Stiftunglife

Sonntag, 7. Februar 2016

Win : Win



Dieses Video zeigt eine Geschichte, die uns mehrfach berührt. Da ist zunächst die Geschichte einer reizenden älteren Dame, die sich um Kinder kümmert. Oder kümmern sich die Kinder um die ältere Dame? Es scheint eine Situation zu sein, die für beide Seiten Sinn und Freude macht. Würde es dieser kleinen Lerngruppe an Büchern fehlen, oder dem Kleingeld für das Busticket, so würden wir das mit Freude finanzieren. Besser kann direkte Hilfe nicht geleistet werden, als in solchen persönlichen Beziehungen. Das Video gibt uns auch einen Blick in ein anderes, ein gern verdrängtes Thema: das Leben im Alter. Wir beschäftigen uns gerade an zwei sehr entfernten Punkten dieser Welt mit dem Thema. Zum einen unterstützen wir ein Altenheim mit 132 Betten in Yangon. Kein Augustinum, sondern ein sehr schönes altes Haus, dass von den „stister of the poor“ betrieben wird. Sehr einfach, wie der Name schon sagt. Zum anderen liegen bei uns im Büro gerade Baupläne auf dem Tisch. Die Stiftung ist Mitbauherr für einen Neubau mit 62 betreuten Altenwohnungen in Celle. Reine Kapitalanlage, das Grundstockvermögen der Stiftung steckt in großen Teilen in Immobilien. „Gott sei Dank“, kann man in Zeiten wie diesen sagen, in denen Zinserträge minimal sind/jg

Samstag, 6. Februar 2016

HILFMAHL!


Unsere schönsten Projekte habe ich alle selbst ausprobiert, bevor ich sie weiterempfohlen habe. Natürlich auch HILFMAHL. Zugegeben, 48 Euro sind viel Geld für ein Mittagsmenue, aber für den Anlass hat es gepaßt: die ruhige Atmosphäre, ein interessanter Gesprächspartner und ein wunderbares Menü haben meine Mittagszeit am Donnerstag zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Die Krönung war dann der eine Euro, der standardmäßig der Rechnung zugefügt wird (es sei denn, man informiert den Kellner, dass man das nicht möchte). Mein Gast und ich, wir haben gerne gut gegessen und noch lieber gezahlt. Bei einer Rechnung von knapp hundert Euro kommt es wirklich nicht auf einen Euro an. Mit dem guten Gefühl sind wir aus dem Restaurant gegangen, dass wir - indem wir uns etwas Gutes gegönnt haben - einem anderen Menschen geholfen haben. Tolles Projekt, wir wünschen viel Erfolg. Restaurants in München und Hamburg machen mit/jg

Glück gehabt


In der Regel bringen die Tafelhelfer der Schalksmühler Tafel das Glück zu anderen Menschen - dieses Mal war das Glück bei ihnen. Das Fahrzeug geht als Totalschaden weg, den Helfern ist nichts passiert. Wenn es ein neues Fahrzeug für die Tafel gibt, an dem wir uns finanziell beteiligen, wird die seitliche Beschriftung anders aussehen. Nach zehn Jahren verabschieden wir uns von unserem "Glücksbringer". Der neue Titel "Hilfmahl der Tafel" ist eine doppeldeutige Aufforderung mit der wir einerseits um Unterstützung für die Tafel bitten - und anderseits das Projekt HILFMAHL unterstützen. Bis jetzt gibt es diese wunderbare Spendenmöglichkeit in Hamburg und München, in ausgewählten Restaurants. Wir wollen mit ein bisschen Werbung dazu beitragen, dass sich die gute Idee in Deutschland ausbreitet. Weitere Informationen dazu unter www.hilfmahl.de

