Aktuelles und Informationen aus unseren Projekten |

Bevor wir die jungen Musiker hören, führt uns Larissa rum. Das Gebäude ist groß, vor 150 Jahren wurde es als Opernhaus, genau gegenüber dem Mariinski Theater. Unsere Reise nach St. Petersburg beginnt mit einem großen Rundgang durch das Rimsky Korsakov Konservatorium. Larissa, die Musikwissenschaftlerin, die uns führt, arbeitet schon lange hier. Den Kontakt nach St. Petersburg hat die Gartow Stiftung für uns hergestellt. Seit zwanzig Jahren engagiert sich diese Stiftung vielfältig für die Arbeit am Konservatorium. Unser Rundgang führt uns auch in das Hinterzimmer der Bibliothek. Dort, wo die musikalischen Kostbarkeiten aufbewahrt werden, sehen wir Originale, die jeden Musikliebhaber erfreuen. Das war die Vergangenheit - morgen wartet die Zukunft auf uns: junge Musiker werden vorspielen/Studenten

Manche begeisterte Kreuzfahrer buchen schon auf dem Schiff ihre nächste Reise. Die schönsten Reiseziele locken auf der ganzen Welt. Gleich neben den EUROPA und HANSEATIC Katalogen liegt seit ein paar Tagen eine kleine Broschüre, in der unsere schönsten Stiftungsprojekte vorgestellt werden. Wenn man Glück hat, dann kommt beides zusammen - die Traumziele und die Stiftungsprojekte. Im März, wenn die EUROPA nach Yangon kommt, ist so eine glückliche Zeit. Die Gäste werden ein wunderbares Reiseziel erleben und neben Tempeln und Pagoden auch unsere Schüler und Studenten sehen. Es wird nicht jeder bei dieser Reise dabei sein können - deshalb senden wir die Broschüre, in der unsere Projekte beschrieben werden, auf Wunsch gerne zu.
In Deutschland wurden im vergangenen Jahr mehr als 800 Stiftungen gegründet. Die meisten mit einem Grundstockvermögen von weniger als 100.000 Euro, obwohl vor allem kleinere Organisationen große Finanzprobleme haben. Viele Stiftungen erwirtschaften in dieser Zeit nicht die notwendigen 2,2%, die notwendig sind, um den Wert des Grundstockvermögens zu erhalten. Dazu ist jeder Stiftungvorstand verpflichtet. So bringen kleinere Stiftungen immer mühsamer die Mittel für die Projekte auf. "Zuweilen wäre eine Zustiftung zu einer bestehenden Stiftung die bessere Alternative," so Wilhelm Krull, Generalsekretär der Volkswagenstiftung, "denn Kleinstiftungen mit weniger als einer Million Stammkapital sind auf lange Sicht kaum lebensfähig".


Dear, Mr. Gessner, last week, I went Christian, Martina and Anna+Wolf schools again to discuss about our program. everything is fine. Christian school, I invited and discussed village people, head village and headmistress to know our programs and to work together with us. I explained and announce about our program. Now we organize a school committee to prepare the partition walls in the old school building. We will have success with our program. For this, we need to co - operate and discuss whatever we do with them to know cleanly. Respectfully, Myo Myo from Bagan/School

Das Foto kam heute morgen per Mail aus Bremen. An diesem Sonntag berichtet der Weser Kurier über das goldene Land. Letzte Woche war es die Welt am Sonntag. Was Jahrzehnte ein Geheimtipp war rückt nun in den Blickpunkt des Interesses. Bald wird Myanmar in den Fokus der Tourismusindustrie kommen. Die Öffnung des Landes hat eben nicht nur gute Seiten. Trotzdem habe ich mich heute ganz besonders gefreut, zwei meiner Lieben in einem Bild zu sehen.

