Stiftunglife

Samstag, 29. August 2015

Die Menschen in der Stiftung

Die Stiftung wäre nichts ohne die Menschen die spenden, die sich interessieren und sich engagieren. Wir teilen diese Menschen in drei Gruppen ein. Sascha hat ein Schaubild dafür entwickelt. Das Team ist der Kern der Stiftung, das sind 25 Menschen, die ehrenamtlich eine feste Aufgabe übernommen haben. Wolf zum Beispiel für die swimming Doctors, Kostas für Griechenland und Ursula für unsere Schulen in Myanmar. Nah dran am Team sind die Freunde der Stiftung, mehr als hundert Menschen, die Geld und Zeit geben, die mit Rat und Tat zur Hand stehen, wenn man sie braucht. Martina, Tina, Renate, Jörg, Udo und Tom gehören dazu. Hier sind sie alle zu sehen: http://www.stiftunglife.de/stiftung/helfer/team-und-freunde/ Als dritte Gruppe gibt es die Spender. Mehr als tausend Menschen, die unsere Arbeit gelegentlich oder regelmäßig mit Geld unterstützen, auf dem Schaubild gelb gezeichnet. Wir freuen uns und danken jedem, der uns mit seinen Möglichkeiten unterstützt/jg

Zum Beispiel Assling

Liebe Freunde der Stiftung, vielen Dank für die Unterstützung.
Das Positive zuerst: Wir haben mit den Asylbewerbern und Flüchtlingen eine Wanderung in die Berge gemacht. Sehr schön, dass einige Senioren und Helfer mit von der Partie waren. Wir werden im Oktober noch einmal eine Wanderung anbieten. Im Oktober werden wir auch einen Begegnungs-Abend anbieten unter dem Motto: "Miteinander feiern, essen, singen und ins Gespräch kommen". Dabei wollen wir auch über die Länder informieren, aus denen die Asylbewerber und Flüchtlinge stammen. Die Vorbereitungen laufen. Erfreulich ist auch, dass sich auf unseren Aufruf sechs Interessenten gemeldet haben, die sich als Lesepaten engagieren werden und bei Deutschkursen, die wir in Aßling anbieten wollen. Ich habe mich auch inzwischen mit dem Vorstand des Lions-Club Ebersberg getroffen. Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder war bereit, sich finanziell zu engagieren, allerdings nur bis Ende des Jahres. Mündlich wurde mir danach mitgeteilt, dass ich von monatlich 250 € ausgehen könne. Der Präsident hat mich nun aber informiert, dass noch nichts entschieden sei. Wir bleiben dran. Mit herzlichen Grüßen, Götz

Freitag, 28. August 2015



Nach der Wikipedia Definition lautet das offizielle Motto der Lions „We serve" (engl.) Auf Deutsch klingt das etwas antiquiert als „Wir dienen". Damit verpflichtet sich jedes Lions-Mitglied, den Dienst am Nächsten über seinen persönlichen Profit zu stellen. Wie dieser Gedanke mit Sinn erfüllt wird, das haben wir in den vergangenen elf Jahren vielfach erlebt: einige tausend Lions Mitglieder haben Zeit und Geld für die Tafel in ihrer Stadt gegeben. Roland Schütz vom Lions Club München-Solln hat das Engagement koordiniert und wir haben unseren Teil dazu beigetragen. Jetzt gibt es für uns alle die gute Chance, diese Erfolgsgeschichte zu wiederholen. Gestern Abend haben wir den Grundstein dazu gelegt mit unserem Angebot, die Lions Clubs finanziell zu unterstützen, die sich für Flüchtlinge in ihrer Stadt einsetzen - und der Idee, ein Netzwerk von syrischen Flüchtlingen und deutschen Freunden aufzubauen. Zuerst zum Kennenlernen per Mail, später - wir sind ganz zuversichtlich - könnte mehr daraus werden. Vielen Dank an alle, die uns bei diesem Projekt unterstützen/jg

Donnerstag, 27. August 2015

Zum Beispiel Fulda









Unser Bundespräsident hat die Menschen ermutigt, die das helle Deutschland zeigen. Wir stellen hier in den kommenden Tagen einige dieser Menschen und Initiativen vor., die von uns unterstützt werden. Heute die DeutschlandLotsen aus Fulda:

