentlich tauschen wir uns aus: Udo kommt mit und schaut sich die neuen Schulbauten in Myanmar an - und ich gehe über die Baustellen in Celle. Lernen kann man auf beiden Seiten/jg

Berlin - München - Stuttgart



Myanmar boomt. Auch bei den Ausstellungen. Auf eine bereits laufende Ausstellung in Berlin möchten wir hinweisen: 60 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland - Myanmar. Die Ausstellung enthält Informationen zur Entwicklung der bilateralen Beziehungen, mit Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur- und Wissenschaftsaustausch, Kulturerhalt und Medienkooperation. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Kulturerhaltprojekt „Goldener Brief" Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird eine digitale Version dieses einmaligen Kulturschatzes der Leibnitz-Bibliothek in Hannover an die myanmarische Regierung übergeben. Die digitale Version dieses Briefes ist in der Ausstellung zu sehen. Mitte des Monats wird dann eine große Myanmar Ausstellung in München eröffnet, einen Monat später folgt eine "Deutschlandpremiere" in Stuttgart/jg

Montag, 8. September 2014

Noch ein neuer Mentor :-))

Heute Morgen bei einem wunderbaren Frühstück in Zehlendorf, als ich die gute Neuigkeit erzähle, schaut mich Bernhard fragend an "Woher weißt Du denn, dass ich einen neuen Mentor habe?" Auf kurze Verwirrung folgt doppelte Freude: Bernhard hat auch einen netten Mentor für einen Medizinstudenten gefunden. So dürfen sich nun zwei Medizinstudenten in Myanmar auf Post aus Berlin freuen. Wir freuen uns mit ihnen/jg

Ein neuer Mentor :-)



"Am Ende der Reise wirst Du mehr Mentoren haben als zu Beginn", hatte ich zu Khin gesagt, als wir am Freitag in den Zug gestiegen sind. Gestern Abend in Berlin hat sich das Versprechen schon erfüllt. Martina und Dirk hatten ihre Freunde eingeladen. Ein bisschen Housewarming für die spektakuläre Wohnung über den Dächer von Berlin, ein bisschen Myanmar, ein paar Ideen für die Stiftung. Aus dieser Mixtur ergaben sich viele gute Gespräche. Ein Medizinstudent in Myanmar darf sich auf eine Mail von Prof. Karsten D. freuen - und wir freuen uns über einen angenehmen Menschen, der die Runde unserer Stiftungsfreunde bereichern wird. Vielen Dank, liebe Martina, dass Du uns in so einem netten Rahmen zusammengebracht hast/jg

Sonntag, 7. September 2014

Buchtipp

"Essen" ist so populär wie nie, diesen Eindruck bekommt man jedenfalls, wenn man die täglich im Fernsehen laufenden Kochsendungen anschaut - oder die Masse der Kochbücher, die jedes Jahr neu auf den Markt kommen. Wer wissen möchte, wie Deutschland wirklich isst, der erfährt es in diesem Buch. Der aufwändig produzierte Bildband zeigt, dass Essen pur Notwendigkeit sein kann - wie bei uns heute Mittag beim Verzehr eines Döners - ein Genuss, ein Statement, ein Statussymbol oder ein Event. Mal schauen, welche Variante wir heute Abend in Berlin erleben, bei Martina und dem Treffen der Burmafreunde :-)

Freunde der Stiftung/53



Den Hintergrund für das Foto von Angelika Willigerod-Bauer haben wir mit Bedacht gewählt. Die sympathische Hamburgerin ist als Freundin von Dorothea zu uns gekommen. Ihre beiden großen Söhne sind aus dem Haus, ihr Mann arbeitet zeitweise in Berlin, Angelika hat Zeit. Als Juristin engagiert Sie sich schon ehrenamtlich in der Rechtsberatung - nun hat sie noch Zeit - und Lust für unser Brillenprojekt. In den nächsten Wochen werde ich das Projekt an Angelika übergeben. Im Dezember wollen wir uns die Augen OPs und die Brillenfertigung vor Ort anschauen. Wir freuen uns auf die Reise nach Addis Ababa und auf das Kennenlernen von Regina Abelt und ihrem Team/jg

Samstag, 6. September 2014

Bunt gemischt



Einmal im Jahr öffnen sich die Pforten für uns, das Volk. "Der Bundespräsident und Frau Daniela Schadt bitten zum Bürgerfest" stand auf der Einladung. Ein bunte Menschenmenge folgte dieser Einladung in den Park von Schloss Bellevue. Menschen, die sich für andere Menschen engagieren: Feuerwehrleute, Jugendbetreuer, Tafelhelfer, Altenpfleger, Musiker - nicht nur Profis wie Wolfgang Niedeken, hier im Bild. Der erste Bürgermeister war da, ein grüner Ministerpräsident und eine Studentenbetreuerin aus Myanmar. Khin gehörte zu den Gästen, die eine etwas weitere Anreise hatten. Gelohnt hat sich der Weg auf jeden Fall, da waren sich alle einig. Wir haben einen gutgelaunten Präsidenten erlebt, viele nette Worte gehört , Motivation und manche Anregung mit nach Hause genommen. In Deutschland lebt der Gemeinsinn in wunderbarer Vielfalt. Die Menschen, die nach dem Feuerwerk einen strapazierten Rasen zurückließen, werden sich am Montag wieder hochmotiviert in Ihren ehrenamtlichen Alltag stürzen. Das ist eine gute Aussicht für dieses Land/jg