An Lebensmittel Skandale haben wir uns gewöhnt. Seit dem Hygiene Skandal um die Großbäckerei Müller ist das Vertrauen der Kunden erschüttert, schreibt die Zeitung. Interessiert sich denn heute eigentlich noch jemand dafür, woher das Brot kommt? Und was drin ist? Wie viele Menschen sind denn bereit, einen angemessenen Preis für Milch und Brot zu zahlen? Wir sparen und sparen - bei einem Semmelpreis von 30 Cent, entfallen auf die reinen Rohstoffe sowie nur noch 5 Cent - und werfen gleichzeitig in großen Mengen weg: Jeden Tag wird in der größten Stadt Österreichs, in Wien, so viel Brot weggeworfen, dass man damit die Einwohner der zweitgrößten Stadt Österreichs, Graz, versorgen könnte. Wie gut, dass es bei - oder besser gegen - diesen Irrsinn die Tafeln gibt. Auch in Österreich. Gerade haben wir die Wiener Tafel beim Ankauf eines Fahrzeugs unterstützt/Tafel

Burma öffnet sich und eilt mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung Zukunft. 95 Prozent der Burmesen ahnen von alldem nichts. Sie sind als Bauern auf dem Land kaum informiert. Das Volk, in dem die meisten Frauen und Kinder ihre Gesichter noch alltäglich mit dem weißen Tanaka bemalen und die Männer Wickelröcke tragen, sieht nun verführerische Bilder: Frauen und Männer in indischen oder amerikanischen Soaps, die ganz anders aussehen und handeln als sie. Das war der Vorteil der Isolation: Burma, dieses Land mit seinen offenen und liebenswürdigen Menschen, seiner grandiosen Natur und seiner allgegenwärtigen buddhistischen Kultur, hat bis heute seine Eigenheit bewahren können. Wie lange noch? Alice Schwarzer gestern in der FAZ

Was lange währt wird endlich gut: im vergangenen Herbst haben wir warme Jacken von der EUROPA bekommen, die dort nicht mehr gebraucht wurden. Nun sind die Jacken auf kleineren Schiffen im Einsatz. An der Nordküste von Myanmar hat ein schwerer Sturm vieles zerstört und manche Menschenleben gekostet. Viele Fischer haben Ihre Boote verloren. Das ist schon ein paar Monate her. Vor ein paar Tagen haben die Fischer von Oliver neue Boote bekommen und von uns gab es als Sahnehäubchen obendrauf für jeden eine EUROPA Jacke. Freuen Sie sich mit uns :-)

Der Bundesverband der Tafeln ist mit dem Nachhaltigkeitspreis ECOCARE ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte damit die Bemühungen des Bundesverbandes, große Lebensmittelmengen vor der Vernichtung zu bewahren und durch verbesserte Logistik an 900 lokaleTafeln weiter zu verteilen. Bewältigt wird die Verteilung der Großspenden von über dreißig regionalen Logistikverbünden der Tafel. Innerhalb von 15 Monaten wurden 7.000 Paletten - das sind rund 200 Sattelzüge - verteilt. Auch von uns herzlichen Glückwunsch an Gerhard Hampl und sein Team für diese beeindruckende Leistung/Tafel

Hi Jurgen, Attached is local cartoon, in that, the son told the mother " Mom, I don't want to be poor here". Mon asked him" So, where do you want to go to be poor". The son replied " In foreign country" I shared this with students because some students from villages have father or brother, neighbor or acquaintance who are working in foreign countries. Have a good day, Khin

"Wie machen Sie das denn, so ganz ohne Verwaltung(kosten)..." diese Frage konnte ich in der Vergangenheit leicht beantworten "Es ist mein Hobby, dass ich mit Leidenschaft betreibe - und es kostet mich nicht mehr Zeit und Geld, als eine intensive Golf Leidenschaft." Nun ändern sich die Zeiten: mehr Geld, mehr Projekte, mehr Arbeit. Der klassische Weg wäre nun so, dass man sich eine kleine Verwaltung gönnt. "Noch immer besser als die Großen.." würden viele sagen - aber es ist nicht mein Weg. Ich fürchte einfach, dass so etwas vergleichbar ist mit einer Laufmasche: ist der kleine Riss erst einmal da, geht es schnell weiter. Deshalb hier mein großer Dank an Dörte, Oksana und Verena - an Patrick, René, Roland, Sascha und Wolfgang. Sie sind die ehrenamtlichen Helfer, mit denen ich gemeinsam die weitere Entwicklung der Stiftung gestalte. Komplett ehrenamtlich. Danke dafür, JG