Die Bilder sind von unserem zweiten Treffen, das hatten wir vor kurzem hatten wir vor Kurzem. Zu allen Familien haben wir inzwischen intensive Kontakte. Zwei Familien haben schon Besuche mit ihren Patenfamilien, Morgen werden wir einen Referenten begrüßen, der uns mit Rat und Tat bei unseren Fragen zur Verfügung steht: wie viele Quadratmeter Wohnfläche steht einer Familie zu? Wie sind sie versichert? Welcher Kindergarten ist besser geeignet? Vom Landratsamt wird ebenfalls jemand kommen und wir können uns an diesem Abend über zwei arabisch sprechende Dolmetscher freuen. Im Moment sind wir noch zurückhaltend, aber im September wird ein Puppenspieler nach Fulda kommen und wir planen mit ihm ein gemeinsames Treffen. Mit herzlichen Grüßen, Ulrike

Mittwoch, 26. August 2015



Was die Bildzeitung auf die Titelseite bringt, das bewegt Deutschland. Die Medien sind jeden Tag voll mit Bildern, Meinungen und Informationen. Alle sind sich einig, dass die Politik eine rechtzeitige Weichenstellung verschlafen hat, alle sind sich einig, dass es so nicht weitergehen kann. Wie gut, dass die Bildzeitung nicht nur sagt, "...was die Politik tun muss..." Sondern auch, was jeder von uns tun kann. Die vielfältigen Anregungen für ehrenamtliches Engagement auf Seite 3 wollen wir um unser Angebot ergänzen: Kümmert Euch um einen syrischen Flüchtling per Mail. Wir stellen gerne den ersten Kontakt her. Wie intensiv der Kontakt dann wird, das habt ihr selbst in der Hand. Wir bemühen uns, Mentoren und Flüchtlinge regional zuzuordnen, so dass sich persönliches Kennenlernen einfach organisieren lässt, wenn das im zweiten Schritt von beiden Seiten gewünscht wird. Ganz aktuell haben wir eine Anfrage aus Neumünster von einem syrischen Studenten, 25 Jahre alt, der seit drei Wochen in Deutschland ist. Wer sich um Borhaan kümmern möchte, schreibt bitte eine Mail an juergen@stiftunglife.de

Freunde der Stiftung

Die Schule hat er hinter sich gelassen, gerade 20 Jahre alt ist er gestern geworden, mein Patensohn Tilman, das freut uns und senkt den Altersschnitt im Freundeskreis. Im letzten Jahr, nach dem Abitur, hat er ein paar Praktika gemacht, auch im Kinderheim in Yangon. In ein paar Tagen beginnt er sein Studium für Politik und Soziologie an der Zeppelin Uni in Friedrichshafen. Jungen Menschen steht die Welt offen, jedenfalls hier bei uns. Mit zwanzig sieht Tilman die Welt aus einem anderen Blickwinkel als ich. Er wird unsere "oneforher" Initiative in seinen Medien bekannt machen: über Facebook, Twitter und YouTube will er gleichaltrige Freunde begeistern und die Idee verbreiten. Dafür entwickelt er ein eigenes Konzept, wir dürfen gespannt sein/jg

Dienstag, 25. August 2015

Seitenwechsel

Wie es wohl wäre, wenn wir da sitzen würden - hier in dieser schönen, sauberen Textilfabrik am Stadtrand von Yangon. Von Morgens um 7 bis Abends um 7 arbeiten die Näherinnen hier. Eine Stunde Mittagszeit, unbezahlt, sechs Tage in der Woche. Dafür gibt es 150.000 Kyat, das sind ungefähr 120 Euro. Urlaubs- und Krankentage werden nicht bezahlt. Deutsche Firmen lassen hier produzieren, Mode made in Myanmar. Die Fabriken in Bangladesch sehen, soweit ich weiß, nicht so schön aus. Der Lohn für die Näherinnen beträgt dort nur die Hälfte. Mit Sicherheit hat jeder von uns Kleidungsstücke im Schrank, die aus solchen Fabriken kommen. Wenn wir das System nicht ändern können, dann wenigstens ein bisschen GLÜCKS verschenken: einen Euro für die Näherinnen spenden mit einer SMS an die 81190. Zum Dank gibt's ein gutes Gefühl - und von mir das Versprechen, dass ich jeden eingesammelten Euro zu diesen Näherinnen bringen werde/jg

Geben gibt

Die Idee mit der Geschichte auf dem langen Einnäher ist gut. Schade, dass sie nur für einen Fototermin realisiert wurde. So könnten wir unsere Geschichte mit einem Kleidungsstück an den Mann bringen, oder an die Frau, wenn wir eine Modefirma dafür gewinnen können. Einen anderen Tipp habe ich gestern Abend bekommen: nachdem der Computer beim Check In einen Mittelplatz ausspuckt hatte, wußte ich, dass der Flug nach München voll wird. Dass es trotzdem ein sehr angenehmer Flug wurde, das lag an der netten Sitznachbarin. Die interessierte sich nicht nur für unser "one for her" Projekt, sie gab mir auch ein paar neue Anregungen und eine Fachzeitschrift mit auf den Weg. Gute Tipps können Gold wert sein. Bis das Gold kommt, gehe ich den kleinen Weg: ab und zu eine SMS mit dem Wort GLÜCK an die 81190 senden. Wie sagt Sammy so schön: geben gibt :-))

Montag, 24. August 2015

Vorstellungsgespräch

Thielallee 19, wer schon mal ein Visum für Eine Reise nach Myanmar beantragt hat, kennt diese Adresse in Berlin. Wir waren heute dort, um uns bei der neuen Botschafterin vorzustellen. Bernhard hatte Frau Yin Yin Myint schon bei verschiedenen Gelegenheiten kennengelernt und mit den Aktivitäten der Stiftunglife bekannt gemacht. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, Bernhard im Team zu haben, der so gut vernetzt ist in Politik und Wirtschaft der Hauptstadt. Khin und Capt. Than Oo wurden schon von der Botschafterin empfangen, nun waren wir dran mit unserem offiziellen Antrittsbesuch. Es war eine nette, offene Atmosphäre. Zu reden gab es genug: über die die Flutwelle, die nun abgeebbt ist. Jetzt zeigen sich erst die vielen Schäden. Besonders bei den Bewohnern in den Chin Staaten, im Norden des Landes . Natürlich ging es auch um die Entwicklung des Landes, um die die bevorstehenden Wahlen und um die verschiedenen Möglichkeiten, das Deutsch - Burmesische Verhältnis positiv weiter zu entwickeln. Dazu wollen wir auch in Zukunft gerne unseren Teil beitragen/jg

Myanmar - Olivers dritter Einsatz

Oliver schickt uns Bilder aus den Überschwemmungsgebieten. Wir haben auch seine zweiten Einsatz mit Spenden unterstützt. Hier ist sein Bericht: We have allocated three bamboo houses which were destroyed by the flood with the respected families. People in Delta will have total food shortage for at least three month until new rice can be harvested and when seeds arrive to them biggest problem at present is shortage of drinking water for the people as well food for their animals, which they might loose , Oliver E Soe Thet

Sonntag, 23. August 2015

Primus inter pares


















Am Freitag gab es einen kleinen Empfang im Büro in Celle. Gemeinsam haben wir auf die Zukunft angestoßen - und dann hat Sascha meinen Schreibtisch übernommen. Man erkennt das daran, dass nun alles aufgeräumt ist. Nach der Definition von Wikipedia ist Sascha nun "...das Mitglied einer Gruppe, das dieselben Rechte innehat wie alle anderen auch, mit keinerlei Privilegien versehen ist, aber trotzdem eine erhöhte Ehrenstellung genießt." Mir gefällt die Erklärung von Dorothea noch besser, als sie vor ein paar Tagen Ute neu ins Team einführte: "Es gibt keine Hierarchien bei uns, wir arbeiten miteinander, jeder führt seinen Bereich. Wenn sich Fragen ergeben, dann gibt es in Celle jemanden, der die beantworten kann." In Zukunft gibt's sogar zwei - einen in Celle und einen in München. Wir alle wünschen Dir einen guten Start, lieber Sascha :-))