Freitag, 5. Februar 2016

Mentoren gesucht


Das Ziel ist gesetzt und ich habe um eine Flasche Wein gewettet, dass wir es erreichen: bis zu den Sommerferien wollen wir für jeden Studenten in Myanmar einen Mentor haben. Nicht für jeden Studenten in Myanmar, nur für unsere geförderten 100 jungen Talente. Die meisten, um genau zu sein 84 von 100 Studenten haben schon einen Mentor. Einen Menschen, mit dem sie in Kontakt sind. Früher hätte man von einer Brieffreundschaft gesprochen, heute geht das per Mail. Gelegentlich sogar persönlich. Diejenigen, die noch einen Mentor suchen, haben wir hier nach Berufsgruppen aufgelistet. Schaut bitte mal im Freundeskreis, ob ihr eine Krankenschwester kennt, einen Landwirt oder eine Lehrerin, die sich für unsere Studentenförderung in Myanmar interessieren. Das könnte auch eine Sache für Facebook sein. Angenommen, jeder von Euch habe dort 100 Freunde, jeder von diesen habe wiederum 100 Freunde und auch die haben wieder je 100 Freunde. Die Zahl der Freunde-Freunde-Freunde liege dann bei 1.000.000, also einer Million. Die Herausforderung ist nun, herauszufinden, wie viele Lehrer, Krankenschwestern und Landwirte sich hinter dieser Million Kontakte verbergen. Mit zahlreichen Menschen ist die Ursprungsperson auf vielerlei Wegen verbunden. Weniger als vier Kontakte sind nötig, um die Verbindung zu finden zwischen einem amerikanischen Landwirt und einem burmesischen Studenten - sagen die Facebook Forscher. Mir soll es recht sein, ich gebe die Flasche Wein gerne aus, wenn wir die Wette gewinnen/jg

Donnerstag, 4. Februar 2016

Money, Money...



Liebe freunde der stiftung,nun bin ich wieder zurück von meiner arbeit als unfallchirurg im dhulikhel hospital/ nepal.wie sehr das land gelitten hat und noch leidet,sollen euch ansatzweise die bilder verdeutlichen,die bei einem ausseneinsatz in einem der 18 health posts des krankenhauses entstanden sind. das erdbeben im april und mai 2015 hat 9.000 menschen das leben gekostet, 750.000 häuser wurden zerstört, 2,5 der 30 millionen einwohner benötigen hilfe - immer noch. doch die hilfe kommt nur schleppend in gang und voran. wegen der blockade an der indisch-nepalesischen grenze, die letzlich auf einen streit um die unlängst verabschiedete landesverfassung von nepal zurückzuführen ist, gibt es seit fünf monaten kaum treibstoff, kein gas zum kochen und eine drastische verknappung an lebensmitteln. der staat hat zwar jeder betroffenen familie eine hilfe von 150 euro versprochen, was kann man damit schon aufbauen? Und die gelder aus dem internationalen hilfspaket? Kommen spärlich an und werden wenig effektiv und undurchsichtig weitergeleitet, so schreiben es zumindest die zeitungen täglich. die menschen ertragen diese zeitläufte mit grosser geduld ,hoffnung und zähigkeit. Sie sind dankbar für direkte hilfe vor ort, wie sie die "schülerhilfe nepal „ leistet, die wir direkt Geld gegeben haben. sie liefert notunterkünfte und baumaterialien zum wiederaufbau und bindet dabei die betroffenen direkt und konkret mit selbst zu erbringenden arbeits- und sachleistungen ein. mit erfolg. davon konnte ich mich überzeugen/wm

Money, Money...

Wenn es nur nach dem Geld ginge, dann müssten alle jungen Leute Medizin studieren. Jedenfalls bei uns in Deutschland. In Myanmar sieht das anders aus. Zum einen verdienen Ärzte in Myanmar nicht viel, zumindest nicht, wenn sie in einem staatlichen Krankenhaus arbeiten. 300 Dollar im Monat, das reicht kaum aus, um in Yangon vernünftig leben zu können. In den privaten Krankenhäusern, die jetzt in den größeren Städten eröffnen, sehen die Verdienstchancen besser aus. Auch bei unseren swimming doctors werden bessere Gehälter gezahlt. Bei den jungen Menschen, die sich überlegen, was sie studieren wollen, zählt zunächst der Numerus Clausus. Den gibt es auch in Myanmar. Für das Medizinstudium liegt der NC bei 480 Punkten, jedenfalls, wenn man ein Junge ist. Mädchen müssen 490 Punkte vorweisen, wenn sie sich bewerben. Aber das wichtigste sind die Eltern, denen möchten es alle Kinder recht machen - und so schauen die jungen Leute bei der Auswahl des Studienfachs nicht auf die Einkommenstabellen, sonders auf die Wünsche der Eltern/jg

Money, Money....