Freitag, 5. September 2014

Meeting with my students


Wenige Tage bevor Khin nach Deutschland gekommen ist, hat sie unsere Studenten besucht. Hier ist ihr Bericht von dem Treffen mit den Studenten, die an der Marine Universtiy in Yangon studieren: The final exam is in these days. Time for our Marine students for private study. I met them at their University some days ago. I asked three questions and each student answered with own opinion and own decision:

1. What do you think of Students Program in Myanmar? Question
2. Besides money, what did you get by being a student from Students Program?
3. What would you like to pay back to the Students Program after graduation?

There are more and more local foundations nowadays which support good students. So, a lot of students from Marine University also get financial support from one source or another. However, it is completely noticeable for anyone that our Marine students are different from others. The differences were told by our students that they have to write report, inform their results, get pay cut if result is not good, attend English course or other useful training during holidays, participate in group discussion to improve thinking power and practice English whereas students of other local foundations have no responsibility. Sai Zin Win Htet said that he would give Excellent 3 stars to this program. Aung Htet Paing is a first year student. He was shy and could not speak in front of others but he tried. He was Roll 2 in his first year but he did not try much. As there are many things to enjoy life in Yangon and at his University which is quite different from his village and so he did not try hard enough. He noticed that he will lose his position 2 next year. He was embarrassed but he will try to get it back the following year. Phyo Thura is the most motivated student this year. Shin Poe Ei said that she did not study in her first year. She met me in her second year and she was motivated to work hard. As a result, she got 7 or 8 distinctions every year starting from her second year. She is now on top of her class. Aung Kyaw Khant said that he was about to step on the wrong track in his second year but he was lucky to be able to control himself and bring himself back to the right way after several meetings with me. Now, he thinks he has completely changed in his third year. Phyo Wai Soe said that he liked to listen to my talks and he was motivated to work hard after hearing my talks at my home. But, when he was back to his hostel, my words stayed with him for a week and then faded away. So, he could not work hard enough as he wished. Aung Ko Min said that they are lucky to be stiftunglife students because they have to work and study according to rules. Because of the rules, they cannot get spoiled. Aung Pyae Phyo Khant said that he could not be there if there is not Stiftunglife Students Program. He will have to start sea service next year and he will try to be a mentor of this program one day. Thwe Thwe Zin is trying hard like Shin Poe Ei to get a good job as soon as she finishes the University. We spent about two hours there and I am satisfied with their thoughtful answers/Khin

Donnerstag, 4. September 2014

Khin on tour



Khin ist da, wir freuen uns sehr. Gestern Abend ist sie in München angekommen - morgen früh starten wir unsere Deutschlandtournee. Wer Khin treffen möchte, schreibt bitte eine Mail an Sascha@Stiftunglife.de Wir schauen dann, wie und wo wir das am besten einrichten können. Hier ist ihre Reiseroute:

03. - 04. September München
04. - 08. September Berlin
08. - 11. September Bremen
11. - 12. September Celle
12. - 15. September Hamburg
15. - 16. September Frankfurt
16. - 17. September Stuttgart
17. - 19. September Korbach
19. - 21. September Hütte südlich von München

Danke Roland Schütz



Die Runde war überschaubar, ein kleiner Kreis netter Menschen, gestern Abend im Hotel Vier Jahreszeiten in München. Die Vermutung von Oksana "..da werden bestimmt viele Reden gehalten" hat sich erfüllt. In zehn Jahren und 340 Fahrzeugen stecken eben viele Geschichten. Der Jubilar würde von Herrn Sorg persönlich in einem Ford abgeholt und in die Stadt gebracht. Alle hatten ihre Freude, das Restaurant des Hotel Vier Jahreszeiten unter Küchenchef Sven Büttner begeistert durch regionale Küche, das wußten wir. Wie regional die Lebensmittel an dem Abend waren, das erfuhren wir, als der Koch nach dem Essen zu uns kam und uns freundlich erklärte, dass die meisten Lebensmittel für dieses Essen von der Münchner Tafel geliefert wurden. Kurzes Staunen und großer Applaus. Für die nächste Feier haben wir uns verabredet, wenn das 500. Fahrzeug an eine Tafel übergeben wird. Ein bisschen wird es dauern, aber ich denke, Roland wird morgen schon wieder daran arbeiten, dass wir dieses Ziel erreichen/jg