16.000.000

"Lieber Jürgen, wir haben die 16 Millionen überschritten"
Der Anruf von Roland kam am Nachmittag. Mit seiner Zusage gestern an den Lions Club in Stollberg haben wir diese Zahl erreicht. Der Kühltransporter für die Stollberger Tafel ist das 372 Fahrzeuge das wir auf den Weg gebracht haben. Immer in Zusammenarbeit mit lokalen Lions Clubs. Kleine Rechenaufgabe: wenn jedes Fahrzeug jeden Tag Lebensmittel in Wert von 1.400 Euro einsammelt, dann entspricht das einen Wert von einer halben Million Euro am Tag. Das ergibt 11 Millionen im Monat, mehr als 100 Millionen im Jahr. Setzt man die Laufzeit eines Fahrzeugs mit acht bis zehn Jahren an, kommen Lebensmittel im Wert von einer Milliarde zusammen. Für Arme, Alleinerziehende, Arbeitslose, Flüchtlingsfamilien und Alte. Eine Milchmädchenrechnung? Ja, weil natürlich noch KFZ Steuern bezahlt werden müssen, Diesel, Wartung, Reparaturen - und weil es vieler tausend ehrenamtlicher Helfer bedarf, um diese Lebensmittel einzusammeln. Aber einen Teil, den tragen wir dazu bei, dass die Tafeln in Deutschland Geschichte schreiben. Mein großes Dankeschön geht an alle, die uns dabei unterstützen, ganz besonders an Roland, Gerhard und Christian, die das alles bei uns organisieren. Natürlich auch ehrenamtlich :-))

Samstag, 22. August 2015

Today in the newspaper

Dear Mr Gessner, I saw PAUL in today's paper. It was learnt that MIYAWin International Company Limited donated Water filters to the flooded villages in Pwint Phyu Township, Magway Region, on 17 August. The ceremony of water filter donation and explanation about how to use water filters was held in the meeting room of Magway Region Head Office and it was attended by Chief Minister of Magway Region U Phone Maw Shwe, Agriculture and Livestock Breeding Minister U Aung Naing, Departmental Heads of the Region, Regional Municipal Committee members, Staff of Directorate of Rural Development and responsible personnel from the Company. Best regards, Khin

Freitag, 21. August 2015

400.000, 500.000, 600.000, 700.000 oder gar 800.000 Menschen ?
Mit dieser Entwicklung hat keiner von uns gerechnet, als wir vor einem Jahr gemeinsam beschlossen haben "Die Stiftunglife wird Initiativen in Deutschland fördern, die sich um die Integration von Flüchtlingen kümmern." Das Thema bewegt uns Tag für Tag mehr. In unterschiedliche Richtungen. Deutschland ist ein zerrissenes Land, wenn es um die Frage geht, wie wir mit den vielen Menschen umgehen sollen, die fremd zu uns kommen. Konflikte erzeugen Reibung, aber auch Festlegung. Vor zwanzig Jahren haben wir uns mit den Tafeln auf ein Thema festgelegt, das damals kaum - inzwischen weitgehend - gesellschaftlich akzeptiert ist. Nun bewegen wir uns mit dem Thema "Flüchtlingen" wieder in einem unbequemen Bereich. Damit wir für dieses Engagement gerüstet sind, lassen wir in nächster Zeit vier kleine Projekte auslaufen: Kinder zu Roncalli - Solarlampen für Burkina Faso - Grundschule Dengore und den Musikwettbewerb in Minsk. Dank an Verena, Walter, Kristina und Oksana, die sich in der Vergangenheit dafür engagiert haben/jg

Besuch bei Prof. Frechen

Schade, dass wir nicht alle dabei sein konnten, bei dem Besuch an der Uni Kassel, Bau und Umwelt Ingenieurwesen, Abt Siedlungswasserwirtschaft. Dort haben wir Antworten auf unsere Fragen bekommen und viel interessantes gesehen - hier auf dem Foto in der Versuchswerkstatt der Uni. Das Wichtigste vorweg: ein eingebauter Schwimmer und ein kleines Kästchen werden in Zukunft dafür sorgen, dass PAUL sich meldet, wenn er Wasser braucht. Wenn er das nicht bekommt, geht das Herz, die Membrane innen, kaputt. Bisher gab es eine Gebrauchsanweisung - nun meldet sich PAUL mit einer roten Warnlampe und einem Hupton. Der Strom dafür wird durch ein kleines Solarpanel erzeugt.

Bei den neuen PAUL's auch einen seitlichen Ausfluss geben, das erleichtert die wöchentliche Wartung. Dafür wird das Einlaufgitter oben abgeschraubt und viel Wasser direkt auf den Filter gegossen. Dann den Behälter ein wenig schütteln und das Schmutzwasser an der Unterseite - oder nun am unteren Seitenablauf - auslaufen lassen, so dass der Schmutz ausfließen kann. Ob das Wasser dann in Ordnung ist, das werden wir in Zukunft mit einem Schnelltester vor Ort testen.

Eine weitere Verbesserung wäre es, wenn wir für jeden PAUL zwei Vorratsbehälter bauen: einen für das ungefilterte Wasser und einen für das fertig gefilterte Trinkwasser. PAUL steht zwischen den beiden Behältern, den Zu- und Ablauf Regeln zwei Schwimmerventile. MinMin und Ursula haben so einen Versuchsaufbau schon an einer Schule gestartet. Im November werden wir sehen, wie gut das funktioniert. Der Aufwand lohnt sich allerdings nur dort, wo der Wasserfilter intensiv mit ein paar hundert Litern am Tag genutzt wird. Soviel ist klar: PAUL wird ein fester Bestandteil unserer Schul- und Dorfprojekte in Myanmar sein. Ursula kümmert sich in nächster Zeit um eine Auflistung und Zuordnung der hundert Wasserfilter, die wir inzwischen im Einsatz haben. Vielen Dank an Prof. frechen, den Erfinder von PAUL und an alle Freunde, die uns mit Geld, Wissen und viel Engagement bei diesem Projekt unterstützen/jg

Donnerstag, 20. August 2015

Myanmar - Dank aus dem Delta

Liebe Stiftungsfreunde, besten dank, auch Khin, fuer das schnelle handeln , das ausmass wird wohl die naechsten tage richtig klar werden. wir werden bombardiert mit requests zu helfen aber logistics und food haengen am geld. Wasser maessig gaebe es wohl keine probleme wenn jedes Dorf einen PAUL haette, wir haben aus Mandalay Purification tabletten bekommen, aber nur fuer 1200 Menschen einen tag. Ueber eine Firma bekommen wir eventuell nochmal welche, muessen den diese Woche geplanten convoy aufstocken zu viele menschen und wir versuchen dabei zu bleiben , eine stelle nur einmal anzulaufen und dann gleich fuer zwei wochen reis und salz.

Nebenbei Laeuft aber auch schon Langfristig " Bamboo House " wieder aufbau " vom letzter woche hatten wir zwei familien allocated. Es wir in den grossen gebieten viel mehr werden . Haben zur zeit gezielte spenden fuer 25 Bambus HAEUSER bekommen oder zusagen. Handicapped sind die starken regen in rakhine und delta was noch zunehmen soll. Den aller besten dank schon mal an Euch alle fuer die riesen Hilfen, fuer die naechste woche planen wir wieder einen Convoy, dann auf ansage des Zalon - Delta Flood managements & coordination, wir fahren diese woche Dank Stifung Life mit einem 16 ton und einem 10 ton truck, ein Chef stellt zwei schulbusse zur verfuegung including gasoline fuer die Tour. Die Kinder die von Montag bis Freitags gefahren werden hatten gestern 52.000 Kyat spenden gesammelt bei ihren Eltern, das sind die grossen momente, haben aber auch heute 200 Mosquito Netze bekommen, werden wir wohl fuer Rakhine nehmen. Beste Gruesse, Oliver Khet khet all Chefs team

Mittwoch, 19. August 2015

Freunde der Stiftung

Der Mann hat gut Lachen, jede Nadel auf der Weltkarte steht für Einsatzgebiete der PAUL Wasserfilter. Prof. Dr. Ing. Franz-Bernd Frechen, ausgezeichnet mit Preisen und Ehrungen, leitet das Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft an der Uni Kassel. Der Name PAUL steht für Portable Aqua Unit for Lifesaving, wurde am Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der Universität Kassel entwickelt. PAUL wiegt nur 23 Kilo, bereitet aber pro Tag 1,2 Tonnen trinkbares Wasser für bis zu 700 Menschen auf – und das ohne Energie oder Chemikalien. Er ist dank einer aus vier Piktogrammen bestehenden Anleitung auch für Analphabeten bedienbar. PAUL ist zur dezentralen Wasserversorgung im ländlichen Raum und für Noteinsätze gedacht. Erstmals zum Einsatz kam PAUL nach dem Erdbeben in Chile Anfang 2010. Inzwischen sind 1.700 Wasserrucksäcke im weltweiten Einsatz, knapp 100 davon in unseren Projekten in Myanmar. Vor zwei Jahren war Prof. Frechen vor Ort, gemeinsam mit Min Min haben wir die Wasserfilter in den Dörfern vorgestellt. Anfang 2016 ist die nächste Reise geplant. Dann werden Ursula und Min Min mit dabei sein, die unsere Schulen und Wasserfilter betreuen/jg

Dienstag, 18. August 2015

Beklagenswerte Sehnsucht - wunderbar vertont

Das Schicksal hat Iphigenie aus der Heimat vertrieben. In der Fremde, auf Tauris, dient sie als Priesterin. Obwohl sie der Göttin dankbar und beim König und dessen Volk hoch angesehen ist, sehnt sie sich zurück nach ihrer Heimat. Das beklagenswerte Schicksal der Iphigénie en Tauride hat Christoph Willibald Gluck wunderbar vertont. Die dramatische Oper in vier Akten wurde1779 an der Pariser Oper uraufgeführt. Bei den Salzburger Festspielen 2015 steht sie am kommenden Donnerstag auf dem Spielplan. Wir haben zwei Karten zu verschenken. Wer Zeit und Lust hat, meldet sich bitte bei juergen@stiftunglife.de. Vor Beginn und in der Pause werdet Ihr, wie die anderen Festspielbesucher, vor die Tür gehen. Wer dabei aufmerksam schaut, wird in der Festspielgasse, in den Fenstern gegenüber der Eingänge, aktuelle Bilder der Vertreibung sehen. Bilder und Geschichten von Menschen, die sich 2000 Jahre später nach ihrer Heimat sehnen/jg

Neu im Team

In Celle und in den Bergen war er schon mit dabei, zum Kennenlernen. Nun ist Achmad Zalkha auch offiziell in unserem Team. Gemeinsam mit mir wird er unsere Flüchtlingshilfe organisieren. Für diese Arbeit ist Achmad prädestiniert, er hat Zahnmedizin studiert, spricht fünf Sprachen und hat viel mit Flüchtlingen zu tun: zweimal in der Woche arbeitet er ehrenamtlich als Dolmetscher in der Ausländerbehörde Fulda. Achmed ist selber Flüchtling, er kommt aus Syrien, ist verheiratet und hat einen achtjährigen Sohn. Seit zwei Jahren lebt er in Deutschland. Wenn alles gut geht, dann darf er bald als Zahnarzt arbeiten. Die entsprechenden Deutschprüfungen hat er alle bestanden, jetzt fehlt noch die Anerkennung seiner Approbation/jg

Im Ausland sind wir Ausländer

70 Prozent aller Deutschen machen dieses Jahr Urlaub im Ausland. Meine Eltern sind nie ins Ausland gereist. Gewollt hätten sie schon, aber getraut haben sie sich nicht. Fremde Länder, fremde Menschen und fremde Sprachen waren - fünfzig Jahre vor der Globalisierung - noch weit von ihnen entfernt. Kaum vorstellbar, dass sie in der Fremde glücklich geworden wären, hätte ein unglückliches Schicksal sie aus ihrer Heimat vertrieben. Wir lassen uns gerne vertreiben, wohl wissend, dass wir nach zwei Urlaubswochen wieder nach Hause fahren dürfen. Stellen wir uns mal für einen Moment vor, dass dieser Rückweg abgeschnitten wäre. Wir müssten im Urlaubsland bleiben, Spanien, Griechenland, Afrika oder Thailand. Die Urlaubskasse wäre bald aufgebraucht, das Hotel setzt uns vor die Tür, wir stehen mit dem Koffer in der Hand in einem fremden Land. Wäre doch schön, wenn dann jemand käme, der uns hilft.

Wir vermitteln Patenschaften zu Menschen, die mit einem Koffer oder mit garnichts in der Hand in unserem Land stehen und nicht weiter wissen. Wenn Sie sich um einen von ihnen kümmern wollen, vermitteln wir den Erstkontakt auf Englisch per SMS, Email oder WhatsApp/jg

Montag, 17. August 2015

Kleines Glück

Natürlich hat Jochen recht, besonders wirtschaftlich ist das nicht, was wir machen, wenn wir eine SMS nach der anderen senden, um einen Euro loszuwerden. Wenn man dann noch bedenkt, das von dem einen Euro nur 83 Cent bei der Stiftung ankommen, wäre es doch einfacher 100 Euro auf einmal zu überweisen, oder tausend, damit die Sache voran kommt. Rational betrachtet ist das richtig, allerdings hat die Sache einen Haken: mit einer Überweisung habe ich auch nur einmal Freude - anders bei dem kleinen Weg, dem mühsamen: mit jeder einzelnen SMS bekomme ich einen kleinen Glücksmoment geschenkt. Auf den Moment möchte ich nicht verzichten/jg

Wer den Näherinnen in Bangladesch etwas Gutes tun möchte - und sich dieses kleine Glück leisten mag - verschickt eine SMS mit dem Wort GLÜCK an die Nummer 81190

Neu im Team, großes Glück


Mein Name ist Christian Glück. Ich bin 35 Jahre alt und komme aus Sinsheim. Studium der Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und Paisley, Schottland. Beruflich bin ich seit fünf Jahren für die Transdev Gruppe tätig, einem weltweiten Anbieter von öffentlichem Personenverkehr. Im Lions Club München Solln bin ich Mitglied seit ein paar Jahren. Ich möchte Freunde gewinnen und mich sozial engagieren. Insbesondere durch persönlichen Einsatz in Deutschland, um Projekte auf- und auszubauen und dauerhaft zu begleiten. Schön, dass ich in Zusammenarbeit mit Roland und Gerhard das Engagement für die Tafeln unterstützen darf. Privat bin ich mit meiner Partnerin Sonia zusammen, seit Herbst letzten Jahres sind wir glückliche Eltern einer kleinen Tochter. Wir wohnen in München. Neben gelegentlichen Ausflügen in die Berge beschäftige ich mich mit allen Themen rund um Spanien: Angefangen von der Geschichte über die Architektur bis hin zu – bisher leider nur mäßig erfolgreichen Versuchen – die Sprache zu lernen/cg

Sonntag, 16. August 2015

Myanmar - Die große Flut/3







Wie wichtig der Einsatz von den PAUL Wasserfiltern ist, zeigen die Bilder, die uns Min Min geschickt hat. Bleibt zu hoffen, dass die Filter täglich gereinigt werden. Im Augenblick sind extrem viel Sedimente sind in dem Wasser, das zum größten Teil aus den Bergregionen kommt. Am Dienstag werden wir uns in Kassel mit Prof. Frechen treffen, dem Erfinder von PAUL. Gemeinsam wollen wir schauen, was sich noch verbessern lässt, damit diese Wasserfilter über den Noteinsatz hinaus noch möglichst lange ihren Dienst tun. Wir werden berichten/jg

Myanmar - Die große Flut/2





Oliver gehört immer zu den Ersten, wenn Hilfe gebraucht wird. Wir haben seinen zweiten Einsatz unterstützt. Auf den Bilder ist zu sehen, um was es in erster Linie geht: Trinkwasser und Reis! Das Land könnte unendlich viele PAUL gebrauchen in diesen Tagen. Oliver organisiert zwei Einsätze für die kommende Woche, wir werden das weiter unterstützen: Please see next mails pictures from 2nd convoy,

detail report today a bit later. 3rd convoy starts tomorrow, 17.8. with five ton of Rice fill up to the Theke Kune village group which had 200 more families at side. 4th mission will start in 20.8. to Rakhine State, Oliver

Myanmar - Die große Flut/1



Guten Morgen, lieber Jürgen,

so sieht es bei uns aus seit aus eine Woche. Jetzt gibt kein Wasser mehr. Bald beginnt das große aufräumen. Die Schulen sind noch nicht offen. Naturlich haben wir auch die Flut in Bagan. Alle Dörfer nebeneinander von Ayeyawaddy haben die grosse Flut. Eben zu Hause haben wir auch. Das eine Foto hat ich in Nyang Oo gemacht, ganz in der Nähe wo ich wohne. Das andere Foto zeigt den Eingang zur ISABEL Schule. Nach acht Tagen Regen haben wir viel Wasser aber das kann man noch nicht gut trinken. Jörg, Lufix und Isabel 1 & 2 sind im Wasser. Aber wir haben gute Nachricht bekommen. Die Leute von Lufix haben anderen Leuten mit unserem PAUL geholfen. Das war super und ich freue mich sehr. Ich habe gehort dass Prof. Frechen hat 100 Pauls nach Myanmar geschickt. Was fuer einen Plan von Stiftunglife mit PAUL haben wir jetzt? Wir brauchen viel Hilfe fuer Trinkwasser. Herzliche Grusse aus Bagan, Min Min

Samstag, 15. August 2015

Freunde der Stiftung

Der Kapitän
Dem Mann ist nichts in der Schoss gefallen. Jahrgang 54, in armen Verhältnissen in Yangon aufgewachsen hat er sich durchgebissen bis zum Abitur. Als er das Studium abgeschlossen hatte, gab es keinen Job für einen Nuklearphysiker. Mit Aushilfsjobs für 30 Dollar im Monat schlägt er sich durch, bis ihm jemand erzählt, dass man auf Schiffen viel Geld verdienen kann. Als Messboy und Koch fängt er an, studiert noch einmal und bekommt sein Kapitänspatent. Fährt zehn Jahre zur See, bis ihn Capt. Wilk ins Uniteam Büro nach Yangon holt. 12 Schiffe hatten sie damals unter Vertrag, heute sind es 5.000 Mitarbeiter auf 200 Schiffen. Damit lässt sich Geld verdienen. Mit den "Swimming Doctors" nicht, die werden auch in Myanmar pro Bono betreut. Jerzy, Andreas und Than Oo kümmern sich. Ohne sie wäre unsere Arbeit kaum möglich. Heute hat sich Capt. Than Oo in München mit unseren Ärzten getroffen. Es ging um die Frage, was wir noch besser machen können - und wie das neue Schiff der Swimming doctors 3 in das Netzwerk eingebunden werden kann. "Wir hätten noch fünf Stunden reden können" verabschiedet sich der Captain von den beiden Ärzten. Im September wird Prof. Mutschler einen Einsatz mitfahren, im November wird Dr. Potthoff an Bord sein. Das swimming doctors Projekt entwickelt sich dank guter Unterstützung von wunderbaren Helfern. Capt. Than Oo ist einer von ihnen. Das Bild entstand gestern bei einem Ausflug an den Starnberger See/jg

Mentor für Khaing Oo / Forstwirtschaftsstudent



"I asked students who have not got mentors how they have been getting on with their studies. The first response came from Khaing Oo, one of the poorest boys among all students. I was worried for him at the time of selection as his English was not as good as others. We chose him as he was terribly poor but I can see his perseverance to improve himself and he did try to some extent. A new mentor will be interested to bring him up or a mentor will be great for him if you find someone around to improve his English." Khin from Myanmar. Khaing Oo http://www.stiftunglife.de/projekte/studenten-myanmar/studenten/khaing-oo.html studiert Forstwirtschaft, vielleicht können wir ihm seinen Wunsch erfüllen und einen Mentor für ihn finden? Wer neben 1.000 Euro im Jahr, Interesse an einem Austausch mit ihm hat, kann sich gerne bei Dorothea@Stiftunglife.de melden./SF