Stiftunglife

Donnerstag, 29. Januar 2015

Gelungenes Integrationsprojekt

Als Oksana 2004 aus Weißrussland nach Deutschland kam, sprach sie kein Wort Deutsch. Eine Ausländerin eben. Aus nicht ganz uneigennützigen Gründen habe ich mich um ihre Integration gekümmert. Das fing mit der Sprache an: Vormittags ins Goethe Institut, Abends mit mir ins Kino. Dazwischen einkaufen, Freunde, Telefon. Die Voraussetzungen für eine Integration waren gut, Oksana war jung, sprachbegabt, wollte lernen und sie kam in ein deutsches Leben. Zehn Jahre später lebt sie ein deutsches Leben mit Familie und eigenen Freunde. Sie kann selbständig arbeiten und Geld verdienen. Oksana ist ein Gewinn - für mich, das ist klar - aber auch für unsere Gesellschaft. Hätte das auch so gut geklappt, wenn sich kein Deutscher um sie gekümmert hätte?

In den vergangenen drei Monaten haben wir uns bemüht, die Vorgabe des Teams, das Engagement der Stiftung für ein Integrationsprojekt, umzusetzen. Jetzt eröffnen sich konkrete Möglichkeiten dafür: in Aßling, Lehrte und Bad Salzschlirf gibt es Initiativen, die wir finanziell unterstützen wollen. Menschen, die sich ehrenamtlich und individuell um Flüchtlinge kümmern, die ein Bleiberecht haben, oder berechtigte Aussichten auf ein Bleiberecht. Von den einzelnen Initiativen bekommen wir monatliche Berichte, die werden wir hier auf der Seite veröffentlichen werden. Das Renate sich um dieses Projekt kümmert, freut mich besonders, denn sie hat viel Erfahrung im Umgang mit Ausländern - auch mit Oksana, die beiden machen jede Woche zusammen Musik/jg

Mittwoch, 28. Januar 2015

Wo stehe ich?


"Können Sie sich vorstellen, mit 8,67 Euro am Tag zu leben?" diese Frage werden Sie vermutlich mit "Nein" beantworten. Ein Link lädt zum Recherchieren, zum Spielen, und zum Nachdenken ein. Nicht nur über unser Wohlstandsleben hier und die Voraussetzungen, unter denen wir hier leben, sonder auch über die Verhältnismäßigkeit der Dinge. Man könnte auch von der Verteilung zwischen Arm und Reich auf dieser Welt sprechen. Das sind alles abstrakte Überlegungen, jedenfalls solange es nicht unser eigenes Leben berührt. Mit diesem Link gibt es die Antwort auf die Frage "Wo stehe ich auf dieser Welt?"

Dienstag, 27. Januar 2015

Der Vorstand der Stiftung

Fototermin für den Vorstand der Stiftunglife, gestern in Celle : Sven, Sascha und Jürgen. Ohne Anzug, ohne Krawatte und ohne Doktortitel. Der Vorstand der Stiftung sieht anders aus, als die Führungskräfte, die man im Handelsblatt sieht. In Deutschland ist im Durchschnitt 48 Jahre alt, wenn man als Vorstand in ein Unternehmen kommt. Die drei Vorstände für die Stiftung waren zehn Jahre jünger, als sie berufen wurden. Der Altersschnitt geht noch weiter runter durch Jochen, Anfang dreißig, der als Nachrücker für unseren Stiftungsvorstand bestimmt ist. Sven kümmert sich als gelernter Bankkaufmann um die Geldanlagen der Stiftung. Sascha ist unser Kundenbetreuer (wie im richtigen Leben) Jürgen kümmert sich um die Projekte, Jochen um die Neuausrichtung der Website. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich, wie alle anderen Mitglieder im Team http://www.stiftunglife.de/stiftung/helfer/team/

Montag, 26. Januar 2015

Donkey, not monkey :-))

In unseren vorweihnachtlichen Geschenketipps zählte auch ein Esel für eine arme Familie in Afrika. Zwei Spender gab es für dieses Angebot. Bei der Umsetzung gab es Schwierigkeiten, mein automatisches Worterkennungssystem hatte aus dem donkey einen monkey gemacht. Wie gut, dass Ayele sich noch mal rückversichert hat "I think donkey not monkey you want to say. I will arrange for that, to prepare two poor families and I will ask the cost and tell you." Sonst hätten wir am Ende zwei Affen geliefert :-))

Autos und Integration



Wer keine Träume hat, wird kaum etwas Großes erreichen. Mit dem Träumen fängt alles an. Träumen ist schön und leicht. Die Umsetzung der Träume in die Realität ist nicht ganz so leicht, aber wenn man dran bleibt, dann entwickeln sich die Dinge: zum bundesweiten Tafeltreffen - dieses Jahr im Juni in Augsburg - werden wir den 350. Kühltransporter an eine Tafel übergeben. Das hätten wir uns vor zehn Jahren nicht träumen lassen....