Dear. Mr Gessner, last week, Min Min and I, we went together and discussed how to do the best our program with the head village, solar man and head master and village peoples. We need to go the villages again. because some of the villages could not meet headmaster or head village. We donate 1,500,000 kyats to prepare water pond for Heidi school - and Christian school 700,000 kyats to prepare for old building. Last Friday, we gave 700,000 kyats to make the wall partition of the old building close to Anna and Wolf School. Ingeborg School, Ilse School and Martina School request to give 5000 gallons water tank for the School. Anna school has been waiting your answer for hand wash station and toilets to make together. I have some problems. some of the villages cannot arrange to have for me that to stay and others are fine. We will think about that. Our teachers are very happy and thank so much for their salary. In my holidays. I will attend the English Class to progress my English. Respectfully, Myo Myo from Bagan

"Blumenindustrie, kannst Du Dir speziell zum Valentinstag deine afrikanischen Ausbeuter Rosen, die Grund und Boden, Arbeiter und das Klima verpesten, mit viel Liebe in den Arsch schieben? Wär das möglich? Danke, ganz lieb!!" Ralf Husmann, Autor von "Vorsicht vor Leuten" in seiner Kolumne im KulturSPIEGEL
Dear Mr Jurgen and Sascha, I heard that on Friday, 10th Feb, Ma Nilar Win, 2nd year Technology student, has eloped with her boyfriend. No news from her yet. She failed 2nd year and now she is a repeater there. Best regards, Khin/ students

Wer sich für unser Studenten Programm interessiert, kennt Sascha Fuchs, den netten jungen Mann in der Bildmitte. Sascha betreut unsere Mentoren im deutschsprachigen Raum. Die beiden anderen jungen Leute auf diesem Foto sind zwei unserer 75 Studenten in Myanmar. Aung Aung, der junge Mann links, studiert Medizin in Mandalay. Heute ist sein Tag: happy birthday Aung Aung.

Der Mann, der da am linken Bildrand so freundlich lacht, das ist Prof. Johann Ebe. Wer sich für unsere Schulprojekte in Myanmar interessiert, der wird in diesen Tagen Post von ihm bekommen, denn der Johann kümmert sich um unsere Schulen. Das ist gut für die Stiftung und noch besser für die Schulgebäude, denn vom Bauen versteht der Johann mehr als ich. Es ist sein Beruf. Vor ein paar Monaten hat der Professor in München seine letzte Vorlesung an der Fachhochschule für Architektur gehalten. Des einen Freud ist des andern Leid: was die Studenten bedauern, das erfreut uns, denn nun bereichert der Johann mit seinem Engagement unser Leben, menschlich und inhaltlich/schulen

Wer gestern Abend bei der Ziehung der Lottozahlen nicht den Millionengewinn in der Hand hatte, bekommt heute eine neue Chance. Der Einsatz dafür ist vergleichbar mit den zehn Euro, die viele Menschen Woche für Woche zum Lottoladen tragen. Der Gewinn ist sicher: es gibt den direkten Kontakt zu einem jungen Menschen in eine anderen Welten. Wie groß der eigene Gewinn dabei ist, das hat man als Mentor selbst in der Hand. Wir verbinden jeden Studenten per Mail mit seinem Mentor. Einzige Voraussetzung für dieses "Glücksspiel" ist der richtige Beruf, denn wir akzeptieren nur Mentoren, die in Ihrem Beruf dem Studienfach des ausgewählten Studenten entsprechen. 6 von diesen 21 Studenten sind noch zu gewinnen. Wer dabei sein möchte, schreibt einfach eine Mail an: fuchs@stiftunglife.de
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