160 mal 82 Millimeter violett eingefärbt ist das Glück, das viele Menschen in Europa gerne in der Tasche hätten. Der 500 Euro Schein weckt starke Gefühle - er verkörpert Wohlstand, aber auch Aufschneiderei und dunkle Geschäfte. Gerade wird diskutiert, ob wir ihn wirklich brauchen. Im alltäglichen Bargeldverkehr ist die Bedeutung des Fünfhunderters gering, er macht gerade mal drei Prozent der Banknoten aus, die bei uns im Umlauf sind. Beim Bezahlen, etwa an der Tankstelle, ist der Schein nicht gern gesehen. "Deshalb brauchen wir ihn nicht", sagt Europas oberster Korruptionsbekämpfer Giovanni Kessler. Der wäre den großen Schein am liebsten los. Ob sich Betrüger und Terroristen durch größere Geldpakete abschrecken lassen? Für uns sind die 500er gut, denn wir bringen die Gelder für unsere Projekte als Bargeld nach Myanmar. Bei der Einreise am Flughafen, roter Ausgang,  werden die Summen ordentlich angemeldet. Weil wir das Geld selbst in der Hand haben, können wir sicherstellen, dass dieses Geld zu 100 Prozent in den Projekten ankommt. Auslandsüberweisungen sind teuer. Überweisungen nach Myanmar sind noch immer kompliziert - und der Einsatz der Karte ist  auch im Myanmar der Neuzeit nur gelegentlich möglich/jg

Mittwoch, 3. Februar 2016

Happy Birthday


Ob er heute vielleicht ein bisschen über die Stränge schlägt?. Wir würden es ihm gönnen - ihm, dem stets geordneten Sozialdemokraten. Seine Akkuratesse galt den Akten und seiner Lebensordnung. Sein Leben lang ist er nie in der Business-Klasse geflogen, sondern immer, wie normale Menschen eben, in der Economy. Zu seinem Arbeitsplatz im Münchner Rathaus ist er mit der Straßenbahn gefahren - und als er 1981 für das Amt des Regierenden Bürgermeisters nach Berlin gerufen wurde, ignorierte er am Flughafen den Dienstwagen. Mit der Entschuldigung "Der steht mir noch nicht zu!" nahm er sich ein Taxi. Wir mögen diese  bescheidene Art - und Hans-Jochen Vogel mag uns, er unterstützt unsere Arbeit seit mehreren Jahren. Heute ist Hans-Jochen Vogel 90 geworden. Wir gratulieren herzlich/jg

Myanmar - Eine ungewöhnliche Einladung zum Essen



Liebe Freunde, heute habe ich etwas Schönes auf der Reise durch Myanmar erlebt. An der Christian School durfte ich an einem Spenderessen teilnehmen. Seit Juni spenden die Familien des Dorfes zwei- bis dreimal die Woche allen Schulkindern ein Mittagessen. Die Kinder werden in der Schule abgeholt und zum Haus des jeweiligen Spenders gebracht. Die Kinder laufen in Reih und Glied und sind sehr ruhig und diszipliniert. Dort angekommen waschen sie sich zunächst die Hände. Dann setzen sie sich an die Tische und warten bis Ihnen das Essen gegeben wird. Die Kinder, die keinen Platz haben, setzen sich in den Schatten und warten auf die zweite Runde. Heute gab es Reis mit Hühnchen und einem Sojasprossensalat. Das Spenderehepaar hat selbst zwei Kinder in der Schule. Die Kosten sind so gar nicht ohne für hiesige Begriffe: ein Sack Reis kostet 150.000 Kyat, etwas mehr als 100 €, das reicht für alle Kinder. Oder Hühnersuppe für alle Kinder 40.000 Kyat, das sind 30€. Und wenn man bedenkt, dass ein Lehrer etwas mehr als 120€ im Monat verdient...Hut ab, was von diesem Dorf geleistet wird! Die Schulleiterin erzählte uns, dass es diese Aktion seit Juni gibt. Nachdem die Lady Aung San Su Kyi die Bevölkerung aufgerufen hat, mehr für Kinder zu tun, sie seien doch die Zukunft des Landes, hatte dieses Dorf diese Initiative ergriffen. Zusammen mit dem Erfolg unseres PAUL und dieser Ernährungskampagne sagt sie, seien die Kinder deutlich gesünder! So geht unsere Trinkwasseraktion Hand in Hand mit einer besseren Ernährung! Sehr erfreulich, vor allem für diese Schulkinder! ub 

My laptop and me


Dank der Zusammenarbeit mit LABDOO bekommen unsere Studenten Laptops. Das sind gebrauchte Geräte, die in Deutschland übrig sind. Mit einer Lernsoftware bespielt, reisen die Rechner im Handgepäck von Freunden und Teammitgliedern nach Yangon. Dort nimmt Khin die Geräte in Empfang und gibt sie an unsere Studenten weiter. Meist werden die Laptops zum arbeiten genutzt, gelegentlich auch zum Fernsehen. Hier ist die Mail von Khin Phyu, ihr Foto gibt uns nicht nur einen Blick auf den Rechner, sondern auch in das kleine Zimmer, in dem sie zusammen mit einer Kommilitonin lebt: Dear Khin, how are you? I hope you are in good health. I have got this laptop from you in February 2015. It is very useful for me. Last semester, I have prepared power point presentation for my assignment using this laptop. In this semester, we have no assignment to do with the use of electronic media. That is why, this computer becomes a device just for washing television and listening to music. Whatever it is, this computer is very useful for me. I give my love and regards to you. Yours faithfully, Khin Phyu

Dienstag, 2. Februar 2016

Treffen mit "meiner" Studentin Shin Poe


Ihr Lieben, heute, am zweiten Tag unserer Reise war ein besonderer Tag: Wir haben Khin und 'meine' Studentin Shin Poe an der Shwedagon Pagode getroffen. Beim Sonnenuntergang haben wir die Schönheit der Pagode gemeinsam in all ihren Facetten bewundern können und uns kennengelernt. Shin Poe ist ein tolles Mädchen/Frau, sehr lieb und intelligent. Im November hat sie das Studium mit 8 distinctions abgeschlossen und sammelt jetzt die ersten praktischen Erfahrungen auf der Werft. Ein schöner Nachmittag, den wir noch mit einem gemeinsamen Essen im Padonmar abgerundet haben. Herzlichst Eure Andrea

Wo spenden eine Ehre ist


Ursula besucht gerade unsere Schulen in Myanmar. Neben den einzelnen Schulberichten bekommen wir von ihr auch Einblicke in das burmesische Leben. Hier ist ihr Bericht: Nach dem Besuch der Marja Schule lädt uns die Schulleiterin in das daneben liegende Kloster ein zum Mittagessen. Das Dorf hat einen Mönch eingeladen um an fünf Tagen nacheinander zu beten, meditieren und Buddhismus Unterricht zu geben. Dazu kommen Menschen aus dem eigenen Dorf und aus den umliegenden Dörfern. Die Älteren sind tagsüber hier, die arbeitenden Menschen kommen morgens früh oder am Abend. Die Dorfbevölkerung spendet den Gläubigen das Essen und bietet auch Übernachtung an. In zwei Sälen können insgesamt 150 Menschen schlafen. Pro Tag werden ca. 90 Gläubige mit Essen und Trinken versorgt. Das ist eine ziemliche Aufgabe, an der verschiedene Familien teilnehmen, und jedes Jahr wird eifrig dafür gespendet. Es ist eine große Ehre spenden zu dürfen und das Spendenkonto ist schnell gefüllt/ub

Montag, 1. Februar 2016

Haste mal'n Euro?


Soll ich etwas geben oder besser nicht?
Wenn ich zur Seite schaue und vorbeigehe, protestiert das Gewissen - wenn ich einen Euro reinwerfe, protestiert der Verstand. Ein Euro reicht, um zwei oder drei Brötchen zu kaufen. Das ist ist gut. Besser in der Wirkung ist es, viel besser, diesen Euro an die Tafeln zu geben. Für die Tafel wird der Euro zum Benzingeld, das die Fahrt zum nächsten Bäcker finanziert. Dort gibt's 100 Brötchen, Brote und Kuchen. Die Tafelhelfer packen ein, was übrig ist und verteilen es an Obdach- und Arbeitslose, an alleinerziehende Mütter, Rentner und Flüchtlinge. "Jeder Euro hilft"  Der vielzitierte Satz ist eine Überlegung wert, denn wir können unserer Hilfe einen großen Hebel geben, wenn wir das Geldstück in den richtigen Topf werfen/jg

Sonntag, 31. Januar 2016

Der untere Rand der Gesellschaft



Als die Tafelidee vor 22 Jahren nach Deutschland kam, galt die Aufmerksamkeit den Obdachlosen. In den Zeitungen sah mit Bilder von Helfern, die Lachshäppchen zu den Menschen brachte, die auf Parkbänken und unter Brücken leben. Die Medien lieben solche Bilder. Heute machen die Obdachlosen keine drei Prozent der Tafelkunden aus. Heute stehen die 3A in der Schlange: Arbeitslose, Alte und alleinerziehende Mütter, um sich ein paar Lebensmittel abzuholen. In den letzten Monaten kommen immer mehr Flüchtlinge dazu. Manche Tafeln bringt das an ihre Grenzen. Für uns ein Grund, die Hilfe für die Tafeln zu verstärken. Gerade, weil die Helfer sich um alle Menschen kümmern, die am unteren Rand unserer Gesellschaft leben (müssen) jg

Samstag, 30. Januar 2016

Von Angesicht zu Angesicht


Über Facebook verbinden sich mit täglich eine Milliarde Menschen. Dabei verlieren manche den Kontakt zum richtigen Leben, sagt Sherry Turkle "...sie verlernen, sich zu unterhalten. Eine persönliche Unterhaltung findet in Echtzeit statt, man kann nicht steuern, was passiert. Als Psychologin weiß ich, dass ein Gespräch der Schlüssel zur Empathie ist - in der Liebe, im Arbeitsumfeld und bei Eltern mit ihren Kindern. In den letzten zwanzig Jahren ist die Empathiefähigkeit von Studenten fast auf die Hälfte gesunken. Heute ist es vielen lieber eine Textnachricht zu schreiben, als sich zu unterhalten. Auf Facebook stellt man sich so dar, wie man sein möchte - statt einfach zu zeigen, wie man ist. Ich plädiere für Smartphone-freie Zonen und eine Stunde reden pro Tag von Angesicht zu Angesicht. Wir werden diese Stunde heute wohl deutlich übertreffen, beim Reden von Angesicht zu Angesicht, beim Treffen der Freunde und Mentoren in München/jg

Sherry Turkle ist Soziologin. Sie lehrt in Boston. Bekannt wurde sie vor ein paar Jahren durch ihr Buch "Verloren unter 100 Freunden"

Das Medium für überall

Ein Bamberger Forscher hat untersucht, wie und wo die Menschen Facebook nutzen. Die Ergebnisse sind erstaunlich, jedenfalls für mich - für Jugendliche scheint die Nutzung auf der Toilette normal zu sein. Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt nutzen das soziale Netzwerk, 27 Millionen sind es in Deutschland. Ohne Facebook, auch das ergab die Studie, leiden besonders die Jugendlichen unter Entzugserscheinungen. Wie gut, dass wir nun, im zweiten Anlauf, auf Facebook vertreten sind. Tilman kümmert sich um die Pflege der Seite, die Inhalte kommen von der Website. Den Erkenntnissen der Studie folgend, werde ich in den nächsten Tagen mal etwas über die Toilettennutzung in Myanmar schreiben. Facebook im Sitzen ist ja ok, ich lese ja auch die Zeitung auf der Toilette - aber in der Hocke, das stelle ich mir schwierig vor. Kann aber auch an mangelnder Übung liegen/jg

Freitag, 29. Januar 2016

Myanmar - Besuch der Anna Schule



Auch heute wieder ist es eine Freude diese Schule zu besuchen. Alles ist sehr sauber, der Schulhof, die Klassenzimmer; die Türen des Gebäudes wurden erst vor kurzem gestrichen. Im alten Gebäude sind Männer aus dem Dorf gerade dabei ein Klassenzimmer zu renovieren, die Wände werden verputzt. Das Geld dafür gab es von der Regierung. Einer der drei Wasserbehälter hat ein Leck, wir schlagen vor, dass er gleich auch mit repariert wird, dann kann die Schule ihn wieder nutzen und wird in der bevorstehenden Regenzeit wird mehr Wasser gesammelt werden können. Die Klassen in der Grundschule sind sehr klein, da hier nur Kinder aus dem Dorf sind. Ab Grade 6 sind sie größer, da Kinder von außerhalb dazu kommen. Diese Klassen haben dann 30 bis 40 Kinder. Die Kinder von außerhalb haben Schulwege von 30 bis 45 Minuten zu gehen, morgens und am Nachmittag. Die Wasserversorgung ist ein Problem. Zwar wird Regenwasser gesammelt, aber das ist nur genug für das halbe Schuljahr. Für die restlichen fünf Monate der „dry season" hat der Headmaster einen Spender gefunden. Für einen Monat Wasser kaufen für alle Schüler, das kostet 20.000 Kyat, umgerechnet 15 Euro/ub

So fein kann Werbung sein



Ein großer deutscher Technologiekonzern macht Werbung. Mal eine Werbung, die man anschauen mag, ästhetisch und mit Inhalt. Weil das Ganze so gut zu uns passt, besonders mit der Erklärung für life, stellen wir hier mal auf unsere Seite, was gestern in allen großen Tageszeitungen zu sehen war. Inclusive Englischkurs - oder wusstet Ihr, was "Ingenuity" heißt? Schön, wenn Werbung neugierig macht und zum Lernen anregt/jg

Myanmar - Besuch der Jochen Schule



Ursula ist wieder in Myanmar unterwegs. Vier Monate nach ihrem letzten Besuch ist sie wieder vor Ort, schaut sich zusammen mit Min Min alle unsere Schulen an und spricht mit den Leuten. Hier ist Ihr Bericht : Heute waren wir in der Jochen Schule. Ich hatte in meinem letzten Bericht ja bereits von dem Wunsch erzählt, dass ein altes Gebäude ganz dringend renoviert werden soll. Jochen meinte, ihm wäre das recht. Seit unserem Besuch letztes Mal ist zu meiner Überraschung schon das eine kleine alte Gebäude renoviert worden. Der Bedarf an Klassenzimmern ist noch immer da, es sind einfach viele Kinder an dieser Schule. Das andere alte Gebäude, in dem auch nur ein Sandboden ist, soll als nächstes in Angriff genommen werden. Dort sollen drei richtige Klassenzimmer entstehen. Wir brauchen dafür 6.000 Euro, die Dorfbewohner haben schon 1.000 Euro gesammelt. Ich sehe, wie aktiv hier die Bevölkerung ist und ich setze mich hier gerne dafür ein. Im Moment bräuchte die Schule, wenn sie standardgemäß arbeiten sollte, noch 8 weitere Lehrer, um den Unterricht angemessen zu gewährleisten. Das ist allerdings nicht unsere Sache, da muss die Regierung ran. Die Schule tut so viel sie kann, die Leistungen der Schüler scheinen nicht unter dem Druck zu leiden, sagt man mir. Die Noten liegen alle im Landesdurchschnitt. Ein Schüler der Schule wurde durch unser Studentenprogramm gefördert. Er hat sein Studium in Mandalay erfolgreich abgeschlossen, ist jetzt in Singapur und absolviert gerade sein Masterstudium! Liebe Grüße, Ursula

Liebe Ursula, Jochen hat gleich und gerne sein ok gegeben, Du möchtest die alte Hütte renovieren  und die Dorfbewohner haben schon ihr Geld bereit, also machen wir es: die 6.000 Euro für die Renovierung stehen ab sofort zu Deiner Verfügung/jg

Donnerstag, 28. Januar 2016

Happy meeting with a mentor

Für uns ist immer ein Glück, wenn sich einer von unseren Mentoren auf den Weg macht, um "seinen" Studenten in Myanmar zu treffen. Gestern war es Dieter, Architekt aus Zürich, der seinen Architekturstudenten in Mandalay traf. Hier ist der Bericht von Khin: Dear all, Htet Wun Yan, 3rd year Architecture student met with his mentor Dieter last night at a Noodle shop in Mandalay. Htet wun Yan brought his books and drawings to show his mentor. This is the second meeting and they both could communicate better than last year. Dieter's friend Daniel who is a film maker and Director came along and it was fantastic opportunity for Sithu, 4th year Architecture student, who not only could practise English but also could learn to think farther and exchange views. As a senior student, Sithu Aung always takes care of his juniors with whatever he can do. Yesterday, Sithu Aung brought Htet Wun Yan on his motor bike from their University to the Mandalay city centre which took him about 45 minites. Thanks to Mentor Dieter, Daniel and Sithu Aung for your interest and time to make our meeting an enjoyable one last night. Best regards, Khin

Mittwoch, 27. Januar 2016

HilfMahl in Hamburg

Der Tag in Hamburg stand gestern eindeutig im Zeichen guten Essens. Nicht nur, weil ich Abends Hanna Saliba getroffen habe - der Tag fing schon gut an mit einem Treffen im Nil. So hatte ich an einem Tag gleich zwei meiner Hamburgkullinarischen Lieblinge. Im Nil habe ich das Ehepaar Bach getroffen, um mich mit Ihnen über "HilfMahl" zu unterhalten. Vor zwei Jahren haben die beiden die Idee aus London mitgebracht, erst an die Elbe, dann an die Isar. In den Restaurants, die mitmachen, wird ein Euro pro Tisch auf die Rechnung gesetzt. Das Geld geht zu 100 Prozent an Obdachlosen-Hilfen. Vielleicht auch in Zukunft gemeinsam mit uns an die Tafeln. Im Hamburger Abendblatt und hier auf der Seite www.hilfmahl.de gibt es heute eine Übersicht der Restaurants, die mitmachen. Das Nil ist mit dabei. Ein guter Grund mehr, mich auf den nächsten Hamburg Besuch zu freuen/jg

Freunde der Stiftung

Seit zwei Jahren ist Angelika bei uns, eine echte Bereicherung des Teams. Vor einem Jahr waren wir zusammen in Äthiopien unterwegs - gestern Abend haben wir das Augen/Brillenprojekt bei den Lions in Hamburg vorgestellt. Angelika hat mit Begeisterung erzählt, Fotos und Brillen gezeigt und erklärt, was es bedeutet, wenn 50 Euro ein Leben verändern. Mit diesem Betrag machen wir es möglich, dass ein "poor patient" wieder sehen kann. Ein Mensch, der sich diese Operation nicht leisten könnte. Bei ausgewählten Optikern kann man eine Brille kaufen, in der die 50 Euro Spende enthalten ist. Zu jeder Brille gibt es ein Bild und die wichtigsten Daten von dem Patienten, der durch den Kauf der Brille operiert werden konnte. Auf der Seite www.2sehen.de kann sich jeder informieren. Wenn wir im Augenblick keine Werbung für dieses Projekt machen, dann liegt das daran, dass wir mit den Katarakt OPs ein bisschen zurückhängen. Eine OP am Tag ist unser Ziel. Angelika arbeitet daran - und sie engagiert sich für Flüchtlinge. Auch das war gestern Abend natürlich ein Thema. Als gelernte Juristin gibt sie kostenlose Rechtsberatung, engagiert sich im Helferteam in Blankenese und bei unseren Connecting People. Wer mehr wissen möchte, kann sich direkt an: angelika@stiftunglife.de wenden/jg

Dienstag, 26. Januar 2016

Verschiedene (wunderbare) Projekte

In den vergangenen Jahren haben wir das eine oder andere Projekt gefördert, dass gut zu Hapag-Lloyd und seinen Gästen gepasst hat. Die Förderung von talentierten Studenten auf den Philippinen gehört dazu. Diese Förderung werden wir Dank der Unterstützung von HahnAir auch noch drei Jahre weiterführen, bis alle "unsere" Studenten fertig sind. Angela Mata ist eine von den 30 geförderten Studenten, sie ist eine der besten, hat gerade Ihr Studium beendet. Nun ist sie mit großer Begeisterung Lehrerin. Ihre Schüler können sich freuen. Die Mail von Angelica kommt von der Insel Mindoro, eine Flugstunde von Manila entfernt: Dear Learning Mentors, Good day! Years ago, I used to write my name on the upper right part of my intermediate paper. Now, it's on the right... and it's now written by my students. Time flies way too fast. I can really feel the spirit of being a teacher now. Regards from Divine Word College of Calapan - High School Department, Angelica Mata

Montag, 25. Januar 2016

Connecting People in Hamburg

Gestern waren sie da: "unser Syrer" Ghafek kam mit seiner vor 10 Tagen angereisten Familie: Huda (seine Mutter), Bayan (seine Schwester), Omar (sein 6jähriger Neffe), Jasmina (seine Tante) und Sarah (seine Cousine). Den ganzen Tag haben wir gekocht und uns gefreut und dann war es auch wirklich ein gelungener Abend.Anfangs noch etwas sehr zurück genommen, tauten alle schnell auf - und das obwohl außer Ghafek nur seine Schwester Bayan noch Englisch sprach. Aber egal: je später der Abend desto mehr verstanden wir uns - auch ohne Worte. Verabschiedet wurden wir mit viel Drücken und noch mehr warmen Worten. Wir sind wieder ein Stück reicher geworden heute Abend, reicher an Gefühl. Jetzt fragen wir uns, wie es weiter geht mit ihnen, ihrem Leben, ihrem Land und wir hoffen, dass wir sie bald wieder sehen und vielleicht auch ein wenig helfen können. Liebe Grüße, Dorothea

Sonntag, 24. Januar 2016

Freunde der Stiftung 2.0



Soziale Medien sind so umstritten wie nie. Dennoch wachsen die bekannten Netzwerke und immer neue Plattformen versuchen sich auf dem Markt zu etablieren. Lange haben wir überlegt, ob auch unsere Stiftung dort vertreten sein muss. Im Ergebnis sind wir der Meinung, dass sie das nicht muss, aber die Präsenz dort Vorteile bietet. Nicht unbedingt, weil wir damit versuchen wollen mehr Menschen zu erreichen, sondern um den bisherigen Freunden der Stiftung und auch unseren Studenten im Ausland einen komfortablen Zugang zu bieten. Mark Zuckerberg hat dazu gesagt: "Das Internet ist nicht unbedingt ein guter Ort, um Freunde zu finden. Aber ein gutes Hilfsmittel, um die Freundschaften zu pflegen, die man hat." Genau das wollen wir tun!

Mehr als ein Drittel aller Facebook-Nutzer besucht die Seite ohnehin täglich und zu fast 50% ausschließlich mobil. Damit erreichen ihn zukünftig automatisch auch die Nachrichten der Stiftung, ohne dass er hierfür unsere Seite aufrufen muss. Freundschaften pflegen leicht gemacht, könnte man dazu sagen. Tilman wird sich darum kümmern, unsere Inhalte zeitgemäß und zeitnah auf Facebook zu verbreiten. Nach Sascha an Jürgens Seite geht die Verjüngungskur also weiter! Die Stiftung auf Facebook für die Freunde der Stiftung 2.0 und alle Junggebliebenen /tg