Der Traum von einem respektvollen Umgang der Menschen miteinander ist nicht so leicht, besonders wenn es sich bei den Menschen um Ausländer handelt. Aber auch hier gibt es Menschen, die sich daran machen, so einen Traum zu verwirklichen. Mit einigen haben wir in den vergangenen Wochen gesprochen. Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir noch in diesem Monat die ersten beiden Initiativen unterstützen werden, die Ausländern helfen, bei uns heimisch zu werden. Falls Sie sich nun fragen, warum dieser Eintrag Tafelfahrzeuge und Ausländerintegration miteinander verbindet, hier die Erklärung: beide Projekte bekommen Unterstützung aus der Mitte Deutschlands, aus Fulda. Mascha und Helmut Sorg engagieren sich sehr für die neuen Ford Kühltransporter und für unser Integrationsprojekt. Vielen Dank sagen wir dafür, auch im Namen aller Träumer/jg

Sonntag, 25. Januar 2015

Markt der Möglichkeiten

Freiwilligen Messen wie diese heute in München gibt es in vielen Städten. Immer wieder bin ich überrascht, wie viele Menschen mit Zeit und Interesse dort zusammenkommen. Wer sich über den Egoismus in unserer Gesellschaft ärgert, kann hier die andere Seite kennenlernen: Menschen, die sich in Ihrer Freizeit für andere einsetzen. Die Münchner Tafel ist mit einem Stand dabei, verschiedene Kultur- und Flüchtlingsinitiativen stellen sich vor und natürlich "die Großen", Caritas und Diakonie, das Rote Kreuz, die Johanniter. Sozialunternehmen, in den sich Mitleid, Ehrenamt und Geschäftstätigkeit mischen. Manchmal offensichtlich und oft unsichtbar. Genaues Hinschauen lohnt sich, auch in diesem "Markt der Guten", bevor man sich für ein Engagement entscheidet/jg

Samstag, 24. Januar 2015

Freunde der Stiftung

"Das war bei Dr. Frühwein!"
Als ich zum ersten Mal vor einigen Jahren den Namen bei uns im Haus gehört habe, klang das wie ein Loblied. Anna berichtete von ihrem Besuch beim Doktor. Obwohl das Kind Arztbesuche nicht besonders schätzt, Spritzen noch weniger, muss es ganz nett gewesen sein. Inzwischen kann ich das aus eigener Erfahrung bestätigen. Nachdem ich meinen Impfpass vergeblich gesucht habe, bin ich in München in die Tropenmedizinische Praxis von Dr. Frühwein gegangen. Dort wurde ich beraten, geimpft und es hat nicht weh getan. Die Ärzte dort haben Erfahrung, sie haben sich mit Markus in der dritten Generation in diesem Fachgebiet spezialisiert. Markus unterstützt unsere Arbeit mit Rat und Tat, besonders gerne in Myanmar bei den swimming doctors/jg

Meeting of Dieter and his student





Während sich Alex und seine Freunde die Schule anschauen, hat Dieter - Architekt in der Schweiz - seinen Studenten getroffen. Khin war mit dabei, hier ist Ihr Bericht: Dear Dorothea, Dieter and Htet Wun Yan had a nice meeting at the canteen of the Mandalay Technology University with some other students in an unusual foggy morning. Dieter brought some pencils and notebook that a good Architect should keep in hand all the time like he does and he eagerly explained Htet Wun Yan how to use, what to do etc. Htet Wun Yan was a bit nervous for the first meeting with his mentor closely. It's intriguing to see how patiently and earnestly Dieter treated his student! The other students were motivated to see them working together. It was great pleasure to see many cheerful faces in the pleasant weather. Many thanks to Roman for connecting our student to a great mentor! Best regards, Khin

Besuch einer Schule in Bagan



Zu dem Eintrag von gestern passt die Mail, die mich von Min Min erreicht. Hatte Bill Gates doch empfohlen "...die Urlaubszeit zu nutzen, um sich eine bessere Sicht auf die Dinge zu verschaffen" Alex und seine Freunde hatten Interesse, Min Min hatte Zeit - und so waren sie gemeinsam unterwegs um sich Schulen und Leben in Myanmar abseits der Touristenrouten anzuschauen. Hier ist Min Min's Bericht:
Hallo lieber Jürgen, Heute habe ich zusammen mit Alex und Gruppe bei Isabel 2 und Marja Schulen besucht. Morgen sie fliegen weiter nach Yangon. Sie treffen um 11 Uhr mit Khin. Alles in Ordnung und ich wunsche Dir alles Gute! Herzliche Grusse aus Bagan, Min Min

Zurück aus Burkina Faso



Vor zwei Jahren haben wir Solarlampen nach Burkina Faso geliefert. Mit dem Geld, das die Menschen für unser neues Licht bezahlen, unterstützen wir die kleine Gesundheitsstation in Petesiro. Walter Korn, Fotograf und Bildredakteur bei der Süddeutschen, ist "unser Mann" für dieses Projekt. Hier ist sein Bericht, der gestern mit diesem eindrucksvollen Foto kam: Hallo Jürgen, ich bin seit einer Woche zurück, eine eindrucksvolle Reise liegt hinter mir und meiner Frau, In Burkina lauft es auch ohne Präsident und Regierung ganz gut, die Projekte haben den Putsch schadlos überstanden und wir hatten einen sehr positiven Eindruck der Entwicklung. Unsere Solarlampen sind weiterhin in Einsatz und sorgen für Licht in der Dunkelheit!! Viele Grüße, Walter

Donnerstag, 22. Januar 2015

"Jeder sollte mal zu den Armen nach Afrika reisen..."

Auf Spiegel online gibt es heute ein lesenswertes Interview mit Bill Gates. Hier ein kleiner Auszug:

"Würden die ärmsten und die reichsten Kinder nebeneinander leben und Sie über die Straße laufen und sehen können, dass Kinder an Malaria sterben und dass die Leute keine Toiletten haben und dass ihnen die Dinge fehlen, die wir für selbstverständlich nehmen, dann würden Ihr menschliches Mitgefühl und Ihr Gefühl der Verbundenheit anspringen. Das Problem ist, dass die Ärmsten abseits stehen und ihr Elend nicht für alle sichtbar ist. In einer Welt des Internets und der modernen Kommunikation sollte es möglich sein, die Leute zur Hilfe zu motivieren. Denn wenn sie das Elend sehen, werden sie aktiv. Man muss es ja nicht zu seinem Lebenswerk machen. Ideal wäre es, die betroffenen Regionen mal zu besuchen, seine Urlaubszeit zu nutzen, um sich eine bessere Sicht auf die Dinge zu verschaffen." Bill Gates

Es erinnert mich an eine Geschichte, die Karlheinz Böhm erzählte: Im Urlaub, in Kenia am Strand, hatte ihn der nette Ober zu sich nach Hause eingeladen. Karl musste nicht weit gehen, die ärmliche Hütte lag direkt hinter der hohen Mauer, die das Hotel umgab. Der Kontrast von Arm und Reich auf wenigen Metern hat Karl "aufgeweckt", wie er es später bezeichnete. Das ist es wohl auch, was Bill Gates meint, wenn er den Menschen empfiehlt, "...sich eine bessere Sicht auf die Dinge zu verschaffen". Wir sind gerne dabei behilflich, besonders in den Ländern, in denen wir uns ein wenig auskennen: in Afrika, in Myanmar, auf den Philippinen und in Griechenland/jg

Das Beste an der Stiftung ...



... sind die Menschen, die man kennenlernt." Der Satz von Johann ist vermutlich der meistzitierte bei uns. Jeder Mensch freut sich, wenn er auf interessante Menschen trifft und davon gibt's eine Vielzahl bei uns in der Stiftung. Patrick, der junge Arzt in Kiel - Tom, der wunderbare Fotograf in Stuttgart - Lucia und Felix in Malaysia - Jürgen, nun in Bangkok und Tutzing - Kurt, im Vereinlife in der Schweiz - Ingeborg in Hameln, seit vielen Jahren Freundin unserer Arbeit - Roman, zur Zeit im Norden von Myanmar unterwegs - Sebastian in Essen, der unser gläsernes Konto neu strukturiert - Capt. Than Oo, der sich gerade in Nay Pi Daw um unsere Genehmigung kümmert - Roland in Gräfelfing, der immer wieder neue Lions Freunde für die Tafeln gewinnt - um nur mal ein paar von denen zu nennen, die uns sehr verbunden sind, ohne dass sie täglich auf unserer Seite stehen. Jeder schenkt uns seine Zeit und Fähigkeiten, damit die Projekte gut laufen. Wer den bunten Querschnitt der Freiwilligenarbeit sehen möchte, dem empfehle ich einen Besuch im Gasteig. Dort stellen sich am kommenden Sonntag Initiativen mit ihren Projekten vor. Siehe auch bei uns unter Termine.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Mindesthaltbarkeitsdatum

Wenn man der Frage nachgeht, warum bei uns so viele Lebensmittel weggeworfen werden, stolpert man über Begrifflichkeiten. Ich bin davon überzeugt, dass es an den Worten liegt, die wir benutzen: das Verfallsdatum ist kürzer und leichter auszusprechen, als das lange Mindesthaltbarkeitsdatum. Aber es ist das falsche Wort - und das führt zum falschen Sinn und der führt zur falschen Tat. Das Datum kündigt nicht den Verfall der Ware an, es sagt uns, dass an diesem Tag die Garantie des Herstellers ausläuft. Wir schmeißen unser Handy auch nicht in die Tonne, nur weil die Garantie abgelaufen ist. Jeder Jogurt verdient es, das wir den Deckel lüften, um zu schauen, ob er noch gut ist - selbst wenn das Datum schon ein paar Tage überschritten ist. Wer sich für die genaue Definition des MHD interessiert - und für unser Engagement für die Tafeln - dem sein unser kleines Büchlein ÜBERLEBENSMITTEL empfohlen. Aus dem Büchlein ist das Bild vom Heiligabend 2011. Die Milch würde ich nicht mehr empfehlen, das Buch ist noch sehr angenehm genießbar. Wir senden es Ihnen gerne zu, wenn Sie uns eine Mail schreiben.

Dienstag, 20. Januar 2015

Die soziale Ungleichheit wächst rasant

Die Überschrift ist von der Süddeutschen, auf der Titelseite heute - das Bild dazu ist aus dem Netz, wahrscheinlich nachgestellt, für ein echtes Foto ist die Armut zu sauber und das Foto zu perfekt ausgeleuchtet. Wenn man im Netz "Arm und Reich" eingibt, dann gibt es eine Vielzahl von Bildern, die gesellschaftspolitische Entwicklungen sehr vereinfacht darstellen. Ja, es ist ungerecht, dass ein Prozent der Weltbevölkerung genau so viel besitzt, wie die restlichen 99 Prozent. Materiell betrachtet. Von dem Teil, den die Reichen an die Armen abgeben, steht nichts in der Zeitung. Wer zu Wohlstand kommen möchte, braucht eine gute Ausbildung, damit er eine gut bezahlte Arbeit finden kann. Die Gleichung gilt bei uns genau so gut wie in Myanmar= bessere Ausbildung ermöglicht bessere Jobs. Langfristig wird sich das Geld, das wir in unsere Studenten investieren, vielfach wieder auszahlen. Am Ende vielleicht einmal für uns selbst, wenn uns im Krankenhaus eine gut ausgebildete burmesische Krankenschwester den Verband wechselt/jg

Montag, 19. Januar 2015

Reporting for laptop



Zu dem Eintrag von Heute passt die Mail, mit der sich Khin vor ein paar Tagen bei Tina Meier bedankt hat:

Dear Tina, I am now in Meiktila meeting engineering students and economics students. I brought 4 laptops with me and in the attached I gave one to Mg Htain Lin, Civil engineering student. Some students should use it but their hostel does not allow students to use power plug. They have lighting only at night and during day time, no power at all. So, I will bring the three laptops to Mandalay this evening. I will keep you posted. Thanks a lot again to Labdoo team. Best regards, Khin



Eine gute gemeinte Anfrage von Freunden "Könnt Ihr ein paar Computer für Eure Studenten gebrauchen?" lädt ein zum Nachdenken. Mir fällt auf, dass ich kaum noch einen Studenten kenne, weder hier bei uns noch in Myanmar, der an einem klassischem PC arbeitet. Die jungen Leute von heute leben mit ihren Laptop. Deshalb passt die Labdoo Initiative von Tina Meier perfekt zu unserem Studentenprojekt. Auch meinen ausgedienten Laptop schicke ich in ein paar Tagen nach Hamburg. Vielleicht gehört er zu den Rechnern, die ich dann - mit sauber geputzter Festplatte, Linux Software und ausgespielten Lernprogrammen - bei meinem nächsten Flug nach Myanmar mitnehme. Khin übergibt sie unseren besten Studenten zur Nutzung. Fehlt zum Glück unserer Studenten nur noch ein Mentor: wir suchen Mentoren für zwei IT Studenten. Menschen, die beruflich mit Computern zu tun haben, wären eine wunderbare Bereicherung - für die Studenten und für unseren Mentorenkreis/jg

Sonntag, 18. Januar 2015

Mediziner unter sich



Ärztetreffen in München, gestern Nachmittag in der Bibliothek der Uniklinik München. Im Bild von vorne links, um den Tisch, nach hinten rechts: Gerhard, Ludger, Kostas, Joachim, Anna, Wolf, Markus, Heinz, Christiane, Rüdiger. Viel Interesse und Kompetenz war zusammengekommen um sich auszutauschen über die Medizinprojekte der Stiftung. Ein großes Dankeschön an Wolf, der das alles so schön organisiert hat. Im Vordergrund der Diskussionen standen die swimming doctors mit der Kernfrage: wie ergänzen wir lokal im Delta vorhandenen Strukturen sinnvoll mit unseren Leistungsangeboten? Aber auch über Äthiopien haben wir geredet, über unser Krankenhaus in Alem Ketema - und über die medizinischen Geräte für Griechenland, eine Erfolgsstory von Rüdiger und Kostas. Inzwischen arbeiten 36 soziale Praxen in Griechenland mit gebrauchten Ultraschallgeräten, die wir in Deutschland für sie organisiert haben. Nun werden gebrauchte EKG Geräte gesucht und Instrumente für Zahnarztpraxen. Jeder hatte zu den Themen eine Meinung und/oder eine Idee. Man darf davon ausgehen, dass sich diese Medizinergruppe austauschen und vernetzen wird - auch mit denen, die heute nicht dabei sein konnten: mit Patrick, der im Augenblick viel arbeiten muss. Mit Martin, der im Allgäu eingeschneit wurde und den anderen Freunden der Stiftung, die sich besonders für unsere Medizinprojekte interessieren/jg

Samstag, 17. Januar 2015

Eine Erfolgsgeschichte



Redet man über Armut in Deutschland, dann ist man schnell bei den Tafeln. Rund 960 Tafeln gibt es zu Zeit in Deutschland. Wer hätte das gedacht, bei der Gründung des Bundesverbandes vor 20 Jahren. Unsere Stiftung hat, vertreten durch Jürgen Gessner, an der Gründungsversammlung in Jena mitgewirkt und die ersten Aufbaujahre intensiv begleitet. Wer sich für Details interessiert, dem sei der Wikipedia Eintrag dazu empfohlen: Tafel ist die Bezeichnung für eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die Lebensmittel, die im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet und ansonsten vernichtet würden, an Bedürftige verteilt oder gegen geringes Entgelt abgibt. In Deutschland sind ein Drittel davon Kinder und Jugendliche. Hier sind Tafeln seit 1993 aktiv. In zahlreichen anderen europäischen Ländern existieren vergleichbare Initiativen. Tafeln sind in Deutschland im „Bundesverband der deutschen Tafeln organisiert und zumeist auf der Ebene der Kommunen aktiv. Sie heißen deshalb z.B. Berliner Tafel, Hamburger Tafel oder Erfurter Tafel. Der Name „Tafel" ist als eingetragenes Markenzeichen rechtlich geschützt.....weiter unter http://de.m.wikipedia.org/wiki/Tafel_(Organisation)

Freitag, 16. Januar 2015

Die Feststellung "Diamonds are girl's best friends.." mag früher mal dem Zeitgeist entsprochen haben. Das Broadway Stück kam in dem Jahr auf die Bühne, als ich geboren wurde, und das ist schon ziemlich lange her. Heutzutage kommt man mit den Klunkern nicht sehr weit. Was die Menschen in unserer Zeit glücklich macht, erklärt die Glücksforscherin Elizabeth Dunn in der Süddeutschen Zeitung. Das lesenswerte Interview beginnt mit einer geschenkten Tasse Café:

Die Psychologieprofessorin gehört ganz gewiss nicht zu jenen Glücksforschern, die sich auf die Suche gemacht haben, weil sie selbst unglücklich sind. "Ich mach das schon", sagt sie an der Kasse und im Handumdrehen sind die zwei Tassen Kaffee per Handy bezahlt. "Frau Prof. Dunn, wer ist jetzt glücklicher von uns: Ich, weil ich einen Kaffee geschenkt bekommen habe - oder Sie, weil Sie ihn mir bezahlt haben?"

Elisabeth Dunn lacht: Oh, ich war wohl etwas zu schnell an der Kasse. Ja, tatsächlich wird man glücklicher, wenn man sein Geld für andere ausgibt. Wie sich das beweisen lässt, und was sonst noch glücklich macht, das kann man in der SZ von heute nachlesen. Ein paar besondere Erlebnisse, die glücklich machen, werden wir in diesem Jahr unseren Freunden anbieten: Schuleröffnungen in Myanmar, ein Treffen in den Bergen, eine Weinprobe in der Pfalz und einen Sporttag in Oberbayern. Lassen Sie sich überraschen, auch das gehört zum Glück! jg

Alt und Jung

"Kinder gehen immer" heißt es, wenn große Spendenorganisationen ihren Werbeauftritt planen. Bis vor ein paar Jahren wurde noch mit traurigen Kinderaugen geworben, inzwischen haben die Marktstrategen herausgefunden, das es für lachende Kinder mehr Geld gibt. Uns kann das nur recht sein, wir engagieren uns seit Jahren für Kinder in Deutschland und im Ausland. Mit der Überzeugung, das jeder Mensch seine Chance haben sollte, investieren wir in Schulbauten und Studenten - aber wir helfen auch den Kleinen, unterstützen Kinderheime in Kapstadt, Colombo und in Yangon. Nun hat uns unser Schweizer Freund Roman Saxer auf das Schicksal alter Menschen in Yangon aufmerksam gemacht. Wir sind seinen Spuren gefolgt - siehe Eintrag vom 4. Januar - und zu der Überzeugung gekommen, dass wir uns zukünftig in Yangon für Jung und Alt engagieren wollen. In Deutschland erreichen wir Jung und Alt über die Tafel. Kinder, die in Hartz IV Haushalten aufwachsen - und Alte, bei denen die kleine Rente nicht mehr für das täglich Brot reicht. Durch die Lebensmittel von der Tafel bleibt ein bisschen mehr Geld in der Haushaltskasse. Gut für Notwendigkeiten und kleine Freuden/jg

Donnerstag, 15. Januar 2015

Neu sortiert

Auf unserer Helferseite war es ein bisschen unübersichtlich geworden, deshalb haben wir die Seite neu strukturiert: nun ist das Team auf einer Seite zu sehen. Das sind die Menschen, die ehrenamtlich für die Stiftung arbeiten. Eine zweite Seite folgt in Kürze, auf der wir die Freunde der Stiftung vorstellen: Mentoren, die unsere Studenten fördern, Menschen, die unsere Arbeit mit Geld, Können und Wissen unterstützen. Zusammen sind wir das Herz der Stiftung. Manche von uns sind über diese Zusammenarbeit ziemlich beste Freunde geworden. Was uns alle freundschaftlich verbindet, dass ist der Blick über den eigenen Tellerrand. Manchmal bis zu den Menschen, die nur ein paar Häuser weiter leben, manchmal bis zu den Menschen in fernen Ländern. Auf dieser Titelseite, mit der der Spiegel das vergangene Jahr abschloss, ist übrigens auch ein Prominenter zu sehen, der unsere Arbeit engagiert unterstützt (hat)jg

Mittwoch, 14. Januar 2015

Das Fazit dieser Reise

Es geht wieder nach Hause. Die Koffer sind gepackt, die Zimmer sind geräumt. Nichts vergessen? Was die wohl mit der Seife machen, die ich nur zwei oder dreimal benutzt habe?
Ich weiß nicht, was sie im East Hotel damit machen, aber ich weiß, das im Thiripythsaya Hotel Bagan diese Seifen für uns gesammelt werden. Wir reinigen und trocknen die Stücke, verpacken sie neu und geben Sie weiter an unsere Schulen - und wir sind dabei ganz zuversichtlich, dass einige Lehrer und Kinder diese Seife benutzen. Jedenfalls haben wir an allen unseren Schulen, FireWire besucht haben, Seife an den Toiletten-Handwasch-Stationen gefunden. Diese Seifenspende ist nur eine Kleinigkeit, aber viele Kleinigkeiten ergeben ein gutes Ganzes, wenn sie richtig zusammengesetzt werden. Wir arbeiten weiter daran. Manchmal mit ein bisschen Erfolg, manchmal mit viel Erfolg. Alles braucht seine Zeit